Neun zum Neunten – 09.01.2016

Üblicherweise gibt es am Freitag hier im Blog ja die Freitäglichen Fünf. Das wird auch so bleiben. Aber zum Jahreswechsel mit den dazugehörigen Beiträgen ist das alles etwas durcheinander gekommen. Also gibt es diesmal nach der ersten vollen Woche des Jahres die Neun zum Neunten und ab nächste Woche wieder die Freitäglichen Fünf.
Ansonsten gilt wie immer: „Die fünf neun Dinge, die mich in dieser Zeit gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.“

1. To-Do-Liste

Ich präsentiere: Die Zukunft von vorletzter Woche

Ich präsentiere: Die Zukunft von vorvorletzter Woche

Die Sache mit der To-Do-Liste funktioniert hervorragend. Diese Woche konnte ich alle eingeplanten Punkte abhaken und dabei produktiver werden als seit langem. Wer dieses Blog und//oder mein Twitter verfolgt, kann das praktisch beobachten: Das englische Blog ist von hier verlinkt (und umgekehrt) und hat ein an das deutsche angepasstes Design, es gibt endlich wieder neue Inhalte bei MG Nachhaltig, eine überarbeitete zweite Auflage von Schwarzer Schwinge ist fertig (aktualisiert wegen der Entdeckung von Yi qi 2015), ebenso eine ePub-Version für Leser mit anderen Geräten als Kindle, es gibt einen Entwurf für die Präsentation meiner Audiobücher auf Youtube (eine Änderung kommt noch nach, dank des Feedbacks von John Osinski) und auch bei den restlichen Bänden der Meilensteine der Evolution tut sich endlich wieder etwas, nachdem ich die lange liegen gelassen habe (genauer bei Giftigen Grundes).
Das sind nur die Sachen, die man von aussen mitbekommt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Vorhaben und kann jedem nur empfehlen: Nutzt To-Do-Listen! Ziele, Deadlines, Druck, hat bei mir alles nichts geholfen gegen Prokrastination (Die oft empfohlenen Deadlines verschlimmern das Problem bei mir sogar), die Listen machten das mühelos.
Den Rat gibt es hier kostenlos. Ich werde nicht neben den ganzen anderen Sachen auch noch einen Ratgeber gegen Prokrastination schreiben. Davon gibt es schon etliche und für mich wäre das kontraproduktiv, wieder wie letztes Jahr wild verteilt neue Projekte anzufangen.

2. Fürchtet den Besen!

Da ich dennoch heute mal Freizeit hatte, kann ich verkünden: Assassin’s Creed II ist ein noch mal deutlich lustigeres Spiel, wenn man einen Besen als Standardwaffe einsetzt. Einfach einen Typen anrempeln, der die Straße kehrt und dann den Besen aufheben.
Ja, ich weiss.

3.RS1

RS1 - BIld: RVR/Schulte

RS1 – BIld: RVR/Schulte

Das erste Stück des Radschnellweges im Ruhrgebiet wurde Ende Dezember eröffnet. Ich denke, das spricht für sich selbst.
Ich hoffe weiterhin auf eine Weiterführung in die Niederlande über Mönchengladbach.

4. Lemmium (und Punke)

Ich muss ehrlich sagen, wahrscheinlich weil ich zu jung bin, kann ich mit Lemy Kilmister und Motörhead wenig anfangen. Aber wisst ihr was: Die Idee, dieser Petition, ein neues Schwermetall Lemmium zu nennen, ist trotzdem cool.
Ich glaube zwar, Motörhead sind Punk, aber egal, eine chemische Gruppe namens Punke gibt es halt nicht. Leider. Hey, Chemiker: Sollte je eine chemische gruppe mit komplett neuen Eigenschaften auftauchen, nennen wir sie Punke, okay?!

5. Bushaltestellen mit elektronischer Tinte

London geht einen neuen Weg, um seine digitale Anzeige an den Bushaltestellen mit so wenig Strom wie möglich zu betreiben: Die Bushaltestellen werden mit Tafeln aus ePaper bestückt, das über Solarzellen mit Strom versorgt wird.
Das Besondere an elektronischem Papier, wie es schwarz-weisse eBook-Lesegeräte verwenden ist, dass es keinen Strom benötigt, um ein Bild anzuzeigen. Strom wird nur benötigt, um mit einem gesteuerten Stromstoß die einzelnen Bildpunkte zwischen weiss und schwarz wechseln zu lassen, wodurch man umblättert bzw. die Anzeige verändert. Für diese Technologie gibt es mit Sicherheit noch andere Einsatzmöglichkeiten. Das ist ein guter und logischer Anfang.

Ökoverbund, einen Schritt weiter -  Bild: BBC

Ökoverbund, einen Schritt weiter – Bild: BBC

6. Well played, Amazon

Geld aus der Pegida-„Hymne“ geht von Amazon an die Flüchtlingshilfe. Naja, ging, der Artikel ist bei Amazon inzwischen nicht mehr vorhanden.
Übrigens, ein MP3-Ergebnis beim Schlagwort „Pegida“ auf Amazon ist ein Lied namens Raus aus dem Reichstag von Xavier KeinRechterTrottel Naidoo. Aber ich bin ja für positive Nachrichten hier, also lassen wir das.

7. Hihi

Dank an die City-Logistik Aachen für dieses schöne Bild auf Facebook:

Originalkommentar dazu: „Können wir auch“

Originalkommentar dazu: „Können wir auch“

8. Daft Capella


Ja, der originale Pentatonix-Hype ist damals ein bisschen an mir vorbeigegangen. Ich hol das jetzt nach.

9. Spekulatius-Creme

Das hier ist etwas, was existiert. Nutoka, deine Tage sind vorbei, es ist ein neuer Brotaufstrich in Town. Sogar ein veganer, was bei mir, obwohl selbst kein Veganer, ein willkommener Bonus ist. Und jedes meiner Brötchen hat jetzt 3 Kilokalorien weniger. Drei!

Creme mit Spekulatiusgeschmack. Und Stücken! - Bild hier geklaut, weil ich grade zu faul bin, schnell ein Foto zu machen

Creme mit Spekulatiusgeschmack. Und Stücken! – Bild hier geklaut, weil ich grade zu faul bin, schnell ein Foto zu machen


Musikeinlage: Die Personalpronomen

So, zur Reaktivierung des Blogs mal eine kleine Englisch-Lektion. Die Personalpronomen im Akkusativ.
Also: Look at…

1. Person Singular: Me

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Le supplément musical et lá

Oh, es ist wieder Zeit für eine Musikeinlage. Das Thema Weltraumwestern wird etwas dünn und die übrigen Beispiele sind auch ziemlich mies, da geh ich doch zu etwas angenehmerem über: Astérix!

Ich hatte ganz vergessen, wie viel Musik die guten alten Astérix-Trickfilme hatten. Um mich auch mal selbst zu erinnern fangen wir mal an mit dem Titelsong Astérix est la. Den gibt es zwar auch in deutsch, aber ich mag die französische Version irgendwie lieber. Wie meistens ist auch hier der originale Text einfach besser:

Eine der wenigen angenehmen Ausnahmen ist der Arsen-Pudding aus Astérix und Kleopatra. Bitte sehr:

Auch schön aus dem selben Film: Kleopatras Bad. da hab ich leider nur die niederländische und schwedische Version gefunden. ich denke, die niederländische ist für meine Leser hier verständlicher:

Etwas schade ist (trotz meiner Vorbehalte gegen Übersetzungen von Musicals), dass man inzwischen auch in der deutschen version englische Songs verwendet. Der Beweis? Astérix in Amerika. Trotzdem ein schöner, wenn auch etwas kitschiger, Song.

Und wir beenden die diesmalige Musikeinlage mit einem weiteren englischen Song, einem Cover des Original-Titelsongs durch Cook da Book für den urkomischen Astérix bei den Briten.
Dieser Film hat diese Musikeinlage denn auch inspiriert: Verteidigungsminister Dr. Nachglos zu Guttenberg beschwerte sich jüngst darüber, dass diese infamen Taliban an Ostern angreifen (wie können die es wagen!). das erinnerte mich an Cäsars Kriegsstrategie, mit der er die Briten unterwirft: Angriffe erst nach Feierabend und am Wochenende mit doppelter Stärke!
Nein, das sind keine Gentlemen, diese Römer, sind sie nicht..?


Diese Musikeinlage will euch vernichten

Fangen wir an mit Courtney Gears‘ Death to Squishies.
Squishies, das sind organische Lebensformen und die sollen im Roboteraufstand halt vernichtet werden. Okay, dummerweise gehören Menschen da mit dazu.

Heilige Scheisse, Tim Curry. Der Mann kann einen Song über eine Art Dämon, der sich von Verschmutzung und Vernichtung ernährt wie puren Sex klingen lassen. Der Beweis: Toxic Love aus dem ansonsten ziemlich bescheuerten Trickfilm FernGully
Einmal die Filmversion, einmal die komplette mit einem Video, das damit nicht das geringste zu tun hat.


Watch Aku Toxic Love (my first AMV) in Unterhaltung  |  View More Free Videos Online at Veoh.com

Und dann hätten wir noch meine Lieblingsfolge von The Grim Adventures of Billy & Mandy, Little Rock of Horrors, fast komplett von Voltaire gesungen, der immer wieder für die bösen Songs in Trickfilmen herhält.
Ein bisschen Intro, die restliche Folge ist dann bis kurz vorm Ende nur Musik. Schade, dass die Serie in Deutschland praktisch unbekannt ist.

Und zu guter letzt bleibt als krönender Abschluss nur noch das ultimative Böse: Gott selbst, hier bei seinen Plagen über Ägypten, für die er selbst den Grund geschaffen hat (ja, das steht ausdrücklich so in der Bibel: Gott hat den Pharaoh persönlich dazu gebracht, die Juden nicht zu entlassen und dann die Plagen geschickt – was für ein sadistisches Arschloch).
In diesem Titel aus Der Prinz von Ägypten beklagt Moses Sturheit und Stolz Ramses‘ – wer sich die Geschichte genauer ansieht macht aber Moses und seinen Gott als den wahren Missetäter in der Geschichte aus.