Freitägliche Fünf 05.02.2016

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diese Woche kommen Wahrheiten ans Licht.

1.Die wahren Pinky & Brain

Böse. Ich mag es.

Ich kam darauf, weil die Stadt jetzt eine Stelle hat, die Zorg heisst, was einfach klingt wie etwas, was Pinky sagen würde.

2. Die Wahrheit über falsche Download-Buttons

Google führt eine Warnung vor Seiten ein, die falsche Download-Buttons haben.

Ausserdem: Kurzer Rot-Grün-Blindheits-Test: Das ist Rot

Ausserdem: Kurzer Rot-Grün-Blindheits-Test: Das ist Rot

Diese meist als Anzeige auf Downloadportalen gesetzten falschen Download-Buttons sidn ein beständiges Ärgernis und durchaus eine potenzielle Gefahrenquelle, über die Viren, Trojaner und dergleichen verteilt werden können. Sie sind aber schon deshalb lästig, weil sie es deutlich erschweren, die angesteuerte Seite normal zu nutzen.
Das einzige Problem hierbei ist Googles Bemutterungsart, die Option, nach gelesener Warnung dennoch auf die Seite zu gehen tief in den weiteren Menüs zu verstecken, wenn sie denn überhaupt auftaucht.

3. Die Wahrheit über Meermenschen

Offenbar gibt es in Südostasien tatsächlich Völker, die den Großteil ihres Lebens zur See verbringen, zum Beispiel die Sama-Bajau. Ich hatte mich immer gewundert, dass alle Nationen udn Völker, die man so kennt, landgebunden sind. Ich meine, Gemüseanbau auf dem Wasser kannten schon die antiken Ägypter, es ist also grundsätzlich möglich, eine Nation auf dem Meer zu halten.
Das einzige, was Hochseenationen verhindert sind offenbar die Regeln der UN zur Akzeptanz von Staaten.

4. Der wahre Wurmkomposter

Mein Wurmkomposter ist ein recht einfaches Teil: Ein Eimer mit Deckel und Auslaufhahn aus dem Brauereibedarf, der Boden mit etwas übrig gebliebener Kokoserde gefüllt, Würmer rein und Lebensmittelreste drauf, von denen sich die Würmer ernähren können, fertig. Irgendwann werde ich dann die Würmer in einen zweiten Eimer umsiedeln müssen, um den Kompost zu erhalten.
Der Wurmturm, der mir schon vom Namen ausserordentlich gefällt, entwickelt das Konzept weiter: Die Würmer leben in einem „Turm“, in den auch die Lebensmittelreste kommen. Nur hat der Turm keinen Boden und keinen Auslaufhahn, sondern sitzt direkt in einem Pflanzgefäß mit den zu düngenden Pflanzen. Perfekt und übrigens für mich auch sinnvoller als die traditionelle Permakultur-Anlage mit Fischen unter den Pflanzen, denn was will ich mit dem ganzen Fisch?Wurmturm

5. Die Wahrheit über meine Abende

Sony hat Drei-Monats-Probe-Abos für Maxdome verschenkt. Perfekt, damit sind meine Abende nun gut gefüllt. Auch wenn Maxdome wenig hat, was Netflix nicht hat, aber für lau nehm ich das gerne mit.
Ich bleibe dennoch mittelfristig bei Netflix, die exklusiven Serien machen den Unterschied und beide nebeneinander lohnen nicht.


Zweiwöchige Zehn 27.02.2015

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen.
Da ich letzte Woche Freitag noch bis zum Abend offline war (kurzgefasst: Die Telekom hat die Leitung korrekt umgestellt, aber vergessen, den dazugehörigen Router zu schicken), diesmal zehn Punkte für zwei Wochen.

1. Der Futurzwei Zukunftsalmanach 2013 (leider nur noch antiquarisch und bei Amazon zu finden, aber es gibt eine Fortschreibung für 2015) begeistert mich. Ein Buch über eine nachhaltige Zukunft, das nichts mit Angstmache und Besserwisserei zu tun hat, aber auch keine Fantasiegebilde aufbaut, die eh nicht um- oder durchsetzbar sind. Statt dessen ist es eine Zusammenstellung vieler kleiner Texte über erfolgreiche Projekte, die zeigen, wie einzelne einen Beitrag leisten, die Zukunft in Richtung einer nachhaltigeren Welt zu verbessern, oder, wie Herausgeber Harald Welzer und Stephan Rammler gerne sagen, eine enkeltaugliche. Denn es geht ja nicht darum „die scheiss Umwelt“ zu schützen (ja, wörtliches Zitat von jemandem zu mir), es geht darum, dass unsere Nachkommen nicht im Dreck ersaufen, den unsere jetzige Gesellschaft hinterlässt.
Das Buch jedenfalls ist ein guter Ansatz: Lichtblick, Inspiration, Ermutigung, die Voraussetzungen für eine bessere Zukunft zu schaffen, mit Ideen und Projekten in jeder Größenordnung – von der Pilzzucht auf Kaffeesatz über das Waschmittel aus Roter Bete bis zum spontanen Aufbau einer Stadtwerksgesellschaft.
Geschichten von Menschen, die eine Idee hatten und sagten: „Machen wir das doch einfach mal!“.
Leider nur auf Papier erhältlich.

2. Ich habe es endlich mal angepackt, ein paar seit letztem Jahr bei mir rumliegende Saatscheiben für Küchenkräuter in Erde zu setzen. Mal schauen, was von den vermutlich uralten Scheiben (Abfülldatum und Haltbarkeit fehlen, sind aber schon letztes Jahr Ausschussware gewesen, die frisch aus dem Supermarktlager geworfen über einen Flohmarkt lief) noch keimt. Zu erwarten sind Basilikum, Oregano, Schnittlauch, Dill, Rauke und Petersilie.
Die Rauke ist schon mal anwesend, 15 zweiblättrige Keimlinge haben sich durch den Boden gestreckt.

3. Ein Anstoß, endlich mal die Saatscheiben anzusetzen war neben ihrem Alter auch, dass ich beim Discounter etwas Neues entdeckte: Kokoserde. Interessant, dachte ich mir und nahm einen Block davon mit. Vor allem da dieses Produkt sehr ausführlich begründete, ökologisch gegenüber der viel kritisierten Torferde vorteilhafter zu sein. Und auch sonst: Statt einem Sack Erde hat man eine kleine Platte oder einen Ziegel aus Kokosfasern, der dann mit Wasser zum Quellen gebracht wird. Ein Ziegel von etwa 600 Gramm ergibt dann mit vier Litern Wasser etwa 10 Liter „Erde“.
Das Ganze ist eine sehr lockere Art Erde, die leicht nach Kokos riecht und ansonsten recht authentisch rüberkommt – sie setzt sich sogar genauso wie richtige Erde als lästiger schwarzer Rand unter die Fingernägel. Taugt es? Das werde ich sehen, wenn es keimt.
Ich habe damit jedenfalls den Pflanzkübel gefüllt, wobei ich zwei Sorten gemischt habe. Interessanterweise hat mich die deutlich günstigere Discountervariante bis jetzt mehr überzeugt als das Markenprodukt Kokohum aus dem Baumarkt – vor allem, weil das Discounterprodukt (sieht aus wie eine Sonderverpackung der sonst als Biogro verkauften Variante) einen höheren Faseranteil hat und betont, dass die dort verwendeten Fasern Abfallprodukte der Lebensmittelherstellung sind, was die Nachhaltigkeit auf jeden Fall erhöht.
Der BUND empfiehlt Kokoserde übrigens auch.

4. Aldi (zumindest Aldi Süd) hat Instantmischungen für Bratlinge. Keine Ahnung, ob die was taugen (die Tester im Internet meinen: Ja), aber es kann kein Fehler sein, wenn das Angebot an veganen nicht nur wächst, sondern vor allem an Orte kommt, an denen es mehr Kunden erreichen kann. Keine Ahnung, ob es das schon längeer gibt, ich habe es jedenfalls erst letzte Woche im Prospekt gesehen.

5. Noch mal zum Gartenthema, hier ist eine Anleitung, wie man Kartoffeln in der Tonne anbaut.

6. Dieses T-Shirt

7. Das Video ist zweieinhalb Jahre alt und ich habe keine Ahnung, was in der Zwischenzeit daraus geworden ist, aber die Idee ist schon mal klasse: Eine relativ kleine Maschine zur schnellen Herstellung von kleinen Solarzellen, die sonst überproportional teuer sind.

8. Ich hatte eine Idee. Also, eine wirklich große. Jetzt brauch ich nur noch etwas zugeordneten Webspace (kein Problem), aufgemöbelte Programmierkenntnisse (hrmpf) oder einen Webprogrammierer (den ich nicht bezahlen kann). Also werde ich wohl meine Kenntnisse in Webprogrammieren aufmotzen müssen, über das hinaus, was man benötigt, um ein WordPress-Theme zu bauen.
Oder alternativ hoffe ich, dass jemand 100.000 € Risikokapital rumliegen hat.
Okay, ich les ja schon einen Kurs zu PHP/MySQL *grummel*

9. Es gibt offenbar eine Methode, Pokémon aus den Originalspielen auf die aktuellen Titel zu übertragen. Yay! Mein Mew darf leben! (nerdout)

10. Öhm, keine Ahnung. Hier ist ein uraltes Mem, um euch von dieser Tatsache abzulenken.


Glückliche Rasenmäher

HandspindelmäherIch bin ja der Meinung, wer auch immer den motorgetriebenen Rasenmäher erfunden hat, gehört gevierteilt. Was dem auch nicht mehr viel ausmachen dürfte, ist er doch wahrscheinlich eh schon tot.
Google zum Beispiel denkt offenbar ähnlich und mäht den Rasen so, wie es sich gehört – mit 200 Ziegen. Ich merke unterdessen, während ich dies schreibe, dass „Rasen mähen“ bei Ziegen irgendwie albern klingt. In den Rheinauen benutzt man zum selben zweck übrigens Schafe, so neu ist die Idee also nicht. Macht das mit dem „mähen“ aber auch nicht wirklich besser.

Wer lieber Muckis entwickelt – da haben wir auch was: So einen Handspindelmäher nämlich, wie man ihn links neben diesem Beitrag sieht. Der hat keinen Motor und schneidet einfach, indem sich die Schnittblätter beim Schieben mit den Rädern mitdrehen.
Wer nun meint, ein Rasenmäher sei ökologisch Kleinkram – nix da. Ein durchschnittlicher Mäher stößt etwa soviel Schadstoffe aus wie ein Auto in der selben Zeit – und das bei deutlich niedrigerem Benzinverbrauch! Also: Handmäher raus, Umwelt geschont, Kalorien verbrannt!
Oder doch ne Schafherde ausleihen.