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>Fassadenbegrünung 3 

>© Thorwald BrandweinZiel: Verbreitung von Kletterpflanzen in der Stadt
Ebene: kommunal
Politische Einordnung: grün

Die Propagierung verstärkter Fassadenbegrünung (etwa durch Steuererlässe bei begrünter Fassade) ist mehr als nur eine ästhetische Idee. Ein solches Vorhaben wirkt sich in mehreren Bereichen positiv aus, viele davon spiegeln konkrete Probleme von Städten im frühen 21. Jahrhundert wieder:

Feinstaubfilterung
Das ist vielleicht der momentan zugkräftigste Punkt: Unter den Blättern von Kletterpflanzen wie Wildem Wein und Efeu wird Feinstaub gebunden. Ist ein Großteil der Gebäude, an denen dies im Stadtgebiet möglich ist, mit solchen Kletterpflanzen bewachsen, sinkt die Feinstaubmenge beträchtlich.
Der gefilterte Staub wird im Herbst durch Regenwasser gebunden und belastet die Lungen nicht weiter.
Das spricht übrigens auch (neben dem verbesserten Schallschutz durch das Blätterdach) für eine konsequente Begrünung von Schallschutzwänden.

Energiespareffekt
Das ist in Europa kaum signifikant, aber im Sommer schützen die Blätter Häuser vor der Sonne.
Da Klimaanlagen hierzulande aber eher selten Verwendung finden ist das eher ein in anderen Ländern (etwa den USA) wichtiger Punkt.

Mauerschutz
Die richtige Kletterpflanze schützt mit ihren Blättern und Trieben die Mauer, auf der sie wächst vor Wettereinflüssen.
Das konnte ich selbst beobachten, als ich Wilden Wein von einem Dach entfernte, um die Dachpappen zu erneuern: Dort, wo Wein die Pappen überwachsne hatte wirkten diese gradezu wie neu, wo kein Wein gewachsen war, waren sie rissig und hart.

Lebensraum
Der Bau menschlicher Behausungen geht immer auf Kosten natürlichen Lebensraumes, der sich sonst dort erstrecken würde, wo das Haus steht, vor sich.
Diesen Effekt kann man unter anderem mit Begrünung kompensieren, da diese zahlreichen Insekten und bei einigen Pflanzen auch Vögeln Platz und Nahrung bietet. Vor allem der Wilde Wein nährt im Spätsommer ganze Bienenschwärme und im Herbst und über den Winter dann Beeren essende Vögel wie Amseln mit seinen Blüten bzw. Beeren.
In überwachsenen und somit verborgenen Ecken hinter der Blätterwand brüten auch Vögel. Ich konnte in den letzten Jahren Pimpfe, diverse Meisen, Schwalben und Mauersegler hinter Kletterpflanzen brüten sehen, die Bedeutung als Nistplatz dürfte etwa so groß sein wie bei einer Hecke, allerdings mit anderen Vogelarten.

Ästhetik
Dann ist da natürlich noch der ästhetische Aspekt: Eine Stadt mit viel Grün wird als angenehm empfunden.
Oft sind Bäume aber problematisch, weil sie zuviel Licht abhalten und vor allem enge Straßen so düster machen. Kletterpflanzen nehmen weder Licht noch Platz und lassen sich auch problemlos mit Bäumen kombinieren.

Lufterneuerung
Wie alle Pflanzen filtern auch Kletterpflanzen natürlich beim Atmen Gase aus der Luft, erzeugen Sauerstoff und sorgen so für eine etwas frischere Luft in den Städten.

Nachteile
Mir fiele momentan nur einer ein: Bei nicht-immergrünen Wandpflanzen wie dem hier öfters genannten Wilden Wein fällt im Herbst sehr viel Laub an.
Oh, und die Wahl eines für das eigene Gebäude ungeeigneten Bewuchses kann zu Schäden am Gebäude führen.

(Bild von der Seite von Tobias Brantwein)

Direkte Demokratie 0 

Nun denn, der erste Beitrag aus meinen vor einiger Zeit angekündigten politischen Zielen, aus denen sich die Kategorie „2009“ zusammensetzt.

Zunächst eine kurze Einordnung, dann eine Beschreibung:

Ziel: Einführung eingeschränkter direkter Demokratie
Ebene: national
Politische Einordnung: links

„Warum nur eingeschränkt?&blquo; mag man zunächst fragen, und das beantworte ich gern: Damit es nicht überhand nimmt.
Man muss vorsichtig sein, sich vortasten, herausfinden, wieviel Mitbestimmung die Bevölkerung überhaupt bereit ist zu übernehmen. Denn, dass fast alle bestehenden Demokratien repräsentative Demokratien mit Parlamenten sind, kommt sicher nicht von ungefähr.

Was ich mir darunter vorstelle ist die Übergabe der Verfassungssouveranität an die Bevölkerung:
Gesetzesentwürfe, die zu einer Grundgesetzesänderung führen müssen in Zukunft vom Volk in einer bundesweiten Abstimmung bestätigt werden.
Der Souverän der Verfassung ist formell das deutsche Volk, also soll es auch selbst gefragt werden, ob es überhaupt einverstanden ist mit dem, was seine Vertreter beschließen. Die Demokratie erhält so ein zusätzliches Standbein zur Abwehr gewählter Diktatoren (eine Erscheinung, die nicht so selten ist, wie man meinen mag).

Das nächste Standbein direkter Demokratie soll die Vorschlagskompetenz werden:
Bei einer ausreichend großen Anzahl von Unterstützern soll es möglich sein, dass ein ausserparlamentarischer Gesetzesvorschlag eingebracht wird, der den selben Rang hat wie ein regulärer Gesetzesvorschlag.
Dabei kann sowohl ein ausgearbeiteter Gesetzestext als auch eine Arbeitsanweisung an die Regierung gerichtet werden.

Der dritte Teil ist recht schnell erklärt: Das Recht auf Volksbegehren auf Bundesebene, wie es momentan auf Kommunal- und Landesebene existiert.

to edit !Hier wird Geld verschenkt! 0 

edit
Die Aktion ist nunmehr (Mittwoch, 10. Oktober) vorbei, ich habe die Links entfernt.

Nun, wieviel Geld habe ich mit der Anzeige verdient? Die korrekte Antwort lautet: Genau 1$. Naja, ist doch immerhin etwas. ;-)
Auf jeden Fall eine bessere Klickrate als bei meinen regulären Webseiten auf den Anzeigen.

Hier beginnt der ursprüngliche Beitrag

Eine nette Kleinigkeit macht sich grade im Netz breit:

The IM-Myth
Runterladen, weiterempfehlen, Geld erhalten.
Das Konzept ist folgendes: Man lädt das Buch zum Thema Marketing im Internet herunter. Dabei bekommt man einen Nutzernamen und einen Link. Mit diesem Link kann man das Buch weiterempfehlen. Jeder, der über diesen Link das Buch runterlädt bringt dir einen US-$ aufs Paypal-Konto.
Jeder, der das Buch von jemandem empfohlen bekommt und runterlädt, dem du es empfohlen hast bringt dir nochmal 0,50 US$.
Klingt super, oder?

Okay, dann such ich mal den Haken:

Wie funktioniert es?
Im Grunde ist das Ganze eine Werbeaktion. jeder, der das Buch runterlädt bekommt das Angebot, ein Abo einer Zeitschrift abzuschließen.
So einfach ist es: Normalerweise müsste die Firma massig Geld ausgeben, um das Buch zu verteilen. Weit mehr als die 1,50 $ pro Buch, die sie mit dieser Aktion ausgibt.

Wo ist also der Haken?
Ganz einfach: Wer das Buch verbreitet macht damit Werbung für seinen Verlag. Das ist alles. Das Abo kann man problemlos ablehnen.
Okay, und man braucht ein Paypal-Konto und eine eMail-Adresse für die Anmeldung (wer eine Adresse nur für Spam hat, sollte meiner Meinung nach diese verwenden. Einfach eine Adresse bei einem Freemail-Anbieter wie gmx.net oder web.de anlegen, die nur dazu dient, sich bei Gewinnspielen und sowas anzumelden).

Wer damit keine Probleme hat kann es so wie ich machen und für die Aktion werben. Aber schnell, es läuft am 9. Oktober aus.
Und hier kommt die Werbung:

Das muss ich ganz klar hinzufügen: Ich habe nix davon, irgendwen übers Ohr zu hauen. Sollte jemand bei der Sache einen Haken finden, den ich übersehen habe, bitte ich, dies in den Kommentaren zu schreiben, ich setze das dann entsprechend hier in den Text, damit es jeder direkt lesen kann.
Ich will, dass jeder genau weiss, was er da tut.

Myanmar? 0 

Hmm, das letzte mal, als ich nachgeschaut habe hieß das Land noch Myanmar. Aber was soll’s?:

Free Burma!

Servus, Apple! 0 

Na, erinnert sich noch wer?
Mein iPod, der gekaufte Songs nicht überspielen wollte und schließlich doch noch überspielt hat?

Tja, jetzt hat er wieder gemeint, ich dürfe die Songs doch nicht auf dem iPod abspielen und hat sie kurzerhand gelöscht, als ich ihn an den PC anschloss, um den Akku aufzuladen.
Richtig gelesen, iTunes hat die bereits auf meinen iPod übertragenen Songs gelöscht. Weil iTunes Müll ist. Einen anderen Grund gibt es nicht.
Ich hab jetzt genug von der Scheisse, in Zukunft kommen mp3s drauf.

Die kosten nix, funktionieren dafür aber besser und vor allem auf allen Playern.
Kein Wunder, dass die Musikindustrie jammert, wenn die Fälschungen besser sind als das Original.

Stichworte: ,

nie – spät 0 

So, Zeit, etwas nachzuholen, was mich die letzten Tage beschäftigt hat: Mein Aquarium.

Das kriegt jetzt, hier, sofort ein Tagebuch.
Alles begann…

Donnerstag, 23. August
Die Beleuchtung flackerte nur noch und fiel dann komplett aus. Eine kurze Untersuchung und Ersatz der Leuchtstoffröhren führte zu der Erkenntnis, dass die Elektronik im Eimer war.
Die allerdings konnte nicht repariert werden, weil sie fest in der Abdeckung verbaut und wasserdicht eingeschweisst war.
Also…

Freitag, 24. August
…auf zu ebay. Dort kostet eine neue Abdeckung für ein 112l-Becken wie im Laden 40 Euro. Wozu geh ich eigentlich auf ebay, wenn ich’s für den selben Preis minus Versand auch im Laden kriege?
Ganz einfach, stellte ich schnell fest: Weil Aquarien dort wesentlich billiger sind.
Die Chance genommen und…

Irgendwann dazwischen (Sonntag?)
…ein Aquarium ersteigert.
Für knapp 23 Euro gab es ein 112l-Becken mit Abdeckung (identisch neu: 114 €) mitsamt passendem Unterschrank (identisch neu: 100 €). Zum Selbstabholen.
Also schnell Vater und Auto organisiert, Termin abgesprochen.
Der war dann am

Donnerstag, 30. August
in Oberhausen.
mit einem Navi, dessen Versuche, uns um einen Stau herumzulotsen wir tapfer widerstanden haben ab nach Oberhausen, Becken abgeholt, bezahlt und ab dafür.
Ich hab das Becken tatsächlich grade vor dem Sperrmüll der Schwägerin der Verkäuferin bewahrt.
214-€-Sperrmüll! Da hat wer zuviel Geld.

Freitag, 31. August
hab ich nix gemacht

Samstag, 1. September
auch nich, da war ich nochmal in Oberhausen, diesmal um mir von Nintendo zwei Mews zu holen. Ja, ich weiss, „du spielst immer noch Pokémon?“
Is ja auch immer noch ein gutes Spiel :-P

Sonntag, 2. September
Alles aus dem alten Becken raus, Fische und Pflanzen zum Übergang in ein 25l-Becken gesetzt, in dem ich bis vor einem Jahr Grüne Süßwasserpolypen gehalten hatte.
Das hat Zimmertemperatur (21°), was den Fischen und Garnelen zu gefallen scheint.
Die Technik kommt ins neue Becken, mit einer Ausnahme: Der Filter ist im Arsch *argh*
Das Aquarium wird ab jetzt jeden Tag mit zweimal 5 Litern Wasser aufgegossen. Zum Start waren 10 Liter Wasser aus dem alten AQ drin. Mit etwas Glück verhinder ich so den giftigen Nitritpeak, der beim Starten eines neuen Beckens auftrtt.

Montag, 3. September
Wasser drauf.

Dienstag, 4. September
Mein Vater bringt einen schönen Stein mit vielen Löchern mit, der ins neue AQ passt. Meine Dornaugen werden ihn lieben, die verstecken sich gerne in sowas.
Also, ordentlich ausgewaschen und reingesetzt.

Etwas später setze ich probeweise eine Amanogarnele in das Becken.
Amanogarnelen versuchen praktischerweise, aus dem Wasser zu klettern, wenn sie es nicht vertragen. Ich muss sie also nur beobachten um herauszufinden, ob das Wasser in Ordnung ist.
Ist es vermutlich auch. Die Garnele schwimmt und läuft stundenlang im Becken rum, zupft ab und an ein paar Algen von den Pflanzen und verhält sich wie eine Garnele sich so verhält.

Unterdessen begebe ich mich in den Wald. Holz muss her.
Das meiste ist morsch, aber nach einiger Suche finde ich ein schönes Stück helles Totholz. Ein leichtes mit großen Poren, es muss also lange gewässert werden bevor ich es einsetze, damit es nicht aufschwimmt.
Aber brauchbar.
Weniger brauchbar dagegen ist die zerborstene Bierflasche, in die ich getreten bin als ich zu dem Ast gehen will. Mein blutüberströmter Fuß überzeugt mich davon, mich ein wenig auf den Waldboden zu legen und den Fuß hochzulagern, bis die Blutung gestoppt ist.
Das ist nach einer halben Stunde ausreichend der Fall und so dient mir der Stock erst als Krücke und dann als AQ-Deko.
Talk about versatility!

Es wird Abend und meine Garnele mag nicht mehr.
Nach dem Licht ausschalten rast sie an der Frontscheibe hin und her. Schließlich versucht sie, aus dem Becken zu klettern. da nehm ich sie und setze sie in das kleine Übergangsbecken zurück.
Nur weiss ich nicht, wieso sie rauskommen wollte:

1. War das Wasser doch schlecht? Aber sie hatte stundenlang keine Probleme…
2. Hat das recht grelle Licht meiner Schreibtischlampe sie angezogen? Sehr gut möglich, diese Energiesparlampen sind extrem hell.
3. War sie einfach bescheuert? nein, im kleinen Becken ist sie wieder ganz normal.
4. Sauerstoffmangel? Das Becken ist zwar kaum bepflanzt, für eine einzige Garnele sollte es aber genügen.

Heute
Nix besonderes, ich warte erstmal zum Wochenende, bis ich wieder was einzusetzen versuche.

demnächst
gibt es auch Bilder und Updates zum Thema. Die Akkus für meine Kamera sind grade im Ladegerät.

Stichworte:

I didn’t know I knew what I apparently know… 0 


…but I certainly don’t know Jack.

Ah, You Don’t Know Jack, eine der größten Spieleserien aller Zeiten. Wie ich erst heute durch Zufall erfuhr, gibt es die Serie noch und zwar kostenlos als wöchentliche Serie auf der offiziellen Webseite.
Natürlich in Englisch.

Was mich zu der Überschrift zurückbringt: Wieso zum Teufel weiss ich, dass die Rückseite eines Hammers im englischen „peen“ heisst (noch so ein Wort, das seltsam nah an dem ist, was so ähnlich klingt wie „pianist“)?
Ich hab das Wort noch nie gehört.

Aargh, my brains hurt.

Immerhin, geile Anzeige für die Serie, das da oben.

Beinahe 0 

Kein KommentarNur soviel: Der Joker ist die Vorgabe, die ich erreichen muss, um bei einem Freispiel auf Gameduell 0,50 € zu gewinnen.

PS: Wer Gameduell ausprobieren will, ich kann Gutscheine mit Startguthaben verschicken, einfach melden.

Eine Waaaas-Meistershaft?!? 0 

Meisterschaften sind was großartiges.

Ich meine, Handywerfen, Gummistiefelwerfen, Baumstammwerfen, Starcraft (warum wirft man das eigentlich nicht?) – cool.

Und dann kommt ein Brief von der Briefmarkenmesse in Essen (ookay, schon was her, aber kurios genug um das Ausgraben zu rechtfertigen): Auf dieser fand vom 3. bis 5. Mai die Euroopäische Meisterschaft für thematische Philatelie statt.

Moment, das muss ich nochmal wiederholen, um es selbst zu glauben:

Europäische Meisterschaft für thematische Philatelie
(Thematische Philatelie=Briefmarken nach Motiv sammeln)

Wow.

Ich stell mir das so vor: Es gibt einen gewaltigen Topf voller Briefmarken aus aller Welt und die Kontestanten springen da rein. Wer als erster die 10 enthaltenen Marken aus einem individuell vorgegebenen Themengebiet findet ist Europameister.

Und darf zur Weltmeisterschaft – die allerdings übersteigt meine Fantasie vermutlich bei weitem.

Ob’s da wohl auch Dopingtests gibt?

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