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Sieben Dinge der Woche, ausgewählt zum Ende der Woche. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Sonntag, mehr oder weniger.

Musik der Woche

Letzte Woche startete Disney seinen Neustart der Klassikerserie Duck Tales, damals übrigens die erste Zeichentrickserie, die gezielt für die Zweitverwertung im nationalen und internationalen Markt geschaffen wurde. Das Ergebnis waren sehr hohe Qualitätsstandards und eine der kritisch wie kommerziell erfolgreichsten Zeichentrickserien aller Zeiten.
Dieses Jahr nun gibt es also endlich eine Neuauflage und man kann es nicht anders sagen: Sie ist gut. Wirklich, wirklich gut. Die ersten beiden Folgen hat Disney auf Youtube eingestellt, man muss allerdings als Bewohner eines nichtamerikanischen Kontinents ein wenig tricksen, um sie zu sehen. Ihr schafft das schon.
Bis dahin gibt es die Langversion des Titelthemas. Sollte die zu kurz sein, keine Sorge: So schnell verlässt einen der Song nicht. Niemanden. In keiner Version.
DuckTales! Wo-oo!

Geräusch der Woche

Zukünftig ausgelöst durch das geplante Glasdach für den Innenhof des Rathauses Abtei ist das Geräusch der Woche das sanfte Tröpfeln des Regens während einer Gremiensitzung unter diesem Dach, vom leichten Tippen des Wassers über das Strömen bei dauerhaftem Niesel bis hin zum Brüllen eines Platzregens.
Dramaturgisch je nach aktuellem Vortrag sicherlich ein Mehrwert, auf den ich gespannt bin. Und oft genug ist es auch ein Mehrwert, manche Rede dank Wolkenbruch nicht hören zu können.

Bewuchs der Woche

Gelber Pilz im Blumentopf

Oh, ähm, hallo?

Nicht schlecht habe ich geschaut, als die Tage plötzlich ein kleines gelbes Etwas in einem Blumentopf heranwuchs. Ich war mir zunächst nicht sicher, ob das zur dort eigentlich heimischen Pflanze, einer Dracaena, gehören konnte, da es einer Knospe ähnelte.
Doch einen Tag später formte es sich zu einem Pilz auf, der am dritten Tag seinen Schirm öffnete und dann am selben Abend umkippte, um wieder in die Erde zu entschwinden.
Es stellte sich als Gelber Faltenschirmling (Leucocoprinus birnbaumii) heraus, ein Pilz mit einer durchaus interessanten Geschichte. Eigentlich ein tropischer Pilz, hat er sich in den letzten Jahren einen recht einzigartigen Lebensraum erobert: Blumentöpfe. Denn wie in seiner tropischen Heimat bieten ihm auch diese regelmäßige Wässerung und konstante Temperaturen und so konnte er sich, eingeschleppt durch die Blumenerde, dort eine neue Heimat schaffen.

Lego der Woche


Ich bin nicht der einzige, der diese Woche auf Youtube legot. Und Youtube The Brick Wall hat mit Anleitungen deutlich weniger am Hut als ich. So hat er eine voll funktionsfähige Heuballenmaschine aus Lego Technic gebaut. Seine anderen Lego-Helferlein sind auch durchaus sehenswert, etwa der Kartoffelpflanzer.
Ich habe deutlich zu wenig Lego im Garten.

Fahrrad der Woche

Fahrrad auf einem Surfbrett verbaut

Und so sieht es aus, wenn ich surfen gehe (Symbolbild) – Bild: Waterbike

Pedalgetriebene Wasserfahrzeuge gibt es überraschend viele. Dazu gehören neben dem Tretboot (welches nach StVZO lustigerweise unter die Definition eines Fahrrades fällt) auch schwimmfähige Fahrräder. Davon hatten wir hier mit der Zeit schon so einige.
Diese Variante ist dabei die in der Beschaffung minimalistischste: Der kroatische Hersteller Auto Mart vertreibt dafür einen Bausatz, mit dem man einen Radrahmen auf ein Surfbrett schrauben kann. Der Lenker steuert ein Ruder hinten am Brett an, die Kette geht auf den Antrieb einer Schraube. Und fertig ist das Fahrrad für Flussschifffahrer.
Nur einen Preis konnte ich nicht finden. Sonst stünde hier auf dem Hof wahrscheinlich schon so eins rum.

Begegnung der Woche

Fliegt wie besoffen: Der Sägebock

Fliegt wie besoffen: Der Sägebock

Und noch eine Art, die ich noch nie zuvor gesehen habe zum ersten Mal getroffen: Das da oben ist, wie ja auch unter dem Bild vermerkt, der Sägebock (Prionus coriarius). Ein hübscher großer Käfer, der fliegt wie Quax der Bruchpilot in besoffen.
Das hat immerhin den Vorteil, dass er irgendwann landete, wo ich ihn dann genauer betrachten und fotografieren konnte. Das war ganz gut, denn im Flug wirkt er mit den großen Fühlern wie ein Nashornkäfer und hätte er nicht angehalten, hätte ich ihn nie richtig erkannt. Er quietscht übrigens komisch, wenn man ihn antippt. nd irgendwann krabbelt er weg, weil es ihm zu doof wird.

Hundespielzeug der Woche

Eine Zwille für Tennisbälle

Auch im BIld: Der geduldigste Bällchenholehund der Welt – BIld: Fancy

Hunde sind komisch. Nicht so komisch wie Katzen, aber — okay, doch, sie sind genauso komisch wie Katzen. „Schmeiss es weg, damit ich es zurückholen kann“ ist so ein typisches Hundespiel. Und das wurde nun um einiges gemeiner, denn es ist jetzt technisiert. Und anders als die sonst so bei Fancy zu findenden Produkte ist es noch nichtmal um eine Zehnerpotenz überteuert.
Ihc präsentiere, den HyperDog Ball Launcher, eine Art überdimensionierte Zwille für Tennisbälle mit einer Reichweite von über 60 Metern. Und mit Bällchenvorrat, damit der Vierbeiner so schnell nicht wiederkommt.


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