Hörtipp und Glückwunschbekundung: Weg mit der GEMA 0 

Die GEMA, jene unsäglich kontraproduktiv gewordene Interessevertretung der einiger weniger, besonders einkommensstarker Musiker, erhält Konkurrenz.
Denn während immer mehr Künstler mit ihren vorsintflutlichen Methoden, Lizenzbedingungen und Ideen unzufrieden sind, entstehen Alternativen. Schlechter als die GEMA können diese nicht sein, folglich sind sie besser:

Verwertungsgesellschaften wie die GEMA scheinen den Anschluss an das Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit verloren zu haben. Als “Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte vertritt sie diejenigen Komponisten, Textdichter und Verleger von Musikwerken die in ihr Mitglied sind.” (wikipedia). Doch für viele Musikschaffende ist diese Interessenvertretung nur noch unbefriedigend. Der Künstler kann für seine Werke keine alternativen Lizenzen vergeben. So untersagt es die GEMA beispielsweise ihren Mitgliedern, Creative Commons oder freie Lizenzen zu verwenden: “Ein Mitglied der GEMA hat seine Nutzungsrechte alleine der GEMA übertragen und kann daher erst nach Kündigung des Berechtigungsvertrages mit der GEMA seine Rechte Creative Commons zur Verfügung stellen. Einzelne Musikstücke können nicht von der GEMA-Verwertung ausgeschlossen werden. Es gilt das ” Alles oder Nichts Prinzip”. Grund genug nachzufragen, wie eine neue Verwertungsgesellschaft aussehen müsste, in der die CC-Lizenzen miteingeschlossen werden. Oder ist die GEMA überhaupt noch reformierbar? Wir sprachen mit Volker Tripp – Jurist und Betreiber des netlabels ideology.

Das Interview gibt es als MP3 bei breitband-online.

Die Glückwunschbekundung gilt dabei der Entwicklung einer neuen Alternative zur GEMA. Wobei es eigentlich entweder eine GEMA bräuchte, die das Geld nicht jenen zuschachert, die ohnehin schon genug verdienen – oder aber eben gar keine.

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