eBook-Land: Woche 19

BĂŒcher im Verkauf: 3 | Eigene: 1 | EinkĂŒnfte bisher: 44,67 € | HĂ€ndler: 6

Eine kleine VerĂ€nderung noch einmal: Den Abschnitt „Kindle gegen BĂŒcherregal“ gebe ich auf, da er offenbar niemanden interessiert hat. Protest wie immer bitte unten in den Kommentaren. Oder meinetwegen auch per Twitter, Facebook oder wĂŒster Beschimpfung auf der Straße. Ich bin Politiker bei den GrĂŒnen, ich bin sowas gewöhnt.
Diesmal kommt eBook-Land einen Tag spĂ€ter, da mich mitten im Schreiben diese Mitteilung erreichte, woraufhin ich erstmal offline ging und kurz danach auch bis in den spĂ€ten Abend eine Sitzung hatte. Ich bitte um VerstĂ€ndnis dafĂŒr.

In eigener Sache
Viel gibt es nicht zu berichten, mir ist aber aufgefallen, dass die VerkĂ€ufe auf allen großen MĂ€rkten, in denen ich prĂ€sent bin (USA, UK, Deutschland) ĂŒberraschend anziehen. Da die drei BĂŒcher von unterschiedlichen Autoren sind und ich nur eines davon (mein eigenes) nennenswert beworben habe, ist das auffĂ€llig, aber ich kann noch nicht wirklich etwas damit anfangen. Kann man davon ausgehen, dass eBooks bei Amazon nach drei Monaten PrĂ€senz im Bestand eine Art Eigenwachstumseffekt zeigen? Oder hĂ€ngt das mit dem Wachstum des Marktes zusammen? Oder ist es am Ende nur Zufall?Fragen, die ich mit meinen spĂ€rlichen Daten nicht beantworten kann. Hat jemand Ă€hnliche Erfahrungen gemacht?
DafĂŒr kann ich zur Lösung einer anderen Frage beitragen: Lohnt es sich, eBooks vorĂŒbergehend kostenlos anzubieten? Ich habe ja ein Twitter-Konto, das sich auf die Bewerbung kostenloser eBook-Angebote spezialisiert hat. Und da das bei Amazon und iTunes Affiliate-Links nutzt, habe ich daraus einige extrem interessante DatensĂ€tze bekommen, was das Verhalten der Nutzer solcher Angebote angeht. Noch ist das nicht ausgewertet, aber was sich abzeichnet ist: Es hĂ€ngt davon ab, was man will, aber im Gegensatz zu den bisherigen Annahmen lohnt es sich fĂŒr Verfasser von Einzelwerken mehr als fĂŒr Anbieter mit eBook-Serien, denn die KĂ€ufer kostenloser Werke geben grundsĂ€tzlich kein Geld fĂŒr eBooks aus und lassen sich offenbar auch von Serieneinstiegen kaum ködern. Daie Daten sagen offenbar aber auch, dass ein kostenloses Angebot praktisch keinen finanziellen Verlust darstellt, da man damit Leser erreicht, die ohnehin nie Geld ausgegeben hĂ€tten. Das gibt es dann nĂ€chste Woche ausfĂŒhrlich mit Zahlen und allem, wahrscheinlich in einem separaten Beitrag, weil es wirklich umfangreich wird.
Was die AnfĂŒhrungszeichen angeht, fand ich die Teilnahme an der hiesigen Umfrage etwas mager, daher habe ich sie nochmal beim Umfrageportal Toluna eingestellt. Auch darĂŒber werde ich berichten, sobald die Zahlen endgĂŒltig sind. Zu meiner Überraschung fĂŒhren die klassisch-deutschen AnfĂŒhrungszeichen im Moment deutlich. So deutlich, dass ich mich fragen muss, wieso die anderen Optionen hierzulande im Buchdesign ĂŒberhaupt Anwendung finden.

Aus der Szene
Die großen Nachrichten der Woche sind Buchlöschungen: ZunĂ€chst die etwas untergegangene Meldung, dass Amazon zur Durchsetzung seiner Preisvorstellungen tausende zu teure eBooks gelöscht hat. Anders als bei frĂŒheren Skandalen bleiben gekaufte BĂŒcher nun den Kunden zwar verfĂŒgbar, aber es ist doch auffĂ€llig, wie stark Amazon versucht, in die Marktstrategien der Verlage einzugreifen. Die mögen MĂŒll sein, aber einem BuchhĂ€ndler steht es eigentlich nicht zu, so tief in die TĂ€tigkeit der Verlage einzugreifen.
Wem das allerdings noch weniger zusteht, sind die Dienstleister der Finanztransaktionen. Entsprechend war es denn auch der grĂ¶ĂŸere Skandal, dass Paypal – nicht zum ersten Mal – aktiv in das verkaufte Warenangebot eingreift und Smashwords nun also diverse Erotika-Inhalte untersagt. Die Inhalte sind ohne Frage solche, die auch ich nicht sehen will (Sodomie, Inzest, Pseudo-Inzest, nicht einvernehmliches S/M), aber sie sind als Buchinhalt nicht illegal (Pseudo-Inzest, also Inzest unter entfernt Verwandten oder VerschwĂ€gerten sowieso nicht) und wenn ein HĂ€ndler diese anbieten will, so soll er dies tun. Ich muss es ja nicht lesen.
Zu einem angenehmeren Thema: Bei der Neuen ZĂŒrcher Zeitung (NZZ) gab es endlich mal einen differenzierten Artikel zum Thema Status des Urheberrechts, der weder den VerschĂ€rfern noch den Auflösern nach dem Mund spricht. Das war eine angenehme Überraschung.
Der VdZ (Verband der Zeitungsverleger) beschwert sich in BrĂŒssel darĂŒber, dass Google kostenlos Werbung fĂŒr sie macht, was ausser bei mir auch bei CARTA zu Verwunderung fĂŒhrt.
Auf jeden Fall noch hinweisen möchte ich auf Emily Bolds Beitrag zur Zukunft des eBooks oder genauer gesagt auf die Kommentare dazu. Auf jeden Fall lohnendes Lesefutter.
Achja, Apples Kopierschutz wurde erstmals geknackt.
Ebenfalls unter „ferner liefen“: Eine Studie stellt wenig ĂŒberraschend fest, dass eBooks nicht im stationĂ€ren Buchhandel verkauft werden. Wie davon irgendjemand ĂŒberrascht sein kann, ist mir ein ernsthaftes RĂ€tsel.


Aktueller Hinweis

Aufgrund eines Todesfalles im Freundeskreis wird die aktuelle Ausgabe von „eBook-Land“ erst im Laufe des Mittwoch statt wie ĂŒblich dienstags online gehen.


>eBook-Land: Woche 17 und 18

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BĂŒcher im Verkauf: 3 | Eigene: 1 | EinkĂŒnfte bisher: 41,26 € | HĂ€ndler: 6

Sorry fĂŒr die zeitbudgetbedingte (was fĂŒr ein Wort!) Pause, dafĂŒr gibt’s dann halt heute eine Zusammenfassung beider Wochen.

In eigener Sache

Nummero Uno, jawollja! Okay, der Reihe nach: Gestern verkaufte mein Buch Dieses Cover ist MĂŒll! Lernen Sie warum glatt an zwei Tagen hintereinander je ein Exemplar. Normalerweise geht davon eines alle zwei Wochen weg. Der Effekt: Es ging auf Platz 8 unter allen Kindle-BĂŒchern in der Kategorie »Film, Kunst & Kultur > Design«. Ja wirklich, das waren nur zwei verkaufte Exemplare, die Kategorie ist also offenbar wirklich umsatzschwach. Unter allen Kindle-BĂŒchern insgesamt kam es damit in den Bereich um Platz 19.000. Hier der Screenshot von gestern nachmittag:

Ein weiteres verkauftes Exemplar am Folgetag (heute) erhöhte die Platzierung auf Nummer 1 in der Kategorie »Design«, 43 in »Computer & Internet« (wo es vorher nicht in die RĂ€nge gekommen war) und 5.336 insgesamt. Ausserdem war es damit auf Platz 50 in der ĂŒbergeordneten Kategorie »Film, Kunst & Kultur«, zwischen Verdis La Traviata und Alice Schwarzers Autobiografie.

Okay, das sind ein paar verdammt interessante Zahlen. Die Kategorie »Film, Kunst & Kultur« enthĂ€lt momentan 1.881 BĂ€nde, insgesamt gibt es wĂ€hrend ich dies schreibe 64.314 deutschsprachige Kindle-BĂŒcher bei Amazon. Die obigen Zahlen bedeuten, dass nur etwas weniger als ein Drittel der BĂŒcher es schafft, tĂ€glich ein Exemplar zu verkaufen, in meiner Kategorie schrumpft diese Zahl auf ein Dreissigstel. Die ganze Kulturkategorie ist eine eher unbeliebte und ich wĂŒrde bei diesen Zahlen nicht empfehlen, dort ein Buch einzustellen, wenn es nicht zwingend dort hineingehört. »Computer & Internet« hingegen ist eine kleinere Kategorie (1.115 BĂ€nde), bei der es aber deutlich schweriger ist, in die oberen RĂ€nge zu kommen. Mit einem Zwanzigstel ĂŒber 1 Buch pro Tag immer noch unterdurchschnittlich, aber deutlich besser als Kultur. In Design verkauft sich kein einziger Titel besser, die Kategorie enthĂ€lt aber auch nur 39 BĂŒcher.
Da das Kindle-Publikum sehr computeraffin ist und auch das zweite Sachbuch in der aktuellen Bestsellerliste in dieser Kategorie steht (Kindle – das inoffizielle Handbuch) – ĂŒbertroffen nur vom grade nachrichtenrelevanten Joachim Gauck – lĂ€sst sich daraus noch mehr ableiten. Es wird oft gesagt, dass sich Fiktion auf dem Kindle deutlich besser verkauft als SachbĂŒcher. Hier sieht man nun sehr gut, wie groß die Diskrepanz wirklich ist. SachbĂŒcher mit AbsĂ€tzen von mehr als einem Buch pro Tag machen einstellige Anteile am Gesamtangebot aus. Da der Gesamtschnitt aber um die 30% liegt bedeutet das, dass die Belletristik hier mit erheblich höheren Zahlen aufwarten kann. Vermutlich 50-60% als Durchschnitt aller Kategorien (Belletristik im engeren Sinne, Science-Fiction & Fantasy, Krimis & Thriller etc.). Nur am Rande interessant, aber doch erwĂ€hnenswert, sind dabei die schleppenden VerkĂ€ufe von Schwarzers Autobiografie.
Und da haben wir es: Wer mit eBooks Geld verdienen will, schreibt Geschichten. Das ist interessant, weil es genau die gegenteilige Situation vom Printmarkt ist, wo SachbĂŒcher das mit Abstand grĂ¶ĂŸte Marktsegment stellen. Wenn man zusĂ€tzlich berĂŒcksichtigt, dass die Belletristik meines Wissens deutlich mehr kostenlose Titel enthĂ€lt als der Sachbuchbereich, wird die Diskrepanz noch grĂ¶ĂŸer. Das kann ich aber nicht ĂŒberprĂŒfen, da ich keine Möglichkeit kenne, kostenlose Werke aus der Gesamtzahl abzuziehen.
Interessant wird jetzt, ob die VerkÀufe mit dem einmal erreichten Bestsellerstatus anziehen.

Freundliche Hinweise
Der gute Wilhelm Ruprecht Frieling ist in der Buchwelt etwa so rĂŒhrig wie ich gerne wĂ€re und hat so nicht nur DAS DEPOT DES TEUFELS. Diabolische Reportagen neu rausgebracht, sondern auch erweiterte Auflagen von KILLER, KUNSTFURZER, KASTRATEN. Reportagen ĂŒber ungewöhnliche Schicksale sowie des wunderbar betitelten Wie die Germanen den Tanga erfanden … herausgebracht.

Aus der Szene
Fangen wir mit einem Lichtblick an: Ausgerechnet die Springerpresse, genauer Die Welt, erkennt unter dem Titel Nur nicht sentimental werden das große Problem, welches Börsenverein und Verlage, aber auch viele Autoren, an einem erfolgreichen Einstieg in die eBook-Welt hindert: Mangelnde Kundenorientierung. Denn Tage, an denen der Börsenverein die Wörter »Kunde« oder gar »Leser« in den Mund nimmt, kann man sich rot im Kalender anstreichen. Oder violett, wenn man es etwas kreativer mag.
Das Problem selbst zeigt sich denn auch zeitgleich sehr schön mit den ACTA-Forderungen der schon bei der Namensgebung verunglĂŒckten Deutschen Content-Allianz (warum nicht gleich Contentmafia?), die diesen von Stefan Niggemeier gleich ordentlich um die Ohren gehauen wurden. Ins selbe Problemfeld gehört meines Erachtens auch die mögliche WiedereinfĂŒhrung der Buchpreisbindung in der Schweiz, die im MĂ€rz ansteht.
Doch zurĂŒck zu den Erfreulichkeiten: Jonas Winner, der Autor der erfolgreichen deutschen eBook-Reihe Berlin Gothic kann sich darĂŒber freuen, dass die englischsprachigen Rechte an der Reihe von Amazon aufgekauft wurden. Mit Kerry Wilkinson erreicht erstmals eine britische Autorin Presserelevanz wĂ€hrend in Amerika AK Alexander erfolgreich die Filmrechte fĂŒr Daddy’s Home verkaufen konnte – soweit ich weiss ebenfalls eine Premiere in der Szene.
Bei all diesen Ereignisse soll zuletzt nicht untergehen, dass mit dem Ectaco Jetbook Color das erste kommerzielle LesegerÀt mit farbiger elektronischer Tinte auf dem Markt ist.

Kindle gegen BĂŒcherregal
Wieder ein Rauswurf, den kein eBook, sondern das Internet an sich kompensiert: Mein ReisefĂŒhrer fĂŒr San Francisco war schon 2006 dezent veraltet, wie wir merkten, als wir damals vor dem geschlossenen Comicmuseum standen (wir sind dann zum frisch eingeweihten Walk of Game). Inzwischen dĂŒrfte dort kaum noch was stimmen und so schmiss ich das Buch nun kurzerhand weg. Google Earth und das Internet an sich werden mir ganz einfach bessere und weniger veraltete Dienste leisten, wenn ich das nĂ€chste mal in Kalifornien bin.


eBook-Land: Woche 16

BĂŒcher im Verkauf: 3 | Eigene: 1 | EinkĂŒnfte bisher: 35,84 € | HĂ€ndler: 6

Kurzer Text diesmal, es gibt nicht viel zu erzÀhlen.
Kurz hinweisen möchte ich nochmal auf die Umfrage rechts oben, die jetzt noch etwa 3 Tage lĂ€uft. Da dĂŒrfen ruhig noch mehr Leute mitstimmen ;-) .

In eigener Sache
Castor ist weiterhin im Zeitplan, ein bisher unangekĂŒndigtes Projekt (Der Molosser) ist aktuell im Lektorat und sollte noch vorher erscheinen.
Der Molosser wird ein etwas anderes Experiment: Drer Grundinhalt wird zeitgleich hier im Blog erscheinen, das eBook ist dann eine Art Bonusedition des Texts mit zahlreichen Extras. Erstens will ich das mal ausprobieren und zweitens will ich auch die Idee selber, die dort prĂ€sentiert wird, möglichst weit verbreiten. Also wird es diese hier kostenlos geben und wem das einen Euro wert ist oder wer zusĂ€tzliche Informationen haben will, fĂŒr den gibt es das eBook. Im Erfolgsfalle wird da eine Serie draus.
Etwas lĂ€nger als geplant ist unterdessen auch Feuchten Fußes im Lektorat. Da muss ich nochmal ran.

Aus der Szene
Der amĂŒsanteste Meinungsaustausch zum eBook ist wohl diesmal diese Reaktion auf diesen Beitrag. Christian Stöcker schreibt – durchaus liebevoll und sich selbst dazuzĂ€hlend – und Petra van Cronenburg platzt daraufhin die Hutschnur, weil sie ein Feindbild zu entdecken meint, welches der Text einfach nicht hergibt. Sicher ist er ab und an provokativ formuliert, aber feindselig? SĂ€tze wie der folgende sind zwar starker Tobak, aber den braucht es auch, um die romantische VerklĂ€rung des Papiers zu durchbrechen und das Vorurteil zu durchbrechen, Papier sei an sich besser:

Es ist verblĂŒffend, wie intensiv der DatentrĂ€ger Papier mit bestimmten, geradezu mythischen Eigenschaften aufgeladen wird – obwohl doch auch die „Bild“-Zeitung, Hardcore-Pornografie und sogar „Mein Kampf“ auf Papier gedruckt werden. Die einzige ErklĂ€rung ist, dass hier wieder einmal jemand der so unbedingten wie anlasslosen Überzeugung ist, dass Papier als DatentrĂ€ger Bildschirmen ĂŒberlegen sei. Dass Nachrichten irgendwie besser, wahrer, wertvoller werden, wenn man sie auf Papier druckt, das danach quer durchs Land gekarrt werden muss, damit die Papierstapel frĂŒhmorgens ĂŒberall auf den TĂŒrschwellen der Abonnenten abgelegt werden können.

Apple rudert nach der Diskussion um seine Nutzungbedingungen zurĂŒck und erhĂ€lt möglicherweise Konkurrenz. Was zur absoluten Unzeit kommt, kocht doch das alte Zensurproblem doch wieder auf.
Telepolis tut inzwischen so, als hĂ€tte es Perry Rhodan, Flash Gordon und Buck Rogers nie und Kampfstern Galactica nicht bereits seit 35 Jahren gegeben. Wobei der Autor des Artikels aus der DDR ist und deerlei womöglich tatsĂ€chlich nicht mitbekommen hat. Dass die positive Utopie schon immer nur ein-zwei erwĂ€hnenswerte Werke pro Jahrzehnt hervorgebracht hat, wird da allerdings auch kurzerhand vergessen und vom Verschwinden positiver Utopien schwadroniert, nur weil grade keine in den Bestsellerlisten steht. FrĂŒher war halt alles besser, auch die Zukunft. In Sachen Überheblichkeit kann Telepolis aber trotzdem nicht mit dem englischen Guardian, wo Genre-Literatur eh Schund ist mithalten.


Bibliothek der Zukunft

Vor einer Woche hatte ich hier von der Zukunft der Bibliothek gesprochen, orientiert an der aktuellen Diskussion in meiner mönchengladbacher Heimat. Hier nun folgt die logische Fortsetzung: Die Bibliothek der Zukunft und wie eBooks in das System passen, wenn ich es doch fĂŒr einen Fehler halte, bestehende Bibliotheken auf diese Technologie umzustellen. Und da ich schon aufgrund der rĂ€umlichen Entfernung nicht zur Prototype in Leipzig kann, tu ich das hier im Blog.

Normalerweise braucht man keine örtliche Bindung, um eBooks auszuleihen. Daher ist im Grunde kein BibliotheksgebĂ€ude nötig, was aber auch den negativen Effekt hat, dass Literatur sich aus der öffentlichen Wahrnehmbarkeit zurĂŒckzieht. Die Schaffung eines Bibliothekskonzepts ist somit Kulturförderung und seien wir ehrlich: Wirtschaftsförderung, denn Kultur ist auch ein Wirtschaftszweig. Es braucht daher ein Konzept, das eBooks lesen mit einer örtlichen Zuordnung verbindet, einen besonderen Ort fĂŒr eBooks schafft. Zugleich kann es ein Problem lösen, dass bei eBooks nicht annĂ€hernd so leicht lösbar ist wie bei PapierbĂŒchern: Der Zugang zu Kultur auch fĂŒr finanziell schlechter Gestellte.
Dieses Bibliothekskonzept ist in mehrere Ebenen gegliedert und ich geh jetzt Ebene fĂŒr Ebene durch, von innen nach aussen.

1: Leseraum & lokale Leihpauschale
Der Kern des Konzepts ist die Bibliothek selbst: An die Stelle eines großen GebĂ€udes mit Regalreihen voller BĂŒcher tritt ein weitlĂ€ufiger Leseraum mit Couchs und Tischen. Gegen eine jĂ€hrliche oder monatliche Pauschale können die Kunden hier aus dem gesamten Angebot lesen. Technisch lĂ€uft das ĂŒber ein lokales Netzwerk: Im Laden gibt es einen Sender, der ein relativ kleines kabelloses Netzwerk aufbaut. LesegerĂ€te in diesem Netzwerk können beliebig Inhalte vom Bibliotheksserver abfragen, der diese liefert. Ob der Sender dabei die komplette Buchdatei ĂŒbertrĂ€gt oder immer nur eine Seite, ist relativ egal.
Im Gegenzug haben die LesegerĂ€te eine entsprechende Software, die die Ausleihfunktion aktiviert, sobald das Netzwerk verfĂŒgbar ist. Das LesegerĂ€t selbst bleibt im Besitz der Bibliothek, die es ausgegeben hat, wird den Nutzern aber dauerhaft ĂŒberlassen und kann bei zusĂ€tzlichen Bibliotheken registriert werden (dazu sollte ausreichend selten BedĂŒrfnis bestehen, dass man diesen Service ruhig bieten kann). Wer will kann das LesegerĂ€t auch kaufen.
Als Ort fĂŒr eine solche Einrichtung eignen sich hervorragend die leer stehenden PlattenlĂ€den und Videotheken in den InnenstĂ€dten: Groß, gerĂ€umig, hell. Perfekt, um ein paar gemĂŒtliche Möbel zum Lesen reinzustellen. So soll ein Raum geschaffen werden, in dem man in Ruhe und fern vom Alltag (nicht jeder liest gern zu Hause, wo Familie, Arbeit und Postbote nerven können) einfach nur lesen kann. Hauptprodukt dieser Ebene sind nicht die BĂŒcher, sondern das Lesen.

2: Mitnahmeoption
Was dieses Modell gegenĂŒber Online-Angeboten benachteiligt ist, dass man die BĂŒcher nicht an beliebigen Orten ausleihen kann. Hier kommt die zweite Ebene ins Spiel: Gegen einen geringen Preis (10 Cent pro Woche? 1 Cent pro Tag? MĂŒsste man durchrechnen und auch mit dem Kaufpreis abwĂ€gen) erwirbt man das Recht, ein Buch fĂŒr eine gewisse Zeit auf seinem LesegerĂ€t mitzunehmen.
Das erfordert natĂŒrlich eine Rechteverwaltung in dem GerĂ€t, das zeitlich begrenzte Leserechte verwalten kann. Technisch kein Problem, aber meines Wissens bisher auf dem eBook-Markt nicht vorhanden.

3: Verkauf
Zuletzt ist es auch möglich, eBooks ganz normal zum vom Autoren festgelegten Preis zu kaufen. Nach dem Kauf gibt der Server dem VerkĂ€ufer entweder eine lizenzfreie Datei des Buches oder trĂ€gt es als gekauft in die Rechteverwaltung des GerĂ€tes ein (ersteres wĂ€re kundenfreundlicher, letzteres hĂ€tten die Verlage lieber). Um Datenverlust bei Verlust oder Austausch des LesegerĂ€ts zu vermeiden speichert auch die Bibliothek eine Liste der vom Kunden erworbenen BĂŒcher. Diese Liste wird in einer gemeinsamen Nutzerverwaltung der eBibliotheken gespeichert, damit der Nutzer auch dann noch auf seine BĂŒcher zugreifen kann, wenn er umzieht oder die Bibliothek zugemacht hat.

4: Druckerei
Verfolgen wir die Entwicklung anderer verschwindender Technologien wie der Schallplatte, dem Bogenschießen oder der Fortbewegung per Pferd, findet sich ein gemeinsamer Trend: Die bisher normale Technologie wurde zu einem Sport oder Hobby, fĂŒr das enorm viel Geld ausgegeben wird. Diesen Trend kann man im Buchbereich von vorneherein nutzen.
Ganz in der Tradition der alten Verlagsbuchhandlungen verfĂŒgen diese Bibliotheken der Zukunft ĂŒber genau jene GerĂ€t, dessen Untergang viele momentan vorhersagen: Eine Druckmaschine. Die alten Berufsbilder des Buchdruckers und Buchbinders erleben einen Wiederaufschwung durch die Herstellung handgefertigter gedruckter Editionen der zum Standart gewordenen eBooks. Diese Sparte existiert jetzt schon – gibt man ihr den gewaltigen eBook-Markt als Inhalt fĂŒr ihre Produkte an die Hand, kann sie nach langem Siechtum wiederkehren. Es wird nicht viele Drucker geben, vielleicht zwei-drei in einer großen Stadt, aber sie werden einmalige Produkte bieten und entsprechend teuer verkaufen können fĂŒr ein exklusives Publikum. Jenseits eines kollektivistischen Verlagswesens, das zunehmend als ĂŒberflĂŒssiger Wirtschaftszweig verschwindet werden sie individuelle SchmuckstĂŒcke fertigen.

Gesamtbild
Und das ist dann die neue Bibliothek: Ein großer Lesesaal mit einem Server fĂŒr die BĂŒcher und einer angeschlossenen Handwerksdruckerei, die teure Printeditionen fĂŒr Sammler und Liebhaber herstellt. Print existiert in den alten Papierbibliotheken und als Handwerksprodukt fĂŒr jene, denen diese Spezialform eines Buches der Preis wert ist. Buchhandlungen sind zunehmend zu eBibliotheken geworden, ob das Verlagswesen ĂŒberhaupt noch existiert wage ich zu bezweifeln, sofern es nicht eine stichhaltige Rechtfertigung fĂŒr seinen Fortbestand findet. Und in irgendeiner Form steht jedem Leser jedes Buch zur VerfĂŒgung.
Die technischen HĂŒrden sind gering, im Grunde geht es nur um Software, die noch fehlt. Die Hardware besteht aus einem Server, einem Kabellosnetzwerk und einem eReader pro Kunde. Wenn jemand die Möglichkeiten hat und so etwas umsetzen will, sagt mir Bescheid, ich beteilige mich gerne ideell und berichte auch gerne darĂŒber wie das Experiment lĂ€uft.


eBook-Cover des Monats Januar 2012

Da mir im Laufe der Zeit immer wieder besonders gut gemachte eBook-Cover auffallen und ich offenbar gut eine monatliche Top-10-Liste zusammenbekomme, mache ich das doch glatt. Ich finde, ein Anstieg der allgemeinen QualitÀt unserer Cover kommt allen zu Gute.
Regeln: Es kann jedes Cover mitspielen, das ich im betreffendne Monat gesehen und das mir als besonders gut aufgefallen ist. Wer einen Vorschlag fĂŒr die nĂ€chste Runde hat, kann den gerne in den Kommentaren einbringen. Keine SelbstvorschlĂ€ge und auch von mir gestaltete Cover können nicht teilnehmen.
Mit dieser kurzen EinfĂŒhrung auf in die diesmonatige Liste:

10: Marx fĂŒr Eilige
Marx fĂŒr Eilige wĂ€re ein wirklich schönes Cover. Die Silhouette des bekanntesten deutschen Philosophen auf jene eines Segway zu stellen ist die vielleicht einfachste Art, den Titel des Buches kurzerhand in Bildsprache umzusetzen.
Da es sich um ein Sachbuch handelt und Karl Marx jedem in irgendeiner Form bekannt sein sollte reicht das auch. Das Verlagslogo fĂŒgt sich sehr gut ins Gesamtbild ein.
Deutliche AbzĂŒge und deshalb auch nur einen 10. Platz gibt es aber fĂŒr die Farbwahl (Rosa? Ernsthaft?) und vor allem fĂŒr die missglĂŒckte JPG-Konvertierung. Ein Bild mit so großen einfarbigen FlĂ€chen wĂŒrde kein Grafiker der Welt als JPG abspeichern, das mĂŒsste in den Formaten GIF oder PNG gemacht werden. Sonst entstehen die hier im rosa Hintergrund kaum zu ĂŒbersehenden Bildfehler. Dass ein derart grober Fehler nicht bereits vor der Einstellung des Titels bei Amazon aufgefallen ist, verwundert mich.
Trotzdem ist das Motiv und die Gestaltung an sich hervorragend und clever.

9: Carniboars
Carniboars ist ein schönes Beispiel fĂŒr ein Seriencover: Genau wie der andere Band, When Land Sharks Attack! zeigt es einfarbig den Kopf des titelgebenden Ungeheuers. WĂ€hrend der Haikopf es nicht in die Liste geschafft hat, hat sich das Raubschwein durch sein auffĂ€lliges Design seinen Platz hier redlich verdient. Das… Ding sieht fremd und bedrohlich aus, die Farbgebung mit auffĂ€lligem Orange auf schwarzem Hintergrund betont das Motiv, sodass es dem vorbeirauschenden Auge schnell auffĂ€llt.
Der kleine Strich ĂŒber dem Auge des Tiers ist ein Detail, das dieses Bild sehr schön abrundet. Das ist das i-TĂŒpfelchen, das dem eher langweilig becoverten Landsharks fehlt und zeigt, wie kleine Details ein Konzept abrunden können.

8: Pandora – End of Days Vol. One
Es hat etwas gedauert, aber hier ist ein Panoramacover, das alles richtig macht. Wenig ĂŒberraschend kommt es aus dem Comicbereich, wo man mit kreativer Bildgestaltung und Bild-Text-Kombinationen viel Erfahrung hat. Das Motiv stellt eine Leere voller bedrohlicher Wesen dar. Das Panoramaformat ist so gut zur Darstellung von Leere geeignet, dass es fĂŒr viele Cover zum Problem wird, hier aber wurde dieser Effekt bewusst genutzt, um eine bedrohliche AtmosphĂ€re zu schaffen.
Die Details sind sehr genau durchdacht: Der Mond teilt das Bild in zwei HĂ€lften. Die Leere ist nicht einfach schwarz, sondern gefĂŒllt mit GebĂ€uden, Autowracks und „Personen“. Die Heldin mit Zopf und Rock bildet einen starken optischen Kontrast dazu, insbesondere durch ihre Körperhaltung, die keinerlei Angst erkennen lĂ€sst.

7: My Clockwork Muse
Nach Karl Marx darf auch Edgar Allan Poe sich ein hippes Accessoire zulegen: Eine Sonnenbrille! Und eine Pistole hat er auch. Das ist auch so ein Bild, das sofort ins Auge fÀllt, zugleich aber klar erkennbar einen Bezug zu Poe hat, de rhier als Protagonist agieren darf.
Die Geschichte dreht sich um einen Mörder, der Poes Geschichten nachvollzieht. Poe wendet seine beim Schreiben von Detektivgeschichten erworbenen FÀhigkeiten an, um den Fall aufzuklÀren. Das ist eine seltsame Verbindung aus Horror à la Lovecraft, historischem Roman und Real Person Fiction. Das Cover selbst erinnert an den Steampunk-Sil, was zu diesem Genre-Mix durchaus passt.

6: Dracula
Graf Vlad Tepesz darf sich auch als Klassiker noch in diese Liste einreihen. WĂ€hrend die meisten Klassiker von Amazon noch nicht einmal ein richtiges Cover erhalten, darf sich Dracula einer Sonderbehandlung erfreuen. Damit ist er zwar nicht der einzige kostenlose gemeinfreie Titel mit vernĂŒnftiger Titelgestaltung, aber er befindet sich in ausgewĂ€hlter Nachbarschaft.
Die Gestaltung selbst ist so einfach wie naheliegend und effektiv: Schriftzug in stilisiert alter Schrift, etwas Blut, das von oben herunterlÀuft. Mehr braucht es nicht, mehr wÀre wahrscheinlich völlig fehl am Platze. Es ist Dracula, das Titelbild muss niemandem erklÀren, wer oder was Dracula ist und worum es in diesem Buch geht.
Er ist Dracula und ein Vampir. Wer das nicht mitbekommen hat, hat die letzten 200 Jahre in einem Sarg geschlafen. Und mit dieser Gewissheit, dass jeder weiss, worum es geht, kann das Cover gezielt schlicht auftreten.

5: All my Friends are Dead
Oooooooooooh…!
Der arme kleine, niedliche Dino! Alle seine Freunde sind tot und jetzt schaut er traurig auf genau diese Worte.
Niedlichkeit ist eine dieser Emotionen, die, richtig gemacht, richtig stark verfangen können. Eine andere solche Emotion ist Mitleid. Beides bringt dieses Cover mit seinem Zusammenspiel aus Bild und Text sehr gut rĂŒber.
Vermuten wĂŒrde man hier wohl ein Kinderbuch ĂŒber einen traurigen Dinosaurier. Das Problem des Covers ist, dass es ein Witzeband ist voller betexteter Bilder mit dem Anfang „All my Friends are…“. Wer das weiss, dem erschließt sich auch das Cover, aber leider funktioniert das nicht umgekehrt.
Daraus immerhin habe ich etwas Neues gelernt: Man sollte immer zusĂ€tzlich an jemandem, der das Buch gar nicht kennt testen, ob er die inhaltliche Stoßrichtung des Titels einigermaßen korrekt erkennt.

4: Buck Johnson Serie
Okay, ein Drache. Erstmal nichts Besonderes. Farblich mit seinen Brauntönen schön gestaltet, aber letztlich sagt es nichts ĂŒber die Geschich… ist das ein Cowboyhut? Und ein Lasso?
Ich liebe es, wenn Fantasy aus alteingesessenen Umgebungen wie der mittelalterlichen MĂ€rchenwelt ausbricht und andere Epochen und Genres ĂŒbernimmt. Hier nun also der erste mir bekannte Fantasy-Western (Steampunk zĂ€hle ich zur Science-Fiction). Und er ist sehr effektiv verpackt: Die Farbgebung ist westerntypisch, aber auch in der Fantasy unverdĂ€chtig. Der Cowboyhut und das Lasso sind es dann, die die ungewöhnliche Mischugn verraten und den geneigten Leser darĂŒber in Kenntnis setzen, dass ihn hier etwas anderes erwartet als er zunĂ€chst dachte.
Minuspunkt dafĂŒr, dass die Cover der ersten beiden BĂ€nde bis auf den Untertitel identisch sind, das hat sich aber mit dem dritten Band zum GlĂŒck erledigt.

3: Little Chick’s First Day
Hier ist die Kategorie Kinderbuch jetzt richtig.
Niemand, aber auch wirklich niemand, der nicht bei Gutfried o.Ă€. arbeitet, findet ein frisch geschlĂŒpftes KĂŒken nicht sĂŒĂŸ.
Auch hier ist die Farbgebung sehr vorteilhaft: Das knallige Gelb des KĂŒkens sticht vor dem eher blassen Hintergrund deutlich hervor und wird von den BĂ€ndern oben und unten bekrĂ€ftigt, da sonst zu wenig Gelb da wĂ€re, um das Auge des Surfers auf sich zu ziehen. „Niedlich“ ist eine Kategorie, auf die es bei KinderbĂŒchern besonders ankommt. Entweder man gestaltet sein Buch sĂŒĂŸer als Feigen in Honig mit Zuckerguss oder man geht absichtlich in die andere Richtung und liefert groteske BĂŒcher wie Der GrĂŒffelo. An kleinen Kindern ist halt alles sĂŒĂŸ, auch ihre BĂŒcher. Und wehe, man sagt den Eltern etwas anderes ;-) .

2: Angel Fire
Angel Fire ist ein ĂŒberraschend hĂ€ufiger Titel auf dem Kindle. Um so ĂŒberraschender, dass dies der einzige Titel ist, der diesen Namen bildlich so effektiv umsetzt. Das Bild mit den aus Feuer bestehenden FlĂŒgeln ist ein echter Augenfang, wobei auch hier die gelbe Farbgebung auf dem dunkleren roten Hintergrund hilft. Trotzdem bleibt das Farbschema harmonisch, alles ist irgendwie mit Feuer assoziierbar.
Der Protagonistin hĂ€tte ich eine komplett andere Pose gegeben, bei dieser ist nicht ganz klar, was sie bedeuten soll. Zum Ausgleich gibt es Bonuspunkte fĂŒr die hervorragende Lesbarkeit von Titel und Autorin auch bei grĂ¶ĂŸter im Shop auftretender Verkleinerung.
Übrigens das erste klassisch gestaltete Fantasy-Cover hier.

1: Trafficked
Gute Fotocover sind schwer, besonders mit Models. Nicht wegen zickiger Models oder dergleichen. Wenn ich das behaupten wĂŒrde, wĂŒsste ich drei Freundinnen, die mich nachher hauen. Ausserdem ist es nicht wahr. Nein, das Problem ist die Farbkomposition in Verbindung mit der Beleuchtung sowie das Zusammenspiel mit dem Titelschriftzug. Im Bereich der Romanzen hat man es hier etwas leichter, da eine ĂŒbergrelle Ausleuchtung wie in einer Fernsehseifenoper dort als normal gilt.
Das hier ist das Gegenteil. Es geht um Menschenhandel und Zwangsprostitution, sensible Themen. Das Titelbild dieses Romans setzt darauf, das Thema so direkt wie möglich anzusprechen. HÀnde und Beine sind zu sehen, gefesselt. Die eigentliche Person ist im Dunkel verschwunden. Das stÀrkste Element aber sind die HÀnde, dem Betrachter entgegengestreckt und mit aufgeschriebenem Hilferuf.
Kein komplexes Bild, aber es enthÀlt alle Aussage, die es benötigt.

Ausser Konkurrenz: Felix – Held in Ausbildung
Diesen Band habe ich im Dezember glatt vergessen zu berĂŒcksichtigen, was hiermit nachgetragen sei.
Ein Cover, das wortwörtlich eine Geschichte erzĂ€hlt – und zwar eine lustige. In starker Verkleinerung sieht man das leider zunĂ€chst nicht. Bonus fĂŒr die Hintergrundgestaltung in Form eines Blatts Papier mit Ringlochung.