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7 auf einen Streich, Teil 1: Paläozoikum 0 

Nachdem meine Buchproduktion im letzten Jahr extrem hinter meinen an mich gestellten Erwartungen zurückblieb, konnte ich dieses Jahr meine Produktivitäts enorm steigern und endlich wieder vorankommen, indem ich täglich etwas Zeit in die Buchproduktion steckte.
Endlich kann ich nun die Reihe Meilensteine der Evolution (fast) abschließen, meine Buchserie über die Evolution, die sich über die Zeit so sehr verändert hat. Von einer Serie zu den Übergangsformen in der Erdgeschichte zu einer Serie über die wichtigsten Ereignisse in der Evolutionsgeschichte mit Fokus auf je ein evolutionsbiologisches Thema in jedem Band.

Die Serie hätte bereits 2013 mit neun Bänden und einem Sammelband abgeschlossen sein sollen. Ganz offensichtlich ist das nicht geschehen.
Doch mit meiner neu gefundenen Produktivität komme ich schneller voran als je zuvor. Die Struktur der Bücher bietet die Gelegenheit, an mehreren Bänden parallel zu arbeiten und so kam ich auf die Idee, die sieben übrigen Bände in einem Schwung herauszubringen. Am 31. März wird es so weit sein, abhängig davon, wie schnell Amazon die dann eingereichten Bücher online stellt, könnte es auch der 1. oder 2. April werden.
Danach begebe ich mich an ein Papierbuch, das die Serie sammelt und um ein paar Kleinigkeit ergänzt, wie etwa Übersichten zu Erdzeitaltern, die die Serie aus verschiedenen Gründen überspringt.

Zwei Bände lassen noch auf sich warten, was hauptsächlich an der Bebilderung liegt: Für Klirrender Kälte gibt es kein geeignetes Titelbild, das werde ich wohl einzeln beauftragen müssen. Für Flammender Farne mangelt es zusätzlich zu einem Titelbild auch an brauchbaren freien Illustrationen für das Innenleben.
Ich lese mich grade in das Thema Crowdfunding ein, um die Serie (vorerst?) abschließen zu können.

An den verbleibenden drei Montagen will ich die sieben Bände der Reihe in chronologischer Reihenfolge vorstellen. In diesem ersten Teil also die Bände, die im Paläozoikum liegen, dem Zeitalter zwischen dem Auftauchen von Lebewesen mit Skeletten vor ca. 550 Millionen Jahren und dem größten Massensterben der Erdgeschichte vor ca. 250 Millionen Jahren. Oder kurz gesagt: Die Zeit vor den Dinosauriern.


Zackigen Zahnes
Kanada vor 545 Millionen Jahren

Die ursprüngliche Idee hinter den Meilensteinen war es, gezielt über durch die Kreationisten ausgelassene oder verfälschte Informationen aufzuklären. Die Kambrische Explosion ist eines der beliebtesten erdgeschichtlichen Ereignisse der Kreationisten, hat man doch lange Zeit gedacht, alle Sorten von Lebewesen wären damals urplötzlich aus dem Nichts aufgetaucht. Doch die Wissenschaft bleibt nicht stehen und so weiss man heute mehr denn je über die Dinge, die damals in der Tierwelt passiert sind.
Wir wissen inzwischen, dass die fremdartige Welt der kambrischen Ozeane keineswegs aus dem Nichts kam und es schon lange vorher Leben gab.

Aber nicht nur das: Die „Explosion“ lässt sich sogar relativ gut mit den Grundprinzipien der Evolution erklären, sie ist schlichtweg das zu erwartende Ergebnis, wenn Variation ohne nennenswerte Selektion geschieht, also eine der Grundkräfte der Evolution ohne ihr Gegengewicht freiläuft.
Hier kommt auch die zweite Aufgabe der Reihe hinzu, die Information über die Funktionsweise der Evolution. An keinem besseren Beispiel lassen sich Variation und Radiation so schön erklären wie in dieser kurzen Zeit, in der es nichts anderes gab.

So gerne ich auch Carel Brest van Kempens großartiges Kalenderbild der Burgess-Fauna verwenden würde, ein Tiermaler dieser Prominenz ist höchstwahrscheinlich nicht im Budget. Aber ich sag euch was: Sollten diese Bücher (oder das Crowdfunding für die zwei fehlenden Bände) genug Geld dafür machen, werde ich das Cover entsprechend überarbeiten.
Bis dahin hält dieses Foto eines Dioramas aus dem Museum Mensch und Natur in München her. Es zeigt nicht ganz so gut, wie anders die Welt des Kambrium war, ist aber ein durchaus realistisches Bild des Lebens in dieser Zeit.
Das Tierchen unten ist Opabinia, eine der zahlreichen wunderbar bizarren Arten aus der Gruppe der Radiodonten, die in der Geschichte mit mehreren Tieren (Opabinia und Anomalocaris) vertreten sind.


Feuchten Fußes
Grönland vor 360 Millionen Jahren

Dieser Titel ist ja bereits erschienen, aber mit den neuen Bänden gibt es hier eine leichte Überarbeitung.
Der wichtigste neue Punkt ist das Kapitel „Schlaglicht“, welches immer einen im jeweiligen Buch wichtigen Mechanismus der Evolution beleuchtet und erklärt.
Beim vorherigen Band war das Radiation, hier ist es nun Präadaption.

Mit dieser kleinen Ergänzung kann die Reihe ihren Zweck, anschaulich die Evolution zu erklären, fast schon perfekt erfüllen. ich sage fast, weil es ja immer sein kann, dass noch eine Verbesserung dazukommt, bis jetzt wüsste ich aber keine.
Mit dieser dritten Auflage ist Feuchten Fußes nun an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr glaube, am Grundkonzept der Serie noch etwas verbessern zu können. Das gilt ebenso natürlich für sämtliche Bände der Reihe.

Flammender Farne
Ruhrgebiet vor 320 Millionen Jahren

Dieser Zeitabschnitt enthält einen der beiden noch nicht veröffentlichungsreifen Bände. Ich möchte diesen aber nicht völig verschweigen. Flammender Farne führt in das Zeitalter des Karbon, dem Zeitalter der Wälder, Amphibien und riesiger Gliederfüßer wie drei Meter lange Tausendfüßer und 70 Zentimeter spannende Libellen.
Dieser Band setzt sein Augenmerk auf die Entwicklung der Pflanzen dieser Zeit und wie das Entstehen gewaltiger Wälder Klima und Lebensräume auf der Erde verändern.

Pflanzen führen ein eher stiefmütterlich behandeltes Dasein zwischen all den deutlich spektakuläreren Tieren der Urzeit. Aber sie sind es, die stärker als alle anderen Lebewesen das Antlitz der Erde prägen. Nur leider ist es sehr schwierig, von prähistorischen Pflanzen auch nur annähernd so viele und so gute Abbildungen zu erhalten wie von den Tieren der Urzeit.

Nächsten Montag geht es dann weiter ins Mesozoikum. Und damit, wie es sich gehört, zu den Dinosauriern und ihren nächsten Verwandten.

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