Chuck Norris Fact

There is no Chuck Noris autobiographie. If he ever did one, he would try to kill himself, succeed and dismember his own body, laughing, and then go on not ruling the universe as that is too mundane a task for him; because he does not take shit from anybody.

reason for this entry (in German)


wtf 11

Noch ist Zeit zum Geschenke besorgen und da kommt auch schon das perfekte Geschenk für dieses Jahr. Letztes Jahr hatten wir Plüschmikroben, dieses Jahr gibt es Pee & Poo:

Ein Plüschurintropfen und ein Plüschkackhaufen.

Wobei die Form des Haufens auch ein wunderbares Beispiel für die Überlegenheit der japanischen Rasse darstellt: Japaner kacken nämlich Kringel.
Das kann sonst nur noch Chuck Norris.


Fassadenbegrünung

© Thorwald BrandweinZiel: Verbreitung von Kletterpflanzen in der Stadt
Ebene: kommunal
Politische Einordnung: grün

Die Propagierung verstärkter Fassadenbegrünung (etwa durch Steuererlässe bei begrünter Fassade) ist mehr als nur eine ästhetische Idee. Ein solches Vorhaben wirkt sich in mehreren Bereichen positiv aus, viele davon spiegeln konkrete Probleme von Städten im frühen 21. Jahrhundert wieder:

Feinstaubfilterung
Das ist vielleicht der momentan zugkräftigste Punkt: Unter den Blättern von Kletterpflanzen wie Wildem Wein und Efeu wird Feinstaub gebunden. Ist ein Großteil der Gebäude, an denen dies im Stadtgebiet möglich ist, mit solchen Kletterpflanzen bewachsen, sinkt die Feinstaubmenge beträchtlich.
Der gefilterte Staub wird im Herbst durch Regenwasser gebunden und belastet die Lungen nicht weiter.
Das spricht übrigens auch (neben dem verbesserten Schallschutz durch das Blätterdach) für eine konsequente Begrünung von Schallschutzwänden.

Energiespareffekt
Das ist in Europa kaum signifikant, aber im Sommer schützen die Blätter Häuser vor der Sonne.
Da Klimaanlagen hierzulande aber eher selten Verwendung finden ist das eher ein in anderen Ländern (etwa den USA) wichtiger Punkt.

Mauerschutz
Die richtige Kletterpflanze schützt mit ihren Blättern und Trieben die Mauer, auf der sie wächst vor Wettereinflüssen.
Das konnte ich selbst beobachten, als ich Wilden Wein von einem Dach entfernte, um die Dachpappen zu erneuern: Dort, wo Wein die Pappen überwachsne hatte wirkten diese gradezu wie neu, wo kein Wein gewachsen war, waren sie rissig und hart.

Lebensraum
Der Bau menschlicher Behausungen geht immer auf Kosten natürlichen Lebensraumes, der sich sonst dort erstrecken würde, wo das Haus steht, vor sich.
Diesen Effekt kann man unter anderem mit Begrünung kompensieren, da diese zahlreichen Insekten und bei einigen Pflanzen auch Vögeln Platz und Nahrung bietet. Vor allem der Wilde Wein nährt im Spätsommer ganze Bienenschwärme und im Herbst und über den Winter dann Beeren essende Vögel wie Amseln mit seinen Blüten bzw. Beeren.
In überwachsenen und somit verborgenen Ecken hinter der Blätterwand brüten auch Vögel. Ich konnte in den letzten Jahren Pimpfe, diverse Meisen, Schwalben und Mauersegler hinter Kletterpflanzen brüten sehen, die Bedeutung als Nistplatz dürfte etwa so groß sein wie bei einer Hecke, allerdings mit anderen Vogelarten.

Ästhetik
Dann ist da natürlich noch der ästhetische Aspekt: Eine Stadt mit viel Grün wird als angenehm empfunden.
Oft sind Bäume aber problematisch, weil sie zuviel Licht abhalten und vor allem enge Straßen so düster machen. Kletterpflanzen nehmen weder Licht noch Platz und lassen sich auch problemlos mit Bäumen kombinieren.

Lufterneuerung
Wie alle Pflanzen filtern auch Kletterpflanzen natürlich beim Atmen Gase aus der Luft, erzeugen Sauerstoff und sorgen so für eine etwas frischere Luft in den Städten.

Nachteile
Mir fiele momentan nur einer ein: Bei nicht-immergrünen Wandpflanzen wie dem hier öfters genannten Wilden Wein fällt im Herbst sehr viel Laub an.
Oh, und die Wahl eines für das eigene Gebäude ungeeigneten Bewuchses kann zu Schäden am Gebäude führen.

(Bild von der Seite von Tobias Brantwein)


>Fassadenbegrünung

>© Thorwald BrandweinZiel: Verbreitung von Kletterpflanzen in der Stadt
Ebene: kommunal
Politische Einordnung: grün

Die Propagierung verstärkter Fassadenbegrünung (etwa durch Steuererlässe bei begrünter Fassade) ist mehr als nur eine ästhetische Idee. Ein solches Vorhaben wirkt sich in mehreren Bereichen positiv aus, viele davon spiegeln konkrete Probleme von Städten im frühen 21. Jahrhundert wieder:

Feinstaubfilterung
Das ist vielleicht der momentan zugkräftigste Punkt: Unter den Blättern von Kletterpflanzen wie Wildem Wein und Efeu wird Feinstaub gebunden. Ist ein Großteil der Gebäude, an denen dies im Stadtgebiet möglich ist, mit solchen Kletterpflanzen bewachsen, sinkt die Feinstaubmenge beträchtlich.
Der gefilterte Staub wird im Herbst durch Regenwasser gebunden und belastet die Lungen nicht weiter.
Das spricht übrigens auch (neben dem verbesserten Schallschutz durch das Blätterdach) für eine konsequente Begrünung von Schallschutzwänden.

Energiespareffekt
Das ist in Europa kaum signifikant, aber im Sommer schützen die Blätter Häuser vor der Sonne.
Da Klimaanlagen hierzulande aber eher selten Verwendung finden ist das eher ein in anderen Ländern (etwa den USA) wichtiger Punkt.

Mauerschutz
Die richtige Kletterpflanze schützt mit ihren Blättern und Trieben die Mauer, auf der sie wächst vor Wettereinflüssen.
Das konnte ich selbst beobachten, als ich Wilden Wein von einem Dach entfernte, um die Dachpappen zu erneuern: Dort, wo Wein die Pappen überwachsne hatte wirkten diese gradezu wie neu, wo kein Wein gewachsen war, waren sie rissig und hart.

Lebensraum
Der Bau menschlicher Behausungen geht immer auf Kosten natürlichen Lebensraumes, der sich sonst dort erstrecken würde, wo das Haus steht, vor sich.
Diesen Effekt kann man unter anderem mit Begrünung kompensieren, da diese zahlreichen Insekten und bei einigen Pflanzen auch Vögeln Platz und Nahrung bietet. Vor allem der Wilde Wein nährt im Spätsommer ganze Bienenschwärme und im Herbst und über den Winter dann Beeren essende Vögel wie Amseln mit seinen Blüten bzw. Beeren.
In überwachsenen und somit verborgenen Ecken hinter der Blätterwand brüten auch Vögel. Ich konnte in den letzten Jahren Pimpfe, diverse Meisen, Schwalben und Mauersegler hinter Kletterpflanzen brüten sehen, die Bedeutung als Nistplatz dürfte etwa so groß sein wie bei einer Hecke, allerdings mit anderen Vogelarten.

Ästhetik
Dann ist da natürlich noch der ästhetische Aspekt: Eine Stadt mit viel Grün wird als angenehm empfunden.
Oft sind Bäume aber problematisch, weil sie zuviel Licht abhalten und vor allem enge Straßen so düster machen. Kletterpflanzen nehmen weder Licht noch Platz und lassen sich auch problemlos mit Bäumen kombinieren.

Lufterneuerung
Wie alle Pflanzen filtern auch Kletterpflanzen natürlich beim Atmen Gase aus der Luft, erzeugen Sauerstoff und sorgen so für eine etwas frischere Luft in den Städten.

Nachteile
Mir fiele momentan nur einer ein: Bei nicht-immergrünen Wandpflanzen wie dem hier öfters genannten Wilden Wein fällt im Herbst sehr viel Laub an.
Oh, und die Wahl eines für das eigene Gebäude ungeeigneten Bewuchses kann zu Schäden am Gebäude führen.

(Bild von der Seite von Tobias Brantwein)


Direkte Demokratie

Nun denn, der erste beitrag aus meinen vor einiger Zeit angekündigten politischen Zielen, aus denen sich die Kategorie „2009“ zusammensetzt.

Zunächst eine kurze Einordnung, dann eine Beschreibung:

Ziel: Einführung eingeschränkter direkter Demokratie
Ebene: national
Politische Einordnung: links

„Warum nur eingeschränkt?“ mag man zunächst fragen, und das beantworte ich gern: Damit es nicht überhand nimmt.
Man muss vorsichtig sein, sich vortasten, herausfinden, wieviel Mitbestimmung die Bevölkerung überhaupt bereit ist zu übernehmen. Denn dass fast alle bestehenden Demokratien repräsentative Demokratien mit Parlamenten sind kommt sicher nicht von ungefähr.

Was ich mir darunter vorstelle ist die Übergabe der Verfassungssouveranität an die Bevölkerung:
Gesetzesentwürfe, die zu einer Grundgesetzesänderung führen müssen in Zukunft vom Volk in einer bundesweiten Abstimmung bestätigt werden.
Der Souverän der Verfassung ist formell das deutsche Volk, also soll es auch selbst gefragt werden, ob es überhaupt einverstanden ist mit dem, was seine Vertreter beschließen. Die Demokratie erhält so ein zusätzliches Standbein zur Abwehr gewählter Diktatoren (eine Erscheinung, die nicht so selten ist, wie man meinen mag).

Das nächste Standbein direkter Demokratie soll die Vorschlagskompetenz werden:
Bei einer ausreichend großen Anzahl von Unterstützern soll es möglich sein, dass ein ausserparlamentarischer Gesetzesvorschlag eingebracht wird, der den selben Rang hat wie ein regulärer Gesetzesvorschlag.
Dabei kann sowohl ein ausgearbeiteter Gesetzestext als auch eine Arbeitsanweisung an die Regierung gerichtet werden.

Der dritte Teil ist recht schnell erklärt: Das Recht auf Volksbegehren auf Bundesebene, wie es momentan auf Kommunal- und Landesebene existiert.


Direkte Demokratie

Nun denn, der erste Beitrag aus meinen vor einiger Zeit angekündigten politischen Zielen, aus denen sich die Kategorie „2009“ zusammensetzt.

Zunächst eine kurze Einordnung, dann eine Beschreibung:

Ziel: Einführung eingeschränkter direkter Demokratie
Ebene: national
Politische Einordnung: links

„Warum nur eingeschränkt?&blquo; mag man zunächst fragen, und das beantworte ich gern: Damit es nicht überhand nimmt.
Man muss vorsichtig sein, sich vortasten, herausfinden, wieviel Mitbestimmung die Bevölkerung überhaupt bereit ist zu übernehmen. Denn, dass fast alle bestehenden Demokratien repräsentative Demokratien mit Parlamenten sind, kommt sicher nicht von ungefähr.

Was ich mir darunter vorstelle ist die Übergabe der Verfassungssouveranität an die Bevölkerung:
Gesetzesentwürfe, die zu einer Grundgesetzesänderung führen müssen in Zukunft vom Volk in einer bundesweiten Abstimmung bestätigt werden.
Der Souverän der Verfassung ist formell das deutsche Volk, also soll es auch selbst gefragt werden, ob es überhaupt einverstanden ist mit dem, was seine Vertreter beschließen. Die Demokratie erhält so ein zusätzliches Standbein zur Abwehr gewählter Diktatoren (eine Erscheinung, die nicht so selten ist, wie man meinen mag).

Das nächste Standbein direkter Demokratie soll die Vorschlagskompetenz werden:
Bei einer ausreichend großen Anzahl von Unterstützern soll es möglich sein, dass ein ausserparlamentarischer Gesetzesvorschlag eingebracht wird, der den selben Rang hat wie ein regulärer Gesetzesvorschlag.
Dabei kann sowohl ein ausgearbeiteter Gesetzestext als auch eine Arbeitsanweisung an die Regierung gerichtet werden.

Der dritte Teil ist recht schnell erklärt: Das Recht auf Volksbegehren auf Bundesebene, wie es momentan auf Kommunal- und Landesebene existiert.


wtf 10

Als wäre ein Hello-Kitty-Klopapierspender noch nicht wtf genug, setzen die Japaner, japanisch wie sie nun mal sind noch einen drauf:
Das Teil ist elektrisch.
Auf Knopfdruck kommt eine einstellbare Anzahl an Blättern raus. Ja, ernsthaft.


Sers Greenpeace

Achja, Greenpeace.

Streiter für das Gute, gegen Umweltverschmutzung, Tierausrottung, Rücksichtslosigkeit, Krieg und das Böse an sich.
Dank euch war es, wenn ich mich richtig entsinne, dass ich damals in der Mickey Maus eine Patenschaft für einen Buckelwal angetreten habe, natürlich in Wirklichkeit nur ein Marketing-Gag, aber ein gelungener mit einem guten Zweck.

Wann genau habt ihr eigentlich eure komplette Belegschaft ausgetauscht?

Das heutige Greenpeace ist ein kapitalistischer Hochbetrieb schlimmsten Schlages. Zyniker, Pseudos, Fähnchen-im-Wind-Dreher.

Damit meine ich noch nicht einmal Stefan Niggemeiers Blogeintrag zu eurer Aktion, für fünf Minuten das Licht auszumachen (was übrigens mehr Strom kostet als es fünf Minuten brennen zu lassen).

Viel interessanter ist da schon die Sache mit dem fürs Altpapier produzierten Heftchen, das keiner haben will und dennoch weiter verkauft wird, garniert mit dem folgenden Kommentar:

Das Recyclen von Recyclingpapier als Sünde zu bezeichnen, geht mir ein bisschen weit.

Kann man also heute mit solchen Ansichten Chefredakteur eines Umweltschutzmagazines werden, interessant…

Interessant und peinlich auch, dass eine Umweltschutzgruppe mit Daten wirbt, die definitiv falsch sind. Das ist einfach unprofessionell, populistisch mag ich hier nicht sagen (obwohl, die Zusammenarbeit mit BILD diesen Vorwurf definitiv tragen würde).
Zum Mitschreiben: Die Eisbären sterben nicht aus, weil die Polkappen schmelzen. Tatsächlich nimmt die Zahl der Eisbären beständig zu – auch wenn die Polkappen tatsächlich schmelzen.

Dann wäre da noch Greanpeace Energy.
Ökostrom hat momentan ja mit dem Image zu kämpfen, zu teuer zu sein.
Schnitt: Greenpeace gründet einen Ökostromanbieter und macht massiv Werbung dafür.
Und jetzt wird es interessant: Ein kurzer Preisvergleich brachte mich zu der Erkenntnis, dass Greenpeace Energy nicht nur verdammt teuer ist (merke, „verdammt teuer“ ist die Steigerungsform von „zu teuer“), es ist sogar für Ökostrom ungewöhnlich teuer.
Was mich zu der Frage bringt, ob hier vielleicht irgendwer mit dem schlechten/guten Gewissen seiner Kunden eine goldene Nase verdienen will.

Austreten wie Niggemeier kann ich nicht, aber Werbung für eure dubiose Stromfirma werde ich auf meinen Hauptseiten nicht mehr schalten.


JBF

Offenbar gibt es bei Nazis immer noch einen „sowas macht man nicht“-Reflex.

Das folgende Bild von Po8 drüben in seinem Blog hat sich Kerner mE nach seinen telemdialen Schauprozessen gegen Eva Herman und Richard Dawkins verdient.
Sicher ist es übertrieben. Wo wäre denn auch die Provokation, wenn es das nicht wäre?
Und wo wäre die Wirkung, die Aussage, die Kraft des Bildes, wenn es nicht provozierte?

In einem recht großen Internetforum führte eben dieses Bild nun sofort zu einer intensiven Diskussion über seine Zulässigkeit. Ein Moderator, der das Bild lobte wurde des Amtes enthoben.
Zum Vergleich:

Vor ein paar Jahren konnte ich noch ungestraft das hier machen:

Wobei ich fairerweise zugeben muss, dass ich es im selben Forum schnell entschärfen musste. Was dann in einem englischsprachigen Forum wiederum sehr schlecht ankam, wiel so der Biss weg war. Tja. That’s Life.


Nach einer wahren Begebenheit…

Ja, so fühlt sich das Coden, Proggen und Arbeiten mit Windows manchmal einfach an:


Animator vs. Animation by *alanbecker on deviantART