Ein Preis fürs Grünfärben 0 

Grünfärben (neudeutsch: Greenwashing) nennt man es, wenn Konzerne sich einen grünen Anstrich geben, den sie in Wirklichkeit so nicht haben. Energie- und Autokonzerne machen das regelmäßig, wie man beim Klima-Lügendetektor verfolgen kann, aber alle 10 Jahre beispielsweise auch McDonalds.

Neu ist ein Preis für den unverschämtesten Grünfärber – für den man hier abstimmen kann.
Mein Favorit ist übrigens Vattenfall, die zu dne treibenden Kräften bei dem Versuch gehören, Atomkraftwerke als Klimaschutz zu verkaufen.

Die Seite gibt es leider nur in englisch und dänisch, aber immehrin lernt man so was: Freitag heisst auf dänisch Lørdag. Noch ein paar Jahre im Internet und ich kann jede Sprache aus zufällig gesammelten Fetzen zusammenlernen.

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Infostehen 3 

Offenbar macht man in Rheydt eher unangenehme Erfahrungen beim Wahlkampfstandstehen und -belabern.
Ich muss sagen, in Gladbach war das am Samstag ganz angenehm.
Okay, einmal kam ich ins Schwimmen als eine ältere Dame mich ansprach mit der Position, sie müsse doch mehr Geld kriegen, weil sie schließlich 7 Kinder großgezogen habe während die ganzen faulen 25-jährigen noch nix getan hätten. Nett.

Allgemein muss ich sagen: Der Ansatz, dass einige der Hauptprobleme der Politik fehlendes nachhaltiges Denken („die denken halt nicht nach, was ihre Entscheidungen in 30 Jahren bewirken“) und verkrustete Ideen („Glabach ist keine Textilstadt mehr, das ist einfach Unfug“) sind, eignet sich sehr gut als Diskussionsgrundlage. Nicht für Rentenpolitik, das liegt aber auch daran, dass ich mich da nicht auskenne – ich gehe halt nicht davon aus, selber in 40 Jahren noch eine Rente zu erhalten.
Aber vielleicht hatte ich mit den Angesprochenen auch einfach Glück – eine Kollegin (Genossin? Was sagt man bei uns Grünen?) am Stand meinte, sie hätte noch nie einen Wahlkampf mit so negativ zu uns eingestellten Leuten mitgemacht.
Ich muss aber auch sagen: Eigentlich bin ich kein Wahlkampfmensch. Aber ich lerne langsam, Leute anzusprechen ohne mir wie ein Bettler oder Staubsaugervertreter vorzukommen.

Wobei, Vorwerk-Staubsauger sind auch grün. Der Branchenwechsel ist also noch drin…

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5 Revolutionen für 2020 0 

Ich möchte in diesem beitrag kurz fünf Entwicklungen vorstellen, von denen ich glaube, dass sie unsere Welt bis 2020 enorm umgestalten werden.
Natürlich sind solche Voraussagen immer mit Vorsicht zu genießen – in den 70ern glaubte man auch, man könne zur Jahrtausendwende verlorene Gliedmaßen nachwachsen lassen. Dennoch denke ich, dass bestimmte Technologien für die Zukunft entweder ein Muss sind oder zumindest sehr verlockend:

1. Vertikalfarmen
Bereits seit einiger Zeit arbeiten Architekten, maßgeblich ausgehend von den Niederlanden, an so genannten vertikalen Farmen. Gemeint sind zur Nahrungspflanzenzucht genutzt Hochhäuser, die in mehreren Stockwerken Felder enthalten und/oder aussen mit wirtschaftlich nutzbaren Hängepflanzen (Erdbeeren, Gurken) bewachsen sind.
Da die Landwirtschaft extrem viel Land nimmt und somit auch für einen großteil unserer Umweltzerstörtung verantwortlich ist, sind vertikale Farmen eine großartige Entwicklung. Hinzu kommt, dass sie die Versorgung von Großstädten unabhängig machen vom Umland – und somit kürzere Transportwege der Nahrungsmittel mit sich bringen, was sich wiederum positiv auf die CO2-Bilanz der Städte auswirkt.
Aussehen kann das dann beispielsweise so:

Hochhausfarm

2. Pflanzen als Nutzgegenstände
Doch auch in normale Häuser können Pflanzen zunehmend einziehen.
Kannte man Pflanzen bisher nur als Topfpflanzen, könnten neue Entwicklungen dafür sorgen, dass einzelne Einrichtungsgegenstände in Zukunft durch Pflanzen ersetzt werden.
Ein erster Vorreiter dessen sind die oben verlinkten Mossteppiche, die es übrigens auch als Matten fürs Badezimmer gibt.
Möglich wäre es in Zukunft, auch lebendige Möbel zu züchten, etwa aus Hecken. Inwieweit sich das durchsetzen wird oder einfach nur eine seltsame Idee bleiben wird, muss sich zeigen.

3. Physiovoltaik
Als Physiovoltaik bezeichne ich die Gewinnung von Strom aus dem menschlichen Körper.
Das ist weit weniger gruselig, als es sich anhört: Der Mensch produziert jede Menge Wärme- und Bewegungsenergie. Inzwischen gibt es schon metallische Härchen, die auf der Haut aufliegen und durch die Bewegungen des Pulsschlages dazu angeregt werden, Strom zu erzeugen. Diese Entwicklung geht eilig voran – bis 2020 könnten Kleingeräte wie Handys und MP3-Player bereits komplett ohne Batterien auskommen und nur durch die Energie ihres Trägers versorgt werden.

4. Autarke Energieversorgung
Die EU hat grade beschlossen, dass alle Neubauhäuser bis 2019 nicht mehr Energie verbrauchen dürfen, als sie ernten.
Die Technik dafür ist da – es gibt Blockheizkraftwerke im Format eines Kühlschranks, Windräder für den Garten – und Solarzellen sind eh in jeder Größenordnung einsetzbar, also auch auf einem normalen Hausdach.
Wehren werden sich nur die Energieversorger – werden sie doch plötzlich überflüssig. Die zentralisierte Energiearchitektur mit großen Kraftwerken udn kilometerweit spannenden Stromleitungen wird in wenigen Jahrzehnten ebenso verschwinden wie vor ihr die Telegrafennetze.

5. Zepelline
Luftschiffe sind so eine Entwicklung, auf deren zweite Blüte wir schon seit Jahrzehnten warten. dennoch gebe ich nicht auf: Luftschiffe verbrauchen wesentlich weniger Treibstoff als Flugzeuge. Die geringe Geschwindigkeit gleichen sie aus, indem sie (anders als Schife) auch Land überqueren können und zum Explodieren neigen sie heute auch nicht mehr. Aktuelle Entwüre sind teils spektakulär und reichen vom Großfrachter bis zum Kreuzfahrtschiff. Ich glaube, spätestens wenn das Öl in 3-4 (seien wir großzügig: 5) Jahrzehnten zur Neige geht, werden Luftschiffe das einzige Lufttransportmittel sein, das wir uns noch leisten können.
Aussehen tun die Dinger heutzutage so:

Aeolus
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Zum Thema Gesamtschule Rheindahlen 0 

Die MIGS fordert aktuell eine weitere Gesamtschule in Mönchengladbach.
Ein gutes Vorhaben angesichts einer Zahl von inzwischen 500 Schülern, für die keine Gesamtschulplätze mehr verfügbar waren (das sind mehr, als alle Hauptschulen der Stadt zusammen aufgenommen haben). Als Standort dafür schlagen sie das Gymnasium Rheindahlen vor – und hier bin ich skeptisch: Das Gymnasium Rheindahlen ist das einzige Gymnasium im Bezirk und, wenn ich mich nicht irre, auch das einzige im zukünftigen Bezirk West (oder war es Süd, die neue Bezirksaufteilung ist ja etwas seltsam geraten).
Daher würde man durch den Umbau in eine Gesamtschule zahlreichen rheindahlener Kindern, die auf ein Gymnasium geschickt werden sollen, einen recht großen Schulweg nach Stadtmitte oder Rheydt aufbürden – Ziel muss aber bei allen Reformen auch eine Stadt der kurzen Wege sein, um die Verkehrsbelastung gering zu halten.
Es ist mir somit unverständlich, warum nicht eines der drei in nächster Nähe zueinander stehenden Gymnasien in Stadtmitte (Math-Nat, Huma und Geroweiher) umzuwidmen, bevorzugt das Gymnasium am Geroweiher, da es durch den letzten Neubau die Kapazitäten für einen Gesamtschulbetrieb haben sollte. Eine Fusion des Geroweihergymnasiums am Fuße des Abteibergs mit dem Stiftisch-Humanistischen Gymnasium auf seinem Gipfel ist nicht erst seit gestern im Gespräch, hier könnte eine Umwidmung schonend und in Zusammenarbeit mit dem Nachbargymnasium durchgeführt werden.

Ich werde ein entsprechendes Schreiben an die MIGS schicken. Es ist meines Erachtens wesentlich sinnvoller als ein Umbau des wie gesagt einzigen Gymnasiums in Rheindahlen.

Sollte jetzt jemand kommen und sagen, ich wolle (als grüner) zwar Gesamtschulen, abe rnicht in meiner Nachbarschaft, so kann ich nur sagen: Die Stadtmitte-Gymnasien sind in meiner Nachbarschaft.

Nachdem ich inzwischen mit Ulli Laubach von der MIGS gesprochen und die Schülerzahlen gesehen habe, ist meine Argumentation meines Erachtens hinfällig. Diese sind so gering, dass eine Umwidmung des rheindahlener Gymnasiums angebracht erscheint.

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Green IT ins Bundestagswahlprogramm etc. 0 

FujitsuSiemens Green-IT-Logo

Drüben bei Alexander Schestag gibt es ein paar Anträge für Ändeurngen des Bundestagswahlprogrammes, die ich allesamt sehr sinnvoll finde (wobei ich mich persönlich leider mit der Diskriminierung von Behinderten nicht sonderlich auskenne).
Neben Detailänderungen zur Formulierung (zum Militäreinsatz im Inneren und für freie Software) gibt es einen Antrag, das Thema Green IT aufzunehmen.
Bei Green IT handelt es sich um ein Feld, das energie- und ressourcenschonende Computer verbreiten will. Das Sparpotenzial bezieht sich dabei auf Produktionsmaterialien, Energieverbrauch und Wiederverwertbarkeit im Rahmen von Recycling. Ein aktuell großes Thema in der Computerbranche, in das die Grünen definitiv einsteigen sollten.

Und wie’s der Zufall so will (hachja, der Zufall): Dem Thema Green IT widmet sich eine Informationsveranstaltung des Arbeitskreises Energie von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Dipl.-Ing. Ulrich Knoop wird am Mittwoch, dem 22.4.2009 um 19.30 Uhr in der Grünen Geschäftsstelle Mönchengladbach, Brandenberger Str. 36 als kompetenter Referent die Frage „Was ist Green IT?“ beantworten. Neben den energetischen Einsparpotentialen werden deren Umsetzung dargestellt und behandelt.

Das Bild da ganz oben ist übrigens das Logo für Green-IT-Produkte von FujitsuSiemens. Sehr schönes Logo eigentlich.

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Eco Wario Ware 0 

Öko wird in letzter zeit wieder populär. Und während es in meiner Jugend (*schmacht*) Bücher gab mit Tipps, was man tun kann, um die Welt zu retten, gibt es dafür heutzutage Videospiele.
Vom satirischen Walfangsimulator bis zum Waldrettungs-Strategiespiel für DS.

Sehr schön finde ich die unten dmeonstrierte Spielidee. Es basiert auf Wario Ware Smooth Moves für die Wii. Dort geht es darum, in sekundenlangen Minispielen nacheinander diverse Aufgaben zu erfüllen, die jeweils nur mit einem Wort erklärt sind.
Sivcher, technisch gesehen nur eine Kopie eines erfolgreichen Spies, aber die Umsetzung ist gut. Ich hoffe, das Spiel kommt irgendwann mal in einem fertigen Zustand raus.

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Petitionnerstag VIII: Petitiamstag 0 

Ich hatte durch das Osterwochenende gar nicht damit gerechnet, dass diese Woche neue öffentliche Petitionen veröffentlicht werden, doch am Donnerstag kamen doch noch kurzfristig ein paar zusammen. Von diesen empfehle ich:

Maßnahmen gegen Abfallverklappung

Reedereien sowie sonstige verantwortliche Unternehmen und natürliche Personen sollten für die Verklappung von Abfällen wie etwa Schweröl rechtlich zur Verantwortung gezogen werden können. Dabei sollte das Strafmaß der entsprechenden Handlungen auf Gefängnisstrafen von bis zu 5 Jahren und Geldstrafen von bis zu 1.000.000 Euro sowie Schadensersatzansprüche in tatsächlicher Höhe ausgeweitet werden.

Es ist eine kostenlose Entsorgungsmöglichkeit der Schiffsabfälle in den Häfen zu schaffen.

Ein umfassender, an den Ursachen ansetzender Antrag für ein umfassendes Programm zur Vermeidung der Verklappung giftiger Schiffsabfälle wie Schweröle und Lösungmittel.

Zweimal Waffengesetz
1. Waffengesetz verschärfen

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das geltende Waffengesetz nach dem erneuten Amoklauf extrem zu verschärfen.

Die Waffenlobby ist sehr stark, aber ein paar der in der Begründung hierzu erläuterten Forderungen sollten durchsetzbar sein, vor allem die Forderung nach einer Pflicht für Alarmanlagen in Waffenschränken.

Waffen verbieten

Der Deutsche Bundestag möge den Besitz von Waffen verbieten, sofern dieser nicht aus beruflichen Gründen unverzichtbar ist.

Ihc stimme dem zu, sehe es jedoch nicht als durchsetzbar. Aber die Begründung der Petition enthält einen Satz, den man nicht vergessen sollte: „Im Vergleich zu der Möglichkeit Waffen aus sportlichen Gründen zu besitzen ist die Sicherheit, insbesondere die unserer Kinder, ein wesentlich wichtigeres Gut.“

Petitionnerstag VII 0 

Offenbar wurden letztes mal die Petitionen nur später online gestellt, denn jetzt sind sie plötzlich alle da und ich treffe wieder eine Auswahl, weil’s sonst einfach zu lang würde:

Subventionsstopp für AKWs

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Subventionen für die Atomkraftwerke innerhalb von maximal 3 Jahren stufenweise gestrichen werden!

Wow, es gibt dafür immer noch Subventionen? Wofür gibt es als nächstes eine Subvention, Phosphorsäure in Badeseen schütten?

ALG II: Stromkosten voll bezahlt

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Stromkosten bei Arbeitslosengeld II-Empfängern in tatsächlich anfallender Höhe zu übernehmen sind.

Hmm, könnte mit etwas Glück dazu führen, dass sich die zuständigen Ämter für ein großes Stromsparprogramm bei Arbeitslosen einsetzen. Das wär doch mal was.

Bundesweites Baumschutzgesetz

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ein bundesweit einheitliches Baumschutzgesetz zu verabschieden.
Ziel: Klimaschutz durch Baumschutz und Ausweitung des Baumbestandes.

Och, ich weiss nicht, ich fände das besser bei dne Ländern aufgehoben. Nicht nur wegen Unweltminister Gabriel.
Ich denke hier an landesspezifische Fragen wie etwa die Bewirtschaftung der Heideflächen als entwaldete Kulturlandschaften. Ein rahmengestez, dass die Länder zur Maßnahmenergreifung verpflichtet wäre aber nicht schlecht.

Gegen Internetdatenspeicherung

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Gesetz zur Surfprotokollierung nicht als Gesetz beschlossen wird und von den Bundestagsabgordneten, sowie vom Bundesrat abgelehnt wird, schon aus Gründen der informationellen Selbsbestimmung.

Okay, leichte Probleme mit der Funktionsweise unserer Gesetzgebung (der Bundestag beschließt so oder so darüber), aber als Eingabe immerhin ganz nett. Vielleicht überlegen sich ja ganze 2 Abgeordnete ihre Entscheidung nochmal beim Lesen…

Abschnitt „Interessant, aber nee“
Verbot von Plastiktüten

Der Deutsche Bundestag möge beschließen …
Plastiktüten zu verbieten oder zumindest mit einer so hohen Steuer zu belegen, dass sie teurer als Tüten aus biologisch abbaubarem Material sind und ihre Verwendung somit unwirtschaftlich wird.

Plastiktüten sind fraglos problematisch, aber eine Sondersteuer oder ein Verbot nur dafür ist fraglos eine übertriebene Maßnahme. Es muss doch möglich sein, einen Verzicht auf solche Tüten durch Konsumentendruck zu erreichen.
Momentan finde ich das Verschwinden von Stofftaschen wesentlich problematischer als den Verkauf von Plastiktüten. Das hiesige Rewe etwa verzichtet auf beide und hat nur noch papiertüten – auch kein idealer Kompromiss, schließlich sind auch papiertüten nach wenigen Einsätzen Müll Altpapier.

Walsterben 0 

Ich mag ja politisch angehauchte Videospiele. Und ich mag Shooter.
Die perfekte Kombination aus beiden ist das von mir bereits andernorts hochgelobte Harpooned: Man spielt ein japanisches „Forschungsschiff“, welche Wale abschießt und ihr Fleisch einsammelt. Zwischendurch muss man sich dieser verfluchten Umweltschützer erwehren, die die Forschung behindenr wollen.
Das ganze ist böse Satire, wie Ansagen wie „Die Wale in ihrer Region sterben aus. Töten Sie noch mehr, um die Ursache zu finden“ unzweifelhaft belegen.

Anlass für diesen Beitrag ist eine überarbeitete Version des Spiels mit Ranglisten und der Möglichkeit, allzu aufdringliche Walfreunde festzusetzen.
Immernoch ein wirklich schönes Beispiel für ein Spiel mit echter Aussage.

Kostenloser Download bei harpooned.org.

Und einen Trailer gibt’s auch (Achtung, ein paar fiese Bilder vom Walfang):

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Erwähnte ich eigentlich… 0 

…dass die Bäume an der Hohenzollernstraße gerettet sind?
Es wurde schließlich sogar der grüne Vorschlag übernommen, die Gasleitung einfach in die Mitte der Straße zu verlegen.

…dass die U79 in Düsseldorf endlich bis Universität Ost/Botanischer Garten verlängert wird? Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat Montag zugestimmt, die nötigen Bauarbeiten mitzufinanzieren. Das Amt für Verkehrsmanagement Düsseldorf hat bereits begonnen, an der Straßenbahnhaltestelle Südpark zur Vorbereitung der Bauarbeiten Hecken zu roden. Die Heckenrodung wird bereits jetzt durchgeführt, um brütende Vögel zu schonen, die gefährdet wären, wenn man die Hecken erst zum Baubeginn im Juni nach erfolgtem Nestbau rodet.
Mit Abschluss der Arbeiten im Sommer 2010 werden die völlig überlasteten ÖPNV-Verbindungen zur Uni verbessert während im Gegenzug Studenten, die vom Hauptbahnhof kommen eine um 10 Minuten schnellere Verbindung zum Campus erhalten.

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