Freit√§gliche F√ľnf 27.03.2015

Die w√∂chentlichen f√ľnf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles pers√∂nlich, es kann also von gro√üen Nachrichten bis zu kleinen Allt√§glichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einf√§llt.
Zusammenfassung in einem Absatz: Die Zukunft ist hier.

1. Hier sind ein paar Studenten der George Mason University beim Löschen eines Feuers ohne Wasser, nur mit Schallwellen. Das Prinzip besteht darin, durch den gezielten Druck der Schallwellen den Sauerstoff vom Feuer wegzutreiben.
Das ist eine großartige Entwicklung. Man muss dazu wissen, dass bei den meisten Bränden das Löschwasser erhebliche Schäden verursacht, die nur dadurch zu rechtfertigen sind, dass das Feuer ohne Löschung noch deutlich schlimmer geworden wäre.

Kompletter Bericht zu der Entwicklung bei der Washington Post.

2. Beim deutschen Lego-Imitator Best-Lock herrscht die beste Art von Herangehensweise an Lego-Imitat-Sets: Wahnsinn. So etwa dieses Fundst√ľck vom Woolworth: Ein Polizeiroboter, erschienen nicht etwa als Science-Fiction-Set, sondern wie selbstverst√§ndlich in der Town-Serie, beschriftet mit „Polizei“ als sei es das Normalste von der Welt, dass die Polizei in Begleitung sechs Meter hoher Kampfroboter auftritt.
Die Beweglichkeit des Modells l√§sst zu w√ľnschen √ľbrig, daf√ľr kommen die zwei Polizisten neben ihren Demoschilden und Pistolen noch mit zwei Kampfmessern und je einem Sturm- und Scharfsch√ľtzengewehr. Ja, es gibt auch eine Bundeswehr-Version in olivgr√ľn, die hat dann aber zwei Teile weniger (die Demoschilde). Und wenn schon Wahnsinn, dann nimmt man doch das ganze Paket.

Karton dabei damit ihr mir glaubt, dass das ein echtes Set ist

3. Letztes Wochenende Tomb Raider (Reboot von 2013) durchgespielt. Die beste Symbiose aus filmartigem Erzählen und videospielhaftem Erleben, die ich bislang gesehen habe und mit Abstand bester Teil der Reihe.

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4. Costa Rica hat sich 2014 erstmals zu 100% mit √Ėkostrom versorgt.

5. F√ľr die Idee, die ich am 27. Februar nebul√∂s unter Punkt 8 angedeutet habe, habe ich nunmehr eine URL erworben. Ich glaube wirklich, hier an etwas gro√üem zu sein. Es wird mal wieder Zeit, die Welt zu ver√§ndern ;-)


Freit√§gliche F√ľnf 20.03.2015

Die w√∂chentlichen f√ľnf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles pers√∂nlich, es kann also von gro√üen Nachrichten bis zu kleinen Allt√§glichkeiten reichen.
Zusammenfassung in einem Absatz: Die Woche war nicht grade die beste, aber hey, es gab verdammt leckere Kekse. Und das Wetter war die letzten Tage in Ordnung.

1. Microsoft trägt den Internet Explorer zu Grabe. Leider nur den Namen, aber immerhin.
Der Internet Explorer war seit (mindestens) 1995 ein best√§ndiges √Ąrgernis f√ľr Webentwickler. Microsofts Browser war zu keinem Zeitpunkt in der Lage, korrektes HTML zu rendern und kam zugleich immer wieder mit Code an, den kein anderer Browser lesen konnte. In den 90ern gab es daher die Plage der f√ľr bestimmte Browser (meist eben IE) optimierten Webseiten – dabei ist einer der Punkte hinter HTML, dass jeder halbwegs vern√ľnftig programmierte Browser es zuverl√§ssig gleich darstellte.
Microsoft hatte anfangs versucht das so darzustellen, dass der Internet Explorer mehr können als andere Browser. Sagen wir einfach, sie haben sich damit nicht beliebt gemacht.

2. Diese Kekse sind so gut, ich bin nicht sicher, ob die legal sind.

Bisfino Apple Cinnamon

Bisfino Apple Cinnamon


Apfel-Zimt-Schoko-Kekse aus Mazedonien von einem H√§ndler, der seit ein paar Wochen auf den Gladbacher Tr√∂delm√§rkten steht. Sollte ich jemals wieder √ľber 90 kg zusammenbringen, die sind schuld.

3. Ich habe diese Woche das erste Mal ein eBook in Brasilien verkauft. 0,72 Real Verdienst f√ľr The Last American! Wuhu!

4. Aus Versehen scheint mal etwas verkerspolitisch modernes in unserer Stadt zu geschehen: Ein Konzept, bei dem Parkpl√§tze in der Innenstadt mehr kosten als in den Aussenbezirken. Grund daf√ľr ist h√∂chstwahrscheinlich, dass die Dorff√ľrsten sich wie so oft mit ihrer Kirchturmpolitik innerhalb der konservativen Parteien durchgesetzt haben, dabei schaffen sie aber aus Versehen etwas sinnvolles.
Wie, dazu zitiere ich einfach mal eine Mail von mir zu einer Einwendung des City-Magements gegen die entsprechenden Pläne:

Ich finde die Maßnahme aus ökologisch-verkehrlicher Sicht sinnvoll, auch wenn der von mir als sinnvoll betrachtete Effekt sicherlich nicht das ist, was die GroKo hier beabsichtigt: Es ist zunehmend Trend in der Stadtplanung, die Innenstädte so weit wie möglich vom Autoverkehr zu befreien. Städte wie London und Paris setzen hier auf weitreichende Verbote.von Kraftfahrzeugen in ihren Innenbereichen.
Die Situation sehe ich so: In den Aussenbezirken ist es nachvollziehbar, wenn Leute sagen, sie brauchen aufgrund der gr√∂√üeren Entfernungen im Alltag ein Auto, daher ist es auch sinnvoll, den Automobvilverkehr hier weniger stark einzuschr√§nken als in den Innenst√§dten, die so kompakt sind, dass ein Auto nur in Ausnahmef√§llen f√ľr allt√§gliche Besorgungen und Arbeitswege notwendig ist. Anzumerken ist, dass Anbieter sperriger G√ľter (Elektrom√§rkte, M√∂bel- und Einrichtungsh√§user, Heimwerkerm√§rkte u.√§.) in der Regel eigene Parkpl√§tze vorhalten und somit von der Regelung nicht betroffen sind.
Das ist das eine. Das andere ist, dass nach meiner Erfahrung die Innenst√§dte in der Tat deutlich st√§rker unter dem Parkdruck leiden, daher ist eine in dieser Art aufgebaute Gegenma√ünahme zielf√ľhrend. Sie hilft im √ľbrigen auch — das schimmert bei Wimmers zwischen den Zeilen durch, aber er h√§lt das in seiner Rolle als Lobbyist f√ľr stark zentralisierte Handelsstrukturen nat√ľrlich f√ľr negativ — die kleinen Zentren gegen√ľber der zentralisierten Innenstadtstruktur zu st√§rken und so Ortskerne und mit diesen gewachsene Siedlungsstrukturen in den Vororten zu erhalten.

Kurzum, ich halte das Vorhaben f√ľr positiv, auch wenn die positiven Effekte mit ziemlicher Sicherheit ein Versehen seitens der GroKo sind. Es w√ľrde mich nicht ein Mal wundern, wenn denen gar nicht klar ist, was ihr Vorhaben in diesem Sinne bewirkt.

5. Wo wir schon in Gladbach sind: Die Abwahl von Baudezernent Andreas Wurff durch die Gro√üe Kooperation in M√∂nchengladbach ist ein frustrierender Prozess, der f√ľr meine Sicht auf politische T√§tigkeit insbesondere in Gremien tiefgreifende Wirkung zeigt. Verbitterung ist, denke ich, das richtige Wort.
Aber bei den freit√§glichen F√ľnf geht es um positive Nachrichten und in der Tat, es hatte ein gutes Ergebnis: Die pers√∂nliche Erkl√§rung von Wurff nach der Abwahl ist bei aller K√ľrze die pointierteste Rede der bisherigen Wahlperiode.
Zu der Abmahnung an die BZMG werde ich etwas schreiben, sobald ich das Video zur Verf√ľgung habe. Ich gehe davon aus, es bekommen zu k√∂nnen und habe aktuell die Frustration und juristische Zuversicht (Presserecht), einer etwaigen Abmahnung seitens der Stadt entgegenzutreten.


Freit√§gliche F√ľnf 13.03.2015

Die w√∂chentlichen f√ľnf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles pers√∂nlich, es kann also von gro√üen Nachrichten bis zu kleinen Allt√§glichkeiten reichen.
Diesmal mit neuer Kategorie f√ľr „Ferner liefen“, den trotz des Todes von Terry Pratchet (zu dem ich wenig sagen kann, ich war immer mehr ein Science-Fiction-Mensch und habe bis dato nie etwas von der Scheibenwelt gelesen) und dem heutigen Urteil gegen die Gastroampel war es eine gute Woche.

1. Nach den freit√§glichen F√ľnf von letzter Woche begab ich mich zum Veganerstammtisch im Blue Angel in Rheydt. Ich bin zwar kein Veganer, aber man muss ja auch kein Franzose sein um franz√∂sisch zu essen, nicht wahr?
Und verdammt, es war voll РNorbert Vitz sagte mir, es wären 180 Leute gewesen, damit war im Blue Angel so ziemlich alles zu. Ich habe zudem von einigen Leuten gehört, die wegen des Andrangs gar nicht erst reingegangen sind, damit wären die 200 sicherlich voll.
Es ist sehr erfreulich, dass ein Thema wie veganes Essen in einer so als konservativ verschrienen Stadt wie M√∂nchengladbach einen solchen Zuspruch findet. Ein Hoffnungsschimmer f√ľr unser tiefschwarzes Kaff?

2. Ein Teil des Teams hinter der etwas √ľberhypeten, aber guten, Science-Fiction-Serie Firefly hat per Crowdfunding das Geld f√ľr eine neue Serie zusammengebracht. Inhalt: Das Leben der Stars einer beliebten, zu fr√ľh vom netzwerk eingestellten Science-Fiction-Serie Huh.

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3. Es ist ja schon ein wenig erschreckend, dass Fukushima erst vier Jahre her ist und schon so unendlich weit weg erscheint. Oder geht das nur mir so? Abe rzum Positivne: Das M√∂nchengladbacher Anti-Atom-B√ľndnis Strahlenzug hat sich wieder gemeldet. Wir haben mit einer Kerzeninstallation am Mittwoch eine Stunde dem vierten Jahrestag der Reaktorkatastrophe gedacht.
Wieder eine schöne Aktion, wenn auch mit traurigem Anlass.

Ich sollte vielleicht nicht mehr so viele Fotos im Dämmerlicht versuchen. Vor allem nicht mit dem Telefon.

5. Dieser Blumentopf kombiniert mit der perfekten Pflanze ist die beste Gorgonenstatue, die ich bisher gesehen habe. Von hier

5. In den Niederlanden wurde erstmals seit 150 Jahren wieder ein Wolf gesichtet. Steht nur zu hoffen, dass jetzt nicht wieder die Zeit der schie√üw√ľtigen J√§gerlein kommt, die gerne damit argumentieren wegen des √∂kologischen Gleichgewicht notwendig zu sein, aber jedes Zeichen eines nat√ľrlich geregelten √∂kologischen Gleichgewichts erschie√üen wollen und daf√ľr Schauerm√§rchen hervorkramen.

Erw√§hnung ehrenhalber: Experiment Fensterbankkr√§uter l√§uft. Es sprie√üen nunmehr Keimlinge von Majoran, Rauke, Basilikum, Dill, Petersilie und ein einzelner Oregano, daneben noch vier Tomatenpfl√§nzchen, die inzwischen ans Dach ihres Minitreibhauses sto√üen. Die Reaktion der bei mir wegen Esoterik-Schmolenz eher unbeliebten √Ėkotest und ein Gerichtsurteil zu Impfgegnermythen haben sich ebenfalls eine Erw√§hnung verdient.


Freit√§gliche F√ľnf 06.03.2015

Die w√∂chentlichen f√ľnf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles pers√∂nlich, es kann also von gro√üen Nachrichten bis zu kleinen Allt√§glichkeiten reichen.

1. Das Dutch Windwheel, ein gewaltiges Windkraftwerk neuer Art, das f√ľr Rotterdam konzipiert wird.

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via Anita Parker

2. Emily Willoughby, eine Illustratorin vor allem von V√∂geln und Dinosauriern mit einer wunderbaren Art, Dinosaurier darzustellen wie, nun, normale Tiere. Vor allem dieses Bild hat es mir angetan – Deinonychus (der „Velociraptor“ von Jurassic Park) mit Nachwuchs.

3. Oh hey, ein Internetradiosender, der Musik spielt, die ich mag. Wenigstens in den knapp anderthalb Stunden, die der jetzt schon auf meinem Computer l√§uft: Cherie 90’s

4. Leonard Nimoy hat im letzten Jahr vor seinem Tod viel √ľbers Rauchen geschrieben. Vielleicht kommt die Nachricht √ľber den Tod einer so bekannten Person an einige Ohren, die sich bisher taub gestellt haben.


Das ist quasi der positive Gegentrend zu diesem Impfgegnermist, der aktuell groß läuft.

5. Blue Rili Garnelen. Wundersch√∂ne Tiere. Kenne ich erst seit Montag, sind definitiv f√ľr die Zukunft bei mir geplant. Ich mag Garnelen als Haustiere und das sind besonders sch√∂ne Exemplare, die zudem einfach zu halten sind und sich problemlos vermehren, wenn sie sich wohl f√ľhlen. Wahrscheinlich werde ich mein aktuelles 120 Liter-Aquarium in absehbarer Zeit durch ein-zwei kleinere Garnelenbecken ersetzen.