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Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen.
Diesmal mit neuer Kategorie für „Ferner liefen“, den trotz des Todes von Terry Pratchet (zu dem ich wenig sagen kann, ich war immer mehr ein Science-Fiction-Mensch und habe bis dato nie etwas von der Scheibenwelt gelesen) und dem heutigen Urteil gegen die Gastroampel war es eine gute Woche.

1. Nach den freitäglichen Fünf von letzter Woche begab ich mich zum Veganerstammtisch im Blue Angel in Rheydt. Ich bin zwar kein Veganer, aber man muss ja auch kein Franzose sein um französisch zu essen, nicht wahr?
Und verdammt, es war voll – Norbert Vitz sagte mir, es wären 180 Leute gewesen, damit war im Blue Angel so ziemlich alles zu. Ich habe zudem von einigen Leuten gehört, die wegen des Andrangs gar nicht erst reingegangen sind, damit wären die 200 sicherlich voll.
Es ist sehr erfreulich, dass ein Thema wie veganes Essen in einer so als konservativ verschrienen Stadt wie Mönchengladbach einen solchen Zuspruch findet. Ein Hoffnungsschimmer für unser tiefschwarzes Kaff?

2. Ein Teil des Teams hinter der etwas überhypeten, aber guten, Science-Fiction-Serie Firefly hat per Crowdfunding das Geld für eine neue Serie zusammengebracht. Inhalt: Das Leben der Stars einer beliebten, zu früh vom netzwerk eingestellten Science-Fiction-Serie Huh.

3. Es ist ja schon ein wenig erschreckend, dass Fukushima erst vier Jahre her ist und schon so unendlich weit weg erscheint. Oder geht das nur mir so? Abe rzum Positivne: Das Mönchengladbacher Anti-Atom-Bündnis Strahlenzug hat sich wieder gemeldet. Wir haben mit einer Kerzeninstallation am Mittwoch eine Stunde dem vierten Jahrestag der Reaktorkatastrophe gedacht.
Wieder eine schöne Aktion, wenn auch mit traurigem Anlass.

Ich sollte vielleicht nicht mehr so viele Fotos im Dämmerlicht versuchen. Vor allem nicht mit dem Telefon.

5. Dieser Blumentopf kombiniert mit der perfekten Pflanze ist die beste Gorgonenstatue, die ich bisher gesehen habe. Von hier

5. In den Niederlanden wurde erstmals seit 150 Jahren wieder ein Wolf gesichtet. Steht nur zu hoffen, dass jetzt nicht wieder die Zeit der schießwütigen Jägerlein kommt, die gerne damit argumentieren wegen des ökologischen Gleichgewicht notwendig zu sein, aber jedes Zeichen eines natürlich geregelten ökologischen Gleichgewichts erschießen wollen und dafür Schauermärchen hervorkramen.

Erwähnung ehrenhalber: Experiment Fensterbankkräuter läuft. Es sprießen nunmehr Keimlinge von Majoran, Rauke, Basilikum, Dill, Petersilie und ein einzelner Oregano, daneben noch vier Tomatenpflänzchen, die inzwischen ans Dach ihres Minitreibhauses stoßen. Die Reaktion der bei mir wegen Esoterik-Schmolenz eher unbeliebten Ökotest und ein Gerichtsurteil zu Impfgegnermythen haben sich ebenfalls eine Erwähnung verdient.