Sieben am Sonntag 24.06.2018

Der w√∂chentliche R√ľckblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des allt√§glichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkw√ľrdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundst√ľcke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. Das „mehr oder weniger“ ist durchaus gemeint. An manchen Sonntagen ist es einfach so.

Musik der Woche

Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com √ľbermittelt

drei Wochen habe ich ganz klar keine andere Option, als gro√ü zu starten. Zum Beispiel mit einem der besten Songs, die je geschrieben, gesungen, aufgenommen und bevideot wurden. Damit kann nat√ľrlich nur etwas von Weird Al Yankovich gemeint sein.

Nachrichten der Woche

Zun√§chst: DSGVO und das neue europ√§ische Urheberrecht sind aktuell sehr gro√üe Themen, die ich kaum ignorieren k√∂nnen werde. Ich werde diese hier allerdings √ľberspringen, da ich ihnen ganz eigenst√§ndig Aufmerksamkeit widme. Die aktuelle Internetpolitik ist ein wichtiges Thema, das einen eigenen Artikel verdient.
Obwohl, die Nachricht ist zu bizarr f√ľr einen normalen Artikel und gleichzeitig zu bizarr, um in den Sieben am Sonntag nicht aufzutauchen: Die DSGVO k√∂nnte die Schufa erledigen. Dass deren Gesch√§ftsmodell mehr als fragw√ľrdig ist, d√ľrftekeine √úberraschung sein. Ebenso wenig, dass es der Datenschutz ist, der diese Auskunftei hochprivater Informationen am Ende zur Strecke bringt.
Ein vergleichbar offensichtliches Ergebnis hat die Tage eine Untersuchung zu Tage gebracht: Atomkrieg ist keine sonderlich intelligente Idee. Tja, und nu?
Immerhin sitzt da in Washington, D.C., jemand am Roten Knopf, der zu dumm ist, diesen von der Snooze-Funktion seines Weckers zu unterscheiden, wenn es drauf ankommt. Aber der verliert ja nach und nach seine Macht. Zum beispiel m√∂glicherweise seine Schanklizenz, denn f√ľr diese braucht man im District of Columbia dem Gesetz nach einen guten Charakter, welchen Trump einer offiziellen Beschwerde nach nicht nachweisen k√∂nne. Das w√§re so gro√üartig!
Aber Trump ist ja nur Teil eines Gifts, das derzeit √ľberall verspr√ľht wird. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. So wie die W√∂chentlichkeit dieser Beitr√§ge. Weniger zum Beispiel, wenn die Welt den Skandal verk√ľndet, jeden Monat k√§men 100 bereits abgeschobene Migranten wieder. 100! Wir werden alle sterben! Jetzt mal abgesehen davon, dass es durchaus Gr√ľnde f√ľr einen mehrfachen Einreiseversuch gibt (und einige davon liegen in der deutschen B√ľrokratie), ich bin ziemlich sicher, mit 100 pro Monat kommen wir klar.
Jetzt wird es langsam Zeit f√ľr gute Nachrichten. Aber das wird nichts. Ihr kennt Hello Kitty? Nun, es gibt eine Raupe mit Hello Kittys Gesicht. Oder jedenfalls nah genug. Hier ist ein Youtube-Video, das ich jetzt mal nicht einbette, weil dieser Beitrag schon f√ľnf Videos enth√§lt und irgendwann auch mal laden soll.
Oh, doch, hier ist eine gute Nachricht: Einer der belgischen Schrott-Reaktoren ist mal wieder vom Netz gegangen. Nur aus irgendeinem Grund schalten die Belgier die Drecksdinger ständig wieder an. Vermutlich läuft da ein Suizidkult oder sowas. Ihr wisst schon, alles ist lustig und Blutbad oder Schlaftabletten und dann machen die etwas, was Leute betrifft, die nicht Mitglieder sind. Typisch.
Nicht ganz so gef√§hrlich, aber auch nicht sonderlich gesund scheint Titandioxid zu sein. Diese Zutat in vielen Kosmetikprodukten wie Zahnpasta, welche diese sch√∂n weiss macht, scheint Diabetes zu beg√ľnstigen.
Und nun noch ein pers√∂nlicher Abschluss: Viva wird eingestellt. Der Sender war f√ľr mich ein pr√§gendes Ph√§nomen der Jugend, er lief praktisch st√§ndig im Hintergrund. Als Viva schlie√ülich zu wenig Musik und zu viele Shows sendete, war dies der letzte Tropfen, der mich vor mehr als zehn Jahren dazu brachte, den Fernseher als Maschine komplett aus meinem Leben zu verbannen. Aber klar, die Zielgruppe hat allgemein aufgeh√∂rt, Fernseher als Teil ihres Lebens zu nutzen und ich erwarte, dass Viva nur der erste vieler Tode in einem Medium ist, dessen Zeit langsam endet. Ich erwarte derzeit, dass der letzte private Sender in zehn Jahren entweder untergeht oder nur noch als Anh√§ngsel einer Online-Plattform existiert.

Geniestreich der Woche

Das Genie, welches beim letzten mal die Erdbeerpizza präsentierte, präsentiert nun: Döner Hawaii.
Ich meine, warum nicht? Der Hawaiitoast ist eh eine extrem lustige Erfindung der deutschen Fernsehgeschichte, gefolgt von der Pizza Hawaii. Nur Döner ist immer noch Döner. Manchmal mit Falafel, manchmal mit unterschiedlichen Fleischen oder Fleischersatzen, aber doch immer Döner. Warum kann der Dönernicht so vielfältig sein wie die Pizza oder das Sandwich?
Also, packt etwas Ananas in den Döner!
Das Konzept hat es bis jetzt in genau eine mir bekannte D√∂neria und in einen Buchtitel geschafft. Das ist ein bisschen mau, da geht noch was! Und ja, das bedeutet, ich war wieder nicht der einzige mit der Idee. Aber eines Tages werde ich die kulinarische Welt revolutionieren! So wie der Mensche, der irgendwann herausgefunden hat, dass Kartoffeln essbar sind. Und anschlie√üend Deutschland gegr√ľndet hat.

Politik der Woche

Okay, die letzten drei Wochen haben die leeren vorherigen zwei gut ausgeglichen. Es war Sitzungszeit. Und Landesparteitag.
Beginnen wir mit letzterem. Die LDK Troisdorf, wie das bei Gr√ľnens heisst, war gepr√§gt von der Wahl zum neuen Vorstand, bei dem es sehr zu meiner √úberraschung die einzige Bewerberin der Gr√ľnen Jugend, Jule Wenzel, nicht zur Beisitzerin geschafft hat. Das fand ich dann doch etwas entt√§uschend. Auch die beiden Kandidaten aus der niederrheinischen Nachbarschaft, Christoph Stolzenberg und H.C. Markert, haben das Rennen leider nicht gemacht. Man merkte allerdings eine gewisse Ver√§nderungsstimmung. So nennt man das wohl, wenn alle im gesch√§ftf√ľhrenden Vorstand nur mit um die 70&37; gew√§hlt werden, wenn es noch nicht mal Gegenkandidat/-innen gibt.
Inhaltlich gab es einen großen Punkt zur Wohnungspolitik, die ganz einfach nicht so mein Thema war. Allerdings gab es auch den Beschluss, eine Kommission zu bilden, wie wir mit der Digitalisierung umgehen wollen. Klingt etwas bekloppt, aber damit soll auch externer Sachverstand eingebunden werden und wenn ich mir die Ergebnisse der DSGVO so anschaue, kann unsere Partei solche gut gebrauchen.
Zeitgleich war ja auch die Fahrradkonferenz RADKOMM im nahen K√∂ln und wir beschlossen p√ľnktlich vor deren Beginn auch, die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad zu unterst√ľtzen. Das hat auch die Landesarbeitsgemeinschaft Mobilit√§t & Verkehr empfohlen, zu der ich geh√∂re.

Noch zwei Tage vor der LDK sa√ü ich in Rheydt im Umwelt- und Feuerwehrausschuss. Dieser begann gleich mit dem Punkt „Vortrag der Landwirtschaftskammer zum Thema ‚Glyphosat‘“, der aus einem Gr√ľnen Antrag von der vorherigen Sitzung zur√ľckging. Ein Vertreter der Landwirtschaftskammer aus K√∂ln war gekommen, um zum Thema zu referieren. Er schilderte die Beschr√§nkungen der Landwirte beim Pestizideinsatz, fand das Wort „Pestizid“ ganz furchtbar und will es durch „Pflanzenschutzmittel“ ersetzt wissen (√§h, ja, vergiss es) und erz√§hlte immerhin auch von ausgiebiger Erprobung, chemische durch mechanische Methoden der Unkrautbek√§mpfung zu ersetzen.
Es gab auch einen Bericht zum Thema Elektromobilit√§t, der vor allem ganz viel Verzweiflung enthielt. Die in der Praxis eingesetzte Technologie ist hochgradig unpraktisch und stellt die St√§dte vor erhebliche Probleme, wenn sie in gr√∂√üerem Umfang genutzt werden sollte. Kurzgesagt bringt Steckdosenaufladung ordentlichen Kabelsalat mit sich. Gleichzeitig fragte ich nach konkreten Technologien, die andernorts in der Erprobung sind oder sogar in den 70ern und 80ern in unserer eigenen Stadt erprobt wurden. Doch da habe ich wohl zu viel erwartet. In M√∂nchengladbach macht man nichts Neues, in MG verwaltet man die Missst√§nde und moppert dr√ľber.
Zu wenig Fantasie war auch das Problem bei unserem Antrag auf die Einrichtung von Wildniswald-Fl√§chen. Das sind Waldfl√§chen, auf denen keine menschlichen Eingriffe erfolgen, wenn diese nicht der Verkehrssicherung am Rand der Gebiete dienen. So sollen in ausgewiesenen Gebieten nat√ľrliche Prozesse stattfinden. Weg von Forstwirtschaft und gewollten menschlichen Vorstellungen, hin zu einem dynamischen System, in dem die Natur ihren eigenen Gesetzen folgt.
Doch vor der Dynamik eines nat√ľrlichen Systems hatte so mancher Angst. Denn dann kann man nicht mehr anpflanzen, wie im Garten, sondern es wachsen nur noch Pflanzen und Tiere, die an diesem Ort tats√§chlich von Natur aus leben k√∂nnen. Welch ein Schreckensszenario! Kam also nicht durch, die Idee. Dabei w√§re der Rheindahlener Forst auf dem Gel√§nde des ehemaligen NATO-Hauptquartiers eine gro√üartige Chance f√ľr so ein Projekt gewesen.

Am Dienstag darauf folgte der Bau- und Planungsausschuss.
Wie dem Wildniswald erging es dort auch unserem Antrag auf ein Klimafolgenkonzept. Ein solches dient dazu, die Stadt auf absehbare Klimaver√§nderungen vorzubereiten. es ist damit ein erg√§nzender Baustein zum Klimaschutz, der diese m√∂glichst gering zu halten sucht. Doch die GroKo wollte weder verstehen, dass ein gesamtst√§dtisches Konzept etwas anderes ist als, dass wir bei diesem und jenem Baugebiet ein paar B√§ume hinstellen, noch, dass Klimafolgenschutz im Klimaschutzkonzept der Stadt √ľberhaupt nicht vorkommt und da auch gar nicht reingeh√∂rt. Und ja, ich sage bewusst „wollte nicht verstehen“, denn f√ľr doof halte ich die GroKoler/-innen nicht.
Aber das muss nichts heissen. Ein anderer von mir formulierter und im November abgelehnter großer Radverkehrsantrag kam in Form einer Verwaltungsvorlage wieder. Da habe ich mich doch gleich nett bedankt.
Beim Thema Radverkehr blieb ich dann noch ein wenig. Im Tagesordnungspunkt f√ľr Anfragen der Ausschussmitglieder fragte ich nach, welche Radschnellwege und vergleichbaren Radwege denn nun konkret in der Entwicklung seien und wie der jeweilige Stand ist. Darauf bekam ich zwar keine direkte Antwort, aber daf√ľr die Zusage eines vollen Berichts der Verwaltung. Was deutlich ergiebiger ist, aber halt auch l√§nger dauert. Ich freue mich sehr darauf, mehr zu h√∂ren als Ger√ľchte und vage Andeutungen.

Wortgeschmeide der Woche

Life, uh, finds a way

Life, uh, finds a way

Lange nichts mehr von mir selber geh√∂rt. Doch diese Durststrecke endet nun: Hier ist sie endlich, die f√ľr 2018 aktualisierte und erweiterte Neuauflage von The Dinosaurs of Jurassic Park and Jurassic World. Das da oben ist das Cover der Papierausgabe.
Ja, es ist mein zweites Buch mit Papierausgabe, die nun bei Amazon erh√§ltlich ist. Und ja, die Schrift auf dem Cover ist leicht nach links verrutscht. Und ja, ich beiss mir daf√ľr jetzt in den Hintern, denn das habe ich in der Vorschau nicht gesehen, bei der ich einen halben Tag lang damit besch√§ftigt war, die Beschriftung des Buchr√ľckens richtig zu positionieren. Der Fehler hat sich wohl eingeschlichen, als ich die Gr√∂√üe des Covers f√ľr die Dicke des R√ľckens angepasst und dabei einen Teil der Beschriftung verschoben habe.
Mit 128 Seiten ist es ein bisschen dicker als die Standard-Ausgabe von How to Sing Butterflies.
Naja. Hier nun die Amazon-Links f√ľr das eBook und die Papierausgabe. In mein Buchregal kommt es eh.

Fotos der Woche

Krabbenspinne verzehrt in einer Bl√ľte eine erbeutete Honigbiene

Bienensterben in der Praxis

Die Dynamik der Natur in einem Bild. Offenbar ist unsere Obstwiese in Dahl ein Paradies f√ľr Krabbenspinnen. Die reiche Bl√ľtenvielfalt lockt viele best√§ubende Insekten an und auf diese wiederum ist die Ver√§nderliche Krabbenspinne spezialisiert, die man hier gut beim Beuteschlagen beobachten kann.
Hier hat sich ein besonders großes Exemplar eine Honigbiene geschnappt.
Von einem Biber gefällter Baum

Justin war hier

Bei der Diskussion um den Wildniswald war der M√ľhlenbach mit seinem Biber ein recht ausgiebiger Punkt in der Diskussion. Dessen Spuren hatte ich zuf√§llig am vorhergehenden Wochenende von der Stra√üe aus entdeckt und fotografiert. Wer schon immer mal sehen wollte, wie ein vom Biber umgenagter Buam im wahren Leben aussieht, kann dies hiermit tun.

Videos der Woche

Es stellt sich als √ľberraschend kompliziert heraus, Fiction Science ans Laufen zu bringen. Hauptproblem ist derzeit, dass Youtube mir nur 15 Minuten pro Video zugesteht. Um das zu √§ndern, m√ľsste ich das Konto per Telefon verifzieren, was aber nur f√ľr zwei Kan√§le innerhalb von 12 Monaten geht. Die habe ich bereits aufgebraucht.
Da „Welcome to Jurassic Park“ etwa 20 Minuten hat, ist das ein Problem. Die Filmausschnitte dagegen waren zu meiner √úberraschung kein Problem.
Das Intro des Kanals ist zum Gl√ľck deutlich k√ľrzer und ging reibungslos online. Der Rest muss dann etwas sp√§ter folgen.

Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com √ľbermittelt

Auf der Lego-Seite des Lebens haben wir einen sch√∂nen gro√üen AT-ST mit einigen interessanten Teilen, ein Sortiment Strandsportutensilien samt Hamster (warum auch nicht?) und einen weissen Ritter mit einer leicht √ľbertriebenen Lanze.

Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com √ľbermittelt
Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com √ľbermittelt

Sieben am Sonntag 03.06.2018

Der w√∂chentliche R√ľckblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des allt√§glichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkw√ľrdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundst√ľcke und Dings. Hin und wieder mit l√§ngerer Pause, aber alles in allem: Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger.

Musik der Woche

Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com √ľbermittelt

Ahnung, wie ich auf diesen Song gesto√üen bin, aber was 80er-Popr√∂hre Pat Benatar n√§her an der Gegenwart bringt, ist nicht schlecht. Hier ist ein Song √ľber Kindesmissbrauch. Ich habe dem nicht viel hinzuzuf√ľgen.
Ausser, dass der Song zu seinem Thema vielleicht etwas zu gut rockt.

Nachrichten der Woche

Auf Twitter hatte das Inkrafttreten der DSGVO ein paar bizarre Folgen. Okay, √ľberall hatte es bizarre Folgen. Beispielsweise sind die sinnlosen „Stimmen Sie unseren Cookies zu?“ jetzt auf vielen Seiten deutlich zu gro√ü geworden, um sie wie bisher zu ignorieren. Auf Twitter speziell hat man aber die Richtlinie zum Mindestalter umgesetzt, indem man Konten gesperrt hat, die noch nicht vollj√§hrig waren. Das betraf allerdings auch Vereine und √§hnliche, wenn sie nach 2000 gestartet sind. Netzpolitik zum Beispiel.
Aple hat das Patent auf Rechtecke gewonnen.
Gute Nachrichten f√ľr Delfinarien und ihre Fans: Forscher in Frankreich haben untersucht, wie gl√ľcklich Delfine mit ihren Lebensbedingungen sind und es stellt sich heraus, dass Delfine in Delfinarien durchaus gl√ľcklich sind — allerdings nur jene, die dort geboren wurden und daher ein anderes Leben nicht kennen. Das ist ein Effekt, den man auch von Menschen kennt, dass ihre Herkunft ihre Lieblingsorte bestimmen.
Ein neuer Dokumentarfilm besch√§ftigt sich derzeit mit einer speziellen Gruppe: Leute, die f√ľr soziale Netzwerke die Zensur durchf√ľhren. Sie sperren Pornografie, strafbare Inhalte, Blut und Gewalt und so weiter. Das ist interessant, weil ich das durchaus auch schon mal gemacht habe. Traumatisierend fand ich das jetzt nicht, aber diese Mikroarbeiten sind f√ľr europ√§ische Verh√§ltnisse extrem schlecht bezahlt und monoton. Dass dies nach S√ľdostasien wandert, wundert mich nicht. Ich habe √ľbrigens 2016 eine ganz gut dazu passende satirische Kurzgeschichte geschrieben.
In Kalifornien hat Siemens eine Teststrecke f√ľr Lkw mit Oberleitung er√∂ffnet. Ich halte elektrifizierte Autobahnen f√ľr eine absolute Zukunftstechnologie, insbesondere, da ich den Schienenverkehr (leider) f√ľr tot halte.

Geniestreich der Woche

Strawberry-Pizza-with-BaconAus der Durchsicht einiger Buttons wurde vorletzte Woche eine kurze Diskussion, ob Erdbeeren eigentlich ein guter Pizzabelag sind. ich persönlich kann mir Erdbeeren auf einer Pizza Margharita durchaus gut vorstellen. Ich meine, Erdbeeren und Käse passen schonmal ganz gut und irgendwie Рja, ja, ich glaube, das kann klappen.
Hinzu kommt, dass ich offenbar nicht als erster die Idee hatte. Das Bild oben stammt zum Beispiel von hier.
Ich selbst vergesse unterdessen jeden Tag aufs Neue, mir eine Pizza nur mit Käse zu holen, um sie mit Erdbeeren zu belegen und dies als Prototypen zu probieren.

Politik der Woche

Ihc mach’s kurz: Mit der Pfingstwoche war es zum einen recht ruhig, zum anderen habe ich √ľber die drei Wochen etwas den √úberblick verloren. Wr haben ein paar St√§nde gemacht, bei denen viel zum Thema Pflanzen und Insekten gemacht wurde, unter anderem mit dem immer wieder beliebten Samenkugel-Matschen.

Wortgeschmeide der Woche

Diese Woche kam endlich ein Päckchen aus der Ukraine an. Literatur zum Thema Velomobile ist rar gesät. Überhaupt ist theoretische Literatur zu Fahrradthemen recht selten, wenn man mal schon Wartungshilfen absieht.
–Ē–į–≤–į–Ļ –ė–∑–ĺ–Ī—Ä–Ķ—ā—Ď–ľ –í–Ķ–Ľ–ĺ–ľ–ĺ–≤–ł–Ľ—Ć deckt neben der Erfindungsgeschichte des Fahrrads einschlie√ülich erster mehrspuriger Modelle um die Jahrhundertwende (ein Krankentransporttandem von 1899!) alles ab, was bis zum Erscheinungsjahr 1991 so mit Pedalen angetrieben wurde, ohne ein normales Fahrrad zu sein. Das Velomobil wird ja schon im Titel versprochen, aber auch Kettcar und Velocars bekommen ihren Raum und ein Kapitel zum Ende widmet sich sogar anderen Pedalfahrzeugen wie Booten und Flugzeugen.
Dazu kommen Tipps zum Bau (praktisch komplett ohne Schweissen) samt Zeichnungen und Fotos. Empfehlenswert, wenn auch in russisch und schwer zu finden.

Fotos der Woche

Das ist jetzt etwas bl√∂d, wir haben eine Woche (fast) ohne Fotos. Fast, wiel es zwar durchaus welche gibt, die aber ohne Kontext nicht gut funktionieren oder aber sehr √ľberbelichtet sind. Im Grunde alles Bilder von der Dahler Oase. Ich muss definitiv wieder gezielt auf Fotojagd gehen. Oder wenigstens meine Kamera wieder regelm√§√üig mitnehmen.

Videos der Woche

Ein sehr obskures und leider etwas wackelig geratenes Fahrzeug bei Lego Star Wars, ein Mosasaurier aus den 80ern, ein wirklich h√§sslicher Droide, robotischer Neuzuwachs f√ľr meine Archaniden-Armee, ein Ninja mit roten Plastikschwertern und vier Ritter auf Dinosauriern. Das ist doch mal eine h√ľbsche Mischung!
Der Kanal Extra Extra hat mir die letzten Wochen mit den Zuschauerzahlen etwas Sorgen gemacht, aber die Ninjago-Figur diese Woche hat das wieder ordentlich rausgeholt. Ich weiss immer noch nicht, warum der Erfolg der Videos so extrem schwankt, aber so langsam geht es nach oben.

Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com √ľbermittelt
Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com √ľbermittelt
Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com √ľbermittelt

Fiction Science indes startet diese Woche rechtzeitig zum Europastart von Jurassic World: Fallen Kingdom. Hoffentlich gehen sie auch schnell online und landen nicht in irgendeiner Pr√ľfh√∂lle von Youtube. Das kann bei Videos zu Filmen schnell passieren.