Meine letzten vier Veröffentlichungen Mad Scientist Journal Autumn 2018 Fiction Science The Dinosaurs of Jurassic Park and Jurassic World Steaks, Walls And Dossiers Zur Übersicht aller Veröffentlichungen Fiction Science

Sieben am Sonntag 10.03.2019

Der wöchentliche Rückblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. In Farbe. Und bunt!

Streifen der Woche

  1. Veilchendienstagswagen (Politik: Dienstag)
  2. Segway (Politik: Samstag – Bild: Wikipedia-Nutzer Kulmulakko, CC-BY-SA)
  3. Schottergarten(Politik: Mittwoch – Bild: Wikipedia-Nutzer BBirke, CC-BY-SA)
  4. Naturdenkmal Allee in der Richard-Wagner-Straße (Politik: Mittwoch)
  5. Schlagloch (Politik: Donnerstag)
  6. Kiwi, frisch gepflanzt (Ansichten)
  7. Biene, diesmal Lego (Ansichten)

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Sieben am Sonntag 03.03.2019

Der wöchentliche Rückblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. Jetzt in leicht erneuerter Form mit einem Bild in sieben Streifen am Anfang:

Streifen der Woche

Neu in den Sieben am Sonntag sind die „Streifen der Woche“. Das Konzept habe ich mir bei Held & Lykke abgeschaut, bei denen die Streifen und der Text dazu den ganzen Beitrag ausmachen. Bei mir sind es nun sieben Streifen statt sechs, denn immerhin habe ich hier sonntags ein Thema und bei dem bleibe ich! Ich habe mich nach etwas hin und her entschlossen, sie in die Sieben am Sonntag zu integrieren,die ich nicht ersetzen, sondern erweitern möchte.
Im Gegenzug fallen die Bilder und Videos der Woche zu „Ansichten der Woche“ zusammen. Da insbesondere beide Teile dazu neigen, leere Wochen zu fahren, erschien mir das sinnvoll. Nun aber zu den Streifen im einzelnen:

  1. Rathaus Venlo, mehr dazu in „Politik der Woche“
  2. Überwinterndes Tagpfauenauge in meinem Fahrradanhänger
  3. Logo NextMG, auch hier siehe „Politik“
  4. Vogelspinne letzten Sonntag im Haus Erholung
  5. Ausschnitt der neuen Bloggestaltung,nun ganz ohne Seitenleiste
  6. Schneeglöckchen eröffnen die Gartensaison
  7. Bienen am Stockeingang, ebenfalls in unserem Garten aufgenommen

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Kuckt mehr Bilder!

Bilder anzuschauen genießt einen schlechten Ruf im Bildungsbürgertum. Das gilt insbesondere für Statistiken, denen der Ruf anhaftet, ohnehin alle gefälscht zu sein. Doch oft ist die Statistik das Beste am ganzen Artikel. Das ist mir zuletzt bei mehreren Artikeln massiv aufgefallen. Daher nun ein kleiner Ausflug in die Wahrheit von Grafiken, die der Text so nicht zeigt.

Quelle: tylervigen.com

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Umbaumaßnahmen 2019

Ihr habt es wahrscheinlich schon gemerkt, im Januar kam hier im Blog so gut wie nichts an neuen Inhalten. Das lag einfach an meiner Zeit, der Januar war für mich extrem voll mit Vorbereitungen für das restliche Jahr. So kann ich auf jeden Fall versprechen: 2019 geht was!
Aber das bringt auch mit sich, dass ich einen recht großen Stapel an Inhalten aufgeschichtet habe, die ich nach so vielen ausgefallenen Sonntagen unmöglich in einem Sieben am Sonntag abarbeiten kann.

ich habe mich entschieden, dies als Chance zu nutzen. Wenn hier sowieso wenig los war, beende ich diese Phase mit einem fürs Aufholen gedachten Februar. Und dazu gehören auch Umbauarbeiten an der Seite. Immerhin ist sie das letzte Mal vor fast vier Jahren überholt worden, mit kleineren Anpassungen und Testläufen für neue Ideen in der Zwischenzeit.

Vergleich der Gestaltung des Blogs von Mitte 2015 bis Ende 2016

Design-Entwicklung 2014-2016

Seit dem letzten neuen Design hat sich viel getan: Es gibt inzwischen mehrere Youtube-Kanäle und allgemein bin ich auf dem Weg, die Vielfalt meiner Angebote deutlich zu erhöhen. Das bedeutet auch, dass 2019/2020 neue Medien zu meiner Mischung hinzukommen werden.
Gleichzeitig ist die Darstellung dieser Seite für Mobiltelefone nie wirklich hübsch geworden. Oder auch nur annehmbar. Doch die Telefone haben sich inzwischen weiterentwickelt und es ist heute deutlich einfacher, eine Seite auch auf dem Handy gut aussehen zu lassen. Weiterlesen »


Das wird 2019

Jedes Jahr gibt es bei mir nicht nur einen Rückblick, sondern auch einen Ausblick auf das kommende Jahr, der nie eintritt. Und eingeleitet wird er mit einem prophetisch anmutenden Song. Also dann, lasset uns beginnen.

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Was mit Medien

Ich hatte es ja schon angedeutet: 2019 will ich massiv auf Onlinevideo beziehungsweise Youtube gehen. 2018 hatte ich einen Kanal fortgeführt und einen zweiten gestartet. 2019 geht das deutlich weiter. Neben der Fortführung von Extra Extra und Fiction Science werde ich den Thomas-Diehl-Youtube-Kanal wieder aus dem Grab heben und dabei teilen. Aus dem einen sprachlich gemischten Kanal werden zwei Kanäle, jeweils einer in Deutsch und Englisch. Zum einen ist das für Interessierte deutlich einfacher zu navigieren, es ist aber zugleich auch für mich einfacher zu verwalten — der Druck, beide Kanäle gleichzeitig mit jeweils einer Version der selben Geschichte zu bedienen, war Ende 2017 ein echtes Problem.
Allerdings sind die beiden bestehenden Kanäle schon aufgrund ihres höheren Potenzials an Interesse eine klare Priorität. Fiction Science hat ein gutes Jahr in Sicht, kann ich den Kanal doch mit einer langen Reihe wichtiger Film- und Serienhighlights verknüpfen. Extra Extra wird seinen Fokus 2019 etwas erweitern, stärker mit anderen Themen als den Heftbeilagen arbeiten. Das heute erschienene erste Video zu einem kleinen Lego-Set ist da schon der erste Schritt.

Teilweise spielt das auch in den Buchbereich hinein. Denn für den Geschichtenkanal müssen natürlich die entsprechenden Geschichten vorhanden sein. Die wiederum fließen dann gegen 2020 in eine neue Papiersammlung, nachdem Stückwerk bereits als erste Veröffentlichung für 2019 feststeht.
Ich habe in den letzten Wochen Unter Wittgensteins Löwen erweitert und aktualisiert. Es ist nun auch dick genug, um neben dem eBook auch als Papierbuch erscheinen zu können. Das gilt auch für die vier Bände von Meilensteine der Evolution.
Paul das Einhorn habe ich inzwischen im Youtube-Kanal auf unsichtbar gestellt, bis ich die Geschichte fertiggestellt habe. Das 2018er Experiment mit einem täglichen Beitrag bei Extra Extra lief deutlich besser und so bin ich jetzt zuversichtlich, einem solchen Projekt in Zukunft besser gewachsen zu sein. Ich werde die Reihe wieder online stellen, sobald ich die ganze Geschichte fertig habe und sie nicht mittendrin endet. Das bedeutet konkret, dass meine Weihnachtsgeschichte im August fertig sein muss. Das ist doch mal eine klare Vorgabe!
Für den englischsprachigen Bereich habe ich zwei halbfertige Zombie-Geschichten, die im Laufe des letzten Jahres langsam gewachsen sind, aber mir nie fertig genug schienen. Ich hoffe sehr, 2019 Desert Kingund The Boy Who Had to Die abschließen zu können.

Und dann ist da noch ein Projekt im Medienbereich, das seit nunmehr 15 Jahren auf meiner Festplatte wächst. Ob daraus 2019 etwas wird, bleibt abzuwarten, aber wenn, wäre das mal ein richtiger Höhepunkt unter meinen Veröffentlichungen.Die dazugehörige technische Seite lerne ich jedenfalls zur Zeit.

Insgesamt habe ich mir für 2019 vorgenommen, deutlich mehr fertigzustellen und darauf einen Fokus zu legen. Mein neues Ziel ist es, jeden Tag in zwei Projekten deutlichen Fortschritt verzeichnen zu können, wovon mindestens eines eine Veröffentlichung an dem Tag ist (meist ein Youtube-Video). Samstage sind zwecks Erholung freigestellt. Das halte ich aktuell seit Mitte Dezember durch.
Ich bin überzeugt, dass ich 2018 ganz einfach zu oft abgelenkt war, weil ich kein so klares kurzfristiges Ziel für jeden Tag hatte. 2017 hatte ich meine täglichen 1.000 Wörter Text, dieses Jahr habe ich die Fortschrittsvorgabe. 2018 hat mir eine solche Vorgabe schmerzhaft gefehlt und als Ergebnis bin ich mit meiner Arbeit des letzten Jahres unzufrieden.

Politik

Und hier kommt Youtube-Kanal Nummer Fünf, wobei ich bei diesem nicht allein fuhrwerke. In den nächsten Tagen geht ein Youtube-Kanal der Grünen Mönchengladbach online. Das ist eine Gruppenarbeit, daher landet das nicht ganz so hart nur bei mir. Aber es ist ein spannendes Projekt, welches ich schon lange voran treiben wollte und welches nun endlich kommt.

Inhaltlich habe ich 2019 ein paar Ideen, die ich einbringen will. Wie ich das Spiel kenne, werden diese dann, wenn sie gut sind, ein Jahr später von der Stadtverwaltung oder der Mehrheitskoalition umgesetzt. Das ist ja nichts neues. Soweit ich das sehen kann, wird mein Fokus noch deutlicher auf Umwelt und Verkehr zugespitzt sein. Meine ersten zwei Anträge, die in der Mache sind, betreffen den Busverkehr und die Baumpflege.

Dahler Oase

Die Oase sieht inzwischen gut aus und ich bin zuversichtlich, dass wir sie Mitte 2019 in voller Blüte der Öffentlichkeit präsentieren können. Es gibt dort immer viel zu tun, aber der bisherige Fortschritt macht viel Mut, dass wir den Garten stärker öffentlich machen können ohne dass die Leute sich ob des ungepflegten Zustandes abwenden. Menschen sind halt so. Aber wir haben einen guten Zwischenweg zwischen menschlichem Ordnungssinn und natürlichem Chaos gefunden, mit dem die Dahler Oase ihren Namen verdient — natürlich gibt es inzwischen auch eine Wasserstelle in der Oase.

Nun, schauen wir, was davon zum Jahresende tatsächlich umgesetzt ist. Immerhin ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass mir auch 2019 wieder zwischendrin völlig andere Ideen kommen, die mich dann in Beschlag nehmen. es ist der 2. Januar und schon in diesem Jahr hatte ich wieder zwei nette Ideen, von denen ich noch keine Ahnung habe, wo sie hinführen werden. Ich nennen schonmal die Arbeitstitel: Puppet State und Chill.
Werden die beiden Ideen mehr als nur Titel? Werden sie eigene Projekte oder am Ende als Nebenhandlungen mit anderen Ideen verschmelzen? Wir werden sehen.
Ein erfolgreiches und spannendes Jahr euch allen! Möge 2019 werden, was ihr im Positiven von ihm erwartet.


Das war 2018

Okay, da sich die Fertigstellung meines Videos zum Jahresabschluss (siehe weiter unten) wegen meines leicht altersschwachen Rechners um einen Tag verzögert hat (es war um 1 Uhr morgens online und da wollte ich den Beitrag dann nicht mehr fertigschreiben, ohne vorher zu Bett zu gehen), gibt es den Jahresrückblick diesmal halt erst im Folgejahr und den Ausblick dann morgen.
Aber bevor das passiert in guter Tradition dieses Blogs einen Mix aus den Hitsongs des vergangenen Jahres.

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Das Blog hat sich 2018 nicht groß verändert. Ich habe die Seitenleiste etwas aufgeräumt und angepasst (was ich ständig tue) und im März habe ich die Sieben am Sonntag zu einem festeren Format gewandelt. Nun gibt es mehr Inhalt in sieben feststehenden Kategorien. Hin und wieder tausche ich eine Kategorie aus, je nachdem, wie sich die Lage entwickelt.
Und das ist es schon für dieses Blog selber. Weiter zu den interessanteren Themen.

Medial

Mad Scientist Journal Autumn 2018 Fiction Science The Dinosaurs of Jurassic Park and Jurassic World Steaks, Walls And Dossiers
2018 ist nicht ganz so viel erschienen, wie ich mir erhofft hatte. Immerhin vier Veröffentlichungen sind es am Ende geworden: Eine aktualisierte und erweiterte Ausgabe von The Dinosaurs of Jurasic Park and Jurassic World, die nunmehr auch als Papierausgabe vorliegt, zwei Kurzgeschichten und die Übersetzung eines kleinen Kochbuchs für Dampfgarer.
Aber das bedeutet beileibe nicht, dass 2018 nichts passiert wäre. Vielmehr konzentrierte sich meine Produktion sehr stark auf Videos. Im März startete ich den Kanal Extra Extra wieder. Dieser Kanal mit Besprechungen von Zeitschriftenbeilagen musste wegen einer defekten Kamera pausieren, nur um dann weiterzuschlafen, weil Youtube die Bedingungen änderte, unter denen Kanäle Geld verdienen konnten. Im März beschloss ich dann, dennoch mit dem Kanal weiterzumachen und ihn den neuen Anforderungen entsprechend aufzubauen. Extra Extra ist seitdem konstant, wenn auch sehr langsam, gewachsen. Zuletzt habe ich begonnen, ihn mehr mit anderen Themen zu füllen. Mein ursprünglicher Gedanke bei dem Kanal war ein Kanal zur Besprechung von Experimentiersets und ich werde ihn in Zukunft wohl stärker auf diese und Lego-Sets (sprich „Lernspielzeug“) ausrichten. Dieser Kanal funktioniert recht gut und die Videos bringen sehr wenig Aufwand mit sich. Teilweise kann ich sie nach der Aufnahme unbearbeitet auf Youtube hochladen, nur die 20 Sekunden Abschlussbild für die Videolink muss ich noch einfügen.
Über das Jahr habe ich bei diesen Videos sowohl meine Fertigkeiten als auch meine technische Ausstattung verbessert und die aktuellen Videos sind weit oberhalb der Qualität der Videos aus dem März.
Im Sommer kam der Kanal Fiction Science hinzu. Dieser englischsprachige Kanal ist aus den Überlegungen zu einer Fortsetzung vom Jurassic-Park-Buch entstanden. Jedes Video nimmt sich eines Themas aus einem Film oder Spiel an (in Zukunft auch Fernsehserien, Bücher und so weiter) und nimmt es als Ausgangspunkt für ein Thema aus der Wissenschaft. Die bislang erfolgreichsten Videos sind zu Venom (biochemische Barrieren), Stygimoloch in Jurassic World: Fallen Kingdom (Artenkonzepte in der Paläontologie) und zu The Predator (Reflexion von Umweltbedingungen in der Evolution). Der Kanal ist noch sehr klein, aber ich arbeite daran, ihn 2019 deutlich größer zu machen. Mein Ziel für 2019 sind bescheidene 100 Abonnements.
Ich habe all dies auch in ein Video zum Jahresabschluss gegossen, in dem ich für jede Veröffentlichung ein Objekt in einen Karton gepackt und diesen dann vor der Kamera unboxt habe. Ich nenne es „Unbox Your Year“ und es ist etwas unter 30 Minuten lang. Am Ende gibt es ein kurzes Best-Of meiner Videoproduktion 2018.

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Politisch

Dieser Abschnitt wird lang. Ich war selbst überrascht, wie viel dann doch 2018 geschehen ist. Also habe ich ihn mit einigen bunten Bildern aufgelockert.
Das ist einer der positiven Effekte dieser Beiträge für mich selbst: Ich denke, dass ich im letzten Jahr zu sehr wenig gekommen bin und dann sehe ich im Schreiben meine Jahresbilanz. An dem Punkt merke ich dann, dass ich statt eines Blogbeitrages auch ein komplettes Buch über diese schreiben könnte und muss mich anstrengen, das nicht zu tun.

Verkehr war 2018 ein ganz großes Thema in meiner Politik. Das begann mit dem Start eines Arbeitskreises Verkehr bei den Grünen, die sich im Laufe des Jahres mit der S28, Radschnellwegen und dem Gesamtzustand des Bahnverkehrs in Mönchengladbach beschäftigten. Natürlich stehen für 2019 weitere Themen an, etwa die Straßenbahndiskussion.

Das schlug sich auch in der Gremienpolitik nieder: Wir hatten eine Debatte zur Hindenburgstraße, die mir sehr vertraut war. Doch wo ich den Vorschlag einer einspurigen Busführung auf dieser Straße als gescheitert zugestehen musste, wählte die lokale GroKo den Weg der Verbohrtheit und weigerte sich kurzerhand, die verheerende Bilanz der Abschlussstudie zur Kenntnis zu nehmen. Statt dessen pickte sie einzelne positiv klingende Sätze aus dieser heraus und begründete somit die Richtigkeit des Vorschlags.
Ein positivere Wiederbegegnung brachte das Thema „Knotennetzpunkte“. Hier begegnete mir mein Vorschlag zum Ausbau des Netzes nahezu wortgetreu wieder, nur diesmal als Vorschlag der Verwaltung. Vor allem die Lückenschlüsse im Netz waren exakt jene, die ich zuvor angesprochen hatte. Diesen hatte die GroKo 2017 abgelehnt, nun ging er einstimmig durch.
Dicke Bretter sind noch bei meinem diesjährigen Vorschlag zu bohren, dem Radschnellweg MG-Roermond. Dieser wuchs im September in einen von mir angebotenen Zubringer zur Sternfahrt Mönchengladbach aus Roermond und führte im Oktober zu einem Treffen der Parteien beim ADFC, um die Möglichkeiten des Teilstücks Mönchengladbach-Wegberg zu besprechen. Das Treffen verlief dann auch gut und alle waren sich einig, dass dies recht leicht umzusetzen sei —allein, tatsächlich umsetzen wollte es dann in der Haushaltsdebatte im November/Dezember niemand mehr.

Roermonder Münster, auch wenn man das ohne Touristen schlecht erkennt

Roermonder Münster, auch wenn man das ohne Touristen schlecht erkennt

Wichtig wurde auch das Thema „Bäume“ in verschiedenen Facetten. So gipfelte der seit Jahren zunehmende Trend in Mönchengladbach, Grün wegzunehmen, in wachsende Proteste der Bürger und wir Grüne in der Stadt entschieden uns, das Thema gezielt anzugehen. Es gab Demos und eine Unterschriftensammlung zu angedachten Baumfällungen am Edmund-Erlemann-Platz, entlang der Hindenburgstraße und am Martin-Luther-Platz. Grade beim Edmund-Erlemann-Platz mutet mir das heute noch wie ein Tanz auf dem Grab an. Wer Eddie Erlemannkannte wirdsich denken können, dass er entsetzt gewesen wäre.
Immerhin hat die Stadtverwaltung schnell eingelenkt. Am Erlemann-Platz sollen nun deutlich weniger Bäume fallen und an der Hindenburgstraße ficht die Stadt rhetorische Rückzugsgefechte („Das war doch nur ein Vorchlag!“). Nur am Martin-Luther-Platz,wo die Kirche zuständig ist, tut sich immer noch absolut gar nichts. Dort geht es, ganz unchristlich eigentlich, um den Willen zur architektonischen Pornografie. Man soll die Kirche unverhüllt sehen können, als gehörten die Bäume gar nicht zu deren ureigenen Charakter und an ihrer zentralen Stelle zum Bild von Odenkirchen.

Bild: Jürgen Mülders

Bild: Jürgen Mülders


Sprechen wir 2018 politisch von Bäumen, sprechen wir natürlich auch vom Hambacher Wald. Der hat uns dieses Jahr einige Male beschäftigt, ich möchte nur einmal den Höhepunkt dessen herausheben: Eine absolut gigantische Demo zum Erhalt des Waldes und für den Ausstieg aus der Kohleverbrennung. Wie schon 2017 nach Tihange haben wir auch 2018 zum Hambacher Wald gemeinsam mit den Linken und Umweltverbänden zwei Busse zur Demo organisiert, die in kurzer Zeit komplett gefüllt waren.
Fast komplett! Der Vorstand der Grünen Niederrhein-Wupper (v.l.n.r.): Thomas R. Diehl, Birgitt Höhn, Ule Schauws, Stefan Engstfeld, Claudia Schmidt (Nilab Fayaz ist im Geiste dabei) - Foto: Paula Elsholz

Fast komplett! Der Vorstand der Grünen Niederrhein-Wupper (v.l.n.r.): Thomas R. Diehl, Birgitt Höhn, Ule Schauws, Stefan Engstfeld, Claudia Schmidt (Nilab Fayaz ist im Geiste dabei) – Foto: Paula Elsholz

Und das passiert, wenn man wegen derSohne beim selfie den Bildschirm nicht sehen kann. Hallo, Thomas Schlangen, mein Hut und Peter Beckers! - Bild: Das geb ich jetzt nicht zu

Und das passiert, wenn man wegen derSohne beim selfie den Bildschirm nicht sehen kann. Hallo, Thomas Schlangen, mein Hut und Peter Beckers! – Bild: Das geb ich jetzt nicht zu

Mein Hut ist allgemein gern auf Fotos. Und manchmal wird genau dann das Foto gemacht, wenn zwischen uns was runterfällt (hinten rechts im Bild) - BIld: Äh, Grüne? Sorry, Fotograf, ich weiss nicht mehr, wer's war

Mein Hut ist allgemein gern auf Fotos. Und manchmal wird genau dann das Foto gemacht, wenn zwischen uns was runterfällt (hinten rechts im Bild) – Bild: Äh, Grüne? Sorry, Fotograf, ich weiss nicht mehr, wer es war

Nennenswert an dieser Stelle auch der Zukunftskongress Rheinisches Revier in Düren, wo es um Wege ging, wie man den Ausstieg aus der Braunkohle vor allem wirtschaftlich lokal bewältigen kann. Anders, als RWE im Dienste seiner Aktienkurse glauben machen möchte, gibt es dafür Konzepte und auch existierende Ansatzpunkte. Das Rheinland kann von der Kohle wegkommen und dabei noch stärker werden, als es je war.

Eine andere Erhaltsdiskussion traf gegen Ende des Jahres ein: Das Haus Erholung sollte plötzlich an einen privaten Anbieter verkauft werden, um auf dem Nachbargrundstück ein mögliches Hotel profitabel zu machen. Doch damit verschwindet ein wichtiger Raum für Vereine und Initiativen, aber auch für Veranstaltungen der Stadt. Mönchengladbach mangelt es an solchen Räumen, da ist es unklug, die wenigen vorhandenen Räume an private Anbieter zu verschachern.
Und so bildete sich eine Bürgerinitiative gegen den Verkauf, die aktuell auch noch bis Anfang Februar läuft. Die habe ich nicht mitbegründet, aber ich unterstütze sie immer gerne und aus Überzeugung.

Ich hätte ein zweites machen sollen, auf dem die Lampe an ist. Und dann ein GIF daraus basteln. Das wäre lustig gewesen. Hachja - Bild: Karl Sasserath

Ich hätte ein zweites machen sollen, auf dem die Lampe an ist. Und dann ein GIF daraus basteln. Das wäre lustig gewesen. Hachja – Bild: Karl Sasserath

Ich möchte abschließen mit dem wohl meistgeteilten Foto, welches ich 2018 gemacht und veröffentlicht habe. Diese Aufnahme des Abteibergs vor dem Münster in Mönchengladbach wurde schlagartig wie wild geteilt und ging durch halb Facebook. Ich habe nicht die geringste verbliebene Übersicht, wo es überall hingegangen ist.
Es steht exemplarisch für den Umgang der Stadt mit ihrem Grün.

Agrarisch

Mit der Dahler Oase habe ich inzwischen sonntags nachmittags einen Fixpunkt, der nur selten wegfällt. Wir haben mit einem Kernteam von drei Leuten und einer langen Liste von gelegentlich helfenden Freunden aus dem verwilderten ehemaligen Garten ein fruchtbares Stück Land gemacht, auf dem über das Jahr viel Frucht erscheint. Auch, wenn der extrem trockene Sommer eine echte Herausforderung war, erkennt man inzwischen auf dem Grundstück am Hephata einen entstehenden kleinen Park.
Menschen nutzen das Gelände für Spaziergänge, es gibt zahlreiche Beerensträucher und einige Beete mit Gemüse. Schön ist es geworden und ich bin richtig stolz darauf, was wir da aufgebaut haben. Nur ein aktuelles Foto habe ich grade nicht, auch weil es Winter ist. Naja, vielleicht ein paar über das restliche Jahr verteilte Bilder:

Fotografisch

Hier noch eine kleine Galerie meiner besten Fotoaufnahmen aus 2018. Da ich diesen Abschnitt als ersten geschrieben habe, mag sich da manches wiederholen. Nur die Fotos von politischen Veranstaltungen habe ich gezielt vermieden, nicht weil sie schlecht wären, sondern weil ich vorher schon wusste, dass sie sich doppeln würden.

Und damit ein Frohes Neues, morgen geht es mit dem Ausblick auf 2019 weiter!