Hindenburgstraße revisited

Die Hindenburgstraße ist mal wieder Stadtgespräch in Mönchengladbach. Und anders als andere Städte nicht wegen des Namens, sondern wegen des Busverkehrs darüber. Und ich fühle mich berufen, dazu etwas zu sagen, denn die aktuelle Regelung war kurz gesagt meine Idee.
Und damit ab zum Artikelbild und danach in den Artikel selbst:

Es sagt viel über die Probleme der Straße, wenn die MGMG nur ein einziges freies Bild von ihr zur Verfügung stellt und das nichtmal die Straße zeigt - Bild: MGMG

Es sagt viel über die Probleme der Straße, wenn die MGMG nur ein einziges freies Bild von ihr zur Verfügung stellt und das nichtmal die Straße zeigt – Bild: MGMG


Kleine Ideengeschichte der einspurigen Lösung

Wie gesagt, 2009 brachte ich die Idee eines nur bergauf die Hindenburgsraße nutzenden Busverkehrs ein. Nicht nur hie rim Blog, sondern auch in Gesprächen unter Politikern oder mit der Verwaltung, später auch mehrfach mit dem Bauderzenenten Andreas Wurff.
Das Ganze war zu dieser Zeit ein heisses Eisen. Die Situation, eine breite und mit sehr hohem Bordstein ausgestattete Straße mitten durch eine Fußgängerzone zu führen, galt mit der Zeit als immer untragbarer und um 2010 herum erreichte sie einen Höhepunkt. Viele Ideen wurden bis 2012 ins Rennen geworfen, wie die Straße dennoch weiter angebunden werden sollte. Das ging bis hin zum Vorschlag der Gladbacher Cable-Car-Linie, de ganz offensichtlich nie kam. Cable Cars haben eine ziemlich aufwendige Technik, die viel Platz braucht, insofern ist das wenig überraschend.
Die einspurige Lösung war immer die am einfachsten umzusetzende Option. Doch es dauerte noch lange, bis tatsächlich Bewegung in die Überlegungen kam.
2011 machte die CDU eine allgemeine Umfrage für oder wider den Verbleib der Busse in der Straße, doch diese kam zu keinem echten Ergebnis: Ziemlich genau die Hälfte der befragten Bürger wollten die Busse behalten und die Hälfte wollte sie loswerden. Einzelhändler waren dagegen, ebenso die Behindertenverbände, beide fürchteten eine schlechtere Erreichbarkeit der Läden in der Straße, obwohl die Wege nur marginal länger geworden wären, wenn überhaupt.
Erst 2016 war es dann soweit: Unter mehreren Modellen wurde das Modell einer Führung der Busse in eine Richtung favorisiert und es begann ein Pilotversuch, angesetzt auf ein Jahr und später ausgedehnt auf anderthalb Jahre.

Die Debatte jetzt

Jetzt steht eine erneute Entscheidung an und die Stadtverwaltung würde die Regelung gerne beibehalten. So weit, so gut, könnte man meinen, doch weit gefehlt.
Zu dem Vorschlag gibt es ein Gutachten und aus diesem möchte ich einfach mal eine Grafik zitieren:

Wer länger nicht mehr in der Schule war, der sei erinnert: Eine 5 ist "nicht sonderlich gut"

Wer länger nicht mehr in der Schule war, der sei erinnert: Eine 5 ist „nicht sonderlich gut“ – aus Gutachterliche Begleitung der Testphase ÖPNV Hindenburgstraße / Steinmetzstraße von Planungsgesellschaft Verkehr Köln Hoppe & Co. GmbH

Und nochmal aus dem Text des Gutachtens:
Sowohl die objektiven Daten aus den Befragungen als auch die subjektiven Einschätzungen der Mönchengladbacher Bürger – insbesondere der Busnutzer – münden in der Empfehlung zur Rücknahme der Linienwegveränderung und Wiederaufnahme des ursprünglichen Zustandes vor dem Testbetrieb

Hinzu kommen noch ein paar andere Grafiken. So kann man zwar darauf verweisen, dass der Anteil des Busverkehrs bei den Anreisenden 2017 weit höher ist als 2016, aber gleichzeitig ist die Besucherzahl auch merklich gesunken. Kein Wunder: Große Teile der Hindenburgstraße verlieren rapide an Wert, seit zentrale Händler in das Einkaufszentrum Minto gezogen sind und reihenweise leere Gebäude zurückgelassen haben.
Aber das Minto hatte einen für diese Diskussion viel wichtigeren Effekt. Vor dem Bau des Minto führten die Theatergalerie und der Lichthof zwischen Hindenburgstraße und Steinmetzstraße hindurch. Beides waren überdachte Fußgängerpassagen mit Geschäften. Während diese andernorts richtige Leerstandsmonster sind, funktionierten sie in Mönchengladbach gar nicht so schlecht, insbesondere der Lichthof.
Diese Passagen waren wichtig, denn sie unterbrachen die ewig lange und vor allem auch triste Strecke, auf der man zwischen den beiden Straßen nicht wechseln konnte. Die Strecke wurde mit dem langen Bau des Minto noch trister und abweisender und die Passagen waren weg. Das Resultat ist eine Bushaltestelle an der Steinmetzstraße, die weniger einladend nicht sein könnte und die man hinter dem Klotz des Einkaufszentrums erstmal finden muss (Hinweise auf den Standort der Haltestelle fehlen auch weiterhin). Der Weg dorthin, wenn man ihn denn findet, ist nicht sonderlich lang, wirkt aber aus gestalterischem Gründen wie ein Marathon.
Unter diesen Voraussetzungen ist die einspurige Lösung schlichtweg nicht mehr praktikabel und wir müssen sie aufgeben.

Mögliche Lösungen

Bleiben die Busse in der Hindenburgstraße, bleibt auch der Ruf, sie loszuwerden. Deshalb ist auch die Empfehlung des Gutachtens, den Ursprungszustand wiederherzustellen, ein der Situation nicht angemessener Schnellschuss. Doch wenn die einspurige Lösung tot ist, was bleibt dann an anderen Optionen?
Kurzfristig ist es erstmal wichtig, auf der Hindenburgstraße gut sichtbare Hinweise anzubringen, wo sich die bergab laufenden Haltestellen befinden. Das wird aber nicht reichen: Das Minto ist und bleibt ein Klotz mitten in den alten Wegeverbindungen. Es wird nicht über Nacht geöffnet werden können, es wird nicht Passagen weichen können, für all dies ist es einfach nicht gebaut oder es gibt Probleme mit der Sicherheit.
Nein, wir brauchen eine neue Idee. Am sinnvollsten unter den umherfliegenden Vorschlägen finde ich aktuell, auf der Hindenburgstraße eine vom restlichen Netz isolierte Buslinie fahren zu lassen. Eine Linie mit vier Bussen sollten bei relativ geringer Belästigung der Kunden und Besucher einen Takt von deutlich unter zehn Minuten bieten können, wenn diese beständig zwischen Hauptbahnhof und Alter Markt pendeln. Alle anderen Linien laufen dann komplett auf der Steinmetzstraße.
Oder wir bauen doch noch ein Cable Car. Okay, eher nicht.

Richtig ist auf jeden Fall: Das Experiment Einspurigkeit war aus verschiedenen Gründen ein Reinfall. Daraus aber zu folgern, der einzige Weg ist eine Rückkehr zum ebenfalls ungeliebten vorherigen Modus, ist eine Kapitulation aus mangelnder Fantasie.
Und wir reden hier von der Innenstadt. Das schlimmste, was dieser in der gegenwärtigen Lage der Innenstädte widerfahren kann, ist Fantasielosigkeit.


Warum man 2018 nach Hannover fährt

Hannover, lange nicht gesehen! Ich glaube, das letzte Mal war ich dort auf der CeBit 2008 (wo ich einen Pleoh gestreichelt und mich mit dem Spiegel gestritten habe) und davor auf der Expo 2000. Und davor eigentlich nie. Ich kenne Hannover hauptsächlich als eine Stadt, für deren Besuch es keine Gründe gibt, wenn man nicht grade auf den Einkauf dort angewiesen ist. Grund waren diesmal Bündnis Robert, die Habecks die Grünen und ein dortiger Bundesparteitag. Der heisst bei uns Bundesdelegiertenkonferenz (BDK), was historische Gründe im einstigen Selbstverständnis hat, heute aber nur noch verwirrt.
Wer eine Zusammenfassung möchte, worum es geht, die läse sich so: „Warum ich kein Problem mit Robert Habeck habe, aber ein Problem mit Robert Habeck habe“. Ja, es ist kompliziert.

Bild: Bündnis 90/Die Grünen/Facebook - Der Schrägstrich ist manchmal echt nervig

Bild: Bündnis 90/Die Grünen/Facebook – Der Schrägstrich ist manchmal echt nervig


Der rosa Elefant

Ich möchte gleich auf den zentralen Teil der BDK kommen, die ganze Geschichte mit der “Trennung von Amt und Mandat”, wie es nicht ganz korrekt, aber einigermaßen griffig, genannt wird. Diesmal betraf das beide später erfolgreiche Kandidierenden für den Vorstandsvorstand – Annalena Baerbock als Bundestagsmitglied, Robert Habeck als amtierenden Landesminister.
Nun erscheint es mir nicht falsch, hier eine Lösung zu schaffen, mit der auch für Mandats- und Amtsinhaber eine Möglichkeit geschaffen wird, auf Parteiämter zu kandidieren, ohne dass die Trennung dabei ausgehebelt wird. Dies sollte über einen Übergangszeitraum geschehen, dessen Dauer noch zur Debatte stand.
Habeck wollte ursprünglich 12 Monate, also die Hälfte der Wahlperiode des Vorstands. Das war schon ziemlich unverschämt, mal eben zu fordern, ein ganzes Jahr lang neben einer Vollzeitstelle wie dem Bundesvorstandssprecher eine weitere Vollzeitstelle in Form eines Ministeramts belegen zu dürfen. Mit einem räumlichen Abstand von um die 300 Kilometer (kürzeste Autoverbindung laut Google Maps 351 km). Und wenn eines der beiden Ämter es zu großen Teilen des Jahres unmöglich macht, das Land Schleswig-Holstein zu verlassen, haben Minister doch Anwesenheitspflichten. Jeder Arbeitgeber würde da einen Vogel zeigen.
Damit niemand merkt, wie bescheuert das ist, hat man dies mit dem Hype auf einen Kandidaten übertüncht.

Robert Habeck ist telegen und kann reden. Beides offenbar gut genug, um die Karrieregeilheit zu kaschieren, die sein Ansinnen verrät. Da fällt dann nichtmal negativ auf, wenn er für einen Antrag spricht, der ihm selbst den Aufstieg garantiert (nun 8 statt 12 Monate Festkletten am Ministerposten). Er betonte dabei zwar, man solle jetzt mal vergessen, um wen es dabei geht, hält im selben Atemzug aber fröhlich sein Gesicht in die Kamera, damit man eben jenes garantiert nicht tut.
Das ist psychologisch geschickt.
Nach dem ziemlich einhelligen Urteil zahlreicher (cis-)weiblicher Delegierter über 40 ist er auch ein Sahneschnittchen. Finde ich jetzt nicht nachvollziehbar, aber ich steh ja auch nicht auf Männer. Die Anzahl der mitbekommenen Gespräche im Vorfeld und auf der BDK selber, in denen das ein maßgeblicher Punkt war, war beeindruckend. Von seinen Positionen dagegen habe ich ausser in seiner eigenen Rede kaum etwas gehört. Ja, ernsthaft, da darf die Partei dann auch offen sexistisch sein. Die Dynamik der Geschlechtsrollen in dieser Vorstandswahl wäre mal ein richtig interessantes Thema. Man stelle sich mal vor, das wäre im selben Maße bei Annalena Baerbock passiert.

Ihr merkt schon, es ist nahezu unmöglich, hier Person und Sachfrage zu trennen. Das ist meines Erachtens auch Absicht gewesen. Ich nenne es den Christian-Lindner-Effekt: “Hauptsache, der sieht auf den Plakaten schnuckelig aus, dann fragt schon keiner”.
Das ist ein Problem, denn gegen Robert Habeck habe ich im Grunde auch von ausserhalb der Robert-ist-der-Messias-Filterblase nicht viel einzuwenden. Linker als der wirtschaftsnahe Cem Özdemir und die stark theologisch angehauchte Katrin Göring-Eckhart ist er mit Abstand. Annalena Baerbock ist eine gute Ergänzung, die vielleicht einzige zur Auswahl stehende Frau, die neben dem lauten Shootingstar Habeck bestehen kann. Zumal dieser ja vorerst ein deutliches Handicap hat, er bleibt schließlich noch eine Zeit lang Umweltminister und kann währenddessen bestenfalls ein halber Parteivorsitzender sein. Baerbock dagegen hat wenigstens beide Posten in Berlin und wird wohl auch schneller wechseln.

Zur Realo-Debatte: Beide neuen Amtsinhaber sind meines Erachtens nur in ihrem Verhältnis zur Macht als Realos zu sehen. Ihre Positionen stehen klarer im linken Spektrum, als dies bei den meisten Grünen Spitzenpolitikern der letzten Jahre der Fall war, von Ausnahmeerscheinungen wie Toni Hofreiter mal abgesehen. Die Dominanz des extrem realodominierten Landesverbandes aus Baden-Württemberg jedenfalls ist damit fürs Erste gebrochen und das wird den Bundesgrünen (und allen Grünen aus den übrigen 15 Bundesländern) gut tun.

Alles in allem bin ich mit dem Prozess sehr unglücklich und halte den gelaufenen Personenkult für gefährlich, aber mit dem Ergebnis selbst bin ich durchaus nicht unzufrieden. Mit Robert und Annalena kann man in die grade jetzt richtige Richtung gehen, mit Jamila Schäfer sowieso. Und die anderen beiden sind ja nicht neu.

Inhaltliches

Die inhaltlichen Entscheidungen des Parteitags finde ich alles in allem sehr gut.

Es ging etwa um ein Exportstopp von Waffen in die Türkei und an die Aggressoren im Jemenkrieg (erstere Forderung habe ich auch selbst unterzeichnet), um die Einleitung einer Agrarreform, nochmal separat um Glyphosat und Neonikotinoide, um eine gezielte Demokratisierung der EU-Gremien, eine gemeinsame Verteidigungspolitik der EU und die Erschwerung der Fortnahme des Wahlrechts Behinderter.

Eine Menge spannender Debatten, bei denen ich dann auch entsprechend weniger als sonst zur anderen wichtigen Aufgabe auf einer BDK kam, dem Kontakte pflegen und knüpfen mit dem Rest der Partei ausserhalb der Stadtgrenzen.

Abschließen möchte ich aber mit Hanni Lévy, die uns am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus beehrte und von ihren Erinnerungen an Versteck und Verfolgung, aber auch an Hilfe und Opferbereitschaft, erzählte.
Erinnern, nicht des Erinnerns wegen, sondern des Lernens. Großartig.


Sieben am Sonntag 28.01.2018

Sieben Dinge der Woche, ausgewählt zum Ende der Woche. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Sonntag, mehr oder weniger.
Dann woll’n wir mal, ich habe diese Tage eine Menge durchzugehen. In den nächsten Tagen gibt es auch noch einen Nachbericht vom Parteitag und zu den Bussen der Hindenburgstraße fühle ich mich auch zu einem Kommentar berufen.

Musik der Woche

Dieser Tage ist mit Dolores O’Riordan die Sängerin der Band Cranberries im Alter von nur 46 Jahren verstorben.
Zur Erinnerung an sie sei hier mal nicht Zombie ausgewählt, auch wenn das natürlich der bekannteste Hit der Band ist. Aber ich nehme statt des Nordirlandkonflikts dann doch lieber etwas alltagsnäheres: Sehnsucht — Linger.

App der Woche

Logo von Too Good to GoDie App Too Good to Go ist ein weiterer Ansatz, um Lebensmittelverschwendung zu minimieren. Ähnlich wie beim Foodsharing, aber in Form einer App und ohne feste Abholstandorte, gibt es hier Lebensmittel, die sonst weggeworfen werden worden wären, wiel sie nicht mehr als verkaufbar gelten. Dies sind hier Restaurants, Bäckereien, Geschäfte un ähnliches.
Die App gibt es hier für Android-Geräte.

Flachköpper der Woche

Mike Hughes vor seiner Rakete

Da biste platt! Und die Erde erst! – Bild: Mike Hughes

Das ist Mike Hughes. Gut, wusstet ihr schon, steht ja direkt unter dem Bild.
Viel interessanter ist, was Hughes mit dieser Rakete vor hat. Er will ein für allemal beweisen, dass die Erde flach ist. Wenn ich das richtig verstehe, will Hughes mit einer selbstgebauten Rakete hoch genug steigen, um die flache Erde beobachten und filmen zu können.
Der erste Versuch wurde bereits abgebrochen, da Hughes keine Genehmigung für einen Raketenstart hatte und der Staat Kalifornien einschritt. Warum er für diese Beobachtung nicht einfach in ein Flugzeug steigt, ist mir nicht wirklich klar, aber wahrscheinlich glauben die geistigen Flacköpper Flacherdler, die Fensterscheiben in Flugzeugen seien manipuliert. Filmen soll das bloß keiner, fremde Drohnen werden abgeschossen. Mit anderen Worten, er behält sich die Möglichkeit vor, uns sonstwas zu erzählen, sollte das Experiment erneut scheitern, diesmal an der Tatsache, dass die Erde rund ist.
Aber hey, er hat für 200.000 US$ eine (laut Erbauer) funktionierende Rakete gebaut. Das ist immehrin eine beeindruckende Leistung.

Fahrradzubehör der Woche

Wie haben wir ohne überlebt? - Bild: Pinterest

Wie haben wir ohne überlebt? – Bild: Pinterest

Das ist Lumigrids, ein Zubehör, mit dem sich im Dunkeln Schlaglöcher erkennen lassen.
Eine Lampe auf dem Lenker strahlt ein Gitter auf den Boden. Dieses wird durch Unebenheiten verzerrt und so verraten sich den Radfahrenden eben jene Schlaglöcher, die ja gerne in größeren Anhäufungen auftauchen und sich nachts irgendwie rudelweise mit reicher Beute auf die Jagd nach Radlerhintern und Pkw-Stoßdämpfern machen.

Tardis der Woche

Erinnert sich noch wer an Friederike letzte Woche? Den Sturm, der in NRW ordentlich Bäume geschüttelt und Häuserdächer abgedeckt hat? Nun, die Dame hat in Düsseldorf auch die Tardis aufgespürt. Naja, eine Tardis. Ich muss sagen, von der düsseldorfer Version dieses Kultfahrzeuges hatte ich mir irgendwie etwas edleres erwartet.
Link zum Video (geht nach Facebook)

Saubermann der Woche

AJ-fender31Ich bin nicht sicher, ob diese Idee für einen Schmutzfänger am Fahrrad wirklich funktioniert oder ob er den Dreck nicht eher so richtig fies verteilt, aber clever ist der Einfall allemal.

Musik der Wo… Moment mal!


Foto-Nachlese 2017

Eigentlich wollte ich ja schon im Jahresrückblick 2017 eine Sammlung von Fotos des Jahres anfügen. Und während da einige Fotos zu Ereignissen des Jahres zu finden sind, ist das natürlich nicht das fotografische Best-Of des Jahres. Nun ist mein Geburtstag praktischerweise so nah am Jahreswechsel, dass er sich ganz gut für einen weiteren Jahresrückblick eignet.
Hier also nun meine Lieblingsfotos aus 2017, die nicht schon im Jahresrückblick enthalten waren.

Ich beginne mal mit diesem Foto aus dem April. Ich kam aus dem Tunnel von der Knopsstraße in den Geropark und sah dieses Bild. Es bietet sich nur ein paar Tage im Jahr, aber das sollte meiner Meinung nach eines der zentralen Fotomotive der Stadt für Karten und dergleichen sein.

Ja, das ist MG, auch solche Tage hat diese Stadt

Ja, das ist MG, auch solche Tage hat diese Stadt

Weniger vom Bild als vom Anlass her schön ist dieses Zaunkönignest, das sich eines Tages unter dem Vordach des Hauseingangs befand. Es wurde schließlich nicht bebrütet, aber trotzdem schön, dass sich der Vogel hier so wohl gefühlt zu haben scheint, es wenigstens zu versuchen, diese Immobilie der Vogeldamenwelt feilzubieten.

Da ist Kopf einziehen angesagt

Da ist Kopf einziehen angesagt

Wahrscheinlich bin ich der einzige, der nicht erkannt hat, was um Himmels Willen dieses seltsame Gestell ist.
Ich musste inzwischen feststellen, dass es keineswegs ein Sportrollator für rüstige Senioren ist.

Es ist ein Kinderwagen, bei dem der Sitz rausgenommen wurde

Es ist ein Kinderwagen, bei dem der Sitz rausgenommen wurde

Immer, wenn ich mich zu sehr über die hiesigen Radwege aufrege, denke ich fortan an diesen beidseitigen Radweg,
der ohne nennenswerte Trennung auf der Fahrbahn geführt wurde. Das dürfte ein Alleinstellungsmerkmal sein, welches Krefeld hier der Gladbacher Straße verpasst hat.

Sorry Krefeld, das werde ich jetzt ewig mit eurer Stadt verbinden

Sorry Krefeld, das werde ich jetzt ewig mit eurer Stadt verbinden

Die Rikschafahrt zum CSD hatte ich ja schon im Jahresrückblick erwähnt, ebenso die schwierigen Sichtverhältnisse als Fahrer. Hiermit sei nun das Foto nachgereicht, in Augenhöhe nach vorne fotografiert. Ich habe es dadurch gelöst, die meiste Zeit unter dem Dach hindurch zu schauen, aber abenteuerlich war es so oder so. Die Fahrergröße ist echt wichtig bei den Dingern!

Die Leute im Hintergrund stehen übrigens auf einer Bühne

Die Leute im Hintergrund stehen übrigens auf einer Bühne

Ganz investigativ habe ich für euch auch rausgefunden, wo die ganzen Asiatischen Marienkäfer eigentlich herkommen.

Gut, hätte man ahnen können

Gut, hätte man ahnen können

An diesem Straßenkunstwerk kam ich in Düsseldorf am Tag des Abrisses vorbei. Auf dem Rückweg ein paar Stunden später existierte es bereits nicht mehr.

Dieser Wolf jault nicht mehr

Dieser Wolf jault nicht mehr

Bilder von Insekten, Spinnen und Weberknechten habe ich letztes Jahr recht viele gemacht, auch viele gute. Herausstellen möchte ich von diesen die recht seltene Begegnung mit einer Krabbenspinne samt frisch geschlagener Beute, einer Honigbiene.
Krabbenspinnen sind zwar nicht selten, aber extrem gut getarnt. Es war die in einem seltsamen Winkel hängende Biene, die mir aufgefallen war, bevor ich die Spinne bemerkte. Netterweise wechselte die Spinne kurz darauf aus der weissen Blüte auf ein Blatt, wo sie viel deutlicher zu sehen war.

Bon apétit

Bon appétit

Und am Schluss eine weitere kurzlebige Blüte: Diese blaue Ackerwinde kurz nach einem leichten Regen zwischen Gladbach und Rheydt.ackerwinde-ry-2017


Sieben am Sonntag 07.01.2018

Sieben Dinge der Woche, ausgewählt zum Ende der Woche. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Sonntag, mehr oder weniger.
Also dann, fangen wir 2018 mal endgültig an.

Musik der Woche

Fangen wir das Jahr mit einem politischen Song an, den ich sehr wichtig finde. Ein Gegengewicht zum Rassismus-Geschrei bei jedem Kleinkram und einen Pseudomoralismus, der gegen Negerküssen/Mohrenköpfe vorgeht, als ginge es um das Schicksal der Welt.

Medikament der Woche

Das wäre in der Tat ein beeindruckender Durchbruch: Britische Forscher präsentierten in der Nature Ergebnisse einer Versuchsreihe, bei der mit Hilfe eines experimentellen Alzheimer-Mittels Zähne dazu angeregt werden konnte, neuen Schmelz zu bilden und so den bisher als unumkehrbar geltenden Verlust von Schmelzmaterial bei Karies und Beschädigungen rückgängig zu machen.
Eine beeindruckende Entdeckung, mit der mittelfristig der Einsatz von Füllmaterialien komplett überflüssig werden könnte. Amalgam gilt als gesundheitlich bedenklich, Gold und Keramik sind teuer. Eigener Zahnschmelz ist dabei fest mit dem Zahn verwachsen und ein vollkommen ungiftiges Produkt des eigenen Körpers.
Aus naheliegenden Gründe an dieser Stelle kein Foto von verrottenden Zähnen.

Zecke der Woche

Und noch etwas von der Nature, dies etwas unangenehmer. Also, als medizinische Durchbrüche, nicht als Zahnschmerzen.
Das da im Bild ist eine neu entdeckte Zeckenart mit dem klingenden Namen Deinocroton draculi. Die gute Nachricht ist, dass sie sich in Gefiedern festsetzt, also nicht an Säugetieren wie uns interessiert ist. Die andere gute Nachricht ist, dass sie vor etwa 99 Millionen Jahren lebte. Die interessante Nachricht ist, dass sie im Gefieder von Dinosauriern lebte.
Die Zecke wurde mit einer Dinosaurierfeder und weiteren Zecken in einem Stück Bernstein gefunden, welches Material aus einem Dinosauriernest enthielt. Die anderen Zecken ähneln heutigen Arten, aber Deinocroton gehört einer völlig neuen Familie an. Der Fund beweist, dass Zecken schon sehr lange größere Tiere plagen.
Dies sind zugleich die bisher ältesten Funde ausgewachsener Zecken. Aus der Kreidezeit gab es bisher nur in Bernstein erhaltene Zeckenlarven.

Zensur der Woche

Wo wir am Anfang schon angedeutet bei der inhärenten Dummheit von Political Correctness waren: Das amerikanische Amt für Seuchenbekämpfung (CDC) hat es bei seinen Budgetbesprechungen offenbar für wichtig gehalten, bestimmte Wörter nicht mehr zu verwenden, weil sie kontrovers sein könnten. Nun muss ein Aufklärungsprojekt für Transgenderpersonen ohne den Begriff Transgender, ein Projekt zur Fötensicherheit ohne den Begriff Fötus und eines für besonders anfällige Menschen ohne den Begriff der Anfälligkeit auskommen. Die Begriffe seien umstritten.

Fahrrad der Woche

Quelle: Indiegogo

Quelle: Indiegogo

Gut, das Smacircle S1 ist nicht unbedingt das hübscheste Klapprad. Aber immehrin ist es ein einklappbares eBike im Rucksackformat mit einigen interessanten Ideen. Den Sattel etwa durch eine Art Nackenrolle zum Draufsetzen zu ersetzen, finde ich eine clevere Idee, die zusammengeklappt einen guten Handgriff ergibt. Und einen angenehm warmen, wenn man nach dem Fahren schnell ist mit dem Zusammenklappen und Losgehen.

Schmuckstück der Woche

Quelle: Etsy

Quelle: Etsy

Es sind die Details, die zählen. Etwa jenes, dass Perseus‘ erfolgreiches Abschlagen des Haupts der Medusa wohl kaum besonders ästhetisch war. Das nimmt diese Kette aus dem Etsy-Shop von StrangeLoopJewellery auf und nutzt es sehr schön.

Sperrung der Woche

An dieser Stelle noch ein ganz besonderer Glückwunsch an die BBC, die es geschafft hat, ein Video über die letzte Episode von Doctor Who mit der neuen Darstellerin Jodie Wittaker für die Hauptfigur zu sperren. Auf der Seite des Piratensenders aller Piratensender, der… BBC.

Quelle: BadWilf/Twitter

Quelle:


Das wird 2018

Auf den Jahresrückblick am 31. 12. folgt natürlich wieder der Ausblick am 1.1. Also, schauen wir mal, welche Pläne dieses Jahr bringt, bevor das Leben passiert und mit seinen eigenen Plänen daherkommt. Aber zunächst wie üblich Musik für den Ausblick.

2018

Das große Schreiben

Natürlich geht auch 2018 das Schreiben weiter. Ich will den Trend aus 2017 fortführen, nach dem ich regelmäßig kurze Texte an verschiedene Publikationen verkaufen konnte, um eine breitere Basis von Geschichten zu haben, die sich in der Welt verteilen und über die neue Leser mich finden können. Das Ziel ist es, jede Woche einen solchen Text einzureichen. Nach meiner bisherigen Erfolgsrate würde das bedeuten, dass 2018 zwischen 20 und 30 kurze Texte von mir erscheinen. Eine Kurzgeschichte für 2018 ist ja bereits vom Verlag gekauft und verplant, Fetch Monkey im September.
Eine zweite wöchentliche Kleinaufgabe betrifft den Youtube-Kanal. Dieser wird 2018 wieder jede Woche eine neue Geschichte bieten. Anders als bisher werden dies original für den Kanal verfasste Geschichten sein, denn ich hatte eine Idee: Jede der 52 Geschichten für 2018 wird durch eine lokale Folkloregeschichte inspiriert. Ich habe eine Menge dieser Sammlungen alter Sagen aus Orten und Dörfern, die oft extrem wenig Inhalt haben, aber aus denen sich recht gut mehr machen lässt. Viele dieser Geschichten sind einfache Erwähnungen, dass es an diesem oder jenem Ort einen Geist gibt, aber oft ist ein bisschen was dabei. Zwischendurch wird es vielleicht auch ein paar bereits geschriebene Geschichten als Hörgeschichten geben, dies dann aber zusätzlich.
Wichtig ist an dieser Stelle, mehrere Wochen im Voraus parat zu haben, um Ausfälle aus diversen Gründen zu vermeiden. Ich habe 2017 mit Paul das Rentier gesehen, wie komplett ein einziger Ausfall den Arbeitsfluss für eine ganze Reihe abreissen kann.
An der Buchfront geht es 2018 aller Voraussicht nach weniger um komplett neue Titel, als um eine Aktualisierung des Portfolios. Die Meilensteine der Evolution gehen 2018 in dickeren Büchern auf, mit vier dicken statt den einst geplanten zehn dünnen Bänden. Dieses Cover ist Müll ist inzwischen nicht mehr marktgerecht, ich werde es aus dem Verkauf nehmen, sobald ein neuer Titel fertig ist, die Lücke zu schließen. Unter Wittgensteins Löwen erhält 2018 eine leicht erweiterte Ausgabe, die zu großen Teilen bereits fertig ist. Ebenso habe ich mich entschieden, statt eines zweiten Bandes eine stark erweiterte Neuauflage von How to Sing Butterflies herauszubringen – die deutsche Ausgabe Stückwerk wird dann von Anfang an dicker sein.
2018 steht in den Kinos ein neuer Teil der Jurassic-Park-Reihe an und damit einher geht auch eine Aktualisierung für mein Begleitbuch The Dinosaurs of Jurassic Park and Jurassic World.
Paul das Einhorn erhält pünktlich zur Vorweihnachtszeit eine illustrierte Papierausgabe, für die ich im Laufe des Jahres noch jemanden für die Illustrationen finden muss.
Und dann ist da noch die Aussicht auf eine Beteiligung an einem Großprojekt mehrerer Kreativer, zu dem ich noch nicht zu viel verraten möchte. Ausser, dass es spannend wird!
Alles in allem also eine Wende zu mehr kurzen Texten an mehr Orten und zu Projekten, die bei besseren Ergebnissen weniger Zeit in Anspruch nehmen. Gleichzeitig werde ich meine Zeitplanung verbessern und so regelmäßig Zeit speziell zum Schreiben einplanen, die ich in der Vergangenheit viel zu sporadisch zugeteilt habe.

Youtube

Davon ab, dass ich natürlich auch 2018 weitere Videos für die beiden Youtube-Kanäle produziere, will ich mit beiden auch auf eine positive Bilanz kommen.
Extra Extra ist momentan ein Nullsummenspiel, Thomas Diehl liest hat noch gar nicht den Status erreicht, Werbeeinnahmen erzeugen zu können. Das will ich 2018 ändern. Davon ab werde ich die englischen Inhalte aus Thomas Diehl liest auf einen exklusiv englischen Kanal verlagern, der dann als dritter dazukommt. Die bisherige Lösung, englische und deutsche Geschichten auf den selben Kanal zu laden, wird extrem schnell unübersichtlich und unpraktikabel.
Alles in allem läuft es darauf hinaus, dass ich Youtube als Teil der Routine und zusätzliches Standbein einsetze.

Politik

Mein klares Ziel im politischen Bereich ist es, zu einer stärkeren inhaltlichen Politik zu kommen. Endlich ein Jahr (hoffentlich) ohne Wahlen, in dem man so etwas in Ruhe angehen kann.
Im Januar starte ich bei den Grünen einen neuen Arbeitskreis Verkehr, der dies in einem Teilbereich stärken soll und zugleich neue Beteiligungsmöglichkeiten bietet. Wir hatten einen solchen Arbeitskreis schon ein mal bis 2012. Diese Wiederbelebung des Konzepts knüpft daran an.
Politik ist stets ein Feld voller Überraschungen, daher möchte ich noch nicht zu viel konkret planen, aber auch hier kann ich sagen: Da wird sich in Gladbach 2018 viel tun. Wir haben da ein klasse Team, das viel anpacken will.

Dahler Oase

Mein monolithisches Großprojekt ist zur Zeit so weit vom Autoren- und Politikerdasein entfernt, wie man es sich nur vorstellen kann. Denn zur Anlage der Dahler Oase gehört Anpacken mit Werkzeug und Dreck. Irgendwo der perfekte sonntägliche Ausgleich zu der ganzen Schreibtischarbeit.
ich fasse das Ziel mal so zusammen: Bis zum einjährigen Jubiläum im Sommer soll aus den noch bescheidenen Anfängen der Oase ein veritabler kleiner naturnaher Park erwachsen. Die ganz großen Arbeiten sind inzwischen fast fertig, fürs Frühjahr steht die Detailarbeit an. Schilder wollen aufgestellt, Pflanzen gepflanzt und Bauten wie Hochbeete gebaut werden. Und natürlich soll das Ganze auch deutlich stärker publik werden.
Wir haben in der kurzen Zeit zwischen Hochsommer und Schlechtwetterphase schon einiges tun können. Natürlich hoffen wir für Frühling und Sommer auf eine deutlich längere Zeit mit gutem Wetter für die Gartenarbeit.

Das alles ergibt ein gute gefüllt aussehendes 2018. Aber es ist auch nach meinen bisherigen Erfahrungen ein gutes Level an Zielen, das ziemlich gut mit meiner verfügbaren Zeit und Energie hinkommt und noch ausreichend Reserven für Überraschungen lässt. Denn natürlich wird sich im Laufe des Jahres noch so manches ergeben. Und vieles wird mir wieder sehr kurzfristig einfallen und alles durcheinanderbringen.
Ich bin gespannt.
Ein erfolgreiches und spannendes Jahr euch allen!


Das war 2017

2017 war ein langes Jahr. Ich habe in einigen Jahresrückblicken schon das Erlebnis gehabt zu fragen: „Wie, das war noch dieses Jahr?“

Nun, diese Dinge sind mit Sicherheit alle von diesem Jahr. Und obwohl ich im Juli zu großen Teilen ausgefallen bin, weil ein Fahrradunfall meine Arme für einige Wochen nahezu unbrauchbar gemacht hat, gibt es da doch einiges zurückzublicken. Wobei der Unfall da durchaus zugehört. Zu erleben, wie plötzlich man so heftig eingeschränkt werden kann, ist eine prägende Erfahrung.

Aber hier möchte ich mich auf Erreichtes konzentrieren, also, Musik ab und los:

Was mit Medien

How to Sing Butterflies How to Sing Butterflies DX Rezepte für den Schmortopf Eye to the Telescope 101 Fiction Steaks, Walls And Dossiers

Das sieht doch schonmal nicht schlecht aus, so eine große Sammlung von Titeln für ein Jahr. Ich muss allerdings auch sagen, dass vieles davon Beiträge zu größeren Projekten sind.

Den Anfang machten jedoch komplett eigene Veröffentlichungen: Im Februar erschien eine überarbeitete Neuauflage des Coverdesign-Ratgebers Dieses Cover ist Müll, meines inzwischen sechs Jahre alten ersten eBooks.

Ihm folgte eine erste Premiere für das Jahr: How to Sing Butterflies und seine erweiterte Variante How to Sing Butterflies DX sind seit April als Papierausgaben erhältlich. Zwar nur bei Amazon, aber immerhin. Und das sieht schon nach etwas aus, so eine physische Ausgabe seines Werks in den Händen halten zu können:

Aus der Reihe Meisterwerke des 21. Jahrhunderts, das Kronstück

Aus der Reihe Meisterwerke des 21. Jahrhunderts, das Kronstück


Es folgte im Mai die erste Veröffentlichung eines vollständig von mir übersetzten Kochbuchs. In der Vergangenheit hatte ich immer wieder einzelne Rezepte übersetzt, das ist meine erste volle Übersetzung eines Buchs. Kochbücher zu übersetzen ist eine recht spezielle Aufgabe. Eine gute Übersetzung erfordert nicht nur Kenntnisse der Sprache, sondern auch der unterschiedlichen Warensortimente in den unterschiedlichen Ländern und ihrer Möglichkeiten, Ersatzprodukte zu beschaffen oder herzustellen. Sehr viele Kochbuchübersetzungen fallen dadurch mit seltsamen Zutaten und Maßeinheiten auf. Ich bin recht stolz vermelden zu können, dass dies bei meinen Übersetzungen nicht vorkommt.

Apropos stolz: Der September sah die Verwirklichung eines lange angedachten Projekts, als ich die Gelegenheit beim Schopf packte, bei der Schauzeit in Rheydt mitzumachen, eine Gruppe von insgesamt 19 Autoren aus Mönchengladbach versammelte und mit diesen für einen Monat in einem leeren Ladenlokal in Rheydt eine kleine Bibliothek aufbaute. Diese Geschichte gibt es ausführlicher hier

Getane Arbeit, einladender Raum, unsere kleine Bibliothek

Getane Arbeit, einladender Raum, unsere kleine Bibliothek


Diesem Projekt folgte mit Fling of Petals bei Eye to the Telescope mein erstes jemals veröffentlichtes Gedicht, etwas, was ich niemals erwartet hätte. Aber manchmal schlägt die Inspiration einfach zu. Etwa gleichzeitig verkaufte ich auch die Kurzgeschichte Fetch Monkey an das für mich perfekt benannte Mad Scientist Journal, aber bis es die zu lesen gibt, müsst ihr euch noch bis September 2018 gedulden.

Was ich damit überschnitt war der Start meiner Youtube-Aktivitäten. Zunächst Extra Extra mit seinen Tests von Heftbeilagen, der sich inzwischen zu einem Lego-Kanal entwickelt. Und dann im November ein Kanal unter meinem Namen, auf dem ich meine Kurzgeschichten einspreche. Letzterer stotterte zuletzt mit dem Projekt der täglichen Weihnachtsgeschichte um Paul das Einhorn, ein Fehler, aus dem ich mit Sicherheit lernen werde. Natürlich wird Paul noch sein restliches Abenteuer erleben dürfen, ich habe nur den Zeitaufwand einer täglichen Serie unterschätzt und werde die Geschichten für den Kanal in Zukunft anders organisieren. Aber auch das ist eine wertvolle Erfahrung in einem Medium, in dem ich zuvor noch nie gearbeitet hatte.
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Mit dem November kam auch eine weitere Kurzgeschichte dazu, die Anfang Dezember veröffentlichte Fantasy-Kürzestgeschichte Chiselled, veröffentlicht Anfang Dezember bei 101 Fiction und meine erste Veröffentlichung in britischem Englisch.

Mein literarisches Jahr schloss im Dezember mit einer Überraschung: Ich hatte nicht mehr erwartet, dass die eigentlich für Januar 2017 geplante Trump-Parodiensammlung Steaks, Walls and Dossiers noch erscheinen würde, doch sie tat es und meine kurze Persiflage In Thine Image war wie erhofft Teil der Anthologie. Übrigens einer von zwei Beiträgen aus Deutschland neben The Trump that Ate the Solar System von Cora Buhlert aus Bremen.

Mission Weltverbesserung

Ich muss zugeben, ich bin zu faul nachzuschauen, in welcher Reihenfolge die vielen politischen Ereignisse kamen, an denen ich dieses Jahr Teil nahm. Wahrscheinlich vergesse ich dabei auch ein-zwei Dinge, aber was soll’s. Übrig bleiben die Eckpunkte, die am besten in meiner Erinnerung blieben.

Erstmal die Formalitäten abräumen: Im April Vorstandssprecher der Grünen Mönchengladbach geworden, im November Beisitzer im Vorstand des Bezirksrats der Grünen Niederrhein-Wupper. So, und jetzt zu den wichtigen Sachen. Ach nee, ein Foto noch vom Gladbacher Vorstand, soviel Zeit muss sein:

v.l.n.r.: Ulla Schmitz, Thomas Diehl, Anita Parker

v.l.n.r.: Ulla Schmitz, Thomas Diehl, Anita Parker

Das Fotoarchiv verrät mir, dass die Eröffnung der Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach in diesem Jahr war. Ein ewig langer politischer Prozess findet damit endlich seinen guten Abschluss. Das reicht ja bis tief in die Zeit der Ampel zurück.

Nur viel Glück beim Versuch, ein Rad abzustellen, da waren am Freitag ganz viele Politiker, Presseleute und Vereinsobere im Weg. Da muss irgendwo ein Nest sein.

Nur viel Glück beim Versuch, ein Rad abzustellen, da waren am Freitag ganz viele Politiker, Presseleute und Vereinsobere im Weg. Da muss irgendwo ein Nest sein.


Natürlich waren auch zwei große Wahlkämpfe. Das war ziemlich viel Energie, die Landtags- und Bundestagswahl erfordert haben. Dass nun wieder Schwarz-Gelb in NRW dran ist und die Lage im Bund weiter in der Schwebe bleibt, ist natürlich schade, aber ich kann sagen, wir hier bei den Grünen in MG haben alles für ein gutes Ergebnis getan und da waren einige wirklich fleissige Helfer und natürlich drei sehr gute Kandidierende bei. Obligatorisches Symbolbild zur Auflockerung des Textes in 3,2,1…
Ja, das 1. und 2. hat einen Sinn. Den hat nur niemand verstanden. Einschließlich der meisten Wahlkämpfer

Der Christpher-Street-Day brachte den Nebeneffekt, dass ich erstmals eine Rikscha fahren durfte. Wackeliges Gefährt mit einem Dach genau in Höhe meiner Augen. Was für ein Abenteuer! Oh und wie man auf dem Bild erkennen kann, wurde ich auch noch von menschenfressenden Ballons angegriffen, weswegen man mich hinter diesen suchen muss. Das ist bald schon videospielwürdig.

In Regenbogenfarben geschmückte Rikscha vor dem Festplatz des CSD Mönchengladbach 2017

Ich schwöre, die Ballons haben ein Bewusstsein und versuchten genau im Moment des Fotos, mich aufzufressen. Ich konnte grade so entkommen!


In internationaler Mission kam ich nach Bonn (Fahrraddemo zur Weltklimakonferenz) und in das belgische Städtchen Tilleur, wo ich einen proppenvollen Bus zur Menschenkette gegen das bröckelige Atomkraftwerk in Tihange organisierte, im Tandem mit einem ebenso vollen zweiten Bus der Linken und einem von uns unabhängigen Bus der Stadt Mönchengladbach. Was übrigens ein echtes Opfer war, mit einem nur halb verheilten Arm in einer Menschenkette zu stehen, kann durchaus schmerzhaft werden.
Hallo, Bonn, wir sind da!

Hallo, Bonn, wir sind da!


tilleur-kette
National sah mich nach ein paar Jahren Berlin mal wieder, diesmal gleich zweimal zu Bundesparteitagen. Aber auch ins Braunkohlenrevier ging es mal wieder, dieses Jahr nicht so viel wie noch vor dem Abriss Borschemichs. Ich war ein paar mal in Immerath, Fotobeweise gibt es aber nur vom Hambacher Forst, wo Franz Bauman und ich Mitte Dezember Decken und Schlafsäcke sowie weiteren Kleinkram (Klopapier, Essen) vorbeibrachten.
Vier Gladbacher in Berlin

Vier Gladbacher in Berlin

Zwei Gladbacher im Hambacher Forst

Zwei Gladbacher im Hambacher Forst


Ich bin ziemlich sicher, sehr vieles überschlagen zu haben. Es war viel und ich habe mich etwas an den Fotos hier im Blog entlanggehangelt, um es noch nachzuvollziehen. Und manches war auch intern, wie das bei Politik so ist. So haben wir vom Vorstand dieses Jahr sehr viel getan, um als Gladbacher Grüne offener und einladender aufzutreten.
Ich bin sehr glücklich damit, wie viel wir in Gladbach zur Zeit bewegen und wohin sich die Gladbacher Grünen als Partei entwickeln.

Spaten reimen nur unsauber auf Garten

Aber hey, wer einen sauberen Spaten hat, ist wahrscheinlich nur faul. Oder hat keinen Grund, einen Spaten zu besitzen.

Wie dem auch sei, nach langer Wartezeit konnten wir von der Transition-Town-Initiative Mönchengladbach Mitte 2017 endlich den Pachtvertrag für einen neuen öffentlichen Garten unterzeichnen, die Dahler Oase. Diese darf ich nun leiten und auch wenn der Start im Hochsommer denkbar ungünstig war, um etwas anzupflanzen, haben wir doch seitdem einiges geschafft.
Es galt eine Zuwegung und Wege über das Gelände selbst freizumachen, wuchernde Brombeeren zurückzudrängen, neue Pflanzen einzusetzen, Äpfel und Birnen in Massen zu ernten und bei der Eröffnung einen erfreulich großen Besucherandrang zu bewältigen. Und das alles ohne Strom und Wasser.
Das ist alles keine Arbeit von fünf Minuten, aber ich bin auch hier mit den bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden. Die Brombeeren sind so gut wie besiegt, es gibt einen großen Weg rund um das Gelände und durch den dazugehörigen Wald (zusammen immerhin 6.000 m2). Wir haben eine große Zahl von Nutzpflanzen (insbesondere Beerne, aber auch Knoblauch, Waldmeister, Lavendel und Heckenzwiebeln) im Gelände angesiedelt. Die Bank mitten auf dem Gelände ist natürlich ein sehr deutliches Zeichen, dass hier was passiert.
Richtig groß wird das natürlich alles aussehen, wenn das Frühjahr kommt und unsere Ansiedlungen aufblühen.

Aus Paletten gefertigte einfache Sitzbank

… es ward eine Bank


Hobby: Amoklaufen

Hobby: Amoklaufen


Besucher pflücken im Garten Äpfel
Spaten, garantiert dreckig, wie es sich gehört

Spaten, garantiert dreckig, wie es sich gehört

War’s das?

Oh, bei weitem nicht aber das waren die drei großen Themen des Jahres, in denen richtig viel auf einmal passiert ist. Und dabei war die erste Jahreshälfte noch eine richtig ruhige Zeit, in der ich im Grunde für die zweite Anlauf genommen hatte (was auch so gedacht war).
Und 2018? Nun, dazu komme ich morgen, aber soviel sei schon verraten: Es wird nicht weniger los sein. Ganz im Gegenteil.


Sieben am Sonntag 10.12.2017

Sieben Dinge der Woche, ausgewählt zum Ende der Woche. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Sonntag, mehr oder weniger.
Okay, wir haben das eine Weile nicht mehr gemacht. Betrachtet es als eine Rückkehr zur Normalität.

Musik der Woche


Lindsey Stirling ist immer ein paar Anhörungen ihrer Songs wert. Wobei Christmas C’Mon anlassbezogen wohl das zuckrigste ihrer Videos ist. Ich bin kein Fan von Becky G, aber im Duett mit Stirlings Gitarre funktioniert ihr Auftritt sehr gut.
Der Tiefgang ist nicht besser als Helene Fischer, aber bei Lindsey schaltet man für die Gitarrenmusik rein, insofern ist das okay.
Übrigens wäre an dieser Stelle fast Nie wieder Krieg, nie wieder Las Vegas von den Ärzten aufgetaucht, in Erinnerung an den Tod der RTL-Hütchenspiellegende Salvatore, gespielt von Franco Campana, der vor einigen Wochen verstorben ist. Aber jetzt ist Dezember und dann gibt es Weihnachtsmusik. Oh, merkt euch den Helene-Fischer-Nebensatz, der kommt diesen Monat noch zurück.

Rant der Woche

„Woran erkennt man einen Veganer?“
„An der Schwarm von Nichtveganern, die ihn umschwärmen und von der Falschheit seines Weges zu überzeugen!“
Was soll das heissen, so geht der Witz nicht? So ist es aber einfach und dieser Rant bei der Huffington Post (die ich normalerweise wegen der erschlagenden Werbung nicht verlinke) ist eine ziemlich gute Zusammenfassung der Situation.
Ja, ich weiss, der Artikel ist von vor fast zwei Jahren, aber dadurch wird er nicht schlechter.

Dinosaurier der Woche

halszkaraptor
Halszkaraptor ist ein seltsamer kleiner Dinosaurier aus der Mongolei. Er stellt offenbar eine amphibische Form der Raptorenfamilie dar, mit zu Flossen umgebildeten Armen, wie sie kein zweites Mal in der bekannten Tierwelt zu finden sind.
Damit füllt sich die Riege im und am Wasser lebender Dinosaurier langsam. Neben Halszkaraptor haben sich in den letzten Jahren auch der nordafrikanische Spinosaurus und der zentralasiatische Psittacosaurus als Bewohner der Binnengewässer erwiesen. Ich bin heute noch stolz darauf, diese Entwicklung beim Spinosaurus fast 20 Jahre vor der tatsächlichen Entdeckung aufgrund einiger Merkmale verwandter Arten vorausgesagt zu haben.
Für Interessierte bietet die Veröffentlichung zu Halszkaraptor in Nature nicht nur viel Text, sondern auch viele Aufnahmen des gefundenen Skeletts.

Klimaschutzmaßnahme der Woche

Lasst uns niemals von der Ausgeburt des Bösen sprechen, die Heissluftfritösen repräsentieren. Niemals!

Lasst uns niemals von der Ausgeburt des Bösen sprechen, die Heissluftfritösen repräsentieren. Niemals!

Forschungen an der Universität von Reading haben ergeben, dass sich Fett in der Atmosphäre hochinteressant verhält. Einmal in der Luft (etwa beim Frittieren von Speisen), verhält es sich deutlich zäher und langlebiger als Wasser. Dadurch regt es die Bildung von Wolken an und stabilisiert diese, was durch Reflexion von Sonnenlicht einen Kühleffekt hat.
Also, mehr Pommes! Wir müssen hier schließlich die Welt retten!

Energiekrise der Woche

Das war leider abzusehen: Bitcoins werden ein ernsthaftes Energieverbrauchsproblem.
Der Kern des Problems ist dieser: Mit jeder generierten Bitcoin steigt die nötige Rechenkraft pro Bitcoin exponenziell an. Das ist kein Versehen, das war Absicht bei der Erfindung der Bitcoins, um die Menge der verfügbaren Bitcoins zu begrenzen. Die Menge an Bitcoins im Umlauf sollte mit der Zeit langsamer wachsen. Klingt zunächst ganz sinnvoll.
Das Problem dabei ist, je mehr Rechenkraft ein Vorgang verbraucht, desto mehr Energie verbraucht er auch. Und bei exponenziellem Wachstum kann das schnell ausser Kontrolle geraten. Und jetzt verbraucht der Handel mit Bitcoins mehr Strom als die gesamte Republik Irland. Das sind eine Menge Kraftwerke, die man für so einen Energieverbrauch am Laufen halten muss. Mehr als Alaska.
Wenn die Wachstumsrate sich fortsetzt, verbrauchen Bitcoins zum Februar 2020 die gesamte Menge des auf der Erde gegenwärtig hergestellten Stroms. Das ist kein langer Zeitraum. Wir sollten diese Bullshit-Währung abschaffen. Sofort!

Staatsgründung der Woche

Die kleinste Nation der Erde besteht gegenwärtig aus einem einzelnen Satelliten im Orbit des Planeten. Asgardia hat eine Bevölkerung von 114.000 (Datensätzen der Bürger) und existiert für etwa anderthalb Jahre, bevor es in der Atmosphäre verglüht, nachdem es in den nächsten Tagen von der ISS abkoppelt.

Fahrrad der Woche

Es gibt deutlich zu wenig ungewöhnliches im Internet. Hier ist Darth Vader auf einem Einrad, wie er mit einem Flammen werfenden Dudelsack Schnee schiebt.

Bonus: Buch der Woche

Steaks, Walls And DossiersNatürlich kann ich diese Anthologie nicht vergessen: Steaks, Walls and Dossiers ist eine Sammlung von 13 Parodien auf einen berühmt-berüchtigten aktuellen US-Präsidenten, dessen Identität ich hier nicht verrate.
Mit dabei ist auch eine Kurzgeschichte von mir. In Thine Image it ein parodistisches Spiel mit Trumps Narzissismus am Ende seiner ersten Amtsperiode. Ich hatte sehr viel Spass mit dem Schreiben dieser Geschichte und hoffe, sie vermittelt dies auch beim Lesen.
Die Sammlung ist in Englisch und dies ist eine Geschichte, die sehr schwer zu übersetzen sein wird, weil die Pointe am Ende komplett auf einer sprachlichen Besonderheit des Englischen beruht.

Das eBook gibt es zur Zeit für 0,99 € bei Amazon, weitere Shops sollen demnächst folgen.


Frisch in der Röhre 09.12.2017

Die wöchentliche Youtube-Übersicht meiner neuen Videos in den beiden Kanälen.

Diese Woche: Unser Einhorn geht auf die Reise und im Legoland treffen wir auf ein Lavamonster und ein neues Fluggerät.

Thomas Diehl liest

Diese Woche gibt es nicht so viele Folgen von Paul, das Einhorn wie geplant. Der Grund ist zum einen eine deutlich zu terminhaltige Woche, zum anderen eine zum Glück dann doch nicht vollends ausgebrochene Erkältung (in Teil 3 kann man das noch leicht raushören). Ich werde die nächsten Tage einfach aufzuholen haben. Der Plan, Folge 24 an Heiligabend rauszubringen, steht so oder so. In Zukunft werde ich einen Puffer von mindestens einer Woche aufbauen, damit sich das nicht wiederholt.
Diese Woche bricht Paul aus seinem Wald auf in die Kälte der Arktis, um nach der Quelle des Läutens zu suchen. Unterwegs beginnt er, die Rentiere kennen zu lernen angefangen mit Donder und Blixem.
Eine kleine Änderung betrifft den Text: Er bleibt jetzt etwa eine Sekunde länger um das Lesen weiter zu erleichtern. Das war ursprünglich ein Versehen beim Schnitt, aber es gefällt mir und so bleibt es fortan fester Bestandteil der Videos.

Die Anzeige links in der Seitenleiste wird sich übrigens nicht erneuern, solange Pauls Serie läuft. Würde ich die letzte Folge immer ganz oben in die Wiedergabeliste setzen, würde diese die Teile von Paul rückwärts abspielen, was beim Anhören etwas verwirrend sein dürfte.

Extra Extra

Es sollte eigentlich eine Einzelfolge werden, aber da sich Magazin und Comic im Regal gleichzeitig anboten, gibt es zur dieswöchigen Lego-Magazinneuheit Nexo Knights gleich eine Doppelfolge mit zwei Extras aus zwei Heften. Kombiniert mit einer Übung, wie gut ich ein Video aufnehmen kann, wenn mein Display kein Bild anzeigt. s hat besser funktioniert, als ich dachte, auch wenn die Minifigur ein paar Mal fast aus dem Bild gegangen wäre.

Nächste Woche

Paul, das Einhorn wird in nächster Zeit viel aufzuholen haben. Das bedeutet, nächste Woche wird es wahrscheinlich mehr Folgen geben, als es sonst gegeben hätte. Dafür pausiere ich die englische Version, die aktuell keine Zuhörer hat und nehme diese dann wieder auf, sobald alles wieder auf dem richtigen Stand ist. Ich überlege allerdings, den Kanal auf einen deutschen und einen englischen aufzuteilen, damit Zuhörer auf beiden Kanälen ohne große Suche Inhalte in ihrer Sprache finden.
Extra Extra hat nächste Woche keine Lego-Neuerscheinung zu behandeln, also nutze ich die Woche für ein Vorhaben, dass ich schon länger rumliegen habe: Der Kanal geht in Tests von Experimentierkästen mit einer Ansicht von fünf Sets der kurzlebigen Serie Science in a Minute.


Frisch in der Röhre 02.12.2017

Die wöchentliche Youtube-Übersicht meiner neuen Videos in den beiden Kanälen.

Diese Woche: Die Premiere von Paul, dem Einhorn, und ein chinesischer Bösewicht.

Thomas Diehl liest

Ich habe bei den neuesten Videos des Kanals ein paar kleine Verbesserungen vorgenommen. Die Schrift ist jetzt etwas größer und es ist auf dem Bildschirm neben dem Text auch noch ein kleines Bild zur Geschichte zu sehen. Das wird nicht bei allen Geschichten möglich sein, aber wo es möglich ist, will ich es beibehalten. Die Geschichte von letzter Woche beispielsweise hat ein paar lange Absätze, die so nicht mehr geschrieben ins Bild passen würden.
Die Videos selbst sind die ersten beiden Teile meiner täglich fortgesetzten Weihnachtsgeschichte um Paul, das Einhorn. Das zweite Video ist mangels Zeit noch nicht auf Englisch verfügbar, ich werde dann morgen zwei Videos auf Englisch machen müssen.
Diese Serie ist als Kindergeschichte angelegt, was ich nicht von all meinen Geschichten behaupten kann. Ich überlege, sie nach Ende der Geschichte auf einen eigenen Kanal für Kindergeschichten auszulagern oder zu kopieren.

Erst die beiden deutschen, darunter das englische Video:

Extra Extra

Diese Woche gibt es bei Extra Extra nur ein Video. Es zeigt das aktuelle Lego-Ninjago-Magazin und vor allem seine Beilage, den bösen Meister Chen, eine Lego-Minifigur mit einem ziemlich coolen Helm, die ein wenig an chinesische Bösewichte aus den 50ern und 60ern erinnert. Angesichts der gegenwärtigen Empfindlichkeit solchen Bildern gegenüber ein kleines Wunder, dass die Figur keinen Skandal auslöst.

Nächste Woche

Nächste Woche geht es bei Extra Extra wieder zu Legos anderer Mittelalter-Cyber-Mischserie, den Nexo Knights. Auf dem Kurzgeschichtenkanal gibt es unterdessen sieben neue Folgen von Paul, das Einhorn in Deutsch und acht in Englisch (weil die heutige mangels Zeit noch fehlt).