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Acht am Anfang 06.05.2019 0 

Der wöchentliche Rückblick in acht Kategorien. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Montag hier im Blog, mehr oder weniger. Oder weniger.

Streifen der Woche

  1. Kartoffelhorde bei Tante LeMi (ja, auch diese Woche wieder per Fahrrad gelifert)
  2. Ich in der Podiumsdiskussion zur Verkehrspolitik (aber das habt ihr fraglos erkannt, aus Foto von Thomas M. Claßen)
  3. Garmadon und IG-88 als Lego-Doppel
  4. Sehr viele Bienen
  5. Wovor es Gladbach bangt
  6. Wovor es Europa bangt
  7. Es glubscht aus der Urzeit
  8. Logo von Radio Sunshine

Musik der Woche

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Wen interessieren schon neue Folgen von Game of Thrones, wenn es zugleich auch die letzte Staffel von My Little Pony: Friendship is Magic gibt? Ich jedenfalls ziehe die bunten Ponys mit den Arschtattoos vor, können viel besser singen und haben deutlich mehr Fantasy-Kreaturen als nur ein paar Drachen und vermutlich Ausserirdische Zombiekönige.

Fundstücke der Woche

Eine gute Nachricht zum Start der Fundstücke: Deutschlands letzte Pelzfarm ist aus dem Geschäft. Ich habe zwar keine Ahnung, warum das auf einer Mönchengladbacher Lokalseite auftaucht, aber die Nachricht ist so oder so eine gute. Das absolut überflüssige Pelzgeschäft kann gar nicht schnell genug verschwinden. Tiere für Mode sterben zu lassen ist eine Praxis, die wir gerne in der Steinzeit lassen können, wo sie hingehört.

Was mich bisweilen nervt, ist die Vehemenz, mit der manche Menschen ihr althergebrachtes gegen Dinge verteidigen, die sie gar nicht bedrohen. Oder die ganz objektiv eine Verbesserung darstellen würden. So kommt etwa aus Frankreich ein EU-Vorstoß nach dem begriff „Milch“ nun auch Begriffe wie Wurst und Burger ausschließlich auf tierische Produkte zu begrenzen. Das war schon bei der Milch völlig bescheuert, bei den sich rein auf eine Form beziehenden Bezeichnungen wie eben der Wurst und dem Burger ist es vollends populistischer Quatsch.
Aber sich für die EU einzusetzen ist bei manchen EU-Politikern halt echt eine Herausforderung. Wir hätten da nämlich auch noch den wenig überraschenden Vorstoß, Uploadfilter auch gegen „Terrorismus“ einzusetzen, jetzt wo sie schon mal de facto verpflichtend werden.
Aber auch andere Länder wehren sich intensiv gegen alles, was gegen das Althergebrachte steht. Thailand zum Beispiel geht gegen staatenlos auf dem Meer siedelnde Menschen vor. Das ist tatsächlich eine Bedrohung für die bestehenden Staaten, ich sehe aber nicht, woher sie das Recht nehmen, dagegen anzugehen. Ichmeine, das Internet wird ja auch nicht verboten, obwohl es in seiner Struktur definitiv die Legitimation des Staatenwesens untergräbt. Okay, das war jetzt etwas sehr philosophisch. Sprechen wir im nächsten Absatz über was buntes.

Mönchengladbach ist gerne trist und grau, da droht man Menschen, die graue Flächen einfärben, dann mit der ganzen Härte des Gesetzes. Kann ja nicht sein, dass Menschen die Stadt weniger hässlich machen. Wir geben uns so viel Mühe bei der Erreichung der größtmöglichen Scheusslichkeit! Sieht das denn niemand?
Ganz im Ernst, selbst eine schlecht ausgeführte Bemalung ist besser als das, was da sonst zu finden ist.
Aber vielleicht ist das nur Frust, dass die Stadt selbst nicht malen darf, wie sie will. Die Blaue Route muss jetzt grün werden. Das finde ich nicht nur farblich nett, es zeigt auch, dass der Ansatz einer durchgehend an den Seiten gefärbten Straße richtig ist und nur die gewählte Farbe ein Hindernis darstellt. Ich halte die Färbung für eine gute Sache, um die Fahrradstraße auf ganzer Länge als solche erkennbar zu machen.

Callichimera

Callichimera perplexa, die Glubschkrabbe – Bild: Elissa Martin, Yale Peabody Museum of Natural History


Und noch ein bisschen Wissenschaft. Die Wissenschaft hat doch immer was gutes. In der Tat, hier ist was: Eine so seltsame Krabbe, dass Forscher sie als das Schnabeltier der Krabbenwelt bezeichnen. Callichimera perplexa ist ungewöhnlich, weil es eine Krabbe ist, die ähnlich einem prähistorischen Seeskorpion durch das Wasser schwimmt. Das ist eine bei Krabben völlig unbekannte Fortbewegungsart und Anatomie.

Spielerei der Woche

Ich habe dieser Tage mal die Storymissionen von Saints Row The Third abgeschlossen und das verdient sich einfach meine Empfehlung, auch wenn es kein kleiner Indie-Titel ist. Seltsam, überzogen und vor keiner Vulgarität scheu, will es einfach nur Spass machen. Und das kann ich respektieren.
Humor bis hin zu der Mission, in der man eine laufende Toilette spielt. Sammelobjekte sind Geldpakete, Drogen und Sexpuppen. Ist das infantil und dumm? Ja, genau das ist ja der Punkt!

Wortgeschmeide der Woche

Diesmal haben wir eine Neuerscheinung aus dem weiteren Bekanntenkreis. Eileen Janket hat mit Blue Cocoon eine weitere ihrer ungewöhnlich authentischen Liebesgeschichten — eigentlich passt „Beziehungsgeschichten“ bei diesem realistischeren Ansatz besser — abgeschlossen. In dieser im amerikanischen Nordwesten spielenden Geschichte treffen zwei Menschen aufeinander, die schon mit 18 beide auf ihre Weise ein kaputtes Leben mit sich schleppen, wobei dies von den beiden bei Jake offensichtlicher ist als bei Annika.
Auch, wenn ich es noch nicht lesen konnte, die hohen Bewertungen und die von Eileen gewohnte Qualität reichen mir für eine Empfehlung. Ihr Markenzeichen ist Romantik ohne Schnulze und genau das bekommt man auch hier wieder ganz offenkundig zwischen seinen Buchdeckeln geliefert.

Politik der Woche

Ankündigungsbanner des Forum Stadtverkehr – ADFC MG


Am Tag nach dem letzten Montagsbeitrag gab es im TIG in Mönchengladbach-Eicken eine Podiumsdiskussion des ADFC zur Zukunft des Verkehrs in Mönchengladbach. Etwas provokant mit dem Thema der Straßenbahn überschrieben, gab es letztlich einen verkehrspolitischen Rundumschlag durch den Abend. Zu den Themen der Veranstaltung habe ich ja hier im Blog schon etwas mehr geschrieben.

Zwei Tage später durfte ich dann schon wieder in ein Mikrofon sprechen,das nicht meins war: Der deutschsprachige belgische Sender Radio Sunshine fragte zur Europawahl und wieso es wichtig ist, dort zu wählen. Den fertigen Beitrag gibt es inzwischen hier.
Grünen-Stand am 1. Mai 2019
Natürlich gab es am 1. Mai wieder einen traditionellen Maistand, diesmal mit Unterstützung der Grünen Jugend, die am Stand Insektenhotels baute. Daneben gab es natürlich Infomaterial und unseren neuen Klassiker, Saatgutmischungen für Blumenwiesen. Natürlich von einem experten auf die lokale Flora des Niederrheins abgestimmt.

Letzten Freitag schlug ich dann den Bogen zurück zum Verkehr. Ich schrieb einen Antrag an den Parteitag in neuss, der darauf hinausläuft, die Verkehrsverbünde als veraltete Institutionen abschaffen zu wollen und durch ein landesweites System mit größeren Freiheiten für die Städte und Kreise zu ersetzen. Den Antrag gibt es unter der Nummer V-15 hier nachzulesen und ich werde ihn dann Mitte Juni in Neuss vertreten dürfen. Es ist der erste Initiativantrag an einen Grünen Parteitag aus Mönchengladbach seit langer Zeit. Ich halte diesen Schritt für wichtig, um den geschwind veraltenden ÖPNV in NRW in die Gegenwart holen zu können.
Nicht von mir gestellt, aber auch vonmir unterstützt ist übrigens auch Antrag V-13 mit dem Ziel, kirchliche Institutionen ebenso grundsteuerpflichtig zu machen wie alle anderen. Mein politisches Ziel in Bezug auf die Kirchen ist es, die Kirchen und Religionsgemeinschaften als ganz normale Vereine zu behandeln und ihnen keine so extreme Sonderrolle mehr zu geben.

Bilder der Woche

Citypassage RheydtDen Anfang macht diesmal die Citypassage in Rheydt. Ich habe Fotos von den vielen leerstehenden oder halbvollen Einkaufszentern in Mönchengladbach gemacht, um zu illustrieren, was für eine dumme Idee der Bau der Markthalle auf dem Kapuzinerplatz eigentlich ist. Mal im Ernst,wie oft will die CDU in Mönchengladbach den Fehler, solche nach wenigen Jahren absterbenden Dinger zu bauen, denn noch machen?
Wie dem auch sei, hier ist der Bereich für Fotos und das ist das gelungenste der Reihe. Das ist die City-Passage in Rheydt, die viele auch Eingeborene gar nicht kennen werden, so geschickt wurde sie im Stadtraum versteckt.
Dahler Oase im April 2019
Die Dahler Oase findet sich aktuell neben einigen anderen urbanen Gärten in einem Coolibri-Artikel über urbanes Gärtnern in NRW. Dafür brauchte die Redaktion auch ein aktuelles Foto, welches ich dann aufgenommen habe. IN dieser Perspektive sieht man relativ wenig von den Veränderungen, die im Laufe der Zeit in den Garten gekommen sind.
Bienenstöcke in der Dahler Oase
Diese Veränderungen illustriert dieses Foto deutlich besser. Im Fokus sind dieinzwischen zwei Bienenkästen, abe rim Hintergrudn ist auch der teilweise entfernte Zaun, das halbfertige Hochbeet und die neu gepflanzte Mispel zu sehen. Etwas dezenter ist eine andere Veränderung: Hinten links sind die allgegenwärtigen Brennnesseln inzwischen durch Gras ersetzt, das langsam im Gelände Fuß fasst.
Bienenschwarm
Die Vielfalt an wilden Bienen im Garten ist beeindruckend. Was dann aber doch eine Überraschung war, war ein am Montag im Apfelbaum aufgetauchter Schwarm von Honigbienen, der sich dort allerdings nur zu einer Übernachtung einfand und weiterzog, bevor wir einen Imker holen konnten. Im Foto ein rangezoomter Ausschnitt der etwa 30 Zentimeter langen Traube aus Bienen.
vegrissmeinnicht-mauer
Und hier ist noch etwas Vergissmeinnicht, das aus der Mauer meines Hauses sprießt. Weil’s hübsch ist.

Videos der Woche

In letzter Zeit haben sich meine Videos auf den Lego-Bereich konzentriert. Ich habe dabei angefangen, etwas mit Videonamen zu experimentieren. Dass Video zu den chinesischen Fake-Lego-Pokémonkam nicht so gut an, aber ich glaube, das lag am Thema udn daran, dass bei der Erstellung dieses Videos einiges schiefgelaufen ist. Die ersten fünf Minuten hat es nicht mal aufgenommen!

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Es folgte eineReihe von Minifiguren. Jeff Bold aus Lego City war ein recht normales Video. Darauf folgte Llyod, bei dem ich einfach mal den Running-Gag der Ninjago-Videos, Llyods Namen zu singen (ein Scherz auf Grundlage des gedoppelten L) in den Titel genommen habe. Ihm folgte sein Vater, Garmdaon. Beide Figuren gaben mir Gelegenheit, die Insekten-übernehmen-die-Lego-Welt-Story weiterzuführen und auszuschmücken. Wir haben nun also den vollen Lebenszyklus der insektoiden Invasoren von der Larve über den Ninja zum vierarmigen Herrscher.
Dann folgte wieder eine relativ normale Figur, der DroideIG-88.

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Nach diesen Minifiguren gab es dann endlich mal wieder ein kleines Set: Lego Jurasic World brachte mir einen Raptoren mit Gebüschversteck.Obwohl ich dabei unbemerkt einen Schnitzer hatte (richtig gebaut springt das Gebüsch zur Seite), hat das Video beachtlich viele Likes. Meine kleine Vorstellung des aus den bisherigen Sets zusammengesetzten Raptorengeheges wusste offenbar zu gefallen.

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Mal sehen, vielleicht bringe ich in Zukunft öfter Eigenkreationen auf Basis der in der Serie vorgestellten Sets. Oder auch mal ganz eigene Sachen. Ich hatte schon längerüberlegt, die ganzen Superheldenfiguren in ein kleines Diorama zu packen, basierend auf dem Avengers-Turm oder einem Dach mit dem Batsignal. Mal sehen, was die Zukunft da an Ideen bringt.

Oh und dann war da noch ein größeres Projekt, ein extrem arbeitsintensives Video für den DGB von einer Demo für günstigen Wohnraum in Mönchengladbach. Das mochte vor allem mein Computer nicht mehr, mit so vielen Video- und Audioschnippseln in einem einzigen Projekt zu arbeiten. Gegen Ende schmierte er bei jedem Arbeitsschritt ab, wenn ich nicht zwischendurch speicherte.

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Ja, ich denke, ich brauche einen neuen Computer. Mein jetziger läuft zwar etliche Stunden auf Akku und das ist super für unterwegs, aber er ist dafür auch sehr schwachbrüstig und kommt kraftmäßig mit der Produktion von Videos oder dem Spielen von Spielen nicht mehr wirklich zurecht.

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