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Acht am Anfang 13.05.2019 0 

Der wöchentliche Rückblick in acht Kategorien. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Montag hier im Blog, mehr oder weniger. …

Streifen der Woche

  1. Soviel Gelsenkirchen geht in 124 Pixel Breite (Politik)
  2. Düsseldorfer Stadtkassensanierung (Fundstücke)
  3. Missglückte Nietzsche-Übersetzung (Videos)
  4. Der erste Holunder blüht (Fotos)
  5. Fleissiger Blattlausvertilger (Etwas zu unscharf für die Fotos)
  6. Ihr werdet verstehen. Eines Tages. (Musik)
  7. Beschäftigungstherapie mit Einrad (Politik)
  8. Logo der Woche (Wortgeschmeide)

Musik der Woche

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Ja, auch diese Woche ist die Musik der Woche eine versteckte Serienempfehlung.
Gravity Falls ist eine Zeichentrickserie von Disney, in der die Zwillinge Dipper und Mabel bei ihrem Großonkel Stan unterkommen, der eine Art Museum der Seltsamkeiten hat. Dies sitzt in Gravity Falls, einer Kleinstadt voller Seltsamkeiten, die im Laufe der Serie zunehmend zum Zentrum paranormaler Ereignisse wird.
Trotz großen Erfolgs war die Serie bereits nach zwei Staffeln vorbei. Alex Hirsch hat als Leiter der Serie einfach gesagt, er möchte die Serie genau dort beenden, wo ihre Idee erfüllt und ihre Geschichte abgeschlossen ist. Das Ergebnis ist eine durchgehend hohe Qualität, eine insgesamt abgeschlossene Geschichte über einen Sommer und ein knackiges Tempo.
Die 40 Episoden sind auf Netflix und lohnen sich einfach.

Fundstücke der Woche

Gute Nachrichten! Wir können den Klimawandel noch stoppen! Alles, was wir tun müssen, ist das Pflanzen von 1,3 Billionen zusätzlichen Bäumen. Pro Jahrzehnt. Als Maßstab: Derzeit gibt es etwa 3 Billionen Bäume in der Welt. Das ist nicht sehr aussichtsreich, aber es macht immerhin deutlich, wie sehr die Behauptung danebenliegt, das zusätzliche CO2 werde schon durch Pflanzenwachstum ausgeglichen. Es können ganz einfach nicht so viele Pflanzen wachsen, wie dazu nötig wäre!

Also müssen wir ganz klar an die Quelle unserer Überproduktion. Verkehr ist da ein besonders prominentes beispiel, an dem wir alle etwas tun können. Nur sind da halt leider nicht alle bei.
Den Vorschlag aus Düsseldorf, Parkgebühren für Fahrräder zu erheben, muss ich momentan wohl nicht weiter erwähnen, aber ich will ihn hier für die Nachwelt festhalten.
Wenigstens hat Hartnigk in Düsseldorf seinen Vorschlag wider zurückziehen müssen, als der Gegenwind zu stark wurde. Das hinder allerdings selten die Mönchengladbacher Parteikollegen daran, sich noch ein bisschen tiefer in die Nesseln zu setzen. Etwa, wenn Polizei und Stadt auf die Idee kommen, den Tag des Fahrrades damit zu begehen, besonders starke Kontrollen bei Radfahrenden durchzuführen. ist jetzt nichtsonderlich intelligent, findet zum Beispiel auch der ADFC. Woraufhin der Oberbürgermeister, der sich gern als Fahrradfreund gibt, die Aktion verteidigt.

Naja, peinlich kann meine Wohnstadt halt. Bei der Grünflächenverwaltung etwa fällt man mit der herrlichen Formulierung auf, man wollen Friedhöfe durch Aktionen erlebbarer machen. Das ist schon bescheuert, bevor man sich das Vorhaben anschaut, auf Friedhöfen mehr Sportveranstaltungen durchzuführen.
Wieder für den OB peinlich wird es beim Thema Datenschutz. Denn er hatte einen Antrag an den Rat zur Stadtochter Mags verschoben, damit dort beschlossen werden könne. Das ist schon für sich furchtbar, wenn die Stadt dermaßen die Fähigkeit abtritt, Entscheidungen über sich selbst treffen zu können. Mit der drohenden Rüge wird es richtig unangenehm.

Aber blicken wir in ein primitiveres Land, um unsere eigenen Fehler zu relativieren. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Drittweltstaat USA? Dort droht Frauen,die abgetrieben haben, künftig lebenslänglich oder die Todesstrafe.
Seht ihr, Deutschland ist gar nicht so schlimm. Und deswegen sind Vergleiche mit anderen Ländern schlicht und ergreifend saudämlich.

Spielerei der Woche

Ich bin der einzige, der Papierfootball nicht kennt und sich deshalb in Avengers Endgame ein Loch in den Kopf gewundert hat was Iron Man und Nebula dort machen, oder? Okay, gehört also wohl zum Spiele-Kanon, wenn man Filme verstehen will.

Wortgeschmeide der Woche


Wisst ihr was? Ich habe diese Woche schon über so viele Bücher geschrieben, nehmt das einfach als Empfehlung. Das sind alles gute Bücher, die ich empfehlen kann, denn die schlechten habe ich halt verschwiegen waren schließlich keiner Erwähnung wert.

Politik der Woche

Der Dienstag brachte die neueste Sitzung des Planungs- und Bauausschusses mit sich, der mit einer kurzen aber interessanten Tagesordnung daher kam.
Früh kam darin das Thema „Parkgebühren für Elektrofahrzeuge“ zur Sprache. Diese möchte die Stadt auf Null senken, um so die Nutzung von Elektroautos zu fördern. Mir erscheint der Komplettverzicht auf Parkgebühren zwar nicht ganz der richtige Weg zu sein, aber eine Besserstellung ist auf jeden Fall richtig. Denn anders, als manche Populisten behaupten, sind Elektroautos allemal besser als die noch schlimmeren Ölautos.
Dennoch gibt man hier Gestaltungsraum aus der Hand. Viel wichtiger als die Antriebstechnologie wären doch die Autos selber. Wieso fördert man nicht kleinere Fahrzeuge gegenüber den großen? Das entlastet die Straßen und damit zusammenhängende Kosten des Automobilverkehrs. Ich werde dazu 2019 noch einen Vorschlag machen.

Es folgte die Brücke über die Fliethstraße, die seit dem Abriss des abgebrannten Zentralbades (ja, wirklich!) als Stumpf da stand. Nachdem die Idee, die Brücke über das geplante Baugebiet hinweg mit einem gleichzeitig auf der anderen Seite verbliebenen Stumpf über die Lüpertzenderstraße zu verbinden nicht weiter aufgenommen wurde, blieb dies eine ungelöste Frage.
Nun kommt auf der Stumpfseite links und rechts jeweils eine Treppe an den Abschluss der Brücke. Das führt dazu, dass auf der einen Seite eine Rampe und auf der anderen nur Treppen vorhanden sind, was für Ortsunkundige ein Ärgernis sein kann, wenn sie auf der einen Seite eine Rampe hinauflaufen um dann auf der anderen unerwartet vor einer abwärtigen Treppe zu stehen – womöglich mit einem Fahrrad, Rollstuhl oder Rollator. ich hoffe, dass da auf meine Nachfrage hin wenigstens ein Warnschild kommt.
Recht froh bin ich, dass die in diesem Zusammenhang auch angesprochene Brücke über die Bettrather Straße nun eine Förderung bekommen soll, mit der sie als reine Fahrrad- und Fußbrücke wieder aufgebaut werden kann. Ursprünglich wollte die Verwaltung sie ersatzlos abreissen, was weder die Anwohner noch wir in der Opposition so akzeptieren wollten.

Wo ich grade bei der Brücke über die Lüpertzenderstraße war. Diese ist schon länger abgerissen, aber von ihr bleibt ein Stumpf in Form einer plötzlich endenden Treppe ins Nirgendwo. Diese Treppe ist zwar inzwischen abgesperrt, bildet aber ein hässliches Lowlight der Straße und beginnt auch langsam, sich in ihre Bestandteile aufzulösen.
Also fragte ich an, was denn hier der Stand sei. Es stellte sich heraus, dass die Stadt sich damit zur Zeit einfach nicht beschäftigt, es aber „auf dem Radar sei“ — mit anderen Worten, an dessen Existenz hatte bis zu der Nachfrage niemand mehr gedacht.
Schauen wir mal, ob da was kommt. Eine Treppe den Hang hoch als schnelle Verbindung zwischen den Roermonder Höfen und dem Pfefferminzhäuschen wäre kein Fehler.

Am Samstag ging es nach Gelsenkirchen. Da war ich noch nie. Zumindest bin ich dort noch nie ausgestiegen, durchgefahren bin ich mit Sicherheit schon mal.
Grund war die Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Verkehr der Grünen. Da bin ich regelmäßig, wenn es nicht zu weit entfernt ist und ich kann, und gelte somit glatt als Mitglied.
Zum einen gab es dort den zweiten Teil der im März in Hilden begonnenen Debatte um Elektro-Kleinstfahrzeuge und diesmal sind wir auch zu einem Ergebnis gekommen. Wir wollen uns dieser neuartigen Fahrzeuge ganz grundsätzlich annehmen, während das Verkehrsministerium ein großes Buhei darum macht, nur (mal wieder) Regelungen für ein einziges Fahrzeug aus einer Vielfalt von Konzepten geregelt zu haben. Doch während Elektrotretroller jetzt geregelt sind, bleiben Elektroskateboards, Monowheels, Hooverboards und dergleichen weiter eine Grauzone, wenn nicht gar illegal.
Wir sehen nun Regelungen nach bauartbedingter Geschwindigkeit differenziert als sinnvoll an und eine grundsätzliche Genehmigung dieser Fahrzeuge, wenn sie die allgemeinen technischen Sicherheitsstandards für Verbrauchergeräte (GS u.ä.) erfüllen.

Wir haben auch die vorliegenden Verkehrsanträge zur Landesdelegiertenkonferenz im Juni besprochen, darunter meinen zu den Verkehrsverbünden in NRW, den ihr hier im Wortlaut finden könnt.
Zu diesem haben wir einen Verfahrensvorschlag gefunden, mit dem wir hoffen, das Thema in der Partei zu einer breiteren Debatte zu machen und das Ergebnis als Parteiposition zu stärken. Inhaltlich sind wir alle, auch die Leute in den Verkehrsverbünden, mit denen ich bisher sprechen konnte, sehr nah zusammen. Wir wollen die Verbundsgrenzen für Kunden des ÖPNV und ÖPSV verschwinden lassen und damit eine wichtige Hürde bei seiner Nutzung abschaffen.

Bilder der Woche


Fangen wir mal mit einer hübschen Blume an, bevor die Krabbelviecher kommen: Die Raue Gänsedistel freut sich ausgiebig über unsere große Vielfalt an Hummel- und Bienenarten. Im Ernst: Wo immer man im Moment im Garten blickt, findet man jedesmal eine andere Bienenart. Allein zwölf unterschiedliche Hummeln waren schnell nachgewiesen, die vielen unterschiedlichen Wildbienen haben wir noch gar nicht näher betrachtet.
Aber wir sind ja jetzt bei der Distel. Die Distel ist auch hübsch.


Und nun: Ein kackender Marienkäfer! Gern geschehen.


Die erste Holunderblüte des Jahres zeigte sich diese Woche auch. Letztes Jahr hatte der Holunder vorlauter Trockenheit keinerlei Beeren hervorgebracht, dieses Jahr scheint es wieder einigermaßen normal zu laufen. Zwra ist auch 2019 trockener, als es sein sollte, aber es hält sich bisher im normalen Rahmen.


Diesen mir unbekannten Käfer haben wir Sonntag im Waldstück der Dahler Oase gefunden. Es stellt sich raus, dass es sich um den Blauen Erlenblattkäfer Agelastica alni handelt, einen an Erlenlaub fressenden Käfer.
Abgesehen von der blauschwarz schillernden Farbe finde ich vor allem die extrem aufgedunsen wirkende Gestalt der weiblichen Käfer interessant.

Videos der Woche

Diese Woche beehrt uns im Lego-Bereich Superman und übenrimmt mal eben das magazin von Batman. Tja!

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Und das war es auch schon an Videos diese Woche. Tja.

Extra Extra Vlogs und Geschichten Fiction Science