Meine letzten vier Veröffentlichungen Mad Scientist Journal Autumn 2018 Fiction Science The Dinosaurs of Jurassic Park and Jurassic World Steaks, Walls And Dossiers Zur Übersicht aller Veröffentlichungen Fiction Science

Ich glaub, et reechnet 0 

Ja, wenn man bei der Heimfahrt dreimal an kellerpumpender Feuerwehr vorbeikommt, eine Autodurchfahrt unter 2 Metern Wasser passiert, in einer Kreuzung durch 20 und der nächsten durch 100 Zentimeter Wasser fährt (und dabei auf seinem Fahrrad nur denkt: Wie tief geht das hier denn noch rein?), dann und nur dann kann man mit Fug und Recht behaupten: Es regnet.

In diesem Sinne: Blubb.

Allerdings war das Wasser teilweise angenehm warm, da hätte man ruhig ne Runde drin schwimmen können. Ich meine, nass war ich ja eh schon.

Und nein, sinnvolle Äusserungen sind von mir vor morgen nicht mehr zu erwarten.

Stichworte:

Petitionnerstag XVI 0 

Ganz schön was los und ich bin am Feiertag zu spät aufgestanden. Aber offenbar ist das nicht schlecht, wenn ich den Petitionnerstag-Beitrag zu früh zusammenstelle, verpasse ich wohl noch ein paar Donnerstags-Petitionen.
Nun denn, die neu online gestellten Petitionen der Woche – wie immer meine Empfehlungen und Besprechenswertes ausführlich, den Rest kurz hintendrangehängt.

Parlamentsfernsehen im – öhm – Fernsehen

Der Deutsche Bundestag möge die freie Verfügbarkeit des „Parlamentsfernsehens Deutscher Bundestag“ via Satellit beschließen.

Schade, dass das die meisten nicht interessieren wird, haben wir es hier doch mit einer klaren Stärkung der Demokratiepräsenz und Transparenz, zweier der Grundvoraussetzungen für echte Demokratie, zu tun.

Untätigkeitsbeschwerde

Der Deutsche Bundestag möge beschließen eine Untätigkeitsbeschwerde wegen überlange Verfahrensdauer einzuführen.

Ein interessantes juristisches Kleinod. es gibt ja durchaus Fälle, wo verwaltungen sich über ein Jahr Zeit zur Sachbearbeitung lassen – so etwas darf nur mit guter Begründung passieren, sonst muss ein beschwerderecht bestehen. Zudem könnte ein solches recht klare Regelungen zum Schadensersatz durch amtliche Verzögerung einführen, damit die Beschwerde nicht nur ein zahnloser Tiger bleibt.

Sanierungsfond für nicht selbverschuldete Bodensanierungen

Der Deutsche Bundestag möge beschließen …, dass das Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) so verändert wird, dass GrundstückseigentümerInnen, die weder Verursacher einer Altlast sind noch bei der Begründung des Eigentums Kenntnis von der Altlast hatten, von der Sanierungskostenpflicht befreit sind.
Stattdessen ist hierzu ein Sanierungsfonds gesetzlich zu verankern, so wie dies auch in anderen europäischen Ländern erfolgt ist.

Erscheint mir vernünftig und nützlich.

GEMA-Reform

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.

Die GEMA wird in letzter Zeit zunehmend zu einem Ärgernis nicht nur für die potenzielle Kundschaft, sondern auch für jene Musikunternehmen, die sich entschieden haben, ihre Musik auf neuartige Wege zum Publikum zu bringen. Die Strukturen der GEMA stammen aus zeiten, als Musik noch vornehmlcih auf Schallplatten verkauft wurde, eine Reform ist bitter nötig, da die vertriebs- und Promotionsmodelle sich seitdem massiv verändert haben.

Arbeitgeber trägt prozesskosten

Der Deutsche Bundestag möge beschließen das im Arbeitsrecht, der Arbeitgeber alle Prozesskosten trägt, also auch die Anwaltskosten des Kägers zahlen muss, sofern er gegen gesetzliche Vorgaben verstossen hat.

Es ist mW in anderen Rechtsbereichen üblich, dass der Prozessverlierer die Prozesskosten bezahlt, sofern er kann. Das bedarf gar keiner weiteren Diskussion.

Berücksichtigung von Medikamentenmehrbedarf bei Hartz IV

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Mehrbedarf durch notwendige Medikamente und Therapien, die von Krankenkassen nciht mehr bezahlt werden, bei Hartz-IV-Empfängern zu berücksichtigen.

Hartz IV nach und nach sozialer zu gestalten ist ein Weg, es zu verbessern. Und gegenüber einer kompletten Neureform der einfachere, daher sollte man ihn immer gehen, um dem Risiko einer scheiternden Reform vorzubeugen (die umfassendere Reform ist dennoch nötig).

Nichtanrechnung von Straßenmagazinverkäufen auf Hilfe

Der Deutsche Bundestag möge beschließen … dass Einkünfte aus dem Verkauf von Straßenmagazinen für erwerbslose Menschen nicht auf die Sozialleistungen nach SGB XII (Sozialhilfe) und SGB II (Hartz IV) angerechnet und höhere Freibeträge für diese Menschen eingeführt werden.

Hmm, im Nutzen schwer zu beurteilen. Es stellt sich die Frage, warum es nicht angerechnet werden sollte, immerhin ist es zusätzliches Einkommen.

Anschnallpflicht für taxifahrer

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, § 21a Abs. 1 Nr. 1 StVO aufzuheben, hilfsweise das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zu ersuchen, § 21a Abs. 1 Nr. 1 StVO aufzuheben.

Schlechte Antragsformulierung, wenn man Unterzeichner sucht. Ansonsten ist einfach unverständlich, wieso hier für Taxifahrer eine Ausnahmeregelung gilt.

Weitere Förderung alternativer Energien

Der Deutsche Bundestag möge beschließen …
die Nutzung regenerative Energien wie Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme insoweit zu fördern, das sie in der Anschaffung entsprechender Anlagen auch für „Normalbürger“ erschwinglich werden.
Hierbei darüberhinaus Augenmerk darauf gelegt wird das schon bestehende Programme hinsichtlich finanzieller Förfderung verständlich dargelegt sind.
Der „Dschungel“ diesbezüglich scheint mittlerweile undurchdringlich.

Was auch immer so ein „Normalbürger“ eigentlich ist…
Eine Vereinfachung der Förderstrukturen ist aber sicherlich anstrebenswert. Das gilt allerdings beileibe nicht nur für die Förderung alternativer Energien.

Rechtsabbiegen bei Rot

Der Deutsche Bundestag möge beschließen die die Straßenverkehrsordnung zu ändern um ein „Rechts abbiegen“ während der Rotphase zu erlauben.

Die Begründung erwähnt sogar einen Modellversuch – warum eigentlich nicht?, ausprobieren kann man es ja mal.

Weitere neue Online-Petitionen zur Mitzeichnung
mal wieder eine Vereinfachung des Steuersystems – als wollten das nicht eh alle, auch in der Politik. Einzig an der Fähigkeit mangelt es offenbar.
Eine Vereinigung von Whnungsgesellschaften fordert – ganz uneigennützig – den Erlass von Altschulden auf niedergelegte Wohnfläche (vulgo: Abrisse). Die Petition beginnt mit den Worten: „Der bisherige Erfolg des Stadtumbaus Ost […]“
Dann haben wir noch die Forderung, Renten wieder an den Arbeitslohn anzupassen. Was ich nicht begrüße, da die neue Regelung es schafft, die Renten systemunabhängig, also auch nach einer umfassenden Änderung des lohnarbeitsbasierten Systems, zu garantieren. Ebenfalls systemangstbasiert ist die Forderung zu verankern, dass Investitionen aus dem Konjunkturpaket II nicht zu Stellenabbau führen dürfen– was sie über den Nachhaltigkeitsgrundsatz wahrscheinlich eh nicht dürfen.
Und dann soll noch das Apothekenmonopol gekippt werden – wo ich nicht wirklich was gegen habe, was mich aber auch einfach nicht weiter juckt.
Die Forderung zum Einsatz für starke Klimaschutzziele in Kopenhagen unterstütze ich dagegen zwar ausdrücklich – nur kommt sie jetzt zu spät und ist beim Petitionsausschuss auch an der falschen Stelle.
Schon eher an der richtigen Stelle, aber in einem Bereich liegend, von dem ich keine Ahnung habe, ist die Forderung nach Kappung der Notargebühren für Grundstückskäufe bis 150.000 €.
Und dann gibt es noch eine extrem inhaltslos formulierte petition von jemandem, der offenbar grade etwas angenervt war. es geht um die Reisefreiheit von Patienten mit chronischen Schmerzen, die wegen ihres Medikamentenbedarfs teilweise nicht über die Landesgrenze können. Die begründung läuft darauf hinaus, dass für jemanden, der mit Medikamenten ins benachbarte Ausland will, der Arztgang nicht zumutbar ist.

Schweinskram 0 

Ist aber auch ein Schweinskram, diese Schweinegrippe.
Aber immerhin verraten große Epidemien auch immer etwas über die Gesellschaft, auf die sie treffen. Das ist meistens ziemlich langweilig, diesmal aber neigt es ins Abstruse:

So sollte man meinen, dass Juden kein Problem damit haben sollten, wenn eine Krankheit nach etwas unkoscherem benannt wird. Doch weit gefehlt:

Bereits am Montag hatte das israelische Gesundheitsministerium gegen die Bezeichnung Schweinegrippe protestiert. Dies sei eine Beleidigung für Juden und Muslime, da in beiden Religionen Schweine als unreine Tiere gelten

Heisst das, es gibt koschere und unkoschere Krankheiten? Das ist eine ganz neue Dimension von Religionsauslegung – gute Menschen sterben an koscheren Krankheiten wie Cholera, schlechte kriegen Schweinepest.

Locker mithalten in Sachen hypocerebrale Motivationsdarlegung (vulgo Bullshit) kann die EU, die mit dem Vorschlag „Neue Grippe“ (die nächste heisst dann „Ganz Neue Grippe“?) kommt, da Schweinegrippe der Schweinefleischindustrie schaden könne.
Was einhergeht mit einer Aussage von Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou, der Verzehr von Schweinefleisch sei sicher, „vorausgesetzt, es ist gekocht“. Igitt, wer isst Schweinefleisch denn gekocht (ausser Briten)?

Über die arabischen Staaten erfährt man bei Telepolis:

Das ägyptische Gesundheitsministerium hat schon einmal die Schlachtung aller Schweine im Land angeordnet[…]. Andere muslimische Länder haben zumindest ein Einfuhrverbot von Schweinefleisch verhängt. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben auch den Verkauf und das Kochen von Schweinefleisch verboten.

Ähm, in welchen Mengen wurde vorher bitte Schweinefleisch in die muslimischen Staaten eingefürt und was sagt das über die Glaubensfestigkeit (um mal ein positives Wort zu nutzen) der dortigen Muslime aus?
Könnte es am Ende sein, dass unser klischeebeladenes Bild dieser Länder falsch ist (schockschwerenot).

Ich empfehle unterdessen ein Spielchen:

heyzap.com – embed games

Googles dunkle Seele 0 

Seine Seitenstatistiken durchzugehen ist immer wieder schön. Nicht bei Blogger, da gibt es kaum Statistikmöglichkeiten, aber bei meinen Vollseiten.
Denn was die Statistik darüber enthüllt, zu welchen Suchanfragen Google zu spilmkritiken.de (Sporle.de folgt später) geschickt hat ist schon klasse:
es ist zwar ein 1. April, dennoch ist nichts hiervon ausgedacht.

spilmkritiken.de
Verdächtig wird es ab Platz 19 der Suchphrasen, hier findet sich hintern. Auf Platz 24 dann schon haare hintern und ganz am Ende, Platz 300 dann der Hammer: haare an hintern von frauen.
W.T.F.?
Wer zum Teufel sucht nach sowas?

Immerhin, zwischendurch schmeichelt Google mir, indem es leute zu mir schickt, welche nach hübscher hintern gesucht haben. Ihc nehm das mal als Wiedergutmachung an.
Im Ernst, Grund dürfte ein Text über die Rolle von Frauen in Videospielen gewesen sein, der den Titel „Haare, Hintern, Dokelleté“ trägt.

Der Hauptgrund, aus dem mir diese Suchanfrage Sorgen machen ist allerdings ihre Existenz. Und die Tatsache, dass zumindest haare hintern noch VOR samus nackt und lara croft nackt (Platz 31 bzw. 33) liegt.

Lustig geht es weiter mit dem Gesäß, aber jetzt auch akademischer, gab es doch tatsächlich zwei Suchanfragen mit der wörtlichen Anfrage das weibliche Hinterteil. Ob da jemand eine Abhandlung gesucht hat?
Das weibliche Hinterteil, seine Form und Darstellung von Prof. Heribert Huber – klingt doch gut ;-)
Ich helf auch beim Forschen. (allerdings nur, wenn ich die Probandinnen auswählen darf)

Direkt dahinter folgen dann übergroße Brüste.
Verdammt nochmal, schreibe ich soviel über Sex und weibliche Anatomie?

Auf Platz 61 dann entdecke ich eine großartige Idee für ein noch nicht programmiertes Videospiel, das der Welt gefehlt hat. dennoch bleibe ich dem Thema treu und präsentiere:
nacktmodels rennspiel.
Steilvorlage für einen Aprilscherz, wenn ich sowas machen würde. Alternativ auf Rang 70 memory mit nackten frauen

Ich glaube übrigens nicht mehr, dass hier noch was kommt, was nix mit Sex zu tun hat. Immerhin bin ich jetzt bei Platz 100 angelangt und treffe auf prinzessin peach nackt.
Hier eine wichtige Lektion: Lara Croft ist okay. Samus Aran ist okay. Alyx Vance (war auch dabei) ist vollkommen okay. Und Jean Grey sowieso. Aber Prinzessin Peach (siehe rechts)? Obwohl, süß ist sie ja. Trotzdem, irgendwie ist das einen Schritt von Biene-Maja-Porno entfernt.

Hmm, myst ds schlecht. Stimmt, aber wenn du das schon weisst, warum googelst du dann noch danach?

Kommen wir ins reich jener Anfragen, die nur ein einziges Mal kamen:

geht halo 2 auf windows xp?
Nein. Soviel dazu.

wo liegt europa ??
Gegenüber von Australien

japanische hintern von frauen
Die übrige Frau sollte allerdings schon europäisch sein. oder schwarz, aber auf keinen Fall japanisch.

nicht
huh?

+frauen +in +videospielen
Jaja, in Sprache steckt mehr Mathematik, als man meinen sollte

attribute für frauen
ich sollte bei diesem Thema wohl so langsam wirklich die Klappe halten, daher sag ich mal nix…

haare spielen der faru
Was ist ein Faru? Wobei, selbst wenn ich es wüsste ergäbe diese Anfrage keinen Sinn.

härchen am dekollete
jetzt geht das schon wieder los. Sollte sich der Sucher hier wiedererkennen, ich kenne da eine dame nach seinem geschmack, ist verkuppelung erwünscht?

lange haare hintern
herrgott nochmal, könntest du jetzt endlich einfach eine Kontaktanzeige machen? „Arschhaar sucht Arschhaar“ oder noch besser macht eine Community auf, ArschhaarVZ. da könnt ihr euch auch über die ideale Länge unterhalten. Gestoppelt, Knielang oder gar fersenlang? Alles ist drin!

¨$haare am hintern was nun
Ganz einfach, meld dich beim ArschhaarVZ

mobiler flughafen
Jau, coole Idee. Vor allem zum ersten April.
„Tower, bitte kommen. Ich hab keinen Sprit mehr. Tower, wo seid ihr?“
„APRIL APRIL, WIR SIND IN MOSKAU, NICHT IN BARCELONA!“

welchem teil liegt nicht in deutschland
dem teil von die da drüben. die wo nicht im deutschland ist.

in welchem teil europas liegt deutschland
Im Deutschen

Ach, richtig, wegen großer Nachfrage nochmal zum Hauptthema:
übergrosse hintern

sexualisierung der frau
ich glaube so langsam, da sind Sie an der richtigen Adresse.

weniger kleidung für lara
Gute Petition. Wo kann ich unterschreiben?

dekolleté bei frauen
Danke, dass dabeisteht, dass es um weibliche Dekolletés geht. wer weiss, was man sonst für Ergebnisse erhält.

bloodrayne kritik brüste nackt
ja, aso ich finde die ganz hübsch, die nackten Brüste von Bloodrayne. Reicht das als qualifizierte Kritik?

michael t. bhatty
das interessante hieran ist, dass der unter „ferner liefen“ läuft während mein Name immehrin 15mal gesucht und gefunden wurde. bald bin ich ein Star – nur, wer holt mich hier raus?

haare an der brüsten
So langsam reicht es wirklich.
lara croft hat kein höschen an
Weiss ich doch schon }:-)

donkey kong weiblicher affe
Glaub mir, du hättest lieber vergessen, dass es die gibt. Aber bitte, hier ist sie: Candy Kong, über die selbst die Wikipedia in ihrem ersten Satz folgendes zu berichten weis:

Candy Kong provides various services for the Kongs throughout the different games

Soso. Verschiedene Dienste also. Als Affe hat sie übrigens auch die gewünschten Haare am Hintern, womit daas Thema hoffentlich erledigt ist.

Und zum krönenden Abschluss nochmal:
die berühmtheit der hintern

Bald online: 0 

pingomatisch! 0 

Schon mitbekommen?, es gibt ein neues Pagerank-Update und etliche große Seiten fallen in den Rankings bei Google ins Bodenlose.

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

a) Ausflippen
b) SEOler auslachen
c) Puffern

a) ist langweilig, weil das im Moment jeder macht (ernsthaft, geht in ein beliebiges SEO-Forum und lest dort zum Thema „Google“, es ist Wahnsinn), b) macht ihr automatisch, wenn ihr das grade eben in Klammern geschriebene macht und c) wäre die vernünftige Wahl.

Die Sache ist die: Wir wissen nicht, was die Veränderungen verursacht.
Also müssen wir sie umgehen.

Wir müssen unsere Seiten so aufbauen, dass sie ohne Google leben können (meine konnten das übrigens schon immer, ich habe 10-20%-Google-Traffic).
Wenn das zu positiven Ergebnissen bei Google führt, umso besser!

Und damit zu einem inzwischen etablierten Mittel zur Erhöhung der Präsenz einer Seite im Internet: Bloggen.

Blogs sind mit ihren RSS-Feeds und einer ganzen Reihe von neuen Suchmaschinen, die nur Blogbeiträge durchsuchen extrem präsent im Internet. Ihre Vernetzung unter einander verstärkt das noch.

Das geht aber auch ohne „richtigen“ Blog.
Webseiten sind aus einer typischen Webseitenform der 90er entstanden, der Startseite mit einer Liste der letzten Aktualisierungen. Hat man eine solche, kann man damit einfach so tun, als wäre sie ein Blog.

Zunächst einmal braucht es dazu einen RSS-Feed. Wie der erstellt werden kann lässt sich hier nachlesen, ich will zum Wesentlichen kommen für alle, die das nicht mehr lernen müssen.

Okay, RSS-Feed-Erstellen gelernt, gemacht, auf den Webspace hochgeladen und in der Homepage verlinkt?
Perfekt!

Jetzt kommt das für Schreiber (und oft auch Leser) wichtigste, was man mit einem Feed machen kann: Pingen.
Biem Pingen werden einige Seiten gezielt benachrichtigt, dass ein Feed neue Mitteilungen enthält. Das sind die bereits zuvor genannten Blog-Suchmaschinen, ein paar sind auch für Nachrichten.
Die meisten Blogs wie die bei Blogspot machen das automatisch, für alle anderen gibt es ping-o-matic, welches man im Übrigen unter pingomatic.com findet.

Pingomatic nimmt den RSS-Feed und schickt eine Nachricht an alle wichtigen Blog- und Newssuchmaschinen, dass der Feed aktualisiert wurde. Macht man das regelmäßig sind die letzten Einträge immer auch über die Blogsuchen zu finden.
Diese Suchmaschinen können gar nicht anders, als die Seite dann wie einen Blog zu behandeln. Sie haben einen Feed vorliegen und an den halten sie sich.

Und da einige dieser Suchmaschinen sehr stark besucht sind (Technorati hat einen PR von 8 und ist bei Alexa unter den 300 meistbesuchten Webseiten verzeichnet) hilft das definitiv.
Und ganz nebenbei helfen die Links von Technorati unter Umständen gegen den Pagerank-Schwund.

Schreiben vs. Geld 0 

Der erste Teil zu diesem Text findet sich hier, für alle, die ihn verpasst haben.

So, wie schlimm ist es eigentlich?

Nun, ich nehme mal wieder meine eigenen Seiten als Beispiele heran und schleichwerbe nebenbei auch noch kräftig:
Meine Seiten hatten (vermutlich) aufgrund des Schreibstils einen gewaltigen Aufstieg durchgemacht.
Das mag wie Angeberei erscheinen, aber mich hat das ehrlich gesagt selbst überrascht. Aber die Kombination aus einem von Alexa bestätigten Wachstum von inzwischen 3400% (spilmkritiken.de laut Alexa) beziehungsweise 900% (sporle.de laut Alexa) gepaart mit hohen Seitenlesezahlen pro Nutzer und dem aus meinen eigenen Statistiken geschlossenen Fakt, dass nur 10% meiner Nutzer über Google kommen und fast 60% Stammbesucher sind lassen keinen anderen Schluss zu.

So, ich habe also eine sehr gut laufende Seite, die Besucher anzieht und auch hält.
Wie hoch ist meine Klickrate?
Über alle Programme verteilt: um die 0,2%.

Zum Vergleich: Als normale Klickrate gilt unter kommerziellen Seitenbetreibern eine Rate von 3-5%!
Dem entgegen stehen die Webmagazine. Bei diesen sind Raten von 0,15-0,25% normal.
Teils professionell geschrieben, interessant und auf gute Texte fokussiert müssen diese Seiten teils enorme Anstrengungen leisten, um zu überleben.

Es gibt ein paar Tricks, was man dagegen tun kann. Damit kriegt man die Rate vielleicht auf 0,5% hoch.

1. Banner am Ende schalten
Am Ende eines Textes haben die Besucher nicht mehr viel zu tun ausser zurückzugehen. Erhalten sie hier etwas Interessantes, also etwa eine gute Anzeige, werden sie diese aufmerksamer betrachten als noch zu Anfang des Textes.
Das liegt auch daran, dass das Auge noch im Lesefluss ist, das Banner also mit den letzten Textzeilen wahrgenommen wird.

2. Textbezogene Werbung
Nein, keine kontextsensitiven Anzeigen, die funktionieren meistens sowieso nicht. Hier geht es Direktverlinkung. Das geht beispielsweise in Produkttests und entsprechenden Nachrichten.
Diese sind auch deshalb interessant, weil Onlineshops für verkaufte Ware besser zahlen als Anzeigenservices für Klicks. Zum Ausgleich kriegt man allerdings keinen Cent, wenn die Besucher die Anzeige zwar beklicken, aber dort nichts kaufen.

3. PagePeels
Das sind kleine Eselsohren, die oben rechts an der Seite zu sehen sind und aufklappen, wenn man mit der Maus drüber fährt. Hinter dem Eselsohr liegt eine Anzeige.
Die Dinger haben momentan enorm hohe Klickraten.
Ich hab noch ein Skript für eine solche Anzeige im Rechner rumliegen, aber keine geeigneten Anzeigen. Das Motiv sollte mit der Dreiecksform des Eselsohr spielen und den Betrachter neugierig machen auf das, was hinter dem Eselsohr wartet.
Aber schnell, in etwa einem Jahr dürften die Nutzer sich an diese Werbeform gewöhnt haben.

Und hier noch Dinge, die man auf keinen Fall machen sollte:

1. Pop-Ups, Pop-Unders, Layer-Ads etc.
Es sei denn, die besucher sollen die Flucht ergreifen oder ihre Seite ist dermaßen hässlich, dass sie besser hinter einem Pop-Ups verborgen bleiben sollte. Dann ist das okay.
Vor allem aber sind Pop-Ups Teil eines ständigen Rüstungswettlaufs zwischen Werbern und Verbrauchern.
Die Nutzer wollen nicht belästigt werden und setzen immer mehr Werbeblocker ein, schalten Skripte aus etc. Die Werber suchen Möglichkeiten, das zu umgehen worauf die Verbraucher noch restriktivere Maßnahmen gegen die Werbung installieren.
Darunter leiden die ehrlichen Werbetreibenden, deren Anzeigen mit ausgeschaltet werden und die es für falsch halten, Werbung als etwas anzusehen, was den Umworbenen aggressiv anspringt und niederknüppelt.
2. Inline-Ads
Das sind Javascripts, die in einem Text einzelne Wörter doppelt unterstreichen und so Werbelinks integrieren. Die meisten davon öffnen ein kleines Fensterchen mit dem beworbenen produkt, wenn man mit der Maus drüberfährt.
Und stören so für mehrere Sekunden den Lesefluss, wenn sie sich über den grade gelesenen Text legen. Ich finde diese Dinger unverschämt und nervig.

3. Die andere Art Inline-Ads
Anzeigen mitten im Text sind ein absolutes No-No. Eine Anzeige neben dem Text oder zwischen Text und dazugehöriger Kommentarfunktion, meinetwegen sogar zwischen den einzelnen Einträgen in einem FAQ, okay. Aber im Fließtext?
Vergessen Sie’s!

Das Dilemma guter Schreiber 1 

Irgendwie scheinen die Leute hier mehr über Internetmarketing und Webdesign lesen zu wollen, das legen jedenfalls die Besucherzahlen nahe.

So ganz kann ich das nicht nachvollziehen (wie viele 100 miese Blogs zu dem Thema gibt es eigentlich inzwischen?), aber was soll’s.
Seltsamerweise ist nämlich noch immer nicht alles besprochen, was da zu sagen wäre.

Wahrscheinlich sind die drei wichtigsten Regeln für Internetmarketing allgemein bekannt:
1. Verbreite deine Artkel gegen Links auf deine seite
2. Mache sie keywordreich
3. Schreibe gute Texte

Schauen wir uns mal ein durchschnittliches Artikelverzeichnis an, so kann man sehr schön beobachten, wie die Schreiber sich selbst an diese Tipps halten:
Sie veröffentlichen ganz offensichtlich in Artikelverzeichnissen, gerne mal unter mehreren namen, Titeln und kategorien den gleichen text.
In den Texten tauchen die Schlagworte, mit denen die Schreiber vermutlich gefunden werden wollen sehr häufig auf.
Die Texte sind samt und sonders unlesbar schlecht.

Langweilig geschrieben, gefüllt mit den immer gleichen Empfehlungen (den drei da oben), trivial, uninteressant und thematisch fast komplett auf die Bereiche Internetmarketing und Suchmaschinenoptimierung beschränkt.

Da stellt sich doch die Frage: Warum sind die Texte in Artikelverzeichnissen so mies?

Und die Antwort liegt auf der Hand: Das Dilemma des guten Schreibers.

Der weitaus größte Teil des Internets finanziert sich aus Werbeanzeigen. Das ist offensichtlich, wenn man sich einmal eine zufällige Gruppe von vielleicht 100 Webseiten rauspickt, gerne auch aus anderen Sprachgebieten wie Japan oder Russland.
Würden Sie auf eine solche Anzeige klicken, wenn Sie einen guten Text lesen?
Sicher nicht – die Anzeige öffnet normalerweise im selben Fenster bzw. Reiter wie der Text, der damit verschwindet.
Bei den meisten modernen Bannerformaten (Flash, Javascript) hat man auch keine Möglichkeit, den Link in einem anderen Fenster/Tab zu öffnen, wenn man will. Es gibt die Option ganz einfach nicht.
Auch hält ein guter Text das Auge quasi gefesselt, es schweift nicht zu den Anzeigen, es sei denn, diese sind sehr störend (tatsächlich wird Internetwerbung zunehmend störender und das scheinbar mit Absicht).

Ein Text muss also im Internet eine gewissen Balance erreichen: Er muss gut genug sein um Besucher anzulocken, darf aber nicht so stark fesseln, dass diese Besucher ihn zu Ende lesen wollen.
Denn andernfalls klicken sie nicht auf die Anzeigen (wiel sie den Text weiterlesen wollen) und man hat finanziell nichts von seinem Text.

Das kommerzielle Internet fördert also spezifisch das Mittelmaß.

Natürlich gibt es Tricks, um diesen Effekt abzuschwächen. Einer davon ist der Cliffhanger.
So wie dieser hier: Im nächsten Post geht es weiter mit der Frage: Wie kann ich trotz guter Texte Geld verdienen?

Stichworte: ,

whoa 2 0 

Okay, was auch immer grade mit meiner Site spilmkritiken.de passiert, es ist was Gutes:

Innerhalb einer Woche ist die Besucherreichweite im Dreimonatsschnitt um weitere 250 %-Punkte gestiegen und liegt jetzt beim 1150-fachen des Wertes von vor drei Monaten.
Der Wochenschnitt ist offen gestanden jenseits meiner Erwartungen – ich hätte mit einem Stand von etwa einer Million gerechnet, aber nie im Leben mit einer halben!

Möglich, dass meine Arbeiten am Forum da mit reinwirken.

Und weiter geht’s: sporle.de, meine Seite über Exergaming ist heute in (noch nicht ganz fertiger) neuer Form online und läuft und ist endlich auch gut anzusehen und aktuell.

Stichworte:

whoa 0 

wahoo, yeah, success!

Okay, es ist auf recht niedrigem Niveau, aber es ist ein Erfolg – immerhin ist meine Seite über Videospiele als Literatur um fast 6 Mio. (!) Plätze nach oben gegangen und der wöchentliche Reach ist sogar nochmal doppelt so hoch wie der durchschnittliche Reach der letzten drei Monate – und tatsächlich auch doppelt so hoch wie der letzte wöchentliche Reach.

Stichworte:
Extra Extra Vlogs und Geschichten Fiction Science