Umbauma├čnahmen 2019

Ihr habt es wahrscheinlich schon gemerkt, im Januar kam hier im Blog so gut wie nichts an neuen Inhalten. Das lag einfach an meiner Zeit, der Januar war f├╝r mich extrem voll mit Vorbereitungen f├╝r das restliche Jahr. So kann ich auf jeden Fall versprechen: 2019 geht was!
Aber das bringt auch mit sich, dass ich einen recht gro├čen Stapel an Inhalten aufgeschichtet habe, die ich nach so vielen ausgefallenen Sonntagen unm├Âglich in einem Sieben am Sonntag abarbeiten kann.

ich habe mich entschieden, dies als Chance zu nutzen. Wenn hier sowieso wenig los war, beende ich diese Phase mit einem f├╝rs Aufholen gedachten Februar. Und dazu geh├Âren auch Umbauarbeiten an der Seite. Immerhin ist sie das letzte Mal vor fast vier Jahren ├╝berholt worden, mit kleineren Anpassungen und Testl├Ąufen f├╝r neue Ideen in der Zwischenzeit.

Vergleich der Gestaltung des Blogs von Mitte 2015 bis Ende 2016

Design-Entwicklung 2014-2016

Seit dem letzten neuen Design hat sich viel getan: Es gibt inzwischen mehrere Youtube-Kan├Ąle und allgemein bin ich auf dem Weg, die Vielfalt meiner Angebote deutlich zu erh├Âhen. Das bedeutet auch, dass 2019/2020 neue Medien zu meiner Mischung hinzukommen werden.
Gleichzeitig ist die Darstellung dieser Seite f├╝r Mobiltelefone nie wirklich h├╝bsch geworden. Oder auch nur annehmbar. Doch die Telefone haben sich inzwischen weiterentwickelt und es ist heute deutlich einfacher, eine Seite auch auf dem Handy gut aussehen zu lassen. Weiterlesen »


Das wird 2019

Jedes Jahr gibt es bei mir nicht nur einen R├╝ckblick, sondern auch einen Ausblick auf das kommende Jahr, der nie eintritt. Und eingeleitet wird er mit einem prophetisch anmutenden Song. Also dann, lasset uns beginnen.

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Was mit Medien

Ich hatte es ja schon angedeutet: 2019 will ich massiv auf Onlinevideo beziehungsweise Youtube gehen. 2018 hatte ich einen Kanal fortgef├╝hrt und einen zweiten gestartet. 2019 geht das deutlich weiter. Neben der Fortf├╝hrung von Extra Extra und Fiction Science werde ich den Thomas-Diehl-Youtube-Kanal wieder aus dem Grab heben und dabei teilen. Aus dem einen sprachlich gemischten Kanal werden zwei Kan├Ąle, jeweils einer in Deutsch und Englisch. Zum einen ist das f├╝r Interessierte deutlich einfacher zu navigieren, es ist aber zugleich auch f├╝r mich einfacher zu verwalten ÔÇö der Druck, beide Kan├Ąle gleichzeitig mit jeweils einer Version der selben Geschichte zu bedienen, war Ende 2017 ein echtes Problem.
Allerdings sind die beiden bestehenden Kan├Ąle schon aufgrund ihres h├Âheren Potenzials an Interesse eine klare Priorit├Ąt. Fiction Science hat ein gutes Jahr in Sicht, kann ich den Kanal doch mit einer langen Reihe wichtiger Film- und Serienhighlights verkn├╝pfen. Extra Extra wird seinen Fokus 2019 etwas erweitern, st├Ąrker mit anderen Themen als den Heftbeilagen arbeiten. Das heute erschienene erste Video zu einem kleinen Lego-Set ist da schon der erste Schritt.

Teilweise spielt das auch in den Buchbereich hinein. Denn f├╝r den Geschichtenkanal m├╝ssen nat├╝rlich die entsprechenden Geschichten vorhanden sein. Die wiederum flie├čen dann gegen 2020 in eine neue Papiersammlung, nachdem St├╝ckwerk bereits als erste Ver├Âffentlichung f├╝r 2019 feststeht.
Ich habe in den letzten Wochen Unter Wittgensteins L├Âwen erweitert und aktualisiert. Es ist nun auch dick genug, um neben dem eBook auch als Papierbuch erscheinen zu k├Ânnen. Das gilt auch f├╝r die vier B├Ąnde von Meilensteine der Evolution.
Paul das Einhorn habe ich inzwischen im Youtube-Kanal auf unsichtbar gestellt, bis ich die Geschichte fertiggestellt habe. Das 2018er Experiment mit einem t├Ąglichen Beitrag bei Extra Extra lief deutlich besser und so bin ich jetzt zuversichtlich, einem solchen Projekt in Zukunft besser gewachsen zu sein. Ich werde die Reihe wieder online stellen, sobald ich die ganze Geschichte fertig habe und sie nicht mittendrin endet. Das bedeutet konkret, dass meine Weihnachtsgeschichte im August fertig sein muss. Das ist doch mal eine klare Vorgabe!
F├╝r den englischsprachigen Bereich habe ich zwei halbfertige Zombie-Geschichten, die im Laufe des letzten Jahres langsam gewachsen sind, aber mir nie fertig genug schienen. Ich hoffe sehr, 2019 Desert Kingund The Boy Who Had to Die abschlie├čen zu k├Ânnen.

Und dann ist da noch ein Projekt im Medienbereich, das seit nunmehr 15 Jahren auf meiner Festplatte w├Ąchst. Ob daraus 2019 etwas wird, bleibt abzuwarten, aber wenn, w├Ąre das mal ein richtiger H├Âhepunkt unter meinen Ver├Âffentlichungen.Die dazugeh├Ârige technische Seite lerne ich jedenfalls zur Zeit.

Insgesamt habe ich mir f├╝r 2019 vorgenommen, deutlich mehr fertigzustellen und darauf einen Fokus zu legen. Mein neues Ziel ist es, jeden Tag in zwei Projekten deutlichen Fortschritt verzeichnen zu k├Ânnen, wovon mindestens eines eine Ver├Âffentlichung an dem Tag ist (meist ein Youtube-Video). Samstage sind zwecks Erholung freigestellt. Das halte ich aktuell seit Mitte Dezember durch.
Ich bin ├╝berzeugt, dass ich 2018 ganz einfach zu oft abgelenkt war, weil ich kein so klares kurzfristiges Ziel f├╝r jeden Tag hatte. 2017 hatte ich meine t├Ąglichen 1.000 W├Ârter Text, dieses Jahr habe ich die Fortschrittsvorgabe. 2018 hat mir eine solche Vorgabe schmerzhaft gefehlt und als Ergebnis bin ich mit meiner Arbeit des letzten Jahres unzufrieden.

Politik

Und hier kommt Youtube-Kanal Nummer F├╝nf, wobei ich bei diesem nicht allein fuhrwerke. In den n├Ąchsten Tagen geht ein Youtube-Kanal der Gr├╝nen M├Ânchengladbach online. Das ist eine Gruppenarbeit, daher landet das nicht ganz so hart nur bei mir. Aber es ist ein spannendes Projekt, welches ich schon lange voran treiben wollte und welches nun endlich kommt.

Inhaltlich habe ich 2019 ein paar Ideen, die ich einbringen will. Wie ich das Spiel kenne, werden diese dann, wenn sie gut sind, ein Jahr sp├Ąter von der Stadtverwaltung oder der Mehrheitskoalition umgesetzt. Das ist ja nichts neues. Soweit ich das sehen kann, wird mein Fokus noch deutlicher auf Umwelt und Verkehr zugespitzt sein. Meine ersten zwei Antr├Ąge, die in der Mache sind, betreffen den Busverkehr und die Baumpflege.

Dahler Oase

Die Oase sieht inzwischen gut aus und ich bin zuversichtlich, dass wir sie Mitte 2019 in voller Bl├╝te der ├ľffentlichkeit pr├Ąsentieren k├Ânnen. Es gibt dort immer viel zu tun, aber der bisherige Fortschritt macht viel Mut, dass wir den Garten st├Ąrker ├Âffentlich machen k├Ânnen ohne dass die Leute sich ob des ungepflegten Zustandes abwenden. Menschen sind halt so. Aber wir haben einen guten Zwischenweg zwischen menschlichem Ordnungssinn und nat├╝rlichem Chaos gefunden, mit dem die Dahler Oase ihren Namen verdient ÔÇö nat├╝rlich gibt es inzwischen auch eine Wasserstelle in der Oase.

Nun, schauen wir, was davon zum Jahresende tats├Ąchlich umgesetzt ist. Immerhin ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass mir auch 2019 wieder zwischendrin v├Âllig andere Ideen kommen, die mich dann in Beschlag nehmen. es ist der 2. Januar und schon in diesem Jahr hatte ich wieder zwei nette Ideen, von denen ich noch keine Ahnung habe, wo sie hinf├╝hren werden. Ich nennen schonmal die Arbeitstitel: Puppet State und Chill.
Werden die beiden Ideen mehr als nur Titel? Werden sie eigene Projekte oder am Ende als Nebenhandlungen mit anderen Ideen verschmelzen? Wir werden sehen.
Ein erfolgreiches und spannendes Jahr euch allen! M├Âge 2019 werden, was ihr im Positiven von ihm erwartet.


Das war 2018

Okay, da sich die Fertigstellung meines Videos zum Jahresabschluss (siehe weiter unten) wegen meines leicht altersschwachen Rechners um einen Tag verz├Âgert hat (es war um 1 Uhr morgens online und da wollte ich den Beitrag dann nicht mehr fertigschreiben, ohne vorher zu Bett zu gehen), gibt es den Jahresr├╝ckblick diesmal halt erst im Folgejahr und den Ausblick dann morgen.
Aber bevor das passiert in guter Tradition dieses Blogs einen Mix aus den Hitsongs des vergangenen Jahres.

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Das Blog hat sich 2018 nicht gro├č ver├Ąndert. Ich habe die Seitenleiste etwas aufger├Ąumt und angepasst (was ich st├Ąndig tue) und im M├Ąrz habe ich die Sieben am Sonntag zu einem festeren Format gewandelt. Nun gibt es mehr Inhalt in sieben feststehenden Kategorien. Hin und wieder tausche ich eine Kategorie aus, je nachdem, wie sich die Lage entwickelt.
Und das ist es schon f├╝r dieses Blog selber. Weiter zu den interessanteren Themen.

Medial

Mad Scientist Journal Autumn 2018 Fiction Science The Dinosaurs of Jurassic Park and Jurassic World Steaks, Walls And Dossiers
2018 ist nicht ganz so viel erschienen, wie ich mir erhofft hatte. Immerhin vier Ver├Âffentlichungen sind es am Ende geworden: Eine aktualisierte und erweiterte Ausgabe von The Dinosaurs of Jurasic Park and Jurassic World, die nunmehr auch als Papierausgabe vorliegt, zwei Kurzgeschichten und die ├ťbersetzung eines kleinen Kochbuchs f├╝r Dampfgarer.
Aber das bedeutet beileibe nicht, dass 2018 nichts passiert w├Ąre. Vielmehr konzentrierte sich meine Produktion sehr stark auf Videos. Im M├Ąrz startete ich den Kanal Extra Extra wieder. Dieser Kanal mit Besprechungen von Zeitschriftenbeilagen musste wegen einer defekten Kamera pausieren, nur um dann weiterzuschlafen, weil Youtube die Bedingungen ├Ąnderte, unter denen Kan├Ąle Geld verdienen konnten. Im M├Ąrz beschloss ich dann, dennoch mit dem Kanal weiterzumachen und ihn den neuen Anforderungen entsprechend aufzubauen. Extra Extra ist seitdem konstant, wenn auch sehr langsam, gewachsen. Zuletzt habe ich begonnen, ihn mehr mit anderen Themen zu f├╝llen. Mein urspr├╝nglicher Gedanke bei dem Kanal war ein Kanal zur Besprechung von Experimentiersets und ich werde ihn in Zukunft wohl st├Ąrker auf diese und Lego-Sets (sprich „Lernspielzeug“) ausrichten. Dieser Kanal funktioniert recht gut und die Videos bringen sehr wenig Aufwand mit sich. Teilweise kann ich sie nach der Aufnahme unbearbeitet auf Youtube hochladen, nur die 20 Sekunden Abschlussbild f├╝r die Videolink muss ich noch einf├╝gen.
├ťber das Jahr habe ich bei diesen Videos sowohl meine Fertigkeiten als auch meine technische Ausstattung verbessert und die aktuellen Videos sind weit oberhalb der Qualit├Ąt der Videos aus dem M├Ąrz.
Im Sommer kam der Kanal Fiction Science hinzu. Dieser englischsprachige Kanal ist aus den ├ťberlegungen zu einer Fortsetzung vom Jurassic-Park-Buch entstanden. Jedes Video nimmt sich eines Themas aus einem Film oder Spiel an (in Zukunft auch Fernsehserien, B├╝cher und so weiter) und nimmt es als Ausgangspunkt f├╝r ein Thema aus der Wissenschaft. Die bislang erfolgreichsten Videos sind zu Venom (biochemische Barrieren), Stygimoloch in Jurassic World: Fallen Kingdom (Artenkonzepte in der Pal├Ąontologie) und zu The Predator (Reflexion von Umweltbedingungen in der Evolution). Der Kanal ist noch sehr klein, aber ich arbeite daran, ihn 2019 deutlich gr├Â├čer zu machen. Mein Ziel f├╝r 2019 sind bescheidene 100 Abonnements.
Ich habe all dies auch in ein Video zum Jahresabschluss gegossen, in dem ich f├╝r jede Ver├Âffentlichung ein Objekt in einen Karton gepackt und diesen dann vor der Kamera unboxt habe. Ich nenne es „Unbox Your Year“ und es ist etwas unter 30 Minuten lang. Am Ende gibt es ein kurzes Best-Of meiner Videoproduktion 2018.

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Politisch

Dieser Abschnitt wird lang. Ich war selbst ├╝berrascht, wie viel dann doch 2018 geschehen ist. Also habe ich ihn mit einigen bunten Bildern aufgelockert.
Das ist einer der positiven Effekte dieser Beitr├Ąge f├╝r mich selbst: Ich denke, dass ich im letzten Jahr zu sehr wenig gekommen bin und dann sehe ich im Schreiben meine Jahresbilanz. An dem Punkt merke ich dann, dass ich statt eines Blogbeitrages auch ein komplettes Buch ├╝ber diese schreiben k├Ânnte und muss mich anstrengen, das nicht zu tun.

Verkehr war 2018 ein ganz gro├čes Thema in meiner Politik. Das begann mit dem Start eines Arbeitskreises Verkehr bei den Gr├╝nen, die sich im Laufe des Jahres mit der S28, Radschnellwegen und dem Gesamtzustand des Bahnverkehrs in M├Ânchengladbach besch├Ąftigten. Nat├╝rlich stehen f├╝r 2019 weitere Themen an, etwa die Stra├čenbahndiskussion.

Das schlug sich auch in der Gremienpolitik nieder: Wir hatten eine Debatte zur Hindenburgstra├če, die mir sehr vertraut war. Doch wo ich den Vorschlag einer einspurigen Busf├╝hrung auf dieser Stra├če als gescheitert zugestehen musste, w├Ąhlte die lokale GroKo den Weg der Verbohrtheit und weigerte sich kurzerhand, die verheerende Bilanz der Abschlussstudie zur Kenntnis zu nehmen. Statt dessen pickte sie einzelne positiv klingende S├Ątze aus dieser heraus und begr├╝ndete somit die Richtigkeit des Vorschlags.
Ein positivere Wiederbegegnung brachte das Thema „Knotennetzpunkte“. Hier begegnete mir mein Vorschlag zum Ausbau des Netzes nahezu wortgetreu wieder, nur diesmal als Vorschlag der Verwaltung. Vor allem die L├╝ckenschl├╝sse im Netz waren exakt jene, die ich zuvor angesprochen hatte. Diesen hatte die GroKo 2017 abgelehnt, nun ging er einstimmig durch.
Dicke Bretter sind noch bei meinem diesj├Ąhrigen Vorschlag zu bohren, dem Radschnellweg MG-Roermond. Dieser wuchs im September in einen von mir angebotenen Zubringer zur Sternfahrt M├Ânchengladbach aus Roermond und f├╝hrte im Oktober zu einem Treffen der Parteien beim ADFC, um die M├Âglichkeiten des Teilst├╝cks M├Ânchengladbach-Wegberg zu besprechen. Das Treffen verlief dann auch gut und alle waren sich einig, dass dies recht leicht umzusetzen sei —allein, tats├Ąchlich umsetzen wollte es dann in der Haushaltsdebatte im November/Dezember niemand mehr.

Roermonder M├╝nster, auch wenn man das ohne Touristen schlecht erkennt

Roermonder M├╝nster, auch wenn man das ohne Touristen schlecht erkennt

Wichtig wurde auch das Thema „B├Ąume“ in verschiedenen Facetten. So gipfelte der seit Jahren zunehmende Trend in M├Ânchengladbach, Gr├╝n wegzunehmen, in wachsende Proteste der B├╝rger und wir Gr├╝ne in der Stadt entschieden uns, das Thema gezielt anzugehen. Es gab Demos und eine Unterschriftensammlung zu angedachten Baumf├Ąllungen am Edmund-Erlemann-Platz, entlang der Hindenburgstra├če und am Martin-Luther-Platz. Grade beim Edmund-Erlemann-Platz mutet mir das heute noch wie ein Tanz auf dem Grab an. Wer Eddie Erlemannkannte wirdsich denken k├Ânnen, dass er entsetzt gewesen w├Ąre.
Immerhin hat die Stadtverwaltung schnell eingelenkt. Am Erlemann-Platz sollen nun deutlich weniger B├Ąume fallen und an der Hindenburgstra├če ficht die Stadt rhetorische R├╝ckzugsgefechte („Das war doch nur ein Vorchlag!“). Nur am Martin-Luther-Platz,wo die Kirche zust├Ąndig ist, tut sich immer noch absolut gar nichts. Dort geht es, ganz unchristlich eigentlich, um den Willen zur architektonischen Pornografie. Man soll die Kirche unverh├╝llt sehen k├Ânnen, als geh├Ârten die B├Ąume gar nicht zu deren ureigenen Charakter und an ihrer zentralen Stelle zum Bild von Odenkirchen.

Bild: J├╝rgen M├╝lders

Bild: J├╝rgen M├╝lders


Sprechen wir 2018 politisch von B├Ąumen, sprechen wir nat├╝rlich auch vom Hambacher Wald. Der hat uns dieses Jahr einige Male besch├Ąftigt, ich m├Âchte nur einmal den H├Âhepunkt dessen herausheben: Eine absolut gigantische Demo zum Erhalt des Waldes und f├╝r den Ausstieg aus der Kohleverbrennung. Wie schon 2017 nach Tihange haben wir auch 2018 zum Hambacher Wald gemeinsam mit den Linken und Umweltverb├Ąnden zwei Busse zur Demo organisiert, die in kurzer Zeit komplett gef├╝llt waren.
Fast komplett! Der Vorstand der Gr├╝nen Niederrhein-Wupper (v.l.n.r.): Thomas R. Diehl, Birgitt H├Âhn, Ule Schauws, Stefan Engstfeld, Claudia Schmidt (Nilab Fayaz ist im Geiste dabei) - Foto: Paula Elsholz

Fast komplett! Der Vorstand der Gr├╝nen Niederrhein-Wupper (v.l.n.r.): Thomas R. Diehl, Birgitt H├Âhn, Ule Schauws, Stefan Engstfeld, Claudia Schmidt (Nilab Fayaz ist im Geiste dabei) – Foto: Paula Elsholz

Und das passiert, wenn man wegen derSohne beim selfie den Bildschirm nicht sehen kann. Hallo, Thomas Schlangen, mein Hut und Peter Beckers! - Bild: Das geb ich jetzt nicht zu

Und das passiert, wenn man wegen derSohne beim selfie den Bildschirm nicht sehen kann. Hallo, Thomas Schlangen, mein Hut und Peter Beckers! – Bild: Das geb ich jetzt nicht zu

Mein Hut ist allgemein gern auf Fotos. Und manchmal wird genau dann das Foto gemacht, wenn zwischen uns was runterf├Ąllt (hinten rechts im Bild) - BIld: ├äh, Gr├╝ne? Sorry, Fotograf, ich weiss nicht mehr, wer's war

Mein Hut ist allgemein gern auf Fotos. Und manchmal wird genau dann das Foto gemacht, wenn zwischen uns was runterf├Ąllt (hinten rechts im Bild) – Bild: ├äh, Gr├╝ne? Sorry, Fotograf, ich weiss nicht mehr, wer es war

Nennenswert an dieser Stelle auch der Zukunftskongress Rheinisches Revier in D├╝ren, wo es um Wege ging, wie man den Ausstieg aus der Braunkohle vor allem wirtschaftlich lokal bew├Ąltigen kann. Anders, als RWE im Dienste seiner Aktienkurse glauben machen m├Âchte, gibt es daf├╝r Konzepte und auch existierende Ansatzpunkte. Das Rheinland kann von der Kohle wegkommen und dabei noch st├Ąrker werden, als es je war.

Eine andere Erhaltsdiskussion traf gegen Ende des Jahres ein: Das Haus Erholung sollte pl├Âtzlich an einen privaten Anbieter verkauft werden, um auf dem Nachbargrundst├╝ck ein m├Âgliches Hotel profitabel zu machen. Doch damit verschwindet ein wichtiger Raum f├╝r Vereine und Initiativen, aber auch f├╝r Veranstaltungen der Stadt. M├Ânchengladbach mangelt es an solchen R├Ąumen, da ist es unklug, die wenigen vorhandenen R├Ąume an private Anbieter zu verschachern.
Und so bildete sich eine B├╝rgerinitiative gegen den Verkauf, die aktuell auch noch bis Anfang Februar l├Ąuft. Die habe ich nicht mitbegr├╝ndet, aber ich unterst├╝tze sie immer gerne und aus ├ťberzeugung.

Ich h├Ątte ein zweites machen sollen, auf dem die Lampe an ist. Und dann ein GIF daraus basteln. Das w├Ąre lustig gewesen. Hachja - Bild: Karl Sasserath

Ich h├Ątte ein zweites machen sollen, auf dem die Lampe an ist. Und dann ein GIF daraus basteln. Das w├Ąre lustig gewesen. Hachja – Bild: Karl Sasserath

Ich m├Âchte abschlie├čen mit dem wohl meistgeteilten Foto, welches ich 2018 gemacht und ver├Âffentlicht habe. Diese Aufnahme des Abteibergs vor dem M├╝nster in M├Ânchengladbach wurde schlagartig wie wild geteilt und ging durch halb Facebook. Ich habe nicht die geringste verbliebene ├ťbersicht, wo es ├╝berall hingegangen ist.
Es steht exemplarisch f├╝r den Umgang der Stadt mit ihrem Gr├╝n.

Agrarisch

Mit der Dahler Oase habe ich inzwischen sonntags nachmittags einen Fixpunkt, der nur selten wegf├Ąllt. Wir haben mit einem Kernteam von drei Leuten und einer langen Liste von gelegentlich helfenden Freunden aus dem verwilderten ehemaligen Garten ein fruchtbares St├╝ck Land gemacht, auf dem ├╝ber das Jahr viel Frucht erscheint. Auch, wenn der extrem trockene Sommer eine echte Herausforderung war, erkennt man inzwischen auf dem Grundst├╝ck am Hephata einen entstehenden kleinen Park.
Menschen nutzen das Gel├Ąnde f├╝r Spazierg├Ąnge, es gibt zahlreiche Beerenstr├Ąucher und einige Beete mit Gem├╝se. Sch├Ân ist es geworden und ich bin richtig stolz darauf, was wir da aufgebaut haben. Nur ein aktuelles Foto habe ich grade nicht, auch weil es Winter ist. Naja, vielleicht ein paar ├╝ber das restliche Jahr verteilte Bilder:

Fotografisch

Hier noch eine kleine Galerie meiner besten Fotoaufnahmen aus 2018. Da ich diesen Abschnitt als ersten geschrieben habe, mag sich da manches wiederholen. Nur die Fotos von politischen Veranstaltungen habe ich gezielt vermieden, nicht weil sie schlecht w├Ąren, sondern weil ich vorher schon wusste, dass sie sich doppeln w├╝rden.

Und damit ein Frohes Neues, morgen geht es mit dem Ausblick auf 2019 weiter!


Sieben am Sonntag 23.12.2018

Der w├Âchentliche R├╝ckblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des allt├Ąglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkw├╝rdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundst├╝cke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. Jetzt mit ganz viel Spekulatius Weihnachtsstimmung!

Musik der Woche

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alle wissen, was der wichtigste Teil eines gelungenen Weihnachtsfestes ist: Weihnachtslieder singen mit Leuten, die man definitiv nicht mag. Dann kann ja jetzt nichts mehr schiefgehen!

Fundst├╝cke der Woche

Der Axel Springer Verlag intensiviert seinen Angriff auf An- und Verstand mit einemneuen Zeitschriftenkonzept. Die BILD Politik soll Nachrichten nicht nach Faktenlage, sondern nach Gef├╝hlslage berichten. Mit Kategorien wie Wut, Freude und Neugier. Ja, ernsthaft. Emotional vorverpackte Nachrichten. Man kann das positiv sehen, dass die Bild nun noch nicht mal mehr versteckt, wie sehr sie ihre Leserschaft emotional manipuliert. Muss man aber nicht.
Ein sch├Ânes Beispiel, wie sich Ver├Âffentlichungen manipulieren lassen, liefern unterdessen einige amerikanische Studierende. Die haben eine Studie ver├Âffentlicht, die nachweist, dass Fallschirm nutzlos sind, weil sowieso niemand beim Sturz aus einem Flugzeug st├╝rzt. Was recht viel damit zu tun haben k├Ânnte, dass die Experimente auf dem Boden durchgef├╝hrt wurden. Absichtlich, um die Absurdit├Ąt mancher Studien vorzuf├╝hren und als Kritik am Studiendesign insbesondere in medizinischen Wrkungsnachweisen.
Mit Sicherheit bei der „Politik in Bl├Âd“ unter Wut w├╝rde etwa die Meldung laufen, dass eine Weihnachtsaktion beendet wurde, bei der man Plastikbeutel mit in gro├če Mengen Plastikm├╝ll in die Umwelt wirft. Der M├╝ll nennt sich zwar offiziell Luftballons, aber das Ende der Aktion ist das selbe.

Die Meldung, dass Schokolade wegen Plastikteilchen zur├╝ckgerufen wurde, w├Ąre hier eigentlich keine Mitteilung wert. Aber hier geht es um Buchstabenschokolade und die Tatsache, dass die Meldung eine genaue Information enthielt, welche Buchstaben betroffen sind, bringt s dann in ausreichende Kuriosit├Ąt.

Morgen ist ja Heiligabend, da ist es f├╝r einen Weihnachtswunsch wohl etwas knapp. Dann bekomme ich halt n├Ąchstes Jahr diesen Lichtschalter-Sticker.

Zu nerdy? Nicht f├╝r mich! - Bild: Wish

Zu nerdy? Nicht f├╝r mich! – Bild: Wish

Spielerei der Woche

Einen Pixel vor dem Tod aufgenommen

Einen Pixel vor dem Tod aufgenommen

Ich mag Arcade-Shooter. Also, die alten aus der Verwandtschaft von Space Invaders und allem, was das Genre in den 40 Jahren seit damals hervorgebracht hat. Weniger Ego-Shooter, denen gegen├╝ber ich nur so neutral eingestellt bin. Sie existieren und das ist okay.
2D-Shooter aus der Vogelperspektive dagegen sind mein Ding. Ghost Hunt ist eine nette Variation dessen f├╝r zwischendurch: Es gibt nur einen kleinen Bildschirm, der sich nicht bewegt und man schie├čt nicht st├Ąndig, sondern muss erst einen Bolzen einsammeln, den man dann in eine riesige Armbrust einlegen und damit schie├čen kann. Damit das nicht zu leicht wird, muss man seinerseits den deutlich zahlreicheren gegnerischen Geschossen ausweichen.
Das ist ziemlich schwer, vor allem wenn es mit der Tastatur gesteuert werden muss (ich bin ein Fan von Controllern und Joysticks), aber es spornt auch an, es weiter zu versuchen. Die Runden sind kurz, weil die Spielfigur nicht lange ├╝berlebt, aber genau deshalb will man auch bei einem neuen Versuch jede weitere Sekunde rausholen.
Entwickelt von Shnilsen, kostenlos im Browser spielbar bei itch.io.

Wortgeschmeide der Woche

Ich habe dieser Tage eine mir bis dahin nicht bekannte lokale Autorin kennengelernt, die ich hier nat├╝rlich gerne vorstelle. Eva Engelken hat eine Reihe von Ratgebern um den Umgang mit und die ├ľffentlichkeitsarbeit von Juristen herausgegeben, aber ich konzentriere mich hierauf ihren Roman Drei K├╝sse f├╝r Herkules.
In diesem findet die frustrierte Ehefrau Vivian den entmachteten Halbgott Herkules (das weiss sie aber nicht), der zur Rettung Europas die wahre Liebe finden muss. Aphrodite ist ├╝berarbeitet, Zeus ist… Zeus und so muss Vivian das mit Herkules mehr oder weniger alleine regeln. Nur hat sie halt dummerweise auch noch ein eigenes Leben.

Politik der Woche

Politik wird zum Jahresende immer deutlich weniger, aber immerhin l├Ąuft aktuell die Unterschriftensammlung zum Verbleib des Haus Erholung in st├Ądtischer Hand. Interessantes Hindernis dabei auf dem Marienplatz in Rheydt: Wir standen direkt neben den Zeugen Jehovas und wurden deshalb regelm├Ą├čig selbst f├╝r welche gehalten, wenn wir Leute ansprachen. So manche kamen zur├╝ck, wenn sie mitbekamen, wof├╝r wir wirklich da waren, aber dennoch war das l├Ąstig.
Auch, da irgendwann einer der Zeugen anfing,├╝ber g├Âttliche Bestimmung und die Sch├Âpfung zu diskutieren. Immer gerne, aber nicht, wenn ich grade mit wichtigen Anliegen besch├Ąftigt bin. Das Thema habe ich inzwischen in vier B├╝chern behandelt und es werden in Zukunft auch noch ein paar weitere werden.

Fotos der Woche

Sehr plastisch

Sehr plastisch

Den Anfang macht dieses Schild, das sehr eindr├╝cklich zeigt, wieso es hier eigentlich einer Warnung bedarf.
Besuch war da

Besuch war da

Ebenfalls Eindr├╝cke sind diese Fu├čspuren, die sich am letzten Sonntag im Schnee zeigten. Ich glaube, es war ein Fuchs, der uns da im Garten besuchte, denn menschliche Fu├čabdr├╝cke, wie sie bei einem Hund zu erwarten gewesen w├Ąren, gab es nicht. Eine gute Aufnahme f├╝rs Archiv, die ich definitiv noch brauchen kann.

Videos der Woche

Bie Fiction Science gibt es nur halb so viele Videos, wie es geben sollte. Denn urspr├╝nglich sollten zeitgleich zwei Videos zu Pok├ęmon erscheinen — doch das l├Ąngere Video dazu, wie Pok├ęb├Ąlle funktionieren k├Ânnen, ohne die Gesetze der Physik ausser Kraft zu setzen oder unsinnige Halbwissenschaft zu verwenden, erhielt einen automatisierten „Copyright Claim“. Eine asiatische Firma beanspruchte Rechte an einem kurzen Clip, der f├╝r etwa eine halbe Minute eingesetzt wurde. Ich bin der ├ťberzeugung, dass der Clip im Rahmen des Zitatrechts und des Fair-Use-Prinzips korrekt verwendet wurde und so habe ich Einspruch eingelegt. Doch bis das gel├Âst wird, kann es nun etwas dauern. Dabei handelte es sich mit 60 Objekten um das komplexeste Video, das der Kanal bisher vorzuweisen hat und mit fast 13 Minuten auch um eines der l├Ąngsten.
Sein sehr kurzes Gegenst├╝ck zu den kulturellen Hintergr├╝nden von Pok├ęmon-K├Ąmpfen dagegen ging ohne Probleme online. Dabei enth├Ąlt es einen brutalen Kampf zwischen zwei Hirschk├Ąfern!

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Der urspr├╝ngliche Plan war, dass die Videos sich gegenseitig verlinken und so dazu beitragen, ein Netzwerk von Videos innerhalb des Kanals aufzubauen. Diese st├Ąrkere Zusammenbindung soll dem Kanal einen gr├Â├čeren Halt verleihen, welcher zu dringend n├Âtigem Wachstum f├╝hrt.

In der Legowelt kommen die Ninjas von Ninjago und bringen ihren Meister Wu in seiner jugendlichen Erscheinung mit, bevor er Meister wurde. Keine spektakul├Ąre Figur, aber eine seltene. Lohnt f├╝r Ninjago-Sammler, die nicht 100 € f├╝r das Set ausgeben wollen, in dem er sonst verf├╝gbar ist.
Das ist das erste Video der Reihe in 1080p, wie k├╝nftig auch auf diesem Kanal alle meine Videos.

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Ganze vierzehn Tage aus dem Adventskalender kommen in so zwei Wochen zusammen. Mathematisch logisch. Immerhin gibt es aus Zeitmangel und wegen technischen Problemen ein paar Doppelfolgen.
10. und 11.12.
12.12.
13. und 14.12.
15. und 16.12.
17.12.
18.12.
19.12.
20.12.
21.12.
22.12.
23.12.

N├Ąchste Woche geht es dann mit Pok├ęmon-Wissenschaft und weiteren T├╝ren im Adventskalender weiter.


Sieben am Sonntag 09.12.2018

Der w├Âchentliche R├╝ckblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des allt├Ąglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkw├╝rdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundst├╝cke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. Mit Holz.

Musik der Woche

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z├Ąhle Holz von den 257ers jetzt mal einfach als eine Art Fortsetzung vom S├Ągewerk Bad Segeberg, das wir hier letzte Woche besucht haben. Musikalisch recht praktisch,so eine Fortsetzung zu haben.

Fundst├╝cke der Woche

Was hat die Privatisierung der Bahn eigentlich gebracht? Nun,wie sich herausstellt nicht nur eine massive Verschlechterung der Bahn, sondern sogar Absicht dahinter. Denn wenn die Bahn kaputte Infrastruktur nicht mehr repariert, bis der Staat gezwungen ist, einzuspringen, l├Ąsst sich richtig viel Geld sparen. Na das hat ja toll geklappt.
Da gef├Ąllt mir die Ausnutzung von Gesetzesl├╝cken durch die Kirche in den Niederlanden deutlich besser. Sie verhindert eine Abschiebung, indem sie einen endlosen Gottesdienst abh├Ąlt. Denn ein laufender Gottesdienst darf nicht f├╝r eine Abschiebung unterbrochen werden.

Wer sich gerne selbst das Leben schwer macht, sind Sportler. Das ist im Sinne des Trainingserfolges auch durchaus sinnvoll. Albern aussehen kann es manchmal aber trotzdem. Zum Beispiel, wenn L├Ąufer sich einen Fallschirm anh├Ąngen, um mehr Luftwiderstand zu haben.

Beste Investition von drei Euro aller Zeiten! Und in Zukunft als Symbolbild f├╝r sehr viele Dinge in der Politik brauchbar

Beste Investition von drei Euro aller Zeiten! Und in Zukunft als Symbolbild f├╝r sehr viele Dinge in der Politik brauchbar

Sinnvoll und sperrig, aber zum Gl├╝ck nicht albern aussehend, ist der neueste Durchbruch aus Bayern: Von dort kommt ein neuer Energiespeicher auf Basis eines Abfallproduktes aus der Papierproduktion. Die Batterien sind momentan noch recht gro├č, aber der erste Schritt ist gemacht.
Und auch mein Fahrzeug der Zukunft nimmt langsam Form an:

Stra├čenzulassung leider nur ohne Torpedowerfer

Stra├čenzulassung leider nur ohne Torpedowerfer

Spielerei der Woche

Hippie Tree Friends setzt unser Holzthema fort, dass es fast schon unheimlich wird.
In diesem Spiel schie├čt man mit Blumen auf herannahende Holzf├Ąller, die drei B├Ąume hinter der Spielfigur f├Ąllen wollen. Man kann seine Blumen nach und nach st├Ąrker und schneller machen, was auch n├Âtig ist, da die Gegner mit der Zeit mehr Treffer abk├Ânnen. Ziel ist es nat├╝rlich, die B├Ąume so lange wie m├Âglich zu sch├╝tzen.
Das Spiel hat ein paar kleine Sch├Ânheitsfehler, vor allem, dass man nur nach vorne schie├čen kann — ist ein Holzf├Ąller durchgekommen, war es das. Alles in allem ein nettes kleines Pausenspiel.
Gratis f├╝r Android erh├Ąltlich.

Wortgeschmeide der Woche

Ich erinnere mich noch recht gut an die britische Fabel Als die Tiere den Wald verlie├čen, die auch als Fernsehserie lief.
Im Umfeld der Bewegung um den Hambacher Wald hat ein sehr ├Ąhnliches Buch Erfolg gefunden: Am Tag, als die Tiere verschwanden handelt genau davon: Von einer Gruppe Tiere, die eines Tages aus ihrem Wald fliehen m├╝ssen, wiel Kettens├Ągen und Baumaschinen anr├╝cken. Zwar wird keine Braunkohle gef├Ârdert, sondern offenbar ein Flughafen gebaut, aber die Themen um die Zerst├Ârung eines Waldes sind doch die selben.
Eine durchbl├Ątterbare Online-Leseprobe aus zuf├Ąlligen Seiten des Buchs gibt es auf der Website Spass und Lernen.

Politik der Woche

Der Dienstag brachte einen Sitzung des Planungs- und Bauausschusses der Stadt mit einigen gro├čen Klopperthemen. Neben dem Haushalt f├╝r die Jahre 2019 und 2020 waren vor allem die Planungen f├╝r den Neubau des Rathauses ein gro├čes Thema. Wobei letzterer verschiedene Komponenten hatte, f├╝r deren Behandlung es gar keinen fachlich zust├Ąndigen Ausschuss gab — der IT-Ausschuss etwa wurde ja schon in den 2000ern eingestampft und jetzt, wo das Thema als Digitalisierung zum Trend geworden ist, fehlt er.
Wie man so gro├če Themen ├╝berhaupt in den selben Ratszug packen kann wie den Haushalt f├╝r zwei Jahre, ist mir ein R├Ątsel. Das h├Ątte sicherlich auch noch im Februar Zeit gehabt.

Der Mittwoch brachte eine Reise ins ferne D├╝sseldorf zu einem Treffen des Vorstands im Bezirksverband Niederrhein-Wupper der Gr├╝nen. Wir haben unsere Sitzungen f├╝r 2019 geplant und anstehende Themen vorbesprochen. Ein Vorhaben, das mehrere von uns (darunter ich) machen wollten und nun umsetzen, ist eine ├Ârtlich flexiblere Form der Sitzungen. Statt immer an ein-zwei Orten werden die Bezirksverbandssitzungen 2019 durch die Kreise des Bezirks wandern. Wir werden auch mindestens eine weitere Veranstaltung f├╝r neue Mitglieder machen.

Am Freitag waren wir noch mal f├╝r die B├Ąume unterwegs, diesmal auf dem Martin-Luther-Platz. An diesem Platz ist bisher in der Frage ├╝berfl├╝ssiger Baumf├Ąllungen noch gar nichts passiert, also brachten Hajo Siemes und ich das Thema w├Ąhrend des Wochenmarktes aktiv dorthin. Wie ├╝berall war auch hier der Andrang gro├č, f├╝r den Erhalt der B├Ąume zu unterschreiben.

Fotos der Woche

Es war eine wirklich, wirklich volle Woche. Keine Fotos diesmal.

Videos der Woche

Bei Fiction Science habe ich ein zweites Mal die Yautja aus der Predator-Filmreihe besucht und sie mir genauer angeschaut. Und tats├Ąchlich gibt es da etwas zu entdecken: Die Biologie der Yautja macht n├Ąmlich keinen Sinn, es sei denn, man nimmt an, dass ihr Planet jetzt ein v├Âllig anderer ist als zu der Zeit, als sie entstanden sind. Genau: Yautja Prime ist ein Opfer eines massiven Klimawandels, wahrscheinlich ausgel├Âst durch die technische Entwicklung der Yautja zu einer raumfahrenden Zivilisation (das oder die vielen aktiven Vulkane auf dem Planeten).

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Im Magazinbereich verabschiedet sich die Schleich Roaarr Dinosaurs mit einem sehr netten Kentrosaurier ins Zeitschriften-Nirvana. Schade, das Heft war das letzte Nicht-Lego-Magazin, welches ich regelm├Ą├čig bei Extra Extra besprochen habe.

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Auch bei den Lego-Heften gibt es einen Abschied: Die Nexo Knights enden und ihre Abschiedsbeilage ist ein leider etwas sehr uninteressanter „Giga-Schnapper“ mit einer Sense. N├Ąchstes Jahr gibt es daf├╝r regelm├Ą├čig Lego Batman.

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Die sieben Videos aus dem Galileo-Adventskalender hier einzubetten,wird mir dann doch etwas umfangreich. Die Seite l├Ądt jetzt schon langsam genug. Alos bleibe ich f├╝r diese Videos bei Textlinks f├╝r den jeweiligen Tag,als da w├Ąren:
3.12.
4.12.
5.12.
6.12.
7.12.
8.12.
9.12.

N├Ąchste Woche geht es dann mit Pok├ęmon-Wissenschaft und weiteren T├╝ren im Adventskalender weiter.


Sieben am Sonntag 02.12.2018

Der w├Âchentliche R├╝ckblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des allt├Ąglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkw├╝rdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundst├╝cke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. Zahnstocher gibt’s bei der Stadtverwaltung.

Musik der Woche

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Wir sind Helden geht immer: Musik mit literarischem und inhaltlichem Anspruch, obwohl sie auf Deutsch ist. Sowas sieht man ja auch eher selten, ohne dass es platt wird. Wir sind Helden waren da eine Ausnahmeerscheinung, die sich immer lohnt.

Fundst├╝cke der Woche

Es gibt doch noch Hoffnung f├╝r die Digitalisierugn in Deutschland: Die CEBIT verdigitalisiert sich. Und das meine ich genau so: Meines Erachtens ist die CEBIT eine hoffnungslos veraltete Veranstaltung. Es gibt keinen Grund, im digitalen Zeitalter eine Messe f├╝r Computerprodukte abzuhalten. Das ist der ganze Punkt hinter der Digitalisierung: Die weitgehende Bedeutungslosigkeit des physischen Raums in der digitalen Welt.
Und sie ist nicht das einzige Relikt der 70er, das zum Dank endlich sein Ende findet: Frankreich schaltet endlich das AKW Fessenheim ab. Vielleicht. Es gibt noch Ausstiegsklauseln f├╝r den Ausstieg. Aber die Richtung stimmt.

├ťberhaupt, Frankreich kommt langsam voran. Denn w├Ąhrend deutsche Autolobbyisten noch das M├Ąrchen erz├Ąhlen, dass nur Deutschland sich um Luftverschmutzung k├╝mmern w├╝rde, nimmt sich Frankreich bereits die Lieblings-Nebelgranate selbiger Lobby vor: Der Kapit├Ąn eines Kreuzfahrtschiffes darf f├╝r seine Abgase 100.000 € zahlen.

Doch zur├╝ck zur digitalen Welt. Wir haben gro├čartige Nachrichten erhalten: Es gibt endlich eine klare Zahl, wie hoch die Erfolgsrate von Blockchain-L├Âsungen eigentlich ist. Es sind… 0 Prozent. Das ist noch ├╝bler, als ich erwartet hatte. So ein Prozent h├Ątte ich diesem Unsinn ja schon zugetraut, einfach nur aus statistischen Zufall.

Dinosaurierfreunde finden unterdessen, dass sich die Forschung zur Zeit in Bereichen fortentwickelt, die noch vor wenigen Jahren als unvorstellbar schienen. Ein besonderes Beispiel daf├╝r sidn Erkenntnisse ├╝ber die Farben, die einige ausgestorbene Lebewesen zu Lebzeiten hatten.
Der neueste Fall dieser Art ist der fr├╝he Vogel Confuciusornis, von dem nun zwar nicht die kompletten Farben, aber immerhin das Muster des Fl├╝gelgefieders bekannt ist.

Da bleibt zum Abschluss des Abschnitts nur eins: Was niedliches. Mit Dinosaurier. Zum Beispiel dieser Ohrring. Von Wish.com.

Spielerei der Woche

Honu WorldWisst ihr, was virtuelle Daten definitiv nicht erzeugen? Plastikm├╝ll!
Um diesen geht es in A Honu World, das von vier Studierenden der Uni Stanford entwickelt wurde.
Man spielt eine kleine Meeresschildkr├Âte, die versucht, die Ozeane vom M├╝ll zu befreien, indem sie diesen in die Netze der Fischfangschiffe „pustet“. Okay, ich schreibe „pustet“, aber so ganz klar ist mir nicht, was sie da macht. Aber egal, es funktioniert, da darf die Schildkr├Âte auch mal ├╝ber magische Kr├Ąfte verf├╝gen, die ├╝ber einen Mausklick in der richtigen Richtung aktiviert werden.
ich fand die Steuerung etwas gew├Âhnungsbed├╝rftig, aber mit der Zeit geht es und man beginnt, die Level von leeren Flaschen und Dosen zu befreien.
A Honu World gibt es bei itch.io f├╝r Windows, Mac und zum Spielen im Browser.

Wortgeschmeide der Woche

Das Blog Love in the Time of Chasmosaurs hat letzte Woche ein interessantes Buch vorgestellt.
Ich selbst hatte schon eine ganze Weile diese Idee, ein Buch zu verfassen, das den Leser durch die seltsamen Bilder f├╝hrt, die sich die Menschen ├╝ber die Jahrhunderte von jenen Wesen gemacht haben, die wir heute als Dinosaurier kennen. Von dem f├╝r ein menschliches Bein gehaltenen Riesensalamander ├╝ber Meeresreptilien, deren Kopf versehentlich auf den Schwanz montiert wurde, bis zu Stegosaurus, einem Dinosaurier, der im vollen Bewusstsein dessen benannt wurde, dass sein Name sich auf eine komplett falsche Vorstellung des Tiers bezog. Es ist alles so herrlich seltsam.
Kathleen Kudlinski hat bereits 2005 eine ├Ąhnliche Idee umgesetzt und das Ergebnis ist Boy, were we wrong about Dinosaurs. Es ist Teil einer ganzen Reihe von B├╝chern dieser Art, deren andere B├Ąnde sich beispielsweise mit Medizin, dem Sonnensystem oder Meteorologie besch├Ąftigen. Die B├╝cher sind alle lesenswert und bieten sch├Âne Beispiele daf├╝r, wie sich die Wissenschaft mit der Zeit die Welt erschlie├čt und wie sie ihre Erkenntnisse gewinnt und stetig mit neuen Entdeckungen verbessert.

Politik der Woche

Die Sitzung des Umweltausschusses am Mittwoch zog sich diesmal leider sehr. Stark daf├╝r verantwortlich war ein Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg. Ich bin ja froh, wenn jemand von der Bergbaubeh├Ârde zum Braunkohlentagebau informiert, aber wenn der vorher eine gute Viertelstunde von den eMail-Problemen beim Zustandekommen seiner Einladung erz├Ąhlt, verfliegt das schnell.
Als er dann mal zum Punkt kam, gab es einiges zu lernen. Etwa, dass die Kosten f├╝r den R├╝ckbau der Tagebaue gar nicht in liquiden Mitteln vorliegen, sondern in Form von Bilanzverm├Âgen. Das zum Teil bei Schlie├čung der Tagebaue sofort wertlos wird, weil man zum Beispiel viel von der Technik zu nichts anderem gebrauchen kann, als zum Kohleabbau. Das ist so die Form von Sicherheiten, mit denen man eine Bank zufriedenstellen kann, die aber fachlich absolut ungeeignet ist.
Oder, dass es um so teurer wird, je l├Ąnger wir warten — was nicht heissen soll, dass eine k├╝rzere Laufzeit g├╝nstiger w├Ąre. Das Problem ist, dass bei einer Verschlimmerung der klimatischen Bedingungen diese die Reparatur der Sch├Ąden durch den Tagebau immer schwerer macht. Es ist beispielsweise nicht so einfach, einen See mit Rheinwasser aufzuf├╝llen, wenn der Rhein kaum noch Wasser f├╝hrt.

Es gab die aktuelle Liste der geplanten Baumf├Ąllungen, an der wir wieder zu kritisieren hatten, was wir schon lange kritisieren: Es fehlt eine Liste der Ersatzpflanzungen, die L├Ąnge der Liste macht ein Bearbeiten sehr schwierig und oft ist nicht mal ersichtlich, welcher Baum eigentlich fallen soll. Angaben wie „Hauptfriedhof: 1 Rosskastanie“ sind wenig hilfreich.

Der Haushalt stand an, bei dem wir im Umweltbereich vor allem einen Antrag hatten, der den Beitritt der Stadt zum Netzwerk Biodiversit├Ąt vorsah. Den stellte dann ├╝berraschend die GroKo ebenfalls. Wohl, weil der Himmel auf uns hinabst├╝rzt, wenn die GroKo einem Antrag der Opposition zustimmt. Immerhin haben sie ihn noch um ein paar Details erweitert.
Bei der Haushaltsrede gab es dann ein sehr merkw├╝rdiges Verhalten seitens Baudezernent Gregor Bonin: Als die Opposition sprach, fand der sich pl├Âtzlich auf der Pressebank und quatschte mit Denisa Richters von der Rheinischen Post. Es war offenbar sehr wichtig, die Presse tunlichst von allen Nicht-GroKo-Meinungen abzulenken. Ach, nennen wir es doch beim Namen: Es ist nicht merkw├╝rdig, es ist unversch├Ąmt!

Am Freitag blieben wir gleich beim Thema, es ging erneut zur Sammlung von Unterschriften gegen das in M├Ânchengladbach ausufernde Entfernen von B├Ąumen. Ob sie nun gef├Ąllt oder umgepflanzt werden, ist dabei eine Nebensache, auf jeden Fall fehlen sie nachher in der Innenstadt. Der Stand war erneut schon beim Aufbau gut besucht. Obwohl wir diesmal drei statt nur zwei Unterschriftenlisten dabei hatten, bildete sich wieder schnell eine Schlange.

Lutz Schippers sorgte mit einem Instrument, dessen Name mir st├Ąndig wieder entf├Ąllt (Gatham?) f├╝rangenehme musikalische Begleitung.

Fotos der Woche

Als Nachtrag zu dem Sanddorn gestern ein Bild von der selben Strauchreihe am Wegesrand. Die beiden unterschiedlich intensiv gef├Ąrbten Sanddornsorten geben einen attraktiven Farbtupfer in der winterlichen Tr├╝be.

Nicht ganz so nett ist der Anblick des Abteibergs. Okay, die Mischung an Braunt├Ânen im ersten Bild mag mancher noch halbwegs k├╝nstlerisch ansprechend empfinden, aber mein Geschmack ist es nicht.
Der zuvor satt begr├╝nte Hang wurde auf einen Schlag geleert und aus dem Postkartenmotiv der Stadt wurde eine h├Ąssliche Kahlschlagsszene. Angeblich soll es im Fr├╝hjahr besser aussehen. Wir werden sehen. Aber den ├ťbergang h├Ątte man nun wirklich sanfter und weniger h├Ąsslich machen k├Ânnen. An so wichtigen Stellen macht man dann halt nicht alles auf ein Mal weg.
Man sollte wirklich meinen, die Zust├Ąndigen w├╝rden langsam lernen, sensibler mit dem Gr├╝n in der Stadt umzugehen. Aber nein, es geht ungebrochen weiter mit diesem Vorgehen.
Immerhin regen die Leute sich dar├╝ber auf. Ich habe inzwischen komplett den ├ťberblick verloren, wie viele Leute und Seiten diese Bilder auf Facebook weitergeteilt haben, von den Kommentaren unter all diesen Weiterteilungen meines urspr├╝nglichen Beitrags ganz zu schweigen. Es gibt also schon ein Empfinden f├╝r solche Dinge, nur bei Stadtverwaltung und Gr├╝nfl├Ąchenamt fehlt es.

Mit sowas kann ich die w├Âchentliche Bilderschau nat├╝rlich nicht abschlie├čen, da muss was h├╝bsches her! Und zum Gl├╝ck gibt es da auch was.
Bei den Ringelblumen in der Dahler Oase fiel mir heute erst auf, dass eine der Pflanzen eine ganz neue Farbvariante hervorgebracht hat. Da hat sich wohl was reingekreuzt. Nun gibt es neben den bekannten Varianten (gelb mit gelbem und mit braunem Kopf) eine Variante, deren Bl├╝tenbl├Ątter einen zus├Ątzlichen weissen Kranz aufweisen. Was ich erst f├╝r einen Schaden an einer der Bl├╝ten hielt, stellt sich nun dank einer zweiten Bl├╝te als Teil der Pflanze heraus. Auf Fotos sieht das dann so aus, als w├Ąren die Bl├╝ten aufgemalt.

Videos der Woche

Die ersten Tage des Dezembers sind da und somit beginnt der angedrohte t├Ągliche Blick in den Galileo-Adventskalender.

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Doch auch bei den Lego-Magazinen geht es weiter und so finden sich da die Minifigur Nitro aus Lego Ninjago und ein kleines Weihnachtsset mit Hund in Lego Friends.

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N├Ąchste Woche gibt es dann wieder Inhalte bei Fiction Science. Der Ton f├╝r das zweite Video zu den Predator-Filmen ist bereits aufgenommen, ich muss ihn noch schneiden und mit Videomaterial ausstatten. Wenn alles klappt, gibt es kommende Woche ein zweites Video, dieses dann zum Thema Pok├ęmon.


Sieben am (Sp├Ąt)Sonntag 26.11.2018

Der w├Âchentliche R├╝ckblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des allt├Ąglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkw├╝rdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundst├╝cke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. Und manchmal ist sp├Ąter Sonntag, als der Kalender vermuten l├Ąsst.

Musik der Woche

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reisen dann mal musikalisch in den fernen Norden, nach Schleswig-Holstein. Es gibt ja allgemein eher wenig Gr├╝nde, sich dorthin zu begeben. Eigentlich nur Sylt oder Transfer. Und eben das S├Ągewerk Bad Segeberg. Das stellen dann mal eben die Wise Guys vor.
Ich sollte ├Âfter einfach auf irgendwelche Youtube-Videos mit lustigen Namen klicken. Was kann da schon schiefgehen?

Fundst├╝cke der Woche

Der Brexit bleibt ein Schaulaufen von Inkompetenz und Dummheit. Neuestes Highlight ist das britische Parlamentsmitglied Nadie Dorries. Sie hat eine Beschwerde zu den Austrittsvertr├Ągen, die Theresa May mit der EU verhandelt hat: Da fliegen die Briten doch glatt beim Austritt aus der Eu auch aus dem EU-Parlament. Gut, damit h├Ątte man nun wirklich nicht rechnen k├Ânnen.
Proteste gegen Dinge, die v├Âllig logisch sind und gegen die jeder Protest Zeitverschwendung ist,gibt es aber auch in der EU: Gegen die ├ľlpreise zum Beispiel.
Aber f├╝r richtiges politisches Versagen muss man immer noch in die USA blicken. Absolut beeindruckend ist, was der Internet Historian zu Verlauf und Tod der Internetkampagne Kony2012 (Link f├╝hrt zu einem Video) gegen den afrikanischen Warlord Joseph Kony zusammengetragen hat. Lasst das einfach mal bis zu dem Punkt laufen, an dem der UN-Plan ins Spiel kommt, Kony zu einem Treffen mit Brad Pitt und Angelina Jolie einzuladen.

Wie man es gut macht, f├╝hrt der deutschen Politik dann mal Flixbus vor. Die machen einfach, was sonst immer als unm├Âglich, zu teuer oder sonstwie nicht umsetzbar behandelt wird und nehmen ihren ersten Elektrobus ins Angebot auf.
Man kann ├╝ber Elektromobilit├Ąt lange streiten, aber sie ist letztlich unumg├Ąnglich, wenn wir von den unsere Zukunft als Spezies und Zivilisation gef├Ąhrdenden fossilen Energien weg wollen.

Klimaprognosen klingen meist gruselig. Noch gruseliger klingen da wohl Riesenviren im Waldboden. Aber keine Angst, was da bei Harvard aufgetaucht ist, ist nicht nur harmlos, sondern auch wichtig: Mit der recht jungen Entdeckung von Viren, die die Gr├Â├če von Bakterien erreichen,geht ein regelrechter Sprung in der Biologie einher.
Seit langem ist die Frage ungekl├Ąrt, ob Viren eigentlich Lebewesen sind und wo sie herkommen. Diese Riesenviren best├Ąrken die These, dass Viren die Nachfahren eigenst├Ąndiger Lebewesen sind, die im Laufe der Zeit vollkommen in ihrer parasit├Ąren Lebensweise aufgegangen sind, bis sie nur noch Fragmente ihrer einstigen Form waren. Das hat umfangreiche Auswirkungen darauf, wie wir die Frage danach angehen k├Ânnen, wie das Leben auf der Erde einst seinen Anfang genommen hat.

Bitte nicht auf die Spinne treten. Danke.

Bitte nicht auf die Spinne treten. Danke.

Spielerei der Woche

Rollenspiele der 8- und 16-Bit-Ära haben eine sehr eigene Ästhetik, die heute wenig überraschend nostalgisch aufgeladen ist. Zugleich gibt es einen Trend, alte Rollenspielserien ohne die Rollenspielinhalte als Handyspiele rauszubringen.
Ein sehr erfolgreiches Beispiel davon war der jeglichen Inhaltes unverd├Ąchtige Pok├ęmon-Ableger Pok├ęmon Go,der sich allein auf das Sammeln der Monster und gelegentliche Stadionbesuche konzentrierte. Das war substanzlos, aber f├╝r eine Weile sehr spa├čig und vor allem viral erfolgreich.
Pocket Healer basiert auf keiner bestimmten alten Rollenspielreihe, ├Ąhnelt aber sehr stark den ersten NES-Teilen der extrem erfolgreichen Reihe Final Fantasy. Sie reduziert das Spiel in entsprechender Manier rein auf die K├Ąmpfe, eine Geschichte zwischen den K├Ąmpfen gibt es nicht. Und es ist sogar noch etwas reduzierter als das: Man spielt nur die Heilerin der Gruppe, die zudem nichts tun kann, ausser die anderen Gruppenmitglieder zu heilen.
Ziel des Spiels ist es, die Gruppe durch so viele K├Ąmpfe wie m├Âglich am Leben zu halten. Das kostet Mana, welches sich nur langsam wieder aufbaut. Es geht also darum, zur rechten Zeit das richtige Gruppenmitglied zu heilen und so lange zu ├╝berleben. Das ist ├╝berraschend schwer (das Mana geht schnell zur Neige). Ob es dabei wirklich eine Taktik gibt oder ob man nur auf immer h├Âhere Boni hinspielt, die l├Ąngeres ├ťberleben erm├Âglichen, habe ich dabei noch nicht ganz raus. Auf jeden Fall hat es diesen „Ein-Versuch-noch“-Charakter.
Pocket Healer kann man bei itch.io online spielen oder bei Google Play f├╝r Android laden. Ich empfehle wegen des aufrechten Formats des Spielbilds die Android-Version oder wenigstens Spielen auf dem Handy.

Wortgeschmeide der Woche

Es gibt in der Geschichte so manches Leben, an das man oft nicht denkt und das absolut absurd klingt, das aber tats├Ąchlich passiert sein muss, wenn man dr├╝ber nachdenkt.
Ein Beispiel daf├╝r ist die Person, die ins Bild r├╝ckt, wenn man fragt,woher eigentlich die T├Ątowierungen der H├Ąftlinge in den Konzentrationslagern kamen.
Heather Morris gibt in The Tattooist of Auswchitz die Geschichte von Lali Sokolov wieder, jenem slowakischen Juden, dessen Aufgabe es war, diese T├Ątowierungen zu stechen. Die New York Times hat einen interessanten Artikel dazu, wie wahre Geschichte und erz├Ąhlte Geschichte in der Erz├Ąhlung dieses Schicksals zusammenspielen.

Politik der Woche

Am Dienstag traf sich der Arbeitskreis Verkehr der Gladbacher Gr├╝nen. Als Gast durften wir Detlef Neu├č begr├╝├čen, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbands Pro Bahn. Mit diesem haben wir uns einen ├ťberblick ├╝ber die anstehenden Vorhaben der Bahn in M├Ânchengladbach verschafft und diverse Entwicklungen und Vorschl├Ąge diskutiert.
Und derer gibt es in der Stat aktuell viele, selbst wenn man die reinen Bauma├čnahmen ignoriert. Die Diskussion, die S-Bahnlinie 28 von Kaarst bis Viersen zu verl├Ąngern, l├Ąuft immer noch und wir finden das auch sinnvoll, um Neuwerk besser anzubinden und um die t├Ąglich komplett zugestaute A52 zu entlasten. Es gibt konkrete Vorschl├Ąge, wo ein Bahnhof f├╝r die Hochschule stehen kann, fehlt aber noch an einer Bahn, die dort halten kann. Daf├╝r br├Ąuchten wir die aus Richtung K├Âln geplante S-Bahnlinie 6, f├╝r deren Verl├Ąngerung bis M├Ânchengladbach aber noch ein Engpass im Bereich Odenkirchen beseitigt werden muss. Und dann gibt es da noch den Alternativvorschlag eines Bahnhofs am Montforts-Gel├Ąnde, wof├╝r wir aber keinen Bedarf und einen zu gro├čen Abstand von der Hochschule sehen (da kann man auch gleich wie gehabt am Hauptbahnhof aussteigen).
Die Diskussion war recht ausf├╝hrlich und es gab viel zu bereden, sodass wir die Runde im Dezember fortsetzen werden.

Der Mittwoch begann politisch mit einer Aufsichtsratssitzung der Marketing-Gesellschaft MG, von der ich nat├╝rlich nicht viel erz├Ąhlen kann. Nur so viel: Die MGMG jongliert derzeit sehr viele Themen. Die Vielzahl an Entwicklungen und Veranstaltungen nimmt so langsam gro├čst├Ądtische Ausma├če an.
Das war im haus Erholung und kurz darauf gab es nebenan in der Volkshochschule eine weitere Veranstaltung, wenn auch eine, die nicht mit den Gr├╝nen zu tun hatte. Ich z├Ąhle sie dennoch als politisch. F├╝r Transition Town habe ich ein Netzwerktreffen der Umweltinitiativen in M├Ânchengladbach moderieren d├╝rfen. Es ging darum, Kontakt aufzubauen und Projekte gemeinsam anzugehen. Und in der Tat kamen viele solche Projekte zusammen. Ganze 10 Vorhaben konnten die Vereine und Initiativen vorstellen, von einem Wildkr├Ąuterpark ├╝ber ein gemeinsames Herangehen an das Thema „versteinerte Vorg├Ąrtenldquo; bis zum Bau von Feinstaubsensoren als Datenquelle f├╝r ein bundesweites Crowdsourcing-Projekt.
Das war definitiv ein fruchtbares Treffen mit vielen Ideen und Kontakten.

Der Donnerstag war dann wieder parteilicher. Beim regul├Ąren Offenen B├╝ro in der Gr├╝nen Gesch├Ąftsstelle gab es noch ein Mal in einer gro├čen Runde von Mitgliedern und Interessierten einen R├╝ckblick auf den Bundesparteitag und ein Treffen zum Haushalt des Landesverbandes.

Fotos der Woche

Da nenn nochmal jemand den November trist: Im verbliebenen Land zwischen den eingest├Ądterten D├Ârfern Dahl und Schrievers in M├Ânchengladbach gibt es zuverl├Ąssig Farbtupfer, auch so tief im Herbst. Diese Woche ist mir das Duo in den folgenden Bildern aufgefallen, ein Sanddorn (orange) und eine Sch├Ânfrucht (violett) am Wegesrand.

Trist wird es erst, wenn Stadt und/oder Mags Hand bzw. S├Ąge anlegen. So war ich diese Woche sehr entt├Ąuscht, wie h├Ąsslich das Postkartenmotiv der Stadt, der M├╝nsterhang, in Folge fehlgeleiteten „Aufr├Ąumens“ geworden ist.

Videos der Woche

Fiction Science besch├Ąftigt sich diese Woche mit dem Mosasaurus aus Jurassic World und seiner F├Ąhigkeit, erstaunlich hoch zu springen. Ich hatte zun├Ąchst gedacht, dazu nicht viel sagen zu k├Ânnen, aber dann sah ich, dass die Fehler in der Darstellung des Tiers einen Einfluss auf diese F├Ąhigkeit haben. Und so wurde aus einer mit 4 Minuten vermuteten Episode eine solche von knapp 12 Minuten.
Es war ├╝brigens auch das komplexeste Video, das ich bis jetzt je zusammengestellt habe: 47 Objekte, darunter viele Videoausschnitte, kamen zu diesem neuesten Teil der Reihe zusammen.

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├ťbrigens habe ich auch den Auftritt des Kanals professioneller gestaltet. Er hat jetzt ein eigens gestaltetes Logo in seinem Profilbild und Header. Das Logo stellt eine DNA-Kette dar, die in einen Filmstreifen ├╝bergeht. Es liegt auf dem blauem Hintergrund, der das Design des Kanals zusammenh├Ąlt und sich auch in den Videos wiederfindet. Das Ergebnis ist ein auf den ersten Blick unverwechselbarer Auftritt.

Im deutschsprachigen Bereich geht es wieder mit einem Lego-Heft weiter. Lego Star Wars ist unser aktuelles Heft. Diesem liegt ein kleiner Bausatz eines imperialen Sternenzerst├Ârers aus den Originalfilmen bei. Ein recht solider Block von Plastik, der vor allem im Vergleich zu einem fast vier Jahre alten Vorg├Ąnger zeigt, wie sich die Lego-Hefte ├╝ber die Jahre entwickelt haben.

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Abseits von Lego bereitet Extra Extra sich auf den Dezember vor. Diesen f├╝llt dieses Jahr der Galileo-Adventskalender von Clementoni. Ich habe schon etwas vorgeschaut und kann diesen Adventskalender ganz klar empfehlen. Die 24 Experimente in diesem Kalender haben eine deutlich h├Âhere Qualit├Ąt, als ich in irgendeinem anderen Adventskalender gesehen habe.

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Sieben am Sonntag 18.11.2018

Der w├Âchentliche R├╝ckblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des allt├Ąglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkw├╝rdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundst├╝cke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. Immer international, oft interstellar, manchmal sogar aus der Zone!

Musik der Woche

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w├Ąre es mal mit etwas klassischer Oper? Im Weltraum, mit Tonfolgen, die ein menschlicher Kehlkopf nicht erzeugen kann.
Das hat Luc Besson in Das F├╝nfte Element mit Hilfe von Schnitten ├╝berwunden, wodurch ei Operntitel entstanden ist, der ausserhalb des Films praktisch nicht existieren kann. Hier mal ohne die Filmschnippsel, die sonst dazwischen liegen.

Fundst├╝cke der Woche

Kennt ihr das, wenn euch eine eMail vom Kundenservice erreicht, an der die komplette Barbeitung noch mit dranh├Ąngt, weil irgendjemand das L├Âschen vergessen hat? Mir ist das letzte Woche passiert und das abteilungsinterne Hin und Her war ├╝beraus am├╝sant („K├Ânnen wir das so formulieren?“).
Doch das passiert nicht nur mir. Und wenn bei so einem Verlauf zu einer Gerichtsakte mal eben das vorbereitete Urteil mit dranh├Ąngt, dann wird es richtig interessant.
Aber auch, wenn die Gerichte korrekt funktionieren, kann es kurios werden. So war ein G├Âttinger wegen der G20-Krawalle vorstellig geworden, hatte aber ein recht gutes Alibi: Er war w├Ąhrend der gesamten Zeit des Gipfels in Japan. Die Polizei hatte ihn offenbar allein deswegen angezeigt, weil er als Krawallmacher bekannt und zur Zeit der Konferenz nicht zu Hause war.

Aber vielleicht steckte ja nicht Bosheit dahinter, sondern schiere Inkompetenz. Darin aber werden sie Yoshitaka Sakurada nicht ├╝bertreffen k├Ânnen. Der Mann ist in Japan unter anderem f├╝r Computersicherheit zust├Ąndig und hat noch nie einen Computer benutzt. Das fiel auf, als er sich von der Existenz von USB-Sticks ├╝berrascht zeigte.
Ein vielversprechender Kandidat in der Kategorie „Inkompetenz“ ist aber auch Brian Kemp, der als Staatssekret├Ąr ma├čgeblich f├╝r eine Reform des Wahlrechts in Georgia verantwortlich war. Und wegen genau dieser Reform h├Ątte er beinahe nicht w├Ąhlen k├Ânnen. Bei einer Wahl, in der er selbst als Gouverneurskandidat antrat. Seine erforderlichen Papiere waren ung├╝ltig. Er hat die Wahl ├╝brigens gewonnen.

Aber hey, jeder f├Ąngt mal klein an und da sind Anf├Ąngerfehler erlaubt. Hier zum Beispiel kann man sehr gut sehen, wie klein das Galaktische Imperium aus Star Wars angefangen hat. Durchhalten und irgendwann darf man am Konferenztisch Offiziere w├╝rgen, bis der Gro├čmoff „Stopp“ sagt.

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Wer definitiv nichts in der Politik verloren hat, ist dagegen Paypal.Die haben mal eben Konten von Antifalern und Nazis gesperrt. ich halte beides f├╝r falsch: Paypal ist ein Zahlungsdienst und hat sich nicht f├╝r die politische Ausrichtung seiner Kunden zu interessieren. Das ist ja gruselig!

Und dann war da noch der Mann in den Niederlanden, der vor Gericht sein Alter von 69 auf 49 ├Ąndern will. Denn wieso sollte der Perso auch in irgendeiner Weise die Realit├Ąt abbilden?

Spielerei der Woche

Flower Power Pac-Man

Flower Power Pac-Man

In der Tat, Flower Power Pac-Manist de k├╝rzeste Beschreibung, die ich MNilssons Garden Warden habe.
In diesem Spiel rennt man durch ein Labyrinth mit der Aufgabe, jedes bepflanzbare Fleckchen mit einer Blume zu bepflanzen. Die Blumen pflanzt man im Vorbeigehen per Tastendruck, sie wachsen dann in ein paar Sekunden vom Keim zur Bl├╝te. Aber Vorsicht: Auch wenn die Tiere der Spielfigur nichts anhaben k├Ânnen, fressen sie doch die Blumen, solange diese noch nicht in Bl├╝te stehen. Und jedes Mal, wenn ein Reh eine Blume frisst, wird es schneller. Das macht es zum einen schwieriger, die restlichen Blumen aufzuziehen bevor sie gefressen werden, zum anderen erh├Âht es das Risiko, zwischen zwei Rehen eingeklemmt zu werden.
Das Ergebnis ist eine etwas andere Pac-Man-Variante, die beweist, dass man auch nach 38 Jahren noch neue Varianten einer alten Idee finden kann, die praktisch jeder gesehen hat.
Spielbar im Browser bei itch.io.

Wortgeschmeide der Woche

Die Anti-Austerity Anthology ist eine Sammlung von Texten gegen die Austerit├Ątspolitik, die den Kern vieler Konzepte zur Bew├Ąltigung von Staatskrisen darstellt, aber auch viele neue Probleme verursacht und teils die alten Probleme nur verschlimmert.
Dabei handelt es sich um eine recht bunte Mischung aus Kunst und Sachtexten, was man so eher selten sieht — die meisten Sammlungen sind entweder das eine oder das andere.

Aber ich habe auch einen eigenen Beitrag in der literarischen Welt: Die letzten Monat im Mad Scientist Journal erschienene Kurzgeschichte Fetch Monkey ist nun auch online auf der Website des Magazins verf├╝gbar. Es geht um eine Reihe sehr erfolgreicher Tierversuche, ihre praktische Anwendung und die Macher hinter diesen Versuchen.

Politik der Woche

Vergangenes Wochenende war Parteitag der Gr├╝nen in Leipzig und ich mittendrin.
Es gab dort die Liste zur Europawahl zu w├Ąhlen und ein Europaprogramm festzulegen. Die Ergebnisse von beidem sind gut, auch wenn mir so manche Zwischent├Âne im Bereich „Internet“ (insbesondere Meinungsfreiheit und Handel) weiterhin als ├äusserungen von Menschen auffallen, die immer noch versuchen, Ideen aus dem 20. Jahrhundert krampfhaft auf ein ihnen in den Details v├Âllig fremdes System anzuwenden. Aber was das angeht, hat Malte Spitz einen ausf├╝hrlichen ├änderungsantrag vorgelegt, der da vieles aufr├Ąumte und so bin ich am Ende zufrieden.
Allerdings ist es meist eine schlechte Idee, an einem 11.11. in einem Raum mit einer Gruppe K├Âlner und D├╝sseldorfer zu sein. Und so landete an jenem Tag um 11:11 ein einzelnes Konfetto auf meinem Tisch, das ich den restlichen Tag kritisch wegen m├Âglicher Ann├Ąherungsversuche im Auge behielt.

Aaaaaah!

AAAAAH!


Diesen Samstag waren wir wieder auf dem Edmund-Erlemann-Platz in der Gladbacher Innenstadt. Es ist einer von drei Pl├Ątzen, auf denen wir zur Zeit geplante Baumf├Ąllungen kritisieren und nachdem bei der erfolgreichen Demo vor zwei Wochen viele B├╝rger nach der M├Âglichkeit einer Unterschriftenliste gefragt haben, entschieden wir uns, genau so eine zu verteilen.
Wir waren eine Stunde vor Ort und die beiden ausgelegten Listen waren pausenlos durch B├╝rger/-innen in Beschlag, die sich ebenfalls eintragen wollten. Knapp 120 Unterst├╝tzer/-innen in einer Stunde lassen sich sehen, einige kamen noch w├Ąhrend des Einpackens zum Unterschreiben vorbei.
Heute ging es weiter mit den Haushaltsberatungen der Ratsfraktion zum st├Ądtischen Haushalt f├╝r die Jahre 2019 und 2020. Da konnte ich leider nicht bis zum Ende bleiben, aber auf jeden Fall gehen die Gr├╝nen M├Ânchengladbach damit vielen Ideen rein. Ich habe haupts├Ąchlich den Kulturteil der internen Gespr├Ąche mitbekommen, der einige interessante Diskussionen mit sich brachte. So ist etwa die Diskussion zwischen Wertsch├Ątzung von Kultur einerseits und Zugang zu Kultur f├╝r Arme andererseits eine spannende, aber alles andere als einfache.

Fotos der Woche

Siehe oben, sprich die Fotos sind diesmal alle in der „Politik der Woche“ untergebracht.

Videos der Woche

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Woche bleiben wir audiovisuell etwas in der Lego-Welt. Lego City hat eine Arktis-Serie und zu dieser gibt es im aktuellen Magazin einen kleinen Schneeschlitten mit einer Minifigur. Leider muss ich allerdings sagen, dass es f├╝r diese Minifigur lohnendere Wege gibt, sie zu bekommen.


Sieben am Sonntag 04.11.2018

Der w├Âchentliche R├╝ckblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des allt├Ąglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkw├╝rdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundst├╝cke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. Jetzt im Sparpack f├╝r drei Wochen!

Musik der Woche

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ist ein Lied, das mich seit einigen Wochen durch st├Ąndige Wiederholung im Radio verfolgt hat. Es war alles andere als einfach zu finden,bis ich dann endlich mal eine Textzeile korrekt behalten habe.
Und jetzt, wo ich den ganzen Text gezielt anh├Âren kann muss ich sagen: Das ist ein furchtbarer Liedtext. Absolut unmelodisch, die Reime schwanken zwischen nicht-existent und faul und nur durch eine aufgepfropfte Melodie zu einem Lied konvertiert. Aber es funktioniert. Und das ist eine Leistung, zu der man Achim Reichel dann irgendwie doch gratulieren muss.

Fundst├╝cke der Woche

Dass Verschwinden einer japanischen Kleinstinsel macht mir eher weniger Sogen, solche Dinge passieren in einer seismisch so aktiven Region hin und wieder. Wichtiger ist da die Erkenntnis, dass der massive R├╝ckgang der Insektenpopulation sich auch ausserhalb der Grenzen unserer kultivierten Fl├Ąchen fortsetzt. Denn was auf die Felder gespritzt wird, bleibt nicht dort. Wir vergiften nach und nach den kompletten Planeten.
Aber wie kann man die Umwelt effektiv sch├╝tzen? Nun, eine Demo in M├╝nchen hat hier einen Vorschlag: Mit Atomkraft! Ja, wirklich. Und die Demo schl├Ągt nat├╝rlich sofort in absolut absurde Selbstparodie um. „Spass mit Kernkraft“ und sowas.
Deutlich mehr Verstand beweist die Berliner ├ärztekammer mit ihrem Pr├Ąsidenten, der endlich die Anerkennung hom├Âopathischer Lehrg├Ąnge abschaffen will.

Technisch gesehen nicht falsch, aber trotzdem doof

Technisch gesehen nicht falsch, aber trotzdem doof – BIld: Cityvision

Oh, dann war da ja noch die landesweite Demo der Schrotth├Ąndler in M├Ânchengladbach. Warum in M├Ânchengladbach? Nun ganz offensichtlich werden wir die alle Diskussion beherrschende Weltstadt. In Schrottfragen. Naja, irgendwo muss man ja anfangen.
Ein Tipp aber an die Demonstrierenden: Wenn euer Problem ist, dass die Polizei euch zu oft bei Verkehrskontrollen rauszieht, hilft es im allgemeinen, sich einfach an die einschl├Ągigen Gesetze zu halten. Ihr demonstriert hier nicht f├╝r den Erhalt der Welt oder die Menschenrechte, wo Probleme mit der Polizei tats├Ąchlich ein Politikum sein k├Ânnen. Ihr fahrt Schrott durch die Gegend.
Eine andere Berufsgruppe, die sich grade bedroht f├╝hlt, sind offenbar einige ├ťbersetzer, seit eine chinesische KI ein Buch mit 90% Genauigkeit ├╝bersetzt hat. Was Literatur├╝bersetzern eigentlich wurscht sein kann, da Genauigkeit ├╝berhaupt kein Ziel einer guten ├ťbersetzung ist,sofern es sich nicht um eine Bedienungsanleitung handelt.
Wer aber schonmal wissen will, wie man sich gegen starke Konkurrenz wehrt, der kann in diesem (englischen) Youtube-Video lernen, wie Coca-Cola den Erfolg von Crystal Pepsi verhindert hat, indem sie absichtlich ein erfolgloses Konkurrenzprodukt auf den Markt gebracht haben. Was ich absolut beeindruckend finde.
Und wo wir schon bei b├Âsartigen Gro├čunternehmen und ihren Pl├Ąnen sind: Hier ist die Geschichte, wie Nike unerw├╝nschte Akademiker aus ihrer Uni schmeisst. Weil private Finanzierung von Unis so eine tolle Idee war…

Spielerei der Woche

Raven gif
Ja, ich ersetze den „Geniestreich“. Ich hatte schon l├Ąnger ├╝berlegt, hier regelm├Ą├čig etwas zu Videospielen zu sagen. Am besten zu Titeln, von denen niemand geh├Ârt hat, die aber ein wenig ├ľffentlichkeit verdient haben.
Rocks and Ravens ist ein wunderbares Beispiel f├╝r ein solches Spiel. Ein kleiner entspannender Titel, der wahrscheinlich von seiner ganzen Art her nie eine gro├če Internetsensation wird, aber einfach wirklich, wirklich gut ist. Die Animation ist wunderh├╝bsch und detailliert, der grafische Stil ist angenehm und fast schon meditativ.
Die Idee ist einfach, aber fruchtbar: Auf dem Spielfeld sind einige Kr├Ąhen. Die Aufgabe ist nun, Steine und Juwelen so zu verteilen, dass in jeder Reihe und Spalte je ein Juwel und ein Stein ist, aber keiner der Raben auf ein Juwel blickt.
Spielbar im Browser oder als Download (Windows und Mac) zu einem selbst gew├Ąhlten Preis bei itch.io.

Wortgeschmeide der Woche

Diese Woche habe ich wegen der vielen vergangenen Zeit gleich zwei B├╝cher vorzustellen. Und f├╝r n├Ąchste Woche habe ich auch schon eines bereit.
Der erste Titel ist Miriam Pharos Zwiefacher Schmoizla,der Beginn der zweiten Staffel von Isar 2066. Isar 2066 ist eine in einem zuk├╝nftigen Bayern angesiedelte Detektivgeschichte, die schwer mit Cyberpunk-Elementen getr├Ąnkt ist und sich nicht ganz ernst nimmt. Eine Kuppel ├╝berdacht das in einem ├Âkologischen Albtraum gelegene M├╝nchen, in dem der noir-kauzig Lucio Verdict seine F├Ąlle verfolgt.
Empfehlung f├╝r Freunde wirklich seltsamer Zukunftskrimis mit Humor.

Das zweite Buch diese Woche ist etwas schwieriger zu bekommen, daf├╝r eine lokale Geschichte. Arno Toph├╝ths „Der Turmbau zu Dalen“ f├╝hrt uns ins Rheindahlen des mittleren 17. Jahrhunderts. Die heute zu M├Ânchengladbach geh├Ârende Stadt wurde damals von einem Feuer zerst├Ârt und nahezu vollst├Ąndig wieder aufgebaut.
In diesem Kontext wird Meister Criens beauftragt, den Kirchturm neu aufzubauen. Und schlie├člich begeht er einen Mord. Top├╝th nimmt diese alte lokale Geschichte nun in Romanform auf. Erh├Ąltlich ist sie bei den Geschichtsfreunden Rheindahlen sowie bei der Thaler’schen Buchhandlung in Rheindahlen.
Turmbau zu Dalen

Politik der Woche

Herbstferien sind einigerma├čen Ruhezeit. Es gab ein paar interne Sachen zu erledigen: Vorbereitung des Parteitags n├Ąchste Woche war dabei, Haushaltsdebatte, Satzungsfragen.
Aber eine gro├če Sache gab es,die auch auf ordentlich Resonanz gesto├čen ist: Der Protest gegen die ├╝berhand nehmenden Baumf├Ąllungen im Stadtgebiet aus rein gestalterischen Gr├╝nden. Dazu werde ich noch etwas ausf├╝hrlicher schreiben, denn das Thema hat dies verdient.

Bild: J├╝rgen M├╝lders

Bild: Werner Kohn


Ich war auf dem Edmund-Erlemann-Platz dabei (ich habe extra einen Pfeil auf das Foto gemacht!), durfte dort ein paar Worte zum Umgang der Stadtverwaltung mit den B├Ąumen und daneben auch mit dem Andenken an Eddi Erlemann sagen. Am Mittwoch gab es noch eine Demo in Odenkirchen, am Martin-Luther-Platz. Ich habe meine Probleme mit dem alten Judenhasserudn daher beschlossen, dort fernzubleiben. Opportunismus bei meiner Meinung zu einer solch widerlichen Figur wie Martin Luther ist nichts, was ich mit mir vereinbaren kann.

Fotos der Woche

Diese Woche wurde ich etwas von den Ergebnissen dessen ├╝berrascht, dass einige Kinder die Dahler Oase f├╝r ihr Halloween genutzt haben. Was komplett okay ist, sie haben nichts kaputtgemacht, nur ein paar Dekorationen hinterlassen.

Okay

Okay


Etwas weniger okay ist, dass sie dabei einen der Eing├Ąnge mit einem St├╝ck Bauzaun blockiert haben, um dort Deko aufzuh├Ąngen. Ich habe zudem keine Ahnung, wo der Zaun herkommt. Ich meine, wir k├Ânnen damit was anfangen, aber es ist nicht gut,wenn Zeug auftaucht, dessen Besitzer wir nicht kennen. Das ist vor ein paar Wochen schonmal mit einer Bank passiert und wir brauchten eine Woche herauszufinden, wo die her war (Baustelle einer Frittenbude).
Nicht okay

Nicht okay

Videos der Woche

Die Lego-Magazine haben mich diese letzten Wochen mit einer dicken Portion Sonderausgaben ├╝berrascht. Alle acht Videos der letzten Wochen hier einzuf├╝gen, w├╝rde die Ladezeiten der Seite einfach zu sehr negativ beeinflussen, daher werde ich zu diesen Sonderheften nur Links setzen, sobald ich mit den normalen Folgen durch bin.
Ich suche grade nach einer L├Âsung, den Datenverbrauch beim Aufruf dieser Videovorschauen zu reduzieren. Es gibt Plugins, die das k├Ânne, und ich schau mir die alle mal an.

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wir mit dem Ende. Von Nexo Knights.
Ja, Legos langj├Ąhriges Thema um Ritter mit Kr├Ąften aus dem Cyberspace geht dem Ende zu. Das aktuelle Heft ist mit Hinweisen auf das baldige Ende gespickt und impliziert stark, die vorletzte Ausgabe zu sein. Wir werden Ende November sehen, ob es das wirklich war. Bis dahin haben wir eine Minifigur von Macey mit einer herrlich absurden Keule.

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mir dann bei Ninjago aufgefallen ist, ist die zunehmende N├Ąhe zu den bisher in Nexo Knights auftauchenden Themen und Sets. Die neue Figur Samurai X ├╝bernimmt gleich die komplette ├ästhetik der R├╝ckenbedruckung aus dem anderen Thema und st├Ąrkt das Zukunftselement der Ninjago-Ninjas.

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dann sind da noch die Lego Friends, das wohl erfolgreichste Lego Thema, das niemand ├Âffentlich mag. Ich dagegen mag die Sets trotz der im Vergleich zu den Minifiguren weniger beweglichen Figuren.
Olivias Sternwarte ist nicht das beste Set, was einem der Hefte beilag,aber wenigstens kommt die Wissenschaftlerin der Gruppe im dazugeh├Ârigen Comic auch mal positiv weg.

Und nun noch die Sonderhefte. Diese Hefte waren anders als die sonstigen Lego-Hefte, da sie ein vollst├Ąndiges, vorher separat erh├Ąltliches Legoset enthielten. Diese Sets in kleinen T├╝ten, die es f├╝r 3-4 Euro im Laden oder als kostenlose Zugabe bei teuren Bestellungen im Lego-Online-Shop gibt. Nun ├╝berlege ich, f├╝r die Videos neben den Heften regelm├Ą├čig auch diese Kleinstsets zu testen.
Nun zu den Sets: Wir h├Ątten gleich zwei erste Hefte Lego City XXL (Rennfahrer Rob mit Rennauto und Polizistin Paula mit Wasserflugzeug), ein Ninjago XXL mit Lloyd und seinem GoKart Turbo, Lego batman XXL und Stephanie vonlego Friends mit ihrer Hockey-Training-Anlage.


Sieben am Sonntag 14.10.2018

Der w├Âchentliche R├╝ckblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des allt├Ąglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkw├╝rdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundst├╝cke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. Und jede ein weiterer Schritt zu meiner Weltherrschaft!

Musik der Woche

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zur Abteilung „Wortgeschmeide der Woche“ widmet sich auch die Musik der Woche voll der Welt der wahnsinnigen Wissenschaftler. Dr. Horribles Sing-Along-Blog bringt uns in seinem Finale Everything You Ever,die musikalische Umsetzung des Momentes, in dem der Protagonist des Films schlussendlich an den Ereignissen bricht und voll in seiner Superschurken-Identit├Ąt als Dr. Horrible aufgeht.
Die Hollywood-gepr├Ągte Filmwelt hat viel zu wenige Trag├Âdien, geschweigedenn Tragikom├Âdien. Da h├Ąlt Joss Whedon hin und wieder gegen, so auch mit diesem Nebenprodukt des Drehbuchautorenstreiks, der Neil Patrick Harris, Felicia Day und Nathan Fillion in Hochform zeigt.

Fundst├╝cke der Woche

Manche Denkweisen sind erstaunlich. So etwa im Minto, dem Einkaufszentrum von M├Ânchengladbach. Dort hat es die Gastronmie schwer, genug Kunden zu erreichen und es kriselt m├Ąchtig. Darauf wissen die Betreiber des Minto einen absolut wasserdichten Plan vorzuweisen: Sie bauen mehr Gastronomie! Sind halt echte Vollprofis. Gut, die CDU steht dem ja nicht nach und fordert ein Gastro-Center in Form einer „Markthalle“ auf dem Kapuzinerplatz ein paar hundert Meter weiter den Berg hoch.
Auch eine recht am├╝sante politische Entwicklung gibt es im „Handelskrieg“ zwischen den USA und China. Nachdem die USA Strafz├Âlle ├╝ber Importe im Wert von 200 Milliarden USD vehr├Ąngt haben, halten die Chinesen mit solchen auf Importe von 60 Milliarden gegen. Warum so viel weniger? Nun, es gibt gar nicht mehr genug amerikanische Exporte nach China. Mit anderen Worten: China gewinnt das Ding fast automatisch. Dumm gelaufen, Trumpeltier.
Okay, das war jetzt gemein. ich entschuldige mich bei allen zweih├Âckrigen Kamelen.

Der „Handelskrieg“ von Banksy gegen seine Kunden ist eh viel lustiger. Eines seiner Bilder hat sich in dem Moment, in dem es verkauft wurde, per Fernbedienung selbst zerst├Ârt.
Eine weniger lustige Fernbedienung sind die ungefragt automatisch laufenden Updates mancher Systeme. Das wurde letztens in Schweden etwas ungem├╝tlich, wo sich ein Rechner mal eben w├Ąhrend der Operation im OP-Saal aktualisiert hat. Die OP musste abgebrochen und wiederholt werden. ich hasse diesen Mist ja schon ohne, dass ich in Lebensgefahr schweben w├╝rde.
Schon wieder lustiger wird es bei einem Blick in das, was Regelungen f├╝r die Computerwelt so in der realen Welt ausl├Âsen k├Ânnen. In ├ľsterreich stellte sich jetzt heraus, dass Klingelschilder nicht mit dem Datenschutz zu vereinbaren sind.

Andere R├╝ckw├Ąrtsgewandte protestieren dagegen, dass am Gardasee ein Radweg f├╝r den Tourismus gebaut wird. Ich vermute, die Touristen w├Ąren denen in Autos lieber?
Aber das ist ja harmlos, das ├╝bliche Geschrei bei teuren Projekten halt. Nein, f├╝r echte R├╝ckw├Ąrtsgewandte blicken wir besser zu den Identit├Ąren. Oder, wie man nach einer solchen Aktion getrost sagen kann, Nazis.

Okay, enden wir mit einer positiven Notiz: Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass K├╝he deutlich weniger Methan pupsen, wenn sie Seegras bekommen.

Geniestreich der Woche

K├╝he mit Seegras f├╝ttern, damit sie nicht mehr so viel pupsen. Das kriege ich diese Woche nicht ├╝berboten.

Wortgeschmeide der Woche

Da lag es am Montag im Briefkasten: Mein Belegexemplar f├╝r die Herbstausgabe des Mad Scientist Journal. Das amerikanische Magazin im Taschenbuchformat rund um die Welt der wahnsinnigen Wissenschaftler und ihrer Forschungen enth├Ąlt in diesem Quartal unter anderem meine (Sehr-)Kurzgeschichte Fetch Monkey um etwas spezielle neurologische Forschung an Laboraffen.
Es war eine sch├Âne ├ťbung, mal einen Text so spezifisch auf eine bestimmte Publikation zugeschnitten zu schreiben. Die Geschichte, der Ton, die Schreibweise, alles war komplett auf diese Zeitschrift zugeschnitten. Und das hat offenbar auch ganz wunderbar funktioniert. Fetch Monkey wurde mit nur zwei korrigierten Kommas so im Magazin ├╝bernommen, wie ich es eingeschickt habe.
Amazon-Links f├╝r Kindle- und Papierausgabe sind rechts und links in diesem Textabschnitt zu finden, daneben ist das Heft unter anderem auch bei Smashwords erh├Ąltlich, wo man auch eine ePub-Ausgabe f├╝r Leser wie den Tolino findet.

Politik der Woche

Der politische Aufschlag war nach den letzten Sieben der Bau- und Planungsausschussder so lang war, dass dies auch zu einer entsprechenden Diskussion f├╝hrte. Wir kamen in der Tat erst um 23:15 aus dem Rathaus, zuhause war ich dann kurz vor Mitternacht. Und selbst das haben wir nur geschafft, weil die sp├Ąten Punkte weniger ausf├╝hrlich beraten wurden. Das allerdings war f├╝r einige Themen schlecht, denn beispielsweise das sehr sp├Ąt noch diskutierte Thema „Barrierefreiheit in der Kaiser-Friedrich-Halle“ h├Ątte definitiv eine gute und auch in die Tiefe gehende Debatte gebraucht. In einem so alten und markanten, aber auch zentralen Bau, ist das n├Ąmlich kein triviales Thema, aber auch ein wichtiges. Und die Pl├Ąne beziehungsweise M├Âglichkeiten sind entsprechend komplex.
Weitere Themen betrafen unter anderem die Umgestaltung der Hindenburgstra├če samt der ber├╝chtigten Sichtachsen, bei der mit in meinen Augen derma├čen manipulativen Vorschaubildern gearbeitet wird, dass ich mich ernsthaft frage, ob die Verantwortlichen hier bewusst eine Verschlechterung herbeif├╝hren, dass sie das in ihren Bildern derartig besch├Ânigen m├╝ssen. Ist-Situation in Schwarzweiss, Planung in Farbe? Ernsthaft?
Die Woche drauf war mit Verwaltung eines Vorhabens gef├╝llt: Busse aus M├Ânchengladbach zur Gro├čdemo am Hambacher Wald. Gr├╝ne und Linke hatten je einen Reisebus organisiert, um mit diesem nach Kerpen-Buir zu fahren. Die Verwaltung der Fahrgastlisten lag diesmal zentral bei mir, um die Sache zu vereinfachen. Ich hatte eine eigene eMail-Adresse eingerichtet, die nur f├╝r die Anmeldungen zur Fahrt benutzt wurde und das ├╝ber diese abgehandelt. Am 29. September begann die Teilnehmerliste, am 30. September gab es eine gro├če Ank├╝ndigung im Sonntags-Werbebl├Ąttchen der Stadt und am Dienstagabend waren alle 106 Pl├Ątze belegt. Kurzfristig stellte das Busunternehmen Haupts an Stele eines der beiden Busse noch einen gr├Â├čeren Bus zur Verf├╝gung, womit wir auf 120 Pl├Ątze kamen, die ebenfalls gut gef├╝llt wurden. Wir h├Ątten m├╝helos einen dritten Bus f├╝llen k├Ânnen,aber daf├╝r standen im Raum M├Ânchengladbach gar keine Fahrer mehr zur Verf├╝gung. So fuhren wir mit 120 Leuten zur Demo. Alles in allem kamen aus dem Bereich unserer Stadt gesch├Ątzte 300-400 Leute (n├Ąher an 400 als an 300), wenn ich die ADFC-Radtour (30 Leute) und die Anzahl an Beitr├Ągen von Freunden und Bekannten in den sozialen Medien als Ma├čstab nehme.
Es folgen die obligaten Fotos im parteilichen Kontext.

Fast komplett! Der Vorstand der Gr├╝nen Niederrhein-Wupper (v.l.n.r.): Thomas R. Diehl, Birgitt H├Âhn, Ule Schauws, Stefan Engstfeld, Claudia Schmidt (Nilab Fayaz ist im Geiste dabei) - Foto: Paula Elsholz

Fast komplett! Der Vorstand der Gr├╝nen Niederrhein-Wupper (v.l.n.r.): Thomas R. Diehl, Birgitt H├Âhn, Ule Schauws, Stefan Engstfeld, Claudia Schmidt (Nilab Fayaz ist im Geiste dabei) – Foto: Paula Elsholz


Und die Gladbacher Vorst├Ąnde diverser Parteiteile: Lena ZIngsheim (Gr├╝ne Jugend NRW), Boris Wolkowski(Fraktion im Rat MG), Laura Steeger (gr├╝ne Jugend NRW) und der Typ, den der ein oder andere hier kennen wird (Kreisverband) - Bild: Lena Zingsheim

Und die Gladbacher Vorst├Ąnde diverser Parteiteile: Lena ZIngsheim (Gr├╝ne Jugend NRW), Boris Wolkowski(Fraktion im Rat MG), Laura Steeger (gr├╝ne Jugend NRW) und der Typ, den der ein oder andere hier kennen wird (Kreisverband) – Bild: Lena Zingsheim

Und das passiert, wenn man wegen der Sonne beim selfie den Bildschirm nicht sehen kann. Hallo, Thomas Schlangen, mein Hut und Peter Beckers! - Bild: Das geb ich jetzt nicht zu

Und das passiert, wenn man wegen der Sonne beim selfie den Bildschirm nicht sehen kann. Hallo, Thomas Schlangen, mein Hut und Peter Beckers! – Bild: Das geb ich jetzt nicht zu

Mein Hut ist allgemein gern auf Fotos. Und manchmal wird genau dann das Foto gemacht, wenn zwischen uns was runterf├Ąllt (hinten rechts im Bild) - BIld: ├äh, Gr├╝ne? Sorry, Fotograf, ich weiss nicht mehr, wer's war

Mein Hut ist allgemein gern auf Fotos. Und manchmal wird genau dann das Foto gemacht, wenn zwischen uns was runterf├Ąllt (hinten rechts im Bild) – BIld: ├äh, Gr├╝ne? Sorry, Fotograf, ich weiss nicht mehr, wer’s war

Und jetzt nochmal ein kleiner Blick in die Runde: Menschen, so weit der Horizont reicht - Bild: Ich

Und jetzt nochmal ein kleiner Blick in die Runde: Menschen, so weit der Horizont reicht – Bild: Ich


Insgesamt waren etwa 50.000 Menschen vor Ort. Das machte sich auch bei der Abfahrt bemerkbar; es standen locker mehr als 200 Busse an den Stra├čen. Unser Bus, der zu den letzten geh├Ârte, die sich zur Abfahrt einreihten, stand vor der Kartbahn Kerpen-Manheim, ein paar Kilometer ausserhalb von Buir. Und das nicht freiwillig, die gesamte Strecke bis dahin standen die Busse Sto├čstange an Sto├čstange.
Alles in allem eine super Veranstaltung mit guter Laune, gutem Wetter und einem riesigen ├Âffentlichen Echo. Das Hambacher Fest bezieht sich zwar auf ein anderes Hambach, aber das war im Vergleich ja auch das deutlich kleinere Fest.

Zeitgleich in M├Ânchengladbach geht es wie gehabt etwas provinzieller zu als in Kerpen-Buir. Hier streitet man um den Verbleib des Hauses Erholung in st├Ądtischer Tr├Ągerschaft. Das schicke Veranstaltungshaus soll im Rahmen einer Hotelplanung auf dem frisch ger├Ąumten Nachbargrundst├╝ck des vor Jahrzehnten umgezogenen Haus Zoar ver├Ąussert werden. Das kann ausser der GroKo im Rat niemand verstehen und so gibt es Widerstand. Unter anderem eine Art Fotodemo, was als Format mal ganz interessant ist.
Sprich, wer das Ansinnen teilt, macht ein Foto mit dem schild gegen den Verkauf, idealerweise am Geb├Ąude selbst. Sowie ich hier:

Ich h├Ątte ein zweites machen sollen, auf dem die Lampe an ist. Und dann ein GIF daraus basteln. Das w├Ąre lustig gewesen. Hachja - Bild: Karl Sasserath

Ich h├Ątte ein zweites machen sollen, auf dem die Lampe an ist. Und dann ein GIF daraus basteln. Das w├Ąre lustig gewesen. Hachja – Bild: Karl Sasserath

Und dann gab es noch ein Treffen der Fraktionen in der Stadt beim ADFC, dem ich beiwohnen durfte. Es ging darum, sich ├╝ber eine m├Âgliche Radschnellwegeverbindung MG-Wegberg (und optional auch Roermond) auszutauschen. Wer dieses Blog regelm├Ą├čig liest, wird die ├ťberlegungen kennen.
In der tat kamen wir gemeinsam recht weit, alle waren sich einig, dass die Verbindung durchaus attraktiv ist. Neu war die Information, dass auf der Nordseite der Gleise zwischen Rheindahlen und Wegberg aktuell die im Weg stehenden Geb├Ąude ihrem Abriss entgegensehen und dort neu geplant wird. Das bietet eine einmalige Chance, einen solchen Radschnellweg jetzt auf den Weg zu bringen. Es w├Ąre die k├╝rzeste m├Âgliche Verbindung zwischen den St├Ądten.
Ich bin sehr zufrieden damit. Dass sich grade jetzt ein so guter Weg auftut, hatte ich nicht zu hoffen gewagt. Woran es leider hapert, sind die Kapazit├Ąten im zust├Ąndigen Amt. Die Stadt ist derzeit mit der schieren Masse an Gro├čprojekten schlichtweg ausgelastet.

Fotos der Woche

Da heisst es diesmal: Siehe oben. Die Politik war in den letzten Wochen sehr pr├Ąsent, mehr noch als sonst. Meine Kamera im Gegenzug fast gar nicht.

Videos der Woche

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der Woche zuvor war es noch die Musik der Woche, diesmal nun ist Donald Trumps Space Force Thema beim ersten Ausflug von Fiction Science in die Welt der f├╝r die reale Welt vorgeschlagenen Ideen. Ich habe diese neue Unterserie kurzerhand Reality Check genannt. Ob sie weitere Videos bekommen wird, werden wir sehen, aber ich denke, schon. Ein weiteres Szenario habe ich konkret im Blick, wobei es da um die Wahrscheinlichkeit eines sehr beliebten Hintergrundes f├╝r eine alternativ verlaufene Welgeschichte geht.
Aber nun erst mal die Weltraumtruppen, welchen Platz sie im modernen Milit├Ąr einnehmen k├Ânnten udn was m├Âgliche Projekte bis zur Mitte des Jahrhunderts w├Ąren. Mit knapp 20 Minuten ist die smein bisher l├Ąngstes Video unter Fiction Science, aber leider auch eines der Videos, die wirklich niemanden zu interessieren scheinen. Schade. Naja, vielleicht habe ich auch zu viele Leute mit dem Vorschaubild vertrieben. Egal, ich behalt’s.

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aber auch erfolgreicher ist das zweite Video der aktuellen Periode: P├╝nktlich zum Start des Venom-Films habe ich mich der Frage gestellt, ob Venom eigentlich realistisch ist. Endlich komme ich dazu, ├╝ber das Thema der biochemischen Barrieren zu sprechen. Das ist ein in der Science Fiction fast komplett ignoriertes Konzept, nach dem die chemische Funktionsweise etwaigen ausserirdischen Lebens wahrscheinlich derma├čen fremdartig w├Ąre, dass es mit irdischem Leben vollst├Ąndig inkompatibel w├Ąre. Was f├╝r ein Konzept wie den ausserirdischen, verschiedene Planeten wechselnden Symbionten Venom ein echtes Problem darstellt.

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bekommen im letzten Heft zum Lego-Thema den Ninja Kai in der neuesten Variante mit ein paar Flammen. Ganz nett, aber wer Ninjago-Fan ist, hat wahrscheinlich inzwischen eine ganze Schwadron an Kais in den Lego-Kisten herumfliegen. Ich meine, selbst ich habe inzwischen drei davon. Und ich sammle Ninjago ├╝berhaupt nicht, ausser f├╝r Extra Extra.

httpv://www.youtube.com/watch?v=

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Star Wars bin ich selbst ein deutlich gr├Â├čerer Fan. Da gab es nach einer kurzen Trockenphase an Lego-Heften ein Minikit von Poe Damerons X-Wing mit seinem feschen Farbmuster in schwarz und orange. Ich bin kein Freund des k├╝nstlich eingef├╝gt wirkenden Charakters Poe und diese zwanghaft hochgejubelten Nebenfiguren sind ein Problem, dass die neuen Star-Wars-Filme allgemein haben (Captain Phasma ist auch nur eine silberner Sturmtrupplerin, Porgs sind nerviger als jeder Gungan und Rose hatte irgendwie auch nichts beizutragen). Aber die Schiffe sehen alle gut aus, vor allem die aktualisierten Varianten bekannter Typen wie TIE-J├Ąger und X-Fl├╝gler. Und von letzterem haben wir eben nun ein Minikit. Teilem├Ą├čig nix nennenswertes, aber ein nettes kleines Set.