Sieben am Sonntag 16.09.2018

Der w├Âchentliche R├╝ckblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des allt├Ąglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkw├╝rdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundst├╝cke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. Hin und wieder mit kleiner Pause, aber das holen wir schon wieder raus.

Musik der Woche

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man ein bisschen in die Welt der alten Fernsehserien-Vorsp├Ąnne eintaucht, st├Â├čt man auf so einige Kuriosit├Ąten. Definitiv einen Preis verdient hat sich dabei aber ein Power-Rangers-Klon namens Tattooed Teenage Alien Fighters from Beverly Hills. Der Vorspann hat einen gesungenen Titelsong. Und ja, der Titel kommt darin vor. Gesungen. Vollst├Ąndig. Mit ansatzweise metalligen Gitarren.

Fundst├╝cke der Woche

Auf die EU wird ja gerne geschimpft. Aber sie tut auch gutes. Zum beispiel bringt sie den lange ├╝berf├Ąlligen Plan voran, ├Âffentlich finanzierte Forschungsergebnisse auch der ├ľfentlichkeit verf├╝gbar zu machen. Frei, nicht ├╝ber das System endlos ├╝berteuerter akademischer Zeitschriften.
Ein jetzt schon offenes Forschungsergebnis ist etwa ein brandneues Verfahren aus der Darmbehandlung. Man nehme einen Draht und forme ihn zu einer Schlinge. Verfeinerungen sind noch n├Âtig, aber in diesem Fall hat es funktioniert, auf diese Weise einen tief im Anus eines Italieners feststeckenden Dildo zu entfernen.

Leider nicht oder nur sehr l├╝ckenhaft behandelbar ist die etwas ├╝bersehene Katastrophe, die der Brand des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro darstellte. Es handelte sich um ein international bedeutendes Museum und den Ort einiger der wichtigsten Sammlungen des s├╝damerikanischen Kontinents in den Fachbereichen Linguistik, Pal├Ąontologie, Biologie und Arch├Ąologie. Das war einer der schlimmsten Schl├Ąge f├╝r die Welt der Wissenschaft und das Wissenserbe der Welt in der Moderne, wenn nicht gar der schlimmste.

Und noch einer zur EU und ihren positiven Ergebnissen: Der Europ├Ąische Gerichtshof hat entschieden, dass die Kirche nicht mal eben Leute entlassen kann, die nicht nach ihren Vorstellungen leben. Das tun die n├Ąmlich ganz gerne mit Geschiedenen, Wiederverheirateten, Homosexuellen, Austretenden und dergleichen mehr.

Das sind Fisch-Flops, ob euch das schlechte Wortspiel gef├Ąllt oder nicht - Bild: ebay

Das sind Fisch-Flops, ob euch das schlechte Wortspiel gef├Ąllt oder nicht – Bild: ebay

Eigentlich hatte ich nach diesen Schlappen gesucht, die innen B├╝rsten haben, damit man sich damit im Stehen die F├╝├če schrubben kann. Mein erstes Suchergebnis war die obige Monstrosit├Ąt von einem Schuh. Ohen Fu├č darin sieht das nur ein bisschen albern aus, mit einem Fu├č dagegen… sagen wir mal so, plant jemand, eine ganz eigene friesische Version eines Clowns zu erfinden? Nur halt noch verst├Ârender, als Clowns eh schon sind? Das da ist auf jeden Fall ein Anfang!

Schnell was niedliches - Bild: Fancy

Schnell was niedliches – BIld: Fancy

Ich brauch da ja schnell was niedliches zum Ausgleich. Hier zum Beispiel ein Bleistiftanspitzer in Form eines am Stift nagenden Eichh├Ârnchens. Awww. Gefunden bei Fancy.

Um den Hambacher Forst l├Ąuft zur Zeit eine von einigen Presseorganen doch sehr fragw├╝rdige Kampagne. So meint die Rheinische Post dieser Tage etwa, ein Tunnelsystem ├Ąhnlich jenem der Vietcong unter dem Wald entdeckt zu haben. Das zitieren dann auch die anderen Presseogane munter weiter, w├Ąhrend selbst die Polizei etwas verwundert dasteht, wo denn dieses Ger├╝cht herkommt und klar dementiert.

Geniestreich der Woche

Die Woche haben wir erneut ├╝ber den barrierefreien Zugang zur Kaiser-Friedrich-Halle diskutiert. Und w├Ąhrend mein letzter Einwurf mit den Passagierballons nicht so ganz ernst gemeint war, ist dieser es schon eher: Wenn Denkmalschutz das Problem ist, kann man dann nicht wenigstens an der ├Ąusseren Eingangstreppe eine mobile Hebeb├╝hne abstellen, mit der Rollst├╝hle und dergleichen ├╝ber die Stufen gehoben werden k├Ânnen? Da sie mobil ist, ist sie nicht Teil des Geb├Ąudes und w├Ąre somit von etwaigen Denkmalschutzfragen nicht betroffen.
Ich bin nur nicht sicher, ob es eine solche Hebeb├╝hne bereits gibt, oder ob man sie erfinden m├╝sste. Aber das scheint mir nicht so schwierig zu sein.

Wortgeschmeide der Woche

Jutta Profijt hat einen neuen Roman raus. Alle f├╝r einen dokumentiert das (nat├╝rlich fiktive) Leben in einer von der R├Ąumung bedrohten udn reichlich chaotischen WG in einer Villa am Rhein. Ein frischer Kurs f├╝r Juttas Romane, die lange Krimis und Liebesgeschichten schrieb und hier inhaltlich etwas neues ausprobiert. Mir f├Ąllt allgemein kein anderer Titel ein, der sich mit Alle f├╝r einen vergleichen lie├č.
Wer sich also von der Inhaltsbeschreibung angesprochen f├╝hlt, f├╝r den ist das ganz klar eine uneingeschr├Ąnkte Empfehlung.

Ich selbst habe meine literarische Schreibproduktion im Bereich der Kurgeschichten wieder hochgefahren und will das jetzt auch so fortf├╝hren. Aktuell habe ich zwei Kurzgeschichten (Das literarische Forever Memories und die kleine Piratengeschichte Hydra) sowie eine kleine Spielerei von 12 W├Ârtern L├Ąnge in Auswahlverfahren von Herausgebern. Ich bin gespannt,ob es eine davon bis zur Ver├Âffentlichung schafft. Weitere Geschichten kommen von jetzt an laufend dazu.

Politik der Woche

Im Moment ist an verschiedensten Ecken sehr viel los und leider nicht viel davon positiv.
Es gab ein Treffen zur Frage, wie man nach den Vorf├Ąllen in Chemnitz mit dem Problem der massiv auftretenden Rechten umgeht. Ich bin da der Meinung, dass wir vor allem ein Kommunikationsproblem haben. Nicht mit den Rechten, sondern mit den Menschen, die sich in Notlagen befinden und f├╝r die die Rechten vermeintlich einfache L├Âsungen parat zu haben scheinen. Die Linke hat sic zu einer Elite entwickelt, die philosophische Debatten f├╝hrt, zu denen niemand ausser ihr noch Zugang hat. Ich werde dazu beizeiten mehr schreiben und einen Ausweg vorschlagen.
Wir haben wie gesagt auch ├╝ber die Kaiser-Friedrich-Halle gesprochen, dar├╝ber, wie wir aus Gladbach den Leuten im Hambacher Forst helfen k├Ânnen (ich habe da hin und wieder Obst hingeschickt, andere waren direkt vor Ort im Wald) und ├╝ber m├Âgliche Nachbesserungen an den Planungen f├╝r den Parkplatz eines neuen Supermarktes in der Innenstadt. Das klingt nach einer seltsamen Mischung, ist aber in der Stadtpolitik recht typisch.
Heute dann f├╝hrte ich einen Zubringer zur Sternfahrt M├Ânchengladbach von Roermond in die Stadt, immer eine sch├Âne Strecke f├╝r eine Fahrradtour. Ich habe nach der Fahrt die Zahl von insgesamt 2800 Teilnehmern an der Gesamtsternfahrt geh├Ârt, was absolut beeindruckend ist.

Fotos der Woche

Roermonder M├╝nster, auch wenn man das ohne Touristen schlecht erkennt

Roermonder M├╝nster, auch wenn man das ohne Touristen schlecht erkennt

Nachdem mein Telefon zwischenzeitlich eine Weile einen freien Speicher von exakt 0 Bytes auf dem Systemspeicher ausgewiesen hat, habe ich mal ein bisschen aufger├Ąumt. Jetzt ist darauf wieder ein bisschen Platz und kann Funde wieder dokumentieren.
Hier also das Roermonder M├╝nster bei meiner Ankunft heute morgen um Schlag 10 Uhr.

Videos der Woche

Fiction Science geht zum diesw├Âchigen Start des neuen Predator-Films The Predator erstmals auf diese Filmserie ein. Nach etwas ├ťberlegen ├Ąnderte ich meinen urspr├╝nglichen Plan, ├╝ber die seltsame Schwemme menschen├Ąhnlicher Ausserirdischer zu sprechen und entschied mich statt dessen, zu versuchen herauszufinden, wo die Yautja (der Eigenname der Spezies) evolution├Ąr eigentlich herkommen. Sie sind Predatoren, also Raubtiere, aber was genau ist eigentlich die Beute, auf deren Jagd sie sich urspr├╝nglich hinentwickelt haben? De komischen Mandibeln sind n├Ąmlich f├╝r viele Raubtiere in dieser Form ziemlich unn├╝tz und sogar st├Ârend.

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Das andere Video von Fiction Science ist der erste Versuch mit einem etwas anderen Format, in dem ich einige Videos anderer Kan├Ąle empfehle, die f├╝r meine Abonnenten interessant sein k├Ânnten. Da Youtube am Ende der Videos bis zu vier Elemente erlaubt, habe ich die Zahl auf vier festgelegt. Es ist ein bunter Strauss herausgekommen, bei dem f├╝r alle etwas dabei sein d├╝rfte. Das Konzept funktioniert nat├╝rlich besser, wenn der Kanal etwas gewachsen ist, aber wieso nicht jetzt schon anfangen?

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Extra Extra ist auch wieder in Schwung. Die Lego Nexo Knights liefern gleich zwei Minifiguren: Eine k├Ânigliche Wache und den jungen Ritter Robin mit einem Jetpack.

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Darauf folgt Lego Star Wars mit einem Zerst├Ârer-Droiden, auch bekannt als Droideka. Nicht die h├╝bscheste Version dieses Roboters, aber daf├╝r gibt er einen guten Hubschrauber ab.

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Den aktuellen Abschluss bildet Lego City, das uns mit Mark einen M├╝llmann samt passendem Zubeh├Âr bringt. Eine etwas einfache Figur, aber daf├╝r liegt ihr ordentlich gro├čes Zubeh├Âr bei.

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