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Games: Generation des Meh 0 

Gut, dass ich gestern doch noch was politisches geschrieben habe. Mein ursprünglicher Plan war ein Beitrag über meine Erwartungshaltung für die nächste Konsolengeneration. Jetzt kann ich stattdessen schreiben, warum die 7. Generation der Heimkonsolen im Grunde enttäuschend sein musste. Nach der 6. Generation, der wohl besten und innovativsten Zeit in der Videospieleindustrie seit den 1980ern, war es einfach fast unmöglich, etwas vergleichbares hervorzubringen.
Entsprechend kam das auch nicht.

Es gab eine Enttäuschung, mit der ich schon vorher ganz klar gerechnet hatte: Das Ende der High-End-Grafik. Oder besser, die Stagnation dieser.
De aktuelle Generation hat die Qualität der Grafik auf einen Standard gehoben, an dem die Leistungsstärke des Prozessors und Grafikchips kaum noch eine Rolle spielt. Einfach weil nur noch Titel mit Millionenbudgets die zur Verfügung stehende Rechenkraft überhaupt noch ausnutzen können. Klar, es gibt noch deutlich Potenzial nach oben, nur: Wer will das ausnutzen. Abgesehen von Crytek, die mehr spielbare Grafikdemos produzieren als Spiele. Wenn auch zugegebenermaßen sehr gute Grafikdemos.
Der Trend zeigt sich bereits seit einiger Zeit: Grafikleistung wird zunehmend bedeutungslos, der grafische Stil gewinnt an Wichtigkeit. Besonders deutlich wird das beim grassierenden Retro-Trend. Wenn Mega Man 9 & 10 oder Retro City Rampage in NES-Grafik daherkommen und unter Gamern ernsthaften Hype hervorrufen, ist das der beste Beweis für das Ende der Grafikschlacht. Es wird noch große, grafisch aufpolierte Spiele geben, aber wegen der Entwicklungskosten für solche Titel werden es nicht allzu viele sein.

Die anderen Trends sind herstellerabhängig. Also tauchen wir in die Einzelabteilungen und vergleichen die 6. mit dert 7. Generation Hersteller für Hersteller, nach der Reihenfolge der Vorstellung der jeweiligen großen Wohnzimmerkonsole.

Nintendo
Die große Legende. Nintendo ist der traditionsreichste Konsolenhersteller im heutigen Markt. Als die Wii 2006 auf den Markt kam war sie eine Revolution: Der einfache Controller mit Bewegungssteuerung und nur vier Tasten war etwas völlig anderes, als alle Konsolen bisher. Unterdessen verkaufte sich im Markt für tragbare Systeme der DS mit seinen zwei Bildschirmen (einer davon ein Touchscreen) so gut, dass Nintendo die GameBoy-Reihe einmotten konnte. Dann kam der Trend zu mehr Fitness-Spielen, auf dem Nintendo vorne mitritt. Kurzum: Mitte der 2000er definierte Nintendo Videospiele. Nicht unbedingt für die selbsternannte „Hardcore Gamer“, aber für die Massen.
Dann kam mit dem 3DS ein nettes, aber letztlich überflüssiger Nachfolger des DS. Und für die WiiU getaufte Nachfolgerin der Wii nahm Nintendo kurzerhand alle Innovationen der letzten Generation zurück und ersetzte sie durch den klobigsten Controller seit langem (fast so schlimm wie jener des Nintendo64).
Dabei hätte es so einfach sein können: Nintendo hätte als letzter Hersteller ohne HD-Auflösung eine grafisch leistungsfähigere Wii bringen können. Ein Gegenstück zu den Erfolgen/Trophäen der anderen Hersteller dazu und fertig. Mehr wollte niemand, zumindest niemand in der Zielgruppe von Nintendo – die Wii war ein einmaliges und vielfältiges Konzept, das etliche Jahre hätte überdauern können.

Microsoft
Die Xbox 360 war eine feine, aber von technischer Anfälligkeit geplagte Konsole. Microsofts Versuch, als erster die neue Konsolengeneration zu starten, funktionierte, brachte aber Probleme wie desaströse Ausfallraten der Geräte mit sich.
Die große Innovation der 360 waren die Erfolge, ein System, bei dem Spiele Punkte für bestimmte Leistungen vergaben, die dann in einem alle Spiele übergreifenden System zusammengezählt und aufgelistet wurden. Da die Erfolge als Gamerscore zugleich die menschliche Sammelwut als auch den Wettbewerb unter Spielern förderten. Das war Kleinkram, aber im Endeffekt überraschend wichtig. Wichtig genug jedenfalls, dass Sony sich veranlasst sah, es für die PS3 zu kopieren. Xbox Live war zu seiner Einführung ein ziemlich guter Online-Service, den damals niemand sonst zu bieten hatte.
Die neue Xbox One kann Skype, Kamerasteuerung, Sprachsteuerung… im Grunde all das, was eine Xbox 360 mit Kinect auch kann, nur einen Tick besser. Der Controller, der mE wichtigste Bestandteil jeder Konsole, ist funktional mit jenen der Xbox und Xbox 360 identisch. Sie hat etwas mehr Leistung, aber siehe Einleitung des Artikels. Das ist die Art von Update, die man sonst nur von Apple kennt, mit dem Unterschied, dass Apple sowas im Jahresrhytmus bringt, weshalb die Trippelschritt-Innovation dort zumindest gut begründbar ist. Oh, und man kann beim Zocken Fernsehn kucken. Weil das so toll gleichzeitig funktioniert, sich auf einen Film konzentrieren und Noobs pwnen.
Die Xbox One ist im Grunde ein SmartTV mit zusätzlicher Videospielefunktion. Oder mit anderen Worten ein PC für den fernseher. Äh ja, danke, einen PC habe ich schon – allerdings keinen Fernseher, meine Konsolen laufen über Konverter auf einem Computermonitor und ich habe kein Interesse am in Deutschland verfügbaren TV-Programm. Vielleicht würde ich das Ding kaufen, wenn ich damit (endlich!) in Deutschland BBC One empfangen könnte. England hat nämlich im Gegensatz zu Deutschland gute Öffentlich-Rechtliche Programme, für die ich Geld zu zahlen bereit wäre.
Nur eines ist gelungen: Es gibt jetzt auch spieleübergreifende und dynamische Achievements. Das ist toll, ich mag Achievements.
Alles in allem bin ich von der X1 nicht wirklich enttäuscht – das Englische hat den schönen Begriff „underwhelmed“, was sich in etwa übersetzen lässt mit „nicht so begeistert wie ich zu sein erwartet hatte“.
Übrigens: Hässlich finde ich sie nicht unbedingt. Langweilig, ja, aber nicht hässlich.
PS: Hier ist ein Konterunkt zur One beim ElJoel

Sony
Sony sollte mich besser überraschen.
Der dritte im Bunde hat mit seinen ersten beiden PlayStations zwei technisch schwache und innovationsarme Systeme in den Ring geworfen, die von beachtlichem Marketing und Software getragen zu Bestsellern wurden. Mit Ausnahme des EyeToy hat Sony nie eine eigene Innovation ins Feld geführt (okay, zwei Analog-Sticks statt einem).
Dann kam die PS3 und plötzlich hatte Sony die stärkste Konsole im Ring. Sony hat einige Fehler gemacht, das frühe Verbot von 2D-Titeln auf seiner Maschine etwa hat ganze Genres der Konkurrenz in die Arme getrieben (wer hätte je gedacht, dass die Xbox die beste Konsole für meine heissgeliebten japanischen Shmups wird?) und der Start der Konsole ging völlig in die Hose (Riiiiiiiiiidge Racer!). Aber alles in allem hat Sony viel richtig gemacht – die Achievements kopiert und dabei mit seinen Trophäen noch übertroffen (einfach nur Punkte? Pah, unsere Punkte sind verschieden gut!), einen Online-Service hervorgebracht, der Xbox Live locker in die Tasche stecken konnte (vom Wii-Channel schweigen wir hier mal) und eine überaus leckere Software-Bibliothek zusammengestellt, die zu weniger als 90% aus Shootern und immergleichen Rennspielen bestand.
Die PS4 bekommt ein paar Gimmicks wie das von der PS Vita bekannte Touchpad am Controller, verändert sich aber wenig.
Die Sache ist die, dass wir noch nicht viel über die PS4 wissen. Es könnte eine ebensolche Enttäuschung sein wie die Xbox One. Es könnte noch mit einer neuen Idee aufkommen, das wäre allerdings extrem untypisch für diesen Konzern. Vorerst bleibe ich skeptisch, dass Sony nach den beiden Gurken der Konkurrenz mit etwas großem auftrumpfen kann. Und wehe, die Überraschung sind wieder proprietäre Speicherkarten mit Preisen von 60 € für 12 GB wie bei der Vita.

Fazit
Die 6. Generation der Videospielkonsolen hätte problemlos die vorerst letzte bleiben können, die bis zur 7. noch 5-6 Jahre gelaufen wäre, vielleicht ergänzt um eine Wii HD.
Alle drei Konsolen zeigten durch Aktualisierungen und neue Hardware mitten in ihrer Lebenszeit das Potenzial, als Plattform ewig weiterzulaufen. Die letzte Generation war gefüllt mit Innovationen vor allem bei den Controllern, besonders bemerkenswert hier Kinect und WiiMotion Plus. Wie wir jetzt sehen, scheint jede weitere Innovation entweder marginal (Xbox One) oder konterproduktiv (WiiU) zu sein.
Mein Abschlussgedanke: Die Zeit war einfach noch nicht reif.

Die Sache mit dem Bücherregal 1 

In einer aktuellen Geschichte der dpa, 1:1 nachgedruckt in diversen „Qualitätsmedien“ ( Schwäbische, Westdeutsche Zeitung, Stern, Grenzecho, Rhein-Zeitung – ja, da merkt man richtig die schwere Arbeit, die im Zeitungsmachen steckt) lesen wir vom Untergang des Bücherregals und vom Bücherregal als „Visitenkarte“. Aber taugt das Bücherregal überhaupt als solche?

Ich sehe in dieser Idee einige Probleme und fange mit dem einfacheren an: Wenn ich jemandes Buchregale sehe kenne ich ihn in der Regel bereits recht gut. Natürlich gibt es Menschen, die eine Wohnung betreten und die man noch nicht kennt – das aber ist in der Regel vor allem unangenehmes Publikum oder solches aus unangenehmen Anlässen: Ärzte, Gerichtsvollzieher, Polizeibeamte, Einbrecher…
Der Punkt ist der: Wer mein Bücherregal sieht, den kenne ich bereits ausreichend gut, dass sich der Informationsgehalt dieses Anblicks in Grenzen hält (und ebenso umgekehrt). Es ist ein ganz brauchbarer Ansatz für Small Talk, aber das ist jeder andere Regalinhalt ebenso. Und wenn keine Regale da sind, dann der Wandbehang. Oder sonst etwas in der Wohnung.
Das ist noch ein eigener Unterpunkt hier: Eine Persönlichkeit schlägt sich im gesamten Wohnraum einer Person nieder, nicht nur im Bücherregal. Eigentlich sogar am allerwenigsten im Bücherregal, aber darauf komme ich im nächsten Punkt.

Das andere Problem ist die inhärente Oberflächlichkeit des Buchregalbetrachtens.
Welche Information bringt es denn, ein Buchregal einer Person anzuschauen? Ein Überblick über die Bücher, die eine Person besitzt. Die Bücher aber erzählen niemandem ausser ihrem Besitzer ihre Geschichte. Wurden sie gekauft, weil sie interessant waren, oder nur hübsch? Oder sind es Geschenke? Pflichtkäufe für Schule und Studium? Oder gar Käufe mit dem expliziten Ziel, sie ins Regal zu stellen, um Besucher zu beeindrucken oder damit das Regal hübscher aussieht?
Wer aus dem Buchregal Informationen über eine Person bezieht riskiert massive Fehleinschätzungen, denn grade diese zentralen Informationen über die Person, jene die sich in der individuellen Geschichte jedes Bandes in diesem Regal ausdrücken, grade die sind von allen Regalbefüllungen beim Buch am wenigsten sichtbar. Einfach weil es so viele mögliche Gründe gibt, Bücher zu kaufen.
Das unterscheidet Literatur von praktisch allen anderen Dingen, die wir in unsere Regale stellen – der bildungsbürgerliche Dünkel der Literatur, ausgerechnet die Überzeugung vom Buchregal als Visitenkarte führt zu bewusster Inszenierung des Bücherregals, zu einer Verfälschung eben jenes Spiegelbildes, welches die Regale darstellen sollen. Im Zweifelsfall ist ein Buchregal kein Blick in eine Seele, sondern Teil einer Maske.
Wie viel Persönlichkeit steckt dagegen in anderen Regalbefüllungen – sei es ästhetischer Geschmack, Kunstfertigkeit des Wohnungsbewohners (etwa bei Modellbauern, ein Hobby, dem ich als Gegentrend zum Digitalen eine glorreiche Zukunft vorhersage) oder der vom Dünkel meist unverfälschte Geschmack in der Musik und bildenden Kunst.
Das bedeutet natürlich eine kleine Revolution: Die Repräsentativität des Regals, ob real oder nicht, hat uns zu literarischen Lügnern erzogen. Wir stellen unsere Regale voll mit Büchern, deren Anblick Besucher beeindrucken soll und sonst nichts (es gibt da einen Buchhändlerwitz mit einer Bestellung von einem Regalmeter Goethe und „ausserdem noch was zum Lesen“, in dem viel Wahrheit steckt). Diese Lüge hat ganze Verlage ernährt, die hochgeistige Literatur verlegten, die in Wahrheit kaum jemanden interessiert. Was passiert mit diesen, wenn Literatur nicht mehr als Fassade taugt? Oder wird es immer ein paar Relikte geben, die diese Funktion beibehalten?

Xronica 0 

Pardon für meine Abwesenheit, aber ich habe Arbeit vor mir (und hinter mir).

Neben dem üblichen Kram (Uni, meine Webseiten mit Inhalten versorgen) ist ein weiteres Projekt in der mache: Xronica ist ein Blogsystem, das einige Neuerungen zu WordPress 2.5 mitbringen wird, auf dem es basiert.
Diese Neuerungen dienen vor allem dazu, ein Projekt zu stemmen, das ich seit etwa einer Woche plane. Etwas großes, was für die, für die es relevant ist eine große Sache werden kann.

Ich denke, ich kann jetzt anfangen zu teasern:

Als erstes hab ich heute mal das nofollow-Attriut für alle Links rausgenommen. Es schadet so, wie es in WordPress implementiert ist mehr als es nutzt und wer es nutzen will, kann es manuell eingeben. Zumal die meisten Suchmaschinen es eh ignorieren, selbst Google zu einem gewissen Grad.
Daneben habe ich ein Rebranding angefangen, also den Einbau des neuen namens und Logos im gesamten System, einschließlich Kürzel und Programmbefehle.

Weiter wird gleichzeitig mit oder spätestens kurz nach dem fertig geänderten System auch ein dazugehöriges Handbuch erscheinen – als kostenlose PDF oder, für die, die Papier lieber haben, als Buch.

Achja, vielleicht erinnern sich einige noch an mein Gemecker über Versionsnummern. Xronica wird keine Versionsnummern nutzen. Statt dessen findet sich eine Angabe zum letzten Bearbeitungsdatum, die aktuelle Variante trägt also die Bezeichnung Xronica Build 2008-05-03, nicht Xronica 0.1.2 oder ähnlichen undurchsichtigen Unfug.

Reliefradarfeiler 0 

Es gibt eine Reihe von Dingen, denen man im Linguistikstudium begegnet. Sich selbst zum Beispiel. Das ist nicht so esoterisch oder philosophisch, wie es jetzt klingt.

Es geht eher um so eine Art memtischen Bumerang: Man verbreitet einen Begriff, dieser wird weiterverwendte und plötzlich hört man ihn wie selbstverständlich aus ganz anderen Mündern.
Das kann Absicht sein, wie bei Sporl, welches ich in Verbindung mit Sporle.de geschaffen habe. Aber es kann auch beiläufig passieren, als man nur einen Scherz erfinden wollte.

So geschehen beim Reliefradarfeiler.
Es war das Jahr 1999. Ich schrieb viel Science-Fiction, fasste es alles zu einem fiktiven Universum zusammen und bastelte eine Webseite daraus. damals noch bei Geocities. das war eine riesige Seite, wo jeder kostenlos eine Webseite aufbauen konnte – etwa so wie heute Myspace, nur besser.
Zu dieser zeit forderte mich das Guinness Buch der Rekorde heraus. ich wollte einen eigenen Rekord haben. Und der war einfach: Das längste Palindrom (ein Wort, dass vorwärts wie rückwärts gleichlautet) der deutschen Sprache war diesem Buch zu Folge Reliefpfeiler.

Das konnte ich natürlich länger: Reliefradarfeiler.
Hah!

Nachdem ich also bewiesen hatte, dass ich den längeren das längere hatte musste natürlich noch an der Technik gearbeitet werden. Denn es kommt bekanntlich nicht auf die Länge an, sondern was man damit macht.
Glücklicherweise bin ich in beidem recht gut.
(Sorry, das konnte ich jetzt einfach nicht auslassen)

Also erhielt der Reliefradarfeiler einen Platz in jenem fiktiven Universum: Ein Reliefradarfeiler war ein Spezialrechner, der bei der Darstellung des Reliefradars gebraucht wurde. Dieses war ein dreidimensionaler Nachfolger des uns bekannten Radars und wurde auf U-Booten und Raumschiffen eingesetzt, also dort, wo ein zweidimensionales Radar nur bedingt ausreicht.
Der Reliefradarfeiler würde die Daten, die der Radarempfänger annimmt nun in ein dreidimensionales Bild umrechnen, welches als Hologramm auf der Brücke des Schiffs zu sehen war.

Wo mir daas begegnete? Eine Dozentin erwähnte es beiläufig, als sie erklärte, was ein Palindrom ist.
Die ca. 150 Kalauer, die mir dazu grade einfallen erspar ich euch jetzt mal. Is besser so.

Achja, im Guiness-Buch steh ich trotzdem noch nicht. Die haben nämlich einfach nie was davon mitgekriegt.

Stichworte:

What’s with those numbers, anyways? 0 

This post will introduce a set of rules. Because the post is so goddamn long, I will post them here, so you don’t have to jump and explain them in the following text. Most probably, I will replace this text with something better in getting to the point sometime in the next few days, we’ll see.

THE 10 RULES OF EVOLUTIONARY SOFTWARE:

  1. The number is not thy god
  2. Thou shalt not make any great promiss for the future of your project other than ‚It’ll work‘
  3. Relaxeth
  4. Thou shalt honour the old code and improve upon it with care
  5. Thou shalt not kill old features and capabilities unnecessarily
  6. Thou shalt know that for some reaon the other biblical commandments do not work and thus will not be included
  7. These 7 rules shall be known as the 10 rules of evolutionary software. Why? See rule number 1.

Disclaimer: This entry is written in English in order to get the message out as far as possible. I think, this is important to tell people. You don’t change a mindset by simply saying so, you need to spread the message. Also, I apologize for not having any pictures, just boring text.
Lately, lots of software has been delayed or takes really long: Firefox 3 (added a lot of semi-cool features, btw) , WordPress 2.5 (pointlessly – more on that adjective later on – skipping 2.4 in the meantime), stepmania 4.0 (unusually for me, no complaints here) just to name those I care about myself and can recall within 10 seconds.

So, who’s to blame?
My answer is: Version numbers. Or rather, the mindset they introduce.

Some weeks ago, I made some improvements to a WordPress plugin named Sociable, a neat little plugin that creates icons which link to a social bookmark service under each post and page, enabling visitors to bookmark it with one click and also potentially a means of viral marketing (as in viral, not marketing called viral for no apparent reason or would like to become viral).
All I did was adding German bookmarking service Yigg to it, five lines of code. To signify the change, I named it version 2.5.3. However, the next day, I also added Oneview and decided not to change the number The change to me seemed to insignificant to reflect this way. Meanwhile, Joost de Valk, the main programmer of Sociable has released 2.5.4, btw.

But this insignificance I felt is a problem many coders and programmers seem to face: The numbers introduce the notion that, if you change something, you better change alot, because you need to justify the new number.
Thus, features become amassed in any new version of a software. Especially WordPress 2.5 and Firefox 3.0 will diverge from the original software a large amount. Many users will have to completely relearn how to use these programs.

Thing is: There would be no need for this if software development was an evolutionary process, rather than revolutionary.

By revolutionary I mean: Add, change or delete one feature at a time, implement is, change the code so that it works fine. Changes should be subtle and come one at a time, increase the quality of a software without making it something vastly different from former iterations.
Also, abandon words such as „iteration“, „version“ (when related to time), „revision“, „makeover“. They all imply segmented time when in reality, time is flowing and thus not segmentable by numbers.

However, abandoning these words also means abandoning the concepts behind it.
„But“, millions of programmer voices will shout in terror, „how do we distinguish all those versions of a software without version umbers?“.

The answer is simple, really: Dates.
Not the kind you have with a nice woman (although that might help to forget about the problem for a while), but the ones in the calendar. Whenever you implemented a new feature and it is running smoothly, release and instead of a version number add a date, like this:

WordPress
built (or build) 20-02-07 (or 03-20-07 for Americans)
change(s): implemented automatic feng shui sidebars (now that would be an awesome feature)
stable: yes
files changed: wp-admin/feng-shui-admin.php

That is: Name of the software
date this was last updated
list of changes

Only one point is new to most software and important to my concept:

date of last update
This replaces „version number“. Operating with dates makes it harder to set them as a goal and also they do not imply anything about the hange itself so there is no psychological pressure to change just about everything in a software. Rather, it gives you freedom to just change something incredibly small, that only needs one line in one file changed.
The update never claimed to do something huge. If it does change something major, say so in the changelog.

afterwords
Granted, some changes are huge-scale and might require developers to change the whole package.
My sites usually go through an evolutionary change, I never changed one radically from one day to another.
There was one exception, though: When I decided to make one of my sites two-column instead of three-column, I had to relocate everything that used to be in the right-hand sidebar (that was deleted) to some other place on the pages. I ended up changing almost every file in my theme (custom WP theme).
Those things happen. But you should just not aim for them.

Do, what it takes to improve a software. But do not force news.
Or, as the seemingly forgotten saying goes: Never change a running system.

PS 2.4
Right, the part of skipping WordPress 2.4 being pointless: Ask yourself just one question – what for?
What is the difference between publishing 2.4 later or naming it 2.5 that makes the latter preferable? is it that important to keep up with a roadmap that does nothing but list numbers, anyways? I mean, if it listed features to be implemented, alright. But numbers?

The German language has a beautiful explanation for this: Schwanzvergleich – dick compare.
It means, two people compare something and whoever has the bigger one (version number, number of sales, military rank, academic degree, dick) wins. I really dn’t see any other point in aiming for a number.

Aim for a good software that runs. And stop thinking of it being imperfect the very day you release it. of course, it is imperfect. Nothing is perfect.
Just relax, see it running and if there is something to change, do so. If you got a good idea, implement it. With care and taking time.
It’s not like anyone pays you to rush a sh*tload of features in, anyways.

BOILING IT DOWN: 10 RULES
To boil down my text, I’d like to introduce a set of 10 rules that I deem considerworthy, and also pathetically biblical in reference:

THE 10 RULES OF EVOLUTIONARY SOFTWARE:

  1. The number is not thy god
  2. Thou shalt not make any great promiss for the future of your project other than ‚It’ll work‘
  3. Relaxeth
  4. Thou shalt honour the old code and improve upon it with care
  5. Thou shalt not kill old features and capabilities unnecessarily
  6. Thou shalt know that for some reaon the other biblical commandments do not work and thus will not be included
  7. These 7 rules shall be known as the 10 rules of evolutionary software. Why? See rule number 1.

I’d say number 1 and 7 are the most important.

What’s with those numbers, anyways? 0 

This post will introduce a set of rules. Because the post is so goddamn long, I will post them here, so you don’t have to jump and explain them in the following text. Most probably, I will replace this text with something better in getting to the point sometime in the next few days, we’ll see.

THE 10 RULES OF EVOLUTIONARY SOFTWARE:

  1. The number is not thy god
  2. Thou shalt not make any great promiss for the future of your project other than ‚It’ll work‘
  3. Relaxeth
  4. Thou shalt honour the old code and improve upon it with care
  5. Thou shalt not kill old features and capabilities unnecessarily
  6. Thou shalt know that for some reaon the other biblical commandments do not work and thus will not be included
  7. These 7 rules shall be known as the 10 rules of evolutionary software. Why? See rule number 1.

Disclaimer: This entry is written in English in order to get the message out as far as possible. I think, this is important to tell people. You don’t change a mindset by simply saying so, you need to spread the message. Also, I apologize for not having any pictures, just boring text.
Lately, lots of software has been delayed or takes really long: Firefox 3 (added a lot of semi-cool features, btw) , WordPress 2.5 (pointlessly – more on that adjective later on – skipping 2.4 in the meantime), stepmania 4.0 (unusually for me, no complaints here) just to name those I care about myself and can recall within 10 seconds.

So, who’s to blame?
My answer is: Version numbers. Or rather, the mindset they introduce.

Some weeks ago, I made some improvements to a WordPress plugin named Sociable, a neat little plugin that creates icons which link to a social bookmark service under each post and page, enabling visitors to bookmark it with one click and also potentially a means of viral marketing (as in viral, not marketing called viral for no apparent reason or would like to become viral).
All I did was adding German bookmarking service Yigg to it, five lines of code. To signify the change, I named it version 2.5.3. However, the next day, I also added Oneview and decided not to change the number The change to me seemed to insignificant to reflect this way. Meanwhile, Joost de Valk, the main programmer of Sociable has released 2.5.4, btw.

But this insignificance I felt is a problem many coders and programmers seem to face: The numbers introduce the notion that, if you change something, you better change alot, because you need to justify the new number.
Thus, features become amassed in any new version of a software. Especially WordPress 2.5 and Firefox 3.0 will diverge from the original software a large amount. Many users will have to completely relearn how to use these programs.

Thing is: There would be no need for this if software development was an evolutionary process, rather than revolutionary.

By revolutionary I mean: Add, change or delete one feature at a time, implement is, change the code so that it works fine. Changes should be subtle and come one at a time, increase the quality of a software without making it something vastly different from former iterations.
Also, abandon words such as „iteration“, „version“ (when related to time), „revision“, „makeover“. They all imply segmented time when in reality, time is flowing and thus not segmentable by numbers.

However, abandoning these words also means abandoning the concepts behind it.
„But“, millions of programmer voices will shout in terror, „how do we distinguish all those versions of a software without version umbers?“.

The answer is simple, really: Dates.
Not the kind you have with a nice woman (although that might help to forget about the problem for a while), but the ones in the calendar. Whenever you implemented a new feature and it is running smoothly, release and instead of a version number add a date, like this:

WordPress
built (or build) 20-02-07 (or 03-20-07 for Americans)
change(s): implemented automatic feng shui sidebars (now that would be an awesome feature)
stable: yes
files changed: wp-admin/feng-shui-admin.php

That is: Name of the software
date this was last updated
list of changes

Only one point is new to most software and important to my concept:

date of last update
This replaces „version number“. Operating with dates makes it harder to set them as a goal and also they do not imply anything about the hange itself so there is no psychological pressure to change just about everything in a software. Rather, it gives you freedom to just change something incredibly small, that only needs one line in one file changed.
The update never claimed to do something huge. If it does change something major, say so in the changelog.

afterwords
Granted, some changes are huge-scale and might require developers to change the whole package.
My sites usually go through an evolutionary change, I never changed one radically from one day to another.
There was one exception, though: When I decided to make one of my sites two-column instead of three-column, I had to relocate everything that used to be in the right-hand sidebar (that was deleted) to some other place on the pages. I ended up changing almost every file in my theme (custom WP theme).
Those things happen. But you should just not aim for them.

Do, what it takes to improve a software. But do not force news.
Or, as the seemingly forgotten saying goes: Never change a running system.

PS 2.4
Right, the part of skipping WordPress 2.4 being pointless: Ask yourself just one question – what for?
What is the difference between publishing 2.4 later or naming it 2.5 that makes the latter preferable? is it that important to keep up with a roadmap that does nothing but list numbers, anyways? I mean, if it listed features to be implemented, alright. But numbers?

The German language has a beautiful explanation for this: Schwanzvergleich – dick compare.
It means, two people compare something and whoever has the bigger one (version number, number of sales, military rank, academic degree, dick) wins. I really dn’t see any other point in aiming for a number.

Aim for a good software that runs. And stop thinking of it being imperfect the very day you release it. of course, it is imperfect. Nothing is perfect.
Just relax, see it running and if there is something to change, do so. If you got a good idea, implement it. With care and taking time.
It’s not like anyone pays you to rush a sh*tload of features in, anyways.

BOILING IT DOWN: 10 RULES
To boil down my text, I’d like to introduce a set of 10 rules that I deem considerworthy, and also pathetically biblical in reference:

THE 10 RULES OF EVOLUTIONARY SOFTWARE:

  1. The number is not thy god
  2. li>Thou shalt not make any great promiss for the future of your project other than ‚It’ll work‘

  3. Relaxeth
  4. Thou shalt honour the old code and improve upon it with care
  5. Thou shalt not kill old features and capabilities unnecessarily
  6. Thou shalt know that for some reaon the other biblical commandments do not work and thus will not be included
  7. These 7 rules shall be known as the 10 rules of evolutionary software. Why? See rule number 1.

I’d say number 1 and 7 are the most important.

Nach einer wahren Begebenheit… 0 

Ja, so fühlt sich das Coden, Proggen und Arbeiten mit Windows manchmal einfach an:


Animator vs. Animation by *alanbecker on deviantART

Stichworte:

OMG, WordPress 0 

So, im Moment bin ich dran, aus dem P.M.-Beobachter den Blog 9xKlug (Neunmalklug.eu) zu machen.

Klingt einfach, aber ganz ehrlich: WordPress ist unglaublich unsauber zusammengeschraubt, entsprechend kompliziert die Anpassung an die eigenen Designbedürfnisse.

Womit fangen wir an: Mit der Hintergrundfarbe, das ist das einfachste.
Das Standardtemplate gefällt mir von der Form her, ich will also nur die Farben ändern.

Nach ewigem Suchen, wo denn der Eintrag für die Hintergrundfarbe ist (die ich auf Rot ändern wollte) stieß ich nach geschlagenen 10 Minuten hierauf:

#page { background: url("/images/kubrickbg-.jpg") repeat-y top; border: none; }

#page { background: url("/images/kubrickbgwide.jpg") repeat-y top; border: none; }

Jetzt mal ganz im Ernst, liebe Leute, wer zum Teufel definiert bitte einen einfarbigen Hintergrund als Grafik?
So ziemlich jeder Webcoder, den ich kenne würde euch für sowas einen Vortrag halten, der bei anderen Leuten für ein komplettes Studium reicht. Als Bummelstudent.

Nunja, man will ja nützlich sein: Die Datei befindet sich im Ordner /wp-content/themes/default/images/kubrickbgcolor.jpg und wenn man die Hintergrundfarbe des Blogs ändern will bearbeitet man diese Grafik und ändert mittels Flutfüllung in seinem Grafikbearbeitungsprogramm die Farbe.
Alternativ kann man da oben auch background: url("/images/kubrickbgwide.jpg")repeat- duch background-color:#F00; ersetzen.

Im Ernst, wer coded so eine Scheisse im angeblich besten Blog-System wo gibt?

Stichworte: ,

Don’t resist the hype 0 


So, lange genug nicht reingehört obwohl ich überall damit zugeschmissen wurde: Pornophonique!

Geht auf die Seite, ladet euch das Album „8 Bit Lagerfeuer“ runter und genießt. Vermutlich nur für ehemalige NES- und GameBoy-Besitzer und Fans alternativer Musik.
Aber für die definitiv.

Stichworte: ,
Extra Extra Vlogs und Geschichten Fiction Science