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Archäopteryx hatte was von einer Elster

Bild: University of Manchester


Die Suche nach Pigmenten in Dinosauriern geht jetzt schon ein paar Jahre. Der neueste Kandidat in der Reihe ist der bairische Urvogel Archäopteryx, dessen Gefieder Ähnlichkeit mit dem einer Elster gehabt zu haben scheint. Die Schwungfedern waren weiss mit schwarzen Spitzen.
Das ist eine wichtige Entdeckung: Schwarze Federn sind stabiler als weisse. Wenn die Spitzen der Schwungfedern schwarz waren, stärkt das die Annahme, dass Archäopteryx seine Flügel wirklich zum fliegen gebrauchte. Das ist bisher gar nicht mal so sicher, denn auch viele Dinosaurier, die definitiv nicht fliegen konnten, hatten Flügel und verwendeten sie wahrscheinlich als Schmuck in der Suche nach Sexualpartnern, ähnlich wie heute die Pfaue mit ihren Schleppen.
Bisher war nur die (zu Lebzeiten schwarze) Farbe einer einzelnen Feder bekannt, die keine Schwungfeder war.

Neuer Dinosaurier-Park in Deutschland
Uhhhh, ein neuer Dinosaurier-Park in Deutschland: Im Prähistorium in Schiffweiler bei Saarbrücken gibt es seit Anfang Mai animatronische Dinosaurier, bis hin zum 20 Meter langen Titanosaurus. Sollte es mich also je ins Saarland verschlagen, wisst ihr, wo ihr mich findet. Und nie wieder rausbekommt.

Ein Bild (nicht wirklich) aus Feuchten Fußes
Hmm, ich bin ziemlich sicher, ich konnte Bilder von deviantart mal per Code von der Seite einbinden. Na gut, dann muss dieser Link hier halt reichen.
Es ist einerseits absoluter Zufall, andererseits aber auch eine naheliegende Szene für dieses Tier: So sieht das (nach aktuellem Stand der Forschung) aus der Nähe aus, wenn die Ichthyostega sich auf einer Sandbank im Fluss sonnen, etwas, was im Kurzgeschichtenteil von Feuchten Fußes aus einiger Entfernung geschildert wird.

Buchtipp
Als Arthur Conan Doyle (ihr wisst schon, Sherlock Holmes und so) seinen abenteuerlustigen Wissenschaftler Professor Challenger in Die verlorene Welt zu den Dinosauriern auf einem vergessenen Hochplateau in Südamerika schickte, traf er auf die Dinosaurier, die man damals kannte – riesige Reptilien, dazwischen diverse andere ausgestorbene Riesentiere. Allein schon aufgrund ihrer Größe bedrohlich, aber im Grunde langsam und dumm.
William Meikle hat es geschafft, recht kompetent an die heutige Zeit angepasste neue Challenger-Abenteuer zu schreiben. Oder wenigstens einen, diesen hier: The Island of Terror bringt Challenger näher an die heutigen Dinosaurier und die heutigen Stars der mesozoischen Manege: Die guten alten Raptoren.
Doyles Original gibt es natürlich auch für Kindle, sogar kostenlos.
Und hier ist für die Cineasten noch die hervorragende Verfilmung von 1925: