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Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diese Woche Braille, Medizin ohne Tierversuche und viel mit Fahrrädern.

1. Braille-eBook-Display

(Screenshot aus dem Youtube-Video unten)

(Screenshot aus dem Youtube-Video unten)

Keine Ahnung, warum es so lange dauert, ein Braille-Display für eBooks auf den Markt zu bringen, aber hier ist mal wieder ein Versuch. Ich hoffe sehr, dass das Gerät Erfolg hat, eBook-Reader für Braille sind ein großer Fortschritt für blinde und sehbehinderte Menschen: Jedes als eBook verfügbare Buch kostenneutral auch in Braille!
Die Entwickler erklären das Konzept und seine Vorteile hier:

2. Ein Buck

So nenn ich das hier mal. Just, wenn man glaubt, alles gesehen zu haben, kommt ein Quadricycle mit Auflieger daher. Fährt in Dänemark für den Fahrradkurierdienst Pling aus.

Achtung, Schwertransport! - Bild: Pling

Achtung, Schwertransport! – Bild: Pling

3. Apropos

Keine Ahnung, wo das herkommt, aber ich mag's

Keine Ahnung, wo das herkommt, aber ich mag’s

4. CERST

Die Uni Düsseldorf beherbergt seit dieser Woche das CERST – Centrum für Ersatzmethoden zum Tierversuch. Hier sollen neue Forschungsmethoden ergründet werden, die es einfacher machen, auf Tierversuche zu verzichten. Denn egal, was manche Gruppen erzählen, leider sind Tierversuche noch nicht vollständig vermeidbar, einfach weil wir nicht genug über den Körper wissen um nur aus Simulationen und Laborversuchen an Zellkulturen sicherstellen zu können, ob ein Mittel nicht eher schadet als nutzt.

5. Kofferraum

Im Moment ist es mir schlichtweg zu kalt, im Hof am Liegerad zu basteln, aber gestern kam mein „Kofferraum“ und den hab ich dann schnell mal angeflanscht. Hier ein Vorher-Nachher:

Gepäckspinne gegen Tasche - Tasche sieht auf jeden Fall besser aus

Gepäckspinne gegen Tasche – Tasche sieht auf jeden Fall besser aus

Der angebaute Gepäckträger des Rades ist leider wenig brauchbar, also musste eine andere Lösung her. Für eine Klemmfeder ist kein Platz, Seitentaschen wollte ich wegen dem Luftwiderstand vermeiden, also sollte es eine Tasche sein, die im Windschatten des Fahrers auf dem Gepäckträger aufsitzt. Diese Tasche habe ich relativ günstig bei Banggood gefunden, als ich eine Lichtanlage mit Blinker und Bremslicht bestellt habe (nich unterwegs) und dann kurzerhand mitgeordert. Im Nachhinein muss ich sagen, ich hätte ruhig die etwas größere Version nehmen können. Naja, Versuch macht kluch, nech?
Dennoch ist das deutlich besser als die provisorische Lösung mit der Gepäckspinne. Die Seiten werden übrigens durch Platten aus geschäumtem Kunststoff abgedeckt, weniger zur Aerodynamik denn als Werbeträger – je auf einer Seite für MG Nachhaltig und für meine Bücher.
Aktueller Inhalt der Tasche ist übrigens der Gurt, mit dem der Sitz bespannt werden wird, sobald die Temperaturen wieder zweistellig werden. Nein, ich manövrier das Rad nicht durch den Flur, nur um das drinnen im Warmen machen zu können. Ich hab schließlich keinen Grund zu übertriebener Eile.