Erziehungsziele gegen Klassengröße

Erfreulicherweise ist nun der Erhalt von zwei Hauptschulen in MG vorerst gesichert, da doch noch genug Schüler zusammengekommen sind. Aber:

Trotz dieser Entwicklung ist an mindestens sechs Hauptschulen der “geordnete Schulbetrieb” nicht gewährleistet, da die die Zweizügigkeit (zwei Klassen) als Mindeststandard für die Größe von Hauptschulen nicht erreicht wird.

Meine Frage dazu wäre: Wieso kann man aus 19 Schülern (die kleinste vorkommende Zahl) keine zwei Klassen machen?
Es ist doch eine alte Forderung von Erziehungsexperten, die Klassengrößen merklich zu reduzieren, um eine stärkere individuelle Betreuung der Kinder zu gewährleisten.
Grade an Hauptschulen, die als soziale Brennpunkte und minderwertige Bildungsanstalten verschrieen sind, kann dies überaus hilfreich sein. Die geringe Klassengröße ermöglicht eine gezielte Förderung, eine Entlastung für die Lehrer (ein beständig überlasteter Berufsstand mit viel zu wenig Anerkennung) und somit auch bessere Ergebnisse in unserem Bildungssystem.
Es gibt meines Erachtens nichts besseres für eine Hauptschule als Jahrgangsgrößen unter 30 Schülern. Oder ist die Mindestgröße eines Klassenzuges irgendwo so streng vorgeschrieben, dass man aus 19 Schülern keine zwei Klassen bilden kann?