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Isaak 0 

Eine Idee, die ich derzeit umzusetzen gedenke ist ein Kurzfilm bzw. Sketch (<10 min) auf der Basis der Geschichte von Abrahams Fast-Opferung Isaaks, wahrscheinlich auf deutsch, evtl. auch einmal in deutsch, einmal in englisch (das hängt von den Englischkenntnissen der Darstelller ab). Ein kleines Drehbuch bastel ich grade, es werden noch Darsteller gebraucht für: Abraham (älter, wenn möglich mit Vollbart) Isaak (14-17 jähriger Junge, normaler Körperbau) Des weiteren ein geeigneter Ort (eine alte Kiesgrube oder sowas, sandiger Boden, hügelig, abgelegen, am besten in NRW, Pflanzenbewuchs ist evtl. in Ordnung), wobei ich eine stillgelegte Kiesgrube in der Nachbarschaft (in Mönchengladbach) bereits im Auge habe. Fotos folgen. Für die Maske werd ich mit der Freundin meines Bruders sprechen, die ist Kosmetikerin, die sich für Maskenbildnerei interessiert. Eine Handkamera ist vorhanden, wobei es natürlich super wäre, eine Kamera mit Stativ greifbar zu haben. Zu klären ist noch, wie der Ton aufgenommen wird. Das sollte sich aber klären lassen. Das Video soll nach der Nachbearbeitung im Internet (Youtube...) und Tauschbörsen wie BitTorrent verbreitet werden. Um eine Aufführung auf Kurzfilmfestivals werde ich mich kümmern, erwarte da jedoch nicht zu viel - es ist im Grunde genommen ein Sketch. Allerdings, wenn es erfolgreich wird könnten weitere folgen, die dann auf einer DVD versammelt werden. Im Falle von Gewinnen werden diese an alle Beteiligten gleich verteilt. Der fertige Film wird frei lizenziert nach dem Vorbild der GNU Public License.

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Primitiv 0 

Primeval Banner

"Primeval" bedeutet ungefähr soviel wie "primitiv", allerdings im ursprünglichen Sine von „ursprünglich“, „prehistorisch“.
Trotzdem beschreibt „primitiv“ die unfreiwillig komische Serie ganz gut.
Hier meine Highlights aus den sechs Folgen der ersten Staffel (in Englisch gesehen – hah!):

01: Rippen
Professor Cutter beugt sich im Perm über eine skelettierte Leiche, um festzustellen, ob es seine vermisste Frau ist. Um das Geschlecht der Leiche festzustellen zählt er allen Ernstes die Rippen.
Noch schlimmer: Er kommt tatsächlich zu dem Ergebnis, dass es sich um ein männliches Skelett handelt – der Tote hatte also eine Rippe weniger als ein normaler Mensch – den in der jüdisch-christlichen Mxythologie (und nur dort!) haben Männer eine Rippe weniger als Frauen, weil aus dieser Rippe Eva geformt wurde.

02: Brennt’s hier?
Wir wissen aus einer früheren Szene, dass die sauerstoffreiche Atmosfere des Karbon dazu führt, dass Feuer extrem veerstärkt wird. Etwas später kommt die Expedition in den selben sauerstoffgefluteten Raum – mit einer Fackel.
Der Raum explodiert nicht und die Fackel brennt ganz normal.
Ein dreifaches Hurra auf Fenomene, die nur passieren, wenn das Drehbuch es für nötig erachtet.

03: „I’m decent“
Professor Cuttter findet in der Kreidezeit seine Frau wieder, nackt in einem Teich schwimmend. Als nächstes sehen wir, wie sie sich angezogen hat und ihm sagt, er könne sich nun umdrehen, sie sei „decent“.
Hmm, waren die beiden nicht verheiratet?
Oh, das ist übrigens auch die Folge, in der der übliche Quatsch erzehlt wird, dass es eine Panik auslösen könnte, würde die Existenz der Zeitportale öffentlich bekannt werden. So langsam frage ich mich, ob es auch eine Panik auslösen würde, wenn ich blauen Vaillepudding erfände.

04: Medizinischer Ausflug
Ausserirdische/Aussertemporäre Parasiten haben eine für die Diagnose äusserst praktische Eigenschaft: Ihre Opfer bekommen leuchtende Augen, wenn sie aktiv werden.
Hier ein kurzer Schlüssel:
Komplettes gelbes leuchten der Augen: Graskke (Doctor Who)
Weisses Aufleuchten des Augenrandes: Goa’Uld (StarGate)
Blaues Leuchten der Iris: Dodo-Parasit (primeval)
Echt praktisch.

05: Guter Geruchssinn
Ja, Flugsauriern, die einen BLutstropfen durch mehrere Fensterscheiben und Türen hindurch im Moment des Entstehens riechen können würde ich allerdings einen guten Geruchssin attestieren.

06: Physik 2.0
In dieser Folge lernen wir, dass Echolot schneller ist als Sehen. Das würde bedeuten, dass Schall schneller ist als Licht – und zwar mehr als doppelt so schnell.
Das wiederum erklärt so einiges: Die Naturgesetze gelten in der Serie überhaupt nicht!

Ich würde ja gerne noch etwas über das wirklich hanebüchene Ende sagen, aber das wäre ein Spoiler.
Nur soviel: Wenn ich im Perm etwas verändere und das dazu führt, daas genau eine und nur eine einzige Person nie existiert hat, dann ist das eine beeindruckende Prezision.

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am and will 0 

I’m passionate.
I’m desperate.
I’m jealous.
I’m here.
I’m lost.
I’m found.

I’m afraid
I’m alive.

I’ll enjoy again.
I’ll live.
I’ll go on.

I’m done.

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ὀρθόγραφή 0 

Okay, ich schreibe etwas anders. Nur zur Übersicht, falls sich jemand stören sollte: Um meine Texte zu lesen gelten folgende Änderungen gegenüber der Standard-Rechtschreibung:

ss & ß
ß wird zu ss nach Diphtongen (ai, ei, eu, au, oi), sonst wie im Duden

ä und e
Wo immer ein Wort in allen Erscheinungsformen ein ä und an seiner Stelle nie ein a enthält, wird ä zu e. das betrifft vor allem Wörter aus dem Latein und Griechischen: mäandern -> meandern, Paläontologe -> Paleontologe.

th, rh, ph
Werden in deutschen oder ins Deutsche komplett integrierten Wörtern grundsätzlich zu t, r, f: Trohn, Retorik, Feromon

Thron
Wird zu Trohn.

stumme Buchstaben
Was nicht gesprochen wird, wird (in deutschen oder integrierten Wörtern) auch nicht geschrieben: grade, Spontanität

Auslautverhärtung
Wo bei einem auf b oder d endenden Wort der letzte Laut nie als b oder d ausgesprochen wird, wird er zu p bzw. t: ap (statt ab)

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ab urbe condita 0 

So, ab jetzt rechne ich Daten in meinem Blog im Format ab urbe condita statt anno domini, einfach als Symbol gegen die Selbstverständlichkeit, mit der wir unsere Kultur als unverrückbar und oftmals unveränderbar betrachten.

Letztlich ist es ja egal, welchen Mythos wir als Grundlage unserer Zeitrechnung nehmen, ob nun die angebliche Geburt des monotheistischen Messias oder die Gründung Roms.

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Lost, not found 0 

How come
you lose the hardest
treasures you’ve not even found?

Think thy diamonds!
Think thy gold!
Imagine
no reality

To obscure
what’s dear to you
Invisible
and in your view

How come
you lose the hardest
treasures you’ve not ever found?

It come,
I tell you,
for the things most
worth and dear
are those
whose loss described
best only as a truthcome fear.

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Owwwwwwwwwwwwwwwwwwww 0 

Hasst ihr es auch, wenn in Blogs kommentarlos irgendwelche niedlichen Videos eingestellt werden?
Tja, da müsst ihr jetzt durch. Ich könnte je erklären, was die Ente da macht, aber warum sollte ich?

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Sunny Side Left 0 

In den nächsten Tagen sollte sich niemand über halbgare Postings wundern. Der Grund dafür ist, dass ich gestern auf dem Trödelmarkt verkaufen war.

Okay, also, ich war gestern trödeln. Dabei saß ich in einem Gang, der von Nord nach Süd lief. Soweit nichts ungewöhnliches.
Die Leute kamen (kauften viel zu selten) und das Wetter war schön.
Und hier liegt der Frosch begraben. Das Wetter war schön, die Sonne schien, ich saß hinter meinem Stand. Die Sonne schien von links. Immer. Den ganzen Tag lang. Also zumindest von 8:00 bis 13:30 Uhr.

Jetzt ist mein linke Körperseite lecker braun (bis auf den Oberarm, der ist flammend rot) und die rechte anständig deutsch-weiß. Das Gesicht eingeschlossen.
Das könnte bei der Fußballweltmeisterschaft ja zumindest praktisch sein, aber ein Land mit einer solchen Flagge nimmt leider nicht teil.

Aber die, die bis hierhin gelesen haben verstehen jetzt zumindest die Sache mit dem „halbgar“.

Salt 0 

Insulting is easy
„sorry“ isn’t

An‘ I sit here
scratching away
the salt
of my glasses

Hell
love is masochism

Yet…

Kalt 0 

Du wirkst
warm

weil ein wind
durch dein
raureif
fuhr,

es forttrieb
für kurzem

und durch
der andern
raureif nicht

das lässt sie
glatt
erkalten