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Sieben Dinge der Woche, ausgewählt zum Ende der Woche. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Sonntag, mehr oder weniger.

Musik der Woche

Irgendwie hat diese Woche kein musikalischer Neufund besonders herausgestochen (okay, es gab einfach mangels Zeit keine), also habe ich dieses Metal-Cover der Kantinenmusik von Krieg der Sterne aus meinen abgespeicherten Favoriten rausgekramt.

Links der Woche

Bild: Twitter (genaue Quelle verliert sich im Datenwust, sorry)

Bild: Twitter (genaue Quelle verliert sich im Datenwust, sorry)

Der perfekte Keksausstecher ist erfunden! Die weniger wichtigen Links dieser Woche:
Der Münsteraner fordert die Abschaffung der Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ im medizinischen Kontext. Ich wäre ja für ein ersetzen durch „unwissenschaftlicher Hokuspokus“.
Während die Türkei Krankenhäuser bombardiert und Kurden qua Volkszugehörigkeit zu Terroristen erklärt, halten uns Regierung und Presse weiter auf Kurs: Der Feind ist in Moskau, Erdogan ist unser NATO-Partner!
Wobei, einem Land, in dem Goldbarren vom Himmel fallen und alle wiedergefunden werden, sollte man vielleicht wirklich nicht trauen.
Wem soll man da noch trauen, wer fungiert noch als Garant für die einzig wahre Wahrheit? Klare Sache: Wikipedia!
Überhaupt, die Gefahren der digitalen Welt. Ich fand Smart Homes und SmartVs ja immer schon bescheuert. Ich meine, warum stelle ich mir ohne Not ein hackbares Gerät ins Wohnzimmer? Dann kann nämlich sowas passieren. Und das ist nun wirklich ein harmloses Szenario, dass da spontan ein unliebsamer Film gezeigt wird, irgendwo auf dem Niveau des durchschnittlichen Kinderstreichs. Viel schlimmer wird es, wenn die GEMA in ein paar Jahrzehnten von der Existenz der SmartTVs erfährt und grundlos Gebühren erhebt. Wie oft zahlt der Durchschnittsdeutsche eigentlich pro Privatkopie GEMA-Abgabe? Und wo bleibt die VG-WORT-Abgabe auf Bleistifte?
Gut, dass in NRW wenigstens der Strom Heimatgefühl verspricht, denn:
Für viele Grevenbroicher sind die Kraftwerks-Wolken das, was der Dom für die Kölner ist. Eine Art Orientierungspunkt aus der Ferne

. Das ist halt recht nah am Rhein und am Rhein will man bei der aktuellen Energiepolitik ohnehin besser nicht wohnen. Alle anderen müssen sich für ihre Lebensgefahr wie üblich mit VW-Dieselabgasen begnügen, die es nach der Nachrüstung jetzt auch in XXL-Dosen gibt. Und den Plastikmüll liefert Deutschland gleich nach, Privatisierung der sensiblen Abfallwirtschaft sei Dank.
Klogeist
Dark Stock Photos ist übrigens der beste Twitter-Account der Woche.
Ganz einfach nur eine schlichte Leseempfehlung gibt es zu guter letzt mit diesem Text darüber, wie Blinde mit ihrem Stock leben.

Service-Mitteilung der Woche

Dinge, die man sagen muss, obwohl man sie eigentlich nicht sagen müsste.
Diesmal in Vorwegname eines der Wochenfotos mit einem recht einfachen Statement: Leute, Landwehr und Wanderweg am Bahndamm sind, wie eigentlich alle Ecken, die keine Müllhalde sind, keine Müllhalde! Wir haben dann heute mal zu viert aufgeräumt. umindest das, was man trotz Schneedecke sieht.
Exif_JPEG_420

Politik der Woche

Diese Woche galt es, anzupacken. Mit Hajo Siemes‘ Arbeitskreis Praktisch-Ökologisch war eine Buchenhecke zu pflanzen. Operation geglückt, Ausführende gut eingeregnet geduscht.
buchen-giesenkirchen
buchenhecke-gk

Wortgeschmeide der Woche

Bücher, Texte, Veröffentlichungen! Mal meine, mal nicht. Diese Woche zum Beispiel nicht, dafür ein anderer Gladbacher Autor.
Paul Sonn blickt mit Erinnerungen an die 50ziger und 60ziger Jahre: es war nicht immer einfach… getreu dem Titel in die Jahrzehnte seiner Jugend zurück. Nicht unbedingt zur Freude des Lektorats (Sechzigziger?), aber doch zu jener der Nostalgiker und derer, die diese Jahre selbst erlebt haben.
Diese Hürden konnte es aber offenbar überwinden, wenn ich seinen Verkaufsrang sehe. Das spricht sehr für die inneren Qualitäten des Buchs, das ich selber leider noch nicht durchgelesen habe.

Fotos der Woche

Ein paar Bilder hatten wir diese Woche ja schon, hier nun der Rest:
Exif_JPEG_420Womit man Mönchengladbach üblicherweise nicht so schnell verbindet: Ein Regenbogen, am Montag über die Kreuzung Brunnenstraße/Rheydter Straße fotografiert. Leider nur mit Handykamera.
matschenAm Donnerstag gab es dann zu matschen: Bei der lokalen Transition-Town-Initiative wurden Samenbomben gebastelt. Rechts daneben noch die andere Bastelei des Abends, ein Insektenhotel aus den in den Gärten angefallenen Brombeerzweigen, kurzgeschnitten und zum Zusammenbinden mit Schnur zusammengebunden.
Seit heute sind zwei neue Obstbäume in der Dahler Oase heimisch: Links eine Sauerkirsche (Rheinische Schattenmorelle), rechts ein Pfirsich (Redhaven). Die beiden wurden uns gespendet, nachdem sich die Anpflanzung im Garten eines Wohnhauses als schwieriger herausgestellt hat, als erwartet. Eigentümergemeinschaften halt.
rhabarberrhabarberDie andere Pflanzung im langsam in den Frühling kommenden Garten war der Rhabarber, das orthografisch bekloppte Blattgemüse aus Russland. Für diese machte ich Freitag nachmittag noch vor dem ersten angekündigten Schneefall ein Feld frei, um diese beiden Exemplare eingraben zu können. Sie erfüllen künftig die Doppelfunktion als Gemüse und Verdecker der Kiste mit dem Gartenwerkzeug.
bombus-lapidariusGeweckt habe ich beim Ausgraben der Brennnesseln dann diese Königin der Steinhummel (Bombus lapidarius), die etwas grummelig auf dem Rücken landete, umdrehte und schnell wieder eingrub, bevor am nächsten Tag der Schnee folgte.

Video der Woche

Meine Youtube-Präsenz ist noch nicht wieder im Laufen, weswegen es erneut ein anderes Video als Empfehlung gibt.
Diesmal mit einer Empfehlung des ganzen Youtube-Kanals PBS Eons mit seinen hervorragenden Videos zur Erdgeschichte.