Dino-Dienstag 13

Lang ist es her, dass Dino-Dienstag 12 hier im Blog seinen Platz fand. Und nachdem ich nun st√§ndig den Dienstag verpasste um die Serie weiterzuf√ľhren, hat sich einiges getan. Es sei nunmehr das Wichtigste ausgew√§hlt und zusammengefasst.
Also dann:

Pflanzenwelt und Pilze

In China ist ein hervorragend erhaltener Wald aus dem Perm in einer Kohlemine entdeckt worden. Der bei einem Vulkanausbruch versch√ľttete Wald ist f√ľr Pal√§obotaniker schon deshalb interessant, weil nach dem Perm die Spaltung Pangaeas in die heutigen Kontinente begann. W√§hrend die Sumpfw√§lder des vorherigen Karbon etwa im Ruhrgebiet ausgiebig erforscht sind, weiss man noch wenig √ľber die W√§lder in der deutlich trockeneren Welt des Perm. Der Wald scheint ein sp√§ter √úberrest der gewaltigen Karbonw√§lder zu sein.
Aus K√∂nigsberg kommt der √§lteste Fund einer fleischfressenden Pflanze in Bernstein. Allerdings ist nicht klar, ob es eine wirkliche fleischfressende Pflanze war: Heutige Pflanzen dieser Form fressen gefangene Insekten nicht selber, sondern ern√§hren sich davon, dass Wanzen die gefangenen Insekten fressen und dann f√ľr die Pflanze nahrhafte Ausscheidungen produzieren. Es ist eine der seltsamsten Symbiosen im bekannten Tier- und Pflanzenreich.
Noch spektakul√§reres hat Mynamar im Bernstein zu bieten: Dort tauchte nicht nur das bis dato √§lteste Fossil von Gras auf, welches erst gegen Ende des Zeitalters der Dinosaurier auftauchte und damals noch selten war. Nein, auf der Graspflanze sa√ü auch noch ein Pilz, genauer eine Art der auf Gr√§ser spezialisierten Mutterkornpilze. Die Presse machte daraus Dinosaurier auf LSD-Trips, weil sie halt die Presse ist. Da muss ich aber entt√§uschen: Mutterkorn enth√§lt zwar Gift, aber f√ľr LSD muss man das schon noch etwas bearbeiten, sonst ist es nur, nun, Gift.

Sexualdimorphe Stegosaurier

R√ľckenplatten bei Stegosaurusm√§nnchen und -weibchen (Bild: Evan Saitta)


Sexualdimorphismus, also das unterschiedliche Aussehen von m√§nnlichen und weiblichen Exemplaren einer Art, ist uns Menschen nicht unbekannt, immerhin geh√∂rt unsere Spezies zu den extremsten Beispielen dieses Ph√§nomens unter den Wirbeltieren. Bei ausgestorbenen Lebewesen ist das schwer nachzuweisen, aber m√∂glicherweise gesellt sich Stegosaurus zu den wenigen Beispielen: Evan Saitta aus Bristol kommt in seiner Forschung zu dem Ergebnis, dass die auff√§lligen R√ľckenplatten des bekannten Dinosauriers unterschiedliche Geschlechter erkennen lassen.
Die Funktion der R√ľckenplatten dieses Dinosauriers ist immer noch ein v√∂lliges R√§tsel und mit Saittas Forschung sidn wir m√∂glicherweise einen Schritt n√§her an der L√∂sung.

Knochenfressende W√ľrmer fra√üen schon Saurierknochen

Die Wurmgattung Osedax, die sich heute von auf den Meeresgrund gesunkenen Walknochen ern√§hrt, ist offenbar deutlich √§lter als die Wale: Forscher fanden Fra√üspuren an den Knochen von Plesiosauriern, 50 Millionen Jahre √§lter als die √§ltesten Wale. Das bedeutet aber auch, dass die gro√üe Vielfalt an Meeresreptilien aus der Zeit der Dinosaurier nur ein Ausschnitt der tats√§chlichen Vielfalt sein d√ľrfte, denn viele Skelette wurden von knochenfressenden W√ľrmern gefressen, bevor sie je zu Fossilien werden konnten.

Chilesaurus

Hier ist ein pflanzenfressender Theropode, der eine so bizarre Kombination an Merkmalen aufweist, dass momentan niemand so genau weiss, was zum Teufel das f√ľr ein Tier ist. Aufgrund der seltsamen Mischung hat es den Spitznamen „Schnabeltier der Dinosaurier“ erhalten.
Es ist ein Theropode (fleischfressende Dinosaurier) mit den Armen eines T. rex und den Z√§hnes eines Pflanzenfressers. Er hat ein paar √Ąhnlichkeiten zu den ersten Vorfahren der langhalsigen Sauropoden. War es ein sp√§ter √úberlebender dieser Prosauropoden? Ein einmaliges Kuriosum? Oder ein entfernter Verwandter sp√§terer pflanzenfressener Theropoden? Was Chilesaurus auf jeden Fall ist, ist ein Beweis, dass wir noch l√§ngst nicht alle Varianten von Dinosauriern gefunden haben, die einst die Welt bev√∂lkerten.
Manchmal finden wir immer noch etwas völlig neues.

Chilesaurus (Bild: Gabriel Lio)

CO2 und das größte Massensterben der Erdgeschichte

Das Zeitalter der Dinosaurier beginnt mit dem größten Massensterben der Erdgeschichte. 90% allen damaligen Lebens verschwand auf einen Schlag. In kurzer Zeit verschwanden von der Erde alle Wälder. In der leeren Welt nach diesem Massensterben entstanden die Dinosaurier und Säugetiere. Es begannen die Erdzeitalter, in denen jeweils eine große Gruppe von Tieren die Erde beherrschte: Jenes der Dinosaurier und jenes der Säugetiere.
Schon l√§nger vermuten Forscher, dass die Ursache dieses Ereignisses gigantische Vulkanausbr√ľche der damaligen Zeit waren. Sibirien war ein einziger gro√üer Lavasee, weitere Vulkane brachen zur selben zeit in Australien und dem s√ľdlichen China aus. Die Vulkane setzten in der Theorie Mengen an CO2 frei, die gro√ü genug waren, eine solche Katastrophe zu verursachen.
Tatsächlich fanden Forscher neue Hinweise auf eine ungewöhnlich hohe Konzentration von Kohlendioxid zu dieser Zeit: Schwämme begannen, elementares Carbon in ihre Skelette einzubauen. Das ist absolut ungewöhnlich nur nur dadurch zu erklären, dass Kohlendioxid damals in gewaltigen Mengen vorhanden gewesen sein muss. Die schon länger bekannte Tatsache, dass zuerst Lebewesen seltener wurden, die CO2 besonders schlecht vertrugen, passt dazu. Auch Untersuchungen an damaligen Gesteinen zeigen Hinweise auf große Mengen von Giften, die von Mikroben produziert werden, welche durch die hohen CO2_Mengen gefördert werden.
Also, wenn jemand wissen will, wie gefährlich zu viel CO2 in der Atmosphäre ist: Bitteschön, der Tod von 90% des Lebens auf der Erde.


Mediale KW 17/2015

Bei meinen Freit√§glichen F√ľnf gibt es das beste Echo regelm√§√üig auf dort Platz findende Besprechungen von Medieninhalten, die mir gefallen haben: Filme, B√ľcher, Videospiele und dergleichen. Es scheint mir also logisch, diesen teil auszubauen und zu einer eigenen Reihe zu machen: Die Mediale KW, jeden Montag kurze Besprechungen der Filme, B√ľcher, Spiele etc., die ich in der jeweiligen Woche gesehen/gelesen/gespielt/etc. habe.
Diese Woche: Zwei gute B√ľcher, drei schlechte Filme

Wortreich: ABC der Verlagssprache (Buch/Kindle)

Wilhelm Ruprecht Frieling ist lange dabei. Also hat er 40 Jahre Erfahrung im Verlagsgewerbe durchstöbert und die Ergebnisse in einem Lexikon des Verlagsjargons und wichtiger Begriffe der Branche zusammengefasst. Und mit 3.500 Lemmata (ich habe nicht nachgezählt, weil ich noch nicht vollständig dem Wahnsinn verfallen bin) kann sich das Ergebnis sehen lassen.
Diese Sammlung funktioniert als genau das, was sie sein soll: Ein Verzeichnis von Fachbegriffen, das schnell zur Hand ist und alle wichtigen Begriffe knapp erl√§utert, manchmal etwas sehr knapp. Stellenweise scheint der Humor des Verfassers durch, etwa wenn „ABC“ seinen eigenen Eintrag erh√§lt. Die Papierausgabe ist ohne Einschr√§nkungen zu empfehlen. Mir stand die Kindle-Ausgabe zur Verf√ľgung, die der Autor mir mit der freundlichen Bitte um eine Bewertung √ľberlassen hat.
Die Kindle-Ausgabe h√§tte wahrscheinlich eine komplett eigene Formatierung vertragen, denn bei einem solchen Werk f√§llt der Verlust des schnellen Durchbl√§tterns als Suchoption schon sehr auf. Die Navigation f√ľhrt bis zum ersten Eintrag eines Buchstabens und von da an heisst es Suchen. Verweise sind als Links verwoben, dennoch ist die Suche nach einem Startpunkt einiges an Aufwand. Wahrscheinlich w√§re es f√ľr Kindle sinnvoll gewesen, eine feinere Navigation einzusetzen, die innerhalb der Abschnitte Unterabschnitte definiert – etwa mit Links auf das jeweils erste Auftreten der Kombination zwei Buchstaben am Wortanfang. Und w√§hrend es im Papierbuch keinen Verlust darstellt, auch Eintr√§ge zum Beispiel f√ľr die Casus des Latein zu haben, tragen diese auf Kindle einzig dazu bei, die Anzahl der Klicks zu erh√∂hen die n√∂tig ist, einen Begriff zu finden.
Die Papierversion ist ein hervorragendes Nachschlagewerk, wenn auch die einzelnen Eintr√§ge meist sehr knapp ausgef√ľhrt sind. Eben gezielt zum schnellen Nachschauen. F√ľr die Kindle-Ausgabe gilt dies im Grunde auch, sie ist nur nicht ganz so komfortabel nutzbar und bildet ein gutes Beispiel daf√ľr, dass Papierb√ľcher und eBooks manchmal einfach unterschiedliche Gestaltungsans√§tze erfordern.

Pacificas Antithese: Flotilla (Buch/Kindle)

Es gibt √ľberraschend wenige Werke in der Science-Fiction, die sich explizit mit schwimmenden St√§dten besch√§ftigen. Das kleine Genre l√§sst sich durch zwei Werke sehr gut abstecken: Auf der einen Seite mein eigenes Introduction, auf der anderen Daniel Haights Flotilla. Pacifica in Introduction ist der hoffnungsvolle Versuch, durch Abstreifen einer falsch laufenden Geschichte und Gegenwart ein Utopia zu bauen; Colony D in Flotilla ist eine nur von Hoffnung und zwielichtigen Aktivit√§ten am Leben gehaltene Fischfabrik. Beide d√ľrften unbewusst Bioshocks Unterwasserstadt Rapture viel zu verdanken haben und √ľber diese Schiene findet sich dann auch Ayn Rands Erbe in all seinen m√∂glichen Auswirkungen wieder. Das Leben einer solchen Stadt in drei Portr√§ts: Aufbau (Pacifica), Untergang (Colony D) und Ruinen (Rapture).
Zur Geschichte: Teenager Jim wird im Rahmen seiner Kur vom drohenden Alkoholismus zu seinem geschiedenen Vater geschickt, der mit dem Boot Horner C Teil der schwimmenden Colony D ist, einer Art schwimmender Fischfarm im Pazifik vor Kalifornien. Die Kolonie ist dreckig und ihre Einwohner rangieren allesamt von bizarr bis zweifelhaft. Jeder Tag ist gef√ľllt von harter Arbeit und dem Leben auf dem Meer zum t√§glichen Leben notwendige Dinge abzutrotzen erweist sich als gewaltige Herausforderung. Dass Jims Vater st√§ndig versucht, dem harten Leben als Fischfarmer zu entkommen, macht es ihm nicht einfacher, landet er so doch regelm√§√üig in den halbgaren Pl√§nen seines Vaters. Und das sind die Tage, an denen es gut l√§uft…
Ein wenig kann Flotilla seine Leser vor den Kopf sto√üen. Figuren verschwinden pl√∂tzlich aus der Handlung, andere kommen hinzu und es ist nie klar, wer f√ľr die Geschichte eigentlich wichtig ist und wer nicht. Das ist zwar realistisch, aber auch etwas l√§stig. Und auch der Fokus der Geschichte mag so manchen Leser √ľberraschen: Es geht nicht um die Kolonie, es geht um Jims Erwachsenwerden. Dies ist eine klassische Coming-of-Age-Geschichte in einem sehr unklassischen Szenario. Und so endet die Geschichte dann auch einigerma√üen abrupt und mit vielen offenen Fragen inmitten eines Kriegsausbruchs, nachdem Jim in das Erwachsenenleben hinein gefunden hat.

Gravity ohne meine zweitliebste Schwäbin: Tron Legacy (Film/Netflix)

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Hier ist eine Frage an alle aus meiner Generation und √§lter, aber nicht ein Jahr j√ľnger: „Erinnert ihr euch an Tron?“ Okay, das war eine Fangfrage, die Antwort lautet nat√ľrlich: „√Ąh, naja, also, √§h… sah gut aus!“
Seien wir ehrlich, die meisten kennen von Tron noch die Optik und ein-zwei beeindruckende Szenen wie das Motorradduell und den ersten Auftritt dieser komischen Tor-Raumschiff-Hybriden. Das Problem mit Tron Legacy ist, dass es ein besseres Ged√§chtnis hat als die Fans des Films (oder zumindest als ich). Ich bin sicher, die Geschichte um das ausser Kontrolle geratene Programm Clu, das urspr√ľnglich die Welt des Grid zur perfekten Welt formen sollte, ist gro√ü episch und bedeutsam. Nur ist der vorherige Film so lange her, dass die Geschichte zu einem in der Schwerelosigkeit treibenden h√ľbschen Ornament wird.
Und wenn ich in der Schwerelosigkeit treibende h√ľbsche Ornamente suche, bevorzuge ich Sandra Bullock in Gravity.

Teutates sei mit uns: Asterix & Obelix РIm Auftrag Ihrer Majestät (Film/Netflix)

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Astérix bei den Briten ist wie alle Astérix-Filme vor 1990 ein hervorragender Trickfilm. Im Auftrag ihrer Majestät ist nicht Astérix bei den Briten.
Das Beeindruckendste an diesem Film ist die chirurgische Präzision, mit der alles Gute aus der vorherigen Verfilmung herausoperiert und durch langweilige Albernheiten ersetzt wurde, wie man sie in praktisch jeder modernen Komödie sehen kann. Die Überfahrt nach Britannien ist hier das beste Beispiel: Der Cartoon bringt die Piraten und einen der besten Witze des Films ein, der Realfilm macht daraus einen ereignislosen Abschnitt mit einem schmerzhaften Inder-Klischee. Nunja, wenigstens die Normannen waren lustig.
Erster und wahrscheinlich auch letzter Realfilm dieser Reihe, den ich gesehen habe.

City of Ember (Film/BluRay)

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City of Ember bekommt von mir noch nicht mal eine pseudo-clevere Überschrift. Hauptsächlich, weil ich drei Tage nach Ansehen schon wieder so gut wie vergessen habe, dass ich ihn sah.
Im Vorfeld eines vermutlichen Weltuntergangs (so ganz klar ist das nicht) wird die unterirdische Stadt Ember gebaut. Betrieben von einem einzelnen gigantischen Generator soll sie 200 Jahre √ľberdauern, bevor sich eine Schatulle mit Anweisungen zum Verlassen √∂ffnet. Doch die Schatulle geht verloren und das Amt des Pr√§sidenten, der die Schatulle bewahrt, wird durch korrupte Nachfolger zersetzt.
Die 200 Jahre verstreichen und niemand bemerkt, wie sich die unter einem Schrank verstaute und vergessene Schatulle öffnet. Gefunden wird sie von der kleinen plänefressenden Schwester der Protagonistin. Von da an suchen zwei Holzplanken mit Namen, die ich bereits vergessen habe, nach dem Ausgang und kämpfen gegen einen korrupten Präsidenten, der so albern ist, dass er von Bill Murray gespielt wird.
Ein wenig wirkt City of Ember wie der Versuch eines Steampunk-Enthusiasten mit einer Kiste alter Gl√ľhbirnen, das Set von Metropolis nachzubauen und diesen Aufwand dann mit einem Film zu rechtfertigen. Das Ergebnis ist nett anzuschauen, hat aber irgendwie nichts zu erz√§hlen.


Freit√§gliche F√ľnf 24.04.2015

Die w√∂chentlichen f√ľnf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Und an Karfreitag sowieso, da ist das ja vorgeschrieben. Alles pers√∂nlich, es kann also von gro√üen Nachrichten bis zu kleinen Allt√§glichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einf√§llt.
Zusammenfassung in einem Absatz: Zusammen machen wir die Welt besser. Oh, und Kermit.

1. Die Sternfahrt 2015 hat Spass gemacht und war verdammt groß. Nach Videoauswertung 1.100 Fahrer sind dieses Jahr zum Harmonieplatz gekommen und danach gemeinsam zur Tour quer durch die Stadt gestartet. Das sah schon verdammt gut aus und ist etwa doppelt so viel wie 2014.

Gut gef√ľllter Harmonieplatz, dieses Jahr ohne parkende Motorkl√∂tze


Und wie das Ganze bewegt aussah zeigt (samt Vorlauf vom Bismarckplatz) der Prisac:

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√úbrigens, der komische schwarze Rand rechts oben auf meinen Fotos r√ľhrt √ľbrigens, wie ich inzwischen herausgefunden habe, von meiner Handyh√ľlle.

2. Apropos Radfahren, die morgige Radtour zur Anti-Kohle-Kette bei Garzweiler II sieht verdammt gut gef√ľllt aus. Obwohl gar keine Anmeldung n√∂tig ist, hat sich bereits eine dreistellige Zahl an Mitfahrern gemeldet. Und ganz nebenbei hat auch die Rheinische Post die Tour angek√ľndigt. Die halten mich zwar f√ľr ein Mitglied der BAUM, aber e sgibt schlimmeres.
Der urspr√ľnglich versehentliche Starttermin am Hauptbahnhof MG um 10 (es war 11 Uhr in Rheydt, dann stand es falsch auf der Seite der Kohlekette und ich hab es daraufhin kurzerhand in meiner Planung erg√§nzt) hat sich als gut erwiesen, ebenso ist die M√∂glichkeit gut angenommen worden, in Wanlo dazuzusto√üen, was sich zwischenzeitlich ungeplant ergeben hat.

3. Hier ist eine neue Glasfroschart aus Costa Rica, die aussieht wie Kermit.

4. Plastiktaschen sind inzwischen mehr und mehr verp√∂nt, aber auch Stofftaschen sind nicht grade die sauberste Alternative, ist der Anbau vieler Faserpflanzen – vor allem von Baumwolle – doch sehr stark mit Pestiziden, Kunstd√ľnger und k√ľnstlicher Bew√§sserung verbunden. Was da hilft ist zum Beispiel das Umbasteln alter Shirts, wof√ľr es hier eine Anleitung gibt.

5. Mark Wood ist ein Genie. Ich hab den vor Wochen schon mal bei Facebook verlinkt, aber jetzt habe ich mir mal die komplette Liste seiner Kindle-eBooks durchgesehen und sie ist glamourös:

  • I Seduced Bigfoot to Save Broadway from the Homophobic Sasquatches…And I Liked it!
  • Probed Hard on The Planet of Gay Space Raptors
  • Billionaire Sports Car Came to Life & Made Me Gay
  • Cheesy Puff Came to Life And Pimped My Gay Ass!

Wie schreibt der das, ohne pausenlos lachend vom Stuhl zu fallen, f√ľr die n√§chsten Stunden vor Lachen unf√§hig, auch nur einen Buchstaben zu tippen?

Ferner liefen: Mönchengladbach hat einen eigenen Christopher Street Day. Es gibt verdammt gute Trailer zu Batman v Superman, Fantastic 4 und Jurassic World. Und ja, ich fand die alle besser als den letzten Star-Wars-Trailer.

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Unb√ľrgertum

In gewisser Weise kann dieser Beitrag als eine Fortsetzung meines letztj√§hrigen zur „Heimatliebe“ gelten. Damals ging es um die Lokalpolitik. Heute geht es um Nationalit√§t. Und so gilt aus diesem fr√ľheren Beitrag weiterhin:

Die eine Tatsache, die ich vorausschicken m√∂chte ist, dass ich keine Liebe f√ľr Verwaltungseinheiten empfinden kann. Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Europa, diese Dinge sind mir emotional wurscht. Und damit auch eine M√∂glichkeit, eine Stadt zu lieben. Diese Dinge sind nichts weiter als verwaltungstechnische Einheiten, sie haben keine Bedeutung f√ľr mich jenseits der Kenntnis der unmittelbaren Einflussbereiche bestimmter Einzelpersonen (haupts√§chlich Politiker und Verwaltungsmitarbeiter).

Schon länger stellt sich diese Frage angesichts der Frage der Einwanderung. Die aktuelle Aufmerksamkeit auf die Untergänge im Mittelmeer ist ja nur ein Schlaglicht in einer seit Jahren laufenden Entwicklung hin zu mehr Nationalismus und Rassismus im Alltag.

Ob dies nun deutscher Nationalismus ist oder europ√§ischer, so gro√ü ist der Unterschied nicht. Das eine ist halt ein etwas gr√∂√üerer Staat als das andere. Die L√§nder enden an fiktiven Linien auf den Landkarten, abgesichert durch Vertr√§ge unter den Regierungen, diese fiktiven Linien gegenseitig anzuerkennen. Sicher, diese Linien haben Auswirkungen, aber was sie nicht haben sind klare Ursachen. Historische Zuf√§lle, geografische H√ľrden, Gutd√ľnken irgendwelcher F√ľrsten, K√∂nige und Kanzler — alles nur irgendein Quatsch ohne Substanz.

Und mit der Zeit haben wir angefangen, diesen Linien Bedeutung zuzumessen, die sie nicht haben. Definitionslinien einer gemeinsamen Zugeh√∂rigkeit, die wir auf irgendeine Weise (vermutlich Magie) allein durch den Zufall unseres Geburtsortes erworben haben sollen. Ich meine, nat√ľrlich hat die Umgebung unseres Aufwachsens einen Einfluss auf unsere Identit√§t und unser Selbstbild. Aber das ist ein viel zu diffuser, unklarer Einfluss, als dass man daraus irgendetwas von Bedeutung herauslesen k√∂nnte. Und vor allem hat das wenig und zunehmend weniger damit zu tun, wo jene fiktiven Linien auf den Landkarten verlaufen.

Und daher nun kommt meine Frage zu dem ganzen Einwanderungsthema: Was genau gibt uns eigentlich das Recht, irgendwem sagen zu wollen, ob er unsere fiktiven Linien √ľberquert oder nicht? Jemand geht von Punkt A nach Punkt B auf der Welt und dazwischen sind irgendwelche Linien. Na und? Lasst sie kommen und gehen, wie sie wollen. So wie es zwischen den St√§dten auch geschieht.
Es ist weder unser Verdienst, noch deren Schuld, dort geboren worden zu sein, wo wir/sie nun mal geboren sind. Und genau deshalb gibt es auch keine Pflicht, in seinem Urpsrungsland zu bleiben ebenso wie es kein Anrecht darauf gibt, Menschen ausschließen zu können. Nationen, Grenzen, sind bedeutungslos. Menschen zählen.

Die Frage, die f√ľr mich bleibt ist, was bin ich eigentlich? Die Begriffe, die ich fand, sidn alle in verschiedener Weise ungeeignet: Weltb√ľrger, Kosmopolit, Transnationalist, Postnationalist… das sind alles Ideen mit Grundgedanken, denen ich nicht zustimmen kann. Vielleicht Anationalist, Staatsagnostiker, Unb√ľrger? Das klingt gut. Unb√ľrger.


Freit√§gliche F√ľnf 17.04.2015

Die w√∂chentlichen f√ľnf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Und an Karfreitag sowieso, da ist das ja vorgeschrieben. Alles pers√∂nlich, es kann also von gro√üen Nachrichten bis zu kleinen Allt√§glichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einf√§llt.
Zusammenfassung in einem Absatz: Let’s start into the future today.

1. Spanien setzt nach einer Erprobungsphase im Atlantik bald in größerem Maßstab schwimmende Strömungskraftwerke ein. Damit ergänzt Spanien seinen Park erneuerbarer Energien um eine wetterunabhängige Option.

2. Als D√ľsseldorfer hat der Karneval in M√∂nchengladbach nie meine Anspr√ľche erf√ľllen k√∂nnen. Immerhin einen Schritt zur Besserung gibt es aber nun zu verk√ľnden: Das Motto f√ľr 2015 ist nicht mehr br√§sig in Hochdeutsch, sondern breit und rheinisch in Platt: „M‚Äôr donnt wat m‚Äôr k√∂nne!“.

3. Daredevil. Das beste, was ich bisher aus dem Marvel Cinematic Universe gesehen habe.

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4. Ha, das wird eine lustige Diskussion: Einerseits gibt es veganen echten K√§se. Andererseits wird zu deren Erzeugung Gentechnik angewendet, wenn auch nur f√ľr Hefe, bei der das alles andere als neu ist. Und wahrscheinlich darf es in Europa trotzdem nicht K√§se heissen, weil es ein absurdes Spezialgesetz f√ľr Milchprodukte gibt, Verwechslungsgefahr und so. Komisch, nachdem es Jahrzehnte lang keinerlei Probleme mit Leberk√§se und Kokosmilch gab.

5. Mit dem n√§chsten Ratszug kehre ich aktiver in die Kommunalpolitik zur√ľck. Ich r√ľcke in den Umweltausschuss (dem ich zuvor 2009-2014 als Sprecher der Gr√ľnen und stellvertretender Vorsitzender angeh√∂rte) und neu in den Planungs- und Bauausschuss nach.


Freit√§gliche F√ľnf 10.04.2015

Die w√∂chentlichen f√ľnf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Und an Karfreitag sowieso, da ist das ja vorgeschrieben. Alles pers√∂nlich, es kann also von gro√üen Nachrichten bis zu kleinen Allt√§glichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einf√§llt.
Zusammenfassung in einem Absatz: Was lange währt, wird endlich fluffig.

1. Im Gegensatz zu manch anderem Dinofan begeistert mich diese Woche eine neue Studie zur Einordnung der Diplodociden (eine Gruppe langhalsiger Dinosaurier).
Warum? Nun, sie kommt zu dem Ergebnis, die Gattung Apatosaurus wieder aufzuspalten, da einige dieser Gattung zugeschlagene Fossilien zu unterschiedlich seien. Und welche sind das? Der Klassiker aller Dino-Klassiker, der zur Fehlbenennung erklärte Brontosaurus.
Brontosaurus is back, biotches!
Ausserdem kennt meine Rechtschreibpr√ľfung Brontosaurus, aber nicht Apatosaurus. Weniger rote kriggelige Linien f√ľr mich! Yay!

2. Vor 300 Millionen Jahren geh√∂rte das heutige Ruhrgebiet zu einem weltweiten System von S√ľmpfen, in denen die ersten B√§ume wuchsen und welche die Basis f√ľr die heutigen Steinkohlevorkommen bildeten. Libellen mit 70 cm Spannweite lebten dort, Insekten mit sechs Fl√ľgeln, Tausendf√ľ√üer von bis zu drei Metern L√§nge und dazwischen liefen die fr√ľhen Amphibien und sogar die ersten echsenartigen Lebewesen herum. Das Karbon-Zeitalter ist ein faszinierender Abschnitt der Erdgeschichte. Ich wollte schon immer mal dort umherlaufen und zumindest virtuell ist das jetzt m√∂glich.
Der Carboniferous Forest Simulator ist ein Projekt des Gelsenkircheners Heiko Achilles. Noch fehlen Tiere und einige Infotexte, aber der voll begehbare karbonifere Wald ist technisch beeindruckend, wunderschön und fremdartig.
Alles, was mir fehlt, ist ein ausreichend leistungsstarker PC, um das Teil selbst laufen zu haben.

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(Eigenwerbungsunverschämtheit: Der in Vorbereitung befindliche Band Flammender Farne der Reihe Meilensteine der Evolution wird in diesen Wäldern spielen)

3. Am letzten Samstag nahm ich folgendes Bild vom Hans-Jonas-Park auf, welches sich schnell in den sozialen Medien und schlie√ülich auch in der Zeitung verbreitete. Das an sich ist erstmal unerfreulich. Also, das Foto, nicht die Verbreitung. Aber was dann geschah, wird dir die Sprache verschl… tschuldigung, kurz in den heftig-Modus gerutscht.
Erstmal das Bild:

Naherholung in MG. F√ľr die Autos


Wir sehen einen Park an einem H√ľgel, auf dessen Gestaltung die Stadt sich durchaus was einbildet. Da kommen so Begriffe wie „Erholungsfunktion“ oder „Gestaltungsqualit√§t“ in Papieren der Stadtverwaltung dar√ľber. Und nun das. Leider kein aussergew√∂hnlicher Anblick in dieser Stadt, aber dieses Foto hat dann offenbar doch so manchen erschreckt. Gut so!
Ein so mancher war dann auch der Oberb√ľrgermeister, zu dem das Bild schnell vorgedrungen war und er versprach Abhilfe. Und in der Tat konnte er heute Nachmittag dieses Bild von der L√∂sung hochladen:

Eine Shiitake-Farm, √§h ich meine, kosteng√ľnstige Parkhindernisse - Bild: Hans Wilhelm Reiners


Gute schnelle Lösung. So gefällt mir das.

4. Ja, dieses Teil wird wahrscheinlich wie ein K√ľhlschrank im Wind stehen, wenn man ihn wirklich hinter seinem Fahrrad zieht, aber hey, es ist ein Wohnwagen f√ľr’s Fahrrad. Das ist cool.

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Ich h√§tte die R√§der seitlich angebracht und die W√§nde einklappbar ausgef√ľhrt, damit der Anh√§nger in der Fahrt flacher wird. Aber ich hab halt nicht das Kleingeld, sowas zu entwickeln. Oder, noch wichtiger, das handwerkliche Geschick.

5. Endlich verstehe ich das Problem mit der „Gelesen“-Mitteilung in der Facebook-App. Und ein kleiner Einblick, wie Linguistik funktioniert, ist auch drin.

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Lesebest√§tigungen in eMails ignoriere ich √ľbrigens grunds√§tzlich und klicke sie weg.


Freit√§gliche F√ľnf 03.04.2015

Die w√∂chentlichen f√ľnf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Und an Karfreitag sowieso, da ist das ja vorgeschrieben. Alles pers√∂nlich, es kann also von gro√üen Nachrichten bis zu kleinen Allt√§glichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einf√§llt.
Zusammenfassung in einem Absatz: Die Welt zu retten ist ein kleines St√ľckchen einfacher geworden. Es sei denn, lokale Beh√∂rden haben ein W√∂rtchen mitzureden.

1. Ich hätte nicht gedacht, dass da noch was drin ist, aber offenbar kommen grade noch effizientere LEDs auf den Markt, die im Vergleich zu normalen wiederum 10% weniger Strom verbrauchen und nebenbei auch noch weniger kosten sollen.

2. Irgendwie ist es wahnsinnig spannend, auf Youtube Leuten aus anderen Teilen der Welt beim Entdecken f√ľr uns ganz normaler Lebensmittel zuzusehen. Nach einer Reihe von Videos die in mir den Eindruck erweckten, Deutschland habe die besten S√ľ√üwaren des Planeten (und die Erkenntnis, dass Amerikaner Lakritz hassen) fiel mir Kiwi Dude auf, der Milit√§rrationen testet.
Der komplett unschuldige Versuch, das Dosenbrot der deutschen Ration mit dem L√∂ffel zu essen ist schon gro√üartig, aber Polen ist besser, allein schon, weil der Kiwi Dude kein Wort von den Verpackungen versteht. Highlights: Kalter Tee, die verzweifelte Suche nach Kaffeeweisser zu polnischem Kaffee (okay, mehr ein kultureller Unterschied) und das Pellen einer Fruchtschnitte – √ľberhaupt quer durch alle Futtertester diese Verwirrung, wenn sie das erste Mal in ihrem Leben Esspapier sehen.

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3. Der Preis f√ľr das sch√∂nste Amtsdeutsch aller Zeiten geht an das Umweltministerium NRW f√ľr diese Formulierung aus einem Schreiben an die Gr√ľnen MG zur Verf√ľllung belasteten Materials in einigen Stra√üen: „Nach Durchf√ľhrung einer verbal-argumentativen Prognose…“
Gro√üartig. L√§sst sich √ľbersetzen mit: „Wir haben dr√ľber geredet“.

4. Ich habe endlich herausgefunden, wo genau sich beim Fotografieren mit dem Handy meine Finger in Relation zur Kamera befinden.

Velotaxis auf dem Europaplatz. Und meine Finger. Und mein Vater. Hurra!


Im Ernst, Velotaxis in M√∂nchengladbach sind ein so erfrischender Anblick, daf√ľr vergesse ich auch mal, dass die f√ľr die Mall-Er√∂ffnung geholt wurden.
Zu der sie √ľbrigens nicht fahren durften. Sie haben keine Genehmigung zur Bef√∂rderung von Personen in M√∂nchengladbach erhalten. Die Begr√ľndung des Ordnungsamtes war das erwartete Verkehrsaufkommen bei der Er√∂ffnung des Pfefferminzh√§uschens (schimpft sich selbst Minto). Jene Er√∂ffnung also, zu der sie extra geholt wurden. Ein gradezu vorbildlicher Schildb√ľrgerstreich unserer Stadtverwaltung.
Achja, bei der RP las sich dieser Sachverhalt am Montag nach der Eröffnung so, als wären da ein paar Rabauken aufgetreten, gegen welche die Polizei dann einschreiten musste. Musste!
Okay, tief Luft holen Tommy, du wolltest dich in diesen Beiträgen nicht aufregen. Hier geht es um positive Dinge. Nächster Punkt.

5. Es gibt eine neue Studie zum Effekt der Ern√§hrung auf Bodenverbrauch und Treibhausgasemissionen. Und diese ist wirklich interessant, weil sie der Frage nachgeht, wie man den maximalen positiven Effekt bei minimalen Einschr√§nkungen erreichen kann. Die L√∂sung besteht darin, dass der Verzicht auf Milchprodukte derma√üen viel bringt, dass Allesesser, die auf Milchprodukte und rotes Fleisch, aber nicht auf Gefl√ľgel und Fisch verzichten, besser abschneiden als klassische Vegetarier.
Das ist eien gute Nachricht, weil ich pers√∂nlich den Verzicht auf Milchprodukte dank der inzwischen verf√ľgbaren Alternativen f√ľr absolut schmerzlos halte (allerdings trinke ich Milch auch nicht als Getr√§nk) und auch der Umstieg von rotem auf nur noch weisses Fleisch im Vergleich zu komplettem Fleischverzicht ein leichter ist, der zudem als gesund gilt. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, ob Straussenfleisch in dieser Untersuchung bei rotem oder weissem Fleisch landen w√ľrde. Aber ich habe noch nie einen Strauss Methan r√ľlpsen sehen, das ist schon ein Vorteil zu Rindern.

PS: Ja, ich sage Taxis. Es gibt nichts, was das Wort „Taxen“ irgendwie zu einer besseren Pluralform macht, im Gegenteil, das klingt nach der Mehrzahl von Kurtaxe und ist zudem hochgradig unregelm√§√üig. Ich bin kein Freund der zwanghaften Nutzung unregelm√§√üiger Formen, wenn die deutsche Sprache auch eine regelm√§√üige als Option bereith√§lt.