Wir reparieren einen RROD

Okay, hier mal eine deutschsprachige Anleitung zur Reparatur des RROD an der Xbox 360. Keine Erfolgsgarantie, aber eine recht gute Quote, ich hab bisher 3 von 3 Boxen reparieren können.
Die ganze Prozedur kostet euch etwa eine Stunde Arbeit und etwa 6 € an Materialkosten zuzĂŒglich einmaliger Kosten fĂŒr eventuell noch nötiges Werkzeug.

0. Was reparieren wir eigentlich?
Der RROD (Red Ring Of Death) oder offiziell „Allgemeine Hardwareausfall“ ist ein berĂŒhmt-berĂŒchtigter Fehler der Xbox 360, der sich in drei rot blinkenden Lampen um den die Einschalttaste der Konsole befindet.
Wichtig: Wenn alle vier Lampen rot leuchten, ist es KEIN RROD, dann ist das Videokabel defekt oder nicht angeschlossen.
Also, ein paar Beispiele. Das ist ein RROD:

Hier wurde einfach das AV-Kabel nicht eingesteckt:

Und das ist ein sonstiger Hardware-Fehler, bei dem ein Fehlercode auf dem Bildschirm erscheinen sollte und der nix mit dem RROD zu tun hat. Lautet der Fehlercode „E74“ lĂ€sst sich aber manchmal mit der selben Reparatur beheben, so als Hoffnungsschimmer, wenn die Garantie abgelaufen ist und man eh nix zu verlieren hat.

Wir reparieren also den Fehler ganz oben und eventuell den ganz unten (30% Erfolgsquote bei E74, 99% bei RROD). FĂŒr alle anderen Fehlermeldungen bringt diese Anleitung eher nix.
Ich möchte weiter darauf hinweisen: Die Xbox 360 hat drei Jahre Garantie gegen die FĂ€lle RROD und E74. Das Herstellungsdatum der 360 steht auf den Tag genau auf der RĂŒckseite, wenn das weniger als drei Jahre her ist, lasst Microsoft den Schlamassel kostenlos beheben.

FĂŒr alle anderen heisst es:
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GamesCom 2010

Okay, sonderlich was geworden sind die meisten Fotos bei der Hallenbeleuchtung nicht, das ĂŒbe ich nochmal.
Trotzdem meine kleine Nachbetrachtung zur GamesCom 2010:

Dies war das erste Mal, dass ich an einem Publikumstag auf der GamesCom war, was sich aber nicht als so schlimm erwies, wie ich befĂŒrchtete, die Messe war am Donnerstag relativ ruhig. Vom Publikumsverkehr gesprochen, von der LautstĂ€rke war es nĂ€her an einem durchschnittlichen Metalkonzert.
Sehr positiv entwickelt hat sich meiner meinung nach die Ausstellerriege: Zwar schienen es diesmal weniger zu sein, diese hatten dafĂŒr mehr Platz und mussten nicht ganz so gedrĂ€ngt bauen. Ich wĂŒrde alle StĂ€nde als angemessen bezeichnen.

Es war eine Menge anspielbar, was vor allem dieses Jahr richtig was ausmacht, immerhin kommen etliche neue Zubehöre auf den Markt. Kinect war denn auch sehr spaßig – auch wenn ich durch Zufall zweimal im selben Spiel gelandet bin (Your Shape, einmal bei Ubisoft, einmal bei Kinect selber). Interessanterweise hatte Kinect am Microsoft-Stand eine Verzögerung drin, bei Ubisoft aber nicht. es scheint also zu stimmen, was Boris Schneider-Johne twitterte, dass MS hier Probvleme mit dem Kabelsetup hat. was mir wohl auffiel: Die Kinect-Kamera ist riesig im vergleich zu Eye, EyeToy, Wii Camera und Xbox Live Vision. Einige Leute werden echte Probleme haben, das Ding unterzubringen. trotzdem, ein gutes System. Als alter Exergaming-Experte sage ich auch klar: Das musste kommen, wenn es eines gibt, was Fitness-Spielen gefehlt hat, waren es die Achievements der Xbox fĂŒr die Langzeitmotivation.

Sonys Bewegungssteuerung, genannt Move, hab ich anhand von Kung Fu Twix Rider ausprobieren können. das war ein Rennspiel, das sich ganz gut als Downhill-BĂŒrostuhling beschreiben lĂ€sst.
Spassige Idee, nur leider fand ich die Steuerung grauenhaft. Move hat keinen „Mauszeiger“, mit dem man sieht, wo man eigentlich grade hinzeigt und reagiert sehr schlecht auf leichte Drehungen des Controllers. Ich weiss nicht, ob es am Spiel lag, aber auf mich machte Move einen sehr unfertigen Eindruck. Mit der Wii-Fernbedienung konnte Sonys Kopie es nichtmal annĂ€hernd aufnehmen. Schade.
Zum Ausgleich kam Kung Fu Live daher, ganz ohne Controller als Download fĂŒr PSN und mein absoluter Favorit unter dne kommenden PlayStation-Exklusivtiteln. Ein Kampfspiel, indem man von der kamera gefilmt und ins Spiel versetzt wird und einfach loskĂ€mpft. Die Moves sind eure, einige lösen aber Spezialaktionen wie Blitze und Sprints aus.
Ich habe Kung Fu Live letztes jahr in einer PressevorfĂŒhrung anspielen dĂŒrfen und war damals schon begeistert. In dem Jahr dazwischen haben die guten Leute von Virtual Air Guitar aus Finnland weiter an dem Spiel gearbeitet und von Sony eine Publisher-Lizenz holen können. Interessante Entwicklung ĂŒbrigens, lief die erste Demo noch auf einer PC-Kamera mit dem Ziel, fĂŒr die Xbox 360 zu entwickeln. Sony war aber generöser mit der Entwicklerlizenz.

Um ehrlich zu sein, der Typ in dem Video hĂ€lt sich zurĂŒck. Man kann jede Bewegung machen, die man sich nur denken kann. Ausserdem habe ich die Strategie entwickelt, nach Belieben zu wachsen und zu schrumpfen, indem ich mich auf die Kamera zu oder von ihr weg bewege. Roundhouse Kick geht ebenso wie KopfnĂŒsse und Elbogenschlag. Die Gegner reagieren sogar korrekt auf Tritte in die Erbschaft.
Wenn man die Möglichkeiten wirklich ausschöpft, hat man einen Riesenspass – und ist gut erschöpft. Und dass ich unter Applaus aus einem Testspiel komme, das passiert mir selten.

Und sonst: Halo: Reach durfte man mal 5 Minuten Multiplayern, hat definitiv Spass gemacht. Und auch wenn ich 3D fĂŒr einen kurzlebigen Hyxpe halte, der 3D-Bildschirm mit der Reach-Demo hatte schon was. Spider-Man Shattered Dimension war ebenfalls anspielbar und sieht recht gut aus, allerdings scheint das Spiel wieder levelbasiert zu werden. ich fand die frei erkundbare Stadt im letzten Spiel, Web of Shadows eigentlich ziemlich cool.
Nintendo hat es geschafft, von seinen heissesten Titeln, The Legend of Zelda: Skyward Sword und Metroid Other M je nur 4 Exemplare aufzustellen. Die sich daraus ergebende Schlange hab ich mir auch als alter Nintendoaner dann doch nicht angetan. Das weniger begehrte Kirby Epic Yarn war erreichbar und wird wieder ein schönes, kreatives Jump’n’Run.
Von Portal 2 wurde leider nur ein mir schon bekannter Trailer gezeigt, aber wenigstens gab’s fĂŒr’s Warten ein Shirt. BigBen hatte ein ĂŒber einen Hometrainer gesteuertes Wii-Spiel namens Cyberbike da. Die Idee gab’s schonmal auf dem C64 und leidet hier an einem viel zu leichten Tritt auf dem Trainer, könnte aber dennoch was werden.
GrundsĂ€tzlicher Fail bei den Downloads: Ich hatte sowohl PSP als auch DS dabei, fĂŒr beide gab es aber keine Demos zum Download, sondern nur fest gesicherte Testkonsolen. Ich bin sicher, eine freie Verteilung von Demos ĂŒber Download wĂ€re effektiver gewesen, weil so mehr Spieler antesten könnten. Immerhin, bei Sony nahm man meinen Vorschlag mit den Worten „Stimmt eigentlich“ offenbar auf. So hab ich nur das fĂŒr mich uninteressante Modnation Racers fĂŒr die PSP und Mario und Luigi 3 fĂŒr den DS gesehen.
Das praktisch unbeachtete Shadow’s Tale fĂŒr die Wii verspricht ein feines Spiel zu werden.

Kommen wir zur wichtigen Frage der Messeausbeute. leider hab ich kein aufblasbares Dragon-Age-II-Scimitar gekriegt, um es neben mein Age-of-Conan-Schwert zu hÀngen, aber immerhin das hier:

Okay, von oben nach unten und von links nach rechts:
Poster von Paysafecard, Gameswelt-Vuvuzela, Steam-Gutscheine fĂŒr Portal und Half-Life 2 Episode 1, Bigben Cyberbike Trinkflasche, Paysafecard Beanyball, Trick-Jojo von Pearl, Wasserpistole von BigPoint Poisonville, Lutscher von der Jungen Union, SchlĂŒsselanhĂ€nger zu Dragon Quest IX von Nintendo, Vodafone-Handy, Ubisoft SchlĂŒsselband, alles auf einem Portal 2 T-Shirt
Nicht im Bild: Prospekte, Hefte, Flyer, Pearl-Gutschein.
Das Poster ließ sich da oben nicht direkt ausrollen, weil ich das Shirt nicht verdecken wollte. Das sei hiermit nachgeholt:

Sagen wir einfach, Paysafecard wissen genau, welches ihrer Werbemotive man zum Poster aufziehen sollte.

Zu guter letzt noch mein Dank und viele GrĂŒĂŸe an meine zeitweiligen Begleitungen, die gute Sandra Uhling und der spontan dazugestoßene Markus aus Aachen und meine Schlangen-Miterdulder/Multiplayer-Partner am Microsoft-Stand sowie an die Aussteller-Crews. Hat wirklich Spass gemacht, schöne Messe.


Der erste Ausknet-Monat

Ciao
Ich habe den zu erwartenden Verdienst vorsichtig mit 2 Euro angesetzt, ergeben haben sich 0,48 €
Alleridngs waren die 2 Euro gar nicht so falsch angesetzt, ich habe nur weniger bei Ciao geschrieben, als ich eigentlich wollte. Ich steigere meine Erwartungshaltung also trotzdem auf 3 Euro.

GameDuell
Ich habe tatsĂ€chlich meinen alten Account ausgraben können. In dem bin ich bereits seit 2006 als Vollspieler registriert. Gewinn dadurch diesen Monat: 24,40 €
Erwartet hatte ich 10 – bei dieser Erwartung bleibe ich erstmal, sie entspricht etwa miener Gewinnstatistik.

Toluna
Der Start bei Toluna lief gut, es jetzt gut 20.000 Punkte (ca. 5 €) zusammengekommen. Allerdings sind die Umfragen weniger geworden, seit ich mein Profil ausgefĂŒllt habe – ich gehe in Zukunft von ca. 10.000 Punkten pro Monat aus. Die ursprĂŒnglich angenommenen 7,50 im Monat waren zu hoch angesetzt.
DafĂŒr gibt es jetzt auch die Option, sich 100.000 Punkte (25 Euro) aufs Konto ĂŒberweisen zu lassen, wenn man sie hat. Wir reden bei Toluna also nicht mehr von Cash-Äquivalent, sondern von Cash.
Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.

Talkteria
Neu dabei ist Talkteria, ein Forum, in dem man fĂŒrs Schreiben von beitrĂ€gen Geld in Fomr von konvertierbaren Talkpoints erhĂ€lt. Nichts, was man stĂ€ndig macht, aber hin und wieder ist es ganz praktisch, sich gegen geld Fragen beantworten zu lassen oder selbst welche zu beantworten.
Da die Moderatoren leider (meines Erachtens zu streng) auf eine gewisse BeitragslÀnge achten, entstehen zwar keine Unterhaltungen, zur Information und Meinungsabgabe ist es aber ganz nett.
Der Juli hat mir 5,14 Points = etwa 1,70 &euro gebracht, gar nicht mal schlecht fr den eher gerngen Aufwand und gleichzeitigen Nutzen. Ich schĂ€ze mal, es bleibt bei vollen Monaten im Rahmen von etwa 2 €.

Textbroker
Ebenfalls neu dabei ist Textbroker, udn was soll ich sagen – das fluppt.
In einer Woche 29,81 € sind nicht schlecht, auch wenn hier deutlich mehr Zeit investiert werden muss als bei den anderen Möglichkeiten.
Textbroker ist eine Plattform, auf der TextauftrĂ€ge vermittelt werden. Die Bezahlung ist nach branchenĂŒblichen MaßstĂ€ben lĂ€cherlich, fĂŒr InterneteinkĂŒnfte aber erheblich.
Ich rechne mittelfristig mit regelmĂ€ĂŸig 100+ € im Monat und ĂŒberlege, die Plattform mit weiteren solcher Textbörsen kombiniert zu nutzen, damit auch stĂ€ndig genug AuftrĂ€ge zur Auswahl stehen.

Paid4s
Als Paid4s fasse ich mal alle die Dienste zusammen, die KleinstbetrĂ€ge fĂŒr einzelne TĂ€tigkeiten gaben: Paid4Mail, Paid4Start, sowas halt. Die bringen definitiv nur Kleinkram zusammen, kosten dafĂŒr aber auch praktisch keine Zeit. Interessanterweise motivieren sie dazu, seine eMails regelmĂ€ĂŸiger im Auge zu behalten – das ist eher ein positiver Effekt auf die Arbeitsweise.
Nun, was hĂ€tten wir an EinkĂŒnften dort?:
Klamm.de (Paid4Start, 1 Woche): 0,05 €
Clubmail (Paid4Mail, 4 Wochen): 0,85 €
EarnStar (Paid4Mail, 2 Wochen): 0,68 € (plus 5 € einmaliger Startbonus)
Points24 (Paid4Mail, ganzer Monat): 0,73 €

Von Trigami und VG Wort kam erwartungsgemĂ€ĂŸ kein Geld rein. Das selbe gilt auch fĂŒr die Teilnahme an Gewinnspielen, wobei die meisten sowieso frĂŒhestens diesen Monat enden. Etwas ĂŒberraschend habe ich allerdings einen 10-Euro-Toys’R’Us-Gutschein gewonnen, der die Tage ankommt – ich zĂ€hl den Mal fĂŒr den August mit.

Zusammenfassung
Erwartetes Ergebnis fĂŒr Juli: 10,61 € (1,1% der Zielvorgabe)
Erzieltes Ergebnis im Juli: 63,70 € (6,3% d.Z.)
Erwartetes Ergebnis im August: ca. 130 € (13% d.Z.)
Wenn ich meine Erwartungen weiter so ĂŒbertreffe, werd ich mich allerdings definitiv nicht beschweren ;-)