Dankeschön mit Musikeinlage 0 

An dieser Stelle ein dickes, dickes Dankeschön an alle Grünen-Wähler in Mönchengladbach. Fast 12 Prozent und 8 Sitze (+1) trotz geschrumpftem Rat. Somit bin ich (Listenplatz 7) nunmehr auch Mitglied des Stadtrates der Stadt Mönchengladbach.
Ich freu mich auf eine interessante und spannende Zeit – und hoffe, dazu beitragen zu können, unsere Stadt wieder ganz nach vorne zu bringen. Gemeinsam mit einer starken Fraktion, einem politisch durchaus angenehm bunten Rat und nicht zuletzt den Bürgern dieser Stadt, auf deren Bedürfnisse es letzten Endes ankommt.

Und zugleich ein Glückwunsch an die Linkspartei, die nunmehr Fraktionsstatus hat. Und an Norbert Bude (SPD), der mit einem deutlichen Ergebnis als Oberbürgermeister erhalten bleibt.

Und weil sowieso Zeit für eine neue Musikeinlage ist feiern wir das ganze einfach mit passender Untermalung:

Ausserdem fühl ich mich grade nach Oldschool-RocknRoll, machen wir also einfach mal weiter mit Bob Seger:

Das ist so cool.

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Musikeinlage: Dancing Stage Universe 0 

Wieder mal Zeit für eine Musikeinlage. Und da ich im Moment endlich mal mein vor einigen Monaten gekauftes Dancing Stage Universe W spiele und darin langsam halbwegs brauchbar werde, pack ich hier einfach die drei kommerziellen Songs aus dem Spiel hin, in denen ich inzwischen brauchbare Punkte erreiche.

Fangen wir mit dem stilistischen Ausreisser der Gruppe an: Monster von The Automatic.
Bands mit einem „The“ haben irgendwie was und der Song läuft mit einer netten Mischung aus Garage und Britpop. Das Video mit dem tanzenden Bigfoot ist eh ganz vorne dabei, wenn auch nur wegen Bigfoot:

The Automatic - Not Accepted Anywhere - Monster

Mainstreamiger und elektronischer wird es dann bei The Prodigy, die niemals einen Stil hatten.
Girls ist sehr elektronisch, sehr poppig und war so einer der letzten Ausläufer von Musik, die in die Charts kam obwohl sie nicht glattgegelt und stromliniengeformt war.
Ganz ehrlich: Kein wirklich guter Track, aber das will er auch gar nicht sien, glaube ich.

The Prodigy - The Prodigy: Their Law the Singles 1990 - 2005 - Girls

Und dann wären wir komplett im Mainstream angekommen: Creeps von Camille Jones Vs Fedde Le Grand.
Das Teil wäre eigentlich ziemlicher Schrott, würde es nicht so verdammt treiben. Bonuspunkte für das Video mit den scharfen Sekretärinnen.

Camille Jones & Fedde Le Grand - Kontor Top of the Clubs 2008.04 - The Creeps
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Und nochmal was gewonnen 0 

Diverse Glückwünsche per Twitter machten mich heute darauf aufmerksam, dass ich mit meiner „Pappe“ die dieswöchige Pappenschlacht gewonnen habe. Cool!
Wer sich überzeugen will: Woche 3, Platz 1 unter (den Gewinnern.

Gewonnen habe ich einen „portablen Lautsprecher“ – was genau allerdings einen Lautsprecher besonders portabel macht, das weiss ich nicht. Aber ich werde es wohl bald herausfinden.

Mit dem gewinnen kann das ruhig so weitergehen – erstmal bis zur Kommunalwahl, danach brauch es aber auch nicht unbedingt gleich aufhören.

Gewonnen habe ich mit diesem Beitrag, 60% der Stimmen:

Green-IT-Pappe
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Aufn Deckel 2 

Mal sehn, von wo da als erstes ein „Du Arsch!!!“ ertönt, die Kampagne ist aber auch zu verlockend ^^ .

Es geht um einen Wettbewerb bei den Grünen NRW, die Pappenschlacht: Schickt ein Bild ein, bei dem ihr eure Wünsche auf eine Pappe kritzelt.
Nunja, ich biege die Regeln mal eben ein bisschen und foppe die lieben Kollegen für ihren Papierverbrauch…

Hier mein Beitrag zum Wettbewerb, grade hochgeladen:

Green-IT-Pappe

Unten im grünen Teil steht übrigens „Mit Green IT gegen den Papierverbrauch“, damit es niemand in den ganz falschen Hals kriegt.

Und keine Angst, es folgen noch weniger – ähm – alberne ;-) , dann aber zusammen mit dem Kreisverband.
Ich wusste halt, dass die mir das eh nicht durchgehen lassen würden.

Musikeinlage: Zensiert 0 

So, mal wieder Zeit für Musik.

Diesmal eine Zensur-Themenwoche: Ein kleines Video von Fatboy Slim, das ich schon ein paar Tage hier einbauen wollte. Nette Spielerei mit Zensurbalken und 70er-jahre-Bildqualität.

Und wo ich schon dabei bin, diese Werbung für Guitar Hero 5, die ich einfach genial finde.
Spätestens ab „Lady“ Nr. 5.

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Kurz für Technorati 0 

Kurz ein Code für technorati, bitte ignorieren: gzjxnh5vk6

KriseKannMichMal 0 

Unter diesem Stichwort gibt es ab sofort jedem Tag in meinem Twitter eine positive Nachricht gegen die Krise.

Die Musik dazu gibt es wie immer hier im Blog, vor allem auch als Ausgleich zur furchtbaren Musik, mit der ich euch die letzte Woche gequält habe. Also:

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A Winner is Me 0 

Heyho, ich hab was gewonnen!

Ein Arcade-Spiel in 1 gegen 100 auf Xbox Live, weil ich in einer Runde zu den 3 besten Spielern aus dem Publikum gehörte.

Und noch eine Premiere: Der erste Beitrag von mir, der tatsächlich kurz genug gewesen wäre, um getwittert zu werden.

Trigami 0 

So, mien letzter Beitrag war ja als Anzeige von Trigami gekennzeichnet. Dazu nun mein Senf zur Frage nach Trigami und meiner Glaubwürdigkeit.

Zunächst einmal für die Uneingeweihten: Trigami ist eine Werbeplattform, welche Aufträge an Blogger verteilt, die Artikel über ein Produkt schreiben.
Dabei bewerben sie sich auf eine Kampagne und werden später eventuell angenommen. Werden sie angenommen, gilt es, einige Aufgaben zu erfüllen.

Ich bin nun schon einige Zeit Mitglied bei Trigami, in der Vergangenheit aber gab es kaum für mich relevante Kampagnen, da das Thema meines dort gemeldeten Blogs Sporle & Co. zu speziell war.
Seit März 2008 konnte ich dort eine einzige Kampagne unterbringen. Jetzt habe ich Shadaiks Irrelevanzia aufgenommen und schon passt eher was.

Normalerweise erhalte ich den Auftrag, ein Produkt zu testen und dann darüber zu schreiben. Und zwar so, wie ich will – wenn es sein muss auch negativ.
Ich bin bekannt dafür, Bewegungen, zu denen ich selbst gehöre, regelmäßig in den Arsch zu treten, einfach weil ich glaube, dass sie manchmal hochkommen müssen. Sollte man bei so einem netten Menschen wie mir gar nicht meinen, aber ich halte das durchaus für etwas positives: Will man, dass etwas Erfolg hat, muss man bei seiner Konzeption doppelt kritisch sein, um ein doppelt gutes Ergebnis zu erzielen.

Und deshalb wird mich jemand, der mich für etwas bezahlt, was ich misslungen finde imemr für einen Arschtritt in die richtige Richtung engagieren – schließlich will der Werber mit seinem Geld ja, dass ich seinem Produkt Erfolg wünsche.
Das ist nämlich viel wichtiger als bloße Werbung – Leute zu finden, die einem Projekt helfen. Und solange die Werber, mit denen ich ab und an zusammenarbeite, das genauso sehen, sehe ich auch meine journalistische Integrität nicht gefährdet, wenn ich zusage, gegen Geld etwas zu einem Produkt zu schreiben – auf Kampagnen für Produkte, die ich für Schrott halte, bewerbe ich mich gar nicht erst.

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Farewell II 0 

So, letzte Sprechstunde und letzter Tag im AStA-Vorstand.
Das danach abgeschaltete eMail-Postfach leeren, nachher den Schreibtisch aufgeräumt hinterlassen und innerlich auf die Studierendenparalamentssitzung vorbereiten, die heute abend folgt und auf der wahrscheinlich der neue AStA gewählt wird.

Das halbe Jahr hier war eine kurze Zeit und vieles läuft jetzt erst richtig an: Der Raum der Stille ist in der Planung und wenn, gibt es den erst im Herbst oder Winter. Der Raum für Angehörige aller Konfessionen ist ein komplexes Unterfangen angesichts der Bedürfnisse der unterschiedlichen Religionen und Glaubensrichtungen (sowie der Säkularen) an einer Uni und erfordert noch einiges an Arbeit.
Die Verlängerung der U-Bahn U79 vom Hauptbahnhof direkt zur Uni Düsseldorf hat inzwischen vier AStA-Vorstände gesehen – und sieht wohl ihren fünften, wenn übermorgen der erste Spatenstich für die Gleis- und Bahnhofsbauarbeiten getätigt wird.
Der Übergang von der EKI (Eltern-Kinder-Initiative) zur Vollversorgung mit KiTas der Universität läuft, wird aber erst im Herbst abgeschlossen sein – und dabei gibt es dann noch einmal Arbeit für den dannigen AStA.
Der Bildungsstreik hatte eine große Woche im Sommer, aber er kann und darf nicht das Ende der Bemühungen um ein besseres Studium und ein Einlenken gegen die blinde Reformwut von Unkundigen, Lobbyisten und Gutmeinenden sein. Es gibt einen Rückhaltetopf, um Bildung zu einem zentralen Wahlkampfthema des Landtagswahlkampfes 2010 zu machen – hoffen wir, dass der künftige AStA diesen Plan auch umsetzt und die Gelder nicht umwidmet oder zurückhält.
Das Oeconomicum ist im Bau – was daraus schlussendlich wird und wie es sich auf die Campuskultur, die Hochschule und die Lehre und Forschung auswirkt werden wir in 2 Jahren erst absehen können.

Und auch sonst kommt viel auf den AStA zu: Die Modernisierung am Campus gilt es ebenso zu begleiten wie den weiteren Verlauf der Studienreformen und den absehbaren Wegzug der FH in einen eigenen Campus nahe der Innenstadt.
Themen wie die Integration der Uni in die Stadt, der Erhalt und Ausbau einer Campuskultur und die Förderung von Studium und Lehre auch aus Reihen der Studierendenschaft stehen weiter an; neue Themen wie die Frage nach der Zukunft des politischen Engagements an Hochschulen und die neue Rolle der Hochschulen in der Zukunft nach der Wirtschaftskrise (wie auch immer die aussieht) kommen neu hinzu. Die Ökonomisierung der Lehre wird ein Thema sein, welches uns über Jahre nicht loslässt, damit verbunden elementare Fragen wie jene, was „Lehre“ überhaupt ist und wozu sie letztendlich dient („Humboldtianer gegen Bologneser“).

Es ist eine spannende Zeit, um sich an der Hochschule politisch zu betätigen. Ich wünsche den Nachfolgern viel Elan, Erfolg und nicht zuviel Stress – denn Stress macht man, den hat man nicht ;-) .

Für mich persönlich war der AStA auch eine Erfahrung, wie es sich in einer Exekutive eines politischen Gremiums so arbeitet: Wie viel Zeit für Verwaltung und Organisation draufgeht und wie wenig für inhaltlich-politische Arbeit übrigbleibt. Wie viele Probleme, die an einen angetragen werden völlig unerwartet sind. Und auch, wieviel Zeit man ausserhalb des Amtes noch für ebenjenes opfert – und sei es ein kompletter Sonntagnachmittag für eine unkonstruktive Vorstandssitzung.
Aber auch ein wenig mehr Erfahrung im Umgang mit Menschen gewinnt man hier, mit öffentlichem Auftreten und Wirkung, Arbeit mit der Presse und die Wichtigkeit von Diplomatie.

Insofern: Lebewohl, AStA. Bei der nächsten Wahl werde ich (hoffentlich) vor dem Abschluss meines Studiums und anderswo in der Arbeit stehen.
Es war eine wertvolle, aber viel zu kurze Zeit.

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