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Freitägliche Fünf 01.04.2016 0 

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diese Woche ignoriere ich den 1. April gekonnt, es geht dabei von der Rückkehr zur Natur in die internationale Politik.

1. Lesen im Grünen

Architektonisches Vorbild war ein Softeis mit Pistazien - vermutlich - Bild: Spogagafa

Architektonisches Vorbild war ein Softeis mit Pistazien – vermutlich – Bild: Spogagafa

Dass man auch öffentliche Gebäude nicht als immergleiche Rechtecke bauen muss, zeigt die Stadt Varna in Bulgarien mit ihrer neuen Stadtbibliothek – eine Beinahe-Kuppel, auf deren Aussenseite eine Art künstlicher Hügelgarten und Park läuft.

2. Fahrradwohnwagen

Ich mag das grundsätzliche Konzept von Fahrradwohnwagen, auch wenn die meisten wohl zu schwer oder zu windsperrig sind, um praxistauglich zu sein. Aber ein paar Varianten, die aussehen wie geschlossene Kajaks auf Rädern, sind durchaus brauchbar. Hier gibt es eine schöne Liste mit Wohnanhängern fürs Fahrrad. Nicht annähernd vollständig (es fehlen vor allem ausklappbare Modelle), aber eine ganz gute erste Übersicht.
Fragt mich nur nicht, warum das Magazin sich vogelrije Fietser nennt, das finde ich etwas unglücklich.

3. Apropos Vögel

4. Erdoğan und der NDR

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es gibt jetzt bessere lustige Musik, aber ganz ehrlich: Politische Lieder sind hat fast durchgehend schlecht, da macht man nichts dran. Plattheit gehört da zum guten Ton.
Aber es ist wunderbar zu beobachten, wie Erdoğan sich darüber aufregt und somit öffentlichkeitswirksam blamiert.

5. Von Zielideen und dem Perfekt

Das Perfekt ist jene Zeitform, über die etwa das Englische und einige deutsche Dialekte verfügen, das Hochdeutsche aber seltsamerweise nicht. Wie rein hochdeutsch sprechende ohne ihn auskommen, ist mir als Rheinländer ein Rätsel. Es handelt sich um die Form, mit der eine Tätigkeit bezeichnet wird, die im Moment der Äusserung noch andauert: „Er ist am laufen.“
Das hat einer neuen Studie zufolge Auswirkungen bis hin zur Wahrnehmung der Wirklichkeit des sprechenden. Und zwar nicht etwa grundsätzlich , sondern abhängig von der im Moment der Wahrnehmung verwendeten Sprache. Im Beispiel neigen deutsch sprechende dazu, einer gehenden Person ein Ziel zuzusprechen, um den Satz zu vervollständigen, wer englisch spricht verbleibt bei der Feststellung, dass die wahrgenommene Person geht.
Das ist alles hochspannend, sowohl für die Bewusstseinsforschung als auch für die Frage, was bei der Normierung einer Sprache wie des Deutschen, das dabei kurzerhand eben dieses Perfekt verlor, mit ihren Sprechern passiert.

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