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Alles neu bei Youtube 0 

Es ist Sommer und somit mal wieder Zeit, etwas größeres zu verändern. Im Grunde tue ich das ja ständig – alle meine Plattformen sind Gegenstand anhaltender Veränderung und Optimierung. Diesmal ist es wieder Zeit für ein paar große Änderungen in der Struktur.
Es geht um einige meiner Youtube-Kanäle. Extra Extra ist erfolgreich, aber hat sich so weit verändert, dass eine Anpassung des Kanals an der Zeit war.
Meinen „Hauptkanal“ hatte ich unterdessen liegen lassen und um ihn nun wiederzubeleben, war eine Anpassung nötig. Das bedeutet eine Spaltung auf zwei Kanäle, um das Durcheinander von Videos in zwei Sprachen zu beenden. Dass ich ihn wiederbelebt habe, liegt auch an Dingen, die ich ausserhalb von Youtube tue und zu denen ich in den nächsten Wochen kommen werde.
Übrigens wird das alles auch hier ins Blog wirken. Künftige Beiträge werden oft deutlich prominenter Video integrieren und einige Themen werden sogar in Schrift und Video vorliegen. Das ist ein Trend, den es hier im Blog in gewisser Weise schon eine Weile gab, nun springe ich in dieser Weise zu einem Resultat.

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Extra Extra wird 1! 1 

Am 9. August 2017 ging das erste Video meines Kanals Extra Extra online. Seitdem hat sich dort viel getan und verändert, es gab ein langes Auf und Ab und heute sieht der Kanal völlig anders aus, als ich noch vor einem Jahr erwartet habe. Also, gehen wir zum Jubiläum auf die Reise!

Inhalte: Von Experimentierkästen zu Lego

Ich habe offenbar nie die Geschichte hinter der Entstehung des Kanals erzählt. Denn auch wenn er als Kanal für Heftbeilagen gestartet ist, war das nicht die ursprüngliche Idee.
Die ursprüngliche Idee war ein Kanal für Lernspielzeug, sprich Experimentierkästen und ähnliches. Das Konzept lief auf eine Beratung für Eltern hinaus, was die Produkte ihren Kindern beibringen könnten und ob sie dies gut machten. Allerdings sind die erhältlichen Experimentierkästen alle extrem gleich, es gibt nur relativ wenige Formate, die immer wieder neu aufgelegt werden. Das ist schade und macht es nicht einfach, genug Videos zu produzieren.
Und hier kamen die Heftbeilagen ins Spiel. Von denen gibt es gegenwärtig nicht wenige, wie ein Blick in den nächsten Kiosk, vor allem Bahnhofskiosk, beweist. Oder auf ein Foto des Bahnhofskiosk, das an dieser Stelle ohnehin folgt.

Ich bin im Schreiben des Artikels aufgestanden, zum Bahnhof gefahren und habe dieses Foto gemacht. DAS ist journalistische Integrität!

Ja, ich bin im Schreiben des Artikels aufgestanden, zum Bahnhof gefahren und habe dieses Foto gemacht. DAS ist journalistische Integrität!


Der Gedanke war der, dass dies ja relativ nah an den Lernspielzeugen ist und einige der Hefte sicherlich auch solche dabei haben. Nunja. Hin und wieder gibt es zwar auch solche Sachen, aber das meiste ist halt billigster Plastikkram aus China, der schnell mit einem Aufkleber versehen und dann nacheinander verschiedenen Heften beigelegt wird. Jetzt grade liegt eine Ausgabe der Drei ??? an den Kiosken, bei denen auf einem Teil der Hefte das Logo des Magazins zur Sendung mit der Maus auf der Beilage klebt.
Aber immerhin war so Material da, um jede Woche mit 4-6 neu erschienenen Heften zu füllen. Ich startete also damit, wöchentlich ein Video herauszubringen, das die Beilagen der Woche besprach. Auf diese oft „Extras“ genannten Beilagen bezieht sich auch bis heute der Name des Kanals.
Bereits in der dritten Woche war ich so bei Beilage 22 angekommen und die Sachen begannen, sich zu wiederholen. Den Ausschlag gab der vermaledeite Fidget-Spinne,r der zu diesem Zeitpunkt grade aus der Mode kam und in 1-Euro-Shops verramscht wurde. Das und die zunehmende Länge der Videos brachten damals eine Änderung mit sich: Von diesem Moment an würde ich nur noch ausgewählte Extras besprechen, über die es auch genug zu sagen gab, um ein Video zu drehen. Und jedes Extra würde statt der bald halbstündigen Sammelvideos sein eigenes Video bekommen. Damit endete die Dokumentation des Projekts hier im Blog aber die Videos gingen weiter.
Und bald zeichnete sich ab, dass der Inhalt des Kanals in eine klare Richtung lief: Lego.
Der Grund war ein recht einfacher: Die Lego-Hefte waren die einzigen Hefte, die zuverlässig hochwertige Beilagen hatten, über die sich zu sprechen lohnte. Der erneute Tod der Yps und die qualitativ nicht so pralle Entwicklung der Micky Maus zementierten diesen Trend. Die anderen Sachen schrumpften sehr schnell weg und da es praktisch jede Woche ein neues Lego-Heft gibt, musste ich mir um fehlende Inhalte keine Sorgen machen.
Natürlich versuchte ich, den Kanal weiterzuentwickeln. Im Dezember etwa nahm ich eine Reihe von Experimentiersets unter die Lupe. Das kam aber nicht besonders an. Auch die Versuche, wenig besprochene Sets von Lego-Konkurrenten vorzustellen, liefen eher mittelprächtig, das werde ich aber ab und an noch im Kanal einstreuen. Die Schleich-Dinos sind auch kein sonderlich populäres Thema, aber die halte ich aus eigenem Interesse an den Figuren noch im Kanal.

Besucher und Geld und so

Der Kanal wuchs nach dem Umstieg zunehmend an Abonnenten, Ansichten und Werbeeinnahmen. Als im Dezember mein zu dieser Zeit als Kamera verwendetes Handy kaputtging, hatte er sich auf eine Ausgaben-Einnahmen-Bilanz nahe Null hochgearbeitet. Bei anhaltendem Trend wäre er im April oder Mai profitabel geworden.
Doch dann ging eben mein altes Handy kaputt. Erst drei Wochen später konnte ich ein neues kaufen und dessen Kamera war vollkommen unbrauchbar. Und dann kam eine Mail von Youtube, dass die Bedingungen für die Fähigkeit verändert wurden, mit seinen Videos Geld zu verdienen. Es hieß, man wolle in Zukunft stärker auf die Kanäle schauen, die Werbung schalteten und dafür in Zukunft menschliche Tester die Kanäle überprüfen lassen. Doch dafür sollten die Bedingungen erschwert werden, um die Zahl der zu überprüfenden Kanäle begrenzt zu halten. Nur leider waren davon auch Kanäle betroffen, die bereits für Werbeschaltungen freigegeben worden waren — obwohl diese nach vorherigen Aussagen Youtubes auch schon von Menschen überprüft worden waren. Meiner zum Beispiel.
Plötzlich sollte ich neben den bereits erbrachten 10.000 Videoansichten zusätzlich 1.000 Abonnenten und 4.000 Stunden jährliche Sendezeit zusammenbekommen.
Und die Nachricht kam genau zu dem Zeitpunkt, als ich überlegte, in eine Kamera zu investieren. Denn mein Kanal erfüllte diese Anforderungen nicht, Youtube würde mir also bald mein Einkommen aus den Videos wegnehmen. Das hat mich etwas sehr desillusioniert und enttäuscht. Verstanden habe ich es bis heute nicht, da sich Google als Youtubes Besitzer damit meines Erachtens nur ins eigene Knie schießt, denn die schalten dann ja weniger Werbung.
So kam es also zu einer Unterbrechung des Kanals. Im Laufe der Monate fiel mir aber auf, dass die Abozahlen stabil blieben und immer noch neue Abonnenten hinzukamen. Und so entschied ich mich, dass die Anforderungen von Youtube vielleicht doch noch erreichbar waren. Ich stellte ein Video ein, das die Situation erklärte und begann wieder, Videos aufzunehmen.

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Nach diesem Bruch war das Wachstum natürlich deutlich langsamer und ich musste mich wieder auf die vorherigen Zahlen hochkämpfen. Aktuell bin ich bei exakt 63 Videos, 300 Abonnenten, knapp 2 Millionen Videoansichten und 500 Stunden jährlicher Sendezeit. Ich gehe davon aus, dass ich Anfang 2019 wieder Werbung schalten kann, bis dahin ist das ein reines Passionsprojekt.
Ich werde weiterhin versuchen, den Fokus der Videos zu erweitern, aber die Lego-Hefte sind zur Zeit die Hauptattraktion. Was keine Beschwerde ist, Lego ist immer gut. Mal sehen, wo es in Zukunft hingeht.

Videodreh

Am Anfang habe ich recht aufwendige Videos gemacht, mit Schnitten, Einspielern, manchmal sogar Effekten. Es gab ein Intro und ein eigens gestaltetes Vorschaubild.
Inzwischen hat sich das alles deutlich verkürzt: Wenn ich ein Video für Extra Extra drehe, lege ich in der Regel die Requisiten bereit,richte die Kamera aus, schalte die Kamera ein und fange an, zu reden. Das Ergebnis ziehe ich dann in ein Programm zur Videobearbeitung, wo es für Youtube mit einem 20 Sekunden langen statischen Bild am Ende versehen wird, bevor ich das zu diesem Zeitpunkt 1-3 GB große Video mit Hilfe eines Programms namens Handbrake auf eine Größe von 100-200 MB komprimiere. Und dann lade ich das Ergebnis auf Youtube hoch. Als Stativ für die Kamera nutze ich übrigens immer noch einen Selfie-Stick für einen Euro, den ich in einem alten Rucksack fixiert habe. Das funktioniert super.
Alles in allem etwa 20 Minuten Arbeit und eine Stunde warten, während der Computer arbeitet. Ja, Extra Extra ist das mit Abstand am wenigsten aufwendige Format, das ich bediene. Keine Drehbücher, so gut wie keine Nachbearbeitung, einfach nur Kamera an und reden. Deutlich schneller und einfacher als Formate, bei denen ich separat aufgenommenen Ton nachher mit Bildern versehe. Gleichzeitig ist es das erfolgreichste, was übrigens im Videobereich gar nicht mal so selten ist.
Was eine mögliche übergreifende Geschichte angeht, so kommt die hin und wieder auf, aber das entwickelt sich beim Einsprechen spontan und organisch. Mal sehen, wo der Aufbau meiner Roboterspinnenarmee noch hinführt. Momentan denke ich an einen Jubiläums-Brickfilm oder sowas. Nicht dieses Jahr, aber irgendwann.
Ich bin aber auch mit der Zeit deutlich geübter geworden, was die Erstellung und Bearbeitung von Videos sowie das Sprechen bei der Aufnahme angeht. Ich denke, Extra Extra war wichtig, damit ich das flüssige Sprechen für meine Kurzgeschichten und Fiction Science erlernen konnte. Diese wiederum sind deutlich aufwendigere Formate und grade von Fiction Science erhoffe ich mir mittelfristig auch größeren Erfolg.

Aber jetzt erstmal: Auf das erste Jahr mit Youtube (auch in Hoffnung auf eine künftige Alternative), auf das erste Jahr Extra Extra und auf viele erfolgreiche weitere Jahre. Prost!

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Frisch in der Röhre 09.12.2017 0 

Die wöchentliche Youtube-Übersicht meiner neuen Videos in den beiden Kanälen.

Diese Woche: Unser Einhorn geht auf die Reise und im Legoland treffen wir auf ein Lavamonster und ein neues Fluggerät.

Thomas Diehl liest

Diese Woche gibt es nicht so viele Folgen von Paul, das Einhorn wie geplant. Der Grund ist zum einen eine deutlich zu terminhaltige Woche, zum anderen eine zum Glück dann doch nicht vollends ausgebrochene Erkältung (in Teil 3 kann man das noch leicht raushören). Ich werde die nächsten Tage einfach aufzuholen haben. Der Plan, Folge 24 an Heiligabend rauszubringen, steht so oder so. In Zukunft werde ich einen Puffer von mindestens einer Woche aufbauen, damit sich das nicht wiederholt.
Diese Woche bricht Paul aus seinem Wald auf in die Kälte der Arktis, um nach der Quelle des Läutens zu suchen. Unterwegs beginnt er, die Rentiere kennen zu lernen angefangen mit Donder und Blixem.
Eine kleine Änderung betrifft den Text: Er bleibt jetzt etwa eine Sekunde länger um das Lesen weiter zu erleichtern. Das war ursprünglich ein Versehen beim Schnitt, aber es gefällt mir und so bleibt es fortan fester Bestandteil der Videos.

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Die Anzeige links in der Seitenleiste wird sich übrigens nicht erneuern, solange Pauls Serie läuft. Würde ich die letzte Folge immer ganz oben in die Wiedergabeliste setzen, würde diese die Teile von Paul rückwärts abspielen, was beim Anhören etwas verwirrend sein dürfte.

Extra Extra

Es sollte eigentlich eine Einzelfolge werden, aber da sich Magazin und Comic im Regal gleichzeitig anboten, gibt es zur dieswöchigen Lego-Magazinneuheit Nexo Knights gleich eine Doppelfolge mit zwei Extras aus zwei Heften. Kombiniert mit einer Übung, wie gut ich ein Video aufnehmen kann, wenn mein Display kein Bild anzeigt. s hat besser funktioniert, als ich dachte, auch wenn die Minifigur ein paar Mal fast aus dem Bild gegangen wäre.

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Nächste Woche

Paul, das Einhorn wird in nächster Zeit viel aufzuholen haben. Das bedeutet, nächste Woche wird es wahrscheinlich mehr Folgen geben, als es sonst gegeben hätte. Dafür pausiere ich die englische Version, die aktuell keine Zuhörer hat und nehme diese dann wieder auf, sobald alles wieder auf dem richtigen Stand ist. Ich überlege allerdings, den Kanal auf einen deutschen und einen englischen aufzuteilen, damit Zuhörer auf beiden Kanälen ohne große Suche Inhalte in ihrer Sprache finden.
Extra Extra hat nächste Woche keine Lego-Neuerscheinung zu behandeln, also nutze ich die Woche für ein Vorhaben, dass ich schon länger rumliegen habe: Der Kanal geht in Tests von Experimentierkästen mit einer Ansicht von fünf Sets der kurzlebigen Serie Science in a Minute.

Frisch in der Röhre 02.12.2017 0 

Die wöchentliche Youtube-Übersicht meiner neuen Videos in den beiden Kanälen.

Diese Woche: Die Premiere von Paul, dem Einhorn, und ein chinesischer Bösewicht.

Thomas Diehl liest

Ich habe bei den neuesten Videos des Kanals ein paar kleine Verbesserungen vorgenommen. Die Schrift ist jetzt etwas größer und es ist auf dem Bildschirm neben dem Text auch noch ein kleines Bild zur Geschichte zu sehen. Das wird nicht bei allen Geschichten möglich sein, aber wo es möglich ist, will ich es beibehalten. Die Geschichte von letzter Woche beispielsweise hat ein paar lange Absätze, die so nicht mehr geschrieben ins Bild passen würden.
Die Videos selbst sind die ersten beiden Teile meiner täglich fortgesetzten Weihnachtsgeschichte um Paul, das Einhorn. Das zweite Video ist mangels Zeit noch nicht auf Englisch verfügbar, ich werde dann morgen zwei Videos auf Englisch machen müssen.
Diese Serie ist als Kindergeschichte angelegt, was ich nicht von all meinen Geschichten behaupten kann. Ich überlege, sie nach Ende der Geschichte auf einen eigenen Kanal für Kindergeschichten auszulagern oder zu kopieren.

Erst die beiden deutschen, darunter das englische Video:

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Extra Extra

Diese Woche gibt es bei Extra Extra nur ein Video. Es zeigt das aktuelle Lego-Ninjago-Magazin und vor allem seine Beilage, den bösen Meister Chen, eine Lego-Minifigur mit einem ziemlich coolen Helm, die ein wenig an chinesische Bösewichte aus den 50ern und 60ern erinnert. Angesichts der gegenwärtigen Empfindlichkeit solchen Bildern gegenüber ein kleines Wunder, dass die Figur keinen Skandal auslöst.

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Nächste Woche

Nächste Woche geht es bei Extra Extra wieder zu Legos anderer Mittelalter-Cyber-Mischserie, den Nexo Knights. Auf dem Kurzgeschichtenkanal gibt es unterdessen sieben neue Folgen von Paul, das Einhorn in Deutsch und acht in Englisch (weil die heutige mangels Zeit noch fehlt).

Frisch in der Röhre 25.11.2017 0 

Die wöchentliche Youtube-Übersicht meiner neuen Videos in den beiden Kanälen. „Röhre“, weil Tube übersetzt eben eine Röhre ist.

Diese Woche: Insektenivasion, ein gekachelter Dinosaurier, eine Adventsherausforderung und ein violettes Eichhörnchen mit seiner Saftbar. Nichts ungewöhnliches also.

Thomas Diehl liest

Die dieswöchige Kurzgeschichte im Hörgeschichtenkanal ist Invasiv/Invasive. Ursprünglich im Juli 2017 auf einen von Chuck Wendig vorgebrachten Titel als Anregung geschrieben, passt diese Geschichte gut ins beliebte Horror-Subgenre der Creepypasta, auch wenn seine Schreibweise als Dialog dafür etwas ungewöhnlich ist.
Mit drei Minuten ist diese Geschichte nicht viel länger als das zweiminütige Debüt des Kanals. Neu ist an dieser Geschichte, dass es ein paar klare Unterschiede zwischen den beiden Sprachversionen gibt, wo in den beiden Sprachen unterschiedliche Ausführungen besser funktioniert haben. Die englische Fassung ist die ursprüngliche.

Und hier dann das Video in Deutsch und Englisch:

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Ebenfalls in Deutsch und Englisch gibt es die Ankündigung für mein Dezemberprojekt: Vom 1. bis zum 24. Dezember wird es, wenn alles klappt, eine Fortsetzungsgeschichte in 14 Teilen geben. Natürlich habe ich bereits ein grobes Konzept für die Geschichte um Paul das Einhorn/, aber die Details bestimmt täglich der Adventskalender.
Natürlich ist es absolut möglich, dass mir die Kalender einen kompletten Strich durch die Rechnung machen. Entsprechend gespannt bin ich auf das Ergebnis.

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Extra Extra

Beim Kanal für Magazinbeilagen präsentiert heute die Schleich Dinosaurs einen Spinosaurier mit erstaunlicher Hautstruktur (Schuppen Federn Ach was, unsere Dinosaurier bekommen jetzt Kacheln!). Die Lego Elves bringt uns unterdessen ein violettes Eichhörnchen namens Mr. Spry, das eine Saftbar betreibt. Warum auch nicht?

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Youtube-Zweitpremiere 0 

Das hat jetzt zwar fast zwei Jahre gedauert, aber es ist endlich so weit: Der Youtube-Kanal, in dem ich eingesprochene Versionen meiner Kurzgeschichten online stelle, geht an den Start. Als zweiter nach meinem thematisch völlig anders gelagerten anderen Kanal, daher der Begriff der Zweitpremiere.
Für den Start des Kanals kam keine andere Geschichte als Delayed Vengeance in Frage, meine erste jemals in eine Anthologie aufgenommene Kurzgeschichte. Und bevor ich mehr dazu erzähle, hier nun die Geschichte in deutscher Übersetzung und im englischen Original. Beide Versionen sind etwas unter zwei Minuten lang.

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Wie man beim Betrachten der Videos sehen kann, ist das Ganze vom Konzept her recht einfach umgesetzt und doch so viel aufwendiger, als praktisch alles, was sonst an Hörgeschichten zu finden ist. Aber eins nach dem anderen.
Alles begann also vor zwei Jahren, als ich den überraschend niedrigen Preis für ein recht gutes Studiomikrofon sah und entschied, dass diese Investition es wert seit. Ich meine, ich habe schon wesentlich unnützeren Kram für 90 € gekauft. Daraus und aus einer zusätzlich gekauften Halterung habe ich dann ein kleines Studio in meinen Schreibschrank gebaut.

Der alte Computer ist inzwischen recht unzeremoniell verreckt und ersetzt, aber der Aufbau ist der selbe geblieben

Der alte Computer ist inzwischen recht unzeremoniell verreckt und ersetzt, aber der Aufbau ist der selbe geblieben

Und das blieb die nächste Zeit eine Weile so. Ihr kennt das, man plant viel und lange, aber irgendwie fängt man nie wirklich an, weil es immer noch etwas anderes zu tun gibt. Mal ganz davon abgesehen, dass 2016 mein alter Computer seinen letzten Tag erlebte — genau gesagt ausgerechnet seine Festplatte. Das hielt erstmal alle vorherigen Planungen auf. Etwas Material war natürlich noch da, aber was weg war, traf das Projekt empfindlich.
Dieses Jahr dann setzte ich mich endlich wieder an das alte Projekt. Damit hat sicher auch Buchaktiv etwas zu tun, denn dieses Projekt hat bei mir eine Menge Aktivität ausgelöst. Im Grunde habe ich mich damit im September selbst geweckt.
Inzwischen hatte ja auch mein anderer Youtube-Kanal aus einer deutlich spontaneren Idee Form angenommen und ich hatte dort erste Erfahrungen mit dem Schnitt von Videos gemacht. Das hat zugleich meine Fähigkeit trainiert, vor einem Aufnahmegerät unfallfrei durchzusprechen (nach einem Radiointerview wurde mir Ende September gedankt, dass ich der Nachbearbeitung so wenig Arbeit mache).
Also nahm ich die Vorbereitungen wieder auf. Ich sah mir so viele Hörgeschichten an, wie ich auf Youtube finden konnte. Es war allerdings nicht so viel, dieser Teil von Youtube scheint recht klein zu sein. Das einzige Genre, das regelmäßig bei Youtube zu finden ist, ist derzeit Creepypasta, ein im Internet entstandenes Horror-Subgenre. Aus den deutschsprachigen Geschichten habe ich in Vorbereitung des Kanals auch eine Wiedergabeliste mit Empfehlungen zusammengestellt.

Es beginnt

Ich blieb bei meiner alten Kritik, dass die meisten Hörbücher auf Youtube dem Auge zu wenig zu bieten haben. Das ist für mich ein Problem, weil ich so früher oder später die Konzentration verliere. Nur wenige extrem gute Geschichten konnten dies vermeiden.
Also wollte ich beim Lesen auch etwas für die Augen bieten. Mehr als ein statisches Bild oder gar eine einfarbige Fläche mit dem Titel des Textes. Gleichzeitig wollte ich das Design an das des Blogs anlehnen, um ein einheitliches Erscheinungsbild in den unterschiedlichen Medien zu erreichen. Und so kam ich auf die weisse Fläche für den gelesenen Text mit zusätzlichen Infos an den Rändern des Bildes. Der Text sollte dabei dynamisch mit dem Vorlesen mitgehen. Und wie sich herausstellte, war das deutlich weniger aufwendig, als ich befürchtet hatte.
Ursprünglich war ich davon ausgegangen, dass ich für jede Variante von Text im Bild ein Bild erstellen müsste. Und früher wäre das vielleicht noch so gewesen. Doch es war so viel einfacher: Ich konnte nicht nur Text in das Bild einsetzen, ich konnte diesen sogar einzeln ein- und ausblenden. Und so gab es am Ende nur noch die Aufgabe, den Text absatzweise einzufügen. Der Text erschien, sobald er gesprochen wurde und verschwand mit dem Ende des nächsten Absatzes. Dadurch gestaltete ich den Textfluss möglich nah an dem eines gelesenen Buches.
Das ist etwas friemelig, weil man jeden Absatz mit dem gesprochenen Text abgleichen muss, aber technisch betrachtet ist es ein sehr einfaches Verfahren.
Daneben erstelle ich zu jedem Text eine Version des Bildes, in dem statt des Textes ein thematisch passendes Bild für die Vorschau erscheint. Dieses kommt im Video nicht vor, es ist ausschließlich für die Vorschau bei Youtube da.
Alles in allem brauchte ich für die Aufnahme des Textes, dessen Bearbeitung (Entfernung von Nebengeräuschen und Versprechern), die Erstellung der Bilder und den Videoschnitt beider Videos zusammen eine Stunde.
Was mich sehr überrascht hat, war die Erstellung der endgültigen Videodatei. In nur vier Minuten hatte der Rechner jedes der beiden Videos in eine fertige Datei gegossen. Und noch dazu eine von wenigen MB Größe. Es ist wohl die große weisse Fläche, die diese geringe Dateigröße ausmacht. Denn immerhin handelt es sich hier um ein Video in voller HD-Auflösung (1080p). Ein ähnlich langes Video für Extra Extra wäre etwa 300-400 MB groß und ich würde es nochmal verkleinern, um es auf 100 MB zu reduzieren. Ich war positiv überrascht.
Also galt es jetzt nur noch, die Videos in ein paar Minuten hochzuladen, Beschreibungen und Stichworte hinzuzufügen und fertig war alles! Hurra!

Nachbereitung und Zukunft

Mit dem ersten Video erstellte ich gleich auch eine größere Zahl passender Wiedergabelisten. Natürlich gibt es je eine für die deutschen und englischen Videos, aber auch je eine in jeder Sprache für jedes Genre, in dem es mindestens eine Geschichte auf dem Kanal gibt. Das ist ein wichtiger Start für Youtube-Videos: Auf möglichst viele Arten auch innerhalb Youtubes streuen.
Und nun gilt es, 10.000 Ansichten quer durch alle Videos zu erreichen. denn ab diesem Moment kann ich Werbung vorschalten und Werbelinks setzen, um mit den Aufnahmen auch etwas verdienen zu können. Da steckt schließlich Arbeit drin. Das wird eine Weile dauern.
Inzwischen ist meine Vorgehensweise für diesen Kanal klar: Jede Woche je ein deutsches und ein englisches Video einstellen und dafür sorgen, dass diese möglichst viele Interessierte finden. Nächste Woche ist Invasiv dran, eine kleine eklige Geschichte, die ganz gut in das beliebte Genre der Creepypastas passt. Und dann habe ich für den Dezember eine Überraschung geplant, die ich ebenfalls diese Woche noch ankündige.
Für das erste halbe Jahr habe ich genug Geschichten in der Schublade, um den Kanal zu füllen. Und danach schauen wir mal. Jede Woche eine komplette kleine Geschichte abzuliefern wird sicherlich die größte Arbeit an diesem Kanal. Denn das mache ich nicht mal eben in einer Stunde.
Alles in allem wird das noch mal eine ganz andere Erfahrung als Extra Extra. Denn während der ältere Kanal von recht aktuellen und schnelllebigen Inhalten lebt, arbeitet der Kanal Thomas Diehl mit Inhalten, die auch in einigen Jahren noch genau so gut funktionieren wie heute und jederzeit von Hörern entdeckt werden können. Das wird interessant.
Ich sehe auch einige Geschichten, bei denen sich eine etwas aufwendigere Produktion lohnen anbietet. Etwa bei Cockpitdurchsagen oder Charakteren mit sehr auffälliger Stimme. Und ja, früher oder später wird es auch hin und wieder für einzelne Figuren Gaststimmen geben. Ich habe da zum Beispiel einen aktuellen US-Präsidenten im Blick.

Youtube-Lektionen 0 

Es ist nun drei Monate her, dass ich mit dem Kanal Extra Extra meine Reise ins Youtube-Land angetreten habe. Der Kanal hat sich seit seinem damaligen Auftritt deutlich verändert und ich habe viel gelernt.

Simpel ist der Erfolg

Ganz am Anfang habe ich meine Videos recht kompliziert aufgenommen. Es gab mehrere Abschnitte mit einer dazwischen eingeblendeten Markierung für den folgenden Abschnitt. Diese wöchentlichen Präsentationen waren dann 20-30 Minuten lange Videos.
Ab der vierten Woche veränderte sich das Format: Nun gab es eine Besprechung des Magazins vorher, dann einen Zusammenbau des Extras im Zeitraffer und dann eine Bewertung des jeweiligen Extras sowie einen Blick in die Vorschau. Die bisherigen Zwischentitel wurden vor das Video geschaltet. So wie hier beim ersten Video dieses Typs mit Reys Speeder bei Lego Star Wars. Nur bei Minifiguren gab es eine Ausnahme, da der Zusammenbau selbst sich da gut zum Besprechen eignete — erstmals bei Ninjago Kai.
Und inzwischen sind sowohl die Infotafel vor dem Video, als auch der Zeitraffer, gefallen. Das Ergebnis: Jedes Video nehme ich inzwischen in einem einzigen Take auf. Kamera an, Reden, Ende und Anfang zwischen Reden und Drücken des Aufnahmeknopfes rausschneiden, Standbild für die Links anhängen, fertig. Dieses einfache Format funktioniert tatsächlich deutlich besser als das komplexere Format vorher. Selbst die komplexesten Videos sehen nun nicht schlimmer aus als das hier:screenshot-buildDas ist nicht viel. Abgesehen vom Filmen selbst sind das vielleicht 10 Minuten Arbeit. Die meiste Zeit wird anschließend davon eingenommen, dass mein Computer das Video dann zu einer Datei verarbeiten muss und diese dann nochmal optimiert, damit der Upload schneller geht – das ist dann zwar eine Stunde, aber eine Stunde, in der nicht ich, sondern der Rechner arbeitet.
Klar, man kann es komplizierter machen, wenn man will. Das habe ich zu Anfang ja auch gemacht. Aber einen Grund dafür gibt es bei dieser Art von Videos eigentlich nicht.

Ja, es funktioniert

adrevMeine Einnahmen bei Youtube haben sich recht rasch entwickelt. Noch wirft der Kanal keinen Gewinn ab, aber er entwickelt sich recht schnell. Da dieses Projekt ja auch gewisse Ausgaben mit sich bringt, ist das ein ganz guter Pfad, den er da einschlägt.
Allerdings muss ich schon sagen, vorhersagbar ist was anderes. Ich meine, das da rechts ist eine Übersicht über den CPM (Einnahmen pro tausend Ansichten) einiger meiner Videos. Die Bandbreite zwischen diesen Zahlen ist einfach nur wild. Kein Wunder, dass niemand zuverlässige Schätzungen zu Youtube wirtschaftlichem Potenzial abgeben mag.

Lego

Meine Hauptnische war am Anfang das Vorstellen von Magazinbeilagen. Mit dem Wechsel auf Vorstellungen einer Beilage pro Heft wurde eines sofort klar: Die Mehrheit der Beilagen in Zeitschriften ist uninteressant und wiederholt sich zudem häufig. Ich weiss wohl, dass es eine Menge Videos zu Handspinnern gibt, aber wirklich etwas sagen kann man über die Dinger nicht. Es sei denn, man ist Spinnerexperte.
Ähnliches gilt für immergleiche Spelzeugwaffen, Figuren von Charakteren oder Tieren (Pferde, Mein-kleines-Pony, Schlümpfe, Drachen usw.) und viele andere häufig zu findende Extras. Ich bin sicher, Experten zum jeweiligen Thema können da einiges zu sagen, so wie ich es bei Dinosaurierfiguren kann, aber ich halt nicht.
Die eine Ausnahme, die immer interessant ist, ist Lego. Da kommt zu dem Modell selber halt noch der Zusammenbau hinzu, über den man sprechen kann. Da es aktuell sechs laufende Lego-Magazine gibt und jeder Lego mag, ist das nicht die schlechteste Situation. Und in der Tat merke ich auch, dass Lego eine riesige Fanbasis hat. Dafür muss ich nur mal die Zahl der Ansichten für meine Lego-Folgen mit den Nicht-Lego-Folgen vergleichen. Lego erreicht inzwischen dreistellige Zahlen (Rekordhalter: Lego Ninjago 29 mit über 500 Ansichten), während mein Video mit den wenigsten Ansichten momentan der Test der ersten Ausgabe der aktuellen Marvel-Figurensammlung mit Spider-Man ist, welcher nur achtmal angeschaut wurde. Dabei hat das Spider-Man-Video sogar eine Musikeinlage! Und für beide Videos habe ich keinerlei Werbung gemacht, ich habe sie einfach nur hochgeladen, für die Suchmaschinen attraktiv betextet und dann in die Welt entlassen.
Und das Fandom ist extrem spezifisch: Selbst die beiden Tests von legokompatiblen Nicht-Lego-Sets (Dinotrux Ty-Rux & Bullz und Dinotrux Ton-Ton) dümpeln weit unter den Lego-Videos, obwohl meine Videos die einzigen Tests dieser drei Sets, die ich finden konnte.
Ich werde dennoch hin und wieder auch andere Beilagen vorstellen. Die Yps ist dabei der einzige regelmäßige Kandidat, da die Gimmicks im Vergleich zu den meisten Extras deutlich interessanter sind. Schleichs Minisaurier fallen in meine persönliche Leidenschaft und bleiben deshalb ebenfalls regelmäßige Gäste. Die anderen bekommen Gelegenheitsvideos wie etwa beim Löwenzahn-Magazin mit seinem Hai-Modell.
Das ist mir wichtig, weil ich immer die Option offenhalten will, das Format weiterzuentwickeln.
Erfolgreichstes Lego-Thema bei mir ist übrigens ganz klar Ninjago, gefolgt von Nexo Knights und Star Wars. City und Friends liegen weit ab, haben aber bisher auch nur je ein Video. Elves kann ich noch nicht bewerten.

Youtube kann nerven

Jedes Mal, wenn ein Video fertig hochgeladen wurde, schickt Youtube eine eMail an die Hochladenden, in der es fragt, ob das Video fertig ist und veröffentlicht werden kann. Ich meine, ja, der Prozess dauert eine Weile, aber trotzdem brauche ich bei einem Upload nicht jedes Mal sofort ein Nachhaken, weil das Fenster, in dem ich es hochlade ja eh noch offen ist.

Weiter geht’s

Nachdem ich mich nun bei Youtube recht sicher fühle, geht das Projekt in die nächste Phase. Und das bedeutet zwei Dinge. Zum einen ist der Vorlesetag am 17. November der perfekte Termin, um meinen anderen Kanal zu starten, auf dem ich meine Kurzgeschichten als Tonaufnahmen anbiete. Der Plan ist, mit jeweils zwei Geschichten in deutsch und englisch zu starten, um danach jede Woche eine Geschichte hinzuzufügen. In der Regel handelt es sich dabei in beiden Sprachen um die selbe Geschichte, ein Original und eine Übersetzung. Genug Material für das erste halbe Jahr habe ich.
Im Dezember gibt es dort noch eine Sonderaktion, aber die verrate ich erst eine Woche später.
Die andere Neuerung folgt gleich nach der nächsten Überschrift:

Video-Woche

Bisher habe ich so gut wie keine Werbung für meine Videos gemacht. Ich habe sie hochgeladen und dann sich selbst überlassen. Und dafür haben sie sich erstaunlich gut entwickelt. Natürlich habe ich jedes mit den bestmöglichen Stichworten ausgestattet, eine gute Beschreibung hinzugefügt, ein möglichst repräsentatives Vorschaubild ausgewählt und thematische Wiedergabelisten angelegt. Aber groß angekündigt habe ich die Videos nirgendwo.
Ich werde von nun an jeden Samstag in diesem Blog eine Übersicht über die Videos der Woche einstellen. Dieses Mal etwas ausführlicher, in den nächsten Wochen dann in Form einer einfachen Übersicht für beide Kanäle. Und diese Woche haben wir:
Extra Extra
Noch ist Extra Extra der einzige laufende Kanal. Er wartet diese Woche mit zwei Videos auf: Einem Test des Lego-Nexo-Knights-Magazins mit einem für den Kampf extrem unpraktisch ausgestatteten Gargoyle als Minifigur und ein Test des Mega Construx (ehemals Mega Blox) Sets Ton-Ton Target Toss aus der Dinotrux-Serie.

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Extra Extra mit Gimmick 17-22 0 

Wieder eine Woche vorbei, wieder eine Ausgabe der Extra Extra; wieder was gelernt. Und ganz nebenbei wird die Extra Extra in Zukunft wohl etwas anders laufen.

Erstmal: Das Video

25 Minuten Zeitschriftenbeilagen, Kampf mit der Sonne und Autos im Hintergrund. Bitteschön:

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Wieder was gelernt

  • Ich bin alt
    Ein Inception-Gag? Okay.
  • Zeitraffer
    Da ich diesmal ein Lego-Päckchen dabei hatte, das nicht schön als Tasche zum Wiederverschließen gestaltet war, habe ich erstmals ein Lego-Set vor der Kamera aufgebaut. Bisher hatte ich die ja immer vorher zusammengebaut und dann fertig ins Bild gehalten. Daher auch die erneut längere Dauer des Videos – nach 15 und 20 Minuten nun schon 25.
    Allerdings, so wirklich mag entweder mein Rechner oder meine Software den Einsatz des Zeitraffers nicht — bei mehr als doppelter Beschleunigung stürzt er am Ende des gerafften Stücks ab. Es hat mehrere Versuche gebraucht, bis ich das Problem fand. Das hat mich zwar ein paar Stunden gekostet, dafür konnte ich in dieser Zeit die komplette erste Staffel von Marvel’s Defenders auf Netflix sehen. Ja, mein Rechner ist allgemein etwas langsam.
  • Manchmal geht’s einfach schief
    Diese Woche brachte ein defektes Extra und einen fehlenden Lego-Stein mit sich, für den ich auch keinen Ersatz da hatte.
  • Immer abends filmen!
    Ich filme vor einem nach Süden ausgerichteten Fenster. Das ist nicht schlecht, wenn man zur richtigen Tageszeit filmt, vorzugsweise gegen Abend. Filmt man dagegen mit diesem Setup in der Vormittags- und Mittagszeit, kann das schief gehen. Nicht nur hat man Streit mit der Sonne, es ist auch deutlich mehr los und ständig kommen Lärmquellen vorbei. An einem Punkt habe ich mehrere Autos, die Müllabfuhr, ein Flugzeug und das Bimmeln der Kirchenglocke um 12 abgewartet. Also: Aufnahmezeit richtig legen!
  • Die Videos wollen mich verarschen
    Mein zweites Video war länger als mein erstes und nun ist mein dritten erneut länger als das zweite. Wieso also sind gleichzeitig die Dateigrößen der Videos kleiner geworden, je länger die Videos sind? Hier spukt es doch!

Alles wird anders

Ich hatte Extra Extra in der Annahme gestartet, dass eine wöchentliche Sendung weniger Zeitaufwand insgesamt bedeutet. In der Theorie sah das ganz gut aus: Wöchentliche eine Aufnahmestunde, eine Postproduktion, ein Upload, ein Text, einmal Linkbuilding. In der Praxis ist das nicht geschehen. Die zweite Ausgabe hat mich den Samstag und gute Teile des Sonntags gekostet. Die dieswöchige dritte praktisch das ganze Wochenende, wobei ich es geschafft habe, meinen Rechner so einzurichten, dass ich ihn unbeobachtet arbeiten lassen kann.
Was ich nicht bedacht habe, ist die Rolle, die Fehler spielen.
Bei einem Video in der Länge der einzelnen Heftvorstellungen zwischen zwei und sechs Minuten ist ein Fehler schnell auszugleichen, das braucht vielleicht zehn Minuten. Beim wöchentlichen Magazinformat um die 20 Minuten je Video geht bei einem erst nachher entdeckten Fehler oder einem technischen Problem wie diese Woche mindestens eine Stunde verloren.
Ich denke, ich werde aus diesem Grund erstmal versuchen, mit Einzelvorstellungen zu arbeiten. Eventuell mit einem wöchentlichen Abschlussvideo in einer Form ähnlich dem seit letzter Woche eingefügten Fazit. Die Nummerierung war dafür ja zum Glück schon geeignet, da der Titel seit letzter Woche nicht mehr die Folgen zählt, sondern die vorgestellten Extras/Gimmicks. Das gibt mir teilweise auch mehr Raum zum Testen, wenn das Video sonst zu lang würde wie bei dem Extra in der Soy Luna oder bei Lego-Sets und manchen Yps-Gimmicks. In der Vergangenheit habe ich hier Schritte übersprungen, um die Videolänge niedrig zu halten.
Mir ist auch die zunehmende Länge der Videos aufgefallen. Die meisten Zuschauer interessiert wahrscheinlich nur eines der Hefte, was meine Rate der Zuschauer verschlechtert, die das ganze Video sehen — ein für Youtube wichtiges Merkmal. Ich denke, insbesondere die Lego- und Star-Wars-Videos können separat deutlich besser funktionieren. Es hat durchaus einen Grund, dass alle drei bisherigen Ausgaben jeweils eine dieser Marken sehr spät im Video hatten. Die Chance steigt so, dass eines meiner Videos im Erfolg nach oben ausreisst und den Kanal nach oben zieht. Wobei ich sagen muss, im Moment läuft der Kanal im Rahmen dessen, was ich für die ersten paar Wochen erwartet habe, das ist also ganz okay. Ich hab sogar schon einen ganzen Cent verdient!
Auch die Anzahl der Videos ist für Youtube wichtig und ganz ehrlich: Kürzere Videos bedeuten hier natürlich auch mehr und häufigere Videos, über die der Kanal gefunden werden kann.

Also, Interessierte bekommen schneller die Infos, die sie suchen; ich bekomme mehr Chancen, mit dem Kanal gefunden zu werden. Alle gewinnen etwas!
Ich muss allerdings auch sagen, ich hätte nicht erwartet, wie erfahrungsreich dieses kleine Experiment in so kurzer Zeit wird. Dafür allein hat es jetzt schon gelohnt.

Stichworte:

Extra Extra, die Zweite 0 

Nein, nicht alle Ausgaben der Serie erhalten ihren eigenen Blogbeitrag, aber diese ersten paar sind die Phase, in der ich am meisten lerne und das finde ich durchaus interessant. Immerhin war die erste Ausgabe mein erstes selbstgedrehtes Youtube-Video überhaupt.
Und so habe ich schon nach der ersten Woche einiges optimiert.
Zum Beispiel packe ich dieses Video jetzt nach oben (21 Minuten):

wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com übermittelt

Technik: Ruhig mal rumprobieren

Die zweite Ausgabe sieht schon deutlich besser aus als die erste. Der eine Grund ist der, dass ich jetzt direkt in FullHD 1080p aufnehme (beim ersten Mal war es auf 1080p hochskaliertes 720p) und das mit 30 Bildern pro Sekunde (statt 16). Der andere Grund ist, dass mir bisher nicht klar war, dass ich das Blitzlicht bei Filmaufnahmen auch als Dauerlicht benutzen kann. Upps. Die bessere Ausleuchtung hilft jedenfalls mit der Schärfe des Bildes. Im Gegenzug erhalte ich einige Schlagschatten, die aber in Bewegung nicht auffallen. Damit werde ich eine Weile leben müssen, denn das werden erst andere Lampen lösen können.
Auch mein Kampf mit dem Autofokus ist ausgestanden. Es stellt sich heraus, dass der Autofokus bei mir ausgeht, wenn ich Videos aufnehme. Ich muss also manuell auswählen, auf welches Objekt sich die Kamera fokussieren soll. Das konnte ich zum Beispiel bei Grimlocks Auftritt ganz am Ende effektiv nutzen.
Allerdings habe ich auch die Bildqualität der Datei ein wenig runtergesetzt, sonst hätte sie nicht mehr auf meine übervolle Festplatte gepasst. Ein Problem, für welches ich bereits eine Lösung gefunden habe: In Zukunft schreibe ich die Aufnahmen direkt auf einen USB-Stick.

Fortschritt! Ich denke, der Qualitätsunterschied ist offensichtlich (links alt, rechts neu)

Fortschritt! Ich denke, der Qualitätsunterschied ist offensichtlich (links alt, rechts neu)

Struktur: Mehr Abwechslung

Die erste Folge hatte eine klare Struktur Intro, jede Vorstellung mit einer Titelkarte, Outro. Hintendran kamen noch einige Outtakes, weil sich das bei der Produktion dieser ersten Ausgabe anbot. Diesmal fiel nichts unter den Schnitttisch, was sonderlich unterhaltsam gewesen wäre.
Die Struktur dieser Ausgabe ist zugleich komplexer und klarer. Nach dem kurzen Intro (mit bewusster gestalteter Gestik neu aufgenommen) folgt erstmal ein Ausblick, welche Titel diesmal besprochen werden und ein Hinweis auf die Links in der Videobeschreibung, mit denen man direkt zu jedem Abschnitt springen kann. Dann kommen die Besprechungen in etwa der selben Form wie bisher. Und zum Ende kommt nochmal ein kurzer Überblick über die Extras der Woche. Bei diesem sieht man nochmal alle Extras im Bild arrangiert, was eine gute Orientierung ergibt, aber auch ein Punkt ist, der sich automatisch gut für das Vorschaubild eignet.
Etwas Kopfzerbrechen bereiteten mir diese Woche die Schießspielzeuge. Ich wusste dass sie kommen würden, aber wie und woran sollte ich sie vorführen? Ich entschied mich für den guten alten Grimlock, eine Transformers-Figur aus den 80ern, die ich noch hatte. Mit dem Charakter Grimlocks kann man eine Menge machen, seine Sprechweise allein ist ja schon von sich aus lustig. Nur musste ich leider auch feststellen, dass die Figur deutlich stabiler stand, als ich erwartet hatte Ich hatte gehofft, sie würde wenigstens beim zweiten Test umfallen, doch sie stand unbeeindruckt. Das ist ein bisschen langweilig. Andererseits fiel mir auch auf, dass es vielleicht keine so gute Idee ist, ein Sammlerstück so zu riskieren. Also wird Grimlock wohl bei nächster Gelegenheit ausgetauscht.
Ich mag meine Gaststars. Grimlock und der Marienkäfer (okay, der war ungeplant) bringen etwas Abwechslung in das Format und vor allem mit Grimlock kann ich auch etwas besser Humor einfügen. Eine Qualität, die sein Nachfolger ebenfalls bekommen muss. Der muss dann aber wenigstens etwas leichter umfallen.
Und ja, die Idee, ausgerechnet Grimlock zu nehmen basierte im Endeffekt auf der Idee zu den letzten fünf Sekunden des Videos. Die habe ich dann auch ein gutes Stück vor der restlichen Aufzeichnung gemacht. Statt Outtakes eine Pointe als Abschluss, das finde ich gut.
Alle sin allem fluppt das gut: Obwohl das Video etwas länger ist als das erste, haben die Aufnahmen und der Schnitt deutlich weniger Zeit gebraucht als beim ersten Mal. Dafür hat die Software deutlich länger gebraucht, wohl weil sie diesmal FullHD als Eingangsmaterial zu verarbeiten hatte.

Zeitplan

Ursprünglich hatte ich geplant, die Serie immer am Samstag online zu stellen. Doch es gibt ein paar Magazine, die samstags erscheinen und die wollte ich dann auch noch drin haben. Mit Postproduktion, Hochladen und Verarbeitung der fertigen Dateien kann das dann aber durchaus bis in die folgende Nacht dauern (die heutige Folge war gegen Mitternacht zum Hochladen bereit). So kann ich natürlich nicht verlässlich planen, also verschob ich die Veröffentlichung der Folgen auf Sonntag vormittag. Ich mache also am Samstag Postproduktion und am Sonntag morgen dann die letzten Arbeiten zur Veröffentlichung.
Damit habe ich jetzt also einen klaren Ablauf, eine Art Arbeitsalltag für die Youtube-Aufnahmen dieser Serie:

  • Freitag spätnachmittag: Produktion ( Videoaufnahmen, Tonaufnahmen, Standbilder)
  • Samstag: Eventuell fehlende Aufnahmen, Postproduktion (Schnitt, Zusammenstellung, Erzeugung und Optimierung der finalen Videodatei)
  • Sonntag: Veröffentlichung mit allen Daten, die Youtube braucht, um das Video optimal zu präsentieren

Das klingt nach viel, aber der Großteil dieser Zeit besteht aus dem Warten darauf, dass sich irgendwelche Ladebalken auf irgendwelchen Monitoren ohne Zwischenfälle füllen. Ein Video von 20 Minuten wie die aktuelle Ausgabe bedeuten letztlich eine Stunde Aufnahmezeit und noch mal ein bisschen mehr an Nachbearbeitung. Es wäre mehr, würde ich mit Drehbuch arbeiten. Ich habe das bei den Grimlock-Elementen gemerkt, die teilweise vier oder fünf Anläufe brauchten. Die meisten Segmente kommen schon deshalb ohne Drehbuch aus, weil gar nicht wirklich planbar ist, wie gut die Produkte sind.

Kleinkram

Ansonsten habe ich noch ein wenig Kleinkram optimiert.
Ab sofort sind nur noch die Gimmicks nummeriert, nicht mehr die Folgen selber. Das sah einfach doof aus. Intern heissen die Dateien fürs Handling weiterhin “Extra Extra 002„ und so weiter, aber Zuschauer sehen davon nichts mehr.
Ich habe das Intro nochmal neu gedreht. Eigentlich wollte ich diese Datei jedesmal identisch neu einbauen, aber im Moment ist es halt noch nicht perfekt, also gibt es überarbeitete Versionen. De jetzige ist schon ziemlich nah an meiner Vorstellung, aber ich muss zur Perfektion noch ein paar Anläufe machen. Wir kommen näher.
Es gibt diesmal am Ende keine Vorschau auf die nächste Woche. Ich bin noch nicht sicher, ob eine ausreichend zuverlässige Vorschau möglich ist und habe sie daher erstmal weggelassen. Dafür gibt es jetzt das Fazit der vorgestellten Beilagen, das ich viel nützlicher finde.
Ich will mir auch angewöhnen, ein paar Worte mehr zu den jeweiligen Heften zu verlieren.
Zugleich will ich in Zukunft gezielt Zeitraffer einsetzen statt Sachen zum Zusammenbauen wie die Lego-Sets vor dem Dreh zusammenzubauen. Ich denke, das vermittelt einen besseren Eindruck zu den Sets.

Erfolgsbilanz

Das erste Video ist erst etwas über ein Dutzend Mal angeschaut worden, aber das macht mir keine großen Sorgen. Bei Youtube startet man halt nicht von 0 durch. Die Zahl wird steigen, wenn es mehr Videos gibt, die untereinander verbunden sind. Mir gibt das auch die Freiheit, regelmäßig Qualität liefern zu können, bis der Erfolg anklopft.
Ich denke, die wöchentlichen Videos sind eine Basis für ständig neue Inhalte. Richtig ziehen werden aber wahrscheinlich erst die angedachten Sondervideos speziell zu Einzelthemen wie Lego oder Weihnachten.

Extra Extra mit Gimmick Nr. 1-8 3 

hand-589488_1280Okay, mal was anderes: Ein Youtube-Kanal für Bewertungen von Heftbeilagen. Wo das herkommt, wo es hingeht und wieso ich einen Selfie-Stick gekauft habe. Ihr wisst schon, die wichtigen Fragen des Lebens.

Die Youtube-Landschaft

Es begann mit einer einfachen Frage: „Was macht eigentlich die Yps zur Zeit?“ Und mit einem Blick auf das chaotische Regal mit Kinderzeitschriften im Bahnhofsbuchladen, aufgrund ihrer mit Extras verfälschten Form keinen bekannten Gesetzen der Physik mehr gehorchend.
Da fiel mir auf, dass wahrscheinlich niemand mehr einen Überblick hat, was es eigentlich alles gibt und welche Zeitschrift grade was dabei hat. Denn ganz ehrlich: Viele dieser Zeitschriften werden doch nur wegen der Beilage gekauft.
Also kam ich auf die Idee, daraus ein Youtube-Format zu machen. Für Eltern, aber auch für alle, die in einem bestimmten Bereich sammeln und gerne wissen möchten, was es in diesem aktuell so an Stellen gibt, an denen man normalerweise eher nicht schaut. Fürs Lego-Sammeln sind diese Magazine zum Beispiel hin und wieder ganz interessant, Schleich-Figuren-Sammler finden mehrere Hefte mit exklusiv bemalten Varianten der Figuren und natürlich die Motiv-Sammler für Dinge wie Pferde, Dinosaurier, Pinguine, Star-Wars-Objekte und so weiter. Und manche Dinge sind so herrlich kurios, dass es schon interessant ist, sie einfach mal zu sehen. So wie in dieser ersten Folge der aufblasbare Todesstern, der nicht ohne Grund das Vorschaubild ausmacht.
Im Grunde ist das ja nur eine Sonderform der bei Youtube sehr erfolgreichen Unboxings und Hauls, wo Youtube vor der Kamera Produkte auspacken, zeigen und kommentieren. Nur halt mit Zeitschriftenbeilagen statt Telefonen und Aboboxen. Und es gibt wirklich deutlich beklopptere Formate auf Youtube.
Versuch macht kluch. Und da ich noch nie zuvor ein Youtube-Video gemacht habe, wird das ein sehr interessantes Experiment, ob erfolgreich oder nicht.

Hightech-Video-Produktion

Die meisten von euch werden sich die Produktion eines Videos wohl technisch recht aufwendig vorstellen. Und ganz ehrlich, das kann sie auch sein. Mein Video würde von etwas mehr Hightech fraglos profitieren. Aber ich arbeite halt mit dem, was ich habe, die Upgrades kommen nach und nach.
Ja, die Kamera war mein Handy. Das hat nicht grade die beste Tiefenschärfe und der Autofokus reagiert frustrierend träge bis gar nicht, aber es funktioniert.
Fixiert habe ich das Handy aber mit absoluter Spitzentechnologie: Ich habe einen Selfie-Stick aus dem 1-Euro-Laden in eine Tasche gesteckt, die zwischen mir und dem Tisch stand. Das Ganze habe ich dann fixiert, indem ich den Reissverschluss der Tasche zugezogen habe. Das hat ziemlich gut funktioniert. Mein anderes Stativ ist zwar ein Dreibein, aber nur eins für den Tisch und das bekam ich nicht weit genug von der Tischfläche weg aufgestellt, um einen ausreichend großen Bildausschnitt abfilmen zu können.
Die Beleuchtung war so lala, weil ich zwischendurch das Handy aufladen und dann mit künstlichem Licht arbeiten musste. Das prompt Schatten geworfen hat. Also: Nur mit vollem Akku filmen und zu einer Tageszeit, wo es zuverlässig noch genug Tageslicht gibt.
Das werde ich alles nach und nach verbessern.
Das Konzept erfordert natürlich, dass ich zu jedem Heft in einer Aufnahme durchspreche, ohne zu stottern oder hängen zu bleiben. Ich finde, das hat ganz gut geklappt. Natürlich muss und werde ich da mit der Zeit dazulernen. Interessant wäre zu wissen, ob ich tendenziell mehr zu jedem Artikel sagen soll. Zu dem Dinosaurier beispielsweise hätte ich noch eine Menge sagen können, denn das ist kein besonders gutes Modell dieser Dinosaurierart und basiert auf einem 20 Jahre alten größeren Modell von Schleich, welches ich zufällig ebenfalls besitze. Und warum das Yps-Periskop eigentlich noch nicht mal ein Periskop ist, hätte ich auch noch ergänzen können.
Dass im Hintergrund etwas auf dem Tisch rumkrabbelt (Spinne? Fliege?) hab ich leider erst beim Zusammenschneiden der Segmente gesehen. Einen Teil meiner Anläufe zum Starten des Videos und einen kleinen Zwischenfall mit dem klassischen Handy-Laut beim Aufnehmen hab ich in Form von Outtakes hinten an das Video gesetzt.
Aber, wie viele Ratgeber zum Thema Youtube-Videos immer wieder sagen: „Fertig ist besser als perfekt.“ Und da ich manche dieser Packungen nur einmal öffnen kann, muss das erste Mal halt das beste Mal sein.
Etwas ärgerlich ist noch der extrem langsame Upload bei Youtube. Nachdem das erste Video mit seinen 5 GB ungefähr 6 Minuten pro Prozentpunkt brauchte, brach ich diesen ersten Upload ab und schickte das Video erstmal zum Verkleinern zu Clipchamp, wo der Upload nur ein paar Minuten dauerte und ich nach etwa einer halben Stunde eine deutlich verkleinerte Videodatei zurückbekam.

5 GB auf 340 MB - gar nicht schlecht

5 GB auf 340 MB – gar nicht schlecht

Was nicht funktioniert hat, war der direkte Upload aus Clipchamp. Der zeigte irgendwann „Processing“ an, abe rin meinem Youtube-Konto war nichts zu sehen ausser einem Video, das gleichzeitig anzeigte, verarbeitet zu werden und erst zu 8% hochgeladen zu sein (der Punkt, an dem ich meinen ersten Versuch abbrach). Und nach zwölf Stunden, also heute morgen, zeigte er genau das immer noch an.
Da versuchte ich es erneut und siehe da: Nur noch 45 Minuten brauchte Youtube, um das Video hochzuladen und dann noch ein bisschen für die Verarbeitung, bei der es aus der 1080p-Videodatei die kleineren Formate generiert. Das Lustige daran ist noch, dass die Aufnahme eigentlich in 720p lief, meine Schnittsoftware aber aus Versehen in der Ausgabe auf 1080p eingestellt war. Nicht so schlimm, macht nur halt die Datei ein ganzes Stück größer.

wird erst beim Draufklicken geladen. Beim Laden werden Daten an youtube.com übermittelt

Potenzial

Grundsätzlich kann ich mir viele Arten vorstellen, wie ich dieses Format ausreifen und erweitern kann. Schon vor einer ganzen Weile hatte ich beim Gang durch einen Spielwarenladen mal die Idee, Experimentierkästen und andere Lernspielzeuge zu testen. Das wäre ja auch noch eine logische Erweiterung.
Was bei Youtube schon recht viel läuft und auch hier passen würde, wären Vorstellungen und Unboxings von Adventskalendern. Viele der Magazine, insbesondere die Blue-Ocean-Titel (Die drei ???, Schleich Dinosaurs und so weiter) bringen ja auch Adventskalender raus und viele wollen vorher wissen, was sie sich oder ihren Kindern da holen.
Von Sammelmagazinen, die eine Sammlung oder einen Bausatz über eine lange Reihe teurer Magazine mit einem billigen Erstling als Lockvogel anbieten, werde ich mich dagegen fernhalten. Es sind zwar teils wirklich schöne Modelle, aber ein Test erscheint mir wegen der langen Zeit, über die sich diese Veröffentlichungen erstrecken, recht sinnlos. Ich weiss ja nach Band 1 nicht, wie das Ergebnis nach Band 100 aussehen wird. Mal ganz davon abgesehen, dass der zusammengerechnete Preis für diese Sammlungen schon ziemlich stolz ist. Mehrere hundert Euro für ein Schiffsmodell sind da keine Seltenheit. Oft kosten die Einzelbände so viel wie alle sieben Zeitschriften dieser Woche zusammen. Das geht gar nicht.
Was ich mir dagegen ganz gut vorstellen könnte wären gelegentliche Videos zu besonderen Themen und Funden. Ich hatte mal das Konzept einer Vorstellung besonders bizarrer Flohmarktfunde (da gibt es einiges zu entdecken) oder von Funden aus chinesischen Versandplattformen (es gibt zuviel davon, alsdass Youtube das jemals bewältigen könnte!). Mal sehen, was sich da anbietet.

Wie nun weiter?

Vorerst gilt es natürlich herauszufinden, ob das Konzept funktioniert. Ich gebe ihm daher bis Ende des Jahres, um sich zu tragen. Das bedeutet bei den Kosten für die Hefte und den online zu findenden Werten für das Einkommen mit Werbung auf Youtube-Videos etwa 50.000 Ansichten pro Monat (alle Videos zusammen). Erreicht es das, geht es weiter. Erreicht es das nicht, eben nicht. So oder so denke ich, ich habe bis dahin viel über Youtube, das Videomachen und alles, was so dazugehört, gelernt.
Auf jeden Fall werde ich die Videos noch ein wenig optimieren. Nächstes Mal gibt es vor den Besprechungen eine Übersicht, was kommt, und danach eine Zusammenfassung der Bewertungen. Dafür wahrscheinlich keine Outtakes mehr, die halten sich zum Glück eh in Grenzen. Probleme hatte ich im Grunde nur mit dem Start des Videos, danach ging es recht flüssig: Heft hinlegen, soweit vorbereiten, dass das Auspacken schnell geht, filmen, schneiden, einfügen.
Diese Webseite wird sich in Zukunft auch ein wenig verändern, um neben den eBooks auch die Youtube-Aktivitäten angemessen zu präsentieren. Ich habe da schon eine ganz gute Vorstellung.
Und dann gibt es noch ein Fernziel: Sollte die Serie 100 Folgen erreichen, gibt es auf jeden Fall ein nicht so kleines Special, bei dem alle bis dahin gezeigten Extras und Gimmicks zu Einsatz kommen (von einfachen Figuren und sowas mal abgesehen). Dann werde ich meine wahren Pläne enthüllen! Mwahahaha! Aber um die zu sehen, muss die Serie auf 100 Folgen kommen. Wöchentliche reguläre Folgen der Hauptserie Extra Extra, eventuelle Neben-Experimente zwischendurch zählen nicht. Und ja, die Ausgabennummer hat bereits drei Ziffern. Ich bin halt Optimist.

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