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Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diesmal blicken wir viermal in die Zukunft – und einmal in meinen Musikgeschmack.

1.Bürgergarten Nummer 4

Eine Nachricht, mit der ich kaum noch gerechnet hatte, erreichte mich am letzten Samstag: Ein neues Bürgergartenprojekt in Mönchengladbach rückt in greifbare Nähe.
Es wird ein Projekt mit starkem Inklusionseinschlag auf einem Gelände mit einigen alten Obstbäumen (die natürlich erhalten werden). Ein starker Fokus soll bei dem Projekt auch die Permakultur werden, allein schon wegen der Größe des Geländes. Ich bin sehr gespannt auf das Projekt.
Wo es genau ist sage ich dann, wenn die Tinte unter dem jetzt konkret auszuhandelnden Vertrag getrocknet ist. Momentan sieht es so aus:

Obstwiese an einem Hang

Ackerdistel Hugo und seine Freunde – Bild: eigen

2. Modulare Handys

Die Idee modularer Technologie ist gemeinsam mit dem IBM-kompatiblen PC etwas in Vergessenheit geraten. Nun, sie ist zurück, diesmal für Handys.
Was wie eine Spilerei aussieht hilft unter anderem, die Lebenszeit von Mobiltelefonen zu verlängern (defekte Komponenten lassen sich leichter austauschen) und auch, Geld zu sparen (Komponenten dürften günstiger sein als alle paar Jahre ein komplett neues Handy zu kaufen). Ich bin da sehr für.

3. Stammzellen gegen Schlaganfall

Es wird zunehmend klarer, dass Stammzellen für die Behandlung der Folgeschäden von Schlaganfällen eingesetzt werden können.
Wie das genau funktioniert, ist noch ebenso rätselhaft wie vieles anderes über die Funktion von Stammzellen im menschlichen (vor allem im erwachsenen) Körper. Aber es funktioniert offenbar und verspricht, die wohl häufigste Gruppe erworbener Behinderungen erfolgreich behandeln zu können.

4. Die Zukunft von Vorgestern

Eine der faszinierenderen Tätigkeiten in Zeitschriftenarchiven ist es, Zukunftsvisionen vergangener Jahrzehnte durchzugehen. Ich habe selbst einige Bücher über die Zukunft aus den 70ern und 80ern, aber die bei Google Books neben vielen anderen Ausgaben einsehbare Popular Science von März 1934 übertrifft das nochmal deutlich.
Wir haben einen Vorläufer des heute alltäglichen Blinkers am Auto (ein Licht, das einen Text auf die Straße projiziert, der vor dem Abbiegen warnt), eine Ampelanlage mit einer zusätzlichen Phase, in der alle Fußgänger gleichzeitig grün kriegen (wo ist dieses Konzept eigentlich hinverschwunden?), ein Flughafen mitten auf der Themse und ein Auto mit ausziehbarem Schlafbereich im Kofferraum. Und was ist von all den faszinierenden Erfindungen von März 1934 geblieben? Die Astschere aus Kanada, der Teleprompter aus Deutschland und der Gummistöpsel aus Amerika.

Ein als Brücke angelegter Flughafen über der Themse im Zentrum von London

Die schlechteste großartige Idee aller Zeiten! – Bild: Scan aus Popular Science 03/1934

5. Und ein paar Wochen zurück

Vor ein paar Wochen war der Grand Prix Eurovision de la Chanson, den ich in der Tat immer noch so nenne. Ich habe inzwischen praktisch alle Titel vergessen, bis auf den aus Belgien. Funk it Away, Laura Tesoro!


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