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Maschinenraum meldet: Kommentarspam (Nachtrag) 0 

Eigentlich sollte hier heute eine (endlich) neue Ausgabe der „Politischen KW“ stehen, doch leider zwingen mich interne Blogprobleme, anderes zu priorisieren.

Dieses Blog ist Zielscheibe von automatisierten Spamkommentaren geworden. Diese haben sich anzusammeln begonnen, seit ich ab Oktober 2012 nur noch sporadisch hier geschrieben habe. Insgesamt bewegt sich die Zahl an Spamkommentaren, seit Ende Dezember gelöschte inklusive, um etwa 500.000. Momentan sind davon noch etwa 280.000 im System, einfach weil das Löschen dieses Mülls Zeit braucht. Auffällig ist dabei, dass nach genaueren Recherchen etwa die Hälfte davon auf den Kommentarbereich eines einzigen Beitrags entfällt.
Diese Menge an Spam macht nicht nur das Blog praktisch unmoderierbar, es belastet inzwischen in kurzfristigen Besucherspitzen (die vermutlich ebenfalls durch die Spambots verursacht werden) sogar spürbar den Server, worauf mein Provider mich heute hinwies. Das ist also ein ernsthaftes Problem, um das ich mich nun vordringlich kümmern muss.

Aktuell sind daher folgende Maßnahmen durchgeführt oder in der Durchführung:

  • Vorübergehende Deaktivierung der Kommentarfunktion für das gesamte Blog zwecks Löschung des Spams und Schonung des Servers bis zur vollständig erfolgten Löschung
  • Permanente Deaktivierung der Kommentarfunktion bei dem Beitrag mit 50% des Spamaufkommens
  • Anpassung des Spamfilters: Beiträge mit japanischen und kyrillischen Schriftzeichen landen direkt im Spamordner
  • Alle Beiträge werden in Zukunft vorab moderiert, sofern der Kommentator nicht zuvor bereits mindestens einen manuell freigegebenen Kommentar verfasst hat
  • Eventuell in Zukunft die Einrichtung eines Captchas

Ich möchte aus Gründen der Nutzerfreundlichkeit ungern ein Captcha verwenden, kann aber nicht versprechen, dies nicht doch zu tun, um dem Problem Herr zu werden. Vorerst werde ich es ohne versuchen.

Nachtrag 11.4.2013: Der Kommentarspam ist inzwischen gelöscht. Zur Vermeidung neuen Spams habe ich ein Captcha unter dem Kommentarfeld eingefügt. Ausserdem wird die Möglichkeit, Beiträge zu kommentieren in Zukunft nach 30 Tagen automatisch abgeschaltet.

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Amazon gegen Kostenlos-Portale und die Zukunft von @eBooksfuerlau 0 

Am gestrigen Freitag schickte Amazon.com eine Mail heraus, die recht kurzfristig eine Änderung der Konditionen für das Partnerprogramm zum 1. März ankündigte. Die Änderungen gelten vorerst nur für amazon.com, aber es steht zu erwarten, dass amazon.de und andere Lokalableger nachziehen.
Bedeutend ist dabei das Zudrehen des Geldhahns für Portale, die kostenlose Kindle eBooks bewerben. Genau gesagt wird der folgende Passus in die Konditionen für das Amazon-Partnerprogramm eingefügt:

In addition, notwithstanding the advertising fee rates described on this page or anything to the contrary contained in this Operating Agreement, if we determine you are primarily promoting free Kindle eBooks (i.e., eBooks for which the customer purchase price is $0.00), YOU WILL NOT BE ELIGIBLE TO EARN ANY ADVERTISING FEES DURING ANY MONTH IN WHICH YOU MEET THE FOLLOWING CONDITIONS:
(a) 20,000 or more free Kindle eBooks are ordered and downloaded during Sessions attributed to your Special Links; and
(b) At least 80% of all Kindle eBooks ordered and downloaded during Sessions attributed to your Special Links are free Kindle eBooks.

Dazu muss man wissen: Das Geschäftsmodell von Portalen für kostenlose eBooks funktioniert bei Kindle über Cookies, die einen Nutzer für 24 Stunden dem Werbenden zurechnen. Das bedeutet: Zwar erhalten die Werbenden für den Download eines kostenlosen eBooks kein Geld, wohl aber wenn der selbe Kunde am selben Tag einen weiteren, kostenpflichtigen Einkauf tätigt.
Auf diese Weise funktioniert auch ein Teil der Finanzierung meines Twitter-Kontos eBooks für lau, genauer die Links eben zu amazon.de. Links zu Smashwords und Apple laufen über die dortigen Partnerprogramme, die restlichen Links über eine Werbeeinblendung des kommerziellen URL-Kürzungsdienstes Adf.ly beim Aufruf jedes Links.

Sieht man nun diesen Schritt seitens Amazon wird klar, dass man dort die Geister, die man mit der Einführung der Gratistage als Werbemaßnahme für die Autoren rief, wieder loswerden will. Darauf deuten auch die klaren Hinweise, dass sich Gratisaktionen nicht mehr wie früher auf die Verkaufsränge auswirken. Die kostenlosen Titel nehmen offenbar aus Sicht des Händlers überhand. Es muss erhebliche Probleme geben, wenn er ein bei oberflächlicher Betrachtung so effizientes Werbemittel so heftig zerschießt.
Damit bricht ein über die Jahre recht umfangreich gewordenes Netz von Diensten, die kostenlose Links sammeln und verbreiten in den nächsten Monaten zu großen Teilen zusammen. Nicht nur werden damit die Betreiber dieser Seiten deutlich geschädigt, es wird in Zukunft auch für Autoren schwieriger werden, ihre Werbeaktionen über solche Portale bekannt zu machen. Das wird den Markt für Kindle eBooks, vor allem das Marketing bei selbstverlegten Titeln, grundlegend verändern.

Die Zukunft von eBooksfuerlau


eBooks für lau wird als Angebot fortbestehen. Was sich verändern wird, ist das Finanzierungsmodell. Und ja, ich werde in Zukunft aller Voraussicht deutlich weniger Geld mit Amazon-Links einnehmen. Aber nicht gar keins.
Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Kunden bereit sind, eine Werbeeinblendung vor dem Betreten der eigentlichen Webseite zu akzeptieren. Das hatte mir lange Sorgen bereitet. Daher werden, sobald die Regelung von amazon.com auch in Deutschland gültig wird, Amazon-Links im Twitter auf Adf.ly umgestellt, wie sie jetzt schon bei Links auf Ciando, Pageplace, BPB etc. Verwendung finden. Bis dahin läuft erstmal alles wie gehabt. Solange es nicht nötig wird, werden die Werbeeinblendungen nicht kommen.
Bis dahin ist der wichtigste Punkt: eBooks für lau ist gekommen um zu bleiben. Wenn die Bedingungen sich ändern, ändert das Angebot sich entsprechend. Aber es läuft weiter. Ich suche weiter kostenlose eBooks und stelle sie nach einer kurzen Vorauswahl (um einen gewissen Mindestanspruch an Qualität zu erfüllen) jeden Nachmittag dort ein.
Wenn Amazon mir daraus ein Verlustgeschäft macht, habe ich andere Optionen. Und letztlich ist Amazon zwar der größte, aber (anders als bei den meisten anderen ähnlichen Anbietern) bei weitem nicht der einzige Anbieter, auf den ich verlinke.

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2013: Ausblick, Vorsätze 0 

Direkt zu den Sektionen: Ausblick Vorsätze

Ich möchte für 2013 ein paar Vorhersagen aufstellen und Vorsätze festlegen.
Die Vorhersagen sind für mich selbst überraschend, aber ich halte sie für nicht unwahrscheinlich. Ich glaube ernsthaft, 2013 wird international ein historisches Jahr mit weitreichenden Auswirkungen in die weitere Zukunft. Deutschland läuft dabei Gefahr, von den Entwicklungen abgehangen zu werden. Merkels Regierung steht schon bald ähnlich isoliert da wie einst Honecker kurz vor dem Ende der Sowjetunion – die Welt dreht sich weiter, allein ein deutscher Staat weigert sich stetig, mitzudrehen und gräbt sich in veralteter Ideologie ein.

Ausblick

Die Armutsschere wird absurd
Die Armutsschere spreizt sich bekanntlich immer weiter, aber 2013 werden wir einige wirklich absurde Folgen dieser Entwicklung sehen. Der Lebensstil von Arm und Reich zeigt 2013 deutliche Tendenzen einer vollständigen Trennung, vor allem im Konsum.
Teilweise wird das in Entwicklungen offensichtlich, die noch vor einigen Jahren nur als Satire möglich gewesen wären. So wird es bei den Superreichen eine Raumfahrtbewegung geben, die zwar noch niemanden ins All bringt, aber mehrere erfolgreiche Testläufe bringt, die es breit in die Presse schaffen.

Das Erbe Angela Merkels
Angela Merkel bleibt Kanzlerin, aber nur mangels Alternativen. Deutschland ist in einer Kombination aus fortgesetzter Krise und unfähiger Regierung unregierbar geworden, aber auch hier ändert sich nichts, weil die Bevölkerung in der Mehrheit keine Alternativen sieht. Die dritte Amtszeit Angela Merkels geht als Das große Siechtum in die deutsche Geschichte ein. Währenddessen sammelt sich zunehmend Widerstand in der Bevölkerung, der sich weiter in regionalen Donnerschlägen à lá Stuttgart 21 entlädt, aber die oberen Ränge der Bundesregierung nicht wirksam erreicht.
Eine große Revolution wird es schon wegen des Mischmasch ans Partikularinteressen nicht geben, aber regionale Konflikte werden langsam an Intensität zunehmen. Politisch extreme Kräfte nähern sich in den Umfragen beunruhigend der 5%-Hürde, bei den etablierten Parteien erstarken populistische Kandidaten samt ihrer Flügel. Die FDP wird alle durch eine große interne Reform überraschen, bei der die Marktradikalen zu Gunsten der klassischen Liberalen untergehen werden. Der Erfolg dieser Reform entscheidet über Fortbestehen oder endgültigen Untergang der Partei, vor allem aber ist es die erste sichtbare Weichenstellung für die politische Landschaft nach der Ära Merkel.
Die Piratenpartei spielt keine nennenswerte Rolle mehr, selbst wenn sie in den Bundestag einziehen sollte.

Mönchengladbach: Ruhe vor dem Sturm
2014 sind Kommunalwahlen und ich gehe fest davon aus, dass sich schon aus diesem Grund 2013 in Mönchengladbach politisch nicht viel tun wird. Jeder will sich profilieren und gleichzeitig dem eigenen beabsichtigten Profil (vermeintlich) schadende Vorhaben verhindern. Damit wird sich die Politik hierzustadte gegenseitig auf den Füßen stehen.
Diese Situation wird weitergehen, bis die beginnende heisse Phase des Wahlkampfes im Laufe des Herbstes das Bündnis zerreisst.

Die Welt verändert sich grundlegend
In den USA kommt es zu einem großen Kurswechsel. Obama muss sich in seiner zweiten Amtszeit nicht mehr um die Wiederwahl kümmern und wird einige überraschende Entscheidungen verkünden. In Frankreich wird Hollande einige seiner Versprechen erfüllen – sehr zum Ärger Deutschlands. Der Nahe Osten versinkt in einem zweiten Anlauf des Arabischen Frühlings, nachdem der erste gescheitert ist. Die neue Revolution wird, ausgehend von Syrien und Palästina, zu einer Art internationalem Bürgerkrieg von Indien bis in die Türkei. Wir Zentraleuropäer werden davon aber nicht viel bemerken.

Medienwelt
In Deutschland wird mindestens eine als gesund geltende Tageszeitung empfindlich einbrechen. Mehrere unabhängige Filmprojekte aus dem Internet feiern Erfolge an den Kinokassen. Das eBook wird weiterwachsen, aber es wird nicht viel in der Art wirklich neues geben.

Vorsätze

Blog
2012 habe ich es in der ersten Jahreshälfte einigermaßen geschafft, regelmäßig hier zu schreiben. Dann kam die Sommerpause, in der alles ein wenig durcheinander kam und danach kam ich nicht wieder in einen brauchbaren Schreibrytmus. Dabei gab es nun wirklich genug potenzielle Inhalte für das Blog.
2013 will ich wieder dahin kommen, regelmäßig hier zu schreiben. Die Themen bleiben das bekannte Potpourri: Politik mit Fokus auf der lokalen Ebene, auf der ich selbst tätig bin, eBooks und hin und wieder mal was anderes, vor allem aus den Bereichen Wissenschaft & Technik. Angeblich eine viel zu polymorphe Mischung für ein konsistentes Blog, aber trotz dieser schönen Sammlung an Xenolemata halte ich das für mich persönlich für irrelevant – das ist mein Blog, es berichtet nicht wirklich, sondern spiegelt mehr mich und meine Interessen. Trotz eines bedauerlichen Mangels an Dinosauriern.

eBooks
Letztes Jahr habe ich mein Ziel in diesem Bereich bei weitem nicht erreicht. Das will ich 2013 ändern. Allerdings gebe ich diesmal kein pauschales Zeil von 10 Büchern im Jahr aus, sondern ein konkreteres, was den Motivationseffekt des Vorsatzes steigern sollte.
Das bedeutet, ich will 2013 mindestens diese Bücher fertigstellen: 2 weitere Bände der Reihe Meilensteine der Evolution, 1 Roman (wahrscheinlich Ètrenne, zu dem ich beizeiten mehr schreibe), 1 Kochbuch (unter Synonym, das aber nur um Verwechslungen mit den anderen Büchern zu vermeiden).

Politische Projekte
Auch mit politischen Projekten möchte ich weiterkommen und vor allem ein paar echte Pflöcke einschlagen. Das Ziel ist erneut, 4 größere Projekte erfolgreich anzustoßen oder mitzugestalten. Konkret denke ich an zwei Radwegeprojekte, ein Projekt für nachhaltige Luftfahrt, ein wirtschaftspolitisches Projekt. Aber diese Liste kann sich das Jahr über noch verändern, je nachdem, welche Themen von ausserhalb aufkommen oder mir in den nächsten 12 Monaten sonst so einfallen.

Projekt X
Ausserhalb dessen steht noch ein Projekt, dass ich dennoch hier zusätzlich einfüge. Dass ich zu diesem noch nichts sage ist keine Geheimniskrämerei oder soll es zumindest nicht sein. Aber ich überlege momentan, wie ich es möglichst gut präsentiere, denn dieses Projekt soll ein Erfolg werden und dafür braucht es eine gute Startpräsentation des Vorhabens.
Wie gesagt, es ist nicht direkt ein politisches Projekt, sondern mehr ein kulturelles und wirtschaftliches und ich werde dazu Crowdfunding anstoßen müssen. Es hat nichts mit meiner Partei zu tun und ist ein Projekt, das ich selber als Privatperson umsetzen will. Es geht, soviel kann ich schon sagen, um Bestattungs- und Erinnerungskultur.
Ich will es nicht 2013 komplett umsetzen, aber ich will es beginnen und bekannt machen. Wenn allein die Idee sich nur ausreichend verbreitet, wenn andernorts eine Diskussion darüber geführt wird, ist schon sehr viel erreicht. Wenn ich es dann in den nächsten Jahren auch noch umsetzen kann, wäre das natürlich absolut großartig.

Rundumschlag 0 

Kurz eine Erklärung, sollte das Blog sich heute und am Wochenende seltsam benehmen: Ich richte mich virtuell endgültig hier ein.

Dabei dürften ein paar Dinge Besucher etwas verwirren, also kündige ich sie schonmal an:

  • Es wird in den nächsten Tagen relativ viele Artikel in kurzer Zeit geben. Das sind angesammelte Entwürfe, die ich zu kompletten Artikeln ausbaue und dann online stelle, bevor die Themen, die sie behandeln allzu sehr veraltet sind und keinen mehr interessieren. Ich habe momentan ein paar rumliegende Entwürfe zuviel im Speicher, es wird unübersichtlich, also arbeite ich die jetzt ab.
  • Ich habe zwei politische KWen und eine Woche eBook-Land aus Zeitmangel übersprungen. Inhaltlich werden diese mit der jeweils nächsten Ausgabe dieser Kategorien nachgeholt.
  • Eine Reihe Beiträge aus dem alten Blog sind noch nicht eingepasst. Zu erkennen ist das vor allem an den mit einem > beginnenden Überschriften vieler Artikel im Archiv. Diese werden bald komplett nachbearbeitet sein, danach kommen die archivierten Altbeiträge von shadaik.net neu dazu.
  • Die Kategorienanzeige wird sich sehr verändern. Die meisten Kategorien verschwinden, der Rest wird neu zugeschnitten und bekommt mehrere Ebenen.
  • Nach den Blogbeiträgen kommen auch die bisher noch nicht eingesetzten Seiten dazu.
  • Das Blog erhält ein paar neue Funktionen, nach aussen sichtbar wird vor allem der kommende Shop sein, in dem ich meine eBooks auch direkt verkaufe.

Also, wir sehen uns auf der anderen Seite.

Umzug 0 

Ja, ich bin mal wieder umgezogen. Ich denke, hier bleibe ich jetzt.
Blogspot hat sich mit der Zeit doch als sehr eingeschränkt herausgestellt. Dateien hochladen, die keine Bilder waren, war so ziemlich ausgeschlossen. Eigene Plugins einzubauen war weitgehend ausgeschlossen. Und die URL sah auch nicht so besonders schön aus.

Also, hier nun mein Blog neu auf thomasdiehl.eu. Noch sieht es stark nach Umzug aus – die meisten Beiträge sind noch nicht eingepasst, die Schlagworte der importierten Beiträge erscheinen als Kategorien, das Twitter-Feld hat noch die falschen Farben, das Logo ist noch das mit dem Themen-Namen statt mit dem Blogtitel, wo jetzt die Kategorien stehen sollen statt dessen die Seiten hin – eine Menge Kleinkram halt. Ob ich dort, wo jetzt Anzeigen stehen weiterhin Anzeigen stehen lasse, weiss ich noch nicht. Die Anzeigenplätze kamen mit dem Layout und ich habe erstmal nur die wirklich störenden rausgenommen.
Der Umfang hier wird den des alten Blogs allerdings deutlich übertreffen – auch meine anderen alten Blogs werden hier mit reingepackt, einschließlich der wenigen Fragmente, die ich noch von meinem ersten habe, damals, 1999-2002 auf Geocities.

Mit dem Umzug einher gehen Aktualisierungen meiner beiden bis jetzt verlegten eBooks, damit das Impressum aktuell bleibt. Zum Anlass des Umzuges erhalten beide einen Kostenlostag.
Den Anfang macht die bereits fertige Aktualisierung von Dieses Cover ist Müll auf nunmehr Version 3.0.2. Bei der Gelegenheit habe ich auch noch zwei Tippfehler ausgebügelt, die mir zuvor durch die Lappen gegangen waren und einen Punkt aus den Nutzungsbedingungen von Apple iBooks (Cover müssen dort zwingend den Autoren nennen) ergänzt. Dieses Buch wird am Freitagmorgen bis Samstagmorgen kostenlos sein.
Morgen dann geht Feuchten Fußes auf die Versionsnummer 2.0 und erhält dabei neben der Kontaktaktualisierung auch ein neues Kapitel zum Zeitalter des Devon (daher der größere Versionsnummernsprung) und einige Ergänzungen im restlichen Text zu den Arten Ichthyostega und Gogonasus. Dieses Buch wird dann am Samstag anlässlich Umzugs und der Aktualisierung noch einmal für 24 Stunden kostenlos erhältlich sein. Das wird das letzte Mal sein, dass Feuchten Fußes kostenlos erhältlich ist.
Frühere Käufer beider Bücher werden in den nächsten Tagen eine Mail von Amazon erhalten, mit der die kostenlose Aktualisierung der bereits erworbenen Dateien möglich ist.

Politisierung II 0 

Und nochmal ein Schub Politik im Blog. Wie ich schon in meinem (auf Twitter überraschend echoreichen) ersten Beitrag der ab dann wöchentlichen Politischen KW erläuterte, will ich öffentlicher darüber berichten, was ich in meiner Tätigkeit als Politiker so tue, auch um mich selbst zu mehr Aktivität anzustacheln. Der andere Punkt dabei ist Transparenz.
Damit lebt auch eine schon vor einiger Zeit angelegte und dann weitgehend vergessene Seite auf, in der ich meinen Stand visuell schnell greifbar darstellen will: Projekte, Ämter, Posten. Zur Revitalisierung dieser Seite habe ich einen Punkt hinzugefügt, der die Einkünfte aus den von mir bekleideten Posten darstellt. Darauf kam ich übrigens, nachdem ich die entsprechende Seite bei meinem neuen Ratskollegen Oliver Büschgens sah. Ob ich Geld für meine neue Position als stellvertetendes Aufsichtsratmitglied der NEW mobil und aktiv GmbH erhalte, weiss ich momentan noch nicht, es ist mir erst kürzlich aufgefallen, dass das der Fall sein könnte. Ich denke, das merke ich dann zum 15. auf meinem Konto, ich halte es nicht für wichtig genug, jetzt groß nachzusuchen – entweder erhalte ich welches oder nicht, das sehe ich dann ja. Es ist nicht der Grund, warum ich mich für eine Funktion in dem für ÖPNV und Bäder zuständigen halbstädtischen Unternehmen interessiere, das ist vielmehr die Verbesserung meiner Möglichkeiten, im Bereich ÖPNV Einfluss zu nehmen.

Herzstück der Seite sollte aber von Anfang an das sein, was derzeit noch von einer Baustelle ersetzt wird: Eine Karte der Stadt (schon wegen des Maßstabs nur die Umrisse), auf der alle politischen Vorhaben eingetragen sind, bei denen ich maßgeblich mitgewirkt habe. Eingeteilt nach drei auf der Karte unterschiedlich gefärbten Kategorien: Aktuell in Arbeit, Erfolg, Misserfolg. Jeder eingefärbte Bereich würde dann zu Erläuterungen zum jeweiligen Vorhaben führen, das ist über eine Imagemap relativ einfach umsetzbar.
Was mir da noch fehlt ist eine Möglichkeit, Bilder bei Blogspot hochzuladen und regelmäßig ersetzen zu können, ohne dass die alte Bildversion als Dateileiche auf dem Server verbleibt und mit der Zeit meinen Speicherplatz füllt. Erst wenn ich das habe kann ich dieses Konzept auch umsetzen. Eine andere Einschränkung ist, dass es natürlich ortsneutrale oder verwaltungsinterne Vorhaben gibt, die auf einer Karte nicht verortet werden können. Die muss ich dann wohl neben der Karte listen, nicht sehr elegant, aber es funktioniert zumindest.

Politische KW 13-2012 folgt heute abend, als Hinweis bevor es jemand vermisst.

Politisierung 1 

Kleine Ankündigung: Ab kommenden Samstag will ich einen alten Brauch aus meinen Zeiten im düsseldorfer AStA wiederaufleben lassen: Ich werde einmal wöchentlich berichten, was ich politisch als gewählter Volksvertreter so getan habe.
Das hat zwei Zwecke: Erstens soll es die Transparenz meiner Arbeit erhöhen und sie nachverfolgbar machen und zweitens soll es den Druck auf mich selbst erhöhen, weniger stark zu prokrastinieren, denn das ist bei mir ein ernsthaftes Problem. Diese neue Entwicklung hat ihre Hintergründe, der sicherlich heftigste Weckruf weniger gemächlich an meinen politischen Zielen zu arbeiten war der Tod meines Ratskollegen Joe Hüskens, der deutlich die Frage nach vorne gebracht hat, was ich eines Tages hinterlassen werde. Seitdem bin ich deutlich geschäftiger geworden und das ist wohl nicht das schlechteste. Diesen Impuls will ich langfristig erhalten.
Den Samstag habe ich gewählt, weil das der Tag ist, an dem ich gewöhnlich keine irgendwie gearteten Termine habe, die dem im Weg stehen. Wenn ich die selbe Regelmäßigkeit wie bei eBook-Land erreichen kann ist das schonmal ein großer Schritt, um meinen inneren Schweinehund weiter zurückzudrängen.

Bisken Neues im Blog 0 

Ich hab dann mal auf 90er-Retrowelle geschaltet und daher diverse Neuheiten im Blog verbaut, die mich irgendwie in meine Geocities-Zeit zurückversetzt haben. Damals, als Bunt König war, das Netz noch aus reinem HTML bestand, Framesets als Meisterdisziplin des Webdesign galten, jeder jeden kannte, man ins ZDF als eingeladen wurde, weil man über ein Thema bloggte (wahre Geschichte) und Raubkopieren noch über irgendwelche Webseiten mit MP3-Listen ging.
Okay, vielleicht bring ich auch nur ein paar Neuerungen ins Blog, die eher zufällig Parallelen zu den 90ern ziehen lassen und ich brauchte grade einen Aufmacher für diesen Beitrag. Schließlich ist der Rest eher uninteressante Eigenbeschäftigung.

Buntes zum Draufklicken
Das offensichtlichste neue Element findet sich oben in der Seitenleiste: Das Blog ist jetzt mit meinen Profilen anderswo verlinkt. Vorerst sind das:

  • Abgeordnetenwatch (Profil für Ratstätigkeit)
  • Amazon.de (Autorenprofil)
  • Twitter

Vielleicht kommen noch weitere dazu, das hängt davon ab, ob ich sie nutze. Ich habe ein moribundes Facebook-Profil, denke über Google+ nach und hab noch ein-zwei aktive, nicht vernetzte Profile (Windows/Xbox Live). StudiVZ und MySpace erachte ich als tot.
Im Moment sind die Symbole alphabetisch angeordnet. Vielleicht ändere ich das noch so, dass es hübscher aussieht, aber erstmal bin ich recht zufrieden damit. Das Twitter-Widget unten in der Seitenleiste behalte ich erstmal bei, hab da aber auch noch nicht endgültig entschieden, ob es mit dem Twitter-Link nicht doch überflüssig wird.

Baustellenseite
Mit der neuen Seite Politik habe ich in Zukunft noch einiges vor – sie soll in Zukunft eine Übersicht darstellen der politischen Vorhaben, die ich aktuell verfolge und die ich (erfolgreich oder nicht) verfolgt habe. Jeder, der politisch tätig ist, sollte meiner Meinung nach so was haben.
Was dort am Ende stehen wird ist eine Karte von Mönchengladbach, in der alle Orte markiert sind, an denen ich politisch an irgend etwas arbeite. Die Farbe der Markierung wird den Stand (in Arbeit, erledigt, gescheitert) anzeigen und ein Klick auf die Markierung führt zu einem erklärenden Text zum jeweiligen Vorhaben.
Vorerst ist das eine reine Baustellenseite. Ich habe sie aufgemacht, damit ich nicht vergesse, mein Vorhaben mit der Seite auch umzusetzen. Das ist nämlich so eine Gefahr bei mir, dass diese Sachen vergessen werden, weil die Webseite im sonstigen Kram untergeht.

Kleinkram
Die Seitenleiste hat jetzt eine Suchfunktion für dieses Blog unter dem Blog-Archiv.
Ich bin etwas enttäuscht von den Möglichkeiten, die ich bei Blogspot habe, was das Design angeht. Beispielsweise würde ich ein-zwei der Seitenleisteneinträge lieber in die Kopfleiste oder eine zweite Seitenleiste rechts einbinden. Wenn es möglich ist, das anzupassen, ist es extrem kompliziert.

Blinkende GIFs
Die gibt es zu meiner erheblichen Enttäuschung nicht. Blogspot unterstützt animierte GIFs nicht. Schade. Zum Ausgleich:
[youtube oBeeGworXIw]
Nachtrag:

Wasserstandsmeldung: Abwesenheit wegen TrojanSPM/LX 0 

[Update]Ich bin inzwischen (18:00 Uhr) wieder da. Ich werde heute abend oder im Laufe des morgigen Tages noch kurz erklären, wie ich as Teil losgeworden bin. Dieser Beitrag ist grade unter die Top-Suchergebnisse gegangen, wenn man den Namen des Programms bei Google eingibt.
Leute, die also nach einer Lösung des Problems suchen, sollen diese ab morgen auch bei mir finden, wenn sie schon auf der Suche hergeschickt werden.[Update Ende]

Tja, da hab ich mir wohl besagtes Virus (mir egal, ob Virus, Trojaner, Wurm oder sonstwas, es ist ein virtueller Krankheitserreger und macht keinen Unterschied) gefangen. Mien Hauptbetriebssystem ist somit unbrauchbar und das Programm, mit welchem man TrojanSPM/LX bekämpfen kann, wird von TrojanSPM/LX praktischerweise an der Ausführung gehindert. Ebenso wie der Taskmanager, mit dem ich die Routine hinter dem Virus evtl. ausschalten könnte und die meisten Browser, mit denen ich nach einer Lösung suchen könnte.

Oh, eMails werden mich auch nicht mehr erreichen, bevor ich das Problem gelöst habe. Twitter auch nicht.
Keine Ahnung, wie lange das dauert. Ich suche noch nach einer Lösung, nicht gleich das ganze Betriebssystem neu aufsetzen zu müssen, denn dann sind meine Favoriten, Verlauf etc. in den Browsern weg. Und die brauch ich noch.

Aktuell nutze ich das Betriebssystem auf der anderen Festplatte, das für genau solche Fälle gedacht war, aber eben nur sehr spartanisch ausgestattet ist.
Ich dneke mal, ich bin spätestens morgen nachmittag wieder vollumfänglich online.

Zwitschern, Ticken, Labern 1 

[Trigami-Anzeige]

Ich persönlich halte ja nicht sonderlich viel von Twitter. Hauptsächlich, weil ich mit dem Limit von 140 Zeichen pro Mitteilung nicht viel anfangen kann – wie viele meiner Beiträge passen schon auf 140 Zeichen?
Umgekehrt gibt es aber immer wieder die Situation, dass man einfach nur einen kurzen Link oder sowas weitergeben will.
Dafür ist Twitter eigentlich wie gemacht, aber es ist mir dann doch persönlich zu umständlich, nur für sowas auf eine spezielle Seite zu gehen. Und SMS kosten Geld, das ist ein wichtiges Hindernis für mich beim mobilen Twittern.

Praktischerweise kam über Trigami das Angebot reingeflattert, ein System namens TicknTalk auszuprobieren.
Das kommt als Firefox-Plugin daher und macht genau das: Links auf Knopfdruck speichern und einer Community von Nutzern zur Verfügung stellen. Kurze Kommentare zu den Seiten sind auch möglich – bei sehr beliebten Seiten ergeben sich so ganze Diskussionstränge über die Seite, über die unterschiedliche Besucher kommunizieren.
Über ein System von Freunden und Fans (ich hab sogar schon einen Fan) entsteht eine Community, mit der man seine Links teilt oder deren Links man mitgeteilt bekommt.
Auf Wunsch gehen Links und Kommentare auch an Twitter.

Ein paar Kinderkrankheiten hat das System noch: Es nimmt zuviel Platz ein und an meinen (flammneuen, hey-ja!) Twitter-Account schickt es bei einem Kommentar gleich zwei Tweets (einmal die URL und einmal den Kommentar) mit unterschiedlichen Kurz-URLs, was etwas unübersichtlich ist. Wobei für die unterschiedlichen URLs Twitter selbst verantwortlich sein dürfte.
Noch ist die Community ausserdem etwas klein, aber das gibt sich schon: Die Trigami-Aktion ist nämlich praktischerweise nicht nur daraufhin ausgelegt, Werbung zu machen, sondenr auch das Netzwerk schnell zu füllen, damit es schnell lauffähig wird.

Jetzt gilt es erstmal, das System ein-zwei Wochen auszutesten und dann zu einem endgültigen Urteil zu kommen.

Zwei Erfolge hat die Kampagne für mich schonmal:

  1. Ich hab dafür nach langem Widerstand einen Twitter-Account angelegt
  2. Ich hab einen Fan! :-)

Kurz noch was zum Namen des Progrämmchens: Ein „Tick“ ist, wenn man eine Seite ans Netzwerk gibt, ein „Talk“ entsprechend ein Kommentar oder Diskussionsbeitrag zu einer getickten Seite.

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