Logos im Web

Irgendwie wird das hier immer mehr zu einem Webdesign-Blog, einfach weil ich mich momentan hauptsächlich damit beschäftige, meine Webseiten gründlich zu überholen.

Heute im Angebot: Logodesign fürs Internet.

Anlass dazu ist der Ausbau der Logoisierung (Verlogung? Logoausstattung?) von sporle.de und spilmkritiken.de.

Es gibt genau drei Typen von Logo, die eine Webseite haben sollte:
Das eigentliche Logo odr Banner im Kopf der Webseite, ein Banner zum verlinken (dürfen auch mehrere sein) und ein Favicon.

Ich nehm jetzt einfach mal meine beiden größten Websites als Beispiele heran, wie so etwas aussehen kann, was daran gut ist und was nicht (soweit ich das selbst sehen kann):

1. spilmkritiken.de
Die Seite orientiert sich in der Gestaltung an einem aufgeschlagenen Buch, das Logo an einem Buchregal (Darstellung verkleinert):

Dieses Logo findet sich auf der Seite selber ganz oben über der Navigation und allen Inhalten. Farblich unterstreicht der braune Ton die eher ruhige Farbwahl der Seite, die sich an einem aufgeschlagenen Buch und somit farblich an leicht angegrautem Papier orientiert.

Der Linkbutton übernimmt in diesem Fall das Farbmuster weiss auf braun mit einem einfachen Text. Von der Form her ist es ein klassischer Blogbutton, die Ähnlichkeit zum Logo ist groß. Dass der weise Bereich (für Blogbuttons untypisch) rechts liegt erhöht die Auffälligkeit.
Leider lässt das Logo für sich keine Rückschlüsse auf die Inhalte der Seite zu: spilmkritiken.de.
Der Button ist nicht einmal 1KB groß und eignet sich daher auch dazu, auf Seiten eingebunden zu werden, auf denen er häufiger gezeigt wird.

Dazu kommt das Favicon. Favicons sind eine der wenigen guten Erfindungen von Microsoft. Sie erscheinen bei allen Browsern in den Favoriten/Lesezeichen/Bookmarks/whatever links vom Namen der Seite und helfen, bei hunderten Lesezeichen nicht den Überblick zu verlieren. In den meisten Browsern sieht man es auch am linken Rand der Adressleiste sowie oben im Tab neben dem Namen der Seite, wenn man sie besucht. Es hilft dabei, Leser an die eigene Seite zu erinnern, wenn sie die Lesezeichenliste durchschauen und bringt daher etwas mehr Leser auf die Seite. Viellleicht einen bis zwei pro Monat, aber schließlich ist jeder Leser wichtig ;-) .
Das Favicon von spilmkritiken.de übernimmt das braune Farbmuster, arbeitet aber mit dem Videospielethema, indem es die Form eines Joysticks hat. Die Verbindung zur Seite ist gerin, man muss das favicon kennen, um es richtig zuordnen zu können. Wenigstens die eher selten verwendete braune Farbe gibt einen Hinweis:
Dazu kommen die Buchstaben „SK“ als Abkürzung des Seitennamens. Die gefallen mir nicht so, aber ich denke, die Verbindung zur Seite ist sonst zu gering. Ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob man das als Joystick erkennen kann.

Favicons sind nicht grade einfach zu gestalten, da sie nur 16×16 Pixel groß sind. Auf dieser Fläche muss man ein einmaliges Symbol gestalten, welches die eigene Seite angemessen repräsentiert.

2. sporle.de
Andere Seite, anderes Thema, völlig anderer Auftritt.
Die beherrschende Farbgebung auf sporle.de liegt im Bereich blau bis türkis, das Logo ist heller und verfügt über mehr Freiraum. Trotz der recht nüchternen Schrift wirkt es nicht streng:

(auch hier eine verkleinerte Version)

Der Bezug zu Videospielen ist sehr viel stärker, helle Farben (weiss, blau, etwas magenta) prägen das Bild. Die Seite selbst liegt farblich größtenteils im blauen Spektrum.

Hier war das Favicon die erste Idee. Nach drei Tagen Überlegen, wie denn ein Favicon für die Seite aussehen könne kam ich schließlich auf eine Hantel, bildlich mit einem Joypad kombiniert.
Ehrlich gesagt kam die Idee genau dann, als ich eine Hantel in der Hand hielt – soviel zu der Frage, wo eigentlich Ideen herkommen.
Ich nahm also Paint (weil man darin Pixel für Pixel zeichnen kann), zeichnete die Stange als Strich in der Mitte und setzte dann die Gewichte dran. Eine Hantel ohne 3D ist extrem einfach zu zeichnen, sie besteht aus einem Strich (der Stange) und ein paar senkrecht dazu stehenden Rechtecken (den Gewichten). Um die Knöpfe des Controllers einsetzen zu können musste die Hantel relativ dick werden: .
Das ist schade, da so die Ähnlichkeit zu einer Hantel mE nicht mehr wirlich gegeben ist. Vielmehr sieht es aus wie ein eckiger Controller.

Eine Verbindung mit dem Logo der Site bestand irgendwie auch so gar nicht.

Abhilfe verschaffte der Blogbutton, der ja noch gebraucht wurde: Da der Schriftzug kürzer war und somit komplett im farbigen Bereich Platz fand setzte ich das Favicon daneben. Jetzt war die Verbindung hergestellt und im Kontext eines Blogbuttons sah es auch nicht ganz so primitiv aus wie alleinstehend: sporle.de - Exergaming auf Deutsch
Der Unterschied zwischen dem eigentlichen Favicon und der Version im Button kommt übrigens daher, dass ich das Favicon inzwischen durch zwei zusätzliche Buttons ergänzt , das aber noch nicht ins Blugbutton übernommen habe.

3. Schluss: Logos im Web
Es gibt also drei Arten von Weblogos: Solche für den Auftritt im Internet, solche für die Verlinkung auf die eigenen Seiten und Favicons.
Das eigene Logo soll vor allem nach was aussehen und sich in den Webauftritt einfügen. Im Zweifelsfall legt es wichtige Designelemente der restlichen Seite wie die Farbgebung fest. Eine zu große Abweichung von der Logofarbe lässt das Logo unpassend wirken. Die Größe ist relativ beliebig.
Das Linklogo sollte klein sein, damit es schnell lädt und von anderen problemlos eingebunden werden kann. Durch die kleine Größe ist eine Beschränkung auf zwei farben sinnvoll. Wenn möglich sollte das Favicon in das Design einbezogen werden, da es eine passende Größe hat und bei beiden Elementen Einfachheit nützlich ist. Der Schriftzug sollte kurz sein, sonst wird der Button zu lang. Blogbuttons haben in der Regel eine Größe von 80×15 Pixeln.
Favicons sind 16×16 Pixel groß und sind daher schwer zu gestalten. Ihre Farbe sollte um auf jeden Fall zur farbgebung der Seite passen – ich hatte früher ein graues Favicon für spilmkritiken.de, das einfach nicht passte. Ein Motiv, das sich in nur zwei Farben darstellen lässt oder ein Logo, das auch erkennbar bleibt, wenn nur ein Ausschnitt zu sehen ist (Pepsi hat so eins) sind dafür ideal. Mehr als drei, vier Buchstaben passen an Schrift eh nicht rein, daher sollte Schrift nur benutzt werden, wenn es nicht anders geht.


wtf 5


Servus, Apple!

Na, erinnert sich noch wer?
Mein iPod, der gekaufte Songs nicht überspielen wollte und schließlich doch noch überspielt hat?

Tja, jetzt hat er wieder gemeint, ich dürfe die Songs doch nicht auf dem iPod abspielen und hat sie kurzerhand gelöscht, als ich ihn an den PC anschloss, um den Akku aufzuladen.
Richtig gelesen, iTunes hat die bereits auf meinen iPod übertragenen Songs gelöscht. Weil iTunes Müll ist. Einen anderen Grund gibt es nicht.
Ich hab jetzt genug von der Scheisse, in Zukunft kommen mp3s drauf.

Die kosten nix, funktionieren dafür aber besser und vor allem auf allen Playern.
Kein Wunder, dass die Musikindustrie jammert, wenn die Fälschungen besser sind als das Original.


whoa 2

Okay, was auch immer grade mit meiner Site spilmkritiken.de passiert, es ist was Gutes:

Innerhalb einer Woche ist die Besucherreichweite im Dreimonatsschnitt um weitere 250 %-Punkte gestiegen und liegt jetzt beim 1150-fachen des Wertes von vor drei Monaten.
Der Wochenschnitt ist offen gestanden jenseits meiner Erwartungen – ich hätte mit einem Stand von etwa einer Million gerechnet, aber nie im Leben mit einer halben!

Möglich, dass meine Arbeiten am Forum da mit reinwirken.

Und weiter geht’s: sporle.de, meine Seite über Exergaming ist heute in (noch nicht ganz fertiger) neuer Form online und läuft und ist endlich auch gut anzusehen und aktuell.


whoa

wahoo, yeah, success!

Okay, es ist auf recht niedrigem Niveau, aber es ist ein Erfolg – immerhin ist meine Seite über Videospiele als Literatur um fast 6 Mio. (!) Plätze nach oben gegangen und der wöchentliche Reach ist sogar nochmal doppelt so hoch wie der durchschnittliche Reach der letzten drei Monate – und tatsächlich auch doppelt so hoch wie der letzte wöchentliche Reach.


wtf 4

Dass Politiker sich mit Computerspielen beschäftigen ist durchaus nicht neu.

Die 1990er bescherten uns dieses launige Beispiel unermesslich alberner Wahlkampf-Comedy, tatsächlich veröffentlicht von der PDS:

Zwar ist das Bild aus der Kamelopedia, aber dennoch echt. ich hab soggar noch alte Ausgaben des PC Joker mit Berichten dazu rumfliegen.


Killer-Schwertträger

One of the most popular tropical aquarium fish, the green swordtail has been bred into various hybrid forms for the aquarium hobby due to its hardiness and suitability for community tanks.

Am Samstag habe ich von meinem Vater einige Schwertträger aus seinem durch Vermehrung überbesetzten, aber zum Ausgleich stark verkrauteten Becken erhalten.

Die musste ich durch die sehr anderen Wasserwerte (das Wasser bei meinem Vater ist sehr weich, meines eher hart) erstmal eingewöhnen, dann aber konnte ich sie aussetzen.
Die Fischlein waren zunächst recht verängstigt, wann immer sich etwas ausserhalb des Aquariums bewegte zischten sie auf den Boden und bewegten sich nicht mehr.

Das hat sich inzwischen geändert.
Und damit hat es sich auch mit der „Eignung als Gesellschaftsfisch“.
Von gestern auf heute ist mein Guppy-Bestand von 7 auf 2 geschrumpft, bestehend aus einem erwachsenen Weibchen und einem Jungfisch, die restlichen 5 Jungfische wurden allem Anschein nach gefressen (mein Vater hatte mir zuvor versichert, die seien zu groß um gefressen zu werden – von wegen).
Die Amanogarnele ist verschreckt und hat sich in den Stein zurückgezogen, wenn ein Schwertträger sie an der Wasseroberfläche berührt springt sie ohne Anlauf mal eben über das halbe Becken. Ja, über, nicht durch, über (also unter der Abdeckung natürlich).
Das Dornauge ist vollkommen aufgescheucht.

Die Viecher suchen die ganze Zeit nach Unmengen von Futter und kacken andauernd.

Ich habe den verbliebenen Jungguppy in einen Brutkasten gesetzt.
Ein Gutes hatte die Sache ja: Mit den Guppys kam etwas Javamoos und Laichkraut und in dem befanden sich Turmdeckelschnecken, ein sehr nützlicher Aquarienbewohner, der ähnlich wie ein Regenwurm agiert.

WWas die verfressene, das Becken zukackende, räuberische und nach meinem Empfnden auch zu große Rotbrut angeht: Die kommt wieder raus.
Das geht so einfach nicht.

PS: Das Bild stammt von hier, meine Tiere sehen genauso aus.


Die, iTunes, Die!


Nur dass ich daas richtig verstehe: Ich kaufe einen Song von iTunes.
Ich erwarte nicht, dass ich diesen Song auf einem beliebigen MP3-Player abspielen kann, denn das eingebaute DRM ist mir ja bewusst.
Was ich wohl von einem bei Apple iTunes gekauften Song erwarte ist, dass ich es auf meinem eigenen Apple iPod (der dankenswerterweise inzwischen funktioniert) abspielen kann!
Es ist schließlich iTunes, wofür ausser für den iPod ist der Shop denn bitte da?

Heisst das jetzt ernsthaft, wenn ich meine Musik auf meinem iPod abspielen will muss ich sie mir zusätzlich zum Kauf nochmal illegal runterladen?
Wozu hab ich die Songs dann überhaupt gekauft (und ja, es passiert mit allen meinen Songs, die ich bei iTunes gekauft habe)?

edit, 11. September: Jetzt plötzlich, als ich meinen bruder da hatte, um sich den Fehler anzusehen ging es. Vielleicht braucht iTunes einfach Zuschauer?
Sehr seltsam, das.
Apple scheint das aber mitbekommen zu haben, denn sie haben zum Ausgleich sogar ganz offiziell Scheisse gebaut:
http://www.winfuture.de/news,34222.html


Achja, Bild

Sorry wegen dem fehlenden Bild, mein Browser verhält sich im Moment etwas merkwürdig, Pop-Ups werden nur noch mit 25% Breite dargestellt und ich weiss nicht, wieso.
Naja, jedenfalls, so sieht es jetzt aus:

Das lange braune unten in der Mitte ist ein Dornauge, die restlichen Fische kann man auf dem Bild nicht sehen.

Ja, ich habe die Fische und die Garnele dann doch schon eingesetzt, nachdem ich mir die Wasserwerte angesehen habe.
Es geht ihnen allen auch nach 24 Stunden noch gut und sie verhalten sich wie ganz normale Fische beziehungsweise Krebstiere.

Die Bepflanzung ist etwas spärlich, aber das wird noch, ich hab die meisten Valisnerien noch im Übergangsbecken und setz sie nachher um. Die Dinger vermehren sich noch früh genug zu einem kompletten Dschungel.
Der Stein im rechten Teil stößt auf große Gegenliebe des Dornauges (erwartungsgemäß) und der Amanogarnele (das hingegen überrascht mich – sie sitzt praktisch nirgendswo anders als auf dem Stein).

Der Wasserstand ist noch etwas niedrig, weil ich weiter täglich mit ein paar Litern aufschütte, bis es seinen Sollstand erreicht hat.
Wer bemerkt, dass ich keine Rückwand benutze hat Recht – die Valisnerien wachsen die Rückseite eh noch zu.

Was noch fehlt ist Javamoos (das will ich ebenfallls noch pflanzen) und Holz, mit dem ich den Bereich abgrenzen will, in dem die Valisnerien wachsen dürfen (das letzte Becken haben sie komplett zugewuchert).
Das Holzz ist grade im Übergangsbecken und soll sich mit Wasser vollsaugen, damit es auf dem Boden liegen bleibt, wenn ichs ins Aquarium tue.
Oh, und ein Filter. Der dürfte grade auf dem Weg hierher sein und die Woche ankommen.

Achja, und der Besatz wird demnächst noch aufgestockt. Im Moment sind nur 7 Guppys, ein Dornauge und eine Amanogarnele im Becken.

Blöderweise haab ich bei der ganzen Umbauerei jetzt Lust bekommen, Triops zu halten, einfach weil das 25l-Becken, das ich für den Wechsel benutzt habe bald leer ist.
Triops sind cool:


Bildquelle: Wikipedia

Oha, pH und KH

Okay, meine flüchtende Garnele wollte allem Anschein nach wirklich zum Licht, denn ein Wassertest ergab, dass die Werte im neuen Aquarium mit denen im alten identisch sind.

So gut ist daas allerdings auch wieder nicht, denn das Wasser ist viel zu kalkhart (KH 17) und zu weich (pH 8).
GH (10), NO2 (0) und NO3 (10) sind aber in Ordnung und wie gesagt, das alte Wasser war bei einem zeitgleichen Test identisch. Ebenso in allen Werten ausser dem Nitrat (NO3) aber auch unser Leitungswasser.
Was mich zu der Frage bringt, wieso mein Vater leicht saures Wasser im Becken hat. Der einzige auffällige Unterschied zu meinem alten Becken ist ein Perlator.
Ich denke, ich werde mir auch einen besorgen.

Jedenfalls weiss ich jetzt, dass das umsetzen meines Besatzes in das neue Aquarium sicher ist.

Dann ist da noch die Sache mit dem Filter.
Ich habe jetzt einen neuen bestellt. Hätte ich vorher gesehen, dass der Versand fast in der Nachbarschaft sitzt hätte ich ja nochmal schauen können, ob die auch einen Laden haben.
Is ja quasi um die Ecke.
Der Überweisung zur Vorkasse steht nur mein Konto im Weg, welches zu meiner Überraschung bei 0,49 € lag (die Studiengebühren sind schuld, wie ich bald drauf merkte). Ich brauche 20,03 €

Naja, ich wollte eh mein Kleingeld endlich mal rollen.
20 hatte ich zum Glück noch bar und konnte sie einzahlen.

Damit habe ich heute gelernt: Ich bin ARM! *heul*