Sieben am Sonntag 23.09.2018

Der wöchentliche RĂŒckblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des alltĂ€glichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, MerkwĂŒrdigkeiten und sonstigen -keiten, der FundstĂŒcke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. NatĂŒrlich auch in den Weiten des Alls abrufbar.

Musik der Woche

Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com ĂŒbermittelt

VizeprĂ€sident Mike Pence vor kurzem angekĂŒndigt hat, ist im Weissen Haus definitiv kein neuer Plan: Bereits ein paar Monate vorher hat PrĂ€sident Donald Trump den Gedanken an eine eigene MilitĂ€rabteilung fĂŒr den Weltraum geĂ€ussert. Das ist alles auch nicht annĂ€hernd so bescheuert, wie es klingt, denn die westlichen Armeen sind in der Tat sehr von ihren Satellitensystemen abhĂ€ngig.
Das Thema beschĂ€ftigt mich derzeit etwas, da ich fĂŒr Youtube ein Video vorbereite, das Potenzial und Sinn eines solchen Programms durchleuchtet. Und hier ist die Begleitmusik dazu.

FundstĂŒcke der Woche

minion hanutaWusste ihr, dass es geheime Hanutasorten gibt? Wie bei vielen Produkten, gibt es auch bei Hanuta Überlegungen, die es nie bis auf den Markt schaffen. Ein Beispiel ist obige Sorte mit BanenenstĂŒckchen und Minion-Branding. Sie stammt aus einer Umfrage, an der ich Anfang des Jahres teilgenommen habe (etwas, was ich inzwischen nicht mehr tue) und war dermaßen kurios, dass ich damals einen Screenshot davon gemacht habe. Die anderen Sorten waren relativ normal und Kokos habe ich sogar schon gesehen (wenn auch von einer Discounter-Marke statt von Hanuta selbst), aber Bananen sind fĂŒr mich als jemand, der die Dinger absolut nicht mag, eine Klasse fĂŒr mich. Und Minions sowieso.

Auch ein merkwĂŒrdiges Produkt hat Carlsber im Angebot. Dort wurde grade eine Papierflasche fĂŒrs Bier entwickelt und die wird jetzt als große Plastikfrei-Heldentat vermarktet. Offenbar hat da niemand mitbekommen, dass Glasflaschen existieren, allgemein als kulturell akzeptables TrinkbehĂ€ltnis fĂŒr Bier anerkannt sind und man da sogar sehen kann, was in der Flasche ist. Und weniger Dreck macht es in der Herstellung auch noch.

Naja, man muss halt nur wissen, wie man es vermarktet. Das wissen auch die Killerroboterhersteller, die ihren Produkten inzwischen den netten Namen Lars verpassen — kurz fĂŒr „Lethal Autonomous Robots“. Na dann…

Geniestreich der Woche

Auf der dieswöchigen Fraktionssitzung haben ausnahmslos alle Berichterstattenden ihren Beitrag mit den Worten „Ich fasse mich kurz“eingeleitet, was mich zu dem Vorschlag gebracht hat, dies zu eineroffiziellen Regel zu machen:„Berichterstattende beginnen ihren Beitrag mit den Worten: ‘Ich fasse mich kurz.’ Sie haben sodann mindestens eine halbe Stunde zu referieren.“
Der Vorschlag fand leider keine allgemeine Zustimmung.

Wortgeschmeide der Woche

Ich lese zur Zeit das in meinen grĂŒn-links-alternativ-versifften Kreisenimmer wieder gerne empfohlene AnstĂ€ndig Essen von Karen Duve. Mein bisheriger Eindruck ist, dass die Frau ein gutes Thema gefunden hat und mit ihrem Experiment, monatlich ethisch besser zu essen auch ein gutes Experiment durchfĂŒhrt. Das Drumherum ist allerdings etwas merkwĂŒrdig, mit dem menschgewordenen gewissen Jiminy alias Kerstin und dem krebskranken Hund. Aber ohne zusĂ€tzlichen emotionalen AufhĂ€nger keine Geschichte und ohne NebenschauplĂ€tze nur ein sehr dĂŒnnes Buch. Ich bin halt nur einfach der Kein-Geschwafel-Typ, wenn es um Literatur geht. Ich meine, es hat schon einen Grund,warum meine eigenen Werke zum großen Teil im Bereich dreistelliger Wortzahlen bleiben.
So komme ich dann auch an das Problem, unter solche Texte oft noch einen Absatz dazupacken zu mĂŒssen, der ĂŒber sich selbst und seine Notwendigkeit spricht. Einfach nur, damit sich das Bildelement dieses Teils des Beitrags nicht mit dem nĂ€chsten Bildelement ĂŒberschneidet, wodurch das Ganze gestalterisch einfach etwas seltsam aussĂ€he.

Politik der Woche

Ich sehe leichte Probleme mit der PrÀsentation dieser Kampagne

Ich sehe leichte Probleme mit der PrÀsentation dieser Kampagne


FĂŒr Montag war dazu aufgerufen, als SolidaritĂ€tsbekundung mit dem Hambacher Wald von 20:30 bis 21:00 Uhr die Lichter an seinem Haus zu löschen und davon auch möglichst ein Foto zu machen. Das habe ich getan, aber die Dokumentation dessen geriet etwas schwieriger, als gedacht.

Ich weiss nicht mehr, wer das Bild gemacht hat, aber Martin Heinen hat es geteilt

Ich weiss nicht mehr, wer das Bild gemacht hat, aber Martin Heinen hat es geteilt

Am Mittwoch traf sich in Rheydt der Umweltausschuss der Stadt. Dort beschĂ€ftigte uns intensiv der Stand um Tihange und um die PlĂ€ne, hier die Bevölkerung zu schĂŒtzen (die Jod-Ausgabe wird grade stadtweit organisiert). Interessant war auch ein Bericht zur Entwicklung des Klimas in Mönchengladbach mit den aktuellen Zahlen im Kontext der langen DĂŒrre, die effektiv erst heute geendet hat.

Donnerstag brachte einen klassischen ReprĂ€sentationstermin mit sich: Die jĂ€hrliche Verleihung der Preise des Dachverbandes der Kleingartenanlagen der Stadt, bei der wir GrĂŒne traditionell den Preis in der Kategorie der besten Fachberatung stiften und ĂŒberreichen. Nochmal GlĂŒckwunsch an die Anlagen Windberg, Großheide und Schloss Rheydt.

Beim Bezirksrat der GrĂŒnen Niederrhein-Wupper nahm der Hambacher Wald einen großen Teil der Sitzung ein. In letzter Zeit im Wald anwesende berichteten von den Geschehnissen und ihren EindrĂŒcken als Beobachterinnen. Es gab eine lange Diskussion, wie man mit den Entwicklungen dort umgehen kann und soll, vor allem aber auch mit RWE als Konzern. Es wird wenig ĂŒberraschen, dass wir GrĂŒne wieder verstĂ€rkt ins Thema Anbieterwechsel und Abzug öffentlicher Investments in RWE gehen.

Fotos der Woche

Apfelfest 2018Am gestrigen Samstag fand am Haus Horst bei Mönchengladbach-Schelsen das diesjĂ€hrige Apfelfest statt. Die Veranstaltung wird auch von Jahr zu Jahr grĂ¶ĂŸer. Hier ein Bild aus dem BĂŒdchen von Transition Town heraus auf den in Beschlag genommenen Teil der großen dortigen Obstwiese.

schnakeMeine aktuelle Kamera hat es nicht so mit Makroaufnahmen. GlĂŒcklicherweise greift mir die Natur dabei unter die Arme und macht dann halt die Insekten grĂ¶ĂŸer. So eine Riesenschnake an der Wand ist halt schon praktisch.

Videos der Woche

Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com ĂŒbermittelt

regulĂ€re Video in Fiction Science knĂŒpft an ein Ă€lteres Video an, in dem ich feststellte, dass weder Apatosaurus noch Brachiosaurus in Jurassic World wirklich die Dinosaurier sind, die sie zu sein behaupten. Nun wende ich mich erneut dem Brachiosaurus zu, der ja eigentlich ein Giraffatitan ist, um festzustellen, dass er sich gar nicht so aufbĂ€umen konnte, wie er es in seinen zwei ikonischen Auftritten in der Filmreihe tut.

Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com ĂŒbermittelt

das regulÀre Video diese Woche mit weniger als sechs Minuten doch etwas kurz war, habe ich eine kleine Szene als Bonus eingeschoben, die ich schon lÀnger eben als Bonus hochladen wollte. Es handelt sich um eine kleine Schau meiner Arachnodroiden-Armee, mit der ich dereinst die Welt zu erobern gedenke. Oder vielleicht auch nur Legoland. Mal sehen,wie weit der Plan gedeiht.
Es handelt sich um eine Szene, die ich im Zusammenhang mit dem Video zum AT-HS Legoset fĂŒr Fiction Science gedreht habe,die es dann aber nie ins Video geschafft hat und seitdem ungenutzt auf meiner Kamera lag.

Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com ĂŒbermittelt

Die Lego-HĂ€lfte von Extra Extra versorgen die Lego Friends mit einem Set von Musikzubehör. Mein Schluss: Ganz okay, aber am besten eignet es sich wohl dazu, das regulĂ€re Lego-Set Andreas Zimmer etwas aufzuhĂŒbschen.

Video wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com ĂŒbermittelt

andere HĂ€lfte ĂŒbernimmt Schleich mit seinen Mini-Dinosauriern. Der Suchomimus leidet etwas unter einer mittelmĂ€ĂŸigen Farb-Applikation, obwohl das Modell eigentlich mit seiner detailliert geschuppten Haut sehr gut aussieht und das Rot wesentlich besser aussieht, als ich befĂŒrchtet hatte.