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Böse Leinsamen, Gentechnik und etwas Biologie 0 

Eigentlich bin ich, was Gentechnik angeht, überaus undogmatisch: Sie ist erstmal nur ein Verfahren, Lebewesen mit bestimmten Eigenschaften zu erzeugen, ohne über Generationen hinweg Zuchtwahl betreiben zu müssen (und zwischendurch immer wieder warten zu müssen, dass der neueste Nachwuchs das zeugungsfähige Alter erreicht). Deshalb halte ich die Grundsatzkritik an der Gentechnik auch für verfehlt.

Die Aufregung um den aktuellen Fall von Leinsamenkontamination hingegen, die halte ich für gerechtfertigt.
Und daher möchte ich kurz meine Position zur Gentechnik an diesem Beispiel aufzeigen, die bei einigen Leuten schon für Stirnrunzeln gesorgt hat, hier aber besonders zum Tragen kommt. Wobei ich den Eindruck habe, das Stirnrunzeln erwächst aus der in diesem Thema verbreiteten Schwarzweissmalerei.

Also: Das Gefährliche an diesen leinsamen ist nicht, dass sie – wie alle anderen leinsamen auch – Gene enthalten, sondern worauf diese ausgelegt sind: im Fale der kontaminierenden Samen auf Resistenz gegen Antibiotika.
Medikamenten- und Antibiotikaresistenz bei Krankheitserregern ist eine der größten Bedrohungen, denen unser Gesundheitssystem ausgesetzt ist. Denn je resistenter die Erreger werden, desto schwieriger werden sie (logischerweise) zu bekämpfen.

Nun ist es so, dass Bakterien grundsätzlich die Fähigkeit haben, fremde Gene in ihr eigenes System zu schleusen. Die Resistenz könnte also auf Bakterien übergehen und sich über aktiven Genaustausch (den Bakterien ständig betreiben) verbreiten, eventuell auch auf Bakterien, welche beim Menschen Krankheiten verursachen.
Somit stellt diese speziele Genmanipulation in der Tat ein klares Problem dar, da sie potenziell dazu beitragen kann, menschliche Krankheitserreger gefährlicher und schwerer bekämpfbar zu machen.
Aus anderen Gründen ist beispielsweise auch die Anzucht von Herbizid-, Fungizid- und Insektizidresistenz problematisch (diese Manipulationen gehen mit mehr Gifteinsatz auf dem feld einher).
Das sind also Manipulationen, die man verhindern, boykottieren und wo möglich verhindern sollte. Jeder Protest gegen diese Lebewesen und ihr Verbot ist somit legitim und anstrebenswert.

Nicht vergessen sollte man bei all der Aufregung aber: Nicht nur würde die Herstellung von Insulin für Zuckerkranke ohne Gentechnik zusammenbrechen, auch gibt es durchaus praktische Anwendungen – es gibt etwa Versuche von Tomaten mit höherer Vitaminkonzentration und krebsvorbeugenden Stoffen im Fruchtfleisch (die sind übrigens lila) oder Nüsse für Nussallergiker.
Berühmt geworden ist auch der GloFish, der inzwischen als Haustier erhältlich ist (nicht in Europa, hier sind genmanipulierte Tiere komplett verboten). Obwohl er letztlich vor allem als Haustier Anwendung fand, hat er doch einen praktischen und grade für Umweltfragen nützlichen Effekt: Er ist der erste Entwicklungsschritt zu einem Fisch, der Giftstoffe im Wasser anzeigt. Diesen Zweck hat er bisher nicht erfüllen können, aber immerhin ist er doch ein hübsches Haustier geworden:

GloFish

Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich hier stark von der üblichen grünen Position abweiche. Ich bin aber der Auffassung, dass es bei den Grünen durchaus Platz gibt für weniger, nunja, dogmatische Sichtweisen. Und dass man Dinge manchmal einfach zweimal betrachten sollte.
Ich halte das sogar für den grünsten aller Gedanken: Lasst uns die Dinge ruhig und vorurteilsfrei betrachten. Das heisst: Risiken nicht verschweigen – aber Chancen auch nicht.

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Qlocktwo – meine Uhr 1 

Okay, das große Problem mit dem teil gleich zu beginn: Sie kostet fast 900 €. Würde mich diese Tatsache nicht vom Kauf abhalten, wäre das eine geniale Uhr: Nicht zu präzise, aber wenn man will, kann man auch auf die Minute/Sekunde genau ablesen.
Unser Verhältnis zur Zeit ist mE von zuviel Präzision geprägt, was Hektik mit sich bringt.

Ich kann mir den Preis nicht wirklich erklären, aber nunja – schade drum.
Gut, dafür ist sie immerhin echte Handarbeit.

Etwas billiger kommt die dazugehörige Software fürs iPhone und iPod Touch daher: 79 Cent im iTunes Shop, verborgen hinter diesem kleinen Symbol:

TIME IN WORDS - QLOCKTWO

via Gizmodo

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Revolutionen sind kurz 0 

Eines der zentralen Merkmale einer revolution ist ihre Kürze bei gleichzeitiger Nachhaltigkeit der Ergebnisse. Und auch wenn Ökostrom seit Monaten und Jahren ein wachsendes Thema war, der eigentliche Umschwung kam jetzt. Vielleicht ist es nur Wahlkampfvorspiel, vielleicht aber ändert sich wirklich was.
Eine menge Nachrichten an einem Tag, von denen jede Einzelne die Entwicklung in die meines Erachtens richtige Richtung stößt:

Vattenfall verliert nach den letzten Zwischenfällen in Krümmel massiv Kunden und Umweltminister Sigmar Gabriel, vor dem ich vor nicht langer Zeit noch sagte, ich traue ihm zu, persönlich Plutonium in der Nordsee zu verklappen und das als größte Naturschutzmaßnahme des Jahrhunderts zu verkaufen macht plötzlich seinen Job und fordert die Abschaltung von Krümmel. Nur Kohlekraftwerke will er aus unerfindlichen Gründen immer noch bauen – davon allerdings rückt inzwischen wenigstens Kiel ab: Zuviel Widerstand aus der Bevölkerung für das Groß-KKW in Schleswig-Holstein.

Unterdessen gerät der Biosprit in die Kritik: Der zuständige Lobbyistenverband fällt nämlich durch Grünfärberei auf.
Da ich vom raumgreifenden Biospritanbau, der zudem am grundlegenden Problem unseres Energieverbrauchs nichts ändert, nichts halte, ist glaube ich bekannt.

Und dann ist da noch Desertec: Das Projekt für ein Netz aus erneuerbarem Strom in der Sahara gerät nicht nur in die Kritik, mit seinem Ziel, bis 2050 ein Sechstel der europäischen Energieversorgung zu liefern ist es auch noch konservativer, als ich befürchtet hatte. denn für diese Quote innerhalb von 40 Jahren brauchen wir kein solches Großprojekt.
Allerdings baut man offenbar auch hochgradig ineffiziente Solartürme.
Die richtige Kritik zu diesem Projekt liefert Hermann Scheer:

Desertec bedeutet Strom von einem einzelnen Konsortium, das Produktionsanlagen wie Transportleitungen kontrolliert. Es ist ein Weg, auch Solarstrom unter Monopolbedingungen herzustellen

ich selbst hatte mich ja bereits im März zum Thema Großkonzerne und Ökostrom geäussetr und stehe weiterhin voll zu dem damaligen Beitrag und vor allem der Essens: In hochgradig zentralisierten privaten Stromnetzen kann es keinen echten Ökostrom geben.

Und so, liebe Archivleser aus der Zukunft, begann die Revolution in einigen wenigen Tagen im Jahre 2009.

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Die Christen und das Ende der Antike 3 

Das Christentum ist ein faszinierendes Thema für Historiker – voller Widersprüche ist diese Religion, die sich abwechselnd (und auch gleichzeitig) als Kulturgut und Zensor, Bildungsbringer und -vernichter, Heilsversprechen und Kriegstreiber darstellt und/oder betätigt.
Ein überaus erfolgreiche Verklärung gelang den christlichen Kirchen in Bezug auf Antike und Aufklärung. Es ist in säkularen Keisen allgemeiner Konsens, dass die Aufklärung gegen die Kirche erkämpft werden musste (siehe Galileo Gallilei) und das Erstarken des Christentums der Auslöser für das finstere Mittelalter und den Verlust der antiken Kultur war.
Sehr schön zusammengefasst und mit Fakten aufbereitet hat das Rolf Bergmeier dargestellt, die Zusammenfassung dessen möchte ich einfach mal zitieren, weil das mE jeder gelesen haben sollte, der sich für Geschichte interessiert:

Von 350 bis 500 u. Z. – folglich binnen 150 Jahren – veränderte sich die Welt drastisch: aus zahlreichen öffentlichen Bibliotheken in jeder Stadt (28 allein in Rom), die mit unzähligen, zu 95 % säkularen Themen gefüllt waren und jeweils bis zu 500.000 Büchern enthielten, wurden nicht öffentliche Bibliotheken in Klöstern und Bischofsresidenzen, die jeweils ca. 100-500 Bücher mit fast ausschließlich Bibelexegesen und theologischer Literatur aufwiesen. Das Schrifttum der Medizin, des Rechts, der Ethik, Poesie, Astronomie, Agrarwissenschaft und Philosophie verschwand. Der Bücherverlust betrug 1:1000, d.h. jeder erhaltenen Schrift stehen 1.000 vernichtete und verlorene Schriften gegenüber.

Das antike Schulsystem war öffentlich und prinzipiell für „alle“ Stadtkinder ab Handwerker aufwärts offen – für die Landbevölkerung gestaltete sich der Zugang schwierig, da die Schulen lediglich in den Städten situiert waren. In den Schulen bestand keine weltanschauliche Bindung, die Schüler konnten weiterführende Schulen für Medizin, Recht oder Philosophie besuchen. In den Grammatikschulen wurde auf Latein und Griechisch unterrichtet. Nach der christlichen Wende existierten nur noch wenige, klerikale Schulen. Nach eintausend Jahren Schriftlichkeit war somit innerhalb relativ kurzer Zeit die Schriftlichkeit weitgehend erloschen und Analphabetismus war weit verbreitet.

Volltext hier

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5 Revolutionen für 2020 0 

Ich möchte in diesem beitrag kurz fünf Entwicklungen vorstellen, von denen ich glaube, dass sie unsere Welt bis 2020 enorm umgestalten werden.
Natürlich sind solche Voraussagen immer mit Vorsicht zu genießen – in den 70ern glaubte man auch, man könne zur Jahrtausendwende verlorene Gliedmaßen nachwachsen lassen. Dennoch denke ich, dass bestimmte Technologien für die Zukunft entweder ein Muss sind oder zumindest sehr verlockend:

1. Vertikalfarmen
Bereits seit einiger Zeit arbeiten Architekten, maßgeblich ausgehend von den Niederlanden, an so genannten vertikalen Farmen. Gemeint sind zur Nahrungspflanzenzucht genutzt Hochhäuser, die in mehreren Stockwerken Felder enthalten und/oder aussen mit wirtschaftlich nutzbaren Hängepflanzen (Erdbeeren, Gurken) bewachsen sind.
Da die Landwirtschaft extrem viel Land nimmt und somit auch für einen großteil unserer Umweltzerstörtung verantwortlich ist, sind vertikale Farmen eine großartige Entwicklung. Hinzu kommt, dass sie die Versorgung von Großstädten unabhängig machen vom Umland – und somit kürzere Transportwege der Nahrungsmittel mit sich bringen, was sich wiederum positiv auf die CO2-Bilanz der Städte auswirkt.
Aussehen kann das dann beispielsweise so:

Hochhausfarm

2. Pflanzen als Nutzgegenstände
Doch auch in normale Häuser können Pflanzen zunehmend einziehen.
Kannte man Pflanzen bisher nur als Topfpflanzen, könnten neue Entwicklungen dafür sorgen, dass einzelne Einrichtungsgegenstände in Zukunft durch Pflanzen ersetzt werden.
Ein erster Vorreiter dessen sind die oben verlinkten Mossteppiche, die es übrigens auch als Matten fürs Badezimmer gibt.
Möglich wäre es in Zukunft, auch lebendige Möbel zu züchten, etwa aus Hecken. Inwieweit sich das durchsetzen wird oder einfach nur eine seltsame Idee bleiben wird, muss sich zeigen.

3. Physiovoltaik
Als Physiovoltaik bezeichne ich die Gewinnung von Strom aus dem menschlichen Körper.
Das ist weit weniger gruselig, als es sich anhört: Der Mensch produziert jede Menge Wärme- und Bewegungsenergie. Inzwischen gibt es schon metallische Härchen, die auf der Haut aufliegen und durch die Bewegungen des Pulsschlages dazu angeregt werden, Strom zu erzeugen. Diese Entwicklung geht eilig voran – bis 2020 könnten Kleingeräte wie Handys und MP3-Player bereits komplett ohne Batterien auskommen und nur durch die Energie ihres Trägers versorgt werden.

4. Autarke Energieversorgung
Die EU hat grade beschlossen, dass alle Neubauhäuser bis 2019 nicht mehr Energie verbrauchen dürfen, als sie ernten.
Die Technik dafür ist da – es gibt Blockheizkraftwerke im Format eines Kühlschranks, Windräder für den Garten – und Solarzellen sind eh in jeder Größenordnung einsetzbar, also auch auf einem normalen Hausdach.
Wehren werden sich nur die Energieversorger – werden sie doch plötzlich überflüssig. Die zentralisierte Energiearchitektur mit großen Kraftwerken udn kilometerweit spannenden Stromleitungen wird in wenigen Jahrzehnten ebenso verschwinden wie vor ihr die Telegrafennetze.

5. Zepelline
Luftschiffe sind so eine Entwicklung, auf deren zweite Blüte wir schon seit Jahrzehnten warten. dennoch gebe ich nicht auf: Luftschiffe verbrauchen wesentlich weniger Treibstoff als Flugzeuge. Die geringe Geschwindigkeit gleichen sie aus, indem sie (anders als Schife) auch Land überqueren können und zum Explodieren neigen sie heute auch nicht mehr. Aktuelle Entwüre sind teils spektakulär und reichen vom Großfrachter bis zum Kreuzfahrtschiff. Ich glaube, spätestens wenn das Öl in 3-4 (seien wir großzügig: 5) Jahrzehnten zur Neige geht, werden Luftschiffe das einzige Lufttransportmittel sein, das wir uns noch leisten können.
Aussehen tun die Dinger heutzutage so:

Aeolus
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Glückliche Rasenmäher 2 

HandspindelmäherIch bin ja der Meinung, wer auch immer den motorgetriebenen Rasenmäher erfunden hat, gehört gevierteilt. Was dem auch nicht mehr viel ausmachen dürfte, ist er doch wahrscheinlich eh schon tot.
Google zum Beispiel denkt offenbar ähnlich und mäht den Rasen so, wie es sich gehört – mit 200 Ziegen. Ich merke unterdessen, während ich dies schreibe, dass „Rasen mähen“ bei Ziegen irgendwie albern klingt. In den Rheinauen benutzt man zum selben zweck übrigens Schafe, so neu ist die Idee also nicht. Macht das mit dem „mähen“ aber auch nicht wirklich besser.

Wer lieber Muckis entwickelt – da haben wir auch was: So einen Handspindelmäher nämlich, wie man ihn links neben diesem Beitrag sieht. Der hat keinen Motor und schneidet einfach, indem sich die Schnittblätter beim Schieben mit den Rädern mitdrehen.
Wer nun meint, ein Rasenmäher sei ökologisch Kleinkram – nix da. Ein durchschnittlicher Mäher stößt etwa soviel Schadstoffe aus wie ein Auto in der selben Zeit – und das bei deutlich niedrigerem Benzinverbrauch! Also: Handmäher raus, Umwelt geschont, Kalorien verbrannt!
Oder doch ne Schafherde ausleihen.

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Vorbereitet my ass 0 

Mein wichtigster Punkt beim Thema Verändeurng der Welt in den nächsten 20 Jahren ist, dass wir nicht bereit sind. Auch wenn wir jetzt vom Benzin/Diesel/whatever runterzukommen versuchen, schaffen wir es nicht mehr rechtzeitig.
Die Wirtschaft ist nicht bereit für einen solchen Wechsel und macht sich auch keine Sorgen darum, weil sie ja glaubt, der Wechsel sei problemlos zu machen. Die Industrie glaubt also, es sei keine Eile geboten – und wenn sie aufhört das zu glauben gibt es bereits nicht mehr genug Ressourcen, um das System umzustellen.

ich höre also immer, dass wir es schaffen, umzustellen.

Warum bin ich dann gestern auf dem Weg von Aachen nach Mönchengladbach an drei Gastankstellen vorbeigekommen, zwei davon leer und eine mit einer Schlange in der Einfahrt bis zur Straße? Kann es sein, dass die Tankstellen nicht auf die massenweise Umrüstung beim letzten Ölhöchststand eingerichtet waren?
Na sowas aber auch. das überrascht mich irgendwie so gar nicht.

In 20 Jahren wird es keine massenweise von Autos getragene Zivilisation mehr geben. ich bin immer wieder erschrocken, wie Menschen sich das gar nicht vorstellen können und in die Vorstellung retten, es gäbe einen Ausweg. den gibt es zwar. Aber nur, wenn wir ihn JETZT gehen. Und nicht erst, wenn das Öl bereits 3 € den Liter kostet. Was über den Daumen gepeilt 2015 passieren dürfte.

Achso, habt ihr mal 52 Minuten Zeit? Diese englischsprachige Doku zeigt die Abhängigkeit der amerikanischen Zivilisation vom Öl und was ihr ohne Öl drohen könnte.
[youtube Q3uvzcY2Xug]

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wtf 7 0 

Gamer über 20 werden es verstehen.

[youtube yrcBnGzlKPE]

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Wikiwiki 0 

Da saß ich also in einem Seminar und hörte mir an, wie gut Wikipedia (und andere Internetquellen) als wissenschaftliches Nachschlagewerk zu gebrauchen war.

Das alles fand ich irgendwie seltsam.

Es ist einige Jahre her (5, um genau zu sein), da meldete ich mich bei der deutschen Wikipedia an. Vor dem Hype, UserID 17.
Ich legte beispielsweise die Beiträge zum Schnabeltier, zu Mönchengladbach, zum Beutelwolf und einige weitere an. Was war ich stolz, als ich sah, dass das Schnabeltier inzwischen zu den Exzellenten Artikeln zählte.

Und jetzt, nur wenige Jahre später zählt die Wikipedia zu den wichtigsten Webseiten der Welt. Das ist tatsächlich Wiki (hawaiianisch: schnell) für einen so historischen Prozess.
Immer noch ein seltsames Gefühl, wenn jemand von der Wikipedia als selbstverständlichem Teil des heutigen Alltags spricht.

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ὀρθόγραφή 0 

Okay, ich schreibe etwas anders. Nur zur Übersicht, falls sich jemand stören sollte: Um meine Texte zu lesen gelten folgende Änderungen gegenüber der Standard-Rechtschreibung:

ss & ß
ß wird zu ss nach Diphtongen (ai, ei, eu, au, oi), sonst wie im Duden

ä und e
Wo immer ein Wort in allen Erscheinungsformen ein ä und an seiner Stelle nie ein a enthält, wird ä zu e. das betrifft vor allem Wörter aus dem Latein und Griechischen: mäandern -> meandern, Paläontologe -> Paleontologe.

th, rh, ph
Werden in deutschen oder ins Deutsche komplett integrierten Wörtern grundsätzlich zu t, r, f: Trohn, Retorik, Feromon

Thron
Wird zu Trohn.

stumme Buchstaben
Was nicht gesprochen wird, wird (in deutschen oder integrierten Wörtern) auch nicht geschrieben: grade, Spontanität

Auslautverhärtung
Wo bei einem auf b oder d endenden Wort der letzte Laut nie als b oder d ausgesprochen wird, wird er zu p bzw. t: ap (statt ab)

Stichworte:
Extra Extra Vlogs und Geschichten Fiction Science