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Dino-Dienstag 16 1 

Cretaceous Blue Balls

Bild vielleicht verwandt - Chinese Academy of Science

Bild vielleicht verwandt – Chinese Academy of Science


Berichterstattung zu durchschauen ist auch in der Wissenschaft nicht immer einfach. Diese Woche gab es zwei Meldungen von denen nicht klar ist, ob es unterschiedliche Meldungen sind oder zwei Versionen einer Meldung.
Die eine Meldung ist, dass die oben abgebildeten blauen fossilen Eier Anfang April bei Straßenarbeiten in der chinesischen Stadt Heyuan gefunden wurden. Das ist entweder wahr oder ein Missverständnis basierend auf dieser Mitteilung, dass Forschungen an drei Nestern, die vermutlich zu dem von dort stammenden kleinen Dinosaurier Heyuannia gehören ergeben haben, dass die Eier dieses Dinosauriers eine blau-grüne Farbe hatten.
Da ich nur für letzteres eine seriöse Quelle finde, gehe ich davon aus, dass nur diese Geschichte stimmt und die andere eine locker darauf basierende Ente ist.
Jedenfalls ist dies das erste Mal, dass die Farbe von Dinosauriereiern bestimmt werden konnte und es ist auch gleich eine interessante Erkenntnis: Farbige Eier deuten den Forschern zufolge auf intensive Brutpflege hin. Das passt gut zu dem, was wir schon über die Oviraptoriden, zu denen Heyuannia gehörte, wissen: Sie sind dafür bekannt, dass sie ihre Nester bebrüteten und beschützten, indem sie ihre gefiederten Arme über diesen ausbreiteten.
Zugleich haben wir damit einen weiteren Farbklecks für unser Bild der Kreidezeit — bereits bekannt sind die Farben der Gefieder einiger kleiner Raubsaurier, wie etwa das schillernde Schwarz des Microraptor, nach dem ja auch der Band Schwarzer Schwinge aus den Meilensteinen der Evolution benannt ist.
PS: Sorry für die Überschrift, ich konnte nicht widerstehen ;-)

Fortschritt beim Dino-Huhn

Und wo wir schon beim Übergang zwischen Dinosauriern und Vögeln sind, gibt es auch gleich noch Neuigkeiten zum Dinohuhn. Als Dinohuhn läuft in der Presse eine Reihe von Versuchen, jene genetischen Veränderungen zu finden, wegen denen Vögel und Dinosaurier sich so stark unterscheiden. Interessant sind dabei vor allem die Veränderungen, durch die aus Schuppen Federn und aus Schnauzen Schnäbel wurden.
Bei den Schnäbeln ist man nun in Yale ein ganzes Stück weitergekommen. Demnach reicht die Veränderung eines einzigen Gens, damit ein Vogel statt eines Schnabels wieder eine Schnauze entwickelt.
Ein weiterer Beweis, dass die so groß scheinenden Unterschiede zwischen den Vögeln und ihren direkten Vorfahren in den zu Grunde liegenden Genen viel geringer sind, als es den Anschein hat. In der Vergangenheit haben die Forscher bereits mit geringen Eingriffen in die Reihenfolge, in der einzelne Gene während des Wachstums abgerufen werden, Hühnerembryonen mit Schwänzen und Zähnen hervorgebracht.
Und wenn jetzt jemand wissen will, wie uns Dinosaurierforschung heute nützt: Das Dinohuhn-Projekt bringt viele wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Gene arbeiten und wie sich Veränderungen in den Genen auf den gesamten Organismus auswirken.

Jurassic World

Und weil Dinosaurier nicht immer staubige Knochen und Eierschalen waren hier einer der neuen Trailer für die nächsten Monat startenden Jurassic-Park-Fortsetzung Jurassic World.

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Und die Lego-Variante

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Oh und ja, ich habe zu Jurassic World etwas in der Mache. Aber dazu komme ich nächste Woche.

Freitägliche Fünf 13.02.2015 0 

Die wöchentlichen Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen.

1. Das hier ist ein wirklich schöner Artikel eines Mannes, der nach dessen Tod das ungekannte pornografische Erbe seines Vaters findet.

2. Ein wenig albern, aber die Raptoren sind in dieser Veralberung des Jurassic-World-Trailers per Post-Edit einfach großartig.

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3. Langsam aber sicher kommen wir zum Tricorder. Neueste Errungenschaft in diese Richtung: Ein Testgerät für HIV und Syphillis, das an ein Smartphone angeschlossen wird und dann den Test in 15 Minuten durchführt. Nicht die sicherste Methode (HIV braucht zwei Tests mit einigem Abstand, hab ich mal in der Schule gelernt), aber ein großer Schritt vorwärts grade für den Einsatz in Entwicklungsländern (vorausgesetzt man hat da genug Strom um ein Smartphone zu laden).

4. Diese Fake-Werbung zu e.on, gefunden beim Klima-Lügendetektor

5. Und hier ein Nostalgie-Flash zum Abschied. Es gibt viel zu wenig Fanart zu Dino-Riders, einer Zeichentrickserie, die beweist, dass Kinderfernsehen zu meiner Zeit besser war als zu anderen Zeiten. Ich meine, der Bösewicht ist ein Ausserirdischer, der auf einem bis an die Schädeldecke bewaffneten Tyrannosaurus rex thront. Mehr awesome ging nicht!

Bild von hier

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