So, jetzt wird iPhone gewonnen

Hier mal eine kleine egozentrische Einlage im Blog. Weil alles andere hier ja nur so vor Altruismus trieft…

Der Anlass für diesen beitrag ist ein ganz trivialer: Das Apple-Newsblog Appsilon und der Online-Shop iPhone ohne Vertrag haben ein iPhone abzugeben und dafür soll man schreiben, wieso ausgerechnet man selbst es gewinnen sollte.
Und auch wenn ich im grunde chancenlos bin, weil der Artikel „kurz und interessant“ werden soll (beides nicht grade meine Musterdisziplinen), nehm ich die Gelegenheit wahr, mal wieder ein wenig Content zu produzieren, damit dieses Blog nicht ganz einschläft.

Es ist eine wunderbare Ironie, dass der grund, aus dem ich ein iPhone gut gebrauchen kann auch der grund ist, aus dem ich Steve Jobs immer, wenn ich ihn treffe (nun gut, das kommt so häufig zu seinem Glück nicht vor, bisher noch nie) mit bösen Blicken bewerfe. Richtig bösen.
Ich war zu der Zeit, als sich das iPhone 4 anzukündigen begann damit beschäftigt, das Programmieren fürs iPhone zu erlernen, weil ich eine Idee für eine App hatte, die es so noch nicht gab (und auch immer noch nicht gibt) und für die ein portables Gerät ideal war. Und unter den mobilen Geräten war das iPhone das offenste und verbreitetste. Zu der App-Idee möchte ich jetzt nicht viel sagen, am Ende gibt es die plötzlich doch…

Nunja, jedenfalls kam dann die Ankündigung, dass in Zukunft alle Apps auf originalen Apple-Computern zu erstellen seien. Nun habe ich, dessen altersschwacher iMac 3G (zudem mit verschwundener Maus) solcherlei nicht mehr stemmen konnte, meine Gehversuche natürlich auf dem Windows-PC gemacht.
Die Pflicht nur noch auf Apple-Geräten für Apple-Geräte entwickeln zu dürfen, bedeutete das vorläufige Ende meiner Idee.

Nun folgen daraus genau zwei Gründe, warum ich ein iPhone gewinnen sollte:

1. Steve Jobs kann wieder sorglos Räume betreten, in denen ich anwesend bin.
2. Der hardwareintensivste Teil der App-Entwicklung, der test des >programms, kann auf die Original-Hardware, auf der die App laufen soll, ausgelagert werden. So reicht mein alter iMac vielleicht doch wieder, wenn er nur schreiben und kompilieren, aber nicht ausführen muss.

Und als Bonus verstehe ich vielleicht endlich den Hype um das iPhone. ich meine, es ist ein ganz hübsches Smartphone, aber es ist nicht der Messiah. Oder?

Hinweis: Hier sollte eigentlich ein Bild von einem Jesus-iPhone stehen. das gibt es im Internet aber offenbar nicht. Was mich tiefgreifend verwirrt: Es gibt Bilder, die es im Internet nicht gibt?
Statt dessen dieser wirklich obskure Gag über den Flash-Support im iPhone/iPad:


Das Web auskneten: Ein Experiment

Ich habe ein kleines Experiment vor. Kleinen Moment noch, das muss jetzt sein:

So.
Es geht darum: Wieviel Geld kann ein Mensch, der nicht Robert Basic heisst, monatlich aus dem Internet holen und ist es genug, um davon zu leben? Einen besonderen Schwerpunkt lege ich dabei auf Bezahldienste, die einen dafür bezahlen, sich für einen bestimmten Zeitraum Anzeigen und Links anzuschauen. Weiterlesen »