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Der Happy-Happy-Joy-Joy-Fun-Super-Schalala-Aufhol-Freitag 0 

Okay, die Freitäglichen Fünf funktionieren hervorragend, wenn man maximal eine Woche verpasst. Bei mehr als zwei Wochen wachsen sie zu einem Monstrum heran. Mein letzter Monat war extrem voll und so habe ich das Blog ein wenig brach liegen lassen.
Nun, das kann nicht so bleiben und mit diesem großen Aufhol-Artikel diverser Notizen für die Freitäglichen Fünf aus den letzten Wochen stelle ich es nun wieder auf die Füße. Wahrscheinlich übersehe ich ein paar Einträge in den Tiefen meiner Lesezeichenlisten und ich überspringen meine persönlichen Dinge, aber ich komme wieder auf den Stand. Manche haben sich auch einfach erledigt.
Es folgen dann in den nächsten Tagen im Blog noch ein paar Einträge, die Fortsetzung der Less-Litter-Lifestyle-Reihe und reguläre Freitägliche Fünf. Und dann sind wir wieder im normalen Betrieb.

Jungfernflug für einen Hintern

Airlander alias Der Fliegende Hintern, fliegt UND hinternt (Bild: Reuters)

Airlander alias Der Fliegende Hintern, fliegt UND hinternt (Bild: Reuters)

Der Airlander 10, das britische Transportluftschiff, hat seinen Jungfernflug absolviert. Ich habe immer noch große Hoffnungen in die Luftschifffahrt als Zukunftstechnologie.

Klappleiter

Auch einfache Dinge lassen sich noch vollkommen neu denken. Bei Rädern gab es das schon ein paar Mal, wohl aus Trotz dem Volksmund gegenüber und seinen nicht neu erfindbaren Rädern. Hier ist eien Klappleiter.

Klappt! - Bild: Core77

Klappt! – Bild: Core77

Paris gegen Oldtimer

Während alte Autos hierzulande gehätschelt udn aus allen Abgasverordnungen ausgenommen werden, holt Paris sie gezielt von der Straße. Möglicherweise schlägt das etwas über die Stränge (gilt das auch für alte Elektro-Autos?), aber es ist ein angenehmer Kontrast zum Umgang in Deutschland.

Milch statt Plastik

Amerikanische Forscher haben eine Alternative zum Plastik in Dingen wie Milchverpackungen gefunden. Nun muss ich sagen, ich bin da etwas gespalten – die neue Verpackung besteht aus Casein, einem meist (wenn nicht gar immer) aus Milch gewonnenen Protein. Und Milch hat nun nicht grade die beste Umweltbilanz unter den Werkstoffen, mal davon abgesehen, dass Casein ein verbreitetes Allergen ist, was für Lebensmittelverpackungen wenig geeignet erscheint. Aber es ist ein interessanter Ansatz.

Freie Lizenzen bei den Öffentlich-Rechtlichen?

Offenbar hat der Rundfunkrat von ARD und ZDF sich in letzter Zeit verstärkt mit Lizenzen aus dem Creative-Commons-Bereich beschäftigt. Das ist sehr gut. Ich bin schon lange der Meinung, dass eigene Inhalte dieser öffentlich finanzierten Sender auch dem öffentlichen Gebrauch zur Verfügung stehen müssten, bis hin zu Gemeinfreiheit für bestimmte Inhalte.

Gebärmutterhalskrebs geht zurück

Gebärmutterhalskrebs, einer der wenigen Krebse, die viral verursacht werden können, ist seit der Einführung von Impfungen gegen das Papillomavirus in Australien um die Hälfte zurückgegangen.

Wildblumen-Biogas

Ein Pilotprojekt im Münsterland experimentiert mit dem Einsatz von Wildblumenwiesen statt Mais-Monokulturen als Rohstoff für Biogaserzeugung.

Freitägliche Fünf mit Bonus 12.08.2016 0 

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diese Woche vom Kopf bis zu den Füßen.

1. Weit über unseren Köpfen

Der Bau des Damms São-Luiz-do-Tapajós wurde gestoppt. Bei diesem Damm handelte es sich um ein Riesenprojekt in Brasilien, welche große Regenwaldflächen mit seinem Stausee vernichtet hätte.

2. Arme

Einige haben wahrscheinlich mitbekommen, dass bei den Olympischen Spielen ein Vertriebenenteam antritt. Die Spiele kümmern mich ebensowenig wie die meisten anderen Sport-Großveranstaltungen, aber es gibt eine großartige Geschichte um die Frau in dem Bild da oben.
Das ist Yusra Mardini. Sie stammt aus Syrien und lebt derzeit in Berlin, beziehungsweise exakt jetzt im Olympischen Dorf in Rio de Janeiro. Beeindruckend ist ihre Leistung auf der Flucht: Als ihr Boot liegen blieb, sprang sie ins Wasser und schob das Boot gemeinsam mit ihrer Schwestern und zwei nicht näher bekannten Insassen durch das Mittelmeer nach Lesbos.
Näher an eine gottverdammte Superheldengeschichte kommen wir in diesem Universum nicht mehr.

3. Hände an der Tastatur

Die Wahrheit!

Die Wahrheit!

Keine Ahnung, wo das ursprünglich herkommt, aber: Ja!

4. Gürtellinie

Schnallenloser Gürtel

Ich denke, der Dateiname spricht für sich: 오렌지스카이_UrlEmbed_복사_2 – Bild: Indiegogo/Freebelt

Ein ungewöhnliches geringes Ziel bei Crowdfunding, aber ein hochinteressantes Projekt: Gürtel ohne Schnallen. Die Gürtel sollen einfach umgeschlagen und dann mit Knöpfen festgemacht werden. Einfach, aber interessant.
Nur schade, dass das Patent bedeutet, dass es wohl etwas dauern wird, bis jeder die machen kann.

5. Hintern

Ein Glastisch auf Basis einer hölzernen Nilpferd-Figur

Zum Ende ein Ende – Bild: Derek Pearce


Ich finde diesen Tisch von Derek Pearce klasse.

6. Bonus für die Beine: Ab aufs Rad

Nächsten Samstag, den 20.08.2016, darf ich erneut eine Fahradtour von Mönchengladbach zum Klimacamp leiten. Das ist diesmal ganz in unserer Nähe in den Orten Borschemich und Wanlo, direkt an der südlichen Grenze von Mönchengladbach. Fahrt mit!kohle-oder-zukunft

Zweiwöchige Zehn 05.08.2016 0 

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diesmal wieder für zwei Wochen, weil sich die Feriensaison für mich irgendwie zum genauen Gegenteil entwickelt und ich mal wieder einen Freitag verpasst habe. Unter anderem gab es heute ein neues Buch abzuschließen, aber dazu komme ich gleich

1. How to Sing Butterflies

How to Sng Butterflies DXEndlich mal wieder habe ich ein neues Buch fertiggestellt. Eigentlich sogar zwei, denn die Kurzgeschichtensammlung erscheint in einer Standardausgabe und einer DX Edition. Das allein wird schon ein interessantes Experiment.
Die Standardausgabe ist eine einfache Sammlung von 22 englischsprachigen Kurz- und Kürzestgeschichten, darunter drei erstmalig veröffentlichte Titel (Regulatory Measures -Science-Fiction-, Ghostly -Fantasy/Literarisch- und Curiosity -Western-) und vier aus dem Deutschen erstmalig ins Englische übersetzte Geschichten (Khamel, Feuchten Fußes, Schwarzer Schwinge und Staksigen Schrittes). Die Sammlung spannt durch alle Genres der Fantastik sowie Xenofiction und wie immer man genrelose Fiktion nennen mag. Insgesamt fast 13.000 Wörter (12.944) zum Preis von 1,99 € sind es geworden, verteilt auf Geschichten von wenigen Wörtern Länge bis zu solchen von um die zweitausend Wörtern.
Die DX Edition enthält alle Inhalte der Standardausgabe, ergänzt sie aber mit zusätzlichen Kommentaren zu jeder Geschichte. Darin erfahren interessierte Leser mehr zu Idee und Entstehung der Geschichten. Etwas über 21.000 Wörter fasst diese Ausgabe mit dem zusätzlichen Inhalt für 2,99 €.
Die beiden Editionen sind aktuell in der Prüfung und sollten die Nacht bei Amazon und dann nach und nach bei den anderen Shops auftauchen. Und diesmal nur zwei Tage später als geplant. Ich werde besser mit diesen Terminen.

2. #OffeneTuer

Was in der Rolle von Twitter zum Attentat von München bei vielen in den Köpfen bleiben wird, sind die Vorurteile der Rechten, die sich dort sofort ausbreiteten. Das hat mit unseren Gehirnen zu tun, die negative Erfahrungen wichtiger nehmen als positive (gut fürs berleben als Steinzeitmensch, schlecht für die Laune).
Was dabei ein wenig untergeht, ist eine deutlich größere Reaktion bei Twitter: Etliche, die unter dem Hashtag #OffeneTuer jenen Übernachtungsmöglichkeiten boten, die unterwegs von der Ausgangssperre der Polizei überrascht worden waren. Einschließlich vieler Moscheen und Kirchen.

Aktion Offene Tür

Bild: Facebook/Islamische Zeitung

3. Wüstengemüse

Die Gruppe Roots Up nutzt einen alten Pfadfindertrick zum Wassersammeln für eine variation des Gewächshaus-Prinzips, die es ermöglicht, im trockenen Äthiopien durstiges Gemüse wie Kohlpflanzen anzubauen.

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4. Heimische Papaya

Im oberfränkischen Kleintattau gibt es jetzt Tropenfrüchte aus dem Gewächshaus. An sich noch nicht so erstaunlich, aber dieses Gewächshaus wird mit Abwärme aus der Umgebugn betrieben, hat also mit den wegen des Energieverbrauchs in Verruf stehenden üblichen Gewächshäusern wenig zu tun.

5. Silizium-Luft-Akku

Aus dem nahen Jülich kommt ein großer Schritt zu besseren Batterien für großtechnische Anwendungen. Die Silizium-Luft-Batterie ist ein extrem langlebiger Energieträger potenziell hoher Kapazität. Ob und wann sie alltagstauglich wird, bleibt abzuwarten, aber auf jeden Fall ist sie dem einen großen Schritt näher gekommen.

Schema einer Silizium-Luft-Batterie

Funktionsprinzip der SiOx-Batterie – BIld: ingenieur.de

6. Getty Images wird verklagt

Leider haben viele Stockphoto-Seiten die unangenehme Angewohnheit, sich gemeinfreie oder sonstwie frei lizenzierte Bilder abzugreifen und auf deren Veröffentlichungsrechte eine Gebühr zu verlangen. Getty Images ist da ein besonders auffälliger Kandidat, die gerne auch gegen Verwendungen eigentlic gemeinfreier Bilder aus ihrer Sammlung klagen. Nun, sie haben es jetzt geschafft, eine Fotografin wegen der Verwendung ihrer eigenen Bilder zu verklagen. Die fand das gar nicht lustig und verklagte im Gegenzug Getty Images wegen vorenthaltener Einnahmen in Höhe von einer Milliarde Dollar.
Upps.

7. Grafitti in leserlich

Das schlimmste an Grafitti ist ganz klar die Sauklaue, in der sie verfasst sind. Nun, der französische Künstler Mathieu Tremblin leistet dagegen Abhilfe.

Typografisch bereinigte Grafitti an einem Brückenfeiler

Stellt sich heraus, dass es dadurch auch nicht viel verständlicher wird – Bild: Mathieu Tremblin

8. Neuer Rekord für die Erneuerbaren

Portugal hat es geschafft, ganze vier Tage am Stück rechnerisch vollständig von Erneuerbaren Energien versorgt zu werden. Weiter so!

9. NX

Wahrscheinlich spekuliert Eurogamer nur, aber die Gerüchte um die kommende Nintendo-Konsole NX sind schon interessant: Eine Mischung aus tragbarem System und Fernsehkonsole mit Modulen statt optischen Disks als Speicher ist nicht so aussergewöhnlich, wie es scheint. Ich fände das durchaus interessant. Ich behaupte mal, das ist es, was die WiiU eigentlich immer werden wollte, bevor sie halbfertig auf den Markt geworfen wurde.

NX-Entwurf laut Eurogamer

NX-Entwurf laut Eurogamer

10. Major Tom Over

Mit diesem Beitrag verschwindet das letzte Musikvideo im Blog von der Startseite. Das geht natürlich überhaupt gar nicht, also ist hier zum Ausgleich der damalige ISS-Kommandant Chris Hadfield mit einer 2013er Coverversion von David Bowies Space Oddity

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Freitägliche Fünf 22.07.2016 0 

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diesmal geht es vor allem ins Grüne. Eingebettet, falls sich wer über die Optik der Seite wundert, in die ersten Ausläufer einer Überholung des hiesigen Blogdesigns.

1. Critical Mass Viersen

Quasi von letzter Woche nachgereicht: Die Critical Mass in Viersen am vergangenen Freitag war ein voller Erfolg. Laut ADFC waren es 40-50 Teilnehmer. Auffällig war die Vielfalt an Fahrzeugtypen: Neben diversen Arten von normalen Niederrädern fanden sich unter anderem Lastenräder, Kurz- und Langliegeräder, gleich zwei Velomobile, ein Handbike und ein Liegedreirad. Kräftige Unterstützung aus Mönchengladbach steuerten wir Großstadtradler bei.

Für jeden etwas dabei - Bild: StadtradelnMG bei Twitter

Für jeden etwas dabei – Bild: StadtradelnMG bei Twitter

2.SuperMEAT

Das Projekt SuperMEAT hat sein Crowdfunding-Ziel bei Indiegogo erreicht. Allerdings ist mir nicht ganz klar, was die mit den 100.000 USD machen, wenn sie für einen Prototypen eine halbe Million brauchen. Naja, besser als nichts.
Das Ziel von SuperMEAT ist es, in großem Maßstab Fleisch ohne Tiere herzustellen. Ob das funktioniert und wer das nun alles wieder für widernatürlich hält, werden wir dann sehen.

3. Seltene Schmetterlinge nebenan

Raupen des Jakobskrautbären an Jakobs-Kreuzkraut

Wenn Ringelsocken Insekten wären. Der kleine Schmetterling unten rechts gehört übrigens nicht zur selben Art und ist mir erst nach dem Fotografieren aufgefallen – Bild: eigen

Am Donnerstag entschied ich mich, erneut das gute Wetter zu nutzen. Das eigentlich beabsichtigte Bild (die Dächer von Rheydt über die Felder an der Landwehr hinweg fotografiert) wurde aufgrund der zu grellen Lichtverhältnisse eher so mittelmäßig, aber auf dem Rückweg begab ich mich noch durch eine stillgelegte Kiesgrube in der Nähe, wo ich massenhaft Raupen des Jakobskrautbären fand.
Der Jakobskrautbär ist ein seltener und schöner Nachtfalter, der allerdings manchmal in großer Zahl an einzelnen Stellen auftritt. Einfach zu fotografieren waren die mit meiner Kompaktkamera nicht, da die ständig auf den Hintergrund fokussierte, aber ein paar Bilder habe ich doch bekommen. Sehr schöne Raupen, die ich noch nicht kannte.

4. Nutria

Nutria im Wasser

Niedlicher Niers-Nager – Bild: eigen

Die große Nutria-Population von Mönchengladbach ist bekannt, aber Dienstag habe ich erstmals ein Exemplar völlig unversteckt selbst gesehen. Ich mag die, sehen aus wie zu groß geratene Meerschweinchen. Und sie gehören auch zu den unproblematischeren Neozoen, die keine nennenswerten Schäden anrichten.

5.Purino Bambini Urban Gardening

Logo des Bambini Urban Gardening

Bild: Purino

Das Purino hat am Donnerstag einen eigenen Garten für Zutaten angelegt, dessen Erzeugnisse auch im Restaurant verarbeitet werden. Auch wenn ich beim Standort (im Hardter Wald) nicht sicher bin, ob das nun wirklich gut ist, grundsätzlich ist es aber eine gute Sache, wenn Gastbetriebe Zutaten im eigenen Garten anbauen.

Sonntägliche Sechs 17.07.2016 0 

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Erneut verspätet und dafür länger. Ich habe den Freitag wegen Krankheit verpasst und der Samstag war dann mit dem CSD in Mönchengladbach ausreichend gefüllt. Sonderlich toll war die Nachrichtenlage der Welt diese Woche ja auch nicht. Aber ausfallen werden die Freitäglichen Fünf deswegen noch lange nicht. Es gibt immer genug Gutes aus Welt und Leben zusammenzutragen.

1. Saubere Pokémon

Fragt einfach nicht wie das rollt - Bild: Mags

Fragt einfach nicht wie das rollt – Bild: Mags

Ich halte die Mags für eine der dümmeren Ideen unserer GroKo in Mönchengladbach. Ich meine, da holen wir mit der Ampel die Gesellschaftsanteile des Entsorgungsunternehmens GEM in die Hände der Stadtverwaltung und dann geht die GroKo nach der Wahl hin und verschlimmbesser das alles dahingehend, dass plötzlich die gesamte Sauberkeit und Grünpflege privatisiert ist.
Wie dem auch sei, die positive Nachricht hierbei: Ich mag dieses Plakat wirklich. Das hat eigentlich nichts mit der Mags zu tun, ich mag einfach nur dieses Plakat.

2. Modische Pilze

3. Bleibende Bäume

Kaiser-Friedrich-Halle

Mal an den Bäumen vorbeifotografiert – BIld: MGMG

Ich sehe ja allgemein noch Hoffnung für meinen Wohnort. Ich meine klar, sonst wäre ich nicht mehr hier. Hoffnungsschimmer der Woche ist die Reaktion der Stadtspiegel-Leser auf das Ansinnen der FDP, vor der Kaiser-Friedrich-Halle nicht nur die Werbebanner, sondern vor allem auch die Bäume zu entfernen. Baumentfernung zur Erreichung eines so kleinlichen Ziels wie der Schaffung von Sichtachsen ist so ein feuchter Stadtplanertraum, bei dem ich inzwischen das kalte Kotzen kriege.
Und allem Anschein nach bin ich da nicht allein. Ich meine, ich wurde schon mehrfach auf das Vorhaben angesprochen udn fast durchgehend mit ablehnender Haltung, aber in politisch-kommerziellen Kreisen fand man diese Barbarei im Kontrast dazu tatsächlich toll.

4. Tote Bäume

Mit inzwischen drei Filialen wächst Wortwerke, eine norddeutsche Buchhandlung, die sich auf Selbstverleger spezialisiert hat, kräftig um sich.

5. Plasticine Abgase

Ich habe anders als viele keinerlei Probleme mit Plastik. Es ist ein großartiger und einmaliger Werkstoff, ohne den die Welt, wie wir sie heute kennen, kaum existieren könnte. Natürlich bringt er aber auch Probleme mit sich. Das eien Problem ist das Abfallproblem. Lösung: Plastikmüll gehört so weit wie möglich vermieden und der Rest gehört nicht in die Umwelt. Das andere Problem ist, dass Plastik meist aus Erdöl hergestellt wird und spätestens bei seiner Verbrennung zur jenseits jeglichen Maßes überhöhten CO2-Produktion der Menschheit beiträgt. Mögliche Lösung hierfür: CO2-neutrales Plastik.
Die andere Lösung ist der vermehrte Einsatz von Holz (welches in seiner Produktion ebenfalls CO2 bindet), aber für Verwendungszwecke, wo dies nicht geht, wäre solches Plastik großartig.

6. Earthship 2.0

Bild aus Facebook, Urquelle finde ich nicht mehr

Bild aus Facebook, Urquelle finde ich nicht mehr

So mancher mag jetzt denken „Oh mein Gott, wie furchtbar die Vermüllung“, die Krabbe indes denkt einfach nur: „Super, ein Haus!“

Dumme Dinge 0 

dohmen_screen_420Manchmal sagt man als in der Öffentlichkeit stehende Person, insbesondere als Politiker, etwas wirklich, wirklich dummes. Kenne ich. Wirklich, sehr, sehr gut. Haben wir alle oft genug gesehen, schließlich ist grade erst eine Fußballmeisterschaft durch und Fußballer können das ja auch sehr gut. Und dann findet man Screenshots seines Beitrags auf drittklassigen Blogs irgendwelcher anderen Kommunalpolitiker. Insofern Glück gehabt, diesmal war es ein erstklassiger. Gut, da sind die Fußballer besser dran, die landen dann nur in der 11 Freunde.
Das praktische an so einem Screenshot ist, wenn er sich ohne weitere Kommentierung selbst erklärt. Daher: Siehe rechts.

Okay, ungünstig, aber kann passieren, so ein Ausrutscher. Ist ja auch ein komplizierter Einstieg, der erste Satz. Wenn man mit so einem Logikknoten beginnt, macht man es sich nicht leicht. Gut, ein paar durcheinandergewürfelte Tempus ergeben halt einen unnötig verwirrenden Satz. Gemeint war wahrscheinlich: „Was gestern falsch war, muss auch falsch gewesen sein bleiben, auch wenn es heute möglicherweise nicht mehr falsch ist.“
Ein Meisterwerk des deutschen Satzbaus wäre das gewesen! Inhaltlich trotzdem Murks, aber dazu komme ich noch (im Abschnitt „Rettungsleine“).
Tja, und dann fallen die Stichworte „Zeitgeist“ und „scheinbares Unrecht“. „Scheinbares Unrecht“. m(
Nun machte die Geschichte ihre Runden. Als Lokalposse nationaler Aufmerksamkeit aus Mönchengladbach in der Presse, in der Politik, natürlich in der Homosexuellen-Szene. Am kommenden Wochenende ist in Mönchengladbach Christopher-Street-Day.
Okay, das kriegen wir noch hin.

Rettungsleine

Auftritt Dieter Breymann als Retter in der Not. Breymann weiss, wie man Debatten führt, wann welcher Ton anzuschlagen ist und überhaupt, wie man sich benimmt. Er also reagiert nun mit einem Facebook-Beitrag, der sich wohl aus Solidarität ein paar Hiebe auch nicht entgehen lässt und den Begriff „Hexenjagd“ in die Diskussion bringt, aber im Kern enthält sein Beitrag die Rettungsleine für Christoph Dohmen.

Wie eine Gesellschaft bzw. ein Staat mit rechtskräftigen Gerichtsurteilen umgeht, ist zunächst eine rechtsphilosophische Frage. Rechtskraft und Rechtssicherheit sind Auswirkungen des Rechtsstaatsprinzips. Ob man mittels Entschädigungsleistungen rechtskräftige Urteile rechtsstaatlicher Gerichte „heilt“ bzw. „heilen kann“ ist daher eine Frage, die nicht nur diskutierbar ist, sie ist auch des Diskurses würdig. Man muss diesbezüglich nicht die Position des Kollegen Dohmen teilen, allerdings ist ihm die seine zunächst zuzugestehen, zumal bei ihm keine homophobe Begründung erkennbar ist. Soviel in der Sache!

Die Option, das ganze Desaster zu einer juristischen Fachdebatte zu machen, ist hier schlichtweg die eleganteste. Man kann sogar davon ausgehen, dass dies Dohmens Absicht war. Ich halte es sogar für ein Merkmal einer guten Diskussion über juristische Fragen, die persönliche Meinung hinter dem eher auf Logik beruhenden Diskurs von Gesetzen zurückzustellen, auch dann, wenn einem die Gesetze nicht gefallen.
Dohmens Auffassung halte ich ganz klar für falsch, die Strafbarkeit der Homosexualität war schon immer grundgesetz- und menschenrechtswidrig und somit auch dann nicht rechtens, als es in der Bundesrepublik Deutschland ein entsprechendes Gesetz gab. Die grundsätzliche Diskussion um die Frage der Rechtssicherheit und ob sie auch so ausgelegt werden sollte, dass Strafen rückwirkend entschädigt werden sollen, wäre dennoch eine interessante, wenn auch eine vergiftete. Das ist ja bei weitem nicht das erste Mal, dass Deutschland Opfergruppen seiner Politik oder der eines einverleibten Staates für erlittenes Unrecht entschädigt.

Das hohe Gut der Entschuldigung

Die Entschuldigung (im Bündnis mit der Vergebung) halte ich für eine der höchsten und wichtigsten Errungenschaften der menschlichen Zivilisation, irgendwo da oben mit dem Ackerbau und der Schrift. Ein Zeugnis von Verständnis und Demut, dessen Glaubwürdigkeit die fortgesetzte Funktionsfähigkeit einer sozialen Gruppe nach einer persönlich verursachten Krise garantiert. Eine ehrliche Entschuldigung ist ein mächtiges Mittel, Konflikte zu lösen. Allerdings, eine unehrliche oder auch nur unehrlich erscheinende Entschuldigung vermag es, den Weg zur Vergebung zu verbauen. Deswegen ist das Formulieren einer Entschuldigung eine wichtige Fähigkeit.
Zunächst einmal müssen Verständnis und Demut deutlich vorhanden sein. Das bedeutet, man entschuldigt sich nicht nur, man führt aus, wofür man sich entschuldigt und macht so klar, dass man das Problem verstanden hat (Verständnis) und dies als Fehler erkannt hat (Demut).

Clusterfuck

Es gibt genau zwei Dinge, die man in einer Entschuldigung nie tun sollte, weil sie dem Sinn und Zweck einer Entschuldigung widersprechen und diese als fehlerhaft oder gar unehrlich erscheinen lassen. Zum einen bezeichnet man sich nicht selbst als Opfer einer „Hetzkampagne“ oder dergleichen und zum anderen unterlässt man eine Wiederholung des Fehlers noch in der Entschuldigung. Hier ein schlimmstmögliches Beispiel aus der Rheinischen Post:

„Ich habe in mehreren Posts versucht geradezurücken, dass es mir nicht darum geht, Homosexuelle zu diskriminieren. Der Vorwurf der Homophobie ist abstrus.“ Er bleibe bei seinem Standpunkt und der Kritik an Bundesjustizminister Maas. Aber: „Ich bedaure den Post, weil er ungewollt jemanden verletzt haben könnte und nun im Netz eine Hetzjagd stattfindet.“

Sorry, aber das Problem war zu keinem Zeitpunkt die Formulierung. Das Problem lag in der Aussage des Satzes. Damit wäre schonmal ein Beweis fehlenden Verständnisses erbracht. Die ziemlich krummen Vorstellungen bei Christdemokratens, was homophob ist und vor allem, was nicht, helfen da wenig. Und dann folgt sofort die Klage, dass „nun im Netz eine Hetzjagd“ stattfinde, was als Beweis für fehlende Demut erscheint. Somit ist diese Entschuldigung keine, da sie die Wesensmerkmale einer Entschuldigung aus sich heraus negiert und nicht hinterlässt als das enthöhlte Wort „Entschuldigung“, reduziert zu einer reinen Aneinanderkettung von Buchstaben ohne Bedeutung. Da wäre mir lieber gewesen, Dohmen würde einfach zu seiner politischen Position stehen.
Um auf meine Geschichte zurückzugreifen: Der einzige Grund, aus dem das damals bei meiner Guttenberg-Goebbels-Geschichte so ging war, dass damals tatsächlich die Formulierung und nicht die Aussage dahinter das Poblem war. Ich habe damals einen Fehler gemacht, ich habe gezeigt, dass ich die Fehlerhaftigkeit meines Verhaltens erkenne und worin ich diese zu erkennen glaube, habe mich dann entschuldigt und sodann vermieden, den Fehler zu wiederholen. Was ich nie getan hätte: Ich hätte nie eine Entschuldigung geschrieben, wenn ich mich im Recht gewähnt hätte. Vielleicht hätte ich den Fehler falsch erkannt, das kann mit Sicherheit passieren und wäre in der Formulierung der Entschuldigung aufgefallen. Dohmen wähnt sich aber allem Anschein nach weiterhin im Recht und schreibt dennoch eine durchsichtig nicht ehrliche Entschuldigung.
Entschuldigungen sind wichtig, man entwertet sie nicht durch Unehrlichkeit.
Das ist dumm.

Zweiwöchige Zehn 10.07.2016 0 

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diesmal an einem Sonntag und zu zehnt statt zu fünft, da ich den zweiten Freitag in Folge verpasst habe und das jetzt einfach mal in die Welt muss.

1. Gegen Tihange in Aachen

Der Europaplatz wird von heimischen Extremisten (wie mir) abgeschirmt

Der Europaplatz wird von heimischen Extremisten (wie mir) abgeschirmt

Am 26. Juni war ich erstmals seit 2001 wieder in Aachen, und ebenso erstmals seit 2001 mit dem Fahrrad in Aachen. Dort stand eine Demo gegen den von Aachen nicht weit entfernten Schrottreaktor Tihange 2 an. Die Demo war durchaus beeindruckend, ein paar tausend Menschen mit den letzten noch erhältlichen Aachener Anti-Atom-Schirmen umringten den übrigens wirklich schönen Aachener Europaplatz mit Musik und die Gelegenheit nutzend im Wasser planschendem Nachwuchs.

2. Frischebox beim Edeka

Leider kann ich das Video vom Facebook nicht für maximale Eyecatcherei hier einbetten, also muss ich das halt textlich rüberbringen: Edeka in Kolb (Nordbayern, wenn mich nicht alles täuscht) probiert das Einkaufen mit wiederverwendbaren Verpackungen aus. Die wegen Verwechselbarkeit etwas ungünstig benannte Frischebox gibt es für 5 € Pfand und wird im Laden zurückgenommen, um sie gereinigt wieder verwenden zu können.

3. Verwandle den Hass!

Künstler Ibar Omani nimmt sich Hakenkreuzschmierereien und dergleichen vor und verwandelt sie in niedliche Hoppelhäschen und andere hübschere Bilder. Artikel in der SZ, leider mit Paywall.

Ich gehe mal davon aus, dass das nicht mehr als Hakenkreuz zählt - Bild: Legacy Grafitti via SZ

Ich gehe mal davon aus, dass das nicht mehr als Hakenkreuz zählt – Bild: Legacy Grafitti via SZ

4. Bezahle, Windows 10!

Ungewolltes Windows-10-Upgrade bekommen? Gute Nachrichten, dafür kann man jetzt Entschädigungen erstreiten. Zumindest in Kalifornien, wobei 10.000 USD bei amerikanischen Schadensersatzprozessen dieser Größenordnung sehr niedrig ist. Da geht noch mehr!

5. UPS-Lastenfahrräder

Eigentlich wollte ich mich hier freuen, dass mit dem Einsatz von UPS-Lastenfahrrädern in Herne die Verbreitung und Veralltäglichung von Transportfahrrädern voranschreitet, da bekomme ich mit, dass es die Dinger schon seit mindestens einem Jahr in Hamburg gibt. Aber wisst ihr was? Trotzdem toll!

Lpf? Wie nennen wir ein Lastpedalfahrzeug? - BIld: Wikimedia Commons/Flor!an

Lpf? Wie nennen wir ein Lastpedalfahrzeug? – Bild: Wikimedia Commons/Flor!an

6. Das Ozonloch schließt

Da muss man tatsächlich nicht mehr viel zu sagen, das Ozonloch scheint sich definitiv zu schließen.
Der m.E. bisher größte Erfolg in der Geschichte der internationalen Diplomatie und der Umweltpolitik.

7. Ich habe Feuer Zahnpasta gemacht!

Beiseite, Tubenpaste, hier kommt der neue König!

Beiseite, Tubenpaste, hier kommt der neue König!

Nachdem ich nun alles da hatte, habe ich mich mal an das Experiment Zahnpasta begeben. Die machen viele selbst, wenn sie versuchen, Verpackungsmüll zu vermeiden oder wenigstens zu verringern. Bei Veranstaltungen mit Zero-Waste-Leuten (ich nenne es lieber Weniger Waste) gehen allerdings die Meinungen weit auseinander, wie genau man Zahnpasta ersetzen soll.
Manche empfehlen blankes Bürsten, andere Dentaltabs oder Zahnputzpulver. Hin und wieder finden sich auch Salz oder Natron als alte Hausmittel. Aus dem arabischen Raum stammt das Kauen auf Miswak, Zweigen oder Wurzeln des passend benannten Zahnbürstenbaumes.
Ich bin da ein Mensch für Bewährtes und wollte so doch eine Zahnpasta. Es gibt im Netz etliche Rezepte für Zahnpasta, die sich allesamt sehr ähnlich sind. So beschloss ich, die alle zu nehmen, zu vergleichen und zu den zum Glück nicht so zahlreichen Zutaten zu recherchieren, wie die wirken, insbesondere beim Zähneputzen. Das führte dazu, dass ich die durchgehend angegebenen 3 Esslöffel Natron auf einen reduzierte (scheuert zu stark für solche Mengen) und im Ausgleich das nirgends erwähnte Xylit hinzugab. Nicht alle Rezepturen enthielten Calcium-Magnesium-Pulver, aber die, die es enthielten, erklärten den Einsatz als Mineralienlieferant für Zähne und Zahnfleisch sehr gut und plausibel.
Natron reinigt und neutralisiert Säuren, Xylit und Kokosöl unterstützen nachgewiesen die Heilung angeschlagener Zähne, Calcium wird dafür benötigt, Magnesium hilft bei der Calcium-Aufnahme und das ätherische Öl fördert den Speichelfluss.
Und hier nun mein Rezept für Zahnpasta.
Zutaten: 3 EL Kokosfett, 1½ EL Xylit, 1 EL Natron, 2 Tl Calcium-Magnesium-Pulver, ca. 10 Tropfen ätherisches Öl (eine Minze oder Citrusfrucht)
Herstellung: Kokosöl verflüssigen (einfach in die Mittagssonne stellen), andere Zutaten zugeben und alles gut vermengen.
Verwendung: Mit einem Löffelchen o.ä. auf die Zahnbürste geben. Diese Paste schäumt nicht wie gekaufte Zahnpasta, daher reicht hier keine erbsengroße Menge, sondern etwa doppelt so viel. Achtung: Kokosöl schmilzt knapp über Raumtemperatur (bei ca. 24°C), an warmen Tagen kann es also sein, dass die Mischung flüssig ist.

8. Tischtransport

Ob man mit so einem Liegerad auch einen Stehtisch transportieren kann? Aber klar doch!

Mein Beitrag zum Wikipedia-Eintrag für das Stichwort Eleganz

Mein Beitrag zum Wikipedia-Eintrag für das Stichwort Eleganz

9. Tourfieber

Da Mönchengladbach zur Bewerbung der Gladbacher Etappe aus Markenschutzgründen nicht den Namen und das Logo der Tour de France benutzen kann, wenn die Tour de France für ein paar Minuten durch die Stadt zuckelt, hat sie ein eigenes entworfen. Und das finde ich perfekt. Was für eine wunderschöne Darstellung eines Rennradfahrers beim Durchqueren eines Gladbacher Schlaglochs.

Oder ein wirklich bemerkenswertes Brillendesign - Bild: Stadt Mönchengladbach

Oder ein wirklich bemerkenswertes Brillendesign – Bild: Stadt Mönchengladbach

10. Kaffeesatzleselamperei

Kaffeesatz ist ein super Rohstoff. Als Dünger, Grundlage für Pilze, Scheuermittel und Haarwaschmittel kannte ich ihn schon. Hier ist eine neue Variante, als pressholzartiger Werkstoff für Lampen. Cool. Leider mit Geheimrezept.

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Freitägliche Fünf 24.06.2016 0 

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diesmal für einen entspannten Abend mit Musik und lecker Essen.

1. Wicked – The Movie

Werbebanner des Broadway-Musicals WickedHollywood nimmt sich meines Lieblingsmusicals Wicked an. Wicked ist die Hintergrundgeschichte von Elphaba, die von einer von Vorurteilen getriebenen Gesellschaft in die Rolle der Bösen Hexe des Westens getrieben wird, die sie in Der Zauberer von Oz einnimmt.
Es ist das einzige Broadway-Musical, von dem ich den Soundtrack gekauft habe. Es ist verdammt gut.

2. Jonathan Young

wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com übermittelt

mehr Musik: Jonathan Young macht auf Youtube Coverversionen von Songs, vor allem Rock- und Metalvarianten von Disney-Filmmusik. Nicht alle sind perfekt, aber ein paar eben doch. Zum Beispiel Prince Ali da oben.

3. Glutamat-Vernunft

Atomare Darstellung des Glutamat-Moleküls

Das Satanmolekül Glutamat – Bild: Wikimedia Commons

Nach etlichen Verteufelungen von Glutamat endlich ein Artikel, der diese traditionelle asiatische Zutat verteidigt. Glutamat ist eine dieser ganzen Lebensmittelpaniken, die jeglicher Grundlage entbehren, aber bei einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, die ihren eigenen Geschmacksnerven misstraut und lieber irgendwelchen Medienköchen solche Dinge überlässt, sehr beliebt sind.

4. Leckerere Schokolade mit wenigerer Fett

Ein Stapel Schokoladenstücke verschiedener Sorten

Dieses Blog wird nicht von Alpia gesponsert. Milka, das ist eure Chance! – Bild: Wikimedia Commons

Industriell hergestellte Schokolade könnte bald mit weniger Fet hergestellt werden udn dabei auch noch besser schmecken. Dazu haben Wissenschaftler eine Methode gefunden, Schokolade mit Stromstößen ein besseres Fließverhalten in den Leitungen zu verleihen. Angeblich soll die so fettreduzierbare Schokolade sogar besser schmecken als die normale Variante.
Wobei man zugeben muss, dass amerikanische Schokolade im Vergleich zur hier erhältlichen erschreckend minderwertig ist.

5. Bürgergarten: Es geht weiter

In Sachen Bürgergarten geht es stetig voran, wir kommen jetzt zu konkreten Terminen für die Vertragsverhandlungen. Ick freu mir!

Freitägliche Fünf 17.06.2016 0 

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diesmal aus einer Woche der Zeitenwenden. Und mit einem popelnden CDU-Abgeordneten.

Leerstelle: Orlando

blackIch hatte diese Woche schon ausgeführt, dass ich Orlando für keinen gewöhnlichen Anschlag halte, von denen es leider schon zu viele gibt. Ich halte es für einen historischen Wegstein, jenen, an dem wir hoffentlich merken, dass wir falsch abgebogen sind.
Dies ist eine Leerstelle für die Opfer. Dies ist die Nummer 1 für die Hoffnung, dass sich endlich etwas ändert.

2. Death Stranding

Aus der E3 sind diese Woche eine ganze Reihe wirklich guter Spieleankündigungen und Trailer hervorgegangen. Aber für mich stand Death Stranding ganz vorne unter diesen. Hält das Spiel, was der Trailer verspricht, haben wir hier einen ganz großen Fortschritt in der Entwicklung von Videospielen zur akzeptierten Kunstform vor uns. Seht es euch einfach an, ich finde das absolut atemberaubend:

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3. Singapur geht offline

Ich sage es ja schon lange: Die sicherste und eigentlich auch einzige Möglichkeit, vor Hackern sicher zu sein ist es, sensible Daten gar nicht erst auf einen Rechner zu packen, der regelmäßig mit dem Internet verbunden ist. Zu meinem Entsetzen geht die Entwicklung derzeit ja eher in die andere Richtung, zu Speichern in der Cloud (also auf fremden Rechnern statt den eigenen).
Nun, wenigstens in Singapur herrscht genug Vernunft, um wichtige Infrastruktur kurzerhand offline zu setzen um vor Cyberattacken besser geschützt zu sein.

4. MIT geht online

Hier gibt es die Kursunterlagen des MIT. Alle.

5. Hihi

Okay, ganz im Ernst, wahrscheinlich wird niemand im Parlament besser aussehen, wenn man auf ihn eine Kamera richtet während jemand am Mikrofon eine ewig lange Rede hält, deren Inhalt man als Parteigenosse wahrscheinlich bereits mitbeten kann. Aber lustig ist es schon.

Freitägliche Fünf 10.06.2016 0 

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut oder mir gefallen haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Diesmal blicken wir viermal in die Zukunft – und einmal in meinen Musikgeschmack.

1.Bürgergarten Nummer 4

Eine Nachricht, mit der ich kaum noch gerechnet hatte, erreichte mich am letzten Samstag: Ein neues Bürgergartenprojekt in Mönchengladbach rückt in greifbare Nähe.
Es wird ein Projekt mit starkem Inklusionseinschlag auf einem Gelände mit einigen alten Obstbäumen (die natürlich erhalten werden). Ein starker Fokus soll bei dem Projekt auch die Permakultur werden, allein schon wegen der Größe des Geländes. Ich bin sehr gespannt auf das Projekt.
Wo es genau ist sage ich dann, wenn die Tinte unter dem jetzt konkret auszuhandelnden Vertrag getrocknet ist. Momentan sieht es so aus:

Obstwiese an einem Hang

Ackerdistel Hugo und seine Freunde – Bild: eigen

2. Modulare Handys

Die Idee modularer Technologie ist gemeinsam mit dem IBM-kompatiblen PC etwas in Vergessenheit geraten. Nun, sie ist zurück, diesmal für Handys.
Was wie eine Spilerei aussieht hilft unter anderem, die Lebenszeit von Mobiltelefonen zu verlängern (defekte Komponenten lassen sich leichter austauschen) und auch, Geld zu sparen (Komponenten dürften günstiger sein als alle paar Jahre ein komplett neues Handy zu kaufen). Ich bin da sehr für.

3. Stammzellen gegen Schlaganfall

Es wird zunehmend klarer, dass Stammzellen für die Behandlung der Folgeschäden von Schlaganfällen eingesetzt werden können.
Wie das genau funktioniert, ist noch ebenso rätselhaft wie vieles anderes über die Funktion von Stammzellen im menschlichen (vor allem im erwachsenen) Körper. Aber es funktioniert offenbar und verspricht, die wohl häufigste Gruppe erworbener Behinderungen erfolgreich behandeln zu können.

4. Die Zukunft von Vorgestern

Eine der faszinierenderen Tätigkeiten in Zeitschriftenarchiven ist es, Zukunftsvisionen vergangener Jahrzehnte durchzugehen. Ich habe selbst einige Bücher über die Zukunft aus den 70ern und 80ern, aber die bei Google Books neben vielen anderen Ausgaben einsehbare Popular Science von März 1934 übertrifft das nochmal deutlich.
Wir haben einen Vorläufer des heute alltäglichen Blinkers am Auto (ein Licht, das einen Text auf die Straße projiziert, der vor dem Abbiegen warnt), eine Ampelanlage mit einer zusätzlichen Phase, in der alle Fußgänger gleichzeitig grün kriegen (wo ist dieses Konzept eigentlich hinverschwunden?), ein Flughafen mitten auf der Themse und ein Auto mit ausziehbarem Schlafbereich im Kofferraum. Und was ist von all den faszinierenden Erfindungen von März 1934 geblieben? Die Astschere aus Kanada, der Teleprompter aus Deutschland und der Gummistöpsel aus Amerika.

Ein als Brücke angelegter Flughafen über der Themse im Zentrum von London

Die schlechteste großartige Idee aller Zeiten! – Bild: Scan aus Popular Science 03/1934

5. Und ein paar Wochen zurück

Vor ein paar Wochen war der Grand Prix Eurovision de la Chanson, den ich in der Tat immer noch so nenne. Ich habe inzwischen praktisch alle Titel vergessen, bis auf den aus Belgien. Funk it Away, Laura Tesoro!

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