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Sieben am Sonntag 10.03.2019 0 

Der wöchentliche Rückblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. In Farbe. Und bunt!

Streifen der Woche

  1. Veilchendienstagswagen (Politik: Dienstag)
  2. Segway (Politik: Samstag – Bild: Wikipedia-Nutzer Kulmulakko, CC-BY-SA)
  3. Schottergarten(Politik: Mittwoch – Bild: Wikipedia-Nutzer BBirke, CC-BY-SA)
  4. Naturdenkmal Allee in der Richard-Wagner-Straße (Politik: Mittwoch)
  5. Schlagloch (Politik: Donnerstag)
  6. Kiwi, frisch gepflanzt (Ansichten)
  7. Biene, diesmal Lego (Ansichten)

Musik der Woche

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Queen? Hatten wir schon!
Don’t Stop me Now? Auch schon.
Nein, wenn schon Queen und dieser Titel, dann muss es natürlich etwas wirklich neues sein. Aber das ist ja nun definitiv kein Problem. Zum Beispiel, indem man unorthodoxe Instrumente einsetzt. Etwa ein eigens dafür gebautes Level aus Super Mario World, das die Musik des Songs spielt, während Mario automatisiert von Hindernissen und Gegnern durch die Gegend geschleudert wird.

Fundstücke der Woche

Bild: Miniatur Wunderland/Twitter

Das Miniatur-Wunderland in Hamburg hat nun eine Greta Thunberg in seinem riesigen und unglaublich detaillierten H0-Diorama der Welt. Das Motiv selbst ist eine schönes kleines Symbolbild der ganzen Geschichte und ihrer Medienreaktionen.

Unterdessen geht es an zwei Stellen um die europäische Politik.
Da sind zum einen weitehrin die unsäglichen Versuche einiger Internetausdrucker, das Internet zu verbieten. Diesmal in Form einer Urheberrechtsreform, von der die meisten, die hier lesen, sicherlich schon gehört haben werden. Um vorzuführen, wie verheerenddie Vorschläge wären, schaltet sich am 21. März für 24 Stunden die Wikipedia ab. Die Wikipedia ist ja eine unglaubliche Geschichte. Von einem Nerdprojekt zum Rückgrat (oder wenigstens dem Brustkorb) der Wissensgesellschaft, welches die Welt verändert hat.
Aber bleiben wir in Europa, wo es auch noch gute Nachrichten gibt: Die kontroverse Studienlage zur Schädlichkeit beziehungsweise vermeintlichen Unschädlichkeit von Glyphosat muss öffentlich zugänglich sein,so entschied der EU-Gerichtshof aufgrund des hohen öffentlichen Interesses an diesem Thema.

Wo wir grade bei der Wissensgesellschaft im Internet waren, da gibt es ja noch andere Komponenten als Wikipedia. Zum Beispiel Quora. Dort werden wirklich wichtige, ernsthafte Fragen beantwortet. Vor allem aber werden sie gestellt. Beispielsweise das Rätsel, welches die Welt seit Jahrzehnten beschäftigt: Hat Deutschland eigentlich Straßen?

Okay, kommen wir zu etwas beruhigendem: Wie gut sind Künstliche Intelligenzen eigentlich dabei, Inhalte im Internet zu erkennen? Also zum Beispiel Gesichter. Nun, hier gibt es eine Kartoffel, die laut KI nicht von Rasmus Kleis Nielsen zu unterscheiden ist. Ich meine, wie auch?

Bild: Rasmus Kleis Nielsen/Twitter

Spielerei der Woche

Einigen wir uns darauf, dass jetzt gleich 21 Uhr ist und ich diese Woche keine Zeit hatte und jetzt garantiert keine mehr habe, mich noch für ein Spiel zu entscheiden. Ich überlege grade, ein paar Titel zu streamen, um meine Reserveliste abzuarbeiten.

Wortgeschmeide der Woche

„Der fünfzehnjährige George aus England, die dreizehnjährigen Mädchen Charlie und Fatma aus Amerika und dem Mittleren Osten sowie die elfjährigen Jungen Madu und Sying aus Afrika und China haben in ihren Ländern auf der Erde unter den unterschiedlichsten Schwierigkeiten zu leiden. So kämpfen sie zum Beispiel mit Mobbing, Obdachlosigkeit oder den Problemen als Flüchtling.
Als jeder von ihnen eine ungewöhnliche Scherbe findet, ändert sich ihr Leben schlagartig.“
Okay, das klingt jetzt irgendwie leicht nach Captain Planet. Aber so sehr ich mir auch neue Folgen dieser immer noch erfolgreich laufenden Serie aus den 90ern wünschen würde, hier geht es doch um etwas ganz anderes: Den Debütroman der Gladbacher Autorin Alena N. Beek,Die Scherben des Schicksals samt seiner Fortsetzung Die Entscheidung.
Gut, die Beschreibung lässt schon erahnen, dass wir es hier mit einer klassischen Portal-Fantasy zu tun haben: Normale Menschen aus unserer Welt finden ein Portal in eine magische Welt, die sie dann retten dürfen.
Das kann man natürlich klischeebehaftet finden, aber das ist für die angestrebte jugendliche Zielgruppe verzeihlich. Jenseits dessen bekommt man ein solide geschriebenes, flottes Fantasy-Abenteuer für Fans des Genres zwischen 10 und 15.

Politik der Woche

Wie letztes Jahr angekündigt, war ich dieses Jahr erstmals mit den Grünen beim Veilchendienstagszug in Mönchengladbach dabei. Das war der inzwischen dritte Anlauf und der zweite mit den Grünen. Der erste mündete 2010 als eine der Initiativen im lokalen Anti-Atom-Bündnis Strahlenzug und kam mit diesem 2011 auch zu Stande, nur ich fiel damals gesundheitlich aus.
Beim zweiten Versuch 2017 standen Lena Zingsheim und ich zu zweit bei der Zugaufstellung. Diesmal nun hat es geklappt, wir waren mit insgesamt 17 Leuten auf dem Zug, als Bäume und Gärtner/-innen, dabei ein blühender Bollerwagen und ich mit meinem Motivwagen, mit dem ich endlich mal ein wenig Politik (nicht parteilich gemeint) in den viel zu handzahmen Gladbacher Karneval bringen wollte.
Es war mir ein Anliegen, einen vom Fahrrad gezogenen Wagen einzusetzen. Letztendlich wurde er über eine Woche verteilt an drei Tagen gebaut. Fast alles daran ist übrigens wiederverwertet: Der Baum war vor Jahren als Windrad auf einem anderen Karnevalswagen, die Axt besteht aus den Resten eines zerstörten Plakatständers und einem ausgemusterten Aktenordner, alles überzogen mit alten Tageszeitungen.
Der Zug war super, das Presseecho war klasse. Ich bin begeistert, das war eine erfolgreiche Aktion. Hier ein kleiner Verlauf vom Aufbau des Wagens, dessen Konzept sich übrigens im Laufe des Baus immer wieder verändert hat. Das ist bei so einem Wagen nicht anders als bei einem Buch.
Nein, ich habe das Fahrrad nicht umgestrichen, aber ich musste meinen Anhänger an das andere Fahrrad schrauben, nachdem ich beim Aufbruch zum Zug meinen Schlüssel im Arbeitsraum eingeschlossen habe. Weil sowas natürlich passiert, wenn man es grade gar nicht brauchen kann. Naja, genau für sowas hat man ja mehrere Fahrräder.

Auf den Veilchendienstag folgt der Aschermittwoch und auch an diesem gab es zu tun:Der Umwelt- und Feuerwehrausschuss der Stadt tagte. Wir brachten dort vor allem zwei Anliegen mit: Eine aktivere Förderung neuer Naturdenkmäler und die Bekämpfung der sich ausbreitenden Schottergärten.
Wenig überraschend wurde beides abgelehnt, wobei ich dies bei letzterem Thema nicht nachvollziehen kann. Hierzu hatten wir beantragt, Maßnahmen zu prüfen, gegen diese Gärten vorzugehen. Anders als die Linkspartei, die sich dabei auf Bebauungspläne konzentrierte, ließen wir dabei alle Möglichkeiten offen. Dennoch lehnte die GroKo das Anliegen ab, da es zwar sinnvoll sei, aber man doch besser werbend an die Gartenbesitzer appellieren solle, statt mit Verboten zu arbeiten. Oder mti anderen Worten: „Ja, ist schlimm und muss man was gegen tun, aber doch nicht wirklich!“
Und dann war da noch die Stellungnahme der Stadt zum Ergebnis der Kohlekommission, die praktisch komplett auf das Abgreifen der in Aussicht gestellten Fördermittel für den Ausstieg ausgerichtet war. Sicherung nötiger Nachsorge und der Abwicklung der Schäden durch den Tagebau? Fehlanzeige! Mönchengladbach riecht Geld, was interessieren da die anderen Fragen? Damit bricht Bonin als Umweltdezernent spürbar mit der bisherigen Kohlepolitik der Stadt und schielt mehr aufs Geld als sein Vorgänger — und der war sowohl Kämmerer, als auch FDP-Mitglied!

Das Spiel mit den Schottergärten wiederholte sich dann im Planungs- und Bauausschuss am Donnerstag. Dort ging es dann auch um das geplante neue Rathaus in Rheydt, bei dem wir beantragten, dort auch Räume für die Fraktionen einzurichten.
Begründung für die Ablehnung durch die GroKo diesmal: es sei noch zu früh. Wie es jemals für einen solchen Beschluss zu früh sein kann, ist mir allerdings ein Rätsel. Man kann das doch jetzt beschließen und dann umsetzen, sobald es Zeit wird, das umzusetzen! Aber es geht halt nicht um Argumente, es geht darum, Anträge der Opposition abzulehnen, egal, was da komme.
Ein Thema in das ich in dieser Sitzung eingestiegen bin, ist der Zustand der Konradstraße in Ohler. Ein Anwohner rief im Büro an, wann diese Buckelpiste endlich hergerichtet wird und ob man in Zukunft den ohnehin untersagten Durchgangsverkehr auch tatsächlich verhindern könne. Die Straße kenne ich gut und sie ist in der Tat eine Zumutung. Ich habe da ein paar Ideen, die auf den Tisch kommen, wenn diese Maßnahme dann wie von der Verwaltung mitgeteilt noch 2019 in den Ausschuss kommt.

Am Samstag ging es etwas weiter weg, wenn auch nicht sehr viel weiter: Die Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität und  Verkehr der Grünen NRW traf sich in Hilden. Großes Thema des Tages: Wie wollen wir mit neuartigen Elektrofahrzeugen wie elektrischen Skateboards, Tretrollern, Segways, Monowheels, Hoverboards und so weiter umgehen? Diese schweben in Deutschland seit Jahren in einer rechtlichen Grauzone, da die hiesigen Gesetze auf deren Erfindung nicht vorbereitet waren und auch nicht an diese angepasst werden.
Segways gelten inzwischen als Mofas, aber ansonsten wird das hier seit Jahren verschlafen.
Es stellte sich heraus, dass wir erstmal klären mussten, wovon wir eigentlich reden. Vor allem ging es um die Frage: An welcher Stelle wird aus einem Fußgänger (denn das sind Skateboarder und Tretrollerfahrer rechtlich) ein Fahrzeugführer? Hängt das von der Geschwindigkeit ab oder doch von der Bauart des Fahrzeugs? Oder von der Geschwindigkeit, aber nur bei Fahrzeugen mit Tacho? Und was passiert eigentlich bei einer Vollbremsung mit einem Gefährt, an welchem man sich nirgends festhalten kann?
Wir sind alles in allem ein gutes Stück weitergekommen, aber das Thema wird uns noch beschäftigen. Letztlich haben wir uns jetzt erstmal geeinigt, worüber wir überhaupt reden.

Ansichten der Woche

Gehen wir in den Garten, wo diese Woche der Frühling endgültig einzieht: Alles bildet Knospen und Blätter. Dabei sind auch einige Überraschungen, wie im nächsten Bild. Dass die Erdbeere einen ersten Ausläufer bildet, freut mich. Was ich nicht erwartet hatte, sind die auffälligen grünen Halme rechts im Bild. Das ist Knoblauch, von dem ich gedacht hatte, er hätte das Dürrejahr 2018 nicht überstanden.
Wie sich herausstellt, hat er das aber und der hintere hat dabei sogar kräftig zugelegt.

Neu dabei ist seit heute ein Exot: Diese erste Kiwi-Pflanze rankt sich nun an einem abgestorbenen Apfelbaum hoch und wird bald von Kolleginnen umrankt. Es handelt sich bei dieser ersten Pflanze um das Männchen. Kiwis haben Geschlechter und so braucht man für Früchte Pflanzen beider Varianten. Das Männchen kommt nun zuerst raus, weil es bereits das stärkste Grün zeigte und deshalb möglichst in die Sonne sollte.

Bei den Videos ist es diese Woche noch Lego-lastiger, als sonst schon. Zwei Lego-Magazine und zwei kleine Tütensets sind es diese Woche geworden: Ein Rasenmäher für Lego City, Rex aus dem zweiten Lego-Film, ein Ninja-Roboter und ein paar lebensgroße Tulpen.

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Nächste Woche dann: Mehr Lego! Und hoffentlich auch wieder etwas Wissenschaft und ein bisschen was über Beleuchtung.

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