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ab anum conditia 0 

Damn you, Blogspot!
Als neues Feature hat Blogspot vor einiger Zeit die Funktion eingeführt, Beiträge zu schreiben, die erst später veröffentlicht werden. Nun ist es so, dass ich alle meine Beiträge nach der römischen Zeitrechnung (ab urbe conditia) datiert habe, die der unseren 753 Jahre voraus ist, das aktuelle Jahr ist also 2761.
Also durfte ich jetzt alle meine bisherigen Beiträge um 753 Jahre zurückdatieren, damit neue Beiträge nicht erst in ferner Zukunft lesbar sind (bestehende Beiträge waren interessanterweise nicht betroffen).

Nun, das ist jetzt erledigt, nach 41 Minuten rumbasteln. Juhu., ich kann wieder schreiben.
Daneben lebe ich grade in einem leicht absurden, aber erschöpfenden Politthriller. Mehr dazu die Tage. Spannende Sache, das.

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Selbst ist der Coder 0 

Da lädt man ein WordPress-Plugin runter und sieht, dass hier und da etwas fehlt, was man gerne noch hätte.

Bisher hab ich bei sowas einfach auf die nächste Version des Plugins gewartet.

Seit Samstag nicht mehr:
Mir fehlten in dem (ansonsten wirklich guten) Plugin Sociable, mit dem man automatisch Links zu verschiedenen Social Bookmark Diensten hinter jeden Beitrag setzen kann zwei in Deutschland recht große Dienste, YiGG und Oneview.
Also dachte ich mir, so schwer kann das doch nicht sein und nahm mir die Dateien dazu einfach mal vor.

Wie erwartet gab es einen Ordner mit den Logos der Dienste, in den ich die zwei neuen Logos einfach reinkopierte.
Dann sah ich mir das eigentliche Plugin an und fand schnell zwei Stellen, an denen ein Dienst definiert wird:

Einmal in der Liste zum Plugin gehörender Dateien. Diese um zwei Einträge zu erweitern war Killefitz.
Und dann noch die eigentliche Funktion für den Link. Bestehenden Eintrag kopieren, an der alphabetisch passenden Stelle einfügen und Name, Icon-URL und erzeugten Link ersetzen. Fertig.

Es war unglaublich einfach, das hätte ich mit meinen eher oberflächlichen php-Kenntnissen nicht gedacht.
Die veränderte Version habe ich dann dem Hauptentwickler des Plugins zugeschickt und gut war. Wer dieses inoffizielle Sociable 2.5.3 für seinen Blog haben möchte findet es denn auch hier.

Das mag einfacher Kinderkram gewesen sein, aber ich bin stolz auf mich.

Das Logo von Oneview sieht übrigens so aus:

Nur in weniger eindrucksvoll:

oneview - das merk ich mir!

Logos im Web 0 

Irgendwie wird das hier immer mehr zu einem Webdesign-Blog, einfach weil ich mich momentan hauptsächlich damit beschäftige, meine Webseiten gründlich zu überholen.

Heute im Angebot: Logodesign fürs Internet.

Anlass dazu ist der Ausbau der Logoisierung (Verlogung? Logoausstattung?) von sporle.de und spilmkritiken.de.

Es gibt genau drei Typen von Logo, die eine Webseite haben sollte:
Das eigentliche Logo odr Banner im Kopf der Webseite, ein Banner zum verlinken (dürfen auch mehrere sein) und ein Favicon.

Ich nehm jetzt einfach mal meine beiden größten Websites als Beispiele heran, wie so etwas aussehen kann, was daran gut ist und was nicht (soweit ich das selbst sehen kann):

1. spilmkritiken.de
Die Seite orientiert sich in der Gestaltung an einem aufgeschlagenen Buch, das Logo an einem Buchregal (Darstellung verkleinert):

Dieses Logo findet sich auf der Seite selber ganz oben über der Navigation und allen Inhalten. Farblich unterstreicht der braune Ton die eher ruhige Farbwahl der Seite, die sich an einem aufgeschlagenen Buch und somit farblich an leicht angegrautem Papier orientiert.

Der Linkbutton übernimmt in diesem Fall das Farbmuster weiss auf braun mit einem einfachen Text. Von der Form her ist es ein klassischer Blogbutton, die Ähnlichkeit zum Logo ist groß. Dass der weise Bereich (für Blogbuttons untypisch) rechts liegt erhöht die Auffälligkeit.
Leider lässt das Logo für sich keine Rückschlüsse auf die Inhalte der Seite zu: spilmkritiken.de.
Der Button ist nicht einmal 1KB groß und eignet sich daher auch dazu, auf Seiten eingebunden zu werden, auf denen er häufiger gezeigt wird.

Dazu kommt das Favicon. Favicons sind eine der wenigen guten Erfindungen von Microsoft. Sie erscheinen bei allen Browsern in den Favoriten/Lesezeichen/Bookmarks/whatever links vom Namen der Seite und helfen, bei hunderten Lesezeichen nicht den Überblick zu verlieren. In den meisten Browsern sieht man es auch am linken Rand der Adressleiste sowie oben im Tab neben dem Namen der Seite, wenn man sie besucht. Es hilft dabei, Leser an die eigene Seite zu erinnern, wenn sie die Lesezeichenliste durchschauen und bringt daher etwas mehr Leser auf die Seite. Viellleicht einen bis zwei pro Monat, aber schließlich ist jeder Leser wichtig ;-) .
Das Favicon von spilmkritiken.de übernimmt das braune Farbmuster, arbeitet aber mit dem Videospielethema, indem es die Form eines Joysticks hat. Die Verbindung zur Seite ist gerin, man muss das favicon kennen, um es richtig zuordnen zu können. Wenigstens die eher selten verwendete braune Farbe gibt einen Hinweis:
Dazu kommen die Buchstaben „SK“ als Abkürzung des Seitennamens. Die gefallen mir nicht so, aber ich denke, die Verbindung zur Seite ist sonst zu gering. Ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob man das als Joystick erkennen kann.

Favicons sind nicht grade einfach zu gestalten, da sie nur 16×16 Pixel groß sind. Auf dieser Fläche muss man ein einmaliges Symbol gestalten, welches die eigene Seite angemessen repräsentiert.

2. sporle.de
Andere Seite, anderes Thema, völlig anderer Auftritt.
Die beherrschende Farbgebung auf sporle.de liegt im Bereich blau bis türkis, das Logo ist heller und verfügt über mehr Freiraum. Trotz der recht nüchternen Schrift wirkt es nicht streng:

(auch hier eine verkleinerte Version)

Der Bezug zu Videospielen ist sehr viel stärker, helle Farben (weiss, blau, etwas magenta) prägen das Bild. Die Seite selbst liegt farblich größtenteils im blauen Spektrum.

Hier war das Favicon die erste Idee. Nach drei Tagen Überlegen, wie denn ein Favicon für die Seite aussehen könne kam ich schließlich auf eine Hantel, bildlich mit einem Joypad kombiniert.
Ehrlich gesagt kam die Idee genau dann, als ich eine Hantel in der Hand hielt – soviel zu der Frage, wo eigentlich Ideen herkommen.
Ich nahm also Paint (weil man darin Pixel für Pixel zeichnen kann), zeichnete die Stange als Strich in der Mitte und setzte dann die Gewichte dran. Eine Hantel ohne 3D ist extrem einfach zu zeichnen, sie besteht aus einem Strich (der Stange) und ein paar senkrecht dazu stehenden Rechtecken (den Gewichten). Um die Knöpfe des Controllers einsetzen zu können musste die Hantel relativ dick werden: .
Das ist schade, da so die Ähnlichkeit zu einer Hantel mE nicht mehr wirlich gegeben ist. Vielmehr sieht es aus wie ein eckiger Controller.

Eine Verbindung mit dem Logo der Site bestand irgendwie auch so gar nicht.

Abhilfe verschaffte der Blogbutton, der ja noch gebraucht wurde: Da der Schriftzug kürzer war und somit komplett im farbigen Bereich Platz fand setzte ich das Favicon daneben. Jetzt war die Verbindung hergestellt und im Kontext eines Blogbuttons sah es auch nicht ganz so primitiv aus wie alleinstehend: sporle.de - Exergaming auf Deutsch
Der Unterschied zwischen dem eigentlichen Favicon und der Version im Button kommt übrigens daher, dass ich das Favicon inzwischen durch zwei zusätzliche Buttons ergänzt , das aber noch nicht ins Blugbutton übernommen habe.

3. Schluss: Logos im Web
Es gibt also drei Arten von Weblogos: Solche für den Auftritt im Internet, solche für die Verlinkung auf die eigenen Seiten und Favicons.
Das eigene Logo soll vor allem nach was aussehen und sich in den Webauftritt einfügen. Im Zweifelsfall legt es wichtige Designelemente der restlichen Seite wie die Farbgebung fest. Eine zu große Abweichung von der Logofarbe lässt das Logo unpassend wirken. Die Größe ist relativ beliebig.
Das Linklogo sollte klein sein, damit es schnell lädt und von anderen problemlos eingebunden werden kann. Durch die kleine Größe ist eine Beschränkung auf zwei farben sinnvoll. Wenn möglich sollte das Favicon in das Design einbezogen werden, da es eine passende Größe hat und bei beiden Elementen Einfachheit nützlich ist. Der Schriftzug sollte kurz sein, sonst wird der Button zu lang. Blogbuttons haben in der Regel eine Größe von 80×15 Pixeln.
Favicons sind 16×16 Pixel groß und sind daher schwer zu gestalten. Ihre Farbe sollte um auf jeden Fall zur farbgebung der Seite passen – ich hatte früher ein graues Favicon für spilmkritiken.de, das einfach nicht passte. Ein Motiv, das sich in nur zwei Farben darstellen lässt oder ein Logo, das auch erkennbar bleibt, wenn nur ein Ausschnitt zu sehen ist (Pepsi hat so eins) sind dafür ideal. Mehr als drei, vier Buchstaben passen an Schrift eh nicht rein, daher sollte Schrift nur benutzt werden, wenn es nicht anders geht.

Farewell 3 

Und mit dem Abschluss des Jahres bei WDR wandert dieser nun in die Liste der früheren Brötchengeber.

Ein gutes Jahr, Rundfunk ist faszinierend.
Nicht wegen der Technik oder dem ganzen Kram, sondern weil man in diesem Bereich nicht so gleichgeschaltet ist wie anderswo.
Wo jede Abteilung und Redakktion eine separate Gruppe ist können sich Teams bilden, die echte Individualität entwickeln.
Das ist etwas anderes als die bis in den Sinn für Humor dringende geistige Gleichschaltung in einer Fabrik. Das war wirklich interessant.

Natürlich gab es, wie man sich das beim Fernsehen halt vorstelt, Idioten. Mit denen muss man sich aber nicht abgeben. Und niemand ist sauer (oder merkt es), wenn man sich nur von denen verabschiedet, die man gut leiden konnte.

Irgendwie seltsam, wenn man bei einem so bekannten Unternehmen genau weiss, wer da auf dem Bild unten rechts seinen schwarzen Wagen parkt und welche Büros hinter welchem Fenster liegen.

Also dann, es geht weiter!
Auf Wiedersehen, WDR Düsseldorf!

Wieso Schwert Tintenkleckser 0 

Tja, wieso „Schwert Tintenkleckser“?

Tja, im Grunde ist das nur die Art, in der ich „Ich werd Tintenkleckser“ ausspreche wenn ich es eilig habe. Also eine Verballhornung. Aber wenn ich mal ein Schwert schmieden sollte nenne ich es auch so.

Der Blog ist übrigens deshalb so eintönig gefärbt, weil ich mich mit der blogg.de-Software noch nicht so auskennen. mal ganz davon abgesehen, dass ich grafischer Minimalist bin. Ich find’s gut so.

So, und ab heute mittag gibt es dann auch lesenswerteres als meine Berichte über mich selber. Versprochen ;-)

PS: Ich sehe grade, dass die beiden bisherigen Posts um 01:01 und um 10:10 eingestellt wurden. Das langt bestimmt für eine große Tintenkleckser-Verschwörungstheorie.

PPS: Inzwischen heisst dieses Blog anders. So etwa seit Anfang 2009, zwischendurch hieß, er auch mal nur „Tintenkleckser“, ganz unbewaffnet.

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Extra Extra Vlogs und Geschichten Fiction Science