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15. Türchen 2009 0 

Es ist Dezember und weil ich von einem Pizza-Anbieter einen Adventskalender mit Schokolade als Werbegeschenk bekommen habe, werde ich für jedes Türchen einen Blogeintrag schreiben.
Was in den Beiträgen drin ist? Woher soll ich das vorher wissen?

15. Dezember: Stern
Blogkonversion: Noch etwas Weihnachtsschmuck

Boah, einen brauchbaren Origami-Stern zu findne ist gar nicht so einfach. Aber ich hab mich mal auf die Besonderheit des Internet verlassen und die Multimedialität bemüht – ein Video also.
Hätte ich bei Bastelanleitungen auch früher drauf kommen können, Youtube zu fragen…

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14. Türchen 2009 0 

Es ist Dezember und weil ich von einem Pizza-Anbieter einen Adventskalender mit Schokolade als Werbegeschenk bekommen habe, werde ich für jedes Türchen einen Blogeintrag schreiben. den 1. Dezember habe ich verpasst, da war ein Flugzeug drin.
Was in den Beiträgen drin ist? Woher soll ich das vorher wissen?

14. Dezember: Schlitten
Blogkonversion: Sled Jumping

Okay, zwei Schlitten in einem Monat? Da sind wohl dem Kalenderhersteler mittendrin die Ideen ausgegangen.
Okay, das erste war ein Schlitten mit Geschenken drauf, heute ist es ein Schlitten mit Kind drauf – aber trotzdem…

Na gut, dann gibt es diesmal halt was zum Spielen:
Wenn die Abfahrt startet, mit der Maus oben auf „Go“ drücken. Je länger ihr gedrückt haltet, desto höher und weiter fliegt der Schlitten. Ziel ist es, sauber durch den Ring zu springen.
Oh, beim Titelbild einfach da klicken, wo sich der Mauszeiger in eine Hand verwandelt. Ich konnte den Startschriftzuug auch nicht sehen (nein, ich hab das nicht programmiert, vielleicht nächstes Jahr).

Das Spiel gibt es nach dem Link, weil sonst die ganze Zeit eine Weihnachtsversion von Ring of Fire auf meiner Startseite dudeln würde.
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Ich hab ein neues Lineal 0 

Hier isses:

ICE-Lineal
Schick, oder?

Achso, Moment, das war ja gar nicht der wichtige Teil. Der wichtige Teil sind die Bilder von der ersten regulären ICE-Einfahrt in Mönchengladbach:

Der erste ICE in MG seit 11 Jahren fährt ein
Da isser – und ich hab das Blitzlicht vergessen

Der ICE fährt ab heute für zunächst zwei Jahre jeden Sonntag um 12:06 nach Berlin (über Düsseldorf, Dortmund, Hannover).
Der Start war… interessant. Vor allem der Rahmen. Nach der dritten Durchsage des Satzes „Auf Gleis 7 bitte beachten Sie, die RE 13 nach Hamm fällt aufgrund fehlender Triebwagen leider aus“ kam dann die wesentlich feierlicher klingende Durchsage:

Meine Damen und Herren, nun ist es soweit: Der ICE nach Berlin über Düsseldorf, Dortmund, Hannover fährt in wenigen Minuten auf Gleis 6 ein. Bitte Vorsicht an der der Bahnsteigkante.

Da kam dann auch schon aus Richtung Rheydt der ICE Altenburg herangefahren und hielt erstmal. Am nördlichen Ende des Bahnsteigs wurde man mit einer Spezialitätenmischung der Endbahnhöfe der neuen Strecke begrüßt: Gladbacher Knööp (eine Trüffelpraline, die ich vorher nicht kannte) und Berliner/Pfannkuchen.
Der Oberbürgermeister hielt eine Rede, dann MdB GÜnther Krings und noch jemand von der Bahn, dessen Namen ich nicht verstanden habe. Man freut sich etc. pp., interessant noch, dass die Bahn das gerne in Zukunft auch täglich anbieten würde, wenn die Strecke denn angenommen wird.
Dann bekam der Bürgermeister ein Streckenschild (dieses Schild im Fenster von Zügen, wo draufsteht, wo die lang fahren) und durfte zur Abfahrt pfeifen.

Posieren für die Presse
OB Bude, Borussia-Maskottchen Jünter, der Berliner Bär und der Typ von der Bahn, dessen Namen ich nicht kenne, posieren für die Presse
Und damit verlässt der erste reguläre ICE dieses Jahrhunderts Gladbach wieder
Und da isser wieder weg – Ausfahrt klappt auch ohne Blitzlicht

Und das war’s dann auch schon. Der Bürgermeister durfte das Schild behalten, der ICE hat sein Ziel hoffentlich auch ohne solches gefunden und praktisch gleichzeitig mit der ICE-Ausfahrt ging es zurück in den hiesigen Zugalltag mit der einfahrenden S8, immer noch ausgestattet mit „für Gladbach noch gut genug“-Zügen.

Der Alltag kehrt sofort zurück - ICE raus, S8 rein
Begegnung zweier Welten bei der Ausfahrt

Noch im Wahlkampf war der ICE-Anschluss für MG krönender Höhepunkt einer Liste von Forderungen mönchengladbacher Politiker an die Bahn, die dort für unrealistisch erachtet wurden und endlich gestrichen werden sollten. Der ICE wurde gar als „völlig unrealistisch“ bezeichnet:

Tatsache ist nun mal, […] dass die Bahn AG [sich nicht] auch nur im Ansatz konzeptionell damit befasst.

Das war vor 6 Monaten.

Alle Bilder: Eigenaufnahmen

13. Türchen 2009 0 

Es ist Dezember und weil ich von einem Pizza-Anbieter einen Adventskalender mit Schokolade als Werbegeschenk bekommen habe, werde ich für jedes Türchen einen Blogeintrag schreiben. den 1. Dezember habe ich verpasst, da war ein Flugzeug drin.
Was in den Beiträgen drin ist? Woher soll ich das vorher wissen?

13. Dezember: Schneemann
Blogkonversion: Der Schneemann

Der Schneemann ist ein deutscher Zeichentrickfilm von 1944 über einen Schneemann, der zum Leben erwacht und die Welt erkundet.
Die Geschichte des Film ist interessant: Produziert von Nazi-Widerständler Hans Fischerkoesen in Potsdam. Das Lied am Ende wird von einigen Historikern als ironische Anspielung auf den Krieg verstanden, dessen Verlust zu diesem Zeitpunkt für die meisten deutschen bereits als unabwendbar galt.
Die Nazis sahen diese Anspielung nicht (oder ignorierten sie) und gaben den Film frei. In dieser Zeit begann man, die Filmpropaganda zurückzuschrauben um Filme zu präsentieren, die die Bevölkerung von den zunehmenden Entberhungen des Krieges ablenken sollten. Als solcher kam Der Scheemann dann in die Kinos.

Nach dem Krieg wurde der Film vor allem im Ausland gerne im Fernsehen gezeigt: In den USA als Beutekunst, im DDR-Fernsehen als unverfänglicher Kinderfilm und Zeugnis des antifaschistischen Widerstands für die Eltern.
Der folgende Mitschnitt stammt entsprechend auch aus der DDR.

Leider fehlen ein paar Minuten am Anfang (wo der Schneemann zum Leben erwacht, als Schnee auf seine Brust fällt und dort ein Herz formt) und die letzten paar Sekunden.

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Klimawandel am Niederrhein 2 

Der Klimawandel ist derzeit etwas, was in der Arktis und auf den langsam absaufenden tropischen Inseln statt findet. Wie es um den Niederrhein steht, das möchte ich zum Anlass der UN-Klimakonferenz hier einmal vorstellen, auch weil dazu auf der Versammlung des Niersverbandes am Donnerstag doch einiges gesagt und präsentiert wurde.

Nass, wirklich nass
Der Niederrhein gehört naturkatastrophal zu den sichersten Gegenden der Welt: Alle zehn Jahre ein Erdbeben das grade mal ein paar Ming-Vasen zerdeppert, alle fünf Jahre ein kleiner Tornado draussen auf dem Feld, keine Sturmfluten, keine Dürren, keine großen Waldbrände und auch die Überschwemmungen, die man nahebei in Düsseldorf bis zur Jahrtausendwende jährlich vom Rhein kannte, gab es hier mangels großem Fluss nicht. Schlimmstenfalls kommen im Winter ein paar Busse zu spät, weil Schnee liegt.
Das hat sich in den letzten Jahren geändert: Die Vorsommersaison April/Mai bringt regelmäßig Hochwasser in die Region. Mönchengladbach ist sogar so groß, dass es jedes Jahr irgendwo auf seinem gelände 1-2 schwere Hochwässer hat. Als technisch nicht beherrschbar (weil die Kanalkapazitäten nicht zur Verfügung gestellt werden können ohne die ganze Stadt umzubauen) galten in den letzten zwei Jahren ein Starkregenereignis in Mönchengladbach 2008 und eines in Tönisvorst 2009 – Überschwemmungen gab es erheblich mehr.
Die gesamte Regenmenge liegt seit nunmehr 10 Jahren beständig über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts. Es ist weiterhin damit zu rechnen, dass es mindestens einmal im Jahr irgendwo in der Region zu Starkregen kommt, Überschwemmungen werden etwas sein, mit dem man sich in den nächsten ein-zwei Jahrzehnten langsam arrangieren muss.

Hochwasser 2008 in MG
Mönchengladbach im Mai 2008
Bildquelle: Polizei MG

2°C, wir kommen!
Und jetzt ratet mal, wie weit sich die Jahresdurchschnittstemperatur im Einzugsgebiet der Niers (Quelle bis niederländische Grenze) seit 1961 erhöht hat? Um ziemlich genau 1°C.
Zur Erinnerung: In Kopenhagen soll die Erwärmung auf 2°C begrenzt werden. Der Maßstab (2°C mehr als was?) ist dabei nicht ganz klar, vermutlich aber seit Beginn der Messungen, seit 1900 oder seit Beginn der Industrialisierung. So oder so also ein wesentlich längerer Zeitraum – eine Erwärmung der globalen Durchschnittstemperatur um 2° bedeutet davon ab für den Niederrhein lokal sogar knapp über 3° Erwärmung, wenn das aktuelle Verhältnis Weltschnitt/Lokalschnitt so bleibt.

Kälter
Paradoxerweise hatte es 2008/09 zwei Monate gegeben, die kälter waren als normal: Den Dezember und Januar.
Ob das ein Trend wird, lässt sich noch nicht sagen, aber möglich wäre es, dass die steigenden Durchschnittstemperaturen sich auch in krasseren Temperaturkontrasten und somit kälteren Wintern äussern.

Gesamtbild
Setzt sich das Bild der letzten Jahre im Einklang mit dem Klimawandel fort, erhält der Niederrhein ein bis 2050 im Vergleich zu heute um 2° wärmeres Klima (zuzüglich der bereits geschehenen 1°C).
Das Wetter ist überaus unbeständig mit häufigen Regenfällen. Überschwemmungen sind vor allem in den Städten etwa zweimal im Jahr normal. Die im Gebiet entspringenden Flüsse (Niers, Schwalm) werden vom vielen Regen gespeist deutlich wachsen. Dies und die häufigen Überschwemmungen führen dazu, dass Wohngebiete an den Flussufern und nahe regelmäßigen Überschwemmungsschwerpunkten unattraktiv und eventuell aufgegeben werden. Schon jetzt haben Anwohnern von Risikostellen Hochwasserschütze eingerichtet.
Die Kosten für die Städte, die vermehrten Überschwemmungen zu vermeiden, sind nicht erbringbar – was erbringbar und technisch leistbar ist wird teuer, sehr teuer.

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12. Türchen 2009 0 

Es ist Dezember und weil ich von einem Pizza-Anbieter einen Adventskalender mit Schokolade als Werbegeschenk bekommen habe, werde ich für jedes Türchen einen Blogeintrag schreiben. den 1. Dezember habe ich verpasst, da war ein Flugzeug drin.
Was in den Beiträgen drin ist? Woher soll ich das vorher wissen?

12. Dezember: Weihnachtsmann
Blogkonversion: Santa Claus Conquers the Martians

Liebe Leser, einer der schlechtest-genialen Weihnachtsfilme aller Zeiten: Die Marsianer entführen den Weihnachtsmann um Weihnachten auf den Mars zu bringen, wo die Kinder vom bösen Erdenfernsehen verdorben werden.
Und da das Urheberrecht auf den Film in den USA 2007 abgelaufen ist, findet man ihn nun auch im Internet. Zum Beispiel hier:

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Christopher Walkens eigene Musikeinlage 0 

Okay, gesucht hatte ich eigentlich dieses Video:

Gefundne habe ich diese Großartigkeit:

Ich hätte noch den berühmten „More-Cowbell“-Clip eingebunden, in dem Christopher walken Blue Oyster Cult Kuhglocken in ihren Klassiker Don’t Fear the Reaper packt, aber da hat die GEMA was gegen. Ihr wisst schon, die Organisation, bei der man vor dem Betreten eines Verhandlungsraums mangels aufhängbaren Hutes das Hirn in einen Eimer wirft.

Oh, Moment, nehmen wir doch einfach mal nicht Youtube als Quelle. Der Kuhglockenspieler ist übrigens Will Ferrell.

11. Türchen 2009 0 

Es ist Dezember und weil ich von einem Pizza-Anbieter einen Adventskalender mit Schokolade als Werbegeschenk bekommen habe, werde ich für jedes Türchen einen Blogeintrag schreiben. den 1. Dezember habe ich verpasst, da war ein Flugzeug drin.
Was in den Beiträgen drin ist? Woher soll ich das vorher wissen?

11. Dezember: Tannenbaum
Blogkonversion: Noch etwas Musik

So, nach einem englischen nun mal ein deutsches Weihnachtslied, damit mir keiner Anglisierung und ähnlich garstige Fremdwörter unterstellt.

O Tannenbaum

Nachtrag
Spannend, die Wikipedia-Artikel deutsch/englisch zum Lied zu vergleichen.
Allein schon die Wahl der Illustration spricht Bände. Interessant auch der in der englischen Wikipedia vorhandene Hinweis auf die Favorisierung des Liedes durch die Nazis, der in der deutschen Version fehlt. Wer mal exemplarisch schauen will, was bei der deutschen Wikipedia falsch läuft, sehe sich das einfach mal an und lese sich dann noch die Diskussionsseite zum Artikel durch, in dem sich ein gewisser Mauki zeigt, der das Prinzip eines Wiki offenbar nicht verstanden hat und sich aufregt, dass ständig andere in „seinem“ Artikel rumschreiben.

Petitionnerstag XLII 0 

In einer positiven Überraschung gibt es diese Woche eine Petition aus unerwarteter Richtung: Von der EU.
Weniger positiv die Verzögerung des Petitionnerstages um einen Tag. Diesmal hab ich auch noch nicht mal eine fadenscheinige Begründung. Ich hab’s gestern einfach vergessen.

Europäisches Logo für Bionahrung
Die Jury, die über das zukünftige europäische Logo für Bio-Lebensmittel entscheidet, hat aus den über 3400 eingereichten Vorschlägen in mehreren Schritten drei für die Endrunde bestimmt und stellt diese nun online für alle Europäer zur Abstimmung:

Mögliche EU-Biologos

Das Originalbild heisst übrigens „Unbenannt2.jpg“ – seht ihr, die EU spricht doch deutsch ^^.


Veröffentlichung von Medikamentenstudien

Der Deutsche Bundestag möge beschließen: Pharmaunternehmen und Forschungsinstitute werden gesetzlich verpflichtet, alle Studien über Medikamente zu veröffentlichen, auch und insbesondere dann, wenn diese die Wirkungslosigkeit oder negative Wirkungen eines Medikaments belegen.

Nichts zu ergänzen.

Freistellung von Azubis für Prüfungen

Der Deutsche Bundestag möge eine Änderung von § 10 des Jugendarbeitschutzgesetzes beschließen, wonach
minder- und volljährige Auszubildene in der dualen Berufsausbildung für Prüfungen in erweitertem Umfang als bisher freizustellen sind.

Das hatten wir letzte Woche für die Berufsschule, für Prüfungen macht es aber ebenso Sinn. Momentan werden nur minderjährige Prüflinge freigestellt.

Abwesenheit für SGB-II-Empfänger auf 21 Werktage

Änderung der Ortsabwesenheit nach § 7 Abs. 4a Zweites Sozialgesetzbuch (SGB II) i. V. m. § 3 Abs. 1 Satz Erreichbarkeits-Anordnung (EAO) von 21 Kalendertagen auf 21 Werktage, sprich ohne Sonn- und Feiertage.

Eine Gleichstellung mit der arbeitenden Bevölkerung. Meines Erachtens tun sich 21 Kalender- oder 21 Werktage hier nix.

Fristenangleichung von Einkommenssteuer und Betriebskostenabrechnung

Der Deutsche Bundestag möge beschließen …die Frist für die Erstellung der Betriebskostenabrechnung (12 Monate) mit den gesetzlichen Fristen bei der Einkommensteuer in Einklang zu bringen.

Da man die Betriebskostenabrechnung unter Umständen für die Einkommenssteuererklärung braucht, sinnvoll.

Keine kostenfreien CO2-Zertifikate für Flugzeuge

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Fluggesellschaften ab dem Jahr 2013 ihre CO2-Zertifikate zu 100% kaufen müssen.

Die Fluglinien erhalten 85% der Kohlendioxidmenge, die sie momentan ausstoßen kostenfrei als Zertifikate, den Rest müssen sie dazu kaufen. Ziel dessen ist es, die Kohlendioxid-Produktion der Linien um die fehlenden 15% zu senken So weit, so gut.
Problematisch ist allerdings, dass die Bahn ihre Zertifikate komplett ankaufen muss. Womit diese petition an der falschen Stelle ansetzt – eigentlich sollte die Bahn ebenfalls 85% ihrer Zertifikate umsonst kriegen, um die durch die Zertifikate beabsichtigte Steuerungswirkung ohne hohe zusätzliche finanzielle Belastungen zu erreichen.
Andererseits ist der Effekt der Zertifikate natürlich grundsätzlich höher, wenn alle bezahlt werden müssen.

Verbot des Kleingedruckten

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass in sämtlichen Verträgen (bspw. Mietvertrag, Kaufvertrag, Arbeitsvertrag) das Kleingedruckte verboten wird. Die Schrift muss in einem Vertrag einheitlich sein und einer vorgeschriebenen Mindestgröße entsprechen.

Das wird viele Abzocker richtig ärgern – dafür ;-) .

Jahresabrechnung für Krankenversicherte

Der Petent fordert, dass jeder gesetzlich Krankenversicherte jährlich unaufgefordert eine Übersicht der für ihn abgerechneten Leistungen erhält.

Jahresabrechnung gesetzl. Krankenversicherung:

Jedes Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung soll jährlich unaufgefordert eine Übersicht der für Ihn abgerechneten Leistungen zugeschickt bekommen.

Die Übersicht soll sämtliche abgerechneten Positionen in zeitlicher
Reihenfolge beinhalten.

Jede Position soll Datum, Ort, Leistungserbringer, Leistungsbeschreibung und abgerechneten Betrag ausweisen.

Am Ende der Liste soll der insgesamt aufgelaufene Abrechnungsbetrag stehen.

Das klingt überaus sinnvoll. Vor allem könnte ich dann mal nachschlagen, wann ich zuletzt bei welchem Arzt war (Hausarzt kurz vorm Mauerfall, Zahnarzt Ende 2008, soviel weiss ich noch). Vor allem aber wäre natürlich die Richtigkeit der Rechnung prüfbar.

Gleichberechtigung verheirateter freiwillig Versicherter in der GKV

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass verheiratete, freiwillig gesetzlich Versicherte die gleichen Rechte und Leistungen bekommen wie ledige und Pflichtversicherte, besonders in Hinsicht auf Beitragsfreiheit während des Bezuges von Elterngeld.
Immerhin stehen laut Grundgesetz Ehe und Familie unter besonderem Schutz der staatlichen Ordnung.

Viele Erleichterungen für Verheiratete in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ziehen nur, wenn beide Ehepartner pflichtversichert sind. Dies will diese Petition nun ändern.

Verbesserung der Rückkehrmöglichkeiten privat Versicherter in die GKV

Der Deutsche Bundestag sollte Regelungen vornehmen, die privatversicherten Personen eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ermöglichen.

Möglich sein sollte es so oder so. Das sehe ich schon als Grundsatz so – Gesundheit ist kein freies Wirtschaftsgut.

Ermöglichung einer Zusatzversicherung für stationäre Behandlung

Der Petent fordert, dass privat Krankenversicherte, die im Standardtarif versichert sind, eine zusätzliche Versicherung für den Fall eines stationären Krankenhausaufenthalts abschließen dürfen

Das ist in der Tat bei vielen Privatkassen nicht erlaubt. Warum, weiss der Teufel.

Fahrtüchtigkeitstest für Rentner

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das Führerscheininhaber ab erreichen des Rentealters sich regelmäßig (alle 3-5 Jahre) einer ärztlichen Untersuchung unterziehen müssen. Diese sollte aus einem Seh-, Gleichgewichts- und Reaktionstest bestehen.

Das wird in den USA bereits mit Erfolg praktiziert, bei einigen Tests (Sehtest) sehe ich alleridngs keinen grund, dies erst ab dem Rentenalter zu machen.

Freier Zuverdienst zur Frührente

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Hinzuverdienstgrenzen bei einem vorzeitigen Altersrentenbezug vor dem 65. Lebensjahr abzuschaffen.

Kurzgesagt: Nö. Wer ohne Rente genug verdient, sollte dem Staat auch nicht auf der Tasche liegen. Sprechen kann man evtl. über eine Anhöhung der Grenzen.

Berücksichtigung aller Einsparpotenziale bei Gebühren, Abgaben und Steuern

Der Deutsche Bundestag möge beschließen …, dass vor einer Erhöhung von Abgaben, Gebühren und Steuern zunächst alle Einsparpotentielle geprüft und gegebenenfalls umgesetzt sind.

Das setzt erstmal voraus, dass man alle Einsparpotenziale kennen könne. Das geht abernicht – irgendeine Idee ist immer neu und nicht geprüft.

Abschaltung der Online-Petitionen

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass 1.) die Website epetionen.bundestag.de vorerst deaktiviert wird, damit verbunden 2.) der Online- Petitions- Service des Bundestages vorerst ausgesetzt wird und 3.) die dafür aufgewendeten finanziellen Mittel zur Evaluierung wirksamerer direkter demokratischer Partizipationsmöglichkeiten der BürgerInnen der Bundesrepublik in Zeiten der „Digitalen Revolution“ in einem offenem Forum mit allen im dt. Bundestag vertretenen Parteien eingesetzt wird.

Oh, eine Resignations-Petition: Macht dne Laden doch endlich dicht, bringt ja eh nix.
Hmm…, nö.

Weg mit dme Arbeitsamt

Der Deutsche Bundestag möge beschließen … Arbeitsagentur in Deutschland aufgelöst wird

Noch so einer.
Als Ersatz schlägt der petent ein Dreisäulenmodell vor: Arbeitslosenversicheurng, Arbeitsmarktagentur und Jobcenter. Wie genau sich das vom jetzigen Model unterscheiden würde, ist mir nicht ganz klar.

Irgendwas mit Selbsterhalt und Unterhaltsforderungen

Der Deutsche Bundestag möge beschließen,
dass Arbeitslosengeld II-Empfänger eine Unterstützung in Höhe des Selbsterhaltes bei Unterhaltsforderungen erhalten.

Die Begründung der Petition hat irgendwie nix mit der Petition zu utn und im Endeffekt verstehe ich beides betrachtend nicht, was die Petentin nun eigentlich will.

Immobilienberücksichtigung, vermutlich bei ALG-II

Der Petent fordert die Berücksichtigung einer selbstgenutzten Immobilie nach dem Verkehrswert.

Und auch hier kann ich bestenfalls vermuten, dass es um ALG-II geht. Irgendwo in der Begründung taucht das Schlagwort „sgb 2“ auf, wird abe rnicht wirklich in einen Zusammenhang gebracht.

Verbot von Nebentätigkeiten für Politiker

Das Ziel dieser Petition soll die Untersagung von Nebentätigkeiten für Politiker auf Bundes und Landesebene sein, die offizielle Parteiämter begleiten und/oder Regierungsverantwortung tragen.

Der Petent argumentiert mit dem Zeitaufwand einer Nebentätigkeit. Hier vertraue ich ehrlich gesagt der selbsteinschätzung der Politiker, auch wenn ich weiss, dass das nicht immer funktioniert.

Verkürzung der Arbeitszeitanforderung für BAFöG-Geld

Der Deutsche Bundestag möge eine Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) dahingehend beschließen, dass die geforderte Dauer einer vorherigen Erwerbstätigkeit für eine vom Einkommen der Eltern unabhängige Ausbildungsförderung verkürzt wird.

Ich habe nie BAFöG beantragt, daher habe ich davon einfach keine Ahnung. Das möge jemand bewerten, der sich damit auskennt.

10. Türchen 2009 [Nachtrag] 0 

Okay, das zehnte Türchen gibt es nicht. Hauptsächlich deswegen, weil ich keine Ahnung habe, was das da gestern im Adventskalender eigentlich war – Pistole, Horn, Megafon?
Vom Aussehen her am ehesten ein Megafon – aber das ist dann doch etwas unwahrscheinlich.