Dino-Dienstag 25

Nachrichten aus der Welt der Paläontologie, (so gut wie) jeden Dienstag hier im Blog. Denn Dinosaurier und das Leben der Urzeit sind Themen, von denen ich nie genug haben werden. Ausserdem verspreche ich es den Lesern der Meilensteine der Evolution.
Diese Woche geht es zu dem, was man zu Zeiten der Bibel noch als Gewürm kannte, also Würmern und Schlangen. Allerdings mit Beinen.
Aus konkretem Anlass: WARNUNG FÜR SCHLANGENPHOBIKER

Hallucigenia verdient sich seinen Namen

Die Tierwelt zur Zeit der so genannten kambrischen Explosion ist eine extrem seltsame. Mit diesem Ereignis, dem plötzlichen Auftreten der ältesten eindeutigen Vorfahren der meisten modernen Tiergruppen von diversen Würmern über die Gliederfüßer bis zu den ersten Fischen, beginnt die Welt, wie wir sie kennen. Aber viele der damaligen Tiere waren für unsere Augen völlig fremdartig, einfach weil so viel Zeit zwischen dieser Welt und der unseren vergangen ist.
Hallucigenia gehört zu den fremdartigeren Lebewesen dieser Welt. Eine Art Wurm auf Beinen mit langen Stacheln auf dem Rücken, von dem die Wissenschaftler lange nicht wussten, wo vorne und wo hinten ist – oder auch nur oben und unten. Doch nun wurden an einem Fossil von Hallucigenia Überreste gefunden, die eindeutig von einem Kopf stammen. Und damit war es auch möglich, mehr über das Tier herauszufinden. Mit zwei Punktaugen und einem runden Mund umgeben von einem Kranz von Zähnen lief es übeer den Meeresboden und saugte dabei Beute auf, die es mit weiteren Zahnreihen im Schlund in den Magen hinunterzog. Das Gesamtbild des Tieres wurde damit seltsamer als zuvor bereits bekannt, zugleich verdichten sich aber die Hinweise, dass Hallucigenia ein früher Vorfahr der heutigen Stummelfüßer war, einer seltsamen Gruppe von tropischen Tieren, die aussehen wie eine Mischung aus einem Wurm und einem Tausendfüßer.
Wie seltsam Hallucigenia also aussah? Nun, H.P. Lovecraft hätte seine helle Freude gehabt, auch wenn die Tierchen nur fünf Zentimeter lang wurden:

Ich habe dieses Bild als erstes genommen, nachdem sich eine Schlangenphobikerin über das nächste beschwert hat. Gern geschehen. (Bild: Danielle Dufault)

Ich habe dieses Bild als erstes genommen, nachdem sich eine Schlangenphobikerin über das nächste beschwert hat, das sonst in Facebook als Vorschaubild aufgetaucht wäre. Gern geschehen. (Bild: Danielle Dufault)

Die Knuddelschlange

Manchmal sind auch Paläontologen blind. Anders kann ich mir nicht erklären, dass sich ein sensationeller Fund über Jahre mehr oder weniger unbemerkt im Museum im bairischen Solnhofen befinden konnte ohne dass jemandem auffiel, dass es eine Schlange mit vier Beinen war. Ich meine, das ist das Heimatmuseum des Archäopteryx, man sollte meinen, dort gibt es wenigstens ein-zwei Forscher, die genug über prähistorische Reptilien wissen um die Bedeutung eines solchen Stückes zu erkennen.
Nun, ein britischer Forscher sah das Stück während eines Besuchs und erkannte seine Bedeutung, woraufhin eine Untersuchung folgte.
Was uns zu der Entdeckung bringt: Tetrapodophis amplectus, die „Umarmende Vierbeinschlange“ oder, wie ich sie lieber übersetze, die Vierbeinige Knuddelschlange, ist nichts geringeres als eine eindeutige Übergangsform zwischen Echsen und Schlangen. Wie der Name verrät, hatte diese vor 113 Millionen Jahren in Brasilien lebende Schlange vier Beine. Alle anderen bekannten Schlangen haben höchstens zwei Beine, die Vorderbeine haben sie sehr früh verloren. Die Beine von Tetrapodophis waren zudem überraschend gut entwickelt, sie wurden also wahrscheinlich noch benutzt – nicht zum Laufen, aber möglicherweise zum ergreifen von Beute.
Dass Tetrapodophis ein Räuber war, ist ebenfalls klar, denn in ihrem Magen fanden sich Reste von einem kleinen Wirbeltier.

Free Hugs! (Bild: Julis T. Cstonyi)

Free Hugs! (Bild: Julis T. Cstonyi)


Freitägliche Fünf 24.07.2015

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diesmal überaus unscharf.

1. Ich hab am Dienstag in Gladbach einen Hirschkäfer gefunden. Damit hatte ich definitiv nicht gerechnet, dass mir so einer über die Füße läuft. Ein Weibchen mit entsprechend kleineren Mandibeln, aber dennoch ganz eindeutig ein Hirschkäfer. Und auf den Fotos ungefähr so scharf wie das durchschnittliche Bigfoot-Foto. Naja, Handykamera bei unerwartetem Motiv halt.

Stillhalten? Fuck you, ich bin ein Käfer! Ich lauf und lauf und lauf… (eigenes Foto - offensichtlich)

Stillhalten? Fuck you, ich bin ein Käfer! Ich lauf und lauf und lauf… (eigenes Foto – offensichtlich)


Endlich mal wieder ein Tier gesehen, dass ich noch nie zuvor in der freien Natur gesehen habe.
Nachtrag: 28.07.2015: Nach weiterer Recherche stellt sich der Käfer als eine mit dem Hirschkäfer nahe verwandte Art heraus: Das Männchen des Balkenschröters oder Zwerghirschkäfer Dorcus parallelipipedus. Den wiederum habe ich nicht nur noch nie gesehen, ich hatte auch noch nie von ihm gehört.

2. Maastricht hat mir gefallen, auch wenn ich wegen dem Wetter am Sonntag dann doch mit dem Zug gefahren bin statt die ganze Rundtour mit dem Fahrrad zurückzulegen. Allerdings bin ich auch so mit acht Kilo Gepäck etwa 130 Kilometer gefahren. Nächstes Mal kaufe ich die Getränke unterwegs statt alle direkt mitzunehmen, das war eine blöde Idee.
Maastricht hat mich überrascht. Ich war wegen des Naturhistorischen Museums da und hatte nicht erwartet, so viel Geschichte zu finden. Basiliken, Museen und historische Bauten überall und alles trotz der geringen Entfernung zur Grenze so unglaublich niederländisch.
Ich werde noch ausführlicher vom Trip erzählen.
Und schaut mal, wie fröhlich der Mosasaurier schaut! Wie ein Hund, dem man ein komplettes Rinderbein mitgebracht hat.

Happy Mosasaur is happy!

Beim zweiten Mal verwackelt hintereinander kann ich es als meinen Stil bezeichnen, oder? (eigenes Foto)

3. Schöne Erfindung Nummer 1: Ein Rollstuhl, der die Welt für Rollstuhlfahrer deutlich alltagstauglicher macht.

Here is the technology that is…

Posted by Funniest And Craziest Videos on Donnerstag, 21. Mai 2015

4. Auch wenn ich vorerst bezweifel, dass die nach Speck schmeckende Rotalge wirklich nach Speck schmeckt, ist es doch eine interessante Bereicherung für die Mittagstische der Welt.

5. Am Dienstag habe ich erstmals an der Flash Fiction Challenge bei Indies Unlimited teilgenommen. Ich stieß da eher zufällig drauf, aber da es grade diese Woche um mein Lieblingsgenre (Science-Fiction) ging, habe ich spontan teilgenommen. Damit bin ich dann Finalist und letztlich Dritter von 13 Teilnehmern geworden. Gar nicht so schlecht. Die Geschichte gibt es hier (letzter Kommentar), ich werde sie demnächst auch leicht angepasst auf Youtube einsprechen.

Sieht doch nett aus, so ein „Finalist“-Schriftzug im Beitrag.

Sieht doch nett aus, so ein „Finalist“-Schriftzug im Beitrag.


Ich werde da sicherlich in Zukunft wieder teilnehmen.
Oh, und die Youtube-Geschichte – dazu später mehr.


Dino-Dienstag 24

Nachrichten aus der Welt der Paläontologie, (so gut wie) jeden Dienstag hier im Blog. Denn Dinosaurier und das Leben der Urzeit sind Themen, von denen ich nie genug haben werden. Ausserdem verspreche ich es den Lesern der Meilensteine der Evolution.
Diese Woche mit verdammt großen Haien, einigermaßen großen Raptoren und winzigen Säugetieren.

Superzähne: Megalodon und Spinosaurus

Zwei in Filmen gern gesehene Räuber des Wassers hatten eine interessante Gemeinsamkeit: Extrem harte Zähne.
Carcharodon megalodon (oder Carcharocles megalodon, die Wissenschaftler sind sich noch uneins, welcher heutige Hai sein nächster Verwandter ist) war der größte Hai aller Zeiten und sah vermutlich aus wie ein Weisser Hai im Format eines Wales. Er war ein Zeitgenosse der ersten Menschen.
Spinosaurus war einer der größten Raubsaurier, leicht zu erkennen an seinem markanten Rückensegel, dem krokodilartigen Kopf und einer großen Sichelklaue an jeder Hand. Er lebte in der Kreidezeit in den Gewässern Nordafrikas.
Untersuchungen an den Zähnen dieser Tiere ergaben, dass sie extrem viel Fluorid enthielten – anders als bei Landtieren nicht nur im Zahnschmelz, sondern im gesamten Zahn. Das machte die Zähne extrem hart. Landtiere haben weniger Fluorid in den Zähnen, weil viele Nahrungsmittel des Landes in Kontakt mit Fluorid Säuren bilden, welche die Zähne schädigen. Unter Wasser allerdings ist das kein großes Problem.
Nur: Auch moderne Haie haben Fluorid nur noch im Zahnschmelz. Fluorid ist heute eine sehr seltene Substanz im Meerwasser, womit sich die Frage stellt: Was genau geschah vor etwa 2,6 Millionen Jahren, dass das zuvor anscheinend häufigere Fluorid aus den Ozeanen verschwand?

Säugetier-Boom im Jura

Und noch ein Befund wirft die Frage auf, was genau passiert ist, dass es zu so etwas führte: Das Zeitalter des Jura war die Blütezeit der Dinosaurier. Sie entwickelten weltweit zahlreiche Formen und erreichten in Form der langhalsigen Sauropoden den Rekord als größte Wirbeltiere aller Zeiten, von denen einzelne Vertreter den Blauwal noch übertrafen (der allerdings wohl deutlich mehr wiegt).
Die Säugetiere wurden in diesem Bild bisher offenbar unterschätzt. Denn während die Dinosaurier sich als dominante Lebewesen unter den großen Tieren entwickelten, entwickelten auch die Säugetiere zahlreiche neue Formen und besetzten fast alle für kleine Tiere freien Rollen in der Welt.
Da stellt sich die Frage: Warum entwickelten sowohl Säugetiere als auch Dinosaurier und Flugsaurier in dieser Zeit so viele verschiedene Formen?

Neuling: Zhenyuanlong

Aus China kommt ein weiterer gefiederter Dinosaurier aus der Verwandtschaft des Velociraptor. Zhenyuanlong ist mit zwei Meter Länge der größte bisher bekannte Dinosaurier mit eindeutig nachgewiesenen Flügeln. Zwar werden auch beim etwas größeren Velociraptor Flügel erwartet, da an seinen Armknochen entsprechende Ankerstellen zu finden sind, aber die Federn selbst wurden bisher nicht gefunden. Diese Entdeckung stärkt die ohnehin schon recht wahrscheinliche Vermutung, dass nicht nur Flaum, sondern auch voll ausgebildete Flügel quer durch den Stammbaum der Raptoren vorkamen.
Die Flügel des Zhenyuanlong sind zu klein zum Fliegen, aber schon lange wird vermutet, dass die Raptoren ihre Flügel zu anderen Zwecken nutzten, sei dies zur Stabilisierung beim Rennen, als Schmuck oder zum Abdecken der Eier im Nest.

Zhenyuanlong alias Technochicken - Bild: Chuang Zhao

Zhenyuanlong alias Technochicken – Bild: Chuang Zhao


Freitägliche Fünf 17.07.2015

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diesmal als kurze Statusmeldung aus dem Urlaub, wie man an den wenigen Beiträgen im Blog diese Woche merken kann.

1. Cool.

Magnetisch schwebender Lautsprecher

Magnetisch schwebender Lautsprecher


Gefunden bei Fancy
Ich bin nicht sicher, ob es sinnvoll ist, da die Lautsprecher im Betrieb ja Rückstoß verursachen, aber cool.

2. In den USA ist ein Projekt an den Start gegangen, einen Reaktor zu bauen, der Atommüll frisst. Das birgt natürlich einige Risiken, aber es sind geringere Risiken als jene, wenn wir das Zeug irgendwo zu lagern und zu hoffen, dass die nächsten paar Jahrtausende nichts passiert.
Wir müssen den Scheiss irgendwie loswerden. Dabei wird Energie freigesetzt, denn anders kriegt man die Radioaktivität nicht raus, Radioaktivität ist eine Form purer Energie. Wir sollten das noch nutzen, wenn es eh da ist. Wir müssen nur aufpassen, nicht davon abhängig zu werden oder es als Argument für eine Renaissance der Atomkraft zu missbrauchen: Atomkraft ist eine dumme Idee. Dass wir den Dreck entsorgen können hören die Kraftwerke deshalb nicht auf, Lecks zu bekommen.

3. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat sich diese Woche bis auf die Knochen blamiert. Verdient.

4. Ich verstehe Kunst ja eher selten. Hier ist eine Ausnahme: Churchtank No. 12 von Kris Kuksi.

Churchtank No. 12

Churchtank No. 12


Ausgestellt in Brooklyn.

5. Das Wetter spielt noch mal so richtig mit und ich kann morgen und übermorgen ohne Regenrisiko meine geplante Radtour nach Maastricht antreten. Dass ich in dieser Stadt noch nie war ist auch so ein komischer Lapsus bei der Nähe an Mönchengladbach und der Wirkung, die Dinosauriermuseen auf mich (für viele wenig überraschend) haben. Immerhin hat Maastricht mit dem Mosasaurus seine eigene Urzeitechse.

Der hier

Die hier


Dino-Dienstag 23

Nachrichten aus der Welt der Paläontologie, (so gut wie) jeden Dienstag hier im Blog. Denn Dinosaurier und das Leben der Urzeit sind Themen, von denen ich nie genug haben werden. Ausserdem verspreche ich es den Lesern der Meilensteine der Evolution.
Diese Woche zwei etwas seltsame Dinosaurier aus Nordamerika.

Neuling: Wendiceratops

Wendiceratops (Bild: Royal Ontario Museum)

Wendiceratops (Bild: Royal Ontario Museum)


Nordamerika hat einen weiteren Ceratopier: Wendiceratops (benannt nach Entdeckerin Wendy Sloboda) lebte vor etwa 78 Millionen Jahren in Alberta, damals auf der Westhälfte des durch ein flaches Meer geteilten Nordamerika. Er ist der älteste Ceratopier mit einem großen Nasenhorn und steht damit an der Basis einer Teilung dieser Tiergruppe in zwei Untergruppen: solche mit eher kleinen Nasenhörnern wie Triceratops und solchen mit größeren Nasenhörnern wie Styracosaurus. Die Einteilung ist natürlich etwas komplizierter und es gibt noch ein paar andere Gruppen, aber als grobe Orientierung passt das.
Für die Paläontologen fast noch interessanter ist die Tatsache, dass mit Wendiceratops insgesamt fünf verschiedene Ceratopier zur selben Zeit am selben Ort lebten. Das ist beachtlich und deutet darauf hin, dass die einzelnen Arten der Ceratopier sehr stark auf jeweils eine Art Nahrung spezialisiert haben, wodurch so viele Arten ohne größere Konflikte zusammenleben konnten. Überhaupt sind die Ceratopier für die relativ kurze Zeit, die sie als letzte große Gruppe der Dinosaurier existierten, überraschend artenreich. Wendiceratops zeigt, dass dieser Artenreichtum sehr früh begann, nachdem noch ältere Ceratopier aus Asien oft mit wenigen verschiedenen Arten gewaltige Gebiete besiedelten.

Dinos ab 18?

Manchmal gibt es Nachrichten, die sind so bescheuert, dass sie wieder komisch sind. Joseph Farah,, einer der größten Idioten der USA (das ist mal ein Titel, den man sich erst mal verdienen muss!) stellte vor kurzem die Forderung auf, Filme mit Dinosauriern sollten nicht unter 18 freigegeben werden, da sie Kinder vom Glauben abbringen könnten und die Lügen der Wissenschaft verbreiten.


Freitägliche Fünf 10.07.2015

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diesmal merkt man, dass Sommer ist. Und irgendwie sind Georg Schramm und ein Syrer mit reingeraten — das ist allerdings nie ein Fehler.

1. Einige werden die Geschichte von dem Syrer, der ein Portmonee fand schon gesehen haben.
Was mich daran vor allem erstaunt ist, dass die hiesigen Medien so etwas berichten. Vielleicht besteht ja noch Hoffnung für unsere Presse.

2. Am Sonntag ist wieder Grillmeisterschaft in Rheydt. Abgesehen von einer sehr zweifelhaften Aktion der Peta ist auch eine positivere Veganer-Aktion angekündigt: Es wird auch einen Stand mit veganem Grillgut geben. Deutlich besser.

3. Und hier nun Georg Schramm. Hörenswert wie immer ist er zur Ehrung der Sladeks, Gründer der Elektrizitätswerke Schönau, eines der ersten Ökostromanbieter aus der Anti-Atomkraft-Bewegung. Besonders empfehle ich, abseits des aktuellen Bezugs zu Griechenland, die Ausführungen zum Thema Konstruktion von Macht.

Das Drama des Georg Schramm ist, dass er sich seinen Ruhestand redlich verdient hat — allein, Deutschland hat es sich noch lange nicht verdient, von ihm in Ruhe gelassen zu werden.

4. Goil, ein Autokino mit Planschbecken

Yay, Planschbeckenkino! (Bild: Visit Britain)

Yay, Planschbeckenkino! (Bild: Visit Britain)

5. Hier gibt es eine interessante Idee bei Treehugger: Warum Treibhäuser nicht einfach in der Erde versenken?
Das Ergebnis nennt sich Walipini und senkt erheblich den Material- und Energieaufwand von Treibhausanbau.


Genregedanken – Science-Fiction 2015

Die Welt der literarischen Genres hat sich mit der Zeit massiv verändert. Diesen Donnerstag starte ich, inspiriert von der Tagesschau, eine Reihe von Betrachtungen, was passiert ist.

Ein Panzer der Bundeswehr mit einer gottverdammten Laserkanone (Bild: ARD/Tagesschau)

Ein Panzer der Bundeswehr mit einer gottverdammten Laserkanone (Bild: ARD/Tagesschau)


Die Bundeswehr hat Laserpanzer. Links von mir liegt ein handflächengroßer Supercomputer, der sprechen kann, routinemäßig mit Satelliten kommuniziert und genug Rechenkraft hat, die Besiedlung des Mondes zu koordinieren (ich benutze ihn zumeist für Notizen und Textmitteilungen). Raumfahrt ist in großen Teilen dermaßen uninteressant geworden, dass wir wieder aufgehört haben, auf dem Mond zu landen. Die Hälfte der technischen Anlagen in meinem Besitz ist so kompliziert, ich habe keine Ahnung, wie sie wirklich funktionieren. Europa ist, von ein paar Stolpersteinen abgesehen, politisch und wirtschaftlich geeint. Der Kalte Krieg ist vorüber. Von explodierenden Atomkraftwerke und abstürzenden Raumschiffen hören wir im Geschichtsunterricht.

Ich könnte die Liste noch lange weiterführen, Tatsache ist: In gewisser Weise leben wir in der Zukunft unserer Kindheit und Jugend. Okay, das klingt relativ bescheuert, also veersuchen wir das noch mal: Wir leben in unseren alten Science-Fiction-Romanen. Und das hat seltsame Folgen.

Die Krise der Utopie

Sieht man sich in der Fanszene um, so sieht man immer wieder Klagen, die großen Utopien seien tot. Unsere aktuellen Zukunftsvisionen seien von Dystopien wie den Tributen von Panem beherrscht.
Im Kern steht darin die falsche Vorstellung, positive Visionen seien jemals beherrschend gewesen. Utopia war immer die Ausnahme in der Literatur, vielleicht abgesehen vom Geburtsmoment des Genres als solches, mit den positiven Versionen der Kontinentaleuropäer wie Jules Verne oder Kurd Laßwitz, bereits damals ausgeglichen von den Briten wie H.G. Wells und Mary Shelley. Da ist auch schon eine Erklärung: Utopia war bis auf wenige Ausnahmen (Ernest Callenbach, Thomas Morus) ein Phänomen der Kontinentaleuropäer (Isaac Asimov in einem so kurzen Text kulturell zu verorten ist derweil praktisch unmöglich). Insofern mag es dem Zufall der amerikanischen Vorherrschaft nach dem Zweiten Weltkrieg zu verdanken sein, dass SF ein zwischen negativen und militärischen Ausprägungen verortetes Genre wurde. Tatsächlich verschwanden die großen Utopisten mit den Untergängen der Achsenmächte (z.B. Hans Dominik) und des Ostblocks (z.B. Alexei Tolstoi, Stanisław Lem) in zwei großen Phasen aus dem Mainstream der SF-Welt, während Frankreich sich seltsamerem zuwendete (z.B. Jean Giraud/Moebius).
Aber da steckt vielleicht auch mehr hinter: Utopien sind heute aus einem ganz pragmatischen Grund kaum mehr möglich: Wir haben gesehen, was aus den großen Technologien der Zukunft wurde und siehe, es war… langweilig. Ja, das Internet hat unser aller Leben verändert, revolutioniert gar, aber es wirkt von heute aus gesehen alles so trivial. Es scheint, als wäre jede Verbesserung emotional letztlich nur der neue Normalzustand. Als wäre es ein Naturgesetz, dass es leichter ist, Leid zu beklagen als Glück zu genießen.
Wir sind dem Paradies so nahe, dass wir nicht länger den Sinn darin erkennen, es zu erreichen. Oh sicher, wir gehen weiter, aber die große Erwartung an die Ankunft ist verflogen. Es ist wie beim Umzug in eine neue Gegend: Irgendwann ist man halt da und alles wird überraschend schnell wieder normal. Ein paar Monate und man meint, schon immer dort gewesen zu sein.

Der Techno-Thriller

Der beständige Fortschritt hat schon immer die Zukunft aufgefressen und überholt. Vernes U-Boote, Wells‘ Panzer und beider Landungen auf dem Mond sind heute trivial. Aber sie sind so fantastisch und fern dessen, was wir wirklich haben, dass sie ihre Faszination bewahren konnten.
Doch mit dem Näherrücken der Zukunft wurden unsere Visionen von ihr realistischer, bis vollkommen ununterscheidbar wurde, wo die Gegenwart aufhörte und die Zukunft begann. In den 80ern begann man zunehmend, in der nahen Zukunft angesiedelte Science-Fiction unter dem für die Verkäufe besseren Label Techno-Thriller zu verkaufen. Plötzlich verschwand ein großer Teil der Science-Fiction in andere Regale und die Menschen gewöhnten sich daran, dass Geschichten um Supercomputer und revolutionäre technische Durchbrüche keine Science-Fiction mehr darstellten.
Frank Schätzing läuft unter den Mainstream-Romanen, Tom Clancy unter den Thrillern. Die Grenze lief schon länger eher schwammig (Hans Dominiks Kautschuk von 1929 behandelt die damals wirtschaftlich extrem folgenreiche Erfindung künstlichen Gummis, die 1930/31 tatsächlich erfolgte), aber nun war sie ausdrücklich aufgehoben.
Alles, was so wirkte, als könne es bereits morgen in den Geschäften auftauchen, wurde der Science-Fiction entzogen und dem Thriller zugeschlagen. Und das war viel.
Hinzu kommt der Verlust von Science-Fiction-tauglichen Elementen. Ja, Gravity spielt im Weltraum. Es enthält aber dennoch kein einziges SF-Element. Das hat einigen Sub-Genres der SF die Luft genommen — Cyberpunk als besonders eklatantes Beispiel ist ausserhalb des Videospiels praktisch tot, seit das Internet allgegenwärtig wurde und vom Unterschied zwischen einem Mobiltelefon und einem Cyber-Implantat nur noch ein ästetischer verblieben ist.

Extrem-SF

Für die Sf bleibt nur, der Gegenwart möglichst weit aus dem Weg zu gehen.
Entweder in einer seltsamen Form von Selbstreflexion in einer Zukunft, von der bereits erwiesen ist, dass sie nie kommt: Steampunk samt seiner Sprösslinge Dieselpunk, Clockpunk und Bronzepunk nähert sich teils der Fantasy und befreit sich von der Last, die Zukunft vorherzusagen. Manche werden dabei zu reinem Eskapismus, andere nutzen die Freiheit, um in der Technik Metaphern und Wege zur menschlichen Natur aufzubauen.
Oder aber in einer Zukunft, die so weit entfernt liegt, dass sie nur wenige von uns sehen können werden. Die Weltraumoper mit zwischen Planeten umherfliegenden Raumschiffen taucht ebenso wieder auf, wie die militärische SF mit ihren Weltraum- und Planetenschlachten. Neue Autoren wie Andy Weir (Der Marsianer) und Hugh Howey (Silo) führen uns zur Besiedlung anderer Planeten.
Die Science-Fiction hat aufgehört, das Morgen zu beschreiben, es wurde ihr entrissen. An seiner statt beschreibt sie das Übermorgen und auch ganz bewusst das Niemals, denn nur so kann sie überleben.

Nächste Woche: Horror


Dino-Dienstag 22

Nachrichten aus der Welt der Paläontologie, (so gut wie) jeden Dienstag hier im Blog. Denn Dinosaurier und das Leben der Urzeit sind Themen, von denen ich nie genug haben werden. Ausserdem verspreche ich es den Lesern der Meilensteine der Evolution.
Nach einer Woche ohne etwas zu berichten wieder da.

Neuankömmling: Huanansaurus

Huanansaurus (Bild: Zhao  Chuang)

Huanansaurus (Bild: Zhao Chuang)


Die einst nur durch den mongolischen Oviraptor bekannten Oviraptoriden haben weiter Zuwachs bekommen. Neu entdeckt ist Huanansaurus (Echse aus Südchina). Diese an Kasuare erinnernden insekten- und pflanzenfressenden Verwandten der Raptoren stellen sich zunehmend als eine extrem artenreiche Tiergruppe heraus, die in der Kreidezeit ganz Asien bevölkerte. Allein aus der Gegend um die Stadt Ganzhou sind inzwischen sechs Arten bekannt

Smilodons eilige Zähne

Die Vorgeschichte der Katzen hat einige erstaunliche Besonderheiten. Schon drei Mal erschienen in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedliche Gruppen von Säbelzahnkatzen (sowie eine Gruppe von Beutel-Säbelzahnkatzen als es in Südamerika noch große Beuteltiere gab). Diese waren wahrscheinlich eine einmalige Form von Jägern unter den Raubtieren – Spezialisten für die Jagd auf Giganten wie Bisons, vielleicht sogar Mammuts.
Die große Frage dabei bleibt: Wieso konnten diese Säbelzahnkatzen in der Geschichte mehrfach entstehen? Einen Hinweis liefert eine neue Untersuchung aus Amerika. Demnach wuchsen die Zähne der Säbelzahnkatze Smilodon fatalis (bdquo;tödlicher Messerzahn“) aus der Familie der Tiere mit Namen, vor denen man schnell wegrennen sollte, doppelt so schnell wie jene heutiger Großkatzen wie etwa Löwen. Auch interessant ist,, dass die Milchzahnversionen der Säbelzähne lange gemeinsam mit den Erwachsenen-Zähnen im Mund blieben.
Es wird spannend, ähnliche Untersuchungen bei anderen Säbelzahnkatzen zu sehen. Sollten die Ergebnisse dort die selben sein, wäre eine Erklärung gefunden, warum diese Form im Lauf der Erdgeschichte immer wieder aufgetreten ist.


Projekt Rana 0.0.3b – Sitzspinnereien

Aufwand
bis 4.7.15

Schwalben-schwanz
79 €
Bachforelle
60 €
Helferlein
0 €
Recherche
10 €
Zeit
0h 0m

Eine Woche, in der sich aus gleich zwei Gründen nichts getan hat. Zum einen ist die aktuelle Hitze nicht grade dem Erledigen freiwilliger zusätzlicher Arbeit zuträglich (oder überhaupt dem Erledigen von Arbeit, aber was muss, muss und hat Vorrang). Plötzlich verstehe ich, wieso in den USA Klimaanlagen so verbreitet sind. Zum anderen verlief die Zahlung für die Hinterradschwinge des Schwalbenschwanz etwas holprig. Paypal wollte trotz vorhandenem Guthaben den Betrag über die Bank überwiesen bekommen, was natürlich etwas länger dauerte. Ich vermute es hat etwas mit dem eingesetzten Gutschein zu tun — oder ich hab bei der Eingabe der Zahlungsmethode einen Fehler gemacht. Dann war für den Versand noch eine Telefonnummer nötig. Jedenfalls ging die Schwinge nun erst am Donnerstag in England raus und ist noch nicht da.
Somit keine Veränderung am Projekt selber.
Aber ich kann ja weiter die Planung ausführen. Wie letzte Woche angedeutet geht es um die Sitzgelegenheit.

Sitzen im Velomobil

Der offensichtlichste Unterschied zwischen Velomobil und normalem Fahrrad ist, dass Velomobile meist auf Liegerädern basieren und somit eine relativ nah am Boden hängende Sitzschale statt eines Sattels haben. Die Beine zeigen vom sattel nicht nach unten, sondern nach vorne, oft sogar leicht nach oben.
Nun haben die Rana-Modelle hier eine Besonderheit im Vergleich zu anderen Velomobilen: Sie sollen halbwegs gleichauf mit den Autofahrern sein, was einen relativ hoch liegenden und relativ wenig zurückgelehnten Sitz erfordert. Aerodynamik ist hier kein so großer Punkt, da die fertigen Ranas ohnehin nicht ohne Verdeck fahren sollen.
Dennoch müssen die Sitzschalen etwas zurückgelehnt sein, um ein vernünftiges Treten in die vorn liegende Pedale zu ermöglichen, denn eine Unterbringung der Pedale unter dem Sitz ist nicht möglich – das Fahrzeug müsste dann fast zwei Meter Höhe erreichen, um den Beinen Platz zu lassen.
Ich könnte jetzt hergehen und wie die meisten Konstrukteure von Velomobilen lange Messungen ausführen, um dann aus möglichst leichten Materialien einen solchen Sattel zu bauen. Dieses Vorgehen ist sinnvoll, weil bei Liegerädern durch die liegende Haltung des Fahrers sehr stark auf den Rücken geachtet werden muss.
Dieses Problem haben die Ranas nicht, ich sitze deutlich aufrechter als die meisten Velonauten (ja, den Begriff gibt es) und das bedeutet, ich kann es mir viel, viel einfacher machen: Ich halte in nächster Zeit Ausschau nach zwei geeigneten gebrauchten Gartenstühlen aus leichten Materialien bei denen es möglich ist, die Beine abzusägen ohne dass der ganze Stuhl zusammenklappt. Ein normaler Bistrostuhl aus Alurohr mit geflochtener Sitzfläche wiegt, wenn es hoch kommt, 1,9 kg und kostet gebraucht um die 20 €. Ware zweiter Wahl gibt es zu diesem Preis neu und da das Rad am Ende eh ein Verdeck bekommt, sieht man den Stuhl ja eh nur kurz beim Ein- und Aussteigen. Besser geht’s nicht. Es ist nicht so, als hätte ich die Möglichkeiten, einen noch leichteren Stuhl zu konstruieren.

Stand

Wie gesagt, nichts neues zu sehen.
Der Ordner ist ein bisschen voller geworden, weil ich weitere Unterlagen ausgedruckt habe, um sie auch ohne Computer im Hof parat haben zu können. Nächste Woche kommt dann die Hinterradaufhängung für den Schwalbenschwanz an.
Im Vergleich zur Planung fehlen bei der Umsetzung aktuell noch vier Schläuche (zwei mal 28 Zoll, sowie je ein 26 und 20 Zoll), die Räder samt Reifen und die beiden Stühle. Dann geht es erstmals an tatsächliche Bauarbeiten (nämlich das Absägen der Stuhlbeine) und ich muss anfangen, konkret an Rahmen und Antrieb zu gehen. Und beim Antrieb kommt dann für mich das echte Neuland.

Ich brauche einen größeren Ordner

Ich brauche immer noch einen größeren Ordner


Freitägliche Fünf 03.07.2015

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diesmal geht es zu fremden Welten: Mond, Internet, Frauen, die Niederlande und die Gedankengänge eines Buddhisten unter offensichtlichem Drogeneinfluss.

1. Der Mond letzte Nacht war schon beeindruckend rot. Aber damit nicht genug: Ich konnte den Mond nicht direkt sehen, da er zu tief stand und somit hinter Baumkronen verschwand. Das allerdings machte das Ganze nur noch spektakulärer. Die Baumkronen, vom Wind eines nahenden Unwetters durchtost, ließen das Licht flackernd durchscheinen. Der Eindruck war jener eines Himmelskörpers, überdeckt von intensiv orange lodernden Flammen.
Absolut einmalig.

2.

Nicht ganz, aber besser als nix (Bild: Europa.eu)

Nicht ganz, aber besser als nix (Bild: Europa.eu)


Ich weiss, viele sind damit unzufrieden, aber es ist halt doch ein weiterer Trippelschritt zur Abschaffung des Roaming in Europa, wenn ein gewisses Datenvolumen im Monat für alle Bürger frei ist. Das allein ist unter Oettinger schon ein Wunder.
Einige sprechen von der Abschaffung der Netzneutralität. Nur finde ich eine Ausnahmeregelung für besonders wichtige Dienste durchaus vernünftig. Es ist eben nicht alles, was im Internet rumfluppt, gleich wichtig. Wenn Notrufdienste eine Vorzugsbehandlung gegenüber Youporn erhalten, mag das nicht der Ideologie absolut freier Datenverkehre entsprechen, es ist für die Gesellschaft aber unter Umständen besser.
Sicher, das Vorhaben ist nicht perfekt, aber es ist ein guter erster Schritt. Auf dieser Grundlage kann man arbeiten. Nächster Schritt: Roaming völlig weg und klarere Richtlinien für Umstände und Art bevorzugter Webdienste.
Pressemitteilung des Europäischen Kongresses hier.

3. Das da rechts ist ein Figurratgeber für Frauen. Nicht zum Abnehmen, sondern, wie man schöne Kurven kriegt. Titel Hilfe, ich bin eine Bohnenstange! Dass es so etwas gibt, ist schon mal sehr amüsant.
Richtig finde ich aber, dass dieser Link der beliebteste bei eBooks für lau seit einiger Zeit war. Ein Zeichen gegen den Magerwahn!

4. Die Niederlande geben grade richtig Gas im Testen von Anlagen zur Erzeugung von Solarstrom. Neuester Ansatz: Fotovoltaik von der Lärmschutzwand, getestet an einer Autobahn bei ‚s-Hertogenbosch.

5. Das ist ein extrem albernes Zitat, aber ja, mein Herz wäre definitiv bereit für eine Schildkröte mit Schnauzbart.

Oder hat der das irgendwie anders gemeint? Ernsthaft, bizarrstes Gleichnis aller Zeiten.

Oder hat der das irgendwie anders gemeint? Ernsthaft, bizarrstes Gleichnis aller Zeiten. Ich hätte trotzdem gerne eine Schildkröte mit Schnauzbart, ich meine… Schildkröte mit Schnauzbart!