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Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diese Woche gehen wir einkaufen, dann nach Hause und spielen ein wenig.

1. Tante LeMi

Logo von Tante LeMi

Nicht lachen, in 100 Jahren sagt jemand zu dem Schriftzug „Seit 2015 in Mönchengladbach“ „boah!“ – BIld: Tante LeMi

Kommende Woche Samstag eröffnet mit dem Tante LeMi der erste (gezielt) verpackungsfreie Laden in Mönchengladbach. Zwar muss man aufgrund der Struktur zum Einkaufen dort einem Verein beitreten, aber von dieser Formalität abgesehen kann man dort bald Bio-Produkte ohne Verpackungsmüll einkaufen.
Solcher Läden gibt es in ganz Deutschland noch nicht viele, um so erstaunlicher, dass Mönchengladbach nun dabei ist.

2. Vorratskeller 2.0

Der Vorratskeller hat es heute schwer. Selbst die Häuser, die einen Keller haben, können diesen oft nicht zur Vorratshaltung nutzen, weil er als Teil eines rundum gedämmten Hauses dafür schlichtweg zu warm ist. Dafür gibt es nun mit einem anflanschbaren Kühlkeller Abhilfe. Sehr gut!

3. Palettenhaus

Kleines Haus aus alten Paletten

Perfekt! – Bilder: i-Beam

Das ist ein Haus aus Paletten. Die Firma I-Beam hat es als Studie für eine schnell und günstig zu errichtende Flüchtlingsunterkunft im Kosovo gebaut, aber ganz im Ernst: Ich fände ein solches haus super, so eins hätte ich gerne. Klar, man muss schauen, wie man sowas vernünftig isoliert, aber das müsste eigentlich möglich sein.
Das Coole daran ist, so ein Haus kann theoretisch jeder ohne schwere Maschinen selbst bauen. Gut, in Deutschland nicht, Genehmigungen und so, aber grundsätzlich halt. Und Paletten sind ein ausreichend stabiles Material um ein gutes Haus zu geben. Groß anders wird ein Holzbau aus vorgefertigten Elementen ja auch nicht errichtet.
Damit steht also die Idee meines Traumhauses: Ein Bau aus Paletten auf einem gemauerten und separaten Keller (damit er kühl sein kann), eventuell mit Wintergarten für den Anbau von Früchten aus wärmeren Gegenden. Das Ganze in einem lichten Wald, der dank der Bauweise aus einfach zu transportierenden Elementen (der Wintergarten ist noch zu klären) während des Baus geschont werden konnte.

4. Eastshade


Mal was anderes: In Eastshade spielt man einen Maler. Statt Monster zu verkloppen, liefert man bestellte Bilder und löst wohl auch andere Probleme der Einwohner einer, nun, malerischen Fantasywelt. Ich bin gespannt.

5. Exergaming gegen Übergewicht

Wohl kaum jemand hier folgt mir lanbge genug, um mein bislang zweiterfolgreichstes Internetprojekt noch zu kennen: Sporle & Co. war ein Nachrichtenblog aus der Welt des Exergaming, also der Fitness-Videospiele (von Exercise & Gaming). Die Wii stand bei der Gründung kurz vor der Veröffentlichung und Wii Fit war damals eine große Sache. Es war ein schönes Projekt, das irgendwann Zeitmangel zum Opfer fiel, auch das Thema an sich ist inzwischen deutlich weniger groß geworden. Aber die ganzen Entwicklungen um das Thema Videospiele und Gesundheit verfolge ich immer noch.
Und so freue ich mich über eine neue medizinische Studie, die beim Test von Tanzspielen gegen bestimmte Folgen von Übergewicht zu positiven Ergebnissen kommt.