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Tipps: Produktivität erreichen, Aufschieberei beenden 0 

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Dieses Blog ist Zeugnis für zwei Dinge: Meine Neigung zur Aufschieberei und meinen Weg in eine produktivere Arbeitsweise. Nach langem Dahindümpeln konnte ich es aus der Letargie befreien. Damit spiegelt es auch meine restliche Schreibtätigkeit wider.
Da ich weiss, dass viele damit kämpfen, insbesondere andere Schreiber diverser Zünfte (ob Texter, Autoren, Forscher, Politiker oder Journalisten), dachte ich mir es würde lohnen festzuhalten, mit welchen Ansätzen ich zurück in die Produktivität gefunden habe.
Warnung: Es folgt Text. Eine Menge Text.

Nicht alle Zeit ist gleich

Ich habe lange mit dem Ansatz gearbeitet, ohne Bürozeiten sehr flexibel sein zu können: Arbeiten, wann ich will, wo ich will, solange die Arbeit halt nur erledigt wurde. Das ist, wie ich inzwischen feststellen muss, keine sonderlich gute Idee.
Der Biorytmus ist eine tückische Angelegenheit. Es ist wohl allgemein bekannt, dass wir im Laufe des Tages besser und schlechter für kreative Arbeit geeignete Zeiten haben. Wenn man diese effektiv nutzt, ist das hervorragend. Und da Kreative nach meiner Erfahrung in überwältigender Mehrheit nachts ihre beste Zeit haben ist es dabei auch gut, nicht an die üblichen Bürozeiten gebunden zu sein.
Aber es gibt da auch eine Falle: Die Zeiten, in denen unser Geist am aktivsten ist und uns das Schreiben somit am leichtesten fällt ist auch jene Zeit, in der wir uns am leichtesten ablenken lassen. Eben weil unser Geist am aktivsten ist. Und zumindest bei mir ist es so: Wenn die Zeit nicht klar dem Schreiben gewidmet ist, erliege ich auch den Ablenkungen und verschiebe die Arbeit auf andere Zeiten — die allerdings deutlich weniger dafür geeignet sind. Die Arbeit schleppt sich dann nur noch voran und nur hin und wieder bleibt Zeit, auch bei den eigenen Sachen weiter zu kommen.
Das habe ich überwinden können, indem ich der Schreibarbeit eine klare Uhrzeit zugeordnet habe. Und da ich abends oft weg bin (das kommt davon, wenn man in der Politik aktiv ist) ist das nun doch wieder die Zeit von 13–17 Uhr geworden — Mittagessen als Startpunkt und die Belieferung von eBooks für lau am Abend als Endpunkt.
Das mag sich nicht mit meinen täglichen Hochs decken, aber da ich diese Zeiten in der Woche jeden Tag einhalten kann, sorgt die Reservierung der Zeit und die Regelmäßigkeit für bessere Ergebnisse als die vorherige Verzeitung am Abend, wo ständig Termine, Verabredungen und allgemein die Zeitpläne vieler anderer Menschen mit meiner Arbeit ins Gemenge kommen.
Vor Jahren habe ich den Morgen zum Schreiben genutzt, als ich noch täglich die Videospielseite Sporle & Co. gefüllt habe. Auch das ist eine Zeit, zu der einen so gut wie nichts und niemand stört. Das geht also auch. Nur eines ist klar: So motiviert wir abends auch sein mögen, es ist eine Scheisszeit zu Arbeiten, weil alle anderen abends eben nicht arbeiten. Lasst den Abend von vorneherein für das soziale Leben frei, alles andere gibt nur Kuddelmuddel.
Und was den Biorytmus angeht: Der ist kein Naturgesetz. Euer Verhalten formt euren Rytmus, nicht umgekehrt. Das Umgekehrte ist nur die Trägheit eurer vorherigen Verhaltensweisen. Einzig der Tag-Nacht-Verlauf ist von der Natur vorgegeben, die weiteren Feinheiten liegen bei euch.

Routine hilft

Nein, das ist nicht das selbe wie der vorherige Punkt. Sicher, tägliche Routine hilft, aber das muss ich nicht weiter betonen, das wird euch jeder sagen, der etwas über Produktivität erzählen möchte.
Routine kann auch höhergeordnet sein: Ebenso wie die tägliche Routine hilft mir auch die wöchentliche Routine. Das klare Wissen, was am jeweils heutigen Tage zu tun ist, ohne lange überlegen oder im Kalender nachschlagen zu müssen, ist eine unglaubliche Hilfe. Ich setze mich an den Schreibtisch und weiss sogleich meine erste Aufgabe und vielleicht auch die zweite und dritte. Sofort stellt sich dieses Gefühl ein, aus einem Sinn hier zu sitzen. Und danach das motivierende Gefühl, etwas geschafft zu haben, was zu mehr geschaffter Arbeit führt. Da ist der menschliche Geist dann wie ein Fahrrad: Ein Mal richtig in die Pedale getreten rollt es auch eine ganze Weile weiter.
Ich habe das erstmals mit den freitäglichen Fünf bemerkt, die ich seit der Einführung zunehmend zuverlässiger fristgerecht einstellen konnte. Die Wiedereinführung des Dino-Dienstag (zugleich eine begleitende Maßnahme zu meinen Sachbüchern zum Thema) sowie die neue Mediale KW verstärkten den Effekt noch und inzwischen habe ich ein klares Muster für Veröffentlichungen hier im Blog:

Wochenplan thomasdiehl.eu
Montag: Mediale KW
Dienstag: Dino-Dienstag
Mittwoch: Sonstiges (wenn etwas vorliegt), neue Veröffentlichungen grundsätzlich mittwochs
Donnerstag: Beiträge zu Bloggen, Schreiben, Selbstverlag
Freitag: Freitägliche Fünf
Samstag: Ruhetag
Sonntag: Politische KW (Neustart ab kommenden Sonntag)

Somit habe ich die Woche im Blog immer gut gefüllt. Zudem erhalte ich etwas, was ich als gutes Verhältnis von persönlichen Beiträgen (Montag, Freitag), begleitenden Beiträgen zu meinen Veröffentlichungen (Dienstag, Donnerstag) und Politik (Sonntag) betrachte, mit dem Mittwoch als Puffer für aktuelle Entwicklungen. Das war so nicht geplant, aber nachdem ich ein Mal die drei Serien auf jeweils einen festen Tag gesetzt habe, hat sich das ergeben und ich glaube, das Blog profitiert erheblich davon.

Portionieren

Diesen Tipp gibt praktisch jeder Ratgeber zu Produktivität, aber es lohnt sich, ihn zu wiederholen: Große Projekte in einem Schwung perfekt abschließen zu wollen bringt nichts ausser Frust.
Dieses Blog ist ein gutes Beispiel: Ewig habe ich an seinem Design gearbeitet, alles auf ein Mal fertigstellen und einsetzen wollen. Und damit blieb ich stecken.
Am Ende habe ich das neue Design in einer imperfekten Form aufgeschaltet, um endlich die grobe Struktur da zu haben und den Rest nach und nach ausbessern zu können. Und das funktioniert: Seit ich auf das neue Design der Seite gewechselt habe, habe ich fast jeden Tag eine Kleinigkeit verändert und es stetig verbessert. Der RSS-BUtton ist neu, der Punkt „…anderswo“ in der Seitenleiste ebenso, die Technik hinter den Tabs habe ich von z-index-Änderung auf display-method-Änderung umgestellt, die Beitragstitel interagieren jetzt mit dem Blogtitel, es gibt jetzt einen Druck- und ePub-Export — allerlei Kleinkram halt.
Der Versuch, all die kleinen Änderungen auf ein Mal umzusetzen hätte darin geändert, dass ich wochenlang nichts getan hätte mit dem Gefühl, für so etwas großes grade keine Zeit zu haben.
Sicher, das führt auch dazu, dass das Blog noch nicht komplett fertig ist, aber wisst ihr was? Zum einen gibt es gar keine „fertigen“ Webauftritte, zum anderen ist es fertiger als es wäre, hätte ich weiter versucht, alles auf ein Mal zu schaffen.

Bloggen

Apropos Blog: Bloggen ist eine perfekte Tätigkeit, um Prokrastination zu überwinden. Am Ende steht ein kompletter kurzer Text da. Man hat etwas geschafft! Da geht doch bestimmt noch mehr. Yay, Motivation!

Freizeit ist wichtig

Bei allem Reden über Produktivität habe ich doch eines festgestellt: Wochenenden sind wichtig. Egal, wie sehr ihr eure Arbeit liebt, irgendwann fängt es an zu schlauchen.
Nehmt euch eine Auszeit am Wochenende. Mit wöchentlicher Routine ist das kein Problem, denn was am Montag zu tun ist, regelt diese ja.

Fuck eMail

eMail. Wir alle nehmen eMail einfach zu verfickt ernst. Also ich zumindest.
Und eMail stört ständig. Da kommt dann mal eben die Mitteilung über ein paar neue Mails und zack, ist man raus aus dem, was man grade getan hat. Ich schaue jetzt nur noch ein Mal morgens und ein Mal abends in die Mails und habe unglaublich viel Zeit gewonnen. Und nicht nur das: Erstmals seit langem schaffe ich es sogar, dass die Zahl meiner ungelesenen und unbearbeiteten eMails sinkt. Im letzten Monat immer in kleinen Schritten, aber immerhin von 2434 auf aktuell 1595 (angesammelt auf meinem Gmail-Konto seit 2011).

Ausprobieren

Und zum Schluss eine ganze wichtige Sache: Probiert es selber aus. Jede Jeck is angesch, wie man im Rheinland sagt.
Manche Tipps werden für euch funktionieren, andere nicht. Im März habe ich im englischen Blog darüber berichtet, wie ein in Amerika extrem beliebter Tipp, Standpulte als Arbeitstische, für mich völlig nach hinten losgegangen ist. Viele andere Autoren haben damit hervorragende Erfahrungen gemacht.
Und das ist okay. Nur wer selber etwas ausprobiert, lernt sich selbst kennen. Und nur wer sich selbst kennt findet am Ende seinen Weg, das Beste aus sich herauszuholen.

Redesign fertig 0 

oben Blogdesign seit 2012, unten neues Design

oben Blogdesign seit 2012, unten neues Design

Das hat ein wenig gedauert, aber hier ist sie nun, die größte Umgestaltung dieser Webseite seit Bezug der aktuellen Domain. Ich hatte schon lange kein komplettes WordPress-Theme mehr vom Reissbrett an aufgebaut (zuletzt für Sporle & Co. 2007) und musste das ein oder andere doch wieder neu erlernen.

Das neue Design ist ein aufgeräumtes, sauberes Bild, welches den Inhalten deutlich mehr Platz lässt als zuvor. Keine dicken beidseitigen Leisten mehr, jeweils vollgestopft mit Inhalt und den Text zwischen sich einzwängend. Überhaupt hat das viele Schwarz großen Weissräumen Platz gemacht. Schlicht schaut es aus, aber Dolly Parton hat es in diversen Iterationen immer wieder gesagt: „Es ist ziemlich teuer, so billig auszusehen.“
Oder in diesem Fall ziemlich schwierig so simpel auszusehen. Ich musste mir ja die Sache mit den Reitern in den Kopf setzen. Das Ergebnis jedenfalls ist ein ziemlich radikales neues Design. Normalerweise vermeide ich allzu krasse Wechsel, aber das vorherige Theme war halt wirklich sehr aus der zeit gefallen und brachte einiges an Einschränkungen mit sich. Als ein Mal die rechte Seitenleiste gefallen war, gab es kein Halten mehr und hier seht ihr nun das Ergebnis. Das sollte dafür aber auch ein paar Jahre vorhalten.

Oideoir

Das eingesetzte Theme habe ich komplett vom Reissbrett ab entworfen. Es nennt sich Oideoir (irisch: Lehrmeister). Wie es zu diesem Namen kam? Nun, ich habe ein zufälliges Wörterbuch aus meinem Regal gezogen (erwischt hat es das Foclóir Póca), darin eine zufällige Seite aufgeschlagen und das erstbeste einigermaßen geeignete Wort zum Namen des Themes erklärt. Schätzt euch glücklich, dass es nicht das Klingonisch-Wörterbuch war, sonst müsstet ihr jedes Mal, wenn ihr den Namen korrekt aussprechen wollt, den Bildschirm vollspucken. Auch wenn QaQ ein schöner Name für ein Theme gewesen wäre. Das bedeutet übrigens „gut sein“ – was hattet ihr denn gedacht, wonach es klingt?
Vieles von dem, was in normalen WordPress-Themes als PHP-Routine eingebaut ist, konnte ich durch diese Erstellung eines komplett eigenes Themes in HTML „hardcoden“, wodurch die Seite etwas schneller wird.

Kopfsache

Die Kopfzeile ist nun deutlich schlanker geworden, um den Inhalten mehr Platz zu bieten. Wo zuvor ein Logo war ist nun ein Textelement „Thomas Diehl ist…“, welches sich als Konzept in der Seite durchschlägt: Alle Seiten haben Titel, die diesen Text vervollständigen. Was noch nicht ganz funktioniert: Blogeinträge sollen statt dessen mit „…Blogger“ beginnen, allerdings nur in der Enzelansicht. In der Übersicht würde es m.E. doch etwas nerven, wenn jeder Eintrag so beginnt. Das funktioniert bisher nur oben im Browser, in der Überschrift funktioniert der (exakt identische) Code nicht. Naja, Kinderkrankheiten, ich komm da schon noch hinter.
Die Seitenlinks finden sich in dem neuen braunen Balken, gefüllt mit allerlei neuen Seiten, die teilweise noch im Laufe des Wochenendes gefüllt werden. Zugleich haben sich die Kategorienlinks in die Seitenleiste verzogen, zu der ich später komme.
Doch warum ist da jetzt ein brauner Balken? Balken, okay, für die Seiten, aber warum braun?
Die Antwort liegt im Verlauf der Neugestaltung begründet. Mein ursprüngliches Konzept sah im Dezember vor, dass die Navigation die Form eines Bücherregals im Seitenkopf annahm. Die braune Leiste war das Regal, darauf fanden sich beschriftete Bücher, die als Navigationselemente dienten. Daran habe ich eine ganze Weile herumgebastelt, bis ich schließlich zu dem Schluss kam, dass das Konzept zwar schön war, letztlich aber den Aufwand und vor allem den Platzverbrauch nicht rechtfertigte. Die Links wanderten in den ehemaligen Regalboden, die bis dahin in diesem befindliche Suchfunktion im Gegenzug nach ganz oben. Da mir das Braun in Kombination mit den grünen Farbelementen der Seite ästetisch sehr zusagte, behielt ich es kurzerhand bei.
Ich bin ein großer Fan von klar abgegrenztem Kopfbereich auf Blogs.

Barrierefreies Seitenstechen

Ganz im Ernst: Ich hatte eine Weile daran gedacht, die zweite Seitenleiste komplett verschwinden zu lassen. Ich meine, wie oft interessieren sich Leute schon für das Archiv eines Blogs? Und wenn, wann nutzen sie dafür jemals etwas anderes als die Suchfunktion oder die Kategorienliste?
Der ursprüngliche Plan war daher, das Archiv komplett zu streichen und das Meta-Feld zum Einloggen, welches nur für mich einen Nutzen hat, in der Fußzeile verschwinden zu lassen, die eh niemanden interessiert (letzteres geschah am Schluss ja auch). Die Suchfunktion und Netzwerklinks sind bereits in der ersten Ideenfindung in den Kopfbereich gewandert, die Kategorien waren schon vorher dort.
Was jetzt mit einigen Ergänzungen als Standard-Sidebar erscheint sollte in diesem ersten Entwurf die gesamte Funktion der Sidebar sein: Bewerbung der Bücher und des Newsletters.
Aber ab und an nutze ich selbst beim Besuch eines Blogs dann doch das Archiv und die Meta-Sektion brauche ich halt, um mich für administrative Vorgänge (also zum Beispiel das Schreiben von Beiträgen) einzuloggen. Da ich dennoch nur noch eine Sidebar wollte, experimentierte ich ein wenig mit einer neuen Technik, mit der ich im Webdesign noch nie gearbeitet hatte: Tabs. Und um Javascript weitgehend zu vermeiden, ist diese Funktion komplett mit HTML/CSS umgesetzt. Rauszufinden, wie das funktioniert, hat mir viel Spass gemacht, auch wenn es der Hauptgrund war, dass dieses Redesign dann doch ein paar Tage länger gedauert hat als ursprünglich geplant.
Jetzt gibt es also nur noch eine Sidebar, die zwei Tabs enthält – einen standardmäßig gewählten für die Vernetzung mit anderen Teilen des Webs (Buchlinks, soziale Medien, Blogroll und so weiter) und einen zweiten für die Navigation im Archiv mit Kategorien, und Archiv.
Eine Neuerung, die den meisten Nutzern gar nicht auffallen dürfte findet sich im Code der Seite: Die Seitenleiste steht nun am Ende des Codes der Seite. Das hat den Vorteil, dass Vorleseprogramme für barrierefreien Netzzugang jetzt nicht erst sämtliche Inhalte der Seitenleiste vorlesen müssen, sondern nach den paar Worten des Kopfbereichs direkt auf den eigentlichen Text stoßen. Ich würde nicht so weit gehen, diese Seite als barrierefrei zu bezeichnen, aber der Komfort für seh- und leseschwache Personen ist so doch erheblich gesteigert.
Der deutlichen optischen Abgrenzung vom eigentlichen Inhalt dient eine Linie in jenem Grünton, der auch im vorherigen Theme hier und dort aufgetaucht ist.

Die Buchseite

Die wichtigste einzelne Änderung war bei diesem Entwurf die Präsentation der Bücher.
Mein Nachdenken über ein neues Design wurde maßgeblich davon angestoßen, dass die Übersicht über meine Bücher zunehmend unübersichtlich wurde. Vor allem die wachsende Anzahl von Händlern, bei denen einige Titel verfügbar waren, zerschoss mir an einigen Stellen das Layout. Das sah dann so aus (man achte auf die untersten beiden Titel im Screenshot, die Liste soll alfabetisch sein):

Screenshot der Bücherliste mit fehlerhafter alfabetischer Liste

Anarchische Div-Hierarchien überall!


Das würde nur unübersichtlicher werden, je mehr Titel ich herausbringe und in nächster Zeit sollen dies eine Menge Titel werden – doch dazu mehr wenn es so weit ist. Ausserdem brauchen diese vielen Links auch ziemlich viel Platz. Das kann man mit wenigen Büchern machen, aber es stößt recht schnell an seine praktischen Grenzen.

Also gibt es jetzt nur noch die Cover zu sehen. Beim Klick auf eines der Cover öffnet sich ein Overlay (eine Art Pop-Up, das kein neues Fenster öffnet, sondern in der Seite bleibt) mit den Informationen und Links zum Buch. Und da dies den individuellen Büchern mehr Platz lässt, kann ich jetzt zu jedem Buch mehr Informationen auf dieser Seite präsentieren als zuvor, ohne um die Übersichtlichkeit der Seite zu fürchten.
Die Links zu den Online-Händlern, bei denen meine Bücher erhältlich sind, finden sich jetzt in diesem Overlay rechts von der Buchbeschreibung in Form von Icons der Händler. Einige der Icons musste ich nachbessern, um eine Version in identischer Größe zu den anderen zu haben, die nicht nur aus dem schwer zuzuordnenden Logo besteht (buecher.de und ebook.de) und von Hugendubel musste ich gleich ein komplett neues erstellen, aber ich finde, das Ergebnis hat sich gelohnt. Sieht alles sehr klar und sauber aus.
Die Amazon-Links haben eine kleine Neuerung verpasst bekommen: Es gibt nur noch einen Amazon-Link, der Besucher beim Klick automatisch zu dem Amazon schickt, welches für ihr Land liefert. So muss ich nicht die halbe Liste der Händler für verschiedene Amazon-Ableger reservieren. Möglich ist das dank der Seite Booklinker, die im Gegenzug die Werbeeinnahmen (5-10% des Preises) aus jenen Ablegern erhält, bei denen ich selbst keine Werbepartnerschaft habe.
Diese Änderungen waren hier auf der Seite schon einige Zeit aktiv, bevor der Rest der Überarbeitung ans Netz ging. Dies auch um die Technik hinter den Änderungen im laufenden System testen zu können.

In Anpassung an das neue Konzept des Webauftritts heisst die Seite für die Bücher nunmehr „käuflich“, was auch den Vorteil hat, in Zukunft andere Dinge neben Büchern aufnehmen zu können. Man weiss nie, was die Zukunft bringt. Zu einem Buch kann es schnell ein Hörspiel geben – oder gar einen Film? Wer weiss, in meinem Leben sind schon verrücktere Dinge geschehen.

Weitere Seiten

Zum Blog sind einige Seiten hinzugekommen, die meisten davon mit Fokus auf meine Veröffentlichungen. Die jetzt mit Inhalten zu füllen ist dann mein Wochenendsprojekt.

  • soziomedial enthält einen Stream von aktuellen Beiträgen von mir aus diversen sozialen Netzwerken
  • verortbar bietet eine Weltkarte, auf der meine Veröffentlichungen nach Handlungsort auffindbar sind
  • vielseitig ist eine Art Portfolio meiner Internetprojekte über die Jahre
  • zeitgemäß ist eine weitere Veröffentlichungsübersicht, eine Übersicht über die chronologischen Zusammenhänge zwischen einzelnen Werken in einer gemeinsamen Erzählwelt

Die Fußleiste

Nicht länger nutzlos, finden sich in der Fußzeile nun Impressum und die nur für mich als Seitenbetreiber wichtige Möglichkeit zum Einloggen.
Das Impressum war offen gestanden ganz einfach etwas lästig in das neue Seitenkonzept einzufügen und so nahm ich es aus diesem Zusammenhang heraus. Im Gegenzug taucht es jetzt auf jeder Einzelseite auf, was möglicherweise rechtlich sogar besser ist als die Auslagerung auf eine eigene Seite.
Oh, als kleine gestalterische Spielerei schließt die Fußzeile auch den Titel des Blogs mit einer letzten Ergänzung ab.
Die Fußzeile behält das Grün des vorherigen Themes bei

Kleckerkram

Es gibt noch ein paar kleinere Neuerungen. Alle Artikel erlauben jetzt das Versenden des Textes auf das Kindle, wobei das aufgrund der technischen Einschränkungen des Mobi-Formats natürlich nicht die Möglichkeit bietet, eingebettete Videos und interaktive Inhalte zu nutzen. Aber der reine Text und die Bilder sind da. Einfach, weil sich das so für das Blog von jemandem, der eBooks schreibt gehört.
Die Farbe der Links ist auf schwarz gewechselt, das von früher aus dem Blog bekannte Grün zeigen sie erst, wenn man mit der Maus auf den Link geht. Damit ist die Farbcodierung der Links jetzt im Text und bei Überschriften identisch.
Ein großes Problem ist noch zu lösen: Lightbox mag plötzlich nicht mehr. Ich weiss nicht, ob das Problem beim Theme oder beim aktualisierten WordPress liegt, aber es ist sehr lästig, da die Buchlinks so nicht korrekt funktionieren. Da WordPress von sich aus plötzlich bei Thumbnails keine Links mehr setzt vermute ich allerdings, dass das WordPress-Update schuld ist. Und das ist der Grund, aus dem cih Software-Updates hasse, man weiss nie, welche Inkompatibilitäten mit seit Jahren genutzten Programmen und Funktionen man sich einhandelt. Ich werde das Plugin bis zum Wochenende durch ein eigenes ersetzen. Es ist eh umso besser, je weniger auf die Entwickler externer Plugins angewiesen bin.

Intern: Die neue Bücherseite 0 

Ich bin bereits seit einiger Zeit dabei, diese Seite tiefgreifend zu verändern. Vieles davon ist jetzt noch nicht zu sehen, aber die Bücherübersicht kann als so eine Art Vorschau gelten, da ich dort die größte Neuerung – die Nutzung von Tabs – als erstes implementiert habe. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um auch sonst ein wenig an der Bücherliste zu schrauben.

Was die Tabs bringen ist vor allem, dass ich jetzt keine separaten Seiten mehr benötige, um die unterschiedlichen Listen (für deutsch- und englischsprachige Titel) getrennt und damit übersichtlich zu halten. Das ist für mich schonmal nett, da es die Verbindung der Listen klarer und auch sichtbarer macht. Ich kann besser präsentieren und ihr könnt besser finden. Win-win!

Nun hatte ich noch Platz für einen weiteren Tab und diesen habe ich auch genutzt, um eine dritte Liste anzulegen. Ich wollte schon länger eine Seite anlegen, auf der ich Bücher anderer Autoren empfehlen kann. Konkret betrifft das zwei Gruppen von Büchern.

Das eine ist der Bereich „Freunde und Kollegen“. Hier finden sich Bücher von Autoren, die ich entweder persönlich kenne oder die mir in den sozialen Netzwerken positiv aufgefallen sind. Ja, technisch gesehen empfehle ich damit mehr die Autoren als ihre Bücher, aber ich denke, das ist etwas, was man auch mal erwähnen sollte. Damit diese Liste nicht all zu unübersichtlich wird, gibt es dort einen Titel pro Autor, dieser versteht sich aber als Empfehlung für das Gesamtwerk.
Diese Liste wird in Zukunft weiter wachsen, ein paar fehlen auch jetzt noch, teils weil ich mich nicht entscheiden konnte, welchen ihrer Titel ich vorstellen wollte. Ich meine, habt ihr die schiere Anzahl an Titeln gesehen, die Cora Buhlert draussen hat? Und es gibt einige Selbstverleger, die gezielt viele Werke rausbringen, um sich am Markt zu etablieren.

Die andere Gruppe sind die seltenen Bücher, die in und um Mönchengladbach spielen oder von dort kommen. Die kleine Portion Lokalpatriotismus, die auch mal sein muss. Okay, auch weil es mir auf die Nerven geht, dass alle mit Mönchengladbach nur die Fußballmannschaft verbinden, obwohl die Stadt auch einige große Autoren vorzuweisen hat (Rebecca Gablé, Walter Moers, Charlotte Roche… es gab 2014 eine Woche, in der die ersten drei Plätze der Spiegel-Bestsellerliste von diesen Gladbachern besetzt waren). Auch diese Liste werde ich beständig erweitern.

Eine Neuerung gibt es noch, diese allerdings eine technische: Da das alte Layout mit der Anzahl der Verkaufslinks einiger Bücher überfordert war, habe ich das anders organisiert. Jetzt gibt es in der Liste nur noch die Cover und die Links erscheinen, wenn man darauf klickt. Und da mir diese Methode zusätzlichen Platz beschafft, habe ich das auch noch genutzt, um jetzt für alle Bücher auch Beschreibungen und weitere Informationen bieten zu können.
Seht das als Teaser. Das ist die Art von Veränderung, die ich mit dem kommenden neuen Design auf der Seite einbringen will.

In eigener Sache: Umbauarbeiten im Blog 0 

Dieses Blog ist jetzt schon ein paar Jahre in dieser Form online. Es waren genug Jahre, denn inzwischen stoßen einige Elemente seines Designs an die Grenzen eines im freien Markt für eine breite Nutzergruppe verfügbaren Themes. Meine Nutzung des Blogs hat sich verändert, meine Ziele mit ihm haben sich teils verändert, teils konkretisiert. Daher werde ich das Blog in nächster Zeit so umfassend umstellen wie seit Bezug der aktuellen URL nicht mehr.

Ich werde das nicht auf einen Schlag tun, wie so viele Seiten, die über Nacht ein vollkommen neues Erscheinungsbild erhalten. ich mag diese Art der Veränderung nicht, weil sie alte Nutzer vor den Kopf stoßen kann. Vielmehr werde ich nach und nach Elemente anpassen, auch ein wenig mit technischen Möglichkeiten rumprobieren, die ich bisher noch nicht genutzt hatte.

Dreh- und Angelpunkt der meisten Änderungen wird die Seite mit den Links zu meinen Büchern sein. Aktuell ist die Situation die, dass die schiere Anzahl an Links zu den verschiedenen Verkaufsstellen beginnt, das Layout der Seite zu sprengen. Die Einträge für die Bände der Meilensteine der Evolution sind komplett durcheinandergewirbelt, der Eintrag für Science-Fiction schwebt mitten in der Luft, es ist alles ziemlich suboptimal. Davon ab wird die Seite auch länger als sie sein sollte. Ich will möglichst viel Inhalt möglichst schnell zugänglich halten und das ist etwas, was in den nächsten Monaten immer wichtiger wird, während sich mein Angebot an Titeln vergrößert.
Ich habe dafür eine Lösung im Kopf, aber diese erfordert die Einführung neuer technischer Möglichkeiten, die ich zum Teil erst noch ausprobieren muss. Und wenn ich da schon bei bin, kann ich halt auch gleich das Design des Blogs etwas aufräumen, es haben sich mit der Zeit sehr viele raumgreifende Elemente angesammelt, was die Navigation nicht einfacher macht.

Insgesamt strebe ich ein Design an, das deutlich mehr Fokus auf die Inhalte und weniger auf Navigation und sonstige Seitenfunktionen setzt.
Das Ergebnis sollte technisch moderner, schneller, übersichtlicher und einfacher zu nutzen sein als die jetzige Seite. Ein paar neue Funktionen und Inhalte gehen damit natürlich auch gleich einher.

Bis zum Jahreswechsel sollten alle Veränderungen durch sein. Dann gibt es neue Navigation, eine erneuerte Präsentation der Bücher, ein paar damit verbundene neue Inhalte und neue Funktionen. Macht Erinnerungs-Screenshots, so lange es noch geht! Ich bin dann mal mit On-Mouse-Over-Effekten, Pop-Ins (nicht für Werbung oder Umfragen!) und dynamischen Header-Designs experimentieren. Das wird lustig
Und wenn ich dazu noch komme, räum ich auch gleich das Blogdesign für Smartphones auf, das ist durch die Seitenleiste ein wenig überfrachtet.

Nachtrag, 7.12.2014
Okay, vielleicht wird sich doch etwas mehr ändern, als angedacht. Mir sind im Laufe des Tages einige Ideen gekommen, die ich noch nirgends für ein WordPress-Blog umgesetzt gesehen habe, die zugleich aber sehr attraktiv sind. Ja, ich habe momentan Spass mit dem Experimentieren. Die ersten Neuerungen kommen in den nächsten Tagen im Blog an.

Interna: Renovierungsarbeiten 08/14 0 

Es ist mal wieder an der Zeit, ein wenig am Erscheinungsbild des Blogs zu schrauben. Das Blog geht mit meinem Leben und wenn sich dies ändert, macht das Blog das auf die ein oder andere Weise mit.

Konkret wird es in Zukunft einen stärkeren Fokus auf die Schriftstellerei und Themen rund um eBook und Buch geben. Während ich nun anstrebe, mich als Autor deutlich zu professionalisieren, hat dieses Blog damit neue Funktionen zu übernehmen und neue Schwerpunkte zu setzen.
Die grundsätzliche Gestaltung der Seite werde ich behalten, ich finde sie immer noch ansprechend und passend. Allerdings gibt es da ein paar Fehler im Code, die mir in letzter Zeit aufgefallen sind und die ich ausbügeln werden muss. Durchaus denkbar, dass ich 2015 ein komplett neues Theme baue, diesmal wieder aus eigener Hand. Doch das ist noch weiter hin.

Hier ist, was in den nächsten Tagen passieren wird:

  • Das Werbebanner oben rechts wird ersetzt durch einen deutlichen Hinweis auf eine Übersicht meiner Bücher, für die eine neue Seite dazukommt.
    Ich habe lange überlegt, wie ich angemessen auf meine Bücher hinweisen kann, vor allem wenn sie in Zukunft auch auf anderen Plattformen als Amazon erscheinen. Das Ergebnis sieht so aus, eine eigene Seite für die Bücher mit den Covern und Links zu allen Verkaufsstellen der eBook-Ausgaben (sowie bei Print zu einigen ausgewählten Shops, sobald es Printausgaben gibt).
    Die andere offene Frage war, wie ich auf diese Seite hinweise, ohne dass sie quasi unsichtbar wird. Dafür werde ich in Zukunft den Platz nutzen, auf dem sich momentan ein adf.ly-Banner befindet. Das externe Werbebanner lohnt sich sowieso nicht, da habe ich mehr davon, meine eigenen Produkte zu bewerben.
  • Sobald das umgesetzt ist, verschwindet auch die Übersicht der Bücher in der rechten Seitenleiste. Spätestens bei mehr als zehn Einträgen wäre sie zu umfangreich geworden, ausserdem kann ich in diesem Format nur einen Link pro Buch setzen (eben zu Amazon), ich will aber in Zukunft auch andernorts veröffentlichen und gedruckte Ausgaben ergänzen.
  • Den jetzigen Platz der Bücherlinks nimmt dann ein neues Feature ein: Ein kleiner Graph, in dem ich meine täglichen Schreibziele (500 Wörter am Tag) verfolge. Ich muss ehrlich sagen, das ist mehr ein Feature für mich, um mir mit der Öffentlichkeit dieses Graphs auch selber etwas in den Arsch zu treten.
  • Die Werbebanner unten rechts verschwinden ersatzlos.
  • Sobald ich mein Fiverr-Profil fertig habe denke ich mir noch etwas aus, wie ich das von hier aus verlinke.
  • Ein paar technische Fehler des Blogthemes sind auszubügeln, vor allem die teilweise englischen Beschriftungen bei automatisch erzeugten Textbausteinen und die Tatsache, dass bei Ergebnissen von Suchanfragen die Artikelauszüge aus irgendeinem Grund ohne Titel und Link zum gefundenen Artikel daherkommen. Letzteres ist schon ein grober Fehler und dass der so bei einem Theme eines kommerziellen Anbieters auftritt ist Grund genug, zukünftige Themes wieder selbst zu gestalten.

Also, alles in allem werde ich einen stärkeren Fokus auf das Schreiben legen und auf das, was ich selbst zu verkaufen habe und alles rausschmeissen, was andere zu verkaufen haben (ausser ich habe einen persönlichen Bezug dazu, etwa bei Büchern von Freunden und Bekannten).

edit: So, jetzt hab ich auch noch eben Seitenzahlen eingeführt, das Social-Media-Plugin durch ein deutlich moderneres ausgetauscht, Bilder werden jetzt im Overlay vergrößert und die Blogroll ist geteilt. Der Graph kommt noch morgen früh, dann war’s aber auch mal genug.

Tod eines Handlungstwitternden (aktualisiert) 0 

Oh, eine Miller-Referenz im Titel, das wird gut! Aber um ehrlich zu sein gefiel mir nur spontan der Titel. Nunja, und wenn überhaupt, dann leider nicht ob des Anlasses: Twitter hat allem Anschein nach kurzerhand eBooks für lau kastriert.
Und hier, was passiert ist:

Und der Weg dorthin:
Wie einige Leser wissen werden, ist eBooks für lau ein von mir betriebener Twitter-Account, der Links zu jeweils aktuell kostenlosen eBooks mit einer kurzen Beschreibung des betreffenden Buches bringt.
Dies tue ich dort in nicht im geringsten aggressiver Weise: Ich folge mit diesem Account niemandem nur um Gegen-Follows zu erhalten, ich schreibe keine anderen Twitter-Accounts ohne Grund an, ich habe nie eine Direktmitteilung an einen Follower geschickt, geschweige denn eine unverlangte.
Ich schicke täglich um ca. 18 Uhr einige Tweets zu kostenlosen Büchern. Seit 2½ Jahren fast jeden Tag an inzwischen deutlich über 500 Follower, die alle aus eigenem Antrieb und – so hoffe ich doch – in vollem Bewusstsein, dass der Account nichts anderes tut eBooks für lau gefolgt sind. Fast 6.400 Tweets.
Und dann plötzlich schlägt ein Spamfilter an, wenigstens ist es das, was ich aufgrund der automatisierten Natur der Meldungen annehme.

Die erste kleine Gewitterwolke erschien bereits vor etwa zwei Monaten am Horizont, als Twitter sich plötzlich weigerte, Links von adf.ly zu akzeptieren. Es handelt sich dabei um einen URL-Kürzungsdienst, der bei verlinkten Seiten über die Einblendung eines Werbebanners Einnahmen generiert. Ich nutze ihn immer dann, wenn ein Link auf eine Seite geht, bei der ich keine Werbeeinnahmen aus der eigentlichen Verlinkung erhalte (am häufigsten bei Beam).
Übrigens lustigerweise, wenige Wochen nachdem ich hingegangen bin und die Werbung dort von einer ganzseitigen Anzeige vor Zugriff auf den Link auf ein Banner umgestellt hatte, damit die Werbung weniger stört. Denn ich bin jemand der glaubt, dass Werbung durchaus als positives Informationsorgan dienen kann, wenn sie nur ethisch und moralisch korrekt gestaltet wird und wenn sie den Umworbenen nicht unbotmäßig belästigt.

Nun gut, ich wechselte auf eine andere Kürzungs-URL, die ebenfalls über adf.ly läuft (q.gs) und damit war das Problem erledigt. Vorerst.

Denn dann kam heute: Twitter weigerte sich nun auch, einen q.gs-Link anzunehmen mit dem Vermerk, es bestehe der Verdacht, dieser Link sei fragwürdigen Inhalts. Tatsächlich fand ich bei Überprüfung von Futuretweets für gestern, dass schon dort die zwei Tweets mit q.gs-Links nicht gesendet werden konnten.
Futuretweets ist ein Service, der es ermöglicht, Tweets vorab zu schreiben und die dann später versendet. Ich nutze ihn ab und an, wenn sich Termine oder ähnliches mit meinen Zeiten für Tweets beissen, gestern beispielsweise hatte ich Familienbesuch und wir haben den Abend draussen mit Grillen verbracht (nicht Heuschrecken, Barbecue!). Ich versuche, trotz gelegentlicher verpasster Tage, eine für die Leser verlässliche Zeit einzuhalten und gehe davon aus, dass sie diese Verlässlichkeit zu schätzen wissen. Möglich, dass auch dies dazu beigetragen hat, dass Twitter die Tweets für automatisiert hält, aber das ist das gesamte Ausmaß, in dem ich automatisierte Dienste nutze.
Nun, ich kürzte den gekürzten Tweet nochmal über bit.ly ab, um die Linksperre bei Twitter zu umgehen, was zwar dazu führte, dass ich den Beitrag absenden konnte, wer darauf klickte jedoch zunächst eine Warnung erhielt.

Leser haben wenigstens ganz unten rechts die Option, die Warnung zu ignorieren. Ich habe das beim Posten nicht


Das ist ja noch schlechtere Kommasetzung in der Systemmitteilung als in einem meiner Texte.

Nachdem dieses Problem vorerst überwunden war, mir aber klar war, dass ich später noch eine andere Lösung suchen werden müsste, begab ich mich an den Amazon-Teil der heutigen Liste von nach erstem Augenschein empfehlenswerten kostenlosen Büchern.
Der erste Amazon-Tweet: Es kam erstmalig die ganz oben in diesem Beitrag gezeigte Fehlermeldung, aber bei zweitem Absenden ging der Tweet raus. Ich vermutete zunächst, der kurze Zeitabstand von unter 60 Sekunden zwischen den Tweets habe das ausgelöst.
Nächster Tweet, nächste Fehlermeldung. Der Tweet funktionierte erst, als ich den Link an eine andere Stelle im Tweet setzte, nämlich an den Anfang.

Das ging eine Weile und dann zeigte sich die Fehlermeldung jedes Mal, wenn ich versuchte, einen Link in einen Tweet zu setzen. Egal, wo im Tweet der Link war und egal, was für ein Link es war: Amazon ging nicht (offensichtlich), obwohl dies wohl kaum im Verdacht steht, Malware zu verteilen.
Als ich einen Screenshot des Problems teilen wollte stellte sich heraus, das nicht einmal mehr Twitter-eigene Links für hochgeladene Medieninhalte funktionierten.

Im Moment kann ich noch Beiträge ohne Links schreiben. Ich habe dies genutzt, um die Leser über die Situation zu informieren und die restlichen kostenlosen Titel für den Tag (sowie das auf 0,99 € runtergesetzte Drachenschiffe über Kenlyn vom von mir immer gerne empfohlenen Dane Rahlmeyer) wenigstens mit Titel und Autor zu erwähnen, damit die Leser diese dann bei Amazon ins Suchfeld eingeben können.

Momentan weiss ich nicht, was passiert ist. Ich kann vermuten und momentan sieht alles danach aus, dass ein Twitter-interner Spamfilter auf meine Tweets angeschlagen ist. Ich habe keinerlei diesbezügliche Mitteilungen von Twitter bekommen, weder über die Twitter-Seite noch an die mit dem Account verbundene eMail-Adresse. Keine Warnung, keine Information, keine Belehrung irgendwelcher Klauseln in den Nutzungsbedingungen, nichts.
Der finanzielle Schaden hält sich in Grenzen, in seinen besten Monaten macht eBooks für lau mit den Affiliate-Links und Bannereinblendungen um die 100 €, normalerweise weniger. Aber mein Vertrauen in die Zuverlässigkeit von Twitter ist damit doch erheblich erschüttert – ohne Vorwarnung und Begründung einen Account zu kastrieren ist übler als das, wofür Youtube zuletzt mächtig Ärger bekommen hat. Die liefern wenigstens gleichzeitig mit Ergreifen der Maßnahme eine inhaltsleer-automatisierte Begründung, wenn sie einen Account sperren.
Ich habe einen Dienst betrieben, der per Twitter für Nutzer kostenlos einen echten Mehrwert erzeugt hat. Ich habe dabei niemandem geschadet, ich habe niemanden belästigt. Ich habe damit etwas Geld gemacht, was wohl kaum in irgendeiner Weise verwerflich ist, vor allem nicht bei diesen Beträgen. Ich verstehe nicht, was ich mit eBooks für lau falsch gemacht haben soll.

Ich werde mich nun mit Twitter in Verbindung setzen um herauszufinden, was passiert ist und den Dienst nach Möglichkeit fortsetzen zu können.

Nachtrag: Der Dienst funktioniert wieder. Es sieht so aus, als habe der q.gs-Link irgendwelche Sicherheitsroutinen im System ausgelöst. Ich finde den Umgang von Twitter mit solchen Diensten ziemlich unmöglich

Das Ende der politischen KW 0 

Die politische KW war lange Zeit meine wöchentliche Beitragsreihe zu meiner politischen Tätigkeit. Jeden Montag oder Dienstag gab es einen Bericht, was ich so getan habe. Naja, mehr oder weniger jede Woche, die Regelmäßigkeit war nicht so wirklich mein Ding. Aber heym Dabeisein ist alles.

Nun gibt es zwei Entwicklungen, wegen derer ich dieses Konzept nun aufgeben will.

Zum einen ist es ganz einfach so, dass ich nach dem 25. Mai wohl deutlich wneiger politisch tätig sein werde, einfach, weil ich wohl kein Ratsmitglied mehr bin. Ich bin zur Zeit auf Platz 10 der Liste und sofern die Grünen nicht mit Abstand das beste kommunale Ergebnis ihrer bisherigen Geschichte hinlegen, werden wir keine 10 Leute mehr sein. Ich würde damit nur wieder Ratsmitglied werden, wenn ich meinen Wahlkreis (08 – Speick, Westend, Altstadt Süd) gewinne, was in etwa genauso wahrscheinlich sein dürfte.
Natürlich bin ich auch danach noch aktiv, nur halt nicht mehr im gegenwärtigen Umfang. Die Welt verändern zu wollen scheint mir eine Art Grundimpuls zu sein und ich werde sicherlich nicht plötzlich damit aufhören. Nun hat sich allerdings klassische Politik zunehmend als ein relativ ineffizienter Weg der Weltverbesserung erwiesen, weshalb ich an anderen Optionen arbeite, die dann aber natürlich eben keine klassische Politik mehr sind. Schriftstellerei ist eine davon, insbesondere im politischsten aller Literaturgenres, der Science-Fiction. Aber auch der Politik werde ich ganz klar erhalten bleiben.
Es zeichnet sich im Moment einiges an Wegen ab, was ich nach der Ratszeit zwecks Weltveränderung mache, sowohl in der Politik als auch ausserhalb.
So oder so, das Material für die politische KW wird damit dünner.

Das andere ist ein Empfinden, das sich in letzter Zeit gestärkt hat: Die politische KW kommt zu spät.
Sie ist wöchentlich und somit eine lange Zeit nachdem die eigentlichen Entscheidungen gefallen, Diskussionen und Sitzungen gelaufen sind. Sie hinkt damit den Ereignissen und vor allem der Aktualität enorm hinterher.
Das war kein Problem, als ich politisch in kleinen Feldern von geringem öffentlichen Interesse gewerkelt habe. Dort gilt es keiner nur auszughaft und oft verfälschend berichtenden Presse zuvorzukommen oder kurzfristig auf diese zu reagieren. Und es gibt auch keine Ampel mehr, die Entscheidungen erheblich in die Länge zog, sie quasi aus der Dringlichkeit des sonst so hektischen politischen Betriebs herauslöste und diesen aufhob. Was übrigens durchaus nichts negatives sein muss, grade das starke gegenseitige Ausbremsen eines so seltsamen Bündnisses wie grünlibertär (die FDP ist meines Erachtens nicht liberal und die SPD lasse ich nur zur Betonung der Gegensätzlichkeit aus) hat oft dazu geführt, Entscheidungen sehr ausgereift zu fällen. Auch wenn diese Besonnenheit der Ergebnisse angesichts des Stresses und der Verwerfungen vor allem hinter den Kulissen teuer erkauft war, für die Stadt war sie nicht schlecht – und für die politische KW bot sie die nötige Ruhe, Dinge auch mit Vorlauf und zeitlichem Abstand besprechen zu können.
Nun ist dies vorbei und in letzter Zeit verspürte ich zunehmend den Drang, Themen zeitnah separat zu besprechen. Bislang hielt ich mich immer zurück, diese dann doch in die politische KW zu setzen, aber das ist nicht länger ein effizientes Vorgehen.

Und somit endet die politische KW als Reihe und als Konzept. An ihre Stelle wird eine zeitnähere Darstellung treten und eine größere Vielfalt von Ansätzen, was politische Arbeit eigentlich ist und wie sie funktioniert.
Das Blog bleibt aktiv. Ich hoffe vor allem, so aktiv, wie es seit Dezember wieder geworden ist. Mittwoch fängt das an, dann leite ich den Umweltausschuss und ich werde noch am selben Abend davon schreiben. Das ist dann die Art, wie dieses Blog in Zukunft in Bezug auf Politik funktionieren soll.
Ich bin gespannt, wie das in der Praxis angenommen wird. Zwar zähle ich meine Besucher nicht (ganz ehrlich: Wozu?), aber ich sehe ja, wie sich Kommentare und Rezeption der Seite entwickeln. Die Inhalte werden sich im Gleichschritt mit meinem (öffentlichem) Leben entwickeln. Was das heisst? Da bin ich selber gespannt.

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Produktiv 2014-01 0 

Ja, ich hab tatsächlich einen Vorsatz für 2014 gefasst.
Ich war mit meiner Produktivität in der Fertigstellung eigener Bücher sehr unzufrieden. 2013 habe ich nur ein neues Buch veröffentlicht – Staksigen Schrittes. Dazu kam eine erweiterte Auflage des Vorgängerbandes in der Reihe Meilensteine der Evolution, Feuchten Fußes. Die Serie sollte eigentlich schon abgeschlossen sein und ein Sammelband auf Papier 2014 erscheinen.
Jeden Monat des Jahres 2014 will ich daher eine neue Methode zur Produktivitätssteigerung umsetzen. Jede Maßnahme soll dabei dazu führen, dass ich schneller vorankomme, wobei hier nur Texte für Bücher zählt. Was nicht zählt, sind zum Beispiel Texte, für die ich über einen Auftrag direkt bezahlt werde, die Tweets unter eBooks für lau oder die Arbeit an Neuausgaben vergriffener gemeinfreier Werke.

Der erste Schritt hierbei ist die Einführung eines täglichen Planziels. Und damit ich dieses auch wirklich einhalte und nicht ständig auf den nächsten tag verschiebe, ist das damit verbunden, ein Diagramm anzulegen, das sofort aktualisiert wird, spätestens am Ende des jeweiligen Tages.
Hier ist das Diagramm für den Januar, Vorgabe waren 500 Wörter pro Tag (blaue Balken):

Dieser Plan ist für mich ziemlich gut geeignet, da ich in eine Art Wettrennen gegen den Vorgabebalken eintrete – jepp, es ist eine Art Gamification durch Einführung von Sieg- und Verlustbedingungen. Und als jemand, der etwa seit der Wende Videospiele spielt, spricht das meine antrainierten Instinkte in Bezug auf Wettbewerb an.

500 Wörter sind ein niedriges Ziel, das schreibe ich in etwa einer halben Stunde. Dennoch konnte ich allein durch diesen Plan die sieben übrigen Bände der Meilensteine der Evolution alle zur Hälfte fertigstellen und noch einige Stücke anderer Bücher schreiben. Ich werde, wenn ich das so aufrecht erhalten kann, problemlos zehn Bücher im ersten Halbjahr 2014 fertigstellen können.
Aber es kommen ja weitere Maßnahmen dazu, denn wie gesagt: Jeden Monat dieses Jahres werde ich eine weitere Maßnahme zur Steigerung meiner Produktivität einführen. Also habe ich die Vorgabe für Februar bereits auf 600 Wörter pro Tag erhöht. Die 500 haben ja schon ziemlich gut funktioniert, von kleinen Einbrüchen (auffälligerweise regelmäßig Samstage,, wobei einer davon mein Geburtstag war) abgesehen. Im Laufe des Jahres will ich die Vorgabe auf 1000 Wörter erhöhen.

Interessant an dem ganzen Versuch ist, dass die Produktivitätssteigerung über das Bücherschreiben hinaus ausstrahlt – ich habe in der letzten Zeit auch mehr Antragsentwürfe verfasst, bin besser mit meinem Maileingang zurechtgekommen und arbeite Auftragsarbeiten schneller ab.
Das Geheimnis zur Produktivität scheint vor allem zu sein, einen Schwung zu erhalten, der sich dann weiterträgt.

Schauen wir mal, wie das nächsten Monat weiterläuft.

Intern: Oh, ein Newsletter 0 

Mein großes Ziel für 2014 ist die Professionalisierung und Optimierung meiner Autorentätigkeit. Das wird im Laufe des Jahres viele Dinge betreffen, einige davon auch in meinem Internetauftritt.

Jeder Marketingmensch wird über diesen Auftritt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, vor allem angesichts des Potpourris an Themen, die ich hier anreisse. Vor allem ist vieles dabei, was einen Teil meiner Leserschaft, nämlich jene, die wegen meiner Bücher reinschauen, nicht interessieren und eher wieder vertreiben wird.
Dabei vertreibe ich so schon genug sonstige Leser mit ellenlangen Posts über Germanistik.

Ein zweites Blog aufzumachen, ist nicht die ideale Lösung, da ich da wiederum diese sonstigen Leser für meine Bücher verlieren würde. Und ausserdem ist das nur zusätzliche Arbeit und ich wüsste auch nicht, wie ich das dann nennen sollte.

Die Lösung: Ich schreibe mein Blog weiter wie bisher und betrachte es als privates Medium der öffentlichen Meinungsäusserung mit allem, was ich sagen will. Zu jedem Thema, zu dem ich etwas sagen will.
Und für die reinen Bücherfreunde biete ich ab sofort einen Newsletter an.

Tada!

Der Newsletter enthält ausschließlich Inhalte zu meinen Veröffentlichungen. Er informiert über Neuerscheinungen und hin und wieder schmeiss ich auch mal eine Kurzgeschichte oder Leseprobe rein. Damit können sich Leser immer auf dem Laufenden halten. Auch, wenn sie sich nicht für die Lokalpolitik von Mönchengladbach oder die Etymologie von Suffixen interessieren.
Hauptsächlich werde ich diesen Newsletter über Links in den nächsten Auflagen aller meiner Bücher und in allen kommenden Veröffentlichungen bewerben, aber es wird eben auch ein Feld zum Eintragen in der linken Seitenleiste dieses Blogs geben. Das bedarf offensichtlich noch einiger Optimierung fürs Layout, aber es ist immerhin schon mal da. So sieht das halt aus, wenn man sowas mal eben in fünf Minuten ins Blog bastelt und den Code noch in Gänze verstehen muss.

Wahrscheinlich folgt nach meiner ersten englischsprachigen Veröffentlichung (geplant für Frühjahr 2014) noch ein Newsletter für die englische Welt. Dort würde er einen Blog komplett ersetzen, da parallel zweisprachiges Bloggen einfach vom Arbeitsaufwand nicht praktikabel ist. Ich will ja zwischendurch auch noch an den Büchern schreiben.

Arbeitsalltag 0 

Eine Frage an mich, die immer wieder aufkommt, ist die nach meinen Arbeitszeiten. Es scheint also von Interesse zu sein, wie ich als Freiberufler/Selbstständiger meine Zeit einteile. Der Hauptgrund dafür ist natürlich, dass man mich oft zu Zeiten trifft, an denen die meisten Leute arbeiten.

Zunächst: Entgegen meiner einstigen Intention haben sich feste Zeiten etabliert. Diese sind aus einem ganz einfachen Grund anders als die üblichen Arbeitszeiten in Regel- oder Schichtarbeit: Es ist möglich und auch angenehmer, wenn meine arbeitsfreie Zeit so fällt, dass Dinge wie Einkaufen zu Zeiten erledigt werden können, wenn Läden und Straßen nicht ganz so voll sind, eben weil die meisten Leute arbeiten.
Daher ist meine Arbeitszeit in der Regel von 16:30 bis 1:00 Uhr. Übrigens auch an Sonn- und Feiertagen. Plus etwas Zeit am Vormittag.
Dass die Zeiten überhaupt einigermaßen fest sind hat den einfachen Grund, dass ich festgestellt habe, dass es der Produktivität eher abträglich ist, ständig zu anderen Zeiten zu arbeiten. Der Körper braucht einigermaßen verlässliche Rhythmen (was übrigens nicht gegen Schichtarbeit spricht, die ich früher gerne gemacht habe, der Rhythmus sollte nur nicht jeden Tag wechseln, dann ist es kein Rhythmus mehr).

Aaaaalso:
Vormittags gibt es eine kurze Vorphase: Nachrichten lesen per RSS-Leser und Paper.li (Eine ernstzunehmende Tageszeitung gibt es in Mönchengladbach leider nicht), tägliche Verkaufs- und Anzeigenstatistiken durchgehen. Übrigens, wo ich schon bei Zahlen bin, zählt dieses Blog keine Besucher, weil mich schlichtweg nicht interessiert, wieviele Leser es hat. Ist ja nicht so, als könnte ich etwas an der Leserzahl ändern, wenn ich es wüsste. Dies ist auch kein Themenblog, bei dem ich auf populäre Themen ziele, ich schreibe einfach, was mir grade durch den Kopf geht, gekoppelt mit Politik und meinen Büchern – alles Bereiche, auf deren Verlauf und Aktualität meine Besucherzahlen keinen Einfluss haben.

Es folgt der frei gestaltete Nachmittag: Einkaufen, Spazieren gehen, Daddeln. Manchmal mache ich da auch etwas zusätzliche Arbeit, etwa wenn Deadlines knapp sind oder ich ein Projekt einfach abschließen will. An Tagen, an denen etwa ein eBook von mir erscheint (zugegeben nicht so viele wie ich gerne hätte) habe ich in der Regel den Vortag durchgearbeitet.
Politische Arbeit ausserhalb der Sitzungen fällt in diesen Zeitraum.

Um 16:30 geht dann die eigentliche Arbeit los. Ich stelle die Links für eBooks für lau zusammen. Manchmal sind schon am Morgen einige zusammengekommen, die ich vorgemerkt habe, aber immer erfolgt jetzt eine Durchsicht diverser Anbieter und Foren, danach lege ich eine Reihenfolge der Tweets fest und welche eBooks bei oberflächlicher Prüfung meinen Qualitätsanforderungen für eine Empfehlung genügen. Ab 17:00 Uhr stelle ich die Links dann ein, entweder vergütete Werbelinks vom Anbieter (bei Amazon, Apple, Smashwords und für Probe-Abos) oder über adf.ly mit Werbeeinblendung belegte Kurz-URLs. Die Zeit kann etwa eine Stunde nach vorn oder zurück verschoben werden, wenn ich (vor allem wegen der Politik) Termine habe.
Es folgt das schreiben: Entweder aus diversen Portalen bezogene Aufträge oder eigene Inhalte für eBooks. Im Moment versuche ich, den Anteil der eBook-Zeit hochzufahren. Zur Zeit schreibe ich an sieben Bänden der Meilensteine der Evolution, um die im Juni alle auf einen Schlag rauszubringen. Die eBooks sind die angenehmere Arbeit, weil sie einerseits in den Themen und Inhalten komplett selbstbestimmt sind, andererseits aber auch mehr als ein Mal auszahlen – jedes fertiggestellte eBook verringert meine Unabhängigkeit von Arbeit für andere.
Wenn bei meiner Suche nach kostenlosen eBook-Angeboten qualitativ empfehlenswerte Titel mit deutlichen Erotik-Anteilen aufgetaucht sind, gibt es bei eBooks für lau um etwa 22:00 Uhr noch Mal die Nachtschicht mit diesen Empfehlungen.
Sonst geht es ohne größere Unterbrechung bis kurz nach 1:00, gerne auch schon Mal 2:00 an der Tastatur des Laptops weiter.

Ein Problem ist natürlich, dass die meisten politischen Termine ebenfalls um 17:00 anfangen. Diese sind also verlorene Tage für mich. Da Tage zB vor Ratssitzungen ohnehin für sinnvolles verloren sind verlege ich die Arbeit dann ausnahmsweise in den Mittag und frühen Nachmittag.
Das ist teils lästig, aber auch das ist ein Problem, welches nachlässt, je mehr eBooks ich auf dem Markt habe, da deren Verkauf weitgehend ohne mein Zutun läuft und nicht darauf angewiesen ist, dass ich nie ausfalle. Im Moment können die eBooks pro Monat einen verlorenen Tag ausgleichen. Ich habe 5 auf dem Markt (3 eigene und 2 Neuauflagen gemeinfreier Werke), Ende Juni werden es 12 sein (davon 10 eigene), vielleicht 13 (ein weiteres gemeinfreies ist in Arbeit). Das dürfte den Anteil der eBooks an meinen Einkünften auf 10% erhöhen (dann gleichauf mit den Werbeeinnahmen von eBooks für lau). Es ist noch ein langer Weg in die echte Unabhängigkeit, aber ich glaube, dass er sich lohnt.

Und um diesen Weg etwas zu verkürzen folgen die unverschämten Werbelinks auf meine bisher erhältlichen eBooks, die allerdings zugleich die Textwüste hier ein wenig auflockern:

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