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Das Web auskneten: Ein Experiment 0 

Ich habe ein kleines Experiment vor. Kleinen Moment noch, das muss jetzt sein:

So.
Es geht darum: Wieviel Geld kann ein Mensch, der nicht Robert Basic heisst, monatlich aus dem Internet holen und ist es genug, um davon zu leben? Einen besonderen Schwerpunkt lege ich dabei auf Bezahldienste, die einen dafür bezahlen, sich für einen bestimmten Zeitraum Anzeigen und Links anzuschauen.
Etwaige Verdienste aus Webseiten die professionell sind oder werden sollen (wie das Vitusportal) fallen dabei nicht mit rein, dieses Blog als private Seite einer relativ unbekannten Person jedoch schon.
Das Ganze läuft folgendermaßen: Ich fange klein an, mit den bekanntesten Webseiten zum Online-Geldverdienen. Wenig überraschend kommt dabei natürlich nichts vernünftiges raus, der Aufwand ist den Verdienst nicht annähernd wert. Das Ziel ist es nun, über Ausweitung lukrativer und Streichung uneinträglicher Programme zu einem auskömmlichen Nebeneinkommen zu gelangen. Mindestens einmal monatlich gebe ich dazu hier Meldung, bewerte ausprobierte Angebote und schaue, ob es möglich ist, als Normalsterblicher erwähnenswerte Beträge im Internet zu verdienen. Ich habe ehrlich gesagt noch nicht die geringste Ahnung, was dabei herauskommt.
Als maßstab nehme ich mal eine langfristige Zielvorgabe von 1.000 €/Monat, ein recht niedriges Gehalt – allerdings halte ich selbst das momentan für nicht auf die hiesige Weise erreichbar. Als Maßstab taugt es aber, auch weil sich mit so glatten Zahlen die Prozente einfach rechnen lassen, man muss nur das Komma verschieben.

Vorbereitung
Zur Vorbereitung gehören zwei Dinge: Recherche und eine spamfeste eMail. bei beidem hilft Google: Ich google also nach den Anbietern, lese mir Bewertungen durch und lege eine @googlemail-Adresse an, die für all jene Seiten zur Registrierung benutzt wird, bei denen Spamgefahr besteht.
Dann sammelt man Seiten und los geht’s.

VG Wort
Fangen wir mit dem seriösesten Angebot an: Die VG Wort schüttet eine Vergütung an registrierte Textebeiträge registrierter Autoren aus, die eine ausreichende Anzahl an lesern (mindestens 1.500/Jahr) erreichen.
Wie viel Geld es dafür gibt, wird zum Jahresende entschieden, zuletzt waren es meines Wissens 35 €
Gehen wir mal davon aus, dass ich pro Monat einen Artikel schreibe, der über das Jahr 1.500 Leser erreicht, macht das also, etwas vorsichtig angesetzt, 30 €/Monat – die ich allerdings erst zum Jahresende erhalte. Dafür handelt es sich um Geld, kein Punkte-Bullshit.
Stand zu Experimentsbeginn: 0 €
Erwartetes Ergebnis: ca. 300 €/Jahr.
Spamgefahr: Keine

ciao.com
Bei Ciao hatte ich früher schon geschrieben, bevor es dafür Geld gab. Jetzt erhält man Geld dafür, wenn eigene berichte von anderen Nutzern bewertet werden – Grund genug, mein zuletzt 2002 genutztes Nutzerkonto wieder auszugraben.
Es gibt für jede Bewertung Geld – ich muss aber zugeben, das System nicht zu verstehen. Offenbar geht die bezahlung nach Lesungen der Berichte, mir ist aber nicht klar, nach welchem Maßstab die Berichte in Entgütungsklassen (0,5 bis 3 Cent) eingeordnet werden. Ausserdem gibt es Geld für Umfragen, die auch einigermaßen regelmäßig kommen. Nunja, probieren geht über Studieren, ich setze den zu erwartenden Verdienst mal eher niedrig an und verfasse erstmal 2-3 Produkttests. Als Bonus setze ich noch einen Affiliate-Link, vielleicht mag sich darüber ja jemand anmelden udn es selber ausprobieren.
Stand zu Experimentsbeginn: 0 €
Erwartetes Ergebnis: vorsichtig geschätzt 2 €/Monat.
Spamgefahr: Keine

Trigami
Der gute alte Blogger-Werbevermittler Trigami bringt leiderinzwischen kaum noch geld. was nicht die Schuld von Trigami ist, zumindest nicht direkt: Inzwischen werden die Beiträge nicht mehr wirklich bezahlt sondern nur noch die Produktproben für den Test kostenlos zur Verfügung gestellt.
Das finde ich persönlich unverschämt und mache bei solchen Ausschreibungen auch ganz einfach nicht mehr mit. Vor allem bei Produkten, die dne Hersteler praktisch nichts kosten (Webseiten etwa).
Ich habe mir letzten Monat 27,77 € auszahlen lassen und erwarte erstmal keine weiteren Verdienste aus Trigami mehr, lasse mich aber gerne überraschen.
Stand zu Experimentsbeginn: 0 €
Erwartetes Ergebnis: 0 €/Monat.
Spamgefahr: Keine
Auch hier liefer ich für interessierte einen Link mit, vielleicht bessert sich Trigami ja wieder:

Points24
Bezahlt werden fürs Werbe-eMail-Lesen: Vom Modell sehr attraktiv, einigermaßen brauchbar vergütet, aber zu wenig eMails: 100 Punkte geben etwa 33 Cent (geldwerte Leistung), es kommt alle paar Tage mal eine Mail.
Fürs Lesen und Anklicken gibt es 5 Punkte (ca. 1,6 Cent), was okay wäre, gäbe es mehr eMails.
Zwar gibt es eine dicke Ladung Punkte, wenn man eines der Angebote annimmt, aber die meisten sind einfach nur Schrott bis hin zu Spam verteilenden Gewinnspielen. Aber wenigstens verteilt Points24 selber keine Spams und gibt auch die Adresse nicht weiter.
Im Grunde besteht die Mühe nur in einem Mausklick, aber ich finde es die Anmeldung nicht oder nur selten wert. Man macht mit Glück um die 50 Punkte im Monat zuzüglich Boni für die Annahme von Angeboten – da die Angebote aber meist wie gesagt Müll sind… nunja. Ich selbst mache wahrscheinlich mit, bis ich mir einen brauchbaren Gutschein leisten kann und melde mich danach ab. Es bringt einfach nicht annähernd genug.
Stand zu Experimentsbeginn: 0,69 €
Erwartetes Ergebnis: 0,60 €/Monat.
Spamgefahr: Mittelbare, beworbene Angebote sind relativ häufig Spamschleudern

ClubMail.de
ClubMail.de ist im grunde die bessere Alternative zu Points24 – es gibt zwischen 3 und 10 Punkte pro Mail, der Wert liegt bei ca. 35 Cent pro 100 Punkten – allerdings gibt es zwischen einer und drei Mails pro Tag und hin und wieder sind sogar die Angebote selbst interessant.
Hinzu kommt, dass ClubMail.de die Punkte nicht über irgendwelche Prämien ausgibt, sondern am Monatsende direkt in Geld umwandelt.
Stand zu Experimentsbeginn: 2,38 €
Erwartetes Ergebnis: 1,00 €/Monat.
Spamgefahr: Mittelbare, beworbene Angebote sind ab und an Spamverteiler
Hier gibt es auch mal wieder einen kleinen Werbelink, für alle, die mich unterstützen wollen oder sich sogar für das Programm orientieren:
ClubMail.de

MySurvey
War eigentlich immer ganz brauchbar, heute erhalte ich beim Einloggen ohne Begründung nur noch die folgende Mitteilung:

Leider ist das verwendete Konto derzeit nicht aktiv. Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Fragen haben.

Danke auch.
Hab an den Support geschrieben, was das soll. So geht’s ja nun nicht.
Stand zu Experimentsbeginn: unbekannt
Erwartetes Ergebnis: 0 €/Monat.
Spamgefahr: Keine

Toluna
Nochmal bezahlte Umfragen, hier aber mit mehr Community und einem etwas anderen Verdienstmodus:
Bei Toluna erhält man für Teilnahme an Umfragen Punkte – zwischen 15 und 100 für Kurzumfragen mit bis zu vier Fragen sowie 2.000-9.000 für „richtige Umfragen“. bei den richtigen Umfragen gilt wie immer, dass man nicht bei allen zugelassen wird, wiel man nicht immer ins profil passt – allerdings durchaus öfter, als ich das von anderen Umfrageportalen kenne: Von bis zu 4 Umfragen am Tag konnte ich bis zu 2 ausfüllen.
Bereits am jetzt 3. Tag nach der registrierung habe ich über 4.000 Punkte zusammen – und die großen Umfragen sind noch gar nicht eingeflossen, das ist nur Kleinkram wie „Haben Sie ein Auto?“, der gerne auch fünfmal gefragt wird – und fünfmal vergütet.
Ausserdme kommt man für jede Umfrage, bei der man nicht zugelassen wurde in einen Lostopf für die monatliche Auslosung von 1.500 €.
Doch was sind die Punkte wert?
Man bekommt für 80.000 Punkte einen 20-Euro-Gutschein bei einigen Online-Shops, von denen mich ehrlich gesagt nur BOL.de und MaxChoice überhaupt interessiert. Das ergibt:
100 Punkte=2,5 Cent (geldwerte Leistung)
Daneben gibt es noch Produktproben, die vom Teebeutel bis zum iPad reichen – um als Produkttester dabeizusein braucht man aber natürlich Glück, ebenso für die monatlich verlosten 1.500 €
PS: Wenn ihr Toluna und ClubMail ausprobieren wollt, nehmt zuerst ClubMail, die geben über einen Link unter „Extras-Aktionen“ 70 Punkte für die Anmeldung bei Toluna. Das sind 25 Cent oder der Wert einer am Wegesrand rumliegenden Einweg-Pfandflasche, aber schaden kann’s nicht…
Stand zu Experimentsbeginn: 1,16 €
Erwartetes Ergebnis: 7,50 €/Monat.
Spamgefahr: Keine

GameDuell
Das hab ich 2006/07 schonmal erfolgreich gespielt und hatte immerhin ein Plus von etwa 17 €, als mir schließlich das Passwort für immer abhanden kam (ach, verdammt).
Für gute Spieler steckt hier wirklich Geld drin, 10 € im Monat sollten kein problem sein. Natürlich gibt es immer auch leute, die die Spiele verlieren – ich empfehle ausprobieren. Inzwischen habe ich kurzerhand ein neues Spielekronto aufgemacht.
Stand zu Experimentsbeginn: 27,50 €
Erwartetes Ergebnis: 10 €/Monat.
Spamgefahr: Keine

Gewinnspiele
Bei Gewinnspielen muss man immer genau auf die Datenschutzbestimmungen schauen, um sich keinem übermäßigen Spam-Risiko auszusetzen. Und natürlich sind die Dinger immer Glückssache.
Ich gehe bei 4-5 Gewinnspiele pro Tag davon aus, 1-2 gewinne pro Jahr reinzuholen, die aber finanziell nicht nennenswert sein dürften. Wollte es aber mal erwähnt haben, kann ja doch mal was ordentliches kommen.

Zusammenfassung
Erwartetes Ergebnis für diesen (halben) Monat: 10,61 € (1,1% der Zielvorgabe)
Erwartetes Ergebnis nächsten Monat: 22 € (2,2% d.Z.)
Da ist noch einiges an Arbeit zu leisten, um auch nur halbwegs auf etwas zu kommen, was auch nur als Zusatzverdienst durchgehen kann. Bei 22 €/Monat muss ich echt sagen: Da finde ich im Monat bald mehr Geld auf der Straße rumliegen (Pfandflaschen mitgezählt).
Mal sehen, wie weit wir uns da verbessern können bis Ende August. Zum MoOnatswechsel gibt es einen Zwischenstand und einen Vergleich Erwartungen/Erreichtes.
Starkes Potenzial nach oben sehe ich vor allem bei Ciao und GameDuell, während die Services mit bezahlten eMails wohl bei ihren aktuellen Beträgen hängen bleiben dürften.

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