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Sieben Dinge der Woche, ausgewählt zum Ende der Woche. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Sonntag, mehr oder weniger.

Musik der Woche

Wir starten wieder mit Hintergrundmusik. Diese Woche ein politischer Mottosong für all die Tröten dieser Welt. Es gibt eine Menge Tröten in dieser Welt.

eBook der Woche

Okay, ja, diese Geschichte über mit einem lauten BRUALP! aus dem Unterholz springende Haie, die Menschen verschlingen, ist mit voller Absicht Trash. Aber was bei Filmen einigermaßen geht, tatsächlich guten Trash zu produzieren, ist bei Büchern sehr schwer und so ist Hypershark durchaus eine Leistung.
Und er liefert dann auch alles, was er verspricht, zum Beispiel:

  • Charaktere, so platt wie eine Flunder
  • Witze und coole Sprüche, so platt wie die Charaktere
  • Völlig hirnloses, pseudowissenschaftliches Geschwafel
  • Dialoge, noch hirnloser als das pseudowissenschaftliche Geschwafel

Das ist mal eine echte Leistung. Wie gesagt, ein schlechtes Buch unterhaltsam zu schreiben, das ist eine heftige Aufgabe und das hier ein Meisterwerk dieser. Und ich habe jetzt endlich genug Text geschrieben, damit es das Layout nicht verhaut, also weiter zu…

Dinoding der Woche

godzilla-sweaterIst der nicht herrlich hässlich? Aber mit den Hubschraubern udn Panzern, den ganzen Details, das ist fast schon zu liebevoll gestaltet um als hässlicher Weihnachtspullover zu enden. Doch genau das ist dieses Angebot bei Teespring.
Und ja, Godzilla ist ein Dinosaurier, wenn auch kein echter, das zählt.

Bepflanzung der Woche


This photo of Tengkleng Mba Dyah is courtesy of TripAdvisor
Die Deutsche Welle hatte diese Tage die Geschichte eines Herstellers von Tellern aus Blättern gebracht. Das wurde auf Facebook durchaus kontrovers diskutiert. Eine interessante Entdeckung aus der Diskussion sind aber Pincuks wie oben abgebildet, die aus Bananenblättern gefaltet werden. Und bei den Bananen gibt es ja auch Arten, die in unseren Breiten wachsen können, was das Ganze sehr interessant macht.

Sprachfehler der Woche

Ein glücklicherweise inzwischen dementierter Eintrag, wobei ich die Dementierung auch für beachtlich halte. Ich finde, man sollte bei dem ganzen Gender-Zeug mal einen Gang runterschalten und auch mal akzeptieren, dass es halt nicht für jede/n passt. Es ist eine völlige Überbewertung persönlicher Empfindungen, dafür den sprachlichen Ausdruck so zu verkomplizieren, dass am Ende niemand mehr weiss, was wann wo zu sagen ist. Und das alles nur, weil es niemand gebacken kriegt, sprachliches, gesellschaftliches und biologisches Geschlecht auseinanderzuhalten.
Ach ja, die ursprüngliche Meldung war die Behauptung, in Oxford würde demnächst das neuneutrale Pronomen ze eingeführt.
Dabei gibt es ja schon ein neutrales Pronomen: it. Dass dies im Deutschen problemlos auf Menschen angewendet werden kann („das Kind“) ohne, dass die Betroffenen dadurch als Objekte behandelt würden (ausser natürlich als grammatische Objekte), entkräftet auch schon so ziemlich das einzige Argument dagegen.
Im Ernst, dieser Quatsch geht mir auf den Senkel.

Radanlage der Woche

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Kleve will mit einem „Radschnellweg“ zwischen Kleve und Kranenburg am Aufbau eines landesweiten und länderübergreifenden Netzes von Radschnellwegen mitbauen. Schlussendlich würde der Weg nach Nijmegen in den Niederlanden führen. Der Name stimmt nicht ganz, der Weg ist für diese Bezeichnung mindestens einen Meter zu schmal und die Vorrang der Autos an einigen Kreuzungen geht auch gar nicht, aber immerhin ist es eine deutliche Verbesserung der Wege für größere Strecken.
Hat eigentlich jemand eine Karte mit allen angedachten Strecken auch von kommunaler Ebene? Allein Mönchengladbach hat da ja schon drei zuzüglich der Überlegungen um Garzweiler II. Mir kommt das alles sehr unkoordiniert vor.

Weltraummission der Woche

japan-space-netDas ist KOUNOTORI6, ein unbemanntes japanisches Weltraumfahrzeug, das eine erstaunliche einfache Lösung eines modernen Problems erproben soll. Es ist mit einem Fischernetz ausgestattet, welches Weltraumwale fangen im All herumschwirrenden Abfall und andere Kleinteile im Orbit auffangen soll.
Müll aus vergangenen Missionen ist eine große Gefahr für die moderne Raumfahrt, an deren Lösung alle raumfahrenden Nationen stetig arbeiten. Nun hat die japanische Raumfahrtbehörde JAXA erstmals tatsächlich eine Lösung dafür in einen Erdorbit geschickt.