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Sieben Dinge der Woche, ausgewählt zum Ende der Woche. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Sonntag, mehr oder weniger.

Musik der Woche

Es ist gar nicht so leicht, einbettbare Videos zu AC/DC zu finden, da Vevo offenbar die Möglichkeit des Einbettens abgestellt hat. Na gut, dann halt eine Coverversion der Foo Fighters von Let There be Rock.
Ein wenig ironisch, wie schwierig es ist, dem in einer Demenz gestorbenen AC/DC-Gitarristen Malcolm Young zu gedenken.

Weihnachtsstimmung der Woche

Sanitärta Clause - Bild: MiniintheBox

Sanitärta Clause – Bild: MiniintheBox

Also, wenn das keine Weihnachtsstimmugn ins Haus bringt., dann weiss ich auch nicht weiter.
Ich bin zugegeben deutlich näher an dem Gedanken, dafür einen Zehner loszuwerden, als eine gesunde Person im allgemeinen sein sollte.

Allianz der Woche

Am Rande des Klimagipfels in Bonn, von dem im Allgemeinen nicht viel realistisch erwartet wurde, hat sich eine Gruppe von Staaten für den Kohleausstieg zusammengefunden.
Natürlich ist Deutschland nicht dabei, weil es ein Dritte-Welt-Land mit primitiver Stromversorgung aus riesigen Brennkraftwerken ist, das über keine vernünftigen Ingenieure zu verfügen scheint, die diese Situation beenden könnten. Aber dafür große Nationen wie das Vereinigte Königreich und Kanada.

Acker der Woche

Garten fürs mobile Wohnen - Bild: a href="https://inhabitat.com/40-foot-shipping-container-farm-can-grow-5-acres-of-food-with-97-less-water/">Inhabitat

Garten fürs mobile Wohnen – Bild: a href=“https://inhabitat.com/40-foot-shipping-container-farm-can-grow-5-acres-of-food-with-97-less-water/“>Inhabitat

Das Konzept der hydroponischen Farm erlebt derzeit große Fortschritte auf allen Ebenen. Unter dem Namen „Local Roots“ stellt sich der bisher effizienteste Ansatz vor.
Neben dem extrem geringen Wasserverbrauch des Konzepts im halb geschlossenen Kreislauf (3% eines Ackers mit gleichem Ertrag), spart es auch einiges an Energie bei der Beleuchtung, indem es mit Solarzellen LEDs betreibt, die nicht Tageslicht ausstrahlen, sondern auf die ideale Beleuchtung der darin angebauten Lebensmittel abgestimmt sind. Damit können dort Lebensmittel das ganze Jahr durch unter optimalen Bedingungen herangezogen werden.
Interessant ist das nicht nur für Großstädte, sondern vor allem auch für die Raumfahrt.

Küchenfund der Woche

Zustand der Welt, Symbolbild

Zustand der Welt, Symbolbild


Worst of Chefkoch ist ganz allgemein ein sehr empfehlenswertes Blog über die abgründigen Tiefen der großen Koch-Community. Aber manchmal finden die selbst für ihre Verhältnisse neue Rekorde der Tiefenvermessung. Und so präsentiere ich mit großer Scham den Nufleika-Toast. Nutella-Fleischwurst-Käse-Toast, falls sich jemandem die Abkürzung nicht erschließt.
Ich würde empfehlen, ihn möglichst schnell der Toilette zuzuführen, habe jedoch die Befürchtung, das selbige sich dann übergibt. Jingle Bells singend. Und dann kommt wieder die gottverdammte GEMA.
ber niemand sage etwas schlechtes über die Bottropper Schlacht. Eine Pizza mit Currywurst und Fritten! Geniestreich!

Currywurst der Woche

Apropos, auch das ist diese Woche in der Presse gewesen: Currywurst mit Fritten am Stiel, erfunden in Duisburg. Denn kulinarisch hält das Ruhrgebiet zusammen, da kommt kein Blatt zwischen. Leider ohne Pizzaboden. Ich glaube, ich will gar nicht so genau wissen, wie das Ding am Stiel hängen bleibt.

Ausflug der Woche

Fahrräder bis in die Unendlichkeit

Fahrräder bis in die Unendlichkeit

Das war zwar schon letzte Woche, aber letzte Woche war ich stark mit Youtube beschäftigt und zudem den ganzen Sonntag unterwegs. Also kommt das diese Woche rein.
Denn im Vorfeld der Weltklimakonferenz in Bonn gab es letzte Woche Samstag eine riesige Demo zum Klimaschutz in Bonn. Und ab Köln ging eine Fahrraddemo, an der ich und ein paar Freunde, von denen eine ganze Reihe Stefan oder Stephan hieß, teilnahmen.
Die allein hatte mehrere tausend Teilnehmer. Da fuhr aus dem Kölner Süden mal eben so viel an Rädern nach Bonn, wie hierzustadte insgesamt bei einer Sternfahrt zu sehen sind. Gut, nicht alle kamen aus Köln (offensichtlich, ich ja auch nicht), aber die Masse war halt einfach beeindruckend. Und so ging es im Namen des Klimaschutzes den Rhein hinauf und nachher natürlich auch wieder diesen herunter. Und dazwischen war ich absolut beeindruckt ob der schieren Größe der Demo in Bonn. Nur die Hoffnung, dort irgendwelche bekannten zu finden, mit denen ich nicht bereits angereist war, die konnte ich in dieser Riesenveranstaltung natürlich begraben.
Dennoch eine schöne Fahrt und eine Demo, die sicher Eindruck gemacht hat. Auch wenn die Polizei offenbar völlig überfordert war. Dass diese in Bonn die Lage für sich selbst durch Zweiteilen der Demo nur noch schlimmer gemacht hat (es gab dann halt zwischenzeitlich zwei separate Demos, die kurz vorm Ziel wieder zusammentrafen), war da durchaus exemplarisch.