Interna: Stets voran 0 

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich hier im Blog etwas geschrieben habe. Meine Aktivität hat sich in letzter Zeit stark auf Youtube konzentriert. Nun, es ist an der Zeit, meine verschiedenen Aktivitäten wieder zu bündeln. Als ersten Schritt habe ich mal wieder ein paar Aktualisierungen am Blog und bei Youtube durchgeführt.
Schauen wir doch mal, was seit dem letzten Blog-Design-Update neu ist.

Vergleich des Blogdesigns 2019 und 2020

Blog: Mehr Youtube, weniger Gedöns

Die zentrale Veränderung am Blogthema ist die stärkere Einbindung von Youtube. Dafür habe ich die beiden Kanäle Thomas Diehl und Fiction Science ausgewählt, die ich als die beiden Kanäle sehe, welche am stärksten zu meinem restlichen Profil gehören. Steinklein gibt es auch noch und ist der erfolgreichste meiner Kanäle, aber ich sehe diesen als eine von meinem restlichen Profil weitgehend separate Geschichte.
Mehr dazu später im Abschnitt zu dem Kanal.

Hier im Blog habe ich vor allem die statischen Youtube-Buttons gegen eine Einbindung des jeweils aktuellsten Videos ersetzt. Das bedeutet, man kann das jeweils letzte Video nun auch hier sehen, ohne die Seite zu verlassen.

Folge davon ist aber auch, dass der Kopfbereich der Seite deutlich mehr Platz einnimmt. Das gefiel mir nicht, weshalb diese Einbindungen in Zukunft nur noch auf der Startseite auftauchen. Wer einen Einzelbeitrag lesen möchte, bekommt diese in Zukunft nicht mehr zu Gesicht. ich überlege noch, die Inhalte für diesen Fall unter die Beiträge zu setzen.

Komplett rausgenommen habe ich die Kategorienauswahl rechts oben. Die führte einfach dazu, dass der Kopfbereich oben rechts zu viele Elemente enthielt und zugemüllt aussah. Letztlich hatte dieses Menü keinen praktischen Zweck. Er hat die Google-Ergebnisse verbessert, aber ich musste da einfach entscheiden: Gut aussehen oder Google-Ergebnisse? Am Ende habe ich mich für das Design entschieden. Der Google-Vorteil ist gering genug, dass ich an dieser Stelle auf ihn verzichten kann.

Steinklein jetzt mit Design!

Nun zu Steinklein: Obwohl dieser Youtube-Kanal mein mit Abstand erfolgreichster ist, sah er bishe rnoch nicht danach aus. Steinklein hatte noch nicht mal ein Logo! es verwendete immer noch die Initiale, die Youtube automatisch vergibt, wenn man keinen Avatar hat.

Ich fand es extrem schwer, fr diesen Kanal ein gutes Logo zu entwickeln. Erst vergangenen Dienstag kam mir der entscheidende Geistesblitz.
Das Problem bisher war, dass ich stets versucht habe, irgendwie mit Lego-Steinen zu arbeiten und in dem Logo einen Bezug zum besprochenen Produkt zu verankern. Das Ergebnis wirkte stets altbacken und wenig professionell,also habe ich es nie umgesetzt.
Dann fiel mir ein, dass ich den Reim auf -ein doch auch grafisch umsetzen könnte, indem ich das Logo quasi verschmelzen lasse. Meine ersten Versuchen wirkten langweilig oder wenigstens nicht ausdrucksstark genug. Doch dann fiel mir eine besondere Eigenschaft der Buchstaben in dem Wort auf: Sie spiegelten.

Die Spiegelung war der entscheidende Punkt. Fast schon organisch kam so die Form des endgültigen Logos zustande. „Stein“ kommt von links an, „Klein“ kommt ihm um 180° gedreht entgegen und die identischen Teile beider Wörter spiegeln an einer horizontale Achse. Einer spontanen Eingebung folgend zog ich dann noch eine diagonale Linie durch das gespiegelte E und setzte die beiden Wortbestandteile in unterschiedlichen Farben – rot und blau für maximalen Kontrast. Rot aus dem Lego-Logo, Blau als Farbe mit dem stärksten Kontrast dazu.
Das ergab die erste hochgeladene Version des Logos.

Erste Version des Steinklein-Logos


Aber so ganz gefiel mir das noch nicht und ich wusste zunächst nicht, wieso. irgendwie folgte das Auge nicht den beabsichtigen Linien.

Einfach zum Ausprobieren tauschte ich die Farben im vertikalen Teil um und kam zu einem deutlich besseren Ergebnis. Und nun wusste ich aus, was nicht stimmte: Die diagonale Linie im Doppel-E führte dazu, dass jede Farbe die schmalere Seite des E als Boden hatte, was einen Bruch in der Form ergab, dem das Auge nicht folgen wollte. Text und grafisches Design standen in Konflikt.

Zweite Version des Steinklein-Logos


Mit dem Farbtausch war es nun die jeweils breitere Seite, womit der Zusammenhang der Farbbereiche stärker war. Endlich hatte Steinklein ein schönes Logo. Ich erwarte übrigens absolut, dass sich das Logo im Laufe der Jahre nach und nach zu dem stilisierten Doppel-E reduziert, das ist ein sehr schönes Logo-Design mit absehbarer organischer Weiterentwicklung.
Wieso ich dann nicht gleich zu dem Doppel-E als Logo springe? Weil dieses Design nicht ohne Geschichte funktioniert. Ein so stark reduziertes Logo ist nicht mehr verständlich, wenn es keine Vorgänger hat. Je stärker die Abstraktion,desto bekannter muss die Marke bereits sein, um nicht zu befremden. Und ganz ehrlich: Steinklein ist nun wirklich keine bekannte Marke, die ohne Textelement durch ein abstraktes Symbol für sich stehen kann.

Eine Spass habe ich mir mit dem neuen Logo noch erlauben können: Die gedrehte Natur führt dazu, dass ich es problemlos rotieren kann. Also werden die künftigen Videos im Kanal mit einem rotierenden Logo beginnen. Die Animation von weniger als einer halben Sekunde dürfte so ziemlich das kürzeste Intro sein, dass es auf Youtube gibt, aber mehr als das braucht es auch nicht. Ihre einzige Funktion ist, die Videos des Kanals optisch zusammenzubinden. Und das tut sie.

Ganz nebenbei ist das das erste Mal, dass ich in einem Videoeditor eine Animation aus Einzelbildern erstellt habe. Ich meine, es ist eine unglaublich simple Animation, die aus zwölf identischen Frames besteht, die nur um 30° je Frame gedreht wurden, aber das ist etwas, was ich noch nie gemacht habe und ich mag das Ergebnis.
Bisher habe ich nur mit Ein- und Ausblenden sowie mit Bewegungen entlang grader Linien gearbeitet.

(Ja, mir ist auch grade aufgefallen, dass bei der Spiegelung der Text aus der Mitte gerutscht ist. Das ist inzwischen korrigiert, nur hier im Blog verbleiben die fehlerhaften Versionen der zweiten Logovariante)

Nächster Schritt: Fiction Science

Als nächstes steht nun Fiction Science an.
ic arbeite im Moment daran, den Videos des Kanals eine stärkere Struktur zu geben, die es auch einfacher machen wird, sie in kurzer Zeit zu erstellen.
So werden die Videos dort in Zukunft mit einer Art Inhaltsverzeichnis beginnen: Ich sage, was in dem jeweiligen Video vorkommt und zeitgleich werden Zeitmarken zu den jeweiligen Segmente eingeblendet. Dadurch kann ich die Videos stärker segmentieren und Segmente unabhängig voneinander aufnehmen und bearbeiten. In der Vergangenheit hatte ich oft den Großteil des Videos am Stück eingesprochen, was viel Zeit auf einen Schlag erfordert und den Schnitt aufwendig macht.
Versprecher müssen behoben werden, Bilder auf den Text passen – das alles geht mit separaten Abschnitten, die erst am Ende zusammengesetzt werden, deutlich flüssiger.

Mit dem optischen Design des Kanals bin ich dagegen weiterhin sehr glücklich, es ist eine optisch starke und einprägsame Marke, die sich deutlich von anderen Kanälen absetzt. Der Filmstreifen, der in eine DNS-Doppelhelix übergeht, bleibt ein sehr klares Symbol für die Inhalte des Kanals.