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It just can’t be as hard to fall in love with someone and her also being in love with you as it seemingly is, can it?

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Bay = Böse 0 

Michael Bay ist böse. Ich möchte gleich zu Anfang klarstellen, dass Michael Bay bösartig ist. Mit etwas Pech auch in dem Sinne, wie man das in der Medizin meint: Er breitet sich aus.
Immerhin hat er jetzt schon Produzent Steven Spielberg soweit infiziert, dass der nichts gegen Transformers getan hat.

Was habe ich Transformers als Kind geliebt.
Ja, ich weiss, dass die Geschichten und Dialoge miserabel waren, die Serie sich ständig selbst widersprach (Kamen die Constructicons jetzt von Cybertron oder wurden sie erst auf der Erde gebaut?) und die ganze Serie basierte auf Actionfiguren.

Ist irgendetwas davon ein Grund dafür, einen schlechten Film zu machen?
Nein.

Aber konkreter: Transformers fühlt sich an, wie ein zwei Stunden andauernder Trailer.
Dass ständig geballert, gerannt, gefahren und gekämpft wird – okay, es ist ein Film mit meterhohen Robotern, die sich im Krieg miteinander befinden.
Aber warum ist ausnahmslos jeder menschliche Charakter in dem Film vollkommen hysterisch? Alle brüllen wild durcheinander, keiner lässt den anderen zu Wort kommen und überhaupt verhalten die Menschen sich, als hätte man ihnen grade eine dicke Überdosis Adrenalin gespritzt.
Auf jeden Fall niemand dabei, mit dem ich jemals eine WG oder sowas gründen würde. Oder auch nur Urlaub in der selben Stadt verbringen wollte.

Ja, der Humor holt einiges wieder raus und der sich in ein Radio verwandelnde Frenzy ist trotz einer gewissen Ähnlichkeit mit Jar-Jar Binks wesentlich erträglicher als dieser.
Es gibt für uns alte Freaks ein paar augenzwinkernde Anspielungen auf die Serie, was die Alten immer freut. Ganz vorne an natürlich „You failed me yet again, Starscream!“.
Und was das Ende angeht: Ach was soll’s, Logik ist im Filmgeschäft im Moment sowieso out.

Wenn’s denn ein Score sein soll: 3/10

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Buch: Vorwort 0 

Das folgende ist mein gestern geschriebenes Vorwort zu einem ansonsten noch ungeschriebenen Buch ohne Titel. Vermutlich etwas seltsam, aber ich find’s interessant.

Setzen wir uns für einen Moment hin und betrachten uns diese seltsame Lebensform, die – vermutlich berechtigt – dem Glauben anhängt, auf diesem Planeten dominant zu sein.
Nicht unbedingt in diesem Vorwort zu einem hoffentlich nicht zu dick und trocken geratenen Buch, welches ohnehin kaum jemand lesen wird, sondern draussen. Gehen Sie raus, setzen Sie sich irgendwo hin, wo es betriebsam ist und schauen Sie den Menschen eine Weile zu. So 15 Minuten oder so.
Keine Angst, es lohnt sich. Wir sehen uns später wieder.

Na, wie oft haben Sie in diesen 15 Minuten (zuzüglich eventuellem Hin- und Rückweg) gegrinst? Gut, machen wir uns nichts vor, Sie waren nicht draussen.
Es sei denn, ich habe Sie in diesen ersten drei Absätzen bereits so gelangweilt, dass Sie das Buch weggelegt und ein paar Tage liegen gelassen habe. Oder Sie hören tatsächlich auf mich – dann sind Sie vermutlich ein Wellensittich oder so etwas.

Worauf ich hinaus wollte, was auch geklappt hätte, wären Sie denn hinaus gegangen, ist die tiefe Komik des Menschen.
Eine durchaus positive, weil erheiternde Komik ohne faden Beigeschmack. Eine Komik ohne flachen Slapstick und mit wenig Schadenfreude, vielmehr je nach Fall eine erheiternde Naivität, eine tiefe Ironie der Spaltung von Sein und Wollen. Und doch, da ist eine Art mentaler Slapstick; basierend auf einer uralten Tradition mit Begriffen wie Bildung, Anstand, Disziplin und eben Tradition selbst kann man ihn am besten mit einem Sketch vergleichen (den es meines Wissens nicht gibt, der aber gedreht werden sollte), bei dem ein Mensch im Treibsand steckt, umgeben von rettenden Ästen, auf denen er aber überall Monster sitzen sieht, die nicht da sind.
Gut, etwas makaber, das geb ich zu.
Noch passender vielleicht wäre es, wenn die Äste alle von ihm fremden Bäumen stammen und er vor diesen fast noch mehr Angst hat als vor dem Treibsand – sie könnten ja giftig sein, zuschlagen, brechen oder sonst etwas.

So sehe ich den Menschen: Er steckt in seinem Treibsandloch, die rettenden Äste stets in Greifweite ist es für ihn aber unmöglich, zumindest undenkbar, diese zu greifen.
Als Gewohnheitsstier, als das er oft beschrieben wird fällt es ihm schwer, Neues angstfrei anzugehen. Der Treibsand, das sind all die Gefahren, denen der Mensch sich derzeit gegenüber sieht. Die Äste, das sind die neuen Denkweisen, die dort hinaus führen oder das Problem zumindest mindern können.

Ergreifen wir sie nicht, können wir uns zwar mit immer mal wieder am eigenen Zopf aus dem Loch heben und noch etwas länger strampeln, raus kommen wir aber nur, wenn wir die Äste greifen.
Doch irgendwie scheint es, haben wir unser Loch lieb gewonnen.
Offen gesagt würde ich gerne mal einen Häftling in sein altes Gefängnis begleiten und fragen, ob er für dieses irgendwelche sentimentalen Gefühle entwickelt hat, ob er es vermisst hat, ob er es als Teil seiner Geschichte und seines Selbst betrachtet.
Menschen sind so unglaublich faszinierend und oftmals bizzarer als so mancher als „ausserirdisch“ geltender Tiefseefisch. Tatsächlich glaube ich, die meisten Ausserirdischen werden nicht so seltsam sein wie wir – ausser natürlich in unseren ebenfalls seltsamen Augen.

Es mag sein, dass das alles recht negativ klingt – in Treibsand zu versickern ist ja nun nichts angenehmes – aber das ist auch nur eine Metapher und wenn man zudem der festen, unverrückbaren Überzeugung ist, dass der Mensch irgendwann aus dem Loch rauskommt, kann man auch über sein absurdes Verhalten durchaus lachen.
Immerhin, haben wir als Kinder über wesentlich bösartigere Dinge gelacht, wenn Serien wie Tom & Jerry oder Bugs Bunny liefen.

Was ich hier tun möchte, ist einfach: Ich will mir anschauen, wo die rettenden Äste für uns alle hängen, wie sie beschaffen sind, ob sie giftig sind und warum wir Angst haben, sie anzufassen.
Wie Sie vielleicht ahnen, sind meine Gedanken teils etwas bizzzar. Sonst würde ich das, was Sie, liebe Leser, als normal betrachten nicht als dermaßen bizzzar ansehen. Sie werden noch sehen, was ich meine.

Meine Bitte ist die: Trauen Sie sich etwas Bizzarität zu. Sehen Sie die Welt mal anders, nur ab und zu, ein paar Minuten.
Macht sie Sinn (Nein, ich werde jetzt nicht über etliche Möchtegernsprachwächter herziehen, obwohl ich das könnte)? Könnte sie besser funktionieren? Menschlicher? Wieviel Fehler ist menschlich? Können, wollen und sollen wir all das ändern, was zu ändern scheint? Gibt es so etwas wie einen Segen des Seltsamen? Was ist eigentlich „menschlich“?
Wollen wir unser kuscheliges Loch überhaupt verlassen?

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am and will 0 

I’m passionate.
I’m desperate.
I’m jealous.
I’m here.
I’m lost.
I’m found.

I’m afraid
I’m alive.

I’ll enjoy again.
I’ll live.
I’ll go on.

I’m done.

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Lost, not found 0 

How come
you lose the hardest
treasures you’ve not even found?

Think thy diamonds!
Think thy gold!
Imagine
no reality

To obscure
what’s dear to you
Invisible
and in your view

How come
you lose the hardest
treasures you’ve not ever found?

It come,
I tell you,
for the things most
worth and dear
are those
whose loss described
best only as a truthcome fear.

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Salt 0 

Insulting is easy
„sorry“ isn’t

An‘ I sit here
scratching away
the salt
of my glasses

Hell
love is masochism

Yet…

Kalt 0 

Du wirkst
warm

weil ein wind
durch dein
raureif
fuhr,

es forttrieb
für kurzem

und durch
der andern
raureif nicht

das lässt sie
glatt
erkalten

Salzwasser 0 

Augiges Salzwasser
Trümmer benetzend
in der Stille.

Rauschiges Salzwasser
Küsten markierend
war mein Traum

Poriges Salzwasser
Hitze verkündend
war das Ziel

Träume verlieren
ist Salzwasser.

Aufgeben
sind die Haifische

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Haiku tai Haiku 0 

Fest geformte Welt
Versuche der Aufsprengung
würdevoll gescheitert

Tja, Haiku.

Eigentlich mag ich sie nicht. Das ist genau wie mit Sonetten, sie sind viel zu streng festgelegt.
Wahrscheinlich hab ich deshalb ein Haiku gegen die Form der Haikus geschrieben.

Und, ist euch was aufgefallen?
Nein?
Die Silbenzahl stimmt nicht, es hat 5-7-6 statt 5-7-5. Und bisher hat sich noch keiner beschwert. Soviel zum Thema „Regeln“ für Gedichte.
Aber es ist ja auch ein Anti-Haiku, das darf das.
Wobei – Absicht war das nun wirklich nicht.

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