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Meine kleine politische Bilanz der Woche, jeden Sonntag hier im Blog.

Zur Fraktionssitzung am Montag gibt es wie üblich nicht viel zu sagen, am Dienstag folgte der Aufsichtsrat der MGMG, aus dem ich nicht öffentlich berichten darf. Am Mittwoch durfte dann mein grade geschriebener Antrag unangesprochen in die Tonne wandern, die Kostenersparnis durch Einsatz von Fahrrädern im Kurierdienst der Stadt zu ermitteln — dies allerdings durchaus aus positiven Gründen.
Das hier, Mittwoch vormittag an der Kreuzung Bahnstraße/Engelsholt angebracht, kann man dagegen getrost unter „kreative Betätigung unserer Stadtverwaltung“ abhaken und ignorieren. Dürfte allerdings sinnlos Geld gekostet haben.

Ich war etwas gespalten, ob ich das Rund-Radeln am Freitag mit in die Politische KW zählen soll, da es für mich doch mehr Freizeit mit politischer Nebenwirkung/-Aussage ist. Aber das Problem klärte sich durch die Streckenführung von selbst. Diese führte nämlich auch über die Viktoriastraße, wo ich brandneue Markierungen der Parkplätze entdeckte. Und siehe da, der Bürgersteig nördlich des Aldi ist endlich brauchbar geworden indem die Autos komplett auf die Straße geschickt wurden.
Damit ist das Gebiet nun 30er Zone, der als Radweg ungeeignete Radweg zum Bürgersteig umgewidmet und dieser Bürgersteig dann auch auf eine brauchbare Breite gebracht worden, indem die Autos auf die Straße verbannt wurden.
Das Thema läuft schon länger. Es hat lange gedauert, aber endlich ist diese Sache halbwegs durchgestanden. Mir hätte ja schon die Ummarkierung der Parkplätze gereicht, aber manchmal braucht es offenbar fünf Jahre um in einer relativ unwichtigen Nebenstraße ein paar offensichtlich nicht dem heutigen Recht entsprechend angelegte Parkplätze zu ändern.
Nun, wie dem auch sei, Schlacht erfolgreich geschlagen.

Viktoriastraße 2012 und 2015. Der gemeinte Unterschied ist nicht das Herbstlaub

Viktoriastraße 2012 und 2015. Der gemeinte Unterschied ist nicht das Herbstlaub